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Thema: Kinox.to

  1. #21
    Avatar von Eye Q





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    AW: Raubkopie-Verdacht: Großrazzia gegen Kinox.to-Betreiber

    OT: Schön zu sehen, dass an allen Ecken und Enden Personal fehlt, um die Asylwerberinvasion und die damit verbundenen exekutiven und humanitären Probleme zu bewerkstelligen; aber um Raubkopierer, um die muss man sich mit so einem immensen Aufwand "kümmern". Scheiß gescheiterter Kapitalismus. Die U-Haft-Zellen wären anderweitig sicher sinnvoller genutzt...

    @Topic: Klar ist das ne Riesennummer, aber solange OCH vergüten, wird es immer entsprechende Portale geben. Und es gibt Projekte, die sind mit selbst gecodeten CMS und popeligem WBB 3 seit vielen Jahren unverändert und ungefährdet präsent. Und selbst abseits von OCH gibts immer noch SFT und IRC Angebote, denen die Vergütung am Arsch vorbei geht, die uppen/spreaden aus Überzeugung. Ätsch...
    Geändert von Eye Q (07.11.15 um 23:57 Uhr)

  2. Bedankos delle59, eddy-dien8, Struppi bedankte(n) sich für diesen Post
  3. #22
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    AW: Raubkopie-Verdacht: Großrazzia gegen Kinox.to-Betreiber


    Landgericht Leipzig

    Kinox.to-Chef zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt

    Kinox.to-Chef Arvid O. ist zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden. Die Verteidigung kritisierte, die GVU steuere die Staatsanwaltschaft. Die Seite Kinox.to läuft derweil weiter.

    Im Prozess gegen den Chef von Kinox.to hat das Landgericht Leipzig das Urteil gesprochen: Der jetzt 29-jährige Arvit O. muss für drei Jahre und vier Monate ins Gefängnis, wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) am 15. Dezember 2015 mitteilte. Die Strafe ist im unteren Rahmen und sieben Monate hinter dem Antrag der Staatsanwaltschaft zurück.

    Ursprünglich waren in dem Strafprozess bis Ende Januar 19 Verhandlungstage angesetzt gewesen. Doch nachdem sich zwischen Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Gericht eine Verständigung abzeichnete, konnte bereits am Montag das Urteil gesprochen werden. Durch ein Teilgeständnis des Angeklagten wurde die Strafverfolgung zeitlich und sachlich eingeschränkt, einzelne Tatvorwürfe schieden damit aus. Das Gericht ordnete die Einziehung von an Arvid O. gezahlten 20.000 Euro an die Staatskasse an und zog seine Hardware ein.

    Durch seine Arbeit bei der 2011 geschlossenen Plattform Kino.to von Dirk B. und dem anschließenden Betrieb des selbstaufgesetzten Klons Kinox.to mit einer Kino.to-Datenbankkopie habe O. sich der "gewerblichen unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke in 2.889 Fällen schuldig gemacht", erklärte das Gericht. Hinzu kommen zwei Fälle von Computersabotage durch Arvid O. gegen zwei Konkurrenten, um deren Plattformen unerreichbar zu machen.

    Ehepaar zur Herausgabe seiner Notebooks genötigt

    Das Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Karsten Nickel war zudem der Ansicht, dass Arvid O. in seiner Kino.to-Zeit daran beteiligt gewesen sei, das Ehepaar N. im Auftrag des Kino.to-Chefs zur Herausgabe ihrer Notebooks zu nötigen. Die zwei Freischalter im Kino.to-Team waren verdächtigt worden, Daten kopiert zu haben.

    Die beiden Pflichtverteidiger erklärten, dass Staatsanwaltschaft und Polizei in Fällen dieser Art oft "keine Ahnung" hätten, worum es technisch gehe. Die Industrieorganisation GVU agiere wie "ein Trojaner in der Justiz", indem sie offensichtlich die Staatsanwaltschaft in ihren Ermittlungen steuere, sagten die Anwälte.

    Die Seite Kinox.to läuft derweil weiter. Zu den mit Haftbefehl gesuchten Brüdern Kreshnik und Kastriot S., die als aktuelle Seitenbetreiber gelten, wollte sich Arvid O. im Prozess nicht äußern. Eine weitere Person habe sich im Laufe der Zeit in sein Projekt Kinox.to hineingedrängt und die Kontrolle übernommen. Vor dieser Person zeigte Arvid O., der bereits 14 Monate lang in Untersuchungshaft saß, offensichtlich Angst.

    Quelle


  4. Bedankos eddy-dien8, Struppi bedankte(n) sich für diesen Post
  5. #23
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    AW: Raubkopie-Verdacht: Großrazzia gegen Kinox.to-Betreiber

    Kinox.to nutzt gleichen Google-Trick wie Porno-Hoster

    Auch das in Deutschland beliebte Streamingportal Kinox.to nutzt für die illegale Verbreitung von Spielfilmen und Serien offenbar die kostenlosen Hostingdienste von Google. Zuvor hatte sich eine Pornoproduktionsfirma öffentlich über diese Methode beschwert.

    Das nach wie vor in Deutschland sehr beliebte Streamingportal Kinox.to nutzt zur illegalen Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke offenbar auch die Hostingdienste von Google zum Speichern der eigentlichen Videodateien. Darauf hat uns ein Leser hingewiesen, nachdem wir darüber berichtet hatten, dass sich der aus Kalifornien stammende Pornoanbieter Dreamroom Productions über diese Methode beschwert hatte.

    Wir konnten nachvollziehen, dass einige der auf Kinox.to gesammelten Filme über Links zum Streaming bereitstehen, die über die Domain "Googlevideo.com" verbreitet werden. In den vollständigen URLs taucht dabei unter anderem der Paramater "source=webdrive" auf, was wiederum darauf hindeutet, dass der Dienst Google Drive zum Speichern und zum illegalen Verbreiten der Videoinhalte verwendet wird.

    Obwohl der damalige Chef des Portals Kinox.to unter anderem wegen der "gewerblichen unerlaubten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke" im Dezember 2015 zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden ist, ist das Portal weiter online verfügbar. Zum Zeitpunkt des Prozesses waren zwei weitere mutmaßliche Betreiber des Portals per Haftbefehl gesucht worden. Der Angeklagte Arvid O. sagte zudem, eine weitere Person habe sich im Laufe der Zeit in sein Projekt Kinox.to hineingedrängt und die Kontrolle übernommen.

    Rechtsverletzung an Google vorbei

    Eine ähnliche Vorgehensweise wie jene von Kinox.to wird auch von einer Vielzahl anderer Plattformen zum illegalen Streaming von Film- und Fernsehproduktionen genutzt. Bisher ist dabei aber üblicherweise darauf verzichtet worden, die Videodateien bei großen und bekannten Diensten wie Youtube oder eben Google selbst zu hosten, da diese Firmen meist automatische Filtersysteme verwenden, um die illegale Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials schnell zu erkennen und zu unterbinden.

    Für Youtube geschieht dies etwa über die sogenannte Content-ID. Offenbar gelingt es den Betreibern der illegalen Portale allerdings, derartige Filter zu umgehen oder zumindest nicht direkt aufzufallen. Auch Malware wird so verbreitet. Angesichts der schieren Menge an Daten, die Anbieter wie Google hosten, erscheint es tatsächlich als sehr schwierige Aufgabe, sämtliche Inhalte auf mögliche Rechtsverletzungen hin zu untersuchen. Für die Betreiber der illegalen Inhalte ergibt sich daraus der Vorteil, das Gratishosting nutzen zu können und damit Kosten einzusparen.

    Wir haben Google gebeten, zu dem Sachverhalt Stellung zu nehmen, aber noch keine Antwort erhalten.
    golem.de

    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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  6. #24
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    AW: Kinox.to: Drahtzieher stellt sich nach dreijähriger Flucht den Behörden

    Kinox.to: Drahtzieher stellt sich nach dreijähriger Flucht den Behörden

    Vor knapp drei Jahren startete die Generalstaatsanwaltschaft Dresden eine großangelegte Razzia gegen die Betreiber der Streaming-Plattform Kinox.to, dabei kam es auch zu Verhaftungen. Die mutmaßlichen Drahtzieher, die Brüder S., konnten die Behörden aber nicht fassen. Einer der beiden hat sich nun den Behörden gestellt.

    Räuberische Erpressung, Nötigung, Brandstiftung, Urheberrechtsverletzung und Steuerhinterziehung: Das sind die Vorwürfe, die die Polizei Sachsen gegen die Brüder Kreshnik und Kastriot S. erhebt. Der Erstgenannte wird sich demnächst vor Gericht damit auseinandersetzen, denn laut einem Bericht des Handelsblatts hat sich der 24-Jährige nach einer dreijährigen Flucht gestellt.

    Freiwillig gestellt

    Oberstaatsanwalt Oliver Möller teilte der Zeitung mit, dass sich Kreshnik S. "im Hinblick auf den hier gegen ihn vorliegenden Haftbefehl freiwillig den Behörden" gestellt habe, die Festnahme erfolgte bereits am 12. Juli 2017 vor der deutschen Botschaft in der Hauptstadt des Kosovo, Pristina.

    Sein Bruder Kastriot befindet sich nach wie vor auf der Flucht, er wird also weiterhin per internationalem Haftbefehl gesucht. Laut der Polizei Sachsen wird er als gewaltbereit eingestuft und es könne nicht ausgeschlossen werden, dass er in Besitz von Schusswaffen ist.

    Die Brüder S. gelten als zentrale Figuren in der deutschen illegalen Filesharing- bzw. Warez-Szene: Sie sollen mit Unterstützung weiterer Beschuldigter zahlreiche einschlägige Portale betrieben haben, darunter freakshare.com, bitshare.com, movie4k.to, mygully.com, boerse.sx, stream4k.to und shared.sx.

    Die Polizeiaktion gegen die Betreiber der angeführten Portale war aber wohl nur teilweise erfolgreich, denn die meisten angeführten Seiten sind immer noch online bzw. leiten zu anderen Seiten weiter.
    winfuture.de

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