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    Blizzard geht gegen Cheat-Software Hersteller vor

    Der Spielehersteller Blizzard geht rechtlich gegen einen mutmaßlichen Verkäufer von Cheat-Software vor. Nach Ansicht des Konzerns stellt der kommerzielle Vertrieb sogenannter Bots einen Verstoß gegen das Urheberrecht dar. Der Angeklagte verkauft im großen Stil Tools, die Nutzern bei World of Warcraft, Diablo und Heroes of Storm automatisch ungerechte Vorteile verschaffen.

    Blizzard Entertainment ist der Hersteller mehrerer enorm populärer Online-Spiele. Millionen von Nutzern vertreiben sich täglich mit Titeln wie World of Warcraft und Heroes of Storm die Zeit. Um sich einen Vorteil gegenüber anderen Teilnehmern der Gaming-Communities zu verschaffen, greifen einige Personen auf Cheat-Software zurück. In der Regel handelt es sich dabei um Programme, die bestimmte Abläufe im Spiel manipulieren oder automatisieren, um dem Nutzer das virtuelle Leben zu erleichtern.

    Der Milliardenkonzern Blizzard geht nun gegen mehrere Verkäufer derartiger Cheats vor. Wie Torrentfreak schreibt, hat die Firma vor einem kalifornischen Gericht unter anderem Anklage gegen einen gewissen James Enright erhoben, der angeblich die populären Bots “HonorBuddy,” “DemonBuddy” und “StormBuddy” vertreibt. Diese Behauptung entspricht offensichtlich nicht der Wahrheit. Nach Bekanntwerden des Prozesses meldete sich die deutsche Firma Bossland GmbH zu Wort und verkündete gegenüber mehreren Medien, dass sie für die verschiedenen Tools verantwortlich sei. Mit dem Angeklagten Enright habe man nie etwas zutun gehabt, so der Geschäftsführer der Firma Zwetan Letschew. Bossland ist auf deutschem Boden bereits mehrmals rechtlich mit Blizzard aneinandergeraten und musste den Funktionsumfang seiner Programme für deutsche Kunden mittlerweile beschränken.

    Über den Ausgang des Verfahrens kann derweil nur spekuliert werden. Blizzard behauptet, die Verbreitung von Bots sorge für Frustration bei allen ehrlichen Spielern, wodurch diese das Interesse am betroffenen Titel verlieren würden. Kommerzielle Anbieter derartiger Programme verstoßen nach Ansicht des Milliardenkonzerns gegen das Urheberrecht. An einer eindeutigen Gesetzeslage fehlt es derweil sowohl in Deutschland als auch in Amerika.
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    AW: Blizzard geht gegen Cheat-Software Hersteller vor

    Blizzard vs. Bossland: Klage gegen deutschen Overwatch-Cheat-Anbieter vor

    Cheater sind dem Spielehersteller Blizzard ein großes Gräuel. Jetzt klagt Blizzard Entertainment in Kalifornien gegen den deutschen Software-Anbieter Bossland. Die Bossland GmbH stellt mit "Watchover Tyrant" das wohl bekannteste Cheat-Programm für Overwatch her.

    Mit Hilfe der Erweiterung für den First-Person-Shooter Overwatch können Spieler ihre Gegner mitsamt aller wichtigen Daten auf einer Karte sichtbar machen und so strategisch - aber mit unerlaubten Mitteln - kämpfen. Wie Torrentfreak berichtet, geht Blizzard nun gegen Bossland unter anderem wegen Wettbewerbsverzerrung vor.

    Irreparabeler Image-Schaden

    Blizzard sieht in dem Angebot von Watchover Tyrant einen direkten Angriff auf ihr Produkt. Der Cheat gefährde laut Blizzard den Erfolg von Overwatch und stellt eine wirtschaftliche Gefahr dar. Das Angebot der deutschen Firma füge Blizzard einen irreparabelen Image-Schaden zu und sei für die Spiele-Community mit ihren doch Großteils fair agierenden Playern eine nicht hinzunehmende Farce. Man beschneide damit alle Spieler, die sich an die Regeln halten.

    Zudem soll Bossland für den Cheat den Kopierschutz von Overwatch umgangen und weitere Urbeherrechtsverletzungen in Kauf genommen haben.

    Siehe auch: Overwatch: In nur sieben Tagen fast 270 Millionen Dollar Umsatz

    Bossland und Blizzard treffen sich nicht zum ersten Mal vor Gericht. Seit Jahren streiten die Unternehmen vor Gericht, mal reicht Bossland eine Klage ein, mal Blizzard. Derzeit sollen noch fast ein Dutzend solcher Klagen allein in Deutschland geführt werden. Bossland bietet nicht nur Cheats für Overwatch an. Es gibt auch entsprechende Software für World of Warcraft, Diablo 3 und Hearthstone.

    Nutzer sollten Vorsicht walten lassen

    Nutzer die sich unerlaubte Vorteile verschafften werden von Blizzard ebenfalls bestraft - vor kurzem fand eine entsprechende "Säuberungsaktion" auf den Servern statt. Wer auffällt und rausfliegt, bekommt kaum eine Chance, wieder neu einzusteigen.
    winfuture.de
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  4. Bedankos eddy-dien8, master_of_disaster, reho bedankte(n) sich für diesen Post
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    AW: Blizzard geht gegen Cheat-Software Hersteller vor

    Blizzard: Deutscher Cheat-Hersteller muss jetzt Millionen zahlen

    Der Spielehersteller Blizzard hat sich vor Gericht gegen den professionellen Cheat-Anbieter Bossland durchgesetzt. Auf die Sachsen kommen nun sehr hohe Strafzahlungen zu. Man darf gespannt sein, ob die kleine Firma aus Zwickau in der Lage sein wird, die Folgen des Urteils zu überstehen.

    Laut dem Urteil wurden Blizzard immerhin mehr als 8,5 Millionen Dollar Schadensersatz zugesprochen. Weiterhin muss Bossland Anwaltskosten in Höhe von knapp 175.000 Dollar zahlen. Weiterhin wurde Bossland untersagt, noch einmal Produkte zu vermarkten, die in irgendeinem Bezug zu Blizzard-Spielen stehen - was zumindest für den US-Markt gilt, wie das Magazin PVPLive berichtet.

    Die Zwickauer hatten ihr Geschäft darauf aufgebaut, Cheating-Tools für Spiele wie "World of Warcraft", "Overwatch", "Diablo 3", "Hearthstone" und "Heroes of the Storm" zu vermarkten. Allerdings sahen die Anwälte Blizzards in der Verbreitung der Tools eine Verletzung der eigenen Lizenzbestimmungen.

    In der Klage hatte Blizzard außerdem mit wirtschaftlichen Aspekten argumentiert. Denn durch die Verfügbarkeit der Cheats würden die Spiele erst für ehrliche Spieler und letztlich für alle weniger attraktiv. Daraus würden sich dann finanzielle Einbußen für das Geschäft des Spiele-Herstellers ergeben, die man nicht hinnehmen wolle.

    Offenbar war man sich bei Bossland recht bewusst darüber, dass man den Anschuldigungen des Unternehmens nicht viel entgegenzusetzen haben wird. Vor Gericht sei nicht einmal ein Vertreter des Unternehmens oder ein Anwalt aufgetaucht, um die Verteidigung zu übernehmen. So oblag es dem Gericht im Grunde nur noch, die formale Richtigkeit der Klage zu prüfen und der Sache stattzugeben.

    Auf der anderen Seite steht natürlich die Frage der Zuständigkeit des Gerichtes im Raum. Bossland ist immerhin ein deutsches Unternehmen und nun bleibt abzuwarten, inwieweit Blizzard die Entscheidung aus den USA hier durchgesetzt bekommt.
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    AW: Blizzard geht gegen Cheat-Software Hersteller vor

    Bossland stellt Honorbuddy und andere Bots ein

    Nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten hat sich Blizzard gegen das kleine Zwickauer Unternehmen Bossland GmbH durchgesetzt: Der Verkauf des Farming-Bots Honorbuddy für World of Warcraft ist eingestellt. Bosslang beklagt sich, dass Blizzard bei WoW-Spielern den Rechner scannt.

    Das aus Zwickau stammende Unternehmen Bossland GmbH hat den Verkauf seines Farming-Bots Honorbuddy, sein wohl wichtigstes Produkt für World of Warcraft, eingestellt. Ebenfalls "Game Over" heißt es zeitgleich für Lazymon (Emulator für Pokémon Go), Buddywing (Bot für Star Wars: The Old Republic) und Heathbuddy (Bot für Hearthstone), so der Hersteller in seinem offiziellen Forum. Der Betrieb der Software soll für Besitzer einer Lizenz nur noch bis Ende 2017 möglich sein. Blizzard hat sich in der Sache bislang nicht öffentlich geäußert.

    Hintergrund der Entscheidung ist offenbar, dass Blizzard seit Jahren rechtlich gegen Bossland vorgeht. Die Firma aus Zwickau schreibt nun, dass die jüngsten Erfolge von Blizzard nur möglich gewesen seien, weil das Unternehmen systematisch bei Spielern von World of Warcraft den Rechner nach laufenden Applikationen scannt, und in einigen Fällen auch die Titel von Anwendungsfenstern übermittelt - selbst dann, wenn World of Warcraft nur im Hintergrund laufe.

    Einige seiner Programme will Bossland weiter anbieten. So soll über den Rebornbuddy (Final Fantasy 14) und den Pokéfarmer erst später entschieden werden. Unter anderem den Demonbuddy (Diablo 3) und Exilebuddy (Path of Exile) sollen unbeschränkt weiter angeboten werden.

    Seit 2011 gibt es zwischen Blizzard und Bossland einen Rechtsstreit nach dem anderen. Die Klagen wurden meist in Deutschland eingereicht und haben teilweise auf höchsten Instanzen stattgefunden. Einige der Prozesse hat Bossland gewonnen, im April 2017 wurde es aber vor einem Gericht in den USA zur Zahlung von 8,6 Millionen US-Dollar an Blizzard verurteilt.

    In der Community sind die Produkte von Bossland immer umstritten gewesen. Ein Stück weit hat sich das kleine Unternehmen mit seinem vehementen Kampf gegen den vielfach größeren und vor allem finanzstärkeren Widersacher Blizzard aber auch viel Respekt erworben.
    golem.de

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