ISS schickt Video per Laser auf die Erde


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Die NASA hat im Rahmen ihres OPALS-Projektes ein knapp 30 Sekunden langes Video per Laser von der ISS auf die Erde übertragen. OPALS ermöglicht deutlich höhere Datenraten und schnellere Übertragungszeiten als bisherige Technologien.


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Per Laser hat die NASA ein knapp 30-sekündiges Video von der Raumstation ISS auf die Erde übertragen. Das Gesamtpaket aus mehreren "Hello World" betitelten Videos erreichte die Empfangsstation im Table-Mountain-Observatorium in Kalifornien in nur 2 Minuten und 28 Sekunden. Pro einzelnes Video benötigte die Laser-Technologie dabei nur 3,5 Sekunden Übertragungszeit. Laut NASA hätte die Übertragung auf traditionellem Weg per Radiowellen zehn Minuten gedauert.


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https://www.youtube.com/watch?list=PL6vzpF_OEV8nucJfNzi6Vm6RQ4h_ycjZ2&v=8-VoRJ1xh3g&feature=player_detailpage
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Das sogenannte OPALS-System (Optical Payload for Lasercomm Science) arbeitet mit einem starken Laserstrahl, auf dem die zu übertragenden Daten von der ISS an die Erde gesendet werden. Um das Ziel in Kalifornien zu treffen, wird zunächst von dort aus ein Leitstrahl an die ISS geschickt. Die Raumstation dabei zu treffen vergleicht die NASA damit, mit einem Laserpointer ein menschliches Haar in neun Metern Entfernung anzuvisieren und weiter anzustrahlen, während die Zielperson sich bewegt. Die ISS bewegt sich mit über 28.000 km/h um die Erde.


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Spitzengeschwindigkeiten von 50 Mbit/s


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Der Leitstrahl wird von dem OPALS-Modul auf der ISS erfasst, anschließend wird mit einem 1.550-Nanometer-Laser mit einer Leistung von 2,5 Watt ein Strahl mitsamt der Daten zurückgeschickt. Die Übertragung erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s.


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Das OPALS-Modul ist am 20. April 2014 mit der Raumfähre Dragon von SpaceX auf der ISS eingetroffen. Die NASA möchte mit dem Projekt Möglichkeiten der Datenübertragung für künftige Missionen im All erforschen. "Die ISS für die Untersuchung der Verbesserung von Kommunikationsraten mit Raumschiffen außerhalb des niedrigen Erdorbits zu verwenden, ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Station als Sprungbrett für die menschliche Erforschung des Alls dient", erklärt ISS Division Director Sam Scimemi.


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Projekt läuft noch bis Ende Juli 2014


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"Wir freuen uns darauf, in den kommenden Monaten weiter mit OPALS experimentieren zu können", sagt der verantwortliche Mission Manager des Jet Propulsion Laboratory, Matt Abrahamson. "Wir hoffen, dass unsere Ergebnisse dazu führen, dass optische Übertragungen bei künftigen Missionen in den Tiefenraum genutzt werden können." Das OPALS-Projekt soll noch bis Ende Juli 2014 laufen.


golem.de
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