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    Prostitution:
    Saarland verbietet käuflichen Sex ohne Kondom


    Prostitutierte in Saarbrücken: Landesregierung verschärft Maßnahmen

    Das Saarland hat ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Prostitution verabschiedet. Demnach soll es künftig eine Kondompflicht für käuflichen Sex geben. In Saarbrücken wurde zudem der Straßenstrich radikal eingeschränkt.

    Saarbrücken - Käuflicher Sex ohne Kondom ist im Saarland künftig verboten. Das hat die schwarz-rote Landesregierung mit einem Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Prostitution beschlossen. Neben einer Kondompflicht sieht es die Verschärfung des Polizeigesetzes nach bayerischem Vorbild vor, damit vor allem der Straßenstrich, aber auch Bordelle leichter kontrolliert werden können. In Bayern war die Kondompflicht bei käuflichem Sex bereits 2001 gesetzlich festgeschrieben worden.

    Sie sei sich der Problematik bewusst, die Umsetzung der Kondompflicht, die in Kürze eingeführt werden soll, zu überwachen, sagte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Die Pflicht sei aber ein wichtiges Signal, da ungeschützter Geschlechtsverkehr verstärkt eingefordert werde. Es sei aber nicht geplant, sogenannte Schein-Freier in die Etablissements zu schicken, um die Umsetzung der Kondompflicht zu überprüfen.

    Die Landesregierung plant eine Bundesratsinitiative und fordert die Bundesregierung auf, schnellstmöglich das Prostitutionsgesetz zu verschärfen. Zentrale Forderungen sind unter anderem der Ausbau einer niederschwelligen psychosozialen Beratung für Prostituierte sowie Strafen für Freier von Zwangsprostituierten.

    Die Landesregierung gab zudem grünes Licht für eine radikale Einschränkung des Straßenstrichs in Saarbrücken. Dort dürfen Prostituierte künftig nur noch auf gut zwei der 665 Straßenkilometer der Stadt anschaffen gehen - und zwar nur in den Abend- und Nachtstunden. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz hätte am liebsten ihre ganze Stadt zum Sperrgebiet erklärt. "Weil Prostitution in Deutschland aber erlaubt ist, dürfen wir das nicht", sagte die SPD-Politikerin. "Es geht hier nicht um Repressalien, sondern auch darum, über das Thema zu reden, dass man auch mal fragen muss, welche Männer gehen überhaupt dorthin."

    Nach Schätzungen von Polizei und Hilfevereinen gibt es derzeit in der saarländischen Landeshauptstadt rund 800 bis 1000 Prostituierte, 150 bis 200 davon auf der Straße - oft zum Billigpreis von 20 bis 30 Euro für Geschlechtsverkehr. In Saarbrücken soll zudem im Frühjahr ein neues Großbordell öffnen, das auch viele Freier aus Frankreich anlocken dürfte.

    Quelle: Spiegel.de
    Geändert von salviner01 (19.12.14 um 17:45 Uhr)
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