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    Boston Dynamics Robotic (Darpa)

    Transient Electronics
    Darpa will Spionagehardware mit Selbstzerstörung
    Spionieren ohne Spuren - das plant die Darpa: Sie lässt elektronische Ausrüstung entwickeln, die sich mit der Zeit auflöst oder sich auf ein Signal hin zerstört.

    Lauschen und beobachten, ohne selbst vor Ort sein zu müssen, ist praktisch - nicht umsonst will die US-Armee Afghanistan mit einem Netz aus als Steinen getarnten Sensoren überziehen. Werden solche Sensoren aber gefunden, beweisen sie nicht nur die Spionage, der Gegner kann sie auch für seine Zwecke einsetzen. Das will die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) künftig verhindern: mit Spionageausrüstung, die sich nach Gebrauch auflöst.

    Elektronische Geräte und Sensoren seien für militärische Operationen unerlässlich geworden, aber es sei "praktisch unmöglich, jedes Gerät wieder aufzustöbern und zu bergen", schreibt die Darpa in der Ankündigung und fragt: "Was, wenn diese elektronischen Geräte einfach verschwänden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden?". Dieser Grundidee folgt das Programm Vanishing Programmable Resources (Vapr), das die Wissenschaftsagentur des US-Verteidigungsministeriums eingerichtet hat.


    (Darpa)
    Implantate aus Seide
    Die Idee ist nicht grundsätzlich neu: Transient Electronics, vergängliche Elektronik, heißen solche Sensoren. John Rogers von der Universität des US-Bundesstaates Illinois in Urbana-Champaign will sie in der Medizin einsetzen: Sie sollen Patienten implantiert werden, beispielsweise um Infektionen nach einer Operation zu verhindern, und sich mit der Zeit auflösen. Substrat ist Seide, als Leitermaterial soll Magnesium eingesetzt werden.

    Sensoren, die in der freien Natur ausgebracht werden, müssen robuster sein als Implantate. Sie müssten so stabil sein wie handelsübliche Elektronikkomponenten, die beinahe unbegrenzt haltbar seien, erklärt Alicia Jackson, Leiterin des Programms. Aber eben nur beinahe unbegrenzt.

    Signal zur Selbstzerstörung
    "Die Darpa sucht nach einer Möglichkeit, elektronische Komponenten zu bauen, die genau so lange halten, wie sie gebraucht werden", erläutert Jackson. "Die Zerstörung solcher Geräte könnte durch ein Signal ausgelöst werden, das vom Stab ausgesandt wird, oder durch alle möglichen Umweltfaktoren wie die Temperatur."

    Am 14. Februar 2013 will die Darpa eine Konferenz, Proposer's Day genannt, abhalten. Dort wird die Agentur Interessenten das Projekt und seine Ziele vorstellen.
    Quelle

    Die Darpa finanziert auch Forschungsprojekte, Boston Dynamics ist eins, das davon profitiert.




    Boston Dynamics
    Geändert von delle59 (04.12.14 um 09:59 Uhr)
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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  2. #2
    Böse_Meise
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    wird ja immer schlimmer hoffentlich platzt das Projekt
    Wenn nach Passwörtern Gefragt Wird Dann 404 Spammer_007 oder darklight.to


  3. #3
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    Noch n paar Sachen unter Federführung der Darpa:

    1,8-Gigapixel-Drohne
    So scharf sah der Spion noch nie
    Das US-Militär hat erstmals Details zu seiner neuesten Überwachungs-Technologie enthüllt. Die Argus-IS-Kamera soll Terroristen aus sechs Kilometern Flughöhe aufspüren.

    Argos ist eine unheimliche Figur aus der griechischen Mythologie: ein riesiges Ungeheuer mit hundert Augen, die über den ganzen Körper verteilt sind. Unter dem gleichen Namen gibt es aber auch ein monströses Unternehmen des US-Verteidigungsministeriums, wie der Extreme-Tech-Blog berichtet. DARPA ist die Behörde, die geheime Forschungsprojekte für die amerikanischen Streitkräfte durchführt. Nun haben die Verantwortlichen erstmals Einblick gegeben in die neueste Generation der Überwachungstechnologie.

    In Militärdrohne eingebaut
    Im Video ist Argus-IS zu sehen. Dabei handelt es sich um eine mächtige Kamera mit einer Auflösung von 1,8 Gigapixeln. Gemäss dem bei YouTube veröffentlichten Video ist Argus die hochauflösendste Überwachungs-Plattform der Welt. Aus einer Höhe von sechstausend Metern überwacht Argus ein Gebiet von 25 Quadratkilometern.

    Die Kamera ist in einer Militärdrohne untergebracht und liefert Aufnahmen in Echtzeit. Mit zwei Drohnen liesse sich ganz Manhattan rund um die Uhr aus der Luft überwachen. Die Aufnahmen sind detailliert genug, um auch kleine Gegenstände zu erfassen.

    Das Erstaunliche an der Technologie: Die 1,8-Gigapixel-Auflösung wird laut dem Entwickler durch 368 kleine Kamera-Sensoren erreicht, wie sie auch in herkömmlichen Smartphones verbaut sind.

    Riesige Datenmengen
    Die grösste technische Herausforderung ist das Verarbeiten der gewaltigen Datenmengen, die bei einem Überwachungsflug anfallen. Pro Sekunde sind es 600 Gigabit, das ergibt pro Tag über 6000 Terabyte an Daten. Wollte man dieses Filmmaterial auf herkömmliche DVDs mit 4,7 Gigabyte Speicherplatz brennen, wären mehr als 1,4 Millionen Stück erforderlich.

    Ein Teil der Datenverarbeitung erfolgt noch in der Drohne, das meiste wird aber von einem Supercomputer am Boden ausgewertet - in Echtzeit.

    65 Tracking-Fenster gleichzeitig
    Auch die Software zur Auswertung der Aufnahmen ist eindrücklich: Im Video sind farbige Vierecke zu sehen, gebildet um Menschen, Fahrzeuge und andere Dinge von Interesse. Der Mann am Kontrollbildschirm kann bis zu 65 solcher Tracking-Fenster gleichzeitig bedienen und praktisch jeden sich bewegenden Gegenstand heranzoomen.

    Laut Bericht des Extreme-Tech-Blogs sollte Argus ursprünglich in Afghanistan eingesetzt werden. Doch es sei nie dazu gekommen. Über andere Einsatzorte ist nichts bekannt.
    Quelle

    Vor drei Jahren haben wir das erste Mal von der ARGUS-IS gehört, jetzt gibt es dank der PBS Nova-Doku "Rise of the Drones" mehr Informationen und auch Bilder der Kamera, die angeblich das höchstauflösende Überwachungssystem der Welt ist. Die Doku zeigt Videoaufnahmen der Kamera in Aktion, auch wenn sie selbst aus Sicherheitsgründen nicht zu sehen ist. Die ARGUS-IS (Autonomous Real-time Ground Ubiquitous Surveillance - Imaging System) ist auf den Einsatz in UAVs wie den Predator-Drohnen und kann ein 15 Zentimeter kleines Objekt auf 26 Quadratkilometern aus sechs Kilometern Höhe identifizieren. Dabei lassen sich wie im Video zu sehen nicht unbedingt Gesichtszüge erkennen, aber die Kleidungsfarbe eines Menschen oder ein Vogel , der ein Gebäude umkreist durchaus. Die Kamera selbst besteht aus 368 Sensoren, wie man sie in Smartphones mit 5-Megapixel Kamera findet. Mit ihnen erzeugt einen Stream von einer Million Terabytes Video, was etwa 5000 Stunden HD-Video pro Tag ergibt. Wie das funktioniert bleibt unklar, aber natürlich gi9bt es eine entsprechende Filtersoftware dafür. Video nach dem Break.....Quelle
    Geändert von delle59 (04.12.14 um 09:59 Uhr)
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  4. #4
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    Nicht von der Darpa, ist auch nicht der gleiche Roboter wie hier Oben, aber passt mir eben gut hier rein.
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    Gepardenroboter mit Energierückgewinnung
    Ein am MIT entwickelter Roboter soll einen Gepard nachahmen. Durch seinen Antrieb ist er besonders energieeffizient. Bald könnte er der schnellste Laufroboter sein.

    Und noch ein Katzenroboter: Nach Boston Dynamics und der Universität in Osaka arbeiten auch Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) an einem Laufroboter, der einem Gepard nachempfunden ist. Der MIT-Robotergepard ist nicht nur eleganter als die beide Konkurrenten - er soll, was die Energieeffizienz beim Laufen angeht, sogar das natürliche Vorbild übertreffen.

    Der Roboter hat in etwa die Größe eines Gepards und mit seinen rund 30 Kilogramm auch dessen Gewicht. Angetrieben wird er von Elektromotoren. Die können so programmiert werden, dass sie die Steifigkeit und die Dämpfung der Beine an den Untergrund anpassen.


    Pneumatik und Verbrennung
    Dieser Abtrieb ist eher ungewöhnlich für einen Laufroboter. Der Alpha Dog von Boston Dynamics etwa wird von einem Verbrennungsmotor angetrieben. Die anderen robotischen Raubkatzen nutzen Pneumatik.

    Grund sei die Effizienz: "Um einen Roboter loszuschicken, damit er Menschen findet oder Aufgaben in Notsituationen übernehmen kann, etwa im Katastrophengebiet von Fukushima, soll er möglichst autonom sein", erklärt Projektleiter Sangbae Kim "Es wäre nützlich, wenn er mehr als zwei Stunden unterwegs sein und ein großes Gelände erkunden könnte. Einer der Gründe dafür, dass manche das für unmöglich halten, ist, dass die Effizienz bisher ziemlich schlecht war."

    Drei Verlustfaktoren
    Die Forscher um Kim haben es jedoch geschafft, die Effizienz des Antriebs deutlich zu verbessern. Dazu haben sie zunächst untersucht, wo Energie verloren geht, und drei wichtige Faktoren ausgemacht: Da sei die Wärme, die der Motor abstrahle, Energie gehe durch mechanische Übertragung verloren, etwa in Form von Reibung, und schließlich gebe es einen Energieverlust durch falsche Steuerung, etwa durch eine schwerfällige Gangart.

    Auf der Basis dieser Erkenntnisse haben die MIT-Wissenschaftler dann ihren Roboter gebaut. Ein Kernelement ist ein von ihnen entwickelter Motor, der relativ zu seinem Gewicht ein sehr hohes Drehmoment produziert und dabei wenig Wärme abgibt. Wegen des guten Drehmoments brauchen die Beine weniger Komponenten, was wiederum die Effizienz verbessert.

    Rückgewinnung beim Auftreten
    Auch für das Auftreten haben sie eine Lösung gefunden. Das Auftreten ist ein Problem für die Mechanik. Setzt ein Roboter seinen Fuß hart auf, entstehen Vibrationen, die die Mechanik belasten und zu Instabilität können. Normalerweise werden Dämpfer eingesetzt, um das Auftreten abzufedern, was aber Energie absorbiert. Die von Kim und seine Kollegen entwickelten Motoren hingegen sind in der Lage, die Energie bei Auftreten aufzunehmen und zu verwerten.

    "Die meiste Auftreffenergie geht in den Akku, weil die Dämpfung durch eine selbst-entwickelte elektrische Steuerung des Motors erzielt wird", erklärt Kim. Der Motor gewinne die Energie zurück, die sonst verloren ginge.

    Gewichtsverlagerung
    Eine weitere Effizienzsteigerung gelang den Forschern durch die Gewichtsverteilung an den Beinen: So befinden sich 85 Prozent des Gewichts des Beins am Hüftgelenk, wo auch der Motor angebracht. Dadurch wird die Trägheit verringert. Verstärkt wird dieser Effekt durch Kevlar-Bänder, die an den Beinen befestigt sind und die Funktion von Sehnen übernehmen.

    Für einen Test setzen die Forscher ihren Robotergepard auf ein Laufband. Er lief anderthalb Stunden lang bei einer Geschwindigkeit von 8 Kilometern pro Stunde. Seine Effizienz übertreffe die des Alpha Dog und die von Hondas Asimo, sagen die MIT-Forscher. Derzeit rüsten sie den Roboter mit neuen Motoren aus, mit denen er über 50 Kilometer pro Stunde schnell laufen soll. Das ist zwar nur halb so schnell wie das natürliche Vorbild, aber schneller als der Geschwindigkeitsrekord für Laufroboter, den der Robotergepard von Boston Dynamics im vergangenen Jahr ausgestellt hat.

    Die MIT-Forscher wollen ihren Roboter auf der International Conference on Robotics and Automation (Icra) vorstellen. Sie findet vom 6. bis zum 10. Mai in Karlsruhe statt.
    Quelle
    Geändert von delle59 (04.12.14 um 09:58 Uhr)
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    Weil`s so schön ist gleich noch mal.

    Big Dog kann jetzt Ziegel schleudern
    Boston Dynamics zeigt in einem neuen Video, dass sein vierbeiniger Roboter-Lastesel "Big Dog" mit einem Greifarm ausgestattet wurde und mit seinem ganzen Körper fließende Bewegungen zustande bringt, um einen Ziegelstein möglichst weit zu werfen.

    Das Ziel bei dieser Entwicklungsstufe von Big Dog war laut dem US-Unternehmen, die Stärke von Beinen und Torso in einer dynamischen Bewegung mit der Kraft des Greifarms zu kombinieren. Menschliche Athleten verwenden diesen Ansatz, nun soll er dabei helfen, die Leistung von Robotern zu steigern.


    Unbeirrbarer Lastenträger
    Boston Dynamics entwickelt seine Roboter hauptsächlich im Auftrag der DARPA, der technischen Entwicklungsabteilung des US-Innenministeriums. Mit seinem Big Dog erregte das Unternehmen bereits in der Vergangenheit viel Aufmerksamkeit.

    Der vierbeinige Roboter kann selbst auf glatten Oberflächen kaum umfallen oder gar umgestoßen werden. Außerdem kann er Soldaten durch unwegsames Gelände folgen. Zukünftig könnte der Roboter für Transportaufgaben bei Militäreinsätzen verwendet werden.
    Quelle


    Geändert von delle59 (04.12.14 um 09:58 Uhr)
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    US-Verteidigungsministerium baut Terminator als Lebensretter
    Am Donnerstag hat die US-Behörde Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) einen 150 Kilogramm schweren und 2,2 Meter großen humanoiden Roboter gezeigt. Nun treten verschiedene Teams an, um die entsprechende Software zu programmieren.

    Das Projekt rund um den Roboter Atlas wird von der DARPA in Verbindung mit Boston Dynamics realisiert. Durch seine menschenähnliche Bauweise könne er Werkzeuge einsetzen, die eigentlich für den menschlichen Gebrauch konzipiert sind, wie seine Macher laut Cnet angeben.

    „Atlas verfügt über 28 hydraulisch betriebene Grade der Freiheit, zwei Hände, Arme, Beine, Füße und einen Torso“, so Boston Dynamics. Der Roboter ist außerdem mit Stereo-Kameras sowie einem Entfernungsmesser auf Laser-basis ausgestattet. Atlas ist im Gegensatz zu vielen anderen DARPA-Projekten für den zivilen Einsatz konzipiert.

    Im Rahmen der DARPA International Robotics Challenge (DRC) können nun sieben Teams den Roboter mit ihrer selbst programmierten Software ausstatten. Im Dezember findet schließlich ein Wettkampf statt, in dessen Rahmen die verschiedenen Projekte gegeneinander antreten. Der Roboter wird dabei Tätigkeiten ausführen müssen, wie das Fahren eines Autos, das Gehen über unebenes Terrain, das Wegräumen von Schutt oder das Durchbrechen einer Wand.
    Quelle


    Atlas: Leben retten statt Menschen terminieren.

    Ausführlich: Hochleistungs-Roboter "Atlas" lernt retten
    Geändert von delle59 (04.12.14 um 09:57 Uhr)
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    Affenroboter soll bei Darpa Robotics Challenge bestehen
    Ein Roboter nach dem Vorbild eines Affen soll für das Jet Propulsion Laboratory der Nasa die Darpa Robotics Challenge gewinnen. Robosimian kann auch schon im unfertigen Zustand manche der gestellten Aufgaben lösen.

    Einen Roboter nach dem Vorbild eines Menschenaffen will das Jet Propulsion Laboratory (JPL) in einen Roboterwettbewerb der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) schicken. Er soll sich als Helfer bei Rettungseinsätzen bewähren.

    Der Roboter heißt Robosimian von "simian" (Affe). Der Unterschied zu einem humanoiden Roboter liegt offensichtlich darin, dass der Robosimian nicht nur aufrecht, sondern auch auf allen Vieren läuft. Der vierfüßige Gang soll dem Roboter mehr Stabilität verleihen. Zudem sollen Hände und Füße gleichermaßen zur Fortbewegung und zur Manipulation genutzt werden.

    Die Hände des Robosimian stammen von der Stanford Universität. Eine Hand verfügt über drei Finger, die so angeordnet sind, dass sich zwei Finger und ein Daumen gegenüberstehen. Damit kann der Roboter sehr geschickt zugreifen: Er kann beispielsweise einen Bohrschrauber bedienen. Der Umgang mit Werkzeugen gehört zu den Aufgaben der Robotics Challenge. Die Hände können aber auch fest genug zupacken, dass der Roboter Klimmzüge machen kann. Bei den Klimmzügen kann er mit den Füßen noch Glasgegenstände jonglieren.

    Stabilität und Überlegung
    Robosimian soll in der Robotics Challenge antreten, den die Darpa 2012 ausgeschrieben hat. Der Wettkampf findet in rund vier Monaten statt. Bis dahin wird der Robosimian auch fertig sein. Bei der Entwicklung des Roboters hätten sie mehr Wert auf Stabilität und Überlegung als auf Dynamik und Reaktion gelegt, erklären die JPL-Forscher. Dadurch werde der Roboter weniger Fehltritte machen, wodurch er im Betrieb weniger fehleranfällig und am Ende schneller sei.

    In der Robotics Challenge simulieren die Roboter einen Rettungseinsatz: Sie müssen zunächst in einem Fahrzeug zum Einsatzort fahren. Dort angekommen, müssen sie Treppen oder Leitern erklimmen, Türen öffnen, sie notfalls zuvor freiräumen. Alternativ müssen sie in der Lage sein, eine Betonwand zu durchbrechen. Schließlich sollen die Roboter ein Ventil verschließen und Teile wie eine Pumpe austauschen können. Dabei müssen sie herkömmliches Werkzeuge benutzen.
    Zwei Teilnehmerfelder

    Bei dem Wettbewerb gibt es zwei Teilnehmerfelder: Im Track A treten eigens für diesen Wettkampf entwickelte Roboter an. Einer der Gegner des Robosimian ist der Chimp, eine Mischung aus humanoidem Roboter und Kettenfahrzeug, der an der Carnegie Mellon Universität entwickelt wird.

    In der Virtual Robotics Challenge (VRC) bauen die Teilnehmer keinen eigenen Roboter, sondern entwickeln lediglich die Algorithmen, die nötig sind, um die Wettbewerbsaufgaben zu erfüllen. Diese werden dann auf Atlas getestet. Das ist ein humanoider Roboter, den das Unternehmen Boston Dynamics für die Robotics Challenge gebaut hat.
    Quelle
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    Boston Dynamics zeigt unverkabelte Roboter-Katze "Wildcat"
    Der US-amerikanische Roboter-Hersteller Boston Dynamics hat via YouTube-Video ein neues Projekt vorgestellt: einen vierbeinigen Roboter namens "Wildcat". Der erreicht auf flachem Terrain eine Spitzengeschwindigkeit von über 25 Kilometer pro Stunde und soll primär für militärische Zwecke eingesetzt werden. Unterschied zu bisher vorgestellten Robotern: Die Wildkatze ist nicht kabelgebunden.


    "Wildcat" stellt den nächsten Schritt in der Roboter-Entwicklung von Boston Dynamics dar. Zwar kann der Roboter noch nicht so schnell rennen wie der im vergangenen Jahr vorgestellte Roboter "Cheetah", dafür ist die motorisierte Wildkatze frei beweglich und nicht mehr mit externen Energiequellen verkabelt. Im YouTube-Video, das gestern veröffentlicht wurde, zeigt die "Wildcat", was sie kann. Der vierbeinige Roboter steht selbständig auf, kann flink galoppieren und kleine Sprünge auf der Stelle meistern. Auf flacher Ebene erreichte der Roboter eine Maximalgeschwindigkeit von 16 Miles per Hour, also über 25 km/h.
    Staatliche Finanzierung für Boston Dynamics rennende Roboter
    Finanziert wird die Entwicklung der beweglichen Roboter von der Defense Advanced Research Projects Agency (kurz DARPA), einer Behörde des Verteidigungsministeriums in den USA, die spezialisiert ist auf die Unterstützung von Forschungsprojekten für die US-Streitkräfte. Für Trainingszwecke entwickelte Boston Dynamics beispielsweise eine Simulations-Software mit der Bezeichnung DI-Guy, die menschlich wirkende und handelnde Charaktere in visuelle Echtzeit-Simulationen integriert. Die Charaktere folgen vorprogrammierten Bewegungsabläufen über das simulierte Gelände und reagieren auf einfache Befehle. Die Software kommt laut Boston Dynamics bei bei der Ausbildung im Militär und bei Vollzugsbeamten bereits standardmäßig zum Einsatz.

    Für noch mehr Aufsehen sorgt allerdings die öffentlichkeitswirksame Präsentation der rennenden Roboter-Tiere. Im September 2012 zeigte das Hightech-Unternehmen ein Video des mechanischen Hundes "Cheetah", der als erster Roboter den Geschwindigkeitsrekord von menschlichen Sprintern brach und 28 mp/h, als zirka 45 Kilometer pro Stunde schaffte - was in einigen Online-Medien zu besorgten Spekulationen über das drohende Ende der menschlichen Spezies führte. Hollywood lässt grüßen. Ganz so schnell ist die nun vorgestellte "Wildcat" nicht (wenngleich immer noch schnell genug, um den Durchschnittsmensch problemlos zur Strecke zu bringen). Die wesentliche und wichtigste Neuerung besteht darin, dass sich der Roboter frei von Kabeln bewegen kann, also sozusagen "von der Leine gelassen" wurde. Ein großer Vorteil, sollte es die motorbetriebene Wildkatze tatsächlich in den praktischen militärischen Außendienst schaffen. Wie genau die Energieversorgung des Roboters funktioniert, geht aus dem Video nicht hervor. Auch gibt es bislang keine Informationen über die weitere Entwicklung und genaue potenzielle Einsatzmöglichkeiten.
    Quelle


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    Google kauft Robotics-Unternehmen Boston Dynamics
    Auf dem Weg zum nächsten "Moonshot"-Projekt gibt Google weiter Gas und übernimmt mit Boston Dynamics ein bekanntes und etabliertes Robotics-Unternehmen. Es ist bereits die achte Übernahme einer Firma durch Google, die sich auf Roboter spezialisiert hat. Wie der CEO von Boston Dynamics bekannt gab, werde das Unternehmen aber weiterhin für das US-Militär arbeiten.

    Anfang dieses Monats kündigte Google ein neues "Moonshot"-Projekt an: die Entwicklung eigener Roboter. Als "Moonshot" werden beim Tech-Giganten Google Projekte bezeichnet, die zukunftsweisend seien sollen und lange Entwicklungszeiten haben, ohne dass sichergestellt ist, dass es überhaupt zu einer Marktreife des Produkts kommt. Ein reiner Spielplatz ist es dennoch nicht. Google Glass beispielsweise war ehemals auch ein "Moonshot"-Projekt.

    Die Leitung des Projekts hat niemand geringeres übernommen als Andy Rubin – ehemals Chefentwickler des mobilen Betriebssystems Android. Und die Erwartungen sind offenbar hoch. "Das Projekt befindet sich noch in den Kinderschuhen, wir können es aber nicht abwarten, Fortschritte zu sehen", kommentierte Google Mitgründer Larry Page in einem Beitrag auf Google+. Ein wenig wird sich Page allerdings noch gedulden müssen. "Wie bei jedem Moonshot muss man Zeit als Faktor mit einrechnen",erklärte Rubin selbst. "Wir brauchen genug Rollbahn und eine 10-Jahre-Vision."


    Boston Dynamics weiterhin Vertragspartner der DARPA
    Google meint es aber offenbar sehr ernst mit der Entwicklung von Robotern, verleibte sich das Unternehmen in den vergangenen Monaten doch bereits sieben auf Robotic spezialisierte Tech-Firmen ein. Mit Boston Dynamics erweitert Google nun allerdings das eigene Know-how um eine tatsächliche Roboter-Fertigung. Details zur Übernahmesumme sind nicht bekannt. Die bisher erworbenen Unternehmen sind überwiegend Zulieferer oder auf Roboter-Teile spezialisierte Tech-Firmen. Boston Dynamics hingegen entwickelt schon seit über 20 Jahren an verschiedenen Roboter-Modellen und ist bei der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), einer Forschungseinrichtung des US-Militärs, unter Vertrag. Dieses Vertragsverhältnis wird auch weiterhin bestehen und seitens Boston Dynamics erfüllt werden, erklärt der Chef des Unternehmens, Marc Raibert, in einem Interview mit der New York Times. Google selbst wird demnach nicht zu einem Vertragspartner der US-Streitkräfte, auch wenn Boston Dynamics weiterhin für DARPA arbeite.

    Einige Entwicklungen von Boston Dynamics haben bereits weltweit Aufmerksamkeit erregt, wie beispielsweise der vierbeinige Lasten-Roboter Big Dog, der es auf Laufgeschwindigkeiten von bis zu 27 km/h bringt, Schutt räumen und schwieriges Terrain bewältigen kann. Aber auch die Roboter Atlas, Cheetah und WildCat haben es zu einer gewissen Berühmtheit gebracht.(Oben)
    Quelle

    Hätte auch in den Google [ST] gekonnt, aber weil es eben auch Boston Dynamics ist pack ich`s mal mit hier rein. :flower:
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    Pentagon-Forscher entwickeln ferngesteuerte Gewehrkugeln
    US-amerikanische Militärforscher haben ein ferngesteuertes Scharfschützen-Projektil entwickelt, dessen Richtung im Flug verändert werden kann. Es soll Heckenschützen unter widrigen Bedingungen eine bessere Trefferquote bescheren. Bisher sind nur Raketen und größere Geschosse steuerbar. Die mit einem Chip ausgerüstete Kugel soll sogar um die Ecke fliegen können.

    Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) ist eine Behörde des Pentagon, die militärische Forschungsprojekte durchführt. Nach eigenen Angaben hat die dem US-Verteidigungsministerium unterstellte Institution ein Gefechtsprojektil entwickelt, das noch nach dem Abfeuern während des Fluges seine Richtung ändern kann. Die Laser-gesteuerte Kugel namens EXACTO (The Extreme Accuracy Tasked Ordnance) kann Ziele auf eine Entfernung von über einer Meile (1,6 Kilometer) treffen und ist speziell für den Einsatz von Scharfschützen entwickelt worden. Mit Hilfe eines in die Kugel eingebauten 8bit-Chips können die Sniper nach dem Abfeuern via Fernsteuerung die Flugbahn des abgefeuerten Munitionskörpers korrigieren. Die etwa vier Zentimeter lange Kugel rotiert dabei im Flug nicht um die eigene Achse wie herkömmliche Geschosse, sondern ist laut einem Bericht des Online-Magazins The Daily Dot ähnlich wie ein Dartpfeil mit schmalen Kielflossen an ihrem Heck ausgestattet, welche das Projektil während des Fluges in der Luft stabilisieren. Ein ähnliches Prinzip ist auch bei Raketen-Gefechtsköpfen üblich. Auf ihrer Webseite äußert DARPA die Hoffnung, die Trefferquote von Scharfschützen unter widrigen Umweltbedingungen zu verbessern: "Militärische Scharfschützen müssen häufig mit unvorteilhaften Bedingungen wie starkem Wind oder staubigem Terrain, wie es etwa häufig in Afghanistan vorzufinden ist, zurechtkommen. Mit der gegenwärtigen Technologie ist es für sie daher extrem schwer, sich bewegende Ziele zu treffen. Es ist entscheidend, dass Sniper schneller zielen und genauer treffen, weil jeder Fehlschuss die Sicherheit der Truppe gefährdet", erläutert die militärische Forschungseinrichtung den harten Arbeitsalltag eines amerikanischen Heckenschützen.


    EXACTO kann um die Ecke schießen
    Intelligente Gefechtsköpfe existieren bereits seit längerem. Gestern beispielsweise war der Flug MH17 der Malaysia Airlines in der Ukraine abgestürzt. Hinweise deuten darauf hin, dass die Boeing 777 durch eine fehlgeleitete Wärmesuchrakete abgeschossen wurde, die eigentlich einen ukrainischen Kampfjet treffen sollte. Den Bürgern in Israel bringt andererseits das Abwehrsystem "Iron Dome" ein bisschen mehr Sicherheit, indem es aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen abfängt. EXACTO ist aber nach Angaben von DARPA das erste gesteuerte Kleinkaliber. In einer zweiten Projektphase wollen die Militärforscher ihre kluge Kugel weiterentwickeln und erste Live-Tests mit der Technologie durchführen. Da das Geschoss mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, lassen sich die EXACTO-Kugeln nur grob in ihrer Flugrichtung steuern. Wie ein Video der DARPA zeigt, könnte das Projektil die Kriegsführung jedoch dahingehend verändern, dass es einem Heckenschützen grundsätzlich ermöglicht, um Ecken und in Vertiefungen zu schießen, die einer linearen Flugbahn unzugänglich sind.
    Quelle
    Geändert von delle59 (04.12.14 um 10:00 Uhr)
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
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