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    EU droht mit Verpflichtung einheitlicher Ladegeräte für Handys

    EU droht mit Verpflichtung einheitlicher Ladegeräte

    Die EU befürchtet, dass mit dem Auslaufen der freiwilligen Vereinbarung zu Universalladegeräten die Hersteller wieder untereinander inkompatible Ladegeräte entwickeln. Sollten die Hersteller die Vereinbarung nicht verlängern, wird sie zur Pflicht.


    Die EU fordert die Handyhersteller auf, weiterhin einheitliche Ladegeräte zu produzieren. Bisher gab es eine freiwillige Vereinbarung zwischen den Handyherstellern, die jedoch Ende 2012 auslief. EU-Kommissar Antonio Tajani sagte dem Focus: "Sollten die Hersteller diese Vereinbarung bis Ende Februar nicht erneuern, wird die EU sie dazu verpflichten". Tajani wünscht sich auch in anderen Bereichen einheitliche Ladegeräte.


    In der Praxis funktioniert das nur auf reiner Steckerseite. Elektrisch sind die meisten Universalladegeräte unterschiedlich, da der USB-Standard für viele Geräte mit seinen 2,5 Watt nicht ausreicht, um die Geräte schnell aufzuladen. Daher verwenden zahlreiche Hersteller proprietäre Aushandlungsmechanismen, um mehr Strom über das Kabel zu schicken. Einige Ladegeräte, vor allem für größere Handys, erreichen Werte um die 10 Watt und verletzen den Standard. Wer ein nicht angepasstes Handy damit auflädt, bekommt nur Werte um die 2,5 Watt. Für Tablets, die von der Vereinbarung ohnehin nicht betroffen sind, reicht das häufig nicht.

    Dabei ist der USB-Standard längst erweitert worden. Doch bei der Umsetzung hapert es noch. Wie uns ein Mitglied des USB Implementers Forum auf der CES 2013 mitteilte, unterstützen Samsung und Apple beispielsweise bereits USB Battery Charge (BC), allerdings nicht untereinander. Die Steckerladegeräte für deren Handys nutzen nicht USB BC, sondern proprietäre Mechanismen. Da half auch die freiwillige Vereinbarung nicht, die in der Praxis nur den kleinsten gemeinsamen Nenner ermöglichte: USB mit 0,5A bei 5V. USB BC findet sich häufig in Notebooks.

    Zudem ist mit USB Power Deilivery (PD) ein weiterer Standard fertiggestellt worden, der parallel zu USB BC existieren wird. USB PD erlaubt nicht nur die Stromstärke, sondern auch die Spannung anzupassen und ermöglicht damit mehr Flexibilität. USB PD sieht sogar Leistungsaufnahmen von bis zu 100 Watt vor.
    Quelle

    Sowas findet von mir Unterstützung, die Umwelt wird geschont, die Geldbörse und die Nerven der Menschen, manchmal werden ja auch noch sinnvolle Maßnahmen ergriffen, zumindest versucht, Top.
    Geändert von delle59 (13.04.17 um 09:46 Uhr)
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  2. Bedankos märi bedankte(n) sich für diesen Post
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    AW: EU droht mit Verpflichtung einheitlicher Ladegeräte für Handys

    EU-Standard für Smartphone-Ladekabel und -geräte wieder im Gespräch

    Das Europäische Parlament hat sich nun wieder einmal an den Versuch gewagt, für einen neuen Standard von einheitlichen Ladegeräten bei Mobiltelefonen zu sorgen. Alle bisherigen Versuche waren bisher gescheitert, da die Industrie kein echtes Interesse an einer solchen Regelung hatte.

    Für den Endnutzer wäre es sicher praktisch, für die Unternehmen ist es eine Bevormundung, die ihnen gar nicht gefällt: Seit Jahren kämpft die EU für einheitliche Ladegeräte für Mobiltelefone. Man hatte dazu zwar schon mit großer Mehrheit im Parlament vor fast drei Jahren ein Gesetz auf den Weg gebracht, das einheitliche Ladegeräte für Tablets und Smartphones ab 2017 vorsah. Einen verpflichtenden Charakter hatten die neuen Regelungen aber nicht, die EU setzte ganz auf Freiwilligkeit. Zudem fehlte es dem Gesetzt einiger Kritiker zufolge an wichtigen Details, wie die Ladegeräte sowie die Kabel-Anschlüsse künftig auszusehen haben. Resultat war, dass eigentlich alles nahezu so ungeregelt blieb, wie zuvor.




    Totgeburt oder Neustart?

    Und auch der neue Anstoß ist nach den bisherigen Erfahrungen mit der Freiwilligkeit wohl schon jetzt eine Totgeburt. Denn laut dem Bericht von Zeit Online arbeitet die zuständige EU-Kommission wieder an "neuen freiwilligen Verpflichtungen" aller Hersteller. Die Details dazu hatte die Nachrichtenagentur AFP geliefert, die von dem neuen Vorstoß von einer offiziellen EU-Sprecherin informiert wurde.

    Verbesserte Kompatibilität

    Dass das Thema ein echter Dauerbrenner ist, zeigt ein Blick zurück in die jüngere Vergangenheit. Schon vor rund einem Jahrzehnt war die erste Regelung für eine verbesserte Kompatibilität der Ladegeräte der großen Hersteller untereinander gestartet worden. Damals war eine Einigung erzielt worden, nach der sich die Anbieter auf Netzgeräte-Ladekabel mit Micro-USB-Stecker einigten. Bis diese dann jedoch auch auf dem europäischen Markt verfügbar waren dauerte es. Einige Ausnahmen, wie zum Beispiel beim iPhone, wurden damals nicht weiter geahndet.

    Schließlich endete die geschlossene Vereinbarung Ende 2012. Seither stehen trotz Gesetzesvorstoß verbindliche Regelungen aus. Laut der AFP sei man nun aber tatsächlich noch positiv gestimmt, eine Lösung zu finden. Dafür setzt man jetzt auf eine gemeinsame Suche nach einem Kompromiss mit den Herstellern. Ob sich die Marktführer wie Samsung und Apple dazu alle bereits an den runden Tisch gesetzt haben, ist nicht bekannt.
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  4. Bedankos eddy-dien8, reho, märi, Struppi bedankte(n) sich für diesen Post
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    Avatar von amaretto

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    AW: EU droht mit Verpflichtung einheitlicher Ladegeräte für Handys

    ich hab nie verstanden das es dafür nie etwas einheitliches gab und sich die hersteller dagegen sträubten. sie haben sich schließlich auch an die europäische 220 volt norm zu halten.
    außerdem sollten apple und co. mal endlich gescheite akkus erfinden damit man ihren scheiß nicht alle paar stunden aufladen muss. dann wären auch keine samsungs in die luft gegangen.
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  6. Bedankos delle59, eddy-dien8, märi, Struppi bedankte(n) sich für diesen Post
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    AW: EU droht mit Verpflichtung einheitlicher Ladegeräte für Handys

    Zitat Zitat von amaretto Beitrag anzeigen
    apple und co. mal endlich gescheite akkus erfinden damit man ihren scheiß nicht alle paar stunden aufladen muss. dann wären auch keine samsungs in die luft gegangen.
    Denke, dass das Problem wo anders liegt:
    Das Problem mit den Akku's ist erstens, dass die Display's ziemlich viel Energie brauchen (je größer, desto mehr) und dass die Hersteller die Entwicklungskosten möglichst gering halten wollen/müssen. Das Gering-halten macht dann den Endverbraucher, also uns, zum Test-Dummy. Auch wollen die Hersteller schon seit langem nicht mehr, dass ihre Geräte ewig halten. Je öfter der Kunde kauft, desto mehr Umsatz...

    Was ich nicht verstehe, ist die Weigerung eines einheitlichen Standards bei Ladegeräten. Bei einem einheitlichen Standard könnte man ja sagen: Ladegeräte mit zu liefern ist unnötig - was wiederum die Preise von den Geräten reduzieren sollte. Wer kein Ladegerät besitzt, kann sich dann eines ihrer/seiner Wahl kaufen. Wenn im Standard eine für alle Geräte/Ladegeräte ausreichende Mindest-Ampere-Zahl definiert wird, dürfte der Kauf dann kein Problem sein.

    LG

    Struppi
    Errare humanum est, sed in errare perseverare diabolicum.
    &
    Nehmt mich nicht zu ernst, lacht lieber mit mir - es sei denn, ich höre mich verärgert an

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