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    Neil Armstrong ist tot

    Der stille Held


    Ein linker Fuß verändert die Welt: Ein Amerikaner namens Neil Armstrong setzte ihn am 21. Juli 1969 als erster Mensch auf einen anderen Himmelskörper. Mit Gutenberg, Kopernikus und Kolumbus setzte man ihn gleich, doch Armstrong selbst sah es viel bescheidener. Gestern ist der erste Mann auf dem Mond 82-jährig gestorben.

    Mit einem kleinen Schritt die Leiter hinunter betrat Neil Armstrong am 20. Juli 1969 als erster Mensch den Mond. "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit", waren seine vorher zurechtgelegten Worte, zu denen er er seinen Stiefel auf den Trabanten setzte. Nun trauert die Welt um den Raumfahrt-Pionier, dessen Mondlandung Generationen zum Träumen brachte.

    Ein "großer Sprung" für die Kamera

    Rund eine halbe Milliarde Fernsehzuschauer verfolgten vor 43 Jahren in körnigen Schwarz-Weiß-Bildern die Eroberung des Mondes.Amstrongs echten "großen Sprung für die Menschheit" freilich hat außer seinem Kollegen Buzz Aldrin nie jemand gesehen - Armstrong musste die Kamera ja erst aufbauen, für die dann dieser Sprung nachgestellt wurde.

    Mit dem ersten menschlichen Fußabdruck auf einem fremden Himmelskörper sicherte sich Armstrong einen Platz in der Geschichte. Für US-Präsident Barack Obama zählt er zu den "größten amerikanischen Helden", der Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung, Peter Hintze (CDU), sieht ihn auf "einer Stufe mit Christoph Kolumbus".

    Zwei anmutig springende Moonwalker

    Als Kommandant der Apollo-11-Mission war es auch Armstrong, der die Bodenkontrolle vor seinem Mondspaziergang von der erfolgreichen Landung unterrichtet hatte: "Houston, hier ist der Stützpunkt 'Meer der Ruhe'. Der Adler ist gelandet!" Zusammen mit Buzz Aldrin verbrachte er etwa zweieinhalb Stunden damit, die Mondlandschaft rund um den Landeplatz zu erkunden. Die Oberfläche beschrieb er als pulvrige Kohle.

    Aufgrund der geringeren Anziehungskraft des Mondes federten Armstrong und Aldrin in ihren schwerfälligen Raumanzügen bei ihren Schritten anmutig und wie in Zeitlupe. Die beiden Moonwalker machten Fotos, sammelten Gesteins- und Bodenproben und installierten Messinstrumente. Sie setzten die US-Flagge und hinterließen eine Plakette mit der Inschrift: "Hier setzten Menschen vom Planeten Erde erstmals ihren Fuß auf den Mond. Wir kamen in Frieden für die ganze Menschheit."


    Die Erde am liebsten hinter sich lassen

    Am 24. Juli kehrten die Mondfahrer zur Erde zurück. Die berühmte Apollo-11-Mission, Armstrongs zweiter und letzter Ausflug ins All, war beendet. Seinen ersten Flug ins All hatte er 1966, als er mit David Scott in der Gemini-8-Kapsel an einen unbemannten Satelliten andockte. Es war das erste Kopplungsmanöver zweier Raumfahrzeuge.
    Die Erde wollte der am 5. August 1930 in Wapakoneta im US-Bundesstaat Ohio geborene Armstrong schon früh hinter sich lassen. Zunächst waren es Flugzeuge, die ihn faszinierten; als Teenager arbeitete er auf einem Flughafen. An seinem 16. Geburtstag erhielt er seine Pilotenlizenz. Als US-Luftwaffenpilot flog Armstrong 78 Einsätze im Korea-Krieg.

    In Indiana studierte er an der Purdue-Universität Luftfahrttechnik, schließlich erwarb er an der University of Southern California einen Abschluss als Luftfahrtingenieur. 1955 begann Armstrong seine Karriere als Testpilot an der Edwards Air Force Base in Kalifornien, wo er etwa 50 verschiedene Flugzeugtypen flog. 1958 wählte ihn die NASA schließlich für ein Astronautentraining im texanischen Houston aus.

    Vom Mond hinters Lehrerpult

    Nachdem Armstrong bei der NASA 1971 in den Ruhestand ging, lehrte er fast ein Jahrzehnt lang Luftfahrttechnik an der Universität von Cincinnati. Bei einigen Firmen, darunter Lear Jet, United Airlines und Marathon Oil, saß er im Aufsichtsrat.
    Jahrzehntelang scheute der Mondpionier die Öffentlichkeit. In einem seltenen Interview sagte er 2005, er habe die Aufmerksamkeit, die ihm geschenkt werde, eigentlich nicht verdient. "Ich wurde nicht ausgewählt, der erste zu sein. Ich wurde ausgewählt, diesen Flug zu kommandieren. Die Umstände haben mir diese besondere Rolle gebracht."

    2009 machte er dann Schlagzeilen, als er die Raumfahrt-Sparpläne von US-Präsident Obama scharf kritisierte: Dieser hatte gerade das Constellation-Programm zusammengestrichen, das eine neue Rakete für Mond-Missionen vorgesehen hatte. Für Armstrong drohten die USA damit, zu einer "drittklassigen" Raumfahrtnation zu werden.
    Quelle




    Für mich war er in meiner Kindheit ein Held, und ist es heute auch noch, er war im Himmel und ist wieder angekommen da.
    R.I.P Neil
    Geändert von delle59 (29.10.14 um 11:28 Uhr)
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  2. Bedankos Buster01 bedankte(n) sich für diesen Post
  3. #2
    Verteidiger des Gummibaums
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    @ Delle

    sehe ich auch so, er war mehr ein Held als diese ganzen A / B oder C Promis es je sein werden.

  4. Bedankos Moriarty bedankte(n) sich für diesen Post
  5. #3
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    AW: Neil Armstrong ist tot

    Astronauten-Witwe findet geheimnisvollen Beutel von Armstrong


    Neil Armstrongs Tasche mit Erinnerungsstücken von der Mond-Mission
    Carol Armstrong / Smithsonian National Airspace Museum


    Die Witwe des ersten Mannes auf dem Mond, Carol Armstrong, hat auf dem Dachboden des gemeinsamen Hauses in Ohio eine Tasche gefunden, in dem der Raumfahrt-Pionier zahlreiche Erinnerungsstücke aufbewahrt hat. Darunter historisch Hochwertvolles.


    US-Astronaut Neil Armstrong hat offenbar bis an sein Lebensende Erinnerungsstücke von seiner Mondlandung aufbewahrt. Wie das Magazin „Apollo 11 Lunar Surface Journal“ jetzt berichtet, entdeckte Armstrongs Witwe Carol nach seinem Tod 2012 eine mysteriöse weiße Tasche auf dem Dachboden des gemeinsamen Hauses in Ohio. Carol Armstrong fotografierte die Gegenstände in der Tasche und zeigte sie Luftfahrtexperten.

    Mittlerweile ist dem Magazinbericht zufolge klar, dass die Tasche und ihr Inhalt von Armstrongs legendärer Mond-Mission stammen. Das spektakulärste Stück ist eine 16-Millimeter-Filmkamera, mit der dem Bericht zufolge die Landung auf dem Mond festgehalten wurde. Und nicht nur das: Auch Armstrongs und Buzz Aldrins „Aktivitäten auf der Mondoberfläche“ sind auf den Aufnahmen zu sehen, darunter die Entnahme von Gesteinsproben und das legendäre Hissen der US-amerikanischen Flagge.

    "Unschätzbarer historischer Wert"

    Die Erinnerungsstücke seien von „unschätzbarem historischen Wert“, heißt es in dem Bericht, denn es seien nur sehr wenige Gegenstände vom Landepunkt wieder auf die Erde mitgenommen worden. Und offenbar hielt Neil Armstrong seine Mitbringsel geheim, bisher wurde geglaubt, die Tasche sei im All geblieben: „So weit wir wissen, hat Neil die Existenz dieser Gegenstände nie mit irgendjemandem besprochen, und niemand sonst hat sie in den 45 Jahren zu sehen bekommen, nachdem er vom Mond zurückgekehrt war“, schreibt Allan Needell vom „Smithsonian National Airspace Museum“ in Washington.

    Das Museum hat die historische Tasche von Armstrongs Witwe als Leihgabe erhalten – zunächst zur Untersuchung, aber laut „Apollo Lunar Surface Journal“ ist auch geplant, die Mond-Mitbringsel der Öffentlichkeit zu zeigen.

    Inhalt der Tasche wurde in Funksprüchen erwähnt

    Die kleine weiße Tasche dürfte der Nasa übrigens nicht ganz unbekannt sein, berichtet das Journal weiter: Ihr Inhalt sei in mehreren Funksprüchen erwähnt worden, noch während der Mond-Mission. Ein Mal spricht Neil Armstrong von einem „Haufen Müll“, den man zur Erde zurückbringen wolle. Warum die Tasche mit dem „Haufen Müll“ nicht in irgendeiner Asservatenkammer landete, sondern auf dem Dachboden in Armstrongs Haus, ist noch unklar.


    • Tasche mit Armstrongs Erinnerungsstücken lag auf dem Dachboden
    • Armstrongs Witwe gibt alles an Museum
    • Kamera mit Mondlandungsaufnahmen unter den Fundstücken
    focus.de
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