Seite 2 von 2 Erste 12
Ergebnis 11 bis 17 von 17
  1. #11
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59





    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    7.546
    Points
    7.193
    Level
    56
    Level completed: 22%, Points required for next Level: 157
    Overall activity: 43,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive

    AW: "Zukunftsmaterial“ Graphen


    Neue Solarzellen könnten auch Regenwasser zur Stromerzeugung nutzen - Foto: EPA/KIYOSHI OTA

    Solarzelle erzeugt Strom aus Regenwasser

    Chinesische Forscher haben eine Methode entwickelt, wie Solarzellen auch bei Schlechtwetter Strom erzeugen können. Regenwasser und Graphen sind die Schlüssel.

    Solarzellen sind üblicherweise auf den Betrieb bei größtmöglicher Sonneneinstrahlung ausgelegt. In Zukunft könnten sie aber auch bei Regen Strom produzieren. Forscher aus Qingdao, China, haben eine Solarzelle mit einer Graphen-Schicht überzogen. Auftreffende Regentropfen und darin enthaltene Ionen reagieren mit den Elektronen des Graphen und erzeugen Strom.

    Wie das Science News Journal berichtet, ist lediglich eine nur ein Atom dicke Schicht Graphen notwendig, um den Prozess in Gang zu setzen. Die in China entwickelte Solarzelle erreichte in Tests eine Energieumwandlungseffizienz von 6,53 Prozent. Wie Engadget klarstellt, erreichen moderne Photovoltaikzellen bis zu 22 Prozent, allerdings nur an sonnigen Tagen.
    futurezone.at



    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
    [Regeln] News-Bereich


  2. Bedankos Buster01, eddy-dien8 bedankte(n) sich für diesen Post
  3. #12
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59





    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    7.546
    Points
    7.193
    Level
    56
    Level completed: 22%, Points required for next Level: 157
    Overall activity: 43,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive

    AW: "Zukunftsmaterial“ Graphen



    Neues E-Paper auf Graphen-Basis: Billig, super und "bald" verfügbar

    Aufgrund seiner vielversprechenden Eigenschaften wird der Kohlenstoff-Form Graphen eine große Zukunft vorausgesagt und es werden zahlreiche Anwendungen erprobt. In der Praxis ist es aber faktisch noch nirgends zu finden, das soll sich mit einem neuen E-Paper-Panel im kommenden Jahr aber ändern.

    Entwickelt wurde das fragliche Display in China von der Firma Guangzhou OED Technologies und einem nicht näher benannten anderen Unternehmen aus Chongqing, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Graphen werde aufgrund des Durchbruchs in der Forschung so auf ein komplett neues Niveau vorangebracht, hieß es. Das wäre tatsächlich der Fall, wenn es gelingt, Panels aus dem Material in absehbarer Zeit zur Marktreife zu bringen.

    Das Panel ist den Angaben der Entwickler sowohl geeignet, um herkömmliche starre Displays zu bauen, als auch flexible Anzeigen, die beispielsweise in bestimmten Wearable-Anwendungen benötigt werden. Der Vorteil gegenüber den bisher bekannten E-Paper-Technologien soll sich allerdings nicht nur auf den möglichen flexiblen Einsatz beschränken.

    Durch den Einsatz von Graphen, das nicht nur gute elektrische, sondern auch optische Eigenschaften mitbringt, sei auch die Qualität der Darstellung wesentlich besser. Das betrifft den Angaben zufolge insbesondere die Helligkeit - in diesem Fall also wohl den Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift.

    Hinzu kommt noch ein Vorteil beim verwendeten Material. Wenn die Technologie zur Herstellung von Graphen erst einmal vorhanden ist, arbeitet man im Prinzip als Rohstoff mit einem der am leichtesten verfügbaren Rohstoffe überhaupt: Kohlenstoff. Bei den bisher verfügbaren E-Paper-Panels benötigt man hingegen das seltene und damit auch recht teure Metall Indium.

    Öffentlich gezeigt wurde das Graphen-Panel noch nicht. Trotzdem wurde bereits zugesichert, dass die kommerzielle Produktion im kommenden Jahr starten kann.
    winfuture.de
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
    [Regeln] News-Bereich


  4. #13
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59





    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    7.546
    Points
    7.193
    Level
    56
    Level completed: 22%, Points required for next Level: 157
    Overall activity: 43,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive

    AW: "Zukunftsmaterial“ Graphen



    Elektronenfänger im Graphen

    Die Materialforschung sucht noch immer nach einem wirtschaftlichen Herstellungsverfahren von Graphen. Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg wollen dem jetzt mit Benzonitril einen Schritt näher gekommen sein.

    Mit dem Material Graphen sind große Hoffnungen verbunden. Insbesondere die Industrie verspricht sich Vorteile: Es könnte Computer schneller, Batterien langlebiger und Solarzellen transparent und trotzdem leistungsfähiger machen. Doch dafür sind zum einen Herstellungsverfahren im großen Maßstab erforderlich, zum anderen ist eine umfassende Kontrolle über das Verfahren nötig. Forscher der Universität-Erlangen-Nürnberg sind jetzt auf einen Stoff gestoßen, der letzteres ermöglicht. Im Ergebnis erhalten sie auf kostengünstige Weise unbeschädigte (defektfreie) Graphenschichten, deren Leitfähigkeit sich steuern lässt.

    Anziehungskräfte im Graphen überwinden


    Benzonitril heißt das Mittel, das einen entscheidenden Schritt bei der Herstellung von Graphen erleichtert. Bisher bestand die Schwierigkeit darin, die starken Anziehungskräfte der Graphenschichten in Graphit zu überwinden, ohne die Schichten zu beschädigen.

    Eine gängige Herstellungsmethode, laut der Forscher die so genannte chemische Exfolierung, ließ sich mithilfe des Benzonitrils optimieren. Zunächst werden Metallionen in den Graphit eingelagert. Sie sorgen in Kombination mit einem Lösungsmittel dafür, dass sich die einzelnen Graphenlagen voneinander abstoßen. Anschließend musste das Graphen jedoch wieder von den Elektronen aus dem eingelagerten Metall getrennt werden. Das gelang durch Zugabe von Lösungsmitteln und Erhitzen. Doch bei diesen Prozessen können irreversible Defekte entstehen, die die elektronischen Eigenschaften, wie etwa die Leitfähigkeit, des Graphens beeinflussen.

    Elektronen im Graphen einfangen


    Benzonitril nun fängt die Elektronen ein, ohne dass Defekte in den Gitterkohlenstoffatomen des Graphens entstehen. "Ein solches inertes Oxidationsmittel wurde von mehreren Forschern der ganzen Welt seit vielen Jahren gesucht", sagt Philipp Vecera, Hauptautor der Studie und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Organische Chemie II. Dass das Benzonitril ermittelt wurde, ist das Ergebnis einer groß angelegten Studie der Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg. "Durch die exakte Zugabe des Benzonitrils kann die Zahl der Ladungsträger gesteuert werden, die am Ende einen Defekt herbeiführen", erklärt Vecera. Weil zudem keine weiteren Lösungsmittel mehr hinzugefügt werden müssen und das Erhitzen entfällt, "ist das Verfahren deutlich abgekürzt und beschleunigt – und daher kostengünstiger", betont der Chemiker Vecera.
    heise.de
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
    [Regeln] News-Bereich


  5. #14
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59





    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    7.546
    Points
    7.193
    Level
    56
    Level completed: 22%, Points required for next Level: 157
    Overall activity: 43,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive

    AW: "Zukunftsmaterial“ Graphen


    Graphenoxid-Sieb - Foto: Nature Nanotechnology (2017)

    Graphen-Sieb kann Wasser entsalzen

    Britische Forscher haben ein Graphensieb entwickelt, das Salz aus Meerwasser entfernen kann.

    Die Ensalzung von Meerwasser ist ein aufwändiger und kostenintensiver Prozess. Durch ein Sieb aus Graphen könnte sich das ändern. Allerdings war das Material bisher zu teuer und zu empfindlich, um im industriellen Maßstab zur Erzeugung solcher Filter zu dienen. Britische Forscher der Universität Manchester haben jetzt eine Möglichkeit gefunden, ein Graphensieb herzustellen. Ihr Trick ist, Graphenoxid statt purem Graphen zu verwenden, wie die BBC berichtet. "Graphenoxid kann einfach im Labor hergestellt werden", sagt Forschungsgruppenleiter Rahul Nair.

    Das Material lässt sich in Flüssigkeit gelöst auf ein Substrat aufbringen, wodurch eine Membran entsteht, deren Poren fein genug sind, um die Salze aus Meerwasser zurückzuhalten. Im Gegensatz zu reinem Graphen, in das Löcher gebohrt werden müssen, damit es überhaupt wasserdurchlässig wird, hat Graphenoxid von Haus aus solche Poren. Das Material wurde auch schon eingesetzt, um große Moleküle aus Flüssigkeiten zu filtern. Für die Entsalzung war es bisher ungeeignet, weil es bei Kontakt mit Wasser leicht aufquillt, was dazu führt, dass einzelne Salzionen durch das Gitter schlüpfen können.

    Um das zu verhindern, haben die Forscher das Material mit Epoxidharz stabilisiert, wodurch das Aufquellen verhindert wird. So lassen sich hocheffiziente Siebe relativ kostengünstig herstellen. In einem nächsten Schritt wollen die Forscher die Performance des Materials mit anderen Membranen aus gängigen Materialien vergleichen.
    futurezone.at



    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
    [Regeln] News-Bereich


  6. #15
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59





    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    7.546
    Points
    7.193
    Level
    56
    Level completed: 22%, Points required for next Level: 157
    Overall activity: 43,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive

    AW: "Zukunftsmaterial“ Graphen

    Samsung gelingt der Durchbruch: Akkus laden jetzt fünfmal schneller


    Forschern von Samsung ist es gelungen, in Smartphones verwendete Akkus deutlich zu optimieren: Die Ladezeiten sinken drastisch, die Kapazität wird erhöht.

    Samsung ist ein kleiner Akku-Durchbruch gelungen: Forscher von Samsung Advanced Institute of Technology (SAIT) haben es geschafft, die Ladezeit und Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus deutlich zu erhöhen. Wenn die Technik Marktreife erreicht, könnten Smartphones, Notebooks und Tablets deutlich zügiger aufgeladen werden.

    Konkret benötigt die Zeit zum Aufladen eines Akkus nur noch ein Fünftel der Zeit, wie ZDNet berichtet: Statt 60 Minuten brauche ein Akku demnach nur noch 12 Minuten, um voll aufgeladen zu werden. Ermöglicht wird das durch den Einsatz von Graphen an Anode oder Kathode des Akkus - in einem Fachartikel haben die Forscher das Verfahren näher beleuchtet.
    Neuer Samsung-Akku schon zum Patent angemeldet

    In den USA und Südkorea soll Samsung das neue Verfahren bereits zum Patent angemeldet haben. Ob und wann die Technologie sich dann in Samsung-Telefonen wiederfindet, ist bislang aber unklar.

    Aktuelle Top-Modelle von Samsung benötigen für eine volle Ladung gegenwärtig noch deutlich mehr Zeit: Beim Galaxy S8 und dem Note 8 waren es in unserem Test jeweils knapp 2 Stunden.
    chip.de
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
    [Regeln] News-Bereich


  7. Bedankos eddy-dien8, reho bedankte(n) sich für diesen Post
  8. #16
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59





    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    7.546
    Points
    7.193
    Level
    56
    Level completed: 22%, Points required for next Level: 157
    Overall activity: 43,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive

    AW: "Zukunftsmaterial“ Graphen

    Selbstheilende Oberfläche nach dem Prinzip der Haut


    Beschichtungen, die Kratzer eigenständig ausbügeln, sind meist eher weich. Nun liefern Haut und Zähne die Inspiration für ein in doppelter Hinsicht kratzfestes Material.

    Seit vielen Jahren tüfteln Forscher an der Entwicklung einer Oberfläche, die sich dauerhaft selbst repariert. Doch der große Erfolg im Massenmarkt hat sich noch nicht eingestellt, wie die Besitzer verkratzter Handys und Brillengläser bestätigen können. Ein Nachteil der bislang vorgeschlagenen Systeme ist, dass sie eine zu geringe Härte aufweisen. Dem setzen Forscher des chinesischen Harbin Institute of Technology nun ein Material entgegen, für das die menschliche Haut die Inspiration lieferte und das trotz seiner selbstheilenden Eigenschaften alle bisherigen in Härte und Festigkeit übertrifft.



    Wie die Gruppe um Xiaodong Qi und Ming Yang in "ACS Nano" beschreibt, tragen die Forscher zunächst ein weiches Polymer auf den Träger auf und überziehen diese Schicht dann mit einem weiteren Polymer, in das sie Graphenoxid eingebettet haben. Das Graphenoxid liegt in winzigen Flocken vor, die sich bevorzugt parallel zur Oberfläche anordnen. Dadurch ähneln sie verhornten Zellen der menschlichen Oberhaut, die ebenfalls in eine weichere Matrix eingebettet sind, allerdings dadurch, dass sie im Verbund auftreten, die Haut widerstandsfähiger machen. Ritzt man die von Qi und Kollegen entwickelte Oberfläche ein, füllt sich der entstandene mikroskopische Graben durch die Bewegung des weichen Polymers wieder, und auch die Graphenoxidplättchen können die Lücke schließen. Bemerkenswert ist, dass das Graphenoxid dem weichen Polymer die Härte von Zahnschmelz verleiht.

    Die Forscher hoffen, ihre Beschichtung eines Tages in der Unterhaltungselektronik einsetzen zu können, beispielsweise im Bildschirm von Smartphones. Noch ist das Material jedoch nicht durchsichtig genug dafür. Auch in Medizinprodukten könnte es eingesetzt werden, da es ersten Tests zufolge Bakterien abtötet und mit seiner harten, kratzerfreien Oberfläche weniger Nischen für das Wachstum von Mikroorganismen bieten sollte.
    spektrum.de

    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
    [Regeln] News-Bereich


  9. Bedankos eddy-dien8 bedankte(n) sich für diesen Post
  10. #17
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59





    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    7.546
    Points
    7.193
    Level
    56
    Level completed: 22%, Points required for next Level: 157
    Overall activity: 43,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive

    AW: "Zukunftsmaterial“ Graphen



    ÜBERRASCHENDER EFFEKT

    Verdrehtes Graphen wird supraleitend

    Wunderfolie im Doppelpack: Aus zwei übereinandergelegten Graphenschichten macht der Moiré-Effekt ein neues Material mit erstaunlichen Eigenschaften.

    Der ganz große Hype um zweidimensionale Materialien wie die "Wunderfolie" Graphen ist ein bisschen abgeflaut, aber das heißt nicht, dass die Forschung stillsteht. Im Gegenteil, je weiter die nur atomdicken Materialien erforscht werden, desto mehr bizarre Eigenschaften legen sie an den Tag. Das zeigen zwei aktuelle Veröffentlichungen in "Nature", in denen ein Team um Yuan Cao vom MIT das seltsame Verhalten zweier aufeinandergelegter Graphenschichten untersucht, die geringfügig gegeneinander verdreht sind. Durch die Wechselwirkung der beiden Schichten entstehen neue elektronische Zustände, die je nach Anzahl der enthaltenen Elektronen entweder elektrisch isolierend wirken oder aber Strom ganz ohne Widerstand leiten.

    Entscheidend ist, dass die beiden Graphenschichten nur sehr wenig gegeneinander verdreht sind – in der Größenordnung von einem Grad. Ist der Winkel größer, verhindert eine Energiebarriere, dass die Elektronen in beiden Schichten wechselwirken. Bei kleinen Winkeln dagegen bilden die beiden Schichten ein Moiré-Muster, eine regelmäßige Überlagerungsstruktur. Dadurch verhalten sich die beiden Schichten plötzlich wie ein neues zweidimensionales Gitter analog zu Graphen, nur statt der Kohlenstoffsechsecke mit den viel größeren Moiré-Mustern als Grundeinheit. Dadurch ändert sich auch die elektronische Struktur deutlich.

    Wie Caos Arbeitsgruppe berichtet, sind für die besonderen Eigenschaften dieses Materials jene Bereiche, in denen die Atome beider Lagen direkt übereinanderliegen, besonders wichtig. In diesen Zonen sammeln sich die freien Elektronen, die für die Leitfähigkeit des Graphens verantwortlich sind. Diese Bereiche liegen viel weiter auseinander als die Atome eines normalen leitfähigen Materials. Außerdem ist das Moiré-Graphen entgegen jeder Erwartung nicht elektrisch leitend. Die Elektronen blockieren sich durch ihre Abstoßung gegenseitig, obwohl sie eigentlich frei beweglich sein sollten; ein Materiezustand, den man als Mott-Isolator bezeichnet.

    Noch kurioser ist allerdings, was geschah, als die Arbeitsgruppe zusätzliche Elektronen in das Material pumpte. Statt nämlich noch stärker blockiert zu werden, erwiesen sich die Elektronen dann wieder als unverhofft beweglich – bei Temperaturen unter 1,7 Kelvin wird ein solches mit Elektronen angereichertes Doppelgraphen supraleitend. Erste Messungen, so die Forscher, deuten darauf hin, dass das Material mehr mit den exotischen Hochtemperatur-Supraleitern auf Keramikbasis gemeinsam hat als mit supraleitenden Elementen, deren Sprungtemperaturen sehr nah am absoluten Nullpunkt liegen.
    spektrum.de

    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
    [Regeln] News-Bereich


  11. Bedankos eddy-dien8 bedankte(n) sich für diesen Post
Seite 2 von 2 Erste 12

Ã?hnliche Themen

  1. Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 24.12.16, 00:00
  2. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 17.05.16, 13:07
  3. Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 05.09.15, 14:10
  4. Robotik: Boston Dynamics zeigt neuen Roboter "Spot"
    Von Cirurgicus im Forum Technik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 11.02.15, 13:30
  5. Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 01.01.15, 16:59

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •