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    Lego: Ein Stein erobert die Welt

    80 Jahre

    Wie Lego die Welt eroberte

    Vor 80 Jahren brachte Lego seine ersten Steine auf den Markt - damals noch ohne Noppen. Erst in den 50er Jahren kam dem Erfinder die entscheidende Idee. Heute besitzt jeder Mensch auf der Welt im Durchschnitt 80 Legosteine.


    Die Geschichte des nach Umsatz heute drittgrößten Spielzeugherstellers der Welt ist die Geschichte eines einfachen Tischlers, der sich auch von Widrigkeiten des Lebens nicht vom Kurs abbringen ließ. Ole Kirk Christiansen kam 1891 in der damals bitterarmen Region Jütland zur Welt. 1916 machte er sich als Schreiner und Tischler selbstständig, 1924 brannte seine erste Werkstatt mitsamt seinem Haus ab, nachdem zwei seiner vier Söhne mit Feuer gespielt hatten.

    Am Anfang waren die Steine aus Holz

    Christiansen baute acht Jahre später eine neue Werkstatt auf und gründete am 10. August 1932 in Billund seine Fertigung von Bügelbrettern, Stühlen und Holzspielzeug. Die Umstände für die Geburtsstunde des Unternehmens hätten nicht ungünstiger sein können: Nur gut einen Monat danach starb Christiansens Frau, obendrein brach die Weltwirtschaftskrise ein. Doch der Tischler zeigte sich zäh. Er holte seinen gerade zwölf Jahre alten Sohn Godtfred Kirk in die Firma. Zwei Jahre später erfand er den heutigen Namen. Es ist eine Kurzform von Leg godt, was übersetzt Spiel gut heißt.

    Der alte Christiansen legte die Basis des Unternehmens, sein junger Sohn war der begnadte Tüftler für die Weiterentwicklung. 1935 entwickelt Lego das erste Konstruktionsspielzeug, bald hing das Familienmotto „Nur das Beste ist gut genug“ auf einem Holzschild in der Werkstatt. Den Durchbruch schaffte die Familie mit der Abkehr vom bisherigen Material Holz. Direkt nach Ende des Zweiten Weltkriegs schaffte Lego als erste Firma in Dänemark eine Kunststoff-Spritzgussmaschine an und begann mit dem Material zu experimentieren.

    Zu den ersten durch die Maschine möglich gewordenen Neuerfindungen gehörten die so bezeichneten sich „automatisch verbindenden Steine“, ein Vorläufer der heutigen Legosteine. Sie hatten vier und acht Noppen und wurden nur in Dänemark angeboten. 1954 lernte Godtfred Kirk bei einer Schiffsreise nach Großbritannien einen Einkäufer kennen, der der Meinung war, dass es Spielzeug an System fehlt. Es wurde ein wegweisendes Gespräch: Der nun voll in die Unternehmensführung integrierte Junior entwickelte die Idee für das Lego System.

    1955 gab es im Lego System 28 verschiedene Baukästen. Als Christiansen diese auf der Nürnberger Spielwarenmesse vorstellte, gab es allerdings ein vernichtendes Echo. Für den deutschen Markt sei Lego vollkommen ungeeignet. Dennoch setzte Lego voll auf Expansionskurs und gründete 1956 seine erste Auslandsfiliale in Hohenwestedt in Schleswig-Holstein.


    1958 kamen die Noppen

    Alleine die 2011 produzierten Steine könnten aneinandergereiht 16 Mal um die Erde gelegt werden. Mit 300 Millionen Rädern im Jahr steht die nach wie vor im Familienbesitz geführte Firma als größter Reifenhersteller der Welt im Guiness Buch der Rekorde. Und seit ein paar Jahren gibt es neben eigenen Bildungsprogrammen etwa für Schulen auch Bausätze speziell für Erwachsene.
    Quelle


    Geändert von delle59 (25.02.15 um 13:12 Uhr)
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    LEGO steigt zum größten Spielwarenhersteller der Welt auf




    Mit einem Sprung von 11 Prozent in den Absatzzahlen setzt sich der dänische Spielzeughersteller LEGO erstmals vor Barbie-und-Ken-Produzent Mattel. Die gute Situation verdankt das Unternehmen nicht zuletzt dem Kassenschlager "The LEGO Movie". Mit Videospielen im LEGO-Gewand hofft der im Privatbesitz befindliche Konzern nun auf gute Umsätze zur Wintersaison.


    Barbie und Ken haben offenbar ausgedient. Wie der dänische Spielwarenhersteller LEGO vermeldet, konnte der Konzern allein im ersten Halbjahr einen Umsatzanstieg von 11 Prozent vermelden. Konkret hat LEGO in den ersten sechs Monaten 11,5 Milliarden dänische Kronen, umgerechnet 1,54 Milliarden Euro, umgesetzt und schlägt damit die Absatzzahlen von Konkurrent Mattel. Gemessen am Umsatz ist LEGO damit offiziell zum größten Spielzeughersteller der Welt aufgestiegen. Profitabel scheint das Geschäft ebenfalls zu sein, stieg der Gewinn im ersten Halbjahr doch um 12 Prozent.

    Wie das Unternehmen selbst erklärt, trug der Kinofilm "The LEGO Movie" wesentlich zum halbjährlichen Zwischenstand bei. Alleine an den Kinokassen bescherte der Film um die berühmten Baukasten-Figürchen dem dänischen Konzern rund 362 Millionen Euro. Der damit einhergehende Zuwachs an Merchandise-Verkäufen dürfte sein Übriges tun. Im Zusammenhang mit dem Kinofilm, aber auch aufgrund des gestiegenen Engagements in Asien, verzeichnet LEGO in China einen Umsatzzuwachs von sagenhaften 50 Prozent im ersten Halbjahr 2014. Erst kürzlich eröffnete LEGO im Land der Mitte eine neue Fabrik. Es ist die erste Niederlassung von LEGO in China. Darüber hinaus wurden die Kapazitäten der Werke in Mexiko und Tschechien erhöht.

    LEGO in diesem Jahr erstmals 10 Milliarden Kronen Gewinn?

    Der Siegeszug von LEGO ist damit weiter ungebrochen. Noch vor vier Jahren lag der jährliche Gewinn des Konzerns unterhalb der 800-Millionen-Euro-Marke. Doch schon 2013 vermeldete der dänische Konzern einen Gewinn von über einer Milliarde Euro. Begründet ist der enorme Zuwachs primär durch die breite Aufstellung von LEGO. Zwar versucht sich auch Mattel immer mal wieder an Filmen mit Barbie und Ken – im Kino landen die allerdings eher selten. Auf dem Videospiele-Markt mischt LEGO ebenfalls seit einigen Jahren mit zunehmendem Erfolg mit und scheut auch vor weiteren Kooperationen nicht zurück, wie beispielsweise mit Time Warner für "Lego Batman".


    Die wirklich lukrative Saison steht dem dänischen Unternehmen allerdings erst noch ins Haus. Zwar hat sich die Bedeutung der kalten Jahreszeit über die Jahre deutlich verringert, gelingt es LEGO doch über Filme, Merchandising und Videospiele auch im ersten Halbjahr gute Umsätze einzufahren, nichtsdestoweniger bleibt die Winter- und Weihnachtszeit enorm wichtig für den Spielwarenhersteller. Sollte sich der Trend aus den vergangenen Jahren und Monaten fortsetzen, ist durchaus damit zu rechnen, dass LEGO – unter anderem aufgrund des hohen Engagements in Asien – in diesem Jahr die Gewinne über die 10-Milliarden-Kronen-Marke hinaus tragen wird.
    Quelle
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    AW: Lego: Ein Stein erobert die Welt

    Spielzeughersteller Lego mit Rekordgewinn


    "The Lego Movie." (AP Photo/Warner Bros. Pictures, File) Quelle: AP

    Das beste Ergebnis aller Zeiten konnte der Klötzchenbauer aus Billund heute verkünden. Der Lego-Film hat einen großen Beitrag zu dem starken Ergebnis geleistet.

    Lego feiert „das beste Jahr für die Legogruppe überhaupt aller Zeiten“, wie es CEO Jørgen Vig Knudstorp am Morgen bei einer Pressekonferenz im Hauptquartiert in Billund ausdrückte. Und das nachdem Knudstorp den Konzern 2004 vor dem Bankrott gerettet hat. Damals musste er unter anderem die Freizeitparks verkaufen, große Teile der Belegschaft entlassen und den Fokus wieder auf das klassische Lego-Geschäft lenken.

    Zehn Jahre nach seinem Amtsantritt ist von diesen schweren Schritten nichts mehr zu spüren. „Ich bin stolz darauf, dass wir Millionen von Kindern auf der ganzen Welt hochwertige, kreative Spielerlebnisse ermöglicht haben“, erklärte Knudstorp. 85 Millionen Kinder erreichte Lego im vergangenen Jahr.

    Davon konnte der Konzern profitieren. Der Umsatz in dänischen Kronen stieg um 13 Prozent. Damit war es das zehnte Jahr in Folge, in dem der dänische Klötzchenbauer nun wuchs. Die entsprechenden Zahlen präsentierte John Goodwin, der seit 2012 Finanzchef bei Lego ist. Verantwortlich waren dafür vor allem die Reihen Lego City, Lego Technic, Lego Friends und die Sets zum Lego-Film.

    Das Unternehmen verzeichnet beim Nettoeinkommen ein Wachstum von 15 Prozent – es beläuft sich auf sieben Milliarden Dänische Kronen (938 Millionen Euro) – im Vorjahr lag es noch bei 6,1 Milliarden Kronen. Die Verkäufe verzeichneten 2014 in sämtlichen Regionen zweistellige Zuwächse und beliefen sich auf 28,6 Milliarden Dänische Kronen (3,8 Milliarden Euro).

    Von dem Aufwärtstrends profitiert die Belegschaft. Nachdem Lego 2004 radikale Einschnitte vornehmen musste. 2007 fanden gerade einmal 4000 Arbeiter bei Lego einen Job; mittlerweile sind es 14.762 – ein Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent.

    Worauf Lego besonders stolz ist: Auch 2014 gab es nicht einen einzigen Rückruf.

    Damit das Wachstum auch künftig gesichert ist, investierte Lego 3,1 Milliarden Dänische Kronen (415 Millionen Euro) – und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Investitionen flossen unter anderem in die Fabrik in Jiaxing (China), die dieses Jahr betriebsbereit ist und ab 2017 voll einsatzfähig ist.

    Auch die neuen Lego-Zentralen in Shanghai und London wurden 2014 eröffnet. Sie ergänzen die Quartiere in Singapur und den USA sowie das Hauptquartier in Billund. Lego will damit seine globale Ausrichtung ausweiten.

    Den Branchenprimus Mattel hatte Lego bereits mit den Halbjahreszahlen im September überholt.
    wiwo.de
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  6. Bedankos :Tas:, eddy-dien8, Struppi bedankte(n) sich für diesen Post
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    AW: Lego: Ein Stein erobert die Welt

    Zitat Zitat von delle59 Beitrag anzeigen
    .

    Am Anfang waren die Steine aus Holz
    Die legendären Legosteine sollen in Zukunft ohne Plastik auskommen

    Generationen von Kindern haben mit den kleinen Legosteinen ihre ersten Erfahrungen als Baumeister gesammelt. Zwar hat Lego im Laufe der Jahre immer neue Produkte auf den Markt gebracht, der kleine Legostein blieb aber unverändert. Selbst die ersten Legosteine aus dem Jahr 1949 lassen sich bis heute problemlos mit neu zugekauften Steinen zu einem neuen Bauwerk zusammensetzen. Jetzt aber hat Lego eigens ein Entwicklungslabor geschaffen, dass sich ausschließlich mit der Zukunft des Legosteins beschäftigt. Einziger Auftrag für die Forscher: Einen Ersatz für das bei der Produktion der Steine verwendete Plastik zu finden.

    Legosteine ab 2030 ohne Plastik

    Das neu gegründete „LEGO Sustainable Materials Centre“ soll dabei mit 100 Mitarbeitern besetzt werden und erhält innerhalb der nächsten fünfzehn Jahre ein Budget von mehr als 100 Millionen Euro. Spätestens ab dem Jahr 2030 will das Unternehmen dann in der Lage sein, die berühmten Steine auch ohne Plastik zu produzieren – und ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen. „Wir haben schon vorher wichtige Schritte unternommen, um unseren CO2-Fußabdruck zu verringern und einen positiven Einfluss auf den Planeten zu haben, indem wir die Größe der Verpackungen reduziert haben, FSC zertifizierte Verpackungen eingeführt haben und durch unsere Investments in Windfarmen. Nun forcieren wir unseren Fokus auf das Material“, orndet Jørgen Vig Knudstorp, Vorsitzender der Lego Group, das Investment in einen Gesamtkontext ein.

    Mehr als 6000 Tonnen Plastik werden pro Jahr verarbeitet

    Sollten sich die Forschungen als erfolgreich erweisen, ließe sich in der Tat eine enorme Menge an Plastik einsparen. So produzierte der Konzern alleine im Jahr 2014 60 Milliarden Legosteine und verbrauchte dabei 6000 Tonnen Plastik. Zudem ist klar: Findet der Konzern eine Alternative, die weniger Umweltschäden verursacht, aber ähnliche Eigenschaften wie Plastik besitzt, wird diese Erfindung auch für andere Unternehmen von Interesse sein. Auf lange Sicht könnte dann der weltweite Plastikverbrauch signifikant sinken.
    trendsderzukunft.de
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