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    Chinas ehrgeiziges Raumfahrtprogramm

    Chinesen wollen erstmals auf dem Mond landen

    Nächster Schritt in einem ehrgeizigen Raumfahrtprogramm: China schickt in wenigen Tagen erstmals ein Mondfahrzeug auf den Erdtrabanten. Das Vehikel soll den Mond drei Monate lang erkunden.


    Die Volksrepublik will in wenigen Tagen erstmals mit einem Mondfahrzeug auf dem Erdtrabanten landen. Das in Anlehnung an die Landesmythologie "Yutu" (Jade-Kaninchen) genannte Vehikel werde Anfang Dezember mit einer Rakete zum Mond aufbrechen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

    Ein präzises Datum wurde nicht genannt. "Yutu" ist der nächste Schritt des ehrgeizigen chinesischen Weltraumprogramms, das bis 2020 den Aufbau einer unbemannten Mondstation vorsieht.

    Der Vizekommandeur des Mondprogramms, Li Benzheng, teilte nach Angaben von Xinhua in Peking mit, dass das unbemannte Fahrzeug drei Monate lang den Mond erkunden soll.

    200 Meter pro Stunde

    Ein Modell des Rovers "Yutu" hatten die Behörden bereits Anfang des Monats präsentiert. Das goldfarbene Fahrzeug mit sechs Rädern und Solar-Flügeln soll mit einem Tempo von bis zu 200 Metern pro Stunde über den Mond rollen und kann angeblich Steigungen von bis zu 30 Prozent bewältigen.

    Sein Name geht zurück auf ein weißes Kaninchen, dem Haustier der Mondgöttin Chang'e. Der Name sei in einer Internet-Befragung gewählt worden, an der 3,4 Millionen Menschen teilnahmen, meldete Xinhua.

    Im chinesischen Volksglauben taucht ein Mondkaninchen bereits in der so genannten Zeit der Streitenden Reiche auf, die 221 vor Christus endete. Ouyang Ziyuan, Leiter der Rover-Mission, sagte Xinhua, der Glaube der Vorfahren an ein solches Wesen habe seinen Ursprung in den dunklen Flecken auf der Oberfläche des Mondes.

    "Unsere Vorfahren glaubten, es handele sich um einen Mondpalast, Herbstduftblüten und ein Jade-Kaninchen", sagte er.

    "Yutu" als Symbol des Friedens

    "Yutu" sei ein Symbol der "Freundlichkeit, Reinheit und Lebendigkeit" – erläuterte der Vize-Chef des chinesischen Mondfahrtprogramms, Li Benzheng laut Xinhua. "'Yutu' spiegelt die friedfertige Nutzung des Weltraums durch China wider", sagte er weiter.

    In sozialen Online-Netzwerken stieß die Namensgebung auf Zustimmung. "Ich freue mich darauf, dass das Jade-Kaninchen den Mondpalast besuchen wird", schrieb etwa ein Nutzer auf Sina Weibo, dem chinesischen Pendant des Kurznachrichtendienstes Twitter.

    Für Peking ist das vom Militär verantwortete Raumprogramm Symbol für das wachsende internationale Gewicht des Landes und die wissenschaftlich-technische Aufholjagd gegenüber dem Westen. Auch das russische Raumfahrtprogramm ist den chinesischen Anstrengungen noch voraus.

    Ziel ist die Entsendung eines Taikonauten

    Das ehrgeizigste Vorhaben der chinesischen Raumfahrt ist die Entsendung eines Taikonauten, wie Astronauten in China genannt werden, zum Mond. Ein Zieldatum dafür gibt es noch nicht.

    Die Mondflüge sind nur ein Teil des ehrgeizigen chinesischen Raumfahrtprogramms. Bis zum Jahr 2020 will China auch eine eigene Raumstation aufbauen.

    Zudem soll ein eigenes weltumspannenden Navigationssystems realisiert werden.

    Quelle

    China will noch 2013 Flagge auf dem Mond hissen


    Geändert von salviner01 (23.11.14 um 20:36 Uhr)
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  2. Bedankos märi bedankte(n) sich für diesen Post
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    China will morgen auf dem Mond landen
    China plant seine erste Mondlandung an diesem Samstag. Zuletzt hatte die Sowjetunion vor 37 Jahren im August 1976 mit "Luna 24" eine Mondlandung unternommen.

    Peking - China plant seine erste Mondlandung an diesem Samstag. Zuletzt hatte die Sowjetunion vor 37 Jahren im August 1976 mit "Luna 24" eine Mondlandung unternommen.

    Wie die Nachrichtenagentur dpa in Peking aus informierten chinesischen Kreisen erfuhr, soll das Raumschiff "Chang'e 3" etwa um 21.10 Ortszeit (14.10 Uhr MEZ) mit dem rund zehnminütigen Manöver zur Landung in der "Bucht der Regenbogen" (Sinus Iridum) beginnen.

    Der Landeplatz gilt als eine der schönsten Mondlandschaften. Nach den USA und der früheren Sowjetunion würde China damit die dritte Nation, die eine Mondlandung unternommen hat. Offiziell ist der Landetermin noch nicht bekanntgegeben worden.

    "Chang'e 3" fliegt derzeit in einer elliptischen Umlaufbahn um den Mond und kommt an der kürzesten Stelle bis auf 15 Kilometer an die Oberfläche heran. Das Raumschiff ist nach der chinesischen Mondfee "Chang'e" benannt, die der Legende nach mit einem weißen Hasen auf dem Mond hockt. In einer Onlineumfrage hatten drei Millionen Chinesen das Mondfahrzeug der Überlieferung entsprechend "Jadehase" (Yutu) genannt.

    Der 140 Kilogramm schwere, sechsrädrige Rover soll drei Monate lang die Oberfläche des Erdtrabanten erkunden. Erst bei künftigen Mondflügen bis 2017 ist auch eine Rückkehr mit Gesteinsproben zur Erde geplant. "Chang'e 3" war am 2. Dezember vom Raumfahrtbahnhof in Xichang in der Provinz Sichuan zu seiner Reise gestartet. Die Mondlandung gilt unter Experten als das bislang schwierigste unbemannte Vorhaben des ehrgeizigen chinesischen Raumfahrtprogramms. Mehr als 80 Prozent der benötigten Technologie wird zum ersten Mal eingesetzt.

    "Chang'e 3" wird anders als frühere Mondfähren der USA und der Sowjetunion etwa 100 Meter über der Oberfläche schweben können, um Hindernissen ausweichen und den geeigneten Landeplatz aussuchen zu können, wie chinesische Experten schilderten. Das vierbeinige Raumschiff ist mit präzisen und schnell reagierenden Sensoren ausgestattet, um Bewegung und Umgebung zu analysieren.

    Die europäische Raumfahrtagentur (Esa) unterstützt die Kommunikation mit "Chang'e 3" über seine Bodenstation in Kourou in Französisch-Guayana. Auch werden genaue Positionsbestimmungen von den Esa-Kontrollposten im spanischen Cebreros und australischen New Norcia mit ihren 35 Meter großen Antennen geliefert. Das Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt, wo für den Flug auch chinesische Ingenieure mitarbeiten, kontrolliert alle Aktivitäten.

    "Ob für bemannte oder robotergesteuerte Missionen, solche internationalen Kooperationen sind für die zukünftige Erforschung von Planeten, Monden und Asteroiden notwendig und nutzen der Allgemeinheit", sagte der frühere deutsche Astronaut und heutige Raumflugdirektor Thomas Reiter. Chinas Raumprogramm steuert die Landung und das Mondfahrzeug selbst über seine Stationen in Kashi im äußeren Westen Chinas und im nordöstlichen Jiamusi.

    China verfolgt ein ehrgeiziges Raumfahrtprogramm. Es plant bis 2020 den Bau einer Raumstation, die mit dem Auslaufen der Internationalen Raumstation ISS möglicherweise der einzige bemannte Außenposten im All sein dürfte. Mit einem Satellitennetz baut China auch ein globales Navigationssystem auf. 2003 hatte China erstmals einen Astronauten ins All gebracht.
    Quelle
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  4. Bedankos eddy-dien8, märi bedankte(n) sich für diesen Post
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    Na wenn die ihre rakete so basteln wie dit komüsche spielzeug im laden geht das in de hose!!!

  6. Bedankos eddy-dien8, delle59, märi bedankte(n) sich für diesen Post
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    AW: Chinas ehrgeiziges Raumfahrtprogramm

    China veröffentlich Details über die geplante eigene Raumstation

    Seit die russische Raumstation MIR vor einigen Jahren kontrolliert zum Absturz gebracht wurde, befindet sich nur noch die internationale Raumstation ISS als bemanntes Objekt im Weltall. Zukünftig soll sich dies aber wieder ändern. Denn die chinesische Raumfahrtagentur plant, ab dem Jahr 2022 eine eigene Forschungsstation im Weltall zu betreiben. Die ersten Module sollen dabei bereits im Jahr 2018 in den Weltraum befördert werden. Nun sind einige Power Point Folien an die Öffentlichkeit gelangt, die Details über die Tiangong 3 genannte Raumstation verraten. Vollständig in Betrieb soll die Anlage dabei in der Lage sein, drei chinesische Astronauten für bis zu vierzig Tage zu beherbergen.


    Via: Popsci Copyright: Adrian Mann

    Die Kapazität der Raumstation kann auf Wunsch erweitert werden


    Kernstück ist dabei ein 22 Tonnen schweres Modul namens Tianhe 1. Dort werden nicht nur die Astronauten leben, sondern es gibt auch Platz für die Lagerung wissenschaftlicher Objekte. Außerdem verfügt dieses Basismodul über insgesamt fünf Andockplätze und einen Roboterarm. Zunächst ist dabei geplant, zwei weitere Module in den Weltraum zu bringen, in denen dann ebenfalls Forschungsarbeit erledigt werden kann. Theoretisch ist es dabei aber auch möglich, zwei Basismodule miteinander zu verbinden und so die Kapazität der Raumstation zu erhöhen. Zunächst allerdings benötigen die chinesischen Forscher eine Rakete, die in der Lage ist, die tonnenschweren Komponenten ins Weltall zu bringen. Eine solche wurde auch bereits entwickelt, trägt den Namen Long March 5 und soll noch in diesem Jahr erstmals getestet werden.

    China hat ambitionierte Pläne für die Erforschung des Weltraums

    China hat zudem in der Weltraumforschung noch weitere ambitionierte Ziele. So soll neben der Raumstation auch ein Weltraumteleskop namens Xuntian ins All gebracht werden. Dieses soll in etwa die Lesitungsfähigkeit des Hubble-Teleskops besitzen, aber ein deutlich größeres Sichtfeld abdecken. Zu den weiteren Zielen der chinesischen Raumfahrtagentur gehört es, in den 2030er Jahren einen Astronauten auf den Mond zu bringen sowie einen eigenen Marsrover zu entwickeln und zum Einsatz zu bringen. Die Raumstation ist also nur der Anfang einer chinesischen Offensive in der Weltraumforschung.
    trendsderzukunft.de
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  8. Bedankos reho, Buster01, eddy-dien8, Argh, Struppi und 1 weitere bedankte(n) sich für diesen Post
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    AW: Chinas ehrgeiziges Raumfahrtprogramm

    Insel Hainan: China eröffnet neuen Weltraumbahnhof mit Raketenstart

    "Langer Marsch 7" ist gestartet - damit hat China seine neue Abschussbasis Wenchang eingeweiht. Langfristig könnte die Nation die einzige mit einem permanenten Außenposten im All werden.

    Das ehrgeizige Weltraumprogramm Chinas geht den nächsten Schritt: Das Land hat mit dem Start einer neuen Trägerrakete seinen vierten Weltraumbahnhof eingeweiht. "Langer Marsch 7" hob am Samstag unter den Augen Zehntausender chinesischer Zuschauer von Wenchang ab, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Das neue Weltraumzentrum liegt nicht im chinesischen Inland, sondern auf der Insel Hainan im Südchinesischen Meer.

    Das hat gleich mehrere Vorteile: Die Nähe zum Äquator erleichtert Raketenstarts - hier ist die Rotationsgeschwindigkeit der Erde am größten. Die Energie daraus wird bei Starts mitgenommen.

    Zudem müssen erstmals Bauteile auch nicht mehr per Zug transportiert werden, sondern können ähnlich wie in den USA beim Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida mit dem Schiff angeliefert werden. Dadurch soll der Bau von deutlich größeren Raketen möglich werden.

    Die Rakete "Langer Marsch 7" setzt anders als ihre Vorgängermodelle auf flüssigen Sauerstoff und Kerosin. Der Brennstoff soll laut der Entwickler billiger und weniger gefährlich sein als früher von China verwendete Treibstoffe.



    Raumstation in Planung

    Der Raketenstart ist nur einer von vielen Mosaiksteinen im ehrgeizigen Raumfahrtprogramm Chinas. So sind für Spätsommer oder Herbst der Start des Raumlabors "Tiangong-2" (Himmelspalast) und die Ankunft von zwei Astronauten geplant. Im nächsten Jahr soll dann das erste chinesische Frachtschiff "Tianzhou-1" (Himmelsschiff) an "Tiangong-2" ankoppeln.

    In zwei Jahren will die Volksrepublik mit dem Bau seiner ersten Raumstation beginnen. Das Kernmodul "Tianhe-1" (Himmlische Harmonie) soll 2018 mit einer neuen Trägerrakete vom Typ "Langer Marsch 5" ins All geschossen werden. Sie gehört zur gleichen Familie wie "Langer Marsch 7", soll aber leistungsfähiger sein. Der Bau der Raumstation soll bis 2022 abgeschlossen sein - zwei Jahre später als zunächst geplant.

    Sollte die Internationale Raumstation (ISS), wie vorgesehen, 2024 ihren Dienst einstellen, wäre China dann die einzige Nation mit einem permanenten Außenposten im All. Neben der Raumstation soll in der gleichen Umlaufbahn auch etwa um 2022 ein Raumteleskop stationiert werden, das dem "Hubble"-Teleskop der USA von 1990 ähnelt. Die Linse soll aber ein 300 mal größeres Blickfeld haben.

    Außerdem plant China nach Angaben eines hohen Raumfahrtfunktionärs, 2021 erstmals mit einer Sonde auf dem Mars zu landen. Für das Jahr 2024 wird zudem eine bemannte Landung auf dem Mond angepeilt.
    spiegel.de

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    AW: Chinas ehrgeiziges Raumfahrtprogramm

    „Yutu“ beendet seine Mission

    Das chinesische Mondfahrzeug fällt nach 31 Monaten auf dem Erdtrabanten endgültig in den ewigen Schlaf. Yutu verabschiedete sich von seinen Fans mit den Worten: „Gute Nacht!“.

    Die Fangemeinde trauert: Das chinesische Mondfahrzeug „Yutu“ (Jade-Kaninchen) hat sich unter großer Anteilnahme in China endgültig verabschiedet. Der Rover habe seine Dienste eingestellt, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch unter Berufung auf die staatliche Behörde für Wissenschaft, Technologie und Rüstungsindustrie.

    Das ursprünglich für eine Missionsdauer von drei Monaten ausgelegte Fahrzeug hatte die Mondoberfläche insgesamt 31 Monate erkundet. Allerdings ist es mehrmals ausgefallen und wäre fast aufgegeben worden.


    Der chinesische Mondrover „Yutu“ (Jadahase), aufgenommen von der Raumsonde „Chang’e-3“ (Mondgöttin)
    © Planetary Society, Chinesische Weltraumagentur

    Millionen Chinesen hatten sich vor dem Start der Mondmission an der Suche nach einem Namen für den Rover beteiligt. Sein Name geht zurück auf ein weißes Kaninchen aus der chinesischen Mythologie, das als Haustier der Mondgöttin Chang’e auf dem Mond lebt. Das goldfarbene Fahrzeug mit sechs Rädern und Solar-Flügeln eroberte sich im Laufe der Zeit die Herzen von immer mehr Fans.

    Den Mond durchleuchtet


    Die offizielle Bekanntgabe seines Endes war entsprechend in Ich-Form gehalten: „Es gibt immer noch viele Fragen, die ich beantworten würde, aber ich bin das Kaninchen, das die meisten Sterne gesehen hat! Der Mond sagt, er hat einen langen, langen Traum für mich vorbereitet.“ Nun sei es wirklich soweit, „gute Nacht“ zu wünschen.

    Die mit dem Song „Universal Traveler“ der französischen Band Air verlinkte Botschaft wurde in kürzester Zeit allein 100.000 Mal geteilt, mit Likes versehen und kommentiert. Ein Internetnutzer versprach Yutu laut Xinhua „zahllose Möhrenkuchen“. Ein anderer schrieb: „Ich weiß nicht, warum ich so traurig bin. Letztlich ist es doch nur eine Maschine.“

    Der ferngesteuerte Rover „Yutu“ wurde von der Raumsonde „Chang’e-3“ im Dezember 2013 auf dem Erdtrabanten abgesetzt. China war damit das dritte Land nach den Vereinigten Staaten und der ehemaligen Sowjetunion, dem eine Mondlandung glückte. Das letzte Mal hatte die Sowjetunion im Jahr 1976 erfolgreich eine Sonde auf den Mond geschickt.



    „Yutu“ hat auf dem Mond insgesamt 114 Meter zurückgelegt und mit seinem Radar die Oberfläche des Trabanten bis auf 140 Meter Tiefe durchleuchtet. Dabei wurde eine zwei bis drei Meter dicke Regolithschicht gemessen, auf die eine 41 bis 46 Meter dicke Basaltschicht folgt. Letztere beinhalte auffallend viel Titanoxid. Darunter liegt eine zweite Basaltschicht mit anderer Zusammensetzung. Sie enthält hauptsächlich Magnesium, Aluminium, Silizium, Kalium und Kalzium sowie einige Spurenstoffe. Bilder von Chang'e-3 und Yutu hat Emily Lakdawalla von der „Planetary Society“ (Galerie 1, Galerie 2) dankenswerter Weise zusammengetragen. Auf der Homepage der chinesischen Weltraumagentur sind sie die Aufnahmen leider nur schwer zu finden (zur Galerie).
    faz.net

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    "Tiangong 2" China positioniert Raumlabor im All

    Es ist zehn Meter lang und soll bald Besuch von zwei Raumfahrern bekommen: China hat ein neues Raumlabor ins All geschossen. Das Manöver gilt als Vorbereitung für den Bau einer eigenen Raumstation.

    Eine Rakete vom Typ "Langer Marsch 2F" hat das zweite chinesische Raumlabor "Tiangong 2" ins All gebracht. Der Start vom Raumfahrtbahnhof Jiuquan in der Wüste Gobi im Nordwesten des Landes verlief normal, wie die Bodenkontrolle berichtete.

    Erfolgreich breitete das Raumlabor wenige Minuten später seine Solarsegel im All aus. Der "Himmelspalast" soll in einer Umlaufbahn in 393 Kilometer Höhe positioniert werden.

    Der Flug des 8,5 Tonnen schweren Raumlabors dient der Vorbereitung für den Bau und Betrieb einer eigenen chinesischen Raumstation, die um 2022 fertig werden soll. Sollte die Internationale Raumstation (ISS) tatsächlich 2024 ihren Dienst einstellen, wäre China danach die einzige Nation mit einem permanenten Außenposten im All. Chinas Raumstation dürfte mit rund 60 Tonnen aber deutlich kleiner sein als die ISS mit ihren 240 Tonnen.

    Atomuhr im All


    In dem neuen chinesischen Raumlabor können sich zwei Raumfahrer aufhalten. Zudem hat "Tiangong 2" eine höhere Ladekapazität als das Vorgängermodell und lässt sich erstmals auftanken. Die Raumfahrer sollen es bequemer haben und sogar Fernsehprogramme von der Erde empfangen können. Es gibt auch einen zweiten Dockmechanismus und bessere Steuerungssysteme.



    An Bord des neuen Raumlabors befindet sich die weltweit erste "kalte" Atomuhr im All (Cacs). Nach Angaben von Wissenschaftlern variiert eine solche Präzisionsuhr nur eine Sekunde alle 30 Millionen Jahre, wodurch sich Schwankungen bei Experimenten im All besser entdecken lassen.

    Die Zeitmessung in der Schwerelosigkeit soll sogar akkurater sein als die der bisher präzisesten Atomuhr im US-Institute of Standards and Technology in Boulder im US-Bundesstaat Colorado. Auch Chinas Satellitennavigationsnetz Beidou soll genauer werden. "Es wird militärische und zivile Anwendungen geben", zitierte die "South China Morning Post" in Hongkong den beteiligten Wissenschaftler Xu Zhen.

    Bemannter Flug

    Für Oktober ist ein bemannter Raumflug mit zwei Raumfahrern geplant, die an das neue Raumlabor andocken und darin erstmals 30 Tage arbeiten sollen. Die Taikonauten sollen medizinische, biologische und physikalische Experimente machen sowie Ausrüstung und Reparaturen testen.

    "Es ist die bisher höchste Zahl an Experimenten aller bemannter Flüge", sagte Vizedirektorin Wu Ping vom bemannten Raumfahrtprogramm laut Nachrichtenagentur Xinhua. Zur Sicherheit soll ein kleiner, 40 Kilogramm schwerer "Banxing-2"-Satellit das Raumlabor umkreisen. Er soll unter anderem Aufnahmen machen, aber auch vor Weltraumschrott warnen.

    Einmal tanken, bitte

    Im April 2017 soll das erste Frachtschiff "Tianzhou 1" (Himmlisches Schiff) folgen, um Material zu liefern und das Raumlabor aufzutanken. Es wird Chinas erster unbemannter, robotergesteuerter Nachschubflug. "Tianzhou 1" soll auf der neuen, leistungsfähigeren Rakete "Langer Marsch 7" ins All gebracht werden. Der neue Raketentyp hob im März erstmals erfolgreich vom Raumfahrtzentrum Wenchang in Hainan ab, womit der vierte Weltraumbahnhof in der Nähe des Äquators eingeweiht wurde.



    "Tiangong 2" soll mindestens zwei Jahre in Betrieb bleiben. Es ist mit 10,4 Meter Länge und 3,35 Meter maximalem Durchmesser so groß wie sein Vorgänger, der im September 2011 gestartet worden war. Drei bemannte Raumschiffe hatten angedockt. An Bord lebten auch die beiden ersten chinesischen Raumfahrerinnen. "Tiangong 1" war nach offiziellen Angaben zweieinhalb Jahre länger im Einsatz als geplant.

    Sturz in die Erdatmosphäre


    Nach Angaben von Raumfahrtexperten verlor die Bodenkontrolle allerdings im März die Steuerung des Raumlabors, das sich seither unkontrolliert auf die Erde zubewegt. Vizedirektorin Wu Ping sagte lediglich, "Tiangong 1" habe seine "historische Mission vollständig erfüllt".

    Das Raumlabor soll in der zweiten Hälfte 2017 in der Atmosphäre weitgehend verglühen. Es sei unwahrscheinlich, dass herabfallende Teile den Luftverkehr beeinträchtigen oder Schäden auf der Erde anrichteten, teilte das Raumfahrtprogramm mit. China werde rechtzeitig über den Kurs informieren.

    Gerüchte über Fehlstart von "Langer Marsch 4C"


    Der Start von "Tiangong 2" folgte nur zwei Wochen nach offiziell unbestätigten Berichten über einen Fehlschlag mit einer Rakete des Typs "Langer Marsch 4C". Dabei soll ein Beobachtungssatellit verloren gegangen sein.

    Nach dem Start vom Raumzentrum Taiyuan in Nordchina konnte "Gaofen 10" demnach durch eine Raketenfehlfunktion nicht in seine Umlaufbahn gebracht werden und stürzte zur Erde zurück.

    China verfolgt ein ambitioniertes Raumfahrtprogramm, das auch den Mond und den Mars im Auge hat.
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    Astronauten auf dem Weg zu Raumlabor: Chinas großes Ziel ist der Mars

    Chinas Raumschiff Shenzhou 11 ist auf dem Weg ins All. Mit an Bord: zwei Astronauten, die an das chinesische Raumlabor Tiangong 2 andocken und darin 30 Tage arbeiten sollen. Die langfristigen Ziele gehen aber deutlich weiter: China will zum Mars fliegen.

    Um exakt 7.30 Uhr Ortszeit der erfolgreiche Start ins All: Das chinesische Raumschiff Shenzhou 11 hebt vom Raumfahrtzentrum Jiuquan am Rande der Wüste Gobi im Nordwesten Chinas ab - mit einer Trägerrakete vom Typ "Langer Marsch-2F".



    Es ist Chinas sechste bemannte Raumfahrt-Mission. Sie wird als weiterer Schritt in eine neue Ära der Raumfahrt gefeiert. "Der wichtigste Zweck dieser Mission ist es, unterschiedliche Tests in unserem neuen Raumlabor Tiangong 2 durchzuführen", erklärt Wu Ping, stellvertretende Direktorin von Chinas bemanntem Raumfahrtprogramm. Dazu kämen Reparaturarbeiten im All und das Andocken sowie die Vorbereitung der Rückkehr eines bemannten Raumschiffs von der Test-Raumstation.

    30 Tage Aufenthalt geplant


    Mit an Bord der Shenzhou 11 sind die beiden Astronauten Jing Haipeng und Chen Dong. Innerhalb von zwei Tagen sollen sie mit ihrem Raumschiff an das neue chinesische Raumlabor Tiangong 2 andocken, das seit vergangenen Monat im All ist. 30 Tage lang sollen sie dort arbeiten. Es wäre der längste Weltraum-Aufenthalt von chinesischen Astronauten überhaupt.

    Für Raumschiff-Kommandeur Jing Haipeng ist der Aufenthalt im All allerdings nichts Neues. Dennoch sei die Mission für ihn ein Traum. "Ich habe die Ehre, meine dritte Raumfahrt-Mission durchzuführen. Dafür möchte ich mich bei meinem Mutterland und den Menschen bedanken - besonders für die Unterstützung von Tausenden Wissenschaftlern und Technikern unseres Raumfahrtprogramms. Ich werde die Mission so gut wie möglich durchführen und mein Bestes geben, ein guter Astronaut zu sein."

    Chinas ehrgeizige Ziele


    Die Mission der Shenzhou 11 gilt als wichtiger Baustein für eine eigene Raumstation, die China möglichst im Jahr 2022 in Betrieb nehmen möchte. Wenn die Internationale Raumstation ISS, bei der China nicht mitmachen durfte, spätestens im Jahr 2028 aufgegeben wird, dann könnte China das einzige Land mit einem dauerhaften Außenposten im All sein.

    Ein ehrgeiziges Ziel, auch für den zweiten Astronauten der Shenzhou 11, Chen Dong. "Bei dieser Mission geht es darum, länger als sonst im All zu bleiben und mehr Experimente zu machen", sagt Chen Dong. "Wir haben unsere Fähigkeit, im Weltraum Experimente durchzuführen, verbessert. Das wollen wir zeigen. Wir haben das Training auf dem Boden so ernst genommen wie eine richtige Mission im All. Nur so können wir selbstbewusst und ruhig genug sein, um mit der realen Situation im Weltraum klarzukommen."

    China verfolgt seit Jahren ein ambitioniertes Weltraumprogramm. Neben dem Projekt der eigenen Raumstation soll 2024 der erste Chinese auf dem Mond landen. Bis 2050 ist ein bemannter Flug zum Mars geplant.
    tagesschau.de

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