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    U.S. Navy will Laserkanone im Persischen Golf testen

    Neues Waffensystem: U.S. Navy will Laserkanone im Persischen Golf testen

    Eine neu entwickelte Waffe soll 2014 erstmals im Persischen Golf getestet werden: Die U.S. Navy will dort auf einem Kriegsschiff eine Laserkanone stationieren. Das System kann Patrouillenboote und Drohnen ausschalten und soll später auch angreifende Raketen und Kampfflugzeuge zerstören können


    Washington - Die US-Marine will erstmals in ihrer Geschichte in internationalen Gewässern ein Kriegsschiff mit einer Laserkanone ausstatten. Dies kündigte die Navy auf ihrer Homepage an. Ein Prototyp der Hightech-Waffe solle im kommenden Jahr testweise auf der zur Operationsplattform umgerüsteten "USS Ponce" installiert und im Persischen Golf eingesetzt werden. Dies könne auch als Warnung an Iran gesehen werden, der nach US-Angaben seine militärischen Aktivitäten in der Region in aggressiver Weise ausweite, schreibt die "New York Times" über die Planungen der Navy.

    Der Laserstrahl der neuartigen Waffe soll stark genug sein, um die Sensoren von Patrouillenbooten und unbemannten Überwachungsflugzeugen untauglich zu machen. Tests im vergangenen Jahr hätten zudem gezeigt, dass die Kanone auch materielle Zerstörungen anrichten könne, hieß es von Seiten der Navy. Das Militär veröffentlichte ein Video im Internet, das zeigen soll, wie eine tieffliegende Drohne mit einem Laserstrahl abgeschossen wird.



    Die Navy räumte ein, dass der erste Prototyp der Waffe noch nicht schlagkräftig genug ist, um angreifende Kampfflugzeuge oder Raketen zu zerstören. Dies ist jedoch das Ziel der Entwickler, heißt es in der "New York Times".

    Auf der Homepage der Navy feiert Konteradmiral Matthew Klunder, Chef der Forschungsabteilung der Marine, das System als eine "enorm preisgünstige Antwort auf das kostspielige Problem, sich gegen asymmetrische Bedrohungen zu verteidigen".

    Auch ein unabhängiger Expertenbericht für den Kongress sieht die Waffe als eine historische Chance für die Navy. Mit Laserkanonen ausgestattete Schiffe würden laut dem Bericht die Taktik des Seekriegs und das Schiffdesign verändern und erheblich kostengünstiger als die bisher eingesetzten Waffen sein.

    Im Persischen Golf setzen die Revolutionsgarden Irans immer wieder bewaffnete und extrem schnelle Speedboote ein. 2008 kam es fast zu einer Konfrontation mit drei US-Kriegsschiffen. Außerdem will das Land nach eigenen Angaben eine Drohnenflotte aufbauen.

    Quelle


    USA verlieren Killerdrohnen-Monopol
    Geändert von salviner01 (27.11.14 um 15:13 Uhr)
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    US-Marine: Laser und Railgun als Waffensysteme fast fertig
    Was klingt wie Zukunftsmusik, ist bei der US-Marine fast schon Realität. Laut einem Bericht der American Press plant die US-Marine den Einsatz von Laser-Waffensystemen noch innerhalb dieses Jahres. Die Montage eines Prototyps einer Railgun auf Schiffen der Marine ist für die kommenden zwei Jahre geplant.



    Einem Bericht der American Press (AP) zufolge plant die US-Marine noch in diesem Jahr den ersten waffenfähigen Laser auf einem Kampfschiff zu installieren – und auch einzusetzen. Das Waffensystem ist dafür ausgerichtet, "asymmetrische Bedrohungen" zu bekämpfen. Der Laser, der angeblich von einem einzelnen Soldaten bedient werden kann, soll auf der USS Ponce, einem schwimmenden Lande- und Transport-Dock für amphibische Fahrzeuge, das 1971 in Dienst gestellt wurde, montiert werden. Unter "asymmetrischer Bedrohung" versteht das US-Militär Flugdrohnen, die nicht nur in großer Höhe, sondern auch mit hoher Geschwindigkeit unterwegs sind, aber auch Schnellboote und Gruppen kleinerer Boote. Der Einsatzort der USS Ponce ist der Persische Golf, weshalb die Aufrüstung von Experten als klare Drohung gegen den Iran gewertet wird.

    Als sei das nicht schon genug Zukunftstechnologie, kündigte die US-Marine darüber hinaus an, innerhalb von zwei Jahren eine funktions- und einsatzfähige Railgun auf einem Kriegsschiff installieren zu wollen. Damit ist ein Waffensystem gemeint, das ein Projektil mit sechs- oder gar siebenfacher Schallgeschwindigkeit abfeuert. Alleine die dabei freiwerdende kinetische Energie ist enorm und in der Lage, massive Schäden auch an gepanzerten Einheiten anzurichten. Ein einziger Treffer durch ein solches Projektil ist zudem ausreichend, um jedes fliegende Objekt vom Himmel zu schießen, unabhängig von Größe und Panzerung.

    Wenn's regnet, ist der Laser nur wenig effektiv – Railgun braucht enorm viel Strom

    "Das [die Einführung der neuen Waffensysteme] wird grundlegend ändern, wie wir kämpfen", so Captain Mike Ziv, Program Manager for Directed Energy and Electric Weapon Systems des Naval Sea Systems Command. Ziv begründet diese Aussage primär in den Kostenersparnissen, ist es doch deutlich kosteneffizienter, den Feind mit Laser und Railgun zu bekämpfen als millionenschwere Raketen und "Smart Bombs" abzufeuern. Zudem geht dem Laser-Waffensystem die Munition nicht aus, während die Projektile der Railgun ebenfalls bei weitem nicht so sperrig und teuer sind wie beispielsweise Flugabwehrraketen.

    Nichtsdestoweniger sind die neuen Waffensysteme nicht fehlerfrei, erklärt Loren Thompson, Verteidigungs-Analytikerin am Lexington Institute. Demnach verliert der Laser enorm an Wirksamkeit, wenn das Wetter nicht mitspielt. Regen, Staub oder atmosphärische Turbulenzen wirken sich massiv auf die Leistung und Genauigkeit aus. Und auch die Railgun kann nicht ohne weiteres auf Kriegsschiffen montiert werden, ist doch bisher ausschließlich die Zumwalt, ein neuer Zerstörer der US-Marine, dazu in der Lage ausreichend Strom zum Betrieb des Waffensystems zu produzieren.

    Quelle
    Geändert von salviner01 (27.11.14 um 15:14 Uhr)
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  3. #3
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    Schon Wannsinnig, wie genau viele alte Film- und Buchautoren, die Zukunft vorhersehen konnten. Bei "Krieg der Welten" oder "Star Wars" gab es auch schon Laserwaffen, obwohl zur Enstehungszeit die Menschen dies für unvorstellbar hielten. Und auch von fliegenden Autos sind wir nicht mehr weit entfernt. Wenn es Amazon oder der Post gelingt ihre Paketdrohnen sicher zu betreiben (Wovon ich ausgehe), müssen sie nur noch so vergrößert werden, das man sich reinsetzen kann. Das ist alles nur eine Frage des Geldes. Mich wundert es eigentlich, dass Großkonzerne wie VW oder Siemens nicht schon längst daran forschen. Die Lobbies würden die Flugzulassung sich schon irgendwie erkaufen können.
    Zitat Zitat von delle59
    "Das [die Einführung der neuen Waffensysteme] wird grundlegend ändern, wie wir kämpfen"
    Ich weis genau wie in der Zukunft gekämpft wird: Unbemannt und ferngesteuert. Die nächsten Soldaten werden bereits ausgebildet, und zwar in unseren Kinderzimmern. Egoshooter sind die optimalen Simulatoren. Und wieder hat dies ein Film vorrausgesagt: Avatar.
    Geändert von salviner01 (27.11.14 um 15:15 Uhr)
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
    Albert Einstein (1879-1955)

  4. #4



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    Das praktische bei unbekannt und ferngesteuert ist auch, sollte sich ein Volk mal auflehnen, kann sie Führung sich verbarikadieren und alles per PC plattmachen.

    Ländern wie Syrien, Ukraine, Libanon & Co wirds freuen!
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  5. #5
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    Das Ende des Schiesspulvers scheint besiegelt. Die USA präsentierte einen Prototypen einer Schienenkanone, die kleiner, leichter, sicherer, billiger und stärker ist als bisherige Modelle.


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    AW: U.S. Navy will Laserkanone im Persischen Golf testen


    Die Strahlen-Kanone LaWS der U.S. Navy wurde in den vergangenen Monaten erfolgreich im Persischen Golf getestet.
    (Quelle: U.S. Navy / John F. Williams)


    Erfolgreiche Zielübungen

    Die US Marine hat erstmals ein Kriegsschiff mit einer Hochenergie-Laser-Kanone ausgestattet. Ein Video zeigt Zielübungen der Hightech-Waffe auf der "USS Ponce" im Persischen Golf. Die Strahlenkanone soll in der Lage sein, Drohnen zu zerstören und Schiffe in Brand zu setzen.

    Bereits im vergangenen Jahr hatte die U.S. Navy den Test einer Laser-Kanone angekündigt. Die Zielübungen hätten nun von September bis November stattgefunden. Die Waffe habe sich nahtlos in bestehende Schiffsverteidigungssysteme eingefügt.

    "Laser-Waffen sind leistungsfähig, erschwinglich und werden eine entscheidende Rolle in der Zukunft von Marinekampfhandlungen spielen", sagte Konteradmiral Matthew L. Klunder, Chef der Marineforschung.

    Erwartungen übertroffen

    Das Laser Weapon System (LaWS) habe nach Navy-Angaben ein unbemanntes Schnellboot und eine Drohne beschossen. Die Waffe habe einwandfrei funktioniert - selbst bei widrigen Wetterbedingungen wie starkem Wind, Hitze und Feuchtigkeit. Sowohl bei der Zuverlässigkeit als auch bei der Wartungsfreundlichkeit habe die Laser-Kanone die
    Erwartungen übertroffen.

    Die Kanone wird mit einem Controller fast wie bei einem Videospiel gesteuert. Laser werden mit Strom versorgt und können solange dieser vorhanden ist, wieder und wieder abgefeuert werden.

    Unschlagbar günstig

    Die Navy geht davon aus, dass nicht nur die Marine, sondern auch Luft- und Bodeneinheiten von dem Waffensystem profitieren werden. Laserwaffen böten ein neues Maß an Präzision und Geschwindigkeit für die Marinekriegsführung und außerdem erhöhte Sicherheit für Schiffe und Besatzungen.

    Die Technologie habe einen weiteren entscheidenden Vorteil: Sie ist unheimlich günstig. Ein Schuss kostet weniger als einen Dollar. Die Möglichkeit, einen solchen Laser einzusetzen, sei "eine enorm kostengünstige Antwort auf das teure Problem der Verteidigung gegen asymmetrische Bedrohungen", so Klunder.




    "Die Zukunft ist hier"

    Der Test im Persischen Golf ist nur das jüngste von mehreren Experimenten. Bereits im Frühjahr 2011 wurde ein ruhendes Boot mit einer Laser-Kanone in Brand gesetzt. Im Juli 2012 wurde LaWS erfolgreich gegen eine Drohne eingesetzt.

    "Die Zukunft ist hier", feierte sich Peter A. Morrision, Programmdirektor des Navy-Forschungsteams bereits vor einem Jahr. "Der Laser ist ein großer Schritt nach vorn, um die moderne Kriegsführung zu revolutionieren."

    Die Waffen könnten in den kommenden Jahren immer schlagkräftiger werden und irgendwann etwa Abfangraketen ersetzen, so eine Studie des US-Kongresses. Anders als es Science-Fiction-Fans aus dem Kino kennen, sind die Laserstrahlen mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen.
    t-online.de
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