[font=verdana, geneva, sans-serif]Kabellose Konkurrenz fr USB[/font]





[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Das Fraunhofer IPMS prsentiert ein Kommunikationsmodul, das Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 3 Gigabit pro Sekunde drahtlos bertragen kann.[/font]



[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Kabel und Steckverbindungen sind nicht nur stranfllig, sondern auch lstig. Vor allem, wenn es um den Austausch von Daten mit mobilen Gerten wie Digitalkameras oder Smart Phones geht. Drahtlose Funkverbindungen wie Bluetooth oder WLAN erfreuen sich stetig steigender Beliebtheit. Doch bei groen Datenmengen wie z. B. hochaufgelsten Bildern oder Videos kommen diese Verbindungen an ihre Grenzen: Die funkbasierten Lsungen bieten vergleichsweise geringe Bruttodatenraten von bis zu 600 Megabit pro Sekunde. Davon verbleiben – wegen der meist hohen Bitfehlerrate – Nettodatenraten von 20 bis 50 Prozent der Bruttodatenrate.[/font]




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[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Abb.: Drahtlose Energie- und Hochgeschwindigkeits-Datenbertragung. (Bild: Fraunhofer IPMS)[/font]



[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Hinzu kommt, dass die Übertragungsgeschwindigkeit auch noch geteilt werden muss, sobald mehrere Nutzer gleichzeitig dasselbe Netzwerk nutzen. Wer also groe Datenmengen empfangen oder bertragen mchte, bentigt sehr viel Geduld oder kommt eben doch nicht um das stndige Mitfhren und Handhaben von Kabeln mit stranflligen Hochfrequenzsteckern herum.[/font]



[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Eine Alternative zu den etablierten kabelgebundenen Lsungen wie USB, Gigabit-Ethernet, HDMI oder Thunderbolt besteht darin, Licht im sichtbaren oder infraroten Bereich als drahtloses Übertragungsmedium einzusetzen. Die "drahtlose optische Kommunikation" nutzt wie bei einem Glasfaserkabel das weltweit frei von Regulierungen verfgbare optische Spektrum des Lichts mit Bandbreiten von mehreren Gigabit pro Sekunde und hat – freie Sicht zwischen Sender und Empfnger vorausgesetzt – das Potenzial, gegenber verfgbaren Lsungen bis zu hundertmal schneller und mit vernachlssigbaren Bitfehlerraten (10-9) Daten zu bertragen. Dabei bentigt sie nur 15 Prozent der Energie pro bertragenem Nutzdatenbyte. Ein groes Plus speziell fr den Einsatz in mobilen, batteriebetriebenen Gerten wie Handys oder Digitalkameras.[/font]



[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Wissenschaftler des Fraunhofer IPMS arbeiten daran, diesen Markt zu erschlieen. Ein erstes Transceivermodul als Prototyp fr die drahtlose optische Kommunikation auf kurzen Distanzen bei 3 Gigabit pro Sekunde wird nun erstmals auf der Electronica in Mnchen vom 13. - 16. November 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt.[/font]



[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Das treiberlose Sende-/Empfangsmodul vereint einen optischen Transceiver und einen Protokoll-Controller mit einer High-Speed USB-Schnittstelle (USB 2.0). Der Nutzer kann so ohne zustzliche App oder Treiber alle USB-fhigen Gerte (Speicherstick, Kamera, Handy, PC, Festplatte, Videorecorder, MP3 Player, Maus, Tastatur, Bildschirm…) ber einen GigaIR-Adapter miteinander verbinden und Daten drahtlos mit hoher Geschwindigkeit austauschen.[/font]



[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Zustzlich ist im GigaIR-Adapter ein Modul zur drahtlosen Energiebertragung integriert. Damit knnen Gerte mit Strom versorgt oder Akkus aufgeladen werden – ganz ohne Kabel. Das Kommunikationsmodul erlaubt auf Grund eines effizienten Protokollablaufs eine Energieeinsparung von 85 Prozent und bertrgt Daten bis zu hundertmal schneller als verfgbare drahtlose Techniken. Dank der verwendeten Standardschnittstellen wie USB 2.0 sowie des IrDA-Giga-IR lsst es sich in handelsbliche Systeme integrieren. In Zukunft wird die Technologie erweitert, um potenziell noch schnellere kabelgebundene Übertragungstechniken wie USB 3.0, GigE, HDMI oder Thunderbolt zu ersetzen.[/font]



[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Das Fraunhofer IPMS ist international fhrender Forschungs- und Entwicklungsdienstleister in den Bereichen Photonische Mikrosysteme, Mikrosystemtechnologien und drahtlose Mikrosysteme. Es hat langjhrige Erfahrung in der Entwicklung von Komponenten, Modulen und Systemen fr die optische drahtlose Kommunikation und bietet Lsungen fr alle Geschwindigkeitsklassen bis in den Multi-Gigabit-Bereich sowie fr infrarotes als auch fr sichtbares Licht. Das Fraunhofer IPMS ist ein aktives Mitglied in der Infrared Data Association (IrDA) und ist Grndungsmitglied des Li-Fi Consortiums.[/font]



[font=Arial, Helvetica, sans-serif]Quelle[/font][font=Arial, Helvetica, sans-serif]: [/font]pro-physik.de