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    "American Sniper": Irak-Veteran erschießt besten US-Scharfschützen

    "American Sniper"
    Irak-Veteran erschießt besten US-Scharfschützen
    Der beste Scharfschütze der US-Armee ist auf einem Schießplatz von einem Veteranen erschossen worden: Chris Kyle soll mehr als 160 Menschen getötet haben. Im Irak nannten sie ihn den "Teufel".

    Chris Kyle war Amerikas berühmtester Scharfschütze. Mehr als 160 Menschen soll der Navy-Seal im Irak-Krieg erschossen haben, so viele wie kein anderer zuvor. In seinem auch in Deutschland erschienenen Bestseller "American Sniper" schrieb der 38-Jährige über seine "Arbeit" und seine "Gefühle".

    Nun ist Kyle tot. Er starb durch eine Kugel. Ein 25 Jahre alter Mann hatte ihn und einen Freund in dem texanischen Luxus-Resort Rough Creek Lodge, knapp zwei Autostunden südwestlich von Dallas, erschossen. Der Täter wurde fünf Stunden später von der Polizei festgenommen. Das Motiv ist noch unklar.

    "Wir haben einen Tatverdächtigen in Haft", bestätigte der Sprecher der Polizei, Sheriff Tommy Bryant. Der Mann wurde als Eddie Ray Routh identifiziert. Der 25-Jährige sei in Lancaster, etwa 110 Kilometer vom Tatort entfernt, nach einer Verfolgungsfahrt in seinem Wagen gestellt und festgenommen worden. Die Polizei hatte mit einem Nagelbrett auf der Straße den Pick-up Truck von Routh zum Stoppen gebracht.

    Täter ist ein Veteran
    Nach ersten Ermittlungen soll Routh Kyle und seinen Freund, Chad Littlefield (35), gegen 15.30 Uhr Ortszeit auf dem Schießstand der Lodge getroffen und getötet haben. Danach flüchtete er in seinem Wagen.

    Routh, ein Irak-Veteran, der unter PTSP (Posttraumatische Belastungsstörungen) infolge seiner Kriegserfahrung leidet, soll die beiden gut gekannt haben.

    Chris Kyle hatte nach seiner Pensionierung aus dem aktiven Militärdienst 2009 eine Organisation gegründet, die sich um kriegstraumatisierte Soldaten kümmert. Auch Routh soll dort behandelt worden sein.

    Kein Interesse an Medaillen
    Kyle war 2012 mit seiner Biografie "American Sniper", die auf Deutsch unter dem Titel "Sniper: 160 tödliche Treffer – Der beste Scharfschütze des US-Militärs packt aus", erschien, weltberühmt geworden.

    Darin hatte der verheiratete Vater zweier Kinder behauptet, mehr als 160 Menschen im Irak-Krieg auf eine Entfernung von 182 Metern und mehr getötet zu haben. Die Aufständischen im Irak nannten ihn dagegen "Teufel" und setzen eine Belohnung auf seinen Kopf aus.

    Mit seinem weitesten Schuss, aus mehr als einem Kilometer Entfernung, will Kyle laut seinem Buch einen Aufständischen mit einem Raketenwerfer getötet haben.

    "Mich interessieren keinen Medaillen", sagte der viel dekorierte Kyle, der vor seiner Zeit beim Militär als Rodeo-Cowboy gearbeitet hatte und bereits als Kind beim Jagen mit seinem Vater das Schießen lernte . "Ich tue es auch nicht für Geld oder für Preise. Ich tue es nur, weil es jemand tun muss." Zuletzt hatte er für eine Firma gearbeitet, die militärisches Training auch für Laien anbietet.
    Quelle


    Geändert von delle59 (23.11.14 um 11:55 Uhr)
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    Chris Kyle wurde am „sichersten Ort Amerikas“ erschossen
    Der Fall Chris Kyle könnte die Debatte um eine Verschärfung des US-Waffenrechtes befeuern. Der Grund: Der Scharfschütze ist auf einem Schießstand erschossen worden – einem der angeblich sichersten Orte des Landes, glaubt man der Waffenlobby NRA.


    Reuters
    Ein Irakkriegsveteran der US-Armee ist nach Behördenangaben beschuldigt worden, einen berühmten Scharfschützen der Eliteeinheit Navy Seals und dessen Freund ermordet zu haben. Chris Kyle, Autor des autobiografischen Bestsellers „American Sniper“ und sein Begleiter Chad Littlefield waren am Samstag auf einem Schießstand in Glen Rose im US-Bundesstaat Texas erschossen worden. Es wird angenommen, dass die beiden Opfer den der Tat Verdächtigen Eddie Routh selbst zu den Schießübungen mitgenommen hatten.

    Schießstand angeblich einer der sichersten Orte in den USA
    Der Mord an dem landesweit bekannten Autor und seinem Freund beschäftigt nicht nur die Presse. Mitten in den Diskussionen um ein schärferes Waffenrecht, könnte der Fall für reichlich Zündstoff sorgen. Wie „RP-Online“ berichtet, behaupten Waffenbefürworter und die Waffenlobby NRA, Schießstände gehörten zu den sichersten Orten in den USA. Das Argument: Auf den sogenannten „Shooting Ranges“ würden verantwortungsbewusste und gut ausgebildete Amerikaner ihrem Hobby nachgehen.

    Tatsächlich soll es nur wenige Berichte geben, wonach sich Menschen auf Schießständen umgebracht oder auf andere Menschen geschossen haben sollen. Doch der Mord an dem Elitesoldaten und seinem Freund zeigt ein anderes Bild: Auch an vermeintlich sicheren Orten ist niemand wirklich sicher. Das zeigten in jüngster US-Vergangenheit etwa die Attentate von Newtown und Aurora. So wurden Kinder in ihrer Schule Opfer eines Amokläufers, Kinobesucher bei einer Batman-Premiere. Diese unfassbaren Tragödien ließen in den USA die Debatte um ein strengeres Waffenrecht wieder aufkommen.

    Schärfes Waffengesetz für Amerika vorgestellt
    Ende Januar hatten Parlamentarier von Obamas Demokraten einen Gesetzentwurf zur Verschärfung des Waffenrechts vorgestellt, der allerdings insbesondere am Widerstand der Republikaner scheitern könnte. Er sieht vor, die Herstellung, die Einfuhr und den Verkauf von mehr als 150 verschiedenen meist halbautomatischen Waffen zu untersagen. Außerdem ist ein Verbot von Magazinen mit mehr als zehn Patronen geplant. Schusswaffen für Privatpersonen sollen dem Gesetzentwurf zufolge künftig nicht mehr so stark militärischen Gewehren ähneln dürfen.

    Obama unterzeichnete zudem bereits 23 Dekrete mit Sofortmaßnahmen gegen die Waffengewalt. Mit den Verordnungen sollen unter anderem Daten für die Überprüfung von Waffenkäufern besser verfügbar werden. Außerdem zielen die Dekrete auf eine bessere Behandlung von psychischen Erkrankungen.
    Quelle
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