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    [ST] Asteroiden, Meteoriten, Kometen und Sonnenstürme

    Ich denk mir mal, wenn dieses Jahr so viel passiert am Sternenhimmel, packen wir das einfach alles in diesen Thread hinein damit die Gesamtübersicht auch ein bischen gewahrt bleibt..


    Knapp an der Erde vorbei
    2013 ist das Jahr der Asteroiden und Kometen
    Kaum ist die Welt nicht untergegangen, droht bereits neues Ungemach. Diesmal allerdings ganz reales. Denn 2013 werden uns einige Asteroiden und Kometen um die Ohren fliegen.


    [Quelle: Youtube]
    Dieses Jahr werden an unserem Planeten diverse Asteroiden und Kometen vorbeischrammen. Bereits am 9. Januar hat sich ein spektakulärer Brocken genähert: Der 2004 entdeckte Asteroid 99942 Apophis mit einem Durchmesser von etwa 270 Metern raste in einer Entfernung von zirka 14,5 Millionen Kilometern an der Erde vorbei. Der Asteroid hat eine Masse von 27 Millionen Tonnen und - sollte er jemals mit der Erde kollidieren - eine Sprengkraft von 25'000 Hiroshima-Atombomben.

    Später, am 15. Februar passiert der Asteroid 2012 DA14, dessen Durchmesser auf 57 Meter geschätzt wird, die Erde in einer Entfernung von 34'500 Kilometern. Er kreuzt also die Umlaufbahn geostationärer Satelliten. «Selbst Amateurastronomen können den Asteroiden beobachten, vielleicht sogar mit einfachen Ferngläsern», sagt der Leiter des Obervatoriums Armagh in Nordirland, Mark Bailey der Nachrichtenagentur AFP.


    Jahrhundertkomet im November
    Zeitweise befürchteten die Wissenschaftler, Apophis könnte bereits im Jahr 2029 mit der Erde zusammenstossen. Weitergehende Untersuchungen schlossen eine Kollision zu diesem Zeitpunkt aber aus. Allerdings wird der Asteroid am Freitag, dem 13. April 2029, voraussichtlich in nur gut 22'000 Kilometern Entfernung an der Erde vorbeisausen.

    Und am 13. April 2036 besteht nach Angaben der US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA ein Risiko von weniger als 1:250'000 für einen Zusammenstoss.

    Auch für Kometen könnte 2013 ein grosses Jahr werden: Der Komet L4 (PANSTARRS) soll die Erde Anfang März passieren und seinen leuchtendsten Punkt zwischen dem 8. und 12. März erreichen. Spannender dürfte allerdings der Komet Ison sein. Er soll so hell sein, dass er ab Ende November für einige Monate mit blossem Auge erblickt werden könnte - ein Jahrhundertereignis.



    Überbleibsel von der Geburt des Sonnensystems
    Asteroiden gelten als Überbleibsel der Entstehung unseres Sonnensystems vor rund 4,5 Milliarden Jahren. Liegt ihr Durchmesser unter 50 Metern, verglühen sie in der Regel in der Erdatmosphäre. Die vergleichsweise seltenen grossen Asteroiden mit Durchmessern von einem Kilometer oder mehr können unserem Heimatplaneten dagegen sehr gefährlich werden.

    Während Asteroiden grösstenteils aus Gestein und Metallen zusammengesetzt sind, bestehen Kometen überwiegend aus Staub, Steinen, Eisen-Nickel-Verbindungen, Eis und gefrorenen Gasen. Auch sie bildeten sich zu Beginn der Entstehung des Sonnensystems. Wenn sich die Himmelskörper der Sonne nähern, ist die Hitze derart, dass sie den charakteristischen Schweif ausbilden.

    Mars-Meteorit in Sahara entdeckt - Forscher staunen über "Black Beauty"
    Asteroid „Apophis": Ernste Bedrohung oder ein wunderbares Geschenk?

    Quellen:
    Stern.de
    20 Minuten Online
    Geändert von delle59 (28.10.14 um 17:49 Uhr)
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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    Sternschnuppen sind kleine Meteore, die in die Erdatmosphäre eindringen, 1-10 mm groß, sie verglühen dabei vollständig, das ist der Schweif den wir hier auf der Erde sehen. Hier wird aber die Rede von Kometen oder Asterioden die im All rumschwirren, meistens aus Eis und Staub sind, und die Sonne umkreisen. Umlaufbahnbedingt kommen die immer mal an der Sonne vorbei und schmelzen. Eis und Staubteilchen werden durch die Hitze freigesetzt und durch das Sonnenlicht reflektiert. Von diesem Schweif ist die Rede, der kann dann über 100 Millionen Kilometer lang werden.
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    Der Asteroid Apophis ist größer als bisher angenommen
    Mit einem Hochleistungsteleskop der ESA haben Wissenschaftler den Asteroiden Apophis neu vermessen. Mit einem Durchmesser von 325 Metern ist der Asteroid etwa 20 Prozent größer als bisher vermutet.


    Apophis. Mit 325 Metern ist der Asteroid größer als angenommen.
    © NASA
    Garching (Deutschland). Der Asteroid Apophis hat der Welt einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Berechnungen zahlreicher Wissenschaftler hatten ergeben, dass der Asteroid mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit am 13. April 2029 auf der Erde einschlagen könnte. Inzwischen konnte die Bahn des Asteroiden exakter berechnet werden und die Wissenschaftler schließen einen direkten Kontakt mit der Erde im Jahr 2029 aus. Damit wurde Apophis auf der Torino Skala weiter abgestuft. Was allerdings passiert, wenn sich Apophis im Jahr 2036 der Erde wieder nähert, ist derzeit noch unklar.

    Die Europäischen Weltraumorganisation (ESA) untersuchte den Asteroiden mit dem Weltraumteleskop Herschel genauer. Die neusten Analysen ergaben, dass Apophis größer und schwerer ist, als bisher angenommen wurde. Die ESA hatte mit Hilfe des Weltraumteleskops zwei Stunden lang Daten des Asteroiden erfasst, als dieser mit einem Abstand von 14,5 Millionen Kilometern an der Erde vorbei flog. Zum Vergleich: Im Jahr 2029 werden es nur noch 36.000 Kilometer sein und Apophis wird die Umlaufbahnen geostationärer Satelliten kreuzen.

    Die neuen Daten zeigen, dass der Asteroid Apophis einen Durchmesser von 325 Meter hat – 20 Prozent mehr als bisher angenommen. Thomas Müller vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching: “Dies bedeutet, dass die Astronomen auch ihre Schätzungen für die Masse von Apophis nach oben korrigieren müssen. Und zwar um rund 75 Prozent!”

    Die Datenanalyse zeigt zudem, dass die Schätzungen der bisherigen Oberflächenbeschaffenheit ebenfalls überarbeitet werden müssen. Apophis besitzt ein wesentlich geringeres Rückstrahlvermögen als zuvor geschätzt. Nur 23 Prozent des auftreffenden Lichts werden zurück in den Weltraum reflektiert. Dies bedeutet, dass der Asteroid sich mehr aufheizt und dies langfristig seine Umlaufbahn verändert. Hier sprechen die Astronomen vom sogenannten Jarkowski-Effekt.

    In wie fern Apophis im Jahr 2036 der Erde gefährlich werden kann, lässt sich bisher noch nicht exakt berechnen. Neben der Sonneneinstrahlung wird der Vorbeiflug an der Erde im Jahr 2029 entscheidende Veränderungen an der Flugbahn des Asteroiden vornehmen. Bis dahin behalten die Wissenschaftler den Asteroiden mit Weltraumteleskopen und leistungsstarken Teleskopen auf der Erde genauer im Blick und versuchen noch mehr über den Asteroiden zu erfahren.
    Quelle

    Erst zwei Tage vorher entdeckt: Asteroid XE54 traf fast die Erde
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    „Draufzuschießen ist die einfachste Art“
    USA und Europa schmieden Schlachtplan gegen heranrasende Asteroiden
    Ein riesiger Asteroid kracht mit unvorstellbarer Wucht auf die Erde. Es ist ein apokalyptisches Szenario, das Weltraum-Experten allerdings nicht ausschließen. Die USA und Europa wollen einen gemeinsamen Schlachtplan entwickeln.


    Asteroiden treffen in regelmäßigen Abständen die Erde
    Nasa/JPL-Caltech
    Die Raumfahrtbehörden Nasa und Esa verstärken ihre Zusammenarbeit, um sich gegen Asteroiden zu schützen, die auf die Erde zurasen. „Wir wollen vorbereitet sein und wissen, was wir tun müssen“, sagte der Esa-Experte Detlef Koschny im niederländischen Noordwijk der Nachrichtenagentur dpa.

    Keine Abwehr wie bei „Armageddon“
    „Einen schweren Satelliten mit hoher Geschwindigkeit auf den Asteroiden draufzuschießen ist die technisch einfachste Art, den Asteroiden so aus der Bahn zu schubsen, dass er der Erde nicht mehr zu nahe kommen kann“, erläuterte Koschny. „Ohne Sprengkörper.“ Das sei von der Erde aus auch sicherer als eine Art Task-Force-Einsatz mit Astronauten im Weltall. „Es ist gut, wenn bei einem Treffer keine Menschen in der Nähe sind“ – anders als beim Katastrophenfilm „Armageddon“, wo Retter schnell eingreifen müssen, um die Welt vor dem Untergang zu bewahren.

    Der nächste gefährliche Asteroid sei für das Jahr 2048 errechnet – mit einer Einschlags-Wahrscheinlichkeit von 1 zu 1800. „Die Bedrohung hat nicht zugenommen. Zugenommen hat, was wir darüber wissen. Vor 20 Jahren hat fast niemand gewusst, wie viel Objekte da wirklich im Weltraum herumfliegen.“ Laut Koschny werden rund 350 Asteroiden als gefährlich eingeschätzt.

    Beim Einschlag eines riesigen Geschosses auf der Erde kann die zerstörerische Kraft um ein Vielfaches größer sein als die der Hiroshima-Bombe. Ein solches Ereignis soll die Dinosaurier ausgelöscht haben und es könnte auch eine ganze Zivilisation auslöschen.

    Kleinere Objekte aus dem All wahrscheinlicher
    Die Wahrscheinlichkeit eines Asteroiden-Einschlags auf die Erde sei zwar vergleichsweise gering, aber nicht zu unterschätzen. „Die Wahrscheinlichkeit, dass man von einen Asteroiden erschlagen wird, liegt zwischen einem Flugzeugabsturz und einem Haibiss“, sagte Koschny. Vorsicht sei aber trotzdem geboten. „Bei Haien im Wasser steht auf Schildern am Strand: ,Hier bitte nicht baden‘.“
    Das sei jedoch eine recht theoretische Berechnung. „Wir müssen uns viel eher um die kleineren Objekte Sorgen machen – sowas wie das Tunguska-Ereignis in 1908“, erläuterte Koschny. Da habe ein 40 Meter großer Brocken 2000 Quadratkilometer Wald flachgelegt. „Das passiert alle 300 bis 500 Jahre, das heißt, es kann morgen schon wieder passieren“, warnt der Experte und verweist darauf, dass so ein Ereignis auch Städte verwüsten könne. „Man sollte unser Projekt wie eine Versicherung sehen – für mein Haus habe ich auch eine Brandversicherung obwohl die Wahrscheinlichkeit dafür recht klein ist.“
    Quelle

    Zwei Schwarze Löcher: Kosmische Strahlung bedrohte die Erde im Mittelalter
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    Schäden in Billionen-Höhe?
    Experten erwarten in 2013 gigantische Sonnenstürme
    2013 könnte das Jahr der gigantischen Sonnenstürme werden, warnen US-Forscher. Die Schäden könnten in die Billionen gehen.

    Die Sonne hat ihre Zyklen und 2013 ist es wieder so weit: Dann erreicht die Sonnenaktivität wieder ihr Elfjahreshoch. Mögliche Folge: Gigantische Sonnenstürme, die auf der Erde verheerende Schäden anrichten könnten.


    Sonnenstürme treffen auf die technisierte Welt
    Die amerikanische Nachrichtenseite foxnews.com zitiert Professor Jose Lopez, einen Physiker an der Seton Hall Universität: "Die Sonnenaktivität wird 2013 am höchsten sein." Ob allerdings ein Sonnensturm tatsächlich die Erde trifft, sei nicht vorherzusagen. Durch den hohen Grad der Technisierung der Menschheit seien wir Menschen aber verwundbar geworden, da viele Geräte zerstört werden könnten. Im schlimmsten Falle drohten laut foxnews.com Schäden in Höhe von zwei Billionen Dollar (2000 Milliarden Dollar).

    Sonnensturm stärker als der im Januar
    Für Mitte 2013 rechnen Experten mit einem Maximum der Sonnenaktivität - aus ihren Außenschichten werden dann besonders oft große Gaswolken ins All geschleudert. Die Aktivität schwankt im Rhythmus von etwa elf Jahren und nimmt seit 2010 wieder zu. In den nächsten eineinhalb Jahren wird es deshalb wohl noch viele Sonnenstürme geben, die immer stärker werden. Wie viele es sein werden, kann nicht vorhergesagt werden.

    Koronaler Ausbruch gefährdet auch Telekommunikation
    Bei einem Sonnen-Ausbruch, von Forschern als 'koronaler Massenauswurf' (KMA) bezeichnet, werden geladene Partikel von der Sonne ausgestoßen. Große Sonneneruptionen und die dadurch entstehenden Sonnenstürme können auf der Erde auch negative Auswirkungen auf Elektronikgeräte haben.

    Besonders gefährdet sind Telekommunikationssatelliten oder die 20.000 Kilometer von der Erde entfernt im All kreisenden Satelliten des Navigationssystems GPS, von dem die moderne Luft- und Schifffahrt weitgehend abhängig ist.


    Der Weltuntergang wird wieder einmal ausfallen

    Es wurde schon schon oft vor Sonnenstürmen gewarnt. Die Gefahr ist theoretisch auch da. Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren zeigt jedoch, dass selten etwas passiert. Auszuschließen ist es nicht. So führte 1973 eine Sonneneruption zu einem Stromausfall in der kanadischen Provinz Québec - sechs Millionen Menschen saßen damals im Dunkeln. Panik muss man aber keine bekommen.

    Als Folge von Sonnenstürmen können spektakuläre Polarlichter am Nachthimmel selbst in relativ südlich gegelegenen Regionen auftreten. Polarlichter entstehen durch die Verformung des Erdmagnetfelds während eines Sonnensturms. Die geladenen Teilchen des Sonnenwinds strömen an den Feldlinien entlang zu den Erdpolen, wo sie Lichtbänder oder -bögen in verschiedenen Farben hervorrufen. Bei besonders starken Sonnenstürmen waren wiederholt auch über Deutschland Polarlichter gesichtet worden.
    Quelle



    Gammablitz traf wohl vor 1200 Jahren die Erde
    Geändert von delle59 (28.10.14 um 17:50 Uhr)
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    Vorbeiflug am 15. Februar: Asteroid könnte Satelliten treffen
    In wenigen Tagen rast ein 45 Meter dicker Fels an der Erde vorbei - so knapp wie noch kein Asteroid seit Beginn der Beobachtungen. Die Nasa arbeitet mit den Betreibern von Satelliten zusammen, um den unwahrscheinlichen Fall einer Kollision zu erörtern.

    Der in der kommenden Woche knapp an der Erde vorbeirasende Asteroid könnte nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa möglicherweise Satelliten gefährden. Eine Kollision beim Vorbeiflug am 15. Februar sei zwar "extrem unwahrscheinlich", sagt Nasa-Manager Donald Yeomans. Die US-Raumfahrtbehörde arbeite aber vorsichtshalber trotzdem mit Satellitenbetreibern zusammen und informiere sie über die berechnete Flugbahn von "2012 DA14". "Bis jetzt hat keiner der Betreiber Alarmsignale gegeben und wir erwarten auch keine Probleme."

    Der nach neuesten Schätzungen etwa 45 Meter große Asteroid soll sich am Freitag kommender Woche mit einer Geschwindigkeit von 7,6 Kilometern pro Sekunde der Erde bis auf 28.000 Kilometer nähern - so nah, wie seit Beginn der Beobachtungen niemals ein Asteroid dieser Größe an die Erde herankam.

    "2012 DA14" wird dabei auch die Bahn zahlreicher Kommunikations- und Erdbeobachtungssatelliten kreuzen. Einen Zusammenstoß mit der Erde schließt die Nasa aus. "Wir können sicher sagen, dass er nicht näher als 27.500 Kilometer an die Erde herankommen und sie nicht berühren wird", sagte Yeomans.

    Berechnungen der Nasa zufolge wird "2012 DA14" am Abend des 15. Februar an der Erde vorbeirasen - besonders nahe soll er unserem Planeten gegen 20.24 Uhr deutscher Zeit sein. Am nächsten wird der Asteroid der Erde über Indonesien kommen. Das Himmelsspektakel kann aller Wahrscheinlichkeit nur in Australien, Asien und Osteuropa und auch dort nur mit einem Teleskop beobachtet werden. "2012 DA14" wird nur als kleiner, sternenartiger Punkt in Bewegung - ohne Farbe oder Form - zu erkennen sein.

    Ein Asteroid dieser Größe erreicht statistisch gesehen nur alle 1200 Jahre die Erdatmosphäre. "2012 DA14" ist der Erde laut Nasa in den vergangenen 100 Jahren nicht so nahe gekommen und wird es auch im kommenden Jahrhundert nicht wieder tun. Kleinere Asteroiden fliegen dagegen sehr häufig in die Erdatmosphäre - nach Nasa-Schätzungen sind es bis zu 100 Tonnen jeden Tag. "Objekte von der Größe eines Basketballs haben wir täglich, Objekte von der Größe eines Volkswagens wöchentlich", sagte Yeomans.

    "2012 DA14" wurde zuerst von Astronomen in Spanien entdeckt und dann von Nasa-Experten mit neuester Beobachtungstechnik untersucht. Woraus der Asteroid besteht, können die Wissenschaftler trotzdem noch nicht sagen. "Vor zehn Jahren hätten wir ihn mit der damaligen Technik wahrscheinlich noch nicht einmal entdeckt, geschweige denn gewusst, dass er uns so nah kommen wird", sagte Nasa-Manager Lindley Johnson.
    Quelle

    Katastrophen-Szenarien: So könnte die Welt wirklich untergehen
    Geändert von delle59 (28.10.14 um 17:50 Uhr)
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    Meteorit explodiert über Ural
    Über dem russischen Uralgebirge explodiert ein Meteorit, ein Meteoritenregen geht über der Region von Tscheljabinsk nieder und richtet schwere Schäden an. Gesteinsbrocken schlagen auf der Erde ein, verletzen mehr als 150 Menschen und beschädigen Gebäude. Mindestens ein weiterer Meteorit soll im Anflug sein. In der Bevölkerung bricht Panik aus.

    Beim Einschlag eines Meteoriten im Uralgebirge sind zahlreiche Menschen verletzt worden. Nach derzeitigem Stand hätten mehr als 150 Menschen ärztliche Hilfe gesucht, teilte das russische Innenministerium mit. Viele Menschen waren demnach von Scherben zersplitterter Scheiben getroffen worden. Offenbar sei über der Region Tscheljabinsk ein Meteorit explodiert. Nach Angaben des Innenministeriums sollen noch ein weiterer oder sogar mehrere Meteoriten im Anflug auf die Region sein.

    Teile des Meteoriten seien in eine Schule von Tscheljabinsk eingeschlagen. Auch dort seien Menschen durch zerborstenes Glas verletzt worden. Behörden ordneten die Schließung aller Schulen der Region an, weil die Temperaturen in Zentralrussland bei minus 18 Grad liegen und die Gebäude jetzt bitterkalt seien. Zudem würden Tausende Menschen ihren Wohnungen frieren, weil die Fensterscheiben zerborsten seien.

    Die Meteoritenteile seien in zahlreiche Häuser eingeschlagen und hätten Dächer und Scheiben zertrümmert, hieß es. Wegen der Schäden sollten Betriebe und Einrichtungen ihre Mitarbeiter nach Möglichkeit zum Helfen nach Hause schicken, hieß es in einer Mitteilung der Verwaltung.

    Keine erhöhte Radioaktivität
    Laut Katastrophenschutzbehörde wurde nach dem Meteoritenregen keine erhöhte Radioaktivität festgestellt. Zur Überwachung der Lage in der Region stellte das Katastrophenschutzamt 20.000 Einsatzkräfte sowie Flugzeuge und Hubschrauber zur Verfügung.

    Atomanlagen der Gegend seien nicht betroffen, teilte der Staatskonzern Rosatom laut Agenturberichten mit. Das Verteidigungsministerium entsandte Soldaten zu den "Einschlagsstellen" der Gesteinsfragmente. Medienberichten zufolge war der Meteoritenregen auch in Kasachstan zu sehen.

    Politiker fordert Meteroiten-Schild
    Vizeregierungschef Dmitri Rogosin sprach sich für eine internationale Initiative zur Errichtung eines Schutzsystems aus, mit dem nicht nur frühzeitig vor gefährlichen Objekten aus dem Weltall gewarnt, sondern diese auch zerstört werden können.

    Weder Russland noch die USA hätten die Möglichkeit zur Abwehr solcher Objekte, meinte der für die Raumfahrt zuständige Politiker. Eine Kommission der russischen Rüstungsindustrie werde sich nun mit dieser Frage befassen, kündigte Rogosin an.
    Quelle


    Geändert von delle59 (28.10.14 um 17:50 Uhr)
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    Mal ein Update:

    400 Verletzte bei Meteoritenschauer in Russland
    "Ich sah einen Blitz und spürte die Druckwelle"
    Explosionen, Rauch und zerborstenes Glas: Auf zahlreichen Amateurvideos ist der Meteoritenschauer zu sehen, der in Russland mehrere hundert Menschen verletzt hat. Die Behörden haben alle Schulen in der Region geschlossen. Vizeregierungschef Rogosin kündigte eine Kommission an, die an einem Schutzsystem arbeiten soll.

    Über dem russischen Ural ist ein Meteoritenregen niedergegangen, durch den nach Angaben russischer Behörden Hunderte Menschen verletzt wurden. Die Nachrichtenagenturen dpa und AFP berichten von mindestens 400 Verletzten. Drei von ihnen seien schwer verletzt, teilte ein Sprecher der örtlichen Vertretung des Innenministeriums demzufolge mit. In sechs Städten der Region seien Schäden registriert worden.....weiter und Quelle


    Das sieht ja tatsächlich aus wie ein Vorbote auf "2012 DA14" heute Abend. Oh..oh
    Geändert von delle59 (28.10.14 um 17:51 Uhr)
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    Asteroid 2012 DA14 rauscht an der Erde vorbei
    Dichter als je ein anderer vorhergesagter Himmelsbrocken ist Asteroid 2012 DA14 an der Erde vorbeigeflogen. Gefahr bestand nicht, Wissenschaftler sind von dem Phänomen begeistert.

    Cape Canaveral - 28.000 Kilometer mögen viel klingen, für Astronomen ist es fast ein Kratzen an der Erdoberfläche: So dicht wie nie zuvor in der Geschichte der Astronomie ist ein Himmelskörper an der Erde vorbeigerast. Der Asteroid 2012 DA14 erreichte am Freitagabend eine Nähe von exakt 27.599 Kilometern zu unserem Planeten. Das ist dichter als viele Satelliten und nur rund ein Fünfzehntel der Entfernung zum Mond.

    Gefahr bestand nicht - doch nur Stunden zuvor hatte ein deutlich kleinerer Meteorit gezeigt, was ein Himmelskörper auf der Erde anrichten kann: Bei dem Einschlag in Russland wurden 1200 Menschen verletzt. Die Nasa schätzte, dass der russische Meteorit einen Durchmesser von 15 Metern hatte.

    Asteroid 2012 DA14 ist nach Nasa-Angaben mehr als dreimal so groß und 130.000 Tonnen schwer. Vor allem die immense Geschwindigkeit der Himmelskörper macht sie so gefährlich: 28.600 Kilometer in der Stunde erreichte 2012 DA14 während des Vorbeiflugs.

    Chance für die Wissenschaft
    Beide Himmelskörper hätten aber nichts miteinander zu tun, betonten Experten. "Was für ein aufregender Tag", sagte Nasa-Forscher Paul Chodas. "Das ist heute wie auf der Schießbahn mit gleich zwei Himmelskörpern."

    Nur rund alle 40 Jahre kommen laut Nasa Himmelskörper in der Größe von 2012 DA14 in die Nähe unseres Planeten. Asteroiden, auch Planetoiden oder Kleinplaneten genannt, gelten als Überbleibsel der Entstehung unseres Sonnensystems vor rund 4,6 Milliarden Jahren.

    Der Asteroid sei eine große Chance für die Wissenschaft, sagte Dante Lauretta, ebenfalls von der Nasa. "So nah ist noch nie ein Himmelskörper an der Erde vorbeigeflogen, seit die Wissenschaft zurückdenken kann. Natürlich sind heute alle Augen auf den Asteroiden gerichtet - inklusive unserer Radarteleskope."

    Eine Gefahr bestand laut dem Wissenschaftler nicht: "Wir können die Flugbahn sehr gut voraussagen." Schon im Vorfeld hatte der Wissenschaftler die Chance eines Einschlags als gering eingeschätzt: "Er wird nicht die Erde treffen, nicht die Raumstation ISS und auch keinen wichtigen Satelliten. Also: Kein Grund zur Sorge."
    Quelle



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    UNO fordert Meteoritenwarnungs-Netzwerk
    Den Niedergang des Meteoriten von Tscheljabinsk hätte man nicht aufhalten können. Vorab registriert wurde der Meteorit, eine Warnung blieb aber aus. Das soll sich in Zukunft ändern. Die UNO schlägt die Gründung eines Warnungsnetzwerks vor, sowie ein internationales Gremium zur Desasterplanung.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Nach dem spektakuläre Meteoriteneinschlag am Ural am vergangenen Freitag forderten am Mittwoch Experten im Vienna International Center eine verstärkte internationale Kooperation, um Gefahren aus dem All zu erkennen. Im aktuellen Fall hätte diese Prävention allerdings nur wenig geholfen: "Ein Objekt wie dieses, selbst wenn es größer gewesen wäre, hätte mit einem optischen Teleskop nicht registriert werden können", so Lindley Johnson von der US-Weltraumbehörde NASA am Mittwoch in Wien.

    Warnung hätte Panik verhindert
    Die hypothetische Frage, wie man reagiert hätte, wäre man über das Objekt, das in der Nähe der russischen Stadt Tscheljabinsk auf Kollisionskurs mit der Erde ging, schon vorab informiert gewesen wäre, beantwortete Sergio Camacho bei der von dem in Wien ansässigen UN-Büro für Weltraumfragen (UNOOSA) veranstalteten Pressekonferenz. "Man hätte zumindest die betroffene Bevölkerung informieren können", so der Vorsitzende des Action Teams der UNO. Somit hätten Verletzungen, aber auch Panik verhindert werden können. Rund 1.500 Menschen wurden am 15. Februar vor allem durch herumfliegende Glassplitter verletzt.

    Wissen um erdnahe Objekte steigt
    Registriert wurde der Meteorit laut den Experten aber sehr wohl, und zwar mit Hilfe der rund um den Globus installierten Infraschallstationen. 17 dieser "IMS Infrasound Test Stations" konnten den Himmelskörper mittels der niederfrequenten, unter der menschlichen Hörschwelle liegenden Schallwellen erfassen. Die Daten laufen bei der für die Überwachung und Lokalisierung von Nuklearexplosionen zuständigen, in Wien ansässigen Organisation zum Atomteststoppvertrag (CTBTO) zusammen.

    Der Wissenstand darüber, was sich alles im All tummelt und sich der Erde annähert, sei in den vergangenen 15 Jahren jedenfalls stetig gewachsen, gab der NASA-Experte Johnson zu bedenken. Diesen Wissensstand gelte es zu erweitern, indem etwa die Zahl der Bodenteleskope erhöht wird und die internationalen Aktivitäten im Bereich der Impact-Forschung besser koordiniert werden. Zu diesem Zwecke ist bei der UNO ein Action Team für erdnahe Objekte seit 2001 tätig.

    Warnen und Planen
    Empfehlungen sollen demnächst von der UNOOSA der UN-Vollversammlung in New York vorgelegt werden. Diese umfassen unter anderem die Gründung zweier Beratungsgremien, eines Warn-Netzwerkes namens IAWN (International Asteroid Warning Network) und eines weiteren namens IDPAG (Impact Disaster Planning Advisory Group). Während die IAWN nicht nur für die Beobachtung für erdnahe Objekte zuständig ist, sondern auch für die öffentliche Kommunikation, soll die IDPAG dann im Ernstfall für Evakuierungspläne und dergleichen zuständig sein.

    Detlef Koschny, seit 2008 bei der europäischen Weltraumagentur ESA im Bereich der erdnahen Objekte tätig, sagte, dass in Zukunft für den Fall des Falles sogenannte Mission Studies bereitstehen sollten, um auf Bedrohungen aus dem All reagieren zu können. Dazu gehöre es auch, vermehrt "kleinere" Objekte frühzeitig auszumachen. Den russischen Meteoriten schätzte die NASA übrigens auf einen Durchmesser von 15 Metern.
    Quelle


    Geändert von delle59 (28.10.14 um 17:52 Uhr)
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
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