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  1. #21
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    AW: Das Revival der Platten (Vinyl) ist das größte Musik-Comeback


    HD Vinyl: Österreichische Firma verbessert Schallplatte

    Der Digitalvertrieb Rebeat hat gemeinsam mit Joanneum Research eine Methode entwickelt, mit der Spieldauer und Frequenzumfang von Schallplatten erhöht werden können.


    HD Vinyl verspricht Schallplattenwiedergabe in CD-Qualität und einen einfacheren Herstellungsprozess.


    Der Vinyl-Markt boomt. Allein in Österreich wurden im vergangenen Jahr 5,2 Millionen Euro mit den schwarzen Scheiben umgesetzt, 30 Prozent mehr als im Jahr davor. Weltweit nahmen die Umsätze 2015 gar um mehr als 50 Prozent zu. Auf diesen Trend setzt der in Tulln ansässige Digitalvertrieb Rebeat Digital. Gemeinsam mit dem Forschungszentrum Joanneum Research hat Rebeat-Gründer Günter Loibl eine Methode entwickelt, mit der Schallplatten mit längerer Spieldauer und einem größeren Frequenzumfang hergestellt werden können.


    Vergangene Woche wurde das Patent für High Defintion (HD) Vinyl beim österreichischen Patentamt angemeldet. HD Vinyl solle die konventionelle Fertigungsmethode für Schallplatten revolutionieren und die Wiedergabe in High-End-Qualität ermöglichen, sagt Volker Schmidt vom Institut für Oberflächentechnologien und Photonik der Joanneum Research ForschungsgesmbH in Weiz. Abgespielt werden können die HD-Vinyl-Scheiben mit handelsüblichen Geräten. "Sie sind zu hundert Prozent mit normalen Plattenspielern kompatibel", sagt Rebeat-Gründer Loibl.

    Digital aufbereitet

    Wie aber funktioniert die Methode genau? Die Audiodaten werden mit einem CAD-Programm aufbereitet und anschließend mit einem Laser auf die Pressmatrize geschrieben. Gegenüber herkömmlichen Methoden, bei denen die Toninformationen mechanisch in die Matrize gekratzt werden, fallen durch die Laser-Methode zahlreiche Arbeitsschritte weg. Sie ist auch deutlich schneller als die Matrizenherstellung mit mechanischen Schneidemaschinen, bei der die Töne in Echtzeit mit einem Schneidstichel in die Matrize geritzt werden.

    Durch die digitale Verarbeitung können die Audiodaten und die Rillenstruktur auf der Pressmatrize optimiert werden. Dadurch könnte bis zu 30 Prozent mehr Information in der Plattenrille untergebracht werden, sagt Joanneum-Forscher Schmidt.

    Größerer Frequenzbereich

    Mit der neuen Methode lässt sich auch ein größerer Frequenzbereich bei entsprechender Dynamik abdecken. Denn während der Schneidestichel in der traditionellen Fertigung bei hohen Frequenzen heiß wird und die Frequenzen deshalb beschnitten werden müssen, könne bei der Laser-Methode das gesamte Frequenzspektrum der Tonaufnahme auf der Matrize abgebildet werden, so Schmidt.

    Die Laser seien auch geeignet harte Materialien zu bearbeiten, sagt der Forscher. "Damit lässt sich der Verschleiß der Pressmatrizen reduzieren und die Anzahl der Pressvorgänge erhöhen." Für die Schallplatten-Fertigung, bei der wegen des anhaltenden Vinyl-Booms Wartezeiten von mehreren Monaten keine Seltenheit sind, ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

    Die Methode ist laut Loibl und Schmidt umweltfreundlicher und weniger aufwendig im Vergleich zum traditionellen Verfahren, das bisher viel Arbeitsschritte und Chemikalien (Galvanik) bei der Herstellung der Pressmatrizen benötigt.

    Investorensuche

    Loibl sucht nun Investoren für die Weiterentwicklung des Verfahrens. "HD Vinyl wird den Markt nachhaltig verändern", ist der ehemalige Musiker überzeugt. Loibls Firma Rebeat Digital bietet seit 2007 Software für den digitalen Vertrieb von Musik an. Musiker können damit ihre Werke auf Knopfdruck auf Plattformen wie iTunes zum Download oder auf Diensten wie Spotify oder Napster zum Streaming anbieten und auch Abrechnungsdaten verwalten.

    In die neue Methode zur Schallplattenfertigung setzt Loibl hohe Erwartungen. "Wenn ich als Musiker die Wahl zwischen alten Fertigungsmethoden und HD Vinyl habe, werde ich mich wahrscheinlich für das bessere Produkt entscheiden", sagt der Rebeat-Gründer: "Ich halte 50 bis 70 Prozent Marktanteil für möglich."

    Quelle
    Geändert von Cirurgicus (15.03.16 um 12:46 Uhr)

  2. Bedankos delle59, dewa, reho bedankte(n) sich für diesen Post
  3. #22
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    AW: Das Revival der Platten (Vinyl) ist das größte Musik-Comeback

    Tja, die Frage ist ja ... wollen (Vinyl) Plattenliebhaber das haben? Platte bleibt Platte in meinen Augen. Wollen Vinylliebhaber das die konventionelle Fertigungsmethode für Schallplatten revolutioniert wird oder nicht, geht ja hier erstmal um`s Geld (billiger herzustellen, für`s Streaming zu gebrauchen). Man wird sehen wie sich das entwickelt.

    Und kein "kratzen" mehr .... mhmm .. ich weiß nicht gehört für mich dazu.
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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  4. #23
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    AW: Das Revival der Platten (Vinyl) ist das größte Musik-Comeback

    Ich sammel nur die alten Scheiben bzw. kann ich mich nicht davon trennen.
    Die Technik wäre für mich daher auch nicht sooo interessant.
    Aber mal schauen was daraus wird...

    Aber trotzdem ist es schön zu sehen, das Vinyl einfach nicht tot zu kriegen ist...

    Totgesagte leben halt länger!

  5. Bedankos dewa, reho, delle59 bedankte(n) sich für diesen Post
  6. #24
    Electroholic
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    AW: Das Revival der Platten (Vinyl) ist das größte Musik-Comeback

    Auch ich besitze einige alte Scheiben und wollte eigentlich nichts dazu kaufen.
    Bei meiner jetzigen Lieblingsband konnte ich aber nicht widerstehen.


    Ob nun herkömmlich erstellt oder mit neuem Verfahren spielt für mich keine große Rolle. Es ist einfach nur der Sammeltrieb.
    Gebundene Bücher werden weiter in den Schränken stehen und sogar gelesen werden wie man Platten ins Regal stellen und manchmal sogar hören wird.

  7. Bedankos delle59 bedankte(n) sich für diesen Post
  8. #25
    Avatar von Eye Q





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    AW: Das Revival der Platten (Vinyl) ist das größte Musik-Comeback

    Wer mal mit einem guten Abnehmer Platten an nem MK1200 abgespielt hat, weiß, das dass klanglich eine ganz andere Liga als MP3 und Co. ist. Auch FLAC etc. kommen an die Wärme und den Charakter von Platten nicht heran, von dem unwiederstehlichen Minimalknistern ganz zu schweigen. Zu den Zeiten als ich angefangen habe, mich mit Techno,House, Trance Acid zu befassen, konnte man zumindest im Westeuropäischen Markt noch die Übersicht behalten, weil alles auf Platte rauskam. Aber spätestens als die ersten Bonzai und Frankfurtbeats Sampler als CD gekommen sind, war die Richtung klar. Und in heutigen itunes Zeiten, wo jeder Tünnes mit seinen "Demos" diverse Internetplatformen zumüllt, ist Gutes fast nur noch beim Plattendealer zu kriegen.

    Aus meiner Sicht war Platte nie tot, ist nur für den Mainstream aus PR- und finanziellen Gründen wieder interessant geworden.

    Sehe das wie dewa - mein Kindle ist nicht mehr wegzudenken, aber das ist kein Vergleich zu einem richtigen Buch. Charakter ist der Schlüssel.

  9. Bedankos Struppi, delle59 bedankte(n) sich für diesen Post
  10. #26
    Avatar von Struppi




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    AW: Das Revival der Platten (Vinyl) ist das größte Musik-Comeback

    Ich bin auch der Meinung, dass ein eBook/Hörbuch/MP3 so recht nett ist, aber nichts geht über ein echtes Buch oder eine Vinyl/Schellack. Die Atmosphäre ist einfach ganz was anderes...

    LG,

    Struppi
    Errare humanum est, sed in errare perseverare diabolicum.
    &
    Nehmt mich nicht zu ernst, lacht lieber mit mir - es sei denn, ich höre mich verärgert an

  11. Bedankos eddy-dien8, delle59, Eye Q bedankte(n) sich für diesen Post
  12. #27
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    AW: Das Revival der Platten (Vinyl) ist das größte Musik-Comeback

    Britische Umfrage: Gratis-Streaming-Dienst kurbeln Vinyl-Käufe an

    Zwar verdienen die Künstler beim Vertrieb ihrer Musik über Streaming-Portale wie Spotify, SoundCloud oder auch YouTube kaum Geld, doch offenbar können sie dadurch den Verkauf ihrer Produktionen auf Vinyl ankurbeln. Dies legt zumindest eine Umfrage aus Großbritannien nahe.

    Wie die von ICM durchgeführte Umfrage laut der BBC belegt, gab fast die Hälfte (45 Prozent) der Befragten an, dass sie ein Album zuvor online angehört hätten, bevor sie sich entschieden, eine Schallplatte zu erwerben. Dies sei bei Menschen, die werbefinanzierte Streaming-Dienste wie Soundcloud oder YouTube nutzen, um so wahrscheinlicher, so dass sich daraus ableiten lasse, dass "Gratis-Musik" Verkäufe in der "realen Welt" fördern könne, so der Bericht.



    Von den befragten Vinyl-Käufern gaben allerdings auch 48 Prozent an, dass sie ihre innerhalb des letzten Monats erworbenen Platten noch gar nicht abgespielt hätten. Ganze sieben Prozent der Befragten erklärten sogar, dass sie gar keinen Plattenspieler besitzen. Rund 50 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, Sammler zu sein, während andere die Vinyltonträger vor allem deshalb erwerben, um ihre bevorzugten Musiker zu unterstützen.

    Laut der britischen Umfrage ist der Löwenanteil der Vinyl-Käufer dort zwischen 25 und 34 Jahre alt. ICM stellte allerdings auch fest, dass 73 Prozent der Musikverkäufe in Großbritannien mittlerweile online erfolgen, wobei Amazon mit einem Marktanteil von 27 Prozent am stärksten profitiert. Apples iTunes-Store kommt auf immerhin 18 Prozent Marktanteil, während Supermärkte und Plattenläden jeweils zehn beziehungsweise sieben Prozent der Verkäufe ausmachten.

    Die Umfrage stellte auch fest, dass Männer eher Vinyl-Tonträger erwerben. Acht Prozent der befragten Männer gaben an, im letzen Monat eine Platte gekauft zu haben, während der Anteil bei den Frauen bei fünf Prozent lag. Insgesamt ist der Anteil der Vinyl-Käufer aber noch immer vergleichsweise gering, denn nur jeder Zehnte gab an, innerhalb des letzten Monats eine Schallplatte erworben zu haben.
    winfuture.de
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  13. Bedankos eddy-dien8, reho, Struppi bedankte(n) sich für diesen Post
  14. #28
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    AW: Das Revival der Platten (Vinyl) ist das größte Musik-Comeback


    Schallplattenpresse @DPA

    Vinyl-Verkäufe in Großbritannien steigen auf höchsten Stand seit 1991


    Der Vinyl-Boom in Großbritannien hat ein neues Rekordhoch erreicht. Zeitweise lagen die Plattenverkäufe sogar über digitalen Downloads.

    Die Vinyl-Verkäufe in Großbritannien sind auf den höchsten Stand seit 1991 gestiegen, wie der Verband der britischen Musikindustrie (BPI) am Dienstag mitteilte. Demnach erhöhte sich der Absatz im vergangenen Jahr um 53 Prozent auf mehr als 3,2 Millionen Schallplatten.

    Die Nachfrage nach Schallplatten in Großbritannien stieg in den vergangenen neun Jahren kontinuierlich an. Sie haben nun einen Anteil von fünf Prozent an den insgesamt verkauften Alben. In der ersten Dezemberwoche war gar mehr Umsatz mit den schwarzen Scheiben erzielt worden als mit digitalen Downloads.

    Der erfolgreichste Künstler in dem Segment war 2016 der vor knapp einem Jahr verstorbene Sänger David Bowie. Fünf seiner Alben zählten zu den 30 meistverkauften Schallplatten in Großbritannien. Seine letzte Platte "Blackstar" landete auf dem Spitzenplatz.

    Der Vinyl-Boom hat im Kern zwei Gründe. Erstens haben sich die Vertriebswege verbessert; so haben in Großbritannien viele Ketten begonnen, Platten zu verkaufen. Selbst bei Tesco bekommt man bisweilen Platten. Zweitens sind viele Musiklabels der Ansicht, dass junge Hörer Streaming-Plattformen wie Spotify, Deezer, Apple Music oder Google Play nutzen, um neue Musik zu entdecken und sich ihre Lieblingsalben dann auf Platte kaufen.

    Auch in Deutschland wächst der Vinylmarkt seit Jahren, wenn auch auf geringerem Niveau. In den ersten neun Monaten 2016 waren mehr Platten verkauft worden als im gesamten Jahr 2015, meldete der Bundesverband Musikindustrie Ende Oktober. Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen 47 Millionen Euro durch die Vinylverkäufe generiert.
    spiegel.de

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  16. #29
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    AW: Das Revival der Platten (Vinyl) ist das größte Musik-Comeback

    Zitat Zitat von delle59 Beitrag anzeigen

    Schallplattenpresse @DPA

    Vinyl-Verkäufe in Großbritannien steigen auf höchsten Stand seit 1991


    Der Vinyl-Boom in Großbritannien hat ein neues Rekordhoch erreicht. Zeitweise lagen die Plattenverkäufe sogar über digitalen Downloads.

    Die Vinyl-Verkäufe in Großbritannien sind auf den höchsten Stand seit 1991 gestiegen, wie der Verband der britischen Musikindustrie (BPI) am Dienstag mitteilte. Demnach erhöhte sich der Absatz im vergangenen Jahr um 53 Prozent auf mehr als 3,2 Millionen Schallplatten.

    Die Nachfrage nach Schallplatten in Großbritannien stieg in den vergangenen neun Jahren kontinuierlich an. Sie haben nun einen Anteil von fünf Prozent an den insgesamt verkauften Alben. In der ersten Dezemberwoche war gar mehr Umsatz mit den schwarzen Scheiben erzielt worden als mit digitalen Downloads.

    Der erfolgreichste Künstler in dem Segment war 2016 der vor knapp einem Jahr verstorbene Sänger David Bowie. Fünf seiner Alben zählten zu den 30 meistverkauften Schallplatten in Großbritannien. Seine letzte Platte "Blackstar" landete auf dem Spitzenplatz.

    Der Vinyl-Boom hat im Kern zwei Gründe. Erstens haben sich die Vertriebswege verbessert; so haben in Großbritannien viele Ketten begonnen, Platten zu verkaufen. Selbst bei Tesco bekommt man bisweilen Platten. Zweitens sind viele Musiklabels der Ansicht, dass junge Hörer Streaming-Plattformen wie Spotify, Deezer, Apple Music oder Google Play nutzen, um neue Musik zu entdecken und sich ihre Lieblingsalben dann auf Platte kaufen.

    Auch in Deutschland wächst der Vinylmarkt seit Jahren, wenn auch auf geringerem Niveau. In den ersten neun Monaten 2016 waren mehr Platten verkauft worden als im gesamten Jahr 2015, meldete der Bundesverband Musikindustrie Ende Oktober. Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen 47 Millionen Euro durch die Vinylverkäufe generiert.
    spiegel.de


    Zitat Zitat von delle59 Beitrag anzeigen
    Der Vinyl-Boom hat im Kern zwei Gründe. Erstens haben sich die Vertriebswege verbessert; so haben in Großbritannien viele Ketten begonnen, Platten zu verkaufen. Selbst bei Tesco bekommt man bisweilen Platten. Zweitens sind viele Musiklabels der Ansicht, dass junge Hörer Streaming-Plattformen wie Spotify, Deezer, Apple Music oder Google Play nutzen, um neue Musik zu entdecken und sich ihre Lieblingsalben dann auf Platte kaufen.
    ist ja normal ,vinyl klingt besser als diese digitale sche......e und die wahren liebhaber greifen eh zu den schwarzen scheiben.
    Hoffe das die wieder so auf den markt kommt wie früher und das schattendasein beendet .
    dann gibst wieder grund zu sammeln limited Picture editon oder weisse platten oder multicoloured habe das richtig vermisst
    gab ja och welöche mit prägecover(embrossed sleeve)handnummeriert
    immer diese plastescheiben mit alubeschichtung (oder was da raufgedampft wird ) grauenhaft
    lieber ne schwere 120 gramm platte inner hand da gehst vorsichtiger mit um als mit sonem frisbee


    VINYL RULES MFG der olle

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  18. #30
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    Sony will wieder Schallplatten pressen

    Schallplatten sind beliebt. So beliebt, dass Sony wieder in die Massenproduktion von Vinyl einsteigen will. Das wirft allerdings ein paar Probleme auf.

    Sony will nach fast 30 Jahren Abstinenz wieder in die Schallplattenproduktion einsteigen. Nach einem Bericht des japanischen Asian Review sollen in einem alten Presswerk in der japanischen Präfektur Shizuoka bereits im kommenden März wieder Schallplatten gepresst werden. Sony Music Entertainment hatte die Schallplattenfertigung in Japan 1989 eingestellt, nachdem sich die CD durchgesetzt hatte.

    Laut Asian Review hat Sony Music schon im Februar in einem Tonstudio in Tokio Anlagen für die Master-Produktion installiert. Von diesen Master-Scheiben werden später die Kopien im Presswerk hergestellt. Ein Problem ist das Wissen um die Herstellung solcher Master: Es ist mit den Ingenieuren in Rente gegangen. Die versucht Sony nun anscheinend zu reaktivieren.

    Mehr Schallplatten als CDs

    Gepresst werden sollen vornehmlich alte japanische Musik und ausgewählte Alben mit aktuellen Hits. Letztere verkaufen sich bereits jetzt recht gut. So bringen Stars wie Adele oder Radiohead ihre neuen Alben (auch) auf Vinyl raus.

    Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr 3,1 Millionen Platten verkauft. In USA waren es 2016 rund 17,2 Millionen Platten, in Großbritannien sollen zeitweise sogar mehr Platten als CDs verkauft worden sein. Die meisten Käufer sind mitnichten aus der Generation Ü50: In den USA waren 70 Prozent der Schallplattenkäufer jünger als 35 Jahre.

    Das erste Schallplatten-Patent reichte der deutsch-amerikanischen Erfinder Emil Berliner im Frühjahr 1887 ein. Als die CDs auf den Markt kamen, schien das Ende der Platten besiegelt – heute ist sie der einzige Tonträger, dessen Absatz Jahr für Jahr deutlich ansteigt.
    heise.de



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