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    nein das will ich nicht...ich brauch streit themen am biertisch wie 66!!!nein zu neuen regeln!!!der schiri hat das sagen...mit den kamerascheiß haben´s mir mei tennis(natürlüsch damentennis)versaut....na und(werden viele sich fragen)ich sage nur die geilen spiele wurden immer auf den platz entschieden!!!und net uff der kamera...seufz

  2. #2


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    würd es nicht einfach reichen wenn die jemanden hätten der die tv-bilder analysiert?
    wozu solch aufwand darum?

  3. #3
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    FIFA testet Torlinien-Techniken in Düsseldorf
    Die vom Fußball-Weltverband FIFA beauftragte Schweizer Firma Empa hat in der Düsseldorfer Arena die Torlinien-Techniken "GoalRef" und "Hawk-Eye" ausführlichen Tests unterzogen.


    Foto: Pixathlon
    Die vom Fußball-Weltverband FIFA beauftragte Schweizer Firma Empa hat in der Düsseldorfer Arena die Torlinien-Techniken "GoalRef" und "Hawk-Eye" ausführlichen Tests unterzogen. "Die Torlinientechnologie wird hinsichtlich Leistung und Zuverlässigkeit getestet. Das von der FIFA zugelassene Testinstitut führt deshalb statische und dynamische Tests durch, simuliert auf dem Feld bei Tag und Nacht Spielsituationen", teilte die FIFA auf Anfrage der Bild-Zeitung mit.

    Der Weltverband hat immer noch nicht entschieden, ob er "GoalRef" (System zur Überprüfung strittiger Szenen mit einem Chip im Ball) oder "Hawk-Eye" (aus dem Tennis bekanntes Kamera-System) den Vorzug gibt. Eine Entscheidung soll beim Kongress der FIFA-Regelhüter IFAB in Edinburgh (1. bis 3. März) fallen.

    Die Torlinien-Technik war bereits bei der Klub-WM im Dezember in Tokio zum Einsatz gekommen. Zudem soll sie beim Confed-Cup 2013 und bei der WM 2014 in Brasilien verwendet werden. In der Bundesliga wird sie frühestens zur Saison 2013/14 eingeführt.
    Quelle



    Geändert von delle59 (13.11.14 um 12:39 Uhr)
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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  4. #4
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    Revolution im Weltfußball: Torlinientechnik kommt bei WM 2014 zum Einsatz
    Premiere in Brasilien: Die Fifa will bei der Fußball-WM 2014 erstmals bei einem großen Weltturnier die Torlinientechnik nutzen, um Fehlentscheidungen zu verhindern. In jedem Stadion wird das System installiert, erklärt Verbandschef Blatter. In Europa ist die Technik umstritten.


    DPA
    Die Fifa hat sich entschlossen: Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wird die Torlinientechnik erstmals bei einem WM-Turnier eingesetzt. Das hat der Präsident des Weltfußballverbands, Joseph Blatter, am Dienstag bekanntgegeben.

    Die Technik war zuvor bei der kleinen Club-WM Ende des vergangenen Jahres getestet worden. Die Resultate haben die Fifa offenbar überzeugt - obwohl es keine umstrittene Situation gab, wo die Technik hätte eingesetzt werden müssen. In der Vergangenheit hatte es immer wieder heftig diskutierte Entscheidungen der Schiedsrichter gegeben, ob ein Ball tatsächlich im Tor war oder nicht. So war den Engländern im WM-Achtelfinale 2010 gegen Deutschland ein reguläres Tor nicht anerkannt worden.

    Nach dem Test bei der Vereins-WM soll die neue Technik auch beim Confederations Cup in diesem Sommer angewendet werden. Eine Entscheidung, welche Technik den Zuschlag bekommt, soll Anfang April fallen. Zwei Anbieter sind bisher lizenziert worden. Da das Lizenzierungsverfahren derzeit läuft, können sich weitere Interessenten bewerben, erklärte die Fifa.

    Platini empfiehlt stattdessen eine gute Brille
    In den europäischen Wettbewerben scheint die baldige Einführung des Hilfsmittels ausgeschlossen. "Ich war immer gegen den Einsatz von Technik im Fußball. Deshalb wird es in den europäischen Wettbewerben keine Torlinientechnologie geben", hatte Uefa-Präsident Michel Platini gesagt. Auch finanzielle Gründe spielten dabei eine Rolle.

    "Wenn ich die Technik in der Champions League und Europa League einführe, kostet mich das jetzt 32 Millionen Euro für 78 Stadien. In fünf Jahren kostet es dann 54 Millionen", so Platini. Auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte sich gegen die Pläne von Fifa-Präsident Blatter gestellt und eine Einführung der Torlinientechnik zur Saison 2013/14 ausgeschlossen.

    Allerdings gehen die Meinungen immer noch auseinander. Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß ist beispielsweise ein Befürworter der technischen Hilfe. "Wenn das funktioniert, bin ich dafür. Es ist die einzige technische Neuerung, die ich akzeptiere. Ich bin total gegen technische Hilfsmittel bei Abseits- oder Elfmeterentscheidungen", hatte Hoeneß dem Fernsehsender "Sky" gesagt.

    Hoeneß sprach sich gleichzeitig gegen den Einsatz der Torlinien-Technik in unteren Spielklassen aus: "Ich würde die Technik nur in der Bundesliga oder Champions League einsetzen. Eine Einführung in der C-Klasse halte ich für schwachsinnig."

    Uefa-Chef Platini spricht sich nach wie vor für die auf europäischer Bühne seit 2009 eingesetzten zwei Torrichter als preiswerte Alternative aus. "Wenn der Torrichter einen Meter von der Linie entfernt ist und eine gute Brille trägt, dann kann er sehen, ob der Ball drin ist oder nicht", sagte der europäische Fußballboss.
    Quelle
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    FIFA entscheidet sich für Torlinien-Technik
    Mit einer kleinen Überraschung hat die Vergabe für das beim ConfedCup 2013 geplante elektronische Torlinien-System geendet. Den Zuschlag bekam der deutsche Anbieter GoalControl, der erst vor kurzem eine FIFA-Lizenz erhielt und dennoch etablierte Namen wie Fraunhofer und Sony ausstechen konnte.

    Der Fußball-Weltverband FIFA vergab am Dienstag etwas überraschend den Auftrag für das WM-Testturnier an die deutsche Firma GoalControl. Wenn das System mit 14 Hochgeschwindigkeitskameras vom 15. bis 30. Juni den FIFA-Anforderungen entspricht, soll es auch bei der WM im kommenden Jahr zum Einsatz kommen. Damit stach der vermeintliche Außenseiter die drei teilweise namhaften Mitbewerber aus.

    Perfekte Anpassung an lokale Vorgaben
    Die Einfachheit des vergleichsweise kostengünstig zu installierenden Systems war einer der ausschlaggebenden Punkte für GoalControl. Die FIFA betonte zudem, dass die Auswahl auch deshalb erfolgt sei, da die angebotene Technologie die lokalen Vorgaben für die Turniere in Brasilien perfekt abdecken konnte und eine große Flexibilität aufweise.

    GoalControl hatte erst Anfang März als letzter der vier Anwärter die FIFA-Lizenz bekommen. Das System beruht auf einer dreidimensionalen Kontrolle des Balls durch 14 Kameras, die auf beide Tore gerichtet sind. Überquert der Ball die Torlinie, erhält der Schiedsrichter ein Signal. Als Toleranz hat die FIFA dem System drei Zentimeter eingeräumt. Ob dies in der Praxis ein Problem darstellt, wird sich erst zeigen.

    Andere Anwärter auf den ConfedCup 2013 sowie die WM 2014 in Brasilien waren das in Dänemark gegründete GoalRef, an dem das Fraunhofer Institut beteiligt ist, das von Sony aufgekaufte Hawk-Eye, das etwa im Tennis zum Einsatz kommt sowie die deutsche Firma CAIROS.
    Quelle
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    Torlinien-Technik funktioniert
    England feiert das Hawk Eye – und die Bundesliga schaut zu


    Per Grafik wird dem Schiedsrichter (und schließlich den Zuschauern) vom „Hawk Eye“ gezeigt,
    ob der Ball hinter der Torlinie war. Screenshot/Sky Sport News HD
    Nie mehr falsche Tore: England hat die Torlinientechnik eingeführt, der erste Härtetest ist bestanden. In Deutschland wartet die Bundesliga noch ab, will sich mit der mächtigen Uefa nicht anlegen. Der Europa-Verband ist gegen jede Technik.

    In England ist der Torschrei sicher. Zumindest wissen Fans und Spieler seit dieser Saison in der Premier League, dass der Ball tatsächlich hinter der Linie war, wenn der Schiedsrichter auf Tor entscheidet – und keine Kontroversen ihren Jubel trüben. Das so genannte „Hawk Eye“ zeigt dem Schiedsrichter bei strittigen Tor-Szenen die Auflösung an. In England ist man erleichtert, in Deutschland jedoch kommt eine solche Technologie erst frühestens 2015.

    Gleich am ersten Spieltag bewies das künstliche Auge: Chelseas Innenverteidiger Branislav Ivanovic hatte gegen Hull City nicht getroffen, Torhüter Allan McGregor seinen Kopfball noch auf der Linie pariert. „Halleluja, es funktioniert“, schrieb die „Daily Mail“. Und die Bundesliga? Wartet ab.

    „Noch kein perfektes System“
    „Derzeit gibt es nach unserer Einschätzung noch kein perfekt ausgereiftes System, welches diese tiefgreifende und möglicherweise dann endgültige Entscheidung einer sofortigen Einführung rechtfertigt“, erklärt DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig. „So lässt die Fifa derzeit noch eine Fehlertoleranzgrenze von drei Zentimetern zu.“

    Das gilt aber nur für den Chip im Ball, die zweite Technik-Variante. Dagegen weicht das Hawk Eye, das auf mehreren unterschiedlichen Kameraperspektiven basiert, maximal 0,5 Zentimeter ab. Zwar ist es dafür die deutlich teurere Lösung, in England kostete es aber nur zwei Millionen Pfund, alle 20 Erstligastadien aufzurüsten. Hawk Eye hätte also auch in Deutschland schon jetzt starten können.

    Im Dezember entscheidet die DFL
    Die DFL entscheidet aber erst nach der Club-Weltmeisterschaft im Dezember, wie es weitergeht, ob und wann sie welche Variante einführt. Schon beim Konföderationen-Pokal in diesem Sommer hatte die Fifa die Kameratechnik getestet, alle 68 Turniertore wurden allerdings eindeutig erzielt.

    Dabei gab gleich der erste Bundesliga-Spieltag der neuen Saison Grund, nach der Technik zu rufen. Hoffenheims Kevin Volland hatte Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer überlupft, der Ball landete hinter der Linie – das Schiedsrichter-Gespann gab den Treffer jedoch nicht. Der europäische Verband Uefa mit Michel Platini an der Spitze jedoch ist strikt gegen jede Technik. Bislang liegen die deutschen Vereine auf der Uefa-Linie, wollen sich zumindest nicht offen gegen den Verband stellen, wie das die Premier League tut. Deshalb bleibt es dabei: keine Hilfsmittel in den kommenden zwei Jahren.
    Quelle
    Geändert von delle59 (13.11.14 um 12:39 Uhr)
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    Bundesliga-Klubs lehnen Torlinientechnik ab
    Die Torlinientechnik in den Bundesligen bleibt Zukunftsmusik: Die 36 Profivereine stimmten in Frankfurt/Main mehrheitlich gegen die Einführung der technischen Unterstützung für die Schiedsrichter - die Unparteiischen müssen auch künftig bei "Phantomtoren" auf ihr Augenmaß vertrauen.

    Das recht klare Votum gegen die Technik - für die Einführung wäre eine Zweidrittel-Mehrheit notwendig gewesen - ist zumindest für die Bundesliga überraschend. Nur neun Vereine stimmten am Ende für die Revolution auf der Torlinie.

    Kosten und Nutzen der Systeme nicht im Verhältnis
    Noch am Montagmittag hatte Triple-Gewinner und Branchenprimus Bayern München bestätigt, "definitiv" für die Technik zu stimmen. Am Ende überwogen aber dennoch die Kritiker, die Kosten und Nutzen der Systeme nicht im Verhältnis sahen. Im Unterhaus lautete das Ergebnis der geheimen Wahl sogar nur 3:15.

    Damit bleibt die englische Premier League die bislang einzige Liga, in der eine Torlinientechnik ("Hawk-Eye") zum Einsatz kommt, der Weltverband FIFA baut bei der WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) ebenfalls auf ein kamerabasiertes System ("GoalControl").

    "Phantomtor von Sinsheim" schreibt Sportgeschichte
    Richtig Fahrt gewonnen hatten die teils hitzigen Diskussionen nach dem "Phantomtor von Sinsheim" am 18. Oktober 2013. Bayer Leverkusens Torjäger Stefan Kießling köpfte den Ball während der Partie bei 1899 Hoffenheim (2:1) durch ein Loch im Außennetz ins Tor - Schiedsrichter Felix Brych gab den Treffer dennoch und schrieb damit ein Stück Sportgeschichte.

    Die Nachwehen mit Gerichtsverhandlung und Internethetze gegen Kießling waren jedoch alles andere als förderlich für die Außenwahrnehmung des deutschen Fußballs. International setzt die FIFA seit dem Confed-Cup im vergangenen Jahr auf das Kamerasystem GoalControl. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hingegen lehnt die technische Hilfe in ihren Klubwettbewerben bislang strikt ab.

    Präsentation konnte nicht überzeugen
    Diskutiert wurde in Deutschland zuletzt immer wieder, ob Einzelentscheidungen in einem Ligabetrieb den Aufwand rechtfertigen würden. Anders als bei dem K.o.-System bei EM- und WM-Endrunden hatte bislang noch kein falsch bewertetes Tor über Meisterschaften, Auf- oder Abstiege entschieden. Auch deshalb konnte die Präsentation der Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Liga-Vertreter im Sheraton Airport Hotel und Conference Center am Frankfurter Flughafen mehrheitlich nicht überzeugen.
    Quelle

    Find ich schade, hätte mich Sicherheit das eine oder andere Tor mit aufgeklärt werden können, aber BRD typisch eben. :facepalm:
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    AW: Fifa erlaubt neue TorlinienTechnik!

    Revolution: Bundesliga stimmt für Torlinientechnologie

    Die Bundesliga verschließt nicht länger die Augen vor der Torlinientechnologie. Am Donnerstagmittag stimmte bei einer Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frankfurt die erforderliche Zweidrittelmehrheit der Erstligisten für die neue Technik. Den Zuschlag erhält das britische System Hawk-Eye, ab dem 1. Juli 2015 soll das "Falkenauge" an den Start gehen.

    Mit großer Spannung wurde das Votum der 18 Erstligaklubs erwartet. Vor dem Beginn der Mitgliederversammlung zeichnete sich ein Trend für die neue Technik bereits ab. Und das, obwohl im vergangenen März schon ein Versuch, die Torlinientechnologie in der 1. und 2. Liga einzuführen, scheiterte. Besonders in der 2. Liga war die Ablehnung groß. Nur drei Vereine aus dem Unterhaus votierten damals dafür, in der Bundesliga endete die Wahl ausgeglichen (9:9).

    Da die Abstimmung diesmal nur für die Bundesliga zählte, war die Hoffnung der Technik-Befürworter groß, beim vom FC Bayern gestellten Antrag die nötige Zweidrittelmehrheit zu erreichen. Sie sollten nicht enttäuscht werden. In einer geheimen Abstimmung wurde mit 15 Ja- zu drei Nein-Stimmen die Einführung beschlossen. "Wir freuen uns über diese klare Entscheidung", sagte DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig. "Anders als im März gaben wir diesmal eine Empfehlung ab. Im März waren wir noch nicht so weit, es gab einige Fragezeichen. Die Verweigerung im März hatte für uns etwas Gutes, denn sonst wäre heute nicht so ein gutes Ergebnis zustande gekommen."

    Pannen wie beim Phantom-Tor von Stefan Kießling am 18. Oktober 2013 beim Spiel zwischen Hoffenheim und Leverkusen sollen mit dem "Falkenauge" damit künftig ausgeschlossen sein und werden nur noch in historischen Saisonrückblicken für Lacher sorgen.

    Nicht nur Christian Heidel kann beruhigt aufatmen. "Ich möchte nicht wegen so etwas absteigen", hatte der Mainz-Manager vorab ein Schreckensszenario entworfen.

    Eine wichtige Rolle spielte der VfL Wolfsburg. Die "Wölfe" hatten im März die Torlinientechnik noch abgelehnt und hielten sich im Vorfeld der erneuten Abstimmung bedeckt. Doch Geschäftsführer Klaus Allofs reihte sich dann in die Riege der Befürworter ein. "Auf der einen Seite kennen wir jetzt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die wir für vernünftig halten", erklärte Allofs. Für den Geschäftsführer kann die Torlinientechnologie aber nur der erste Schritt sein: "Es ist auch vernünftig, dass es erst der Anfang ist, der Anstoß, um weiter zu gehen, was den Videobeweis betrifft. Innerhalb der Spiele gibt es mehr strittige Szenen, die es zu klären gibt." Ein wichtiger Grund sei auch der "Hilfeschrei" der Schiedsrichter gewesen. "Von den Schiedsrichtern haben wir signalisiert bekommen, ihr würdet uns damit sehr helfen."

    Mit der am Donnerstag getroffenen Entscheidung steht einer Einführung der Technik ab der kommenden Saison nichts mehr entgegen. Allerdings wird diese zunächst nur in der Bundesliga zum Einsatz kommen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte bereits zuvor verlautbaren lassen, sich im Falle eines positiven Votums der Einführung nicht zu verschließen. In Zukunft soll im DFB-Pokal ab dem Viertelfinale die Torlinientechnik zum Einsatz kommen.

    Den Zuschlag, die Stadien mit der notwendigen Technik auszustatten, erhielt das System Hawk-Eye. Mit dem britischen Anbieter konnte ein "exzellenter Preis" erzielt werden, der laut Rettig "unter 8000 Euro pro Bundesliga-Partie" liegt.

    "Wir haben für die Einführung der Torlinientechnik gestimmt, aus Solidarität zur Bundesliga, aber auch, weil die 2. Liga außen vor bleibt. Obwohl es positiv ist, dass die Kosten gesenkt werden konnten, ist das für einen Zweitligisten noch immer ein stattlicher Betrag, mit dem in der Jugendarbeit viel bewegt werden kann", sagte Freiburgs Präsident Fritz Keller.

    Allerdings spielten auch technische Komponenten eine wichtige Rolle: "Die FIFA lässt eine Toleranz von 1,5 Zentimetern zu. Der jetzige Anbieter liegt deutlich unter einem Zentimeter", berichtete Rettig. Zudem verfügt der Anbieter über die Erfahrung aus über 500 Spielen der Premier League. "Wir bedanken uns für dieses eindrucksvolle Votum, und freuen uns, dass wir ab Juli die neue Saison mit Hawk-Eye beginnen können", bilanzierte Rettig.

    Auch der deutsche GoalControl habe eine hervorragende Bewerbung vorgelegt, so Rettig, zog allerdings knapp den Kürzeren. Bei GoalRef sei die fehlende Erfahrung der Knackpunkt gewesen.

    Die Einführung eines Videobeweises scheint dagegen kurzfristig nicht auf der Agenda zu stehen. Das sei noch "weit weg auf der Zeitachse", so Rettig, der im Sommer selbst die Diskussion um den Videobeweis angestoßen hatte. Auch Schalkes Manager Horst Heldt kritisierte im Vorfeld die Torlinientechnologie als "Flickschusterei" und bevorzugte eine zügige Einführung des Videobeweises. Und auch Keller steht dem Videobeweis positiv gegenüber.

    So ist der SC-Vorsitzende ein Befürworter des Pilot-Projekts in den Niederlanden, wo ein Video-Referee getestet wird, der außerhalb des Stadions in einem Ü-Wagen sitzt und binnen Sekunden eine Entscheidung über strittige Szenen treffen kann. "So ein Modell kann ich mir gut vorstellen", sagte Keller - und hofft, dass dem Antrag des niederländischen Fußballverbandes bei der FIFA grünes Licht gegeben wird. Eine zeitnahe Entscheidung wird es in dieser Frage allerdings nicht geben. "Die haben im Moment andere Sorgen", meinte Keller. Bislang ist eine Funkverbindung zum Headset des Schiedsrichters verboten. Rettig kündigte immerhin an, in dieser Frage "perspektivisch weiterzudenken".
    kicker.de


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  9. Bedankos salviner01, Cirurgicus bedankte(n) sich für diesen Post
  10. #9
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    AW: Fifa erlaubt neue TorlinienTechnik!

    War ja doch ein langes Hickhack bis man sich dazu durchgerungen hat, die Torlinientechnologie letztlich doch zu übernehmen.
    Die Meinungen dazu gehen ja ziemlich auseinander, ich selbst befürworte die Einführung allerdings.
    Mir gefällt auch das Einsetzten des Freistoß-Sprays sehr gut...

  11. Bedankos delle59, salviner01 bedankte(n) sich für diesen Post
  12. #10
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    AW: Fifa erlaubt neue TorlinienTechnik!

    Adlerauge, sei wachsam!

    Das „Hawk-Eye“ kommt in die Bundesliga. 14 Kameras entscheiden ab dieser Saison darüber, ob ein Ball im Tor ist oder nicht. Die Zustimmung ist groß, insbesondere die Schiedsrichter freut’s.

    Fast ein Kilometer Glasfaserkabel, ein Kilometer Computerkabel und 400 Meter Stromkabel in der Frankfurter Commerzbank Arena. Jede Menge Handarbeit und meterhohe Masten, die extra im Stadion am Böllenfalltor in Darmstadt aufgestellt werden mussten, weil das Stadiondach zu klein ist – in den vergangenen Wochen ist einiges los gewesen in den Stadien der Ersten Fußball-Bundesliga. Die Torlinientechnik hält mit dem Start dieser Saison Einzug ins deutsche Fußball-Oberhaus, wo nun 252 zusätzliche Kameras pro Spieltag auf das Geschehen auf dem Platz blicken.


    Hat das Geschehen fest im Blick: Die Tore der Bundesliga werden von nun an videoüberwacht.
    © Picture-Alliance

    Die meisten Klubs sind mittlerweile mit der Installation fertig oder zumindest in den letzten Zügen, wie auch in der Frankfurter Arena. Hier dauert es noch ein paar Tage, wie Daniel Garcia, Technikchef des Stadions, erklärt: „Wegen den vielen Veranstaltungen in den letzten Wochen brauchen wir einen neuen Rasen. Der muss erst verlegt werden, bevor die Kameras justiert werden können.“ Die Geräte brauchen eine freie Sicht auf das Spielfeld, um richtig eingestellt zu werden. An dem „Catwalk“, einer Metallaufhängung unterhalb des Stadiondachs, wo auch das Flutlicht angebracht ist, hängt das System aber schon länger. Jetzt fehlen nur noch die Feineinstellungen, und dann folgt der „Final-Installation-Test“, sozusagen die Endabnahme durch den Internationalen Fußball-Verband (Fifa). In einem 45-seitigen Dokument wird dabei haarklein vorgegeben, wie das System zu funktionieren hat. Nur wenn dieser Test bestanden wurde, darf ein Verein die Technik benutzen. Am Mittwoch solle es laut Garcia in Frankfurt soweit sein.

    Englische Technik in deutschen Stadien

    Die Technologie kommt vom gleichnamigen Unternehmen „Hawk-Eye“ aus dem Süden Englands. Sie basiert auf insgesamt 14 Kameras, die unter dem Stadiondach oder auf die Tribüne montiert werden. Zwölf davon zeichnen das Geschehen in TV-Geschwindigkeit, also mit etwa 30 Bildern pro Sekunde, auf, erklärt Garcia. Die Kameras sind rings um die Tore plaziert. Die beiden anderen, je eine pro Tor, sind direkt auf die Torlinien gerichtet und damit entscheidend bei der Frage, ob der Ball die Linie überquert hat oder nicht. Dabei handelt es sich um Hochgeschwindigkeitskameras, die statt der üblichen 30 Bilder pro Sekunde mehrere hundert aufzeichnen. Die Bewegung des Balles wird damit Schritt für Schritt erfasst. So wird sichtbar gemacht, ob der Ball vollständig hinter der Linie war oder nicht – nur dann reagiert die Technologie.


    © dpa

    Aus den Aufnahmen aller Kameras berechnet die Technik ein dreidimensionales Bild des Spielgeräts, was letztlich Aufschluss über die exakte Position des Balles bringt. Die Messgenauigkeit soll unter einem Zentimeter liegen. Weil mehrere Geräte im Einsatz sind, kann das Computerbild selbst dann berechnet werden, wenn der Ball für eine Kamera schwer zu erkennen ist. Diese benötigt nur ein kleines sichtbares Stück des Fußballs, die restlichen Informationen kommen von den anderen Geräten, die durch ihre Positionen um das Tor eine andere Perspektive haben. „Die Technik erkennt vollautomatisch, ob der Ball im Tor ist und leitet die Information dann an den Schiedsrichter weiter“, sagt Garcia. Dies geschieht über Funk. Der Unparteiische trägt eine spezielle Armbanduhr, die an eine „Smartwatch“ erinnert. In ihr verbaut sind ein Display und ein kleiner Vibrationsmotor, wie er auch in Mobiltelefonen verwendet wird. Überquert der Ball die Linie, vibriert die Uhr und zeigt auf ihrem Bildschirm das Wörtchen „Goal“ an: Tor!, das letztlich über Tor oder kein Tor, Sieg oder Niederlage entscheidet. Pfeifen muss der Schiedsrichter aber selbst.

    Wembleytor – das war einmal

    Fehlentscheidungen wie die des Schiedsrichters Felix Brych beim Phantomtor des Leverkuseners Stefan Kießling gegen Hoffenheim im Jahr 2013 – der Ball ging durch ein Loch im Außennetz ins Tor – soll es damit nicht mehr geben. „Die Informationen der Kameras laufen im sogenannten ‚TV-Compound‘ zusammen und werden von dort an die Fernsehsender weitergegeben“, sagt der Frankfurter Technikchef. Dieses TV-Compound ist das Herz der Technologie, da hier letztlich das 3D-Bild generiert wird, das über die Tore entscheidet und an die Fernsehzuschauer zuhause und den Fans im Stadion auf der Leinwand gezeigt wird. Ganz ohne menschliche Hilfe geht das dann aber doch nicht, denn das System, das in einem Übertragungswagen außerhalb des Stadions untergebracht ist, muss verwaltet werden. Damit kein Mitglied der Heimmannschaft in entscheidenden Momenten an den Knöpfen herumspielt, sitzt an jedem Spieltag ein Mitarbeiter von Hawk-Eye im Wagen, der diese Aufgabe übernimmt. Etwa 135.000 Euro kostet die Technik der Deutschen Fußball Liga (DFL) zufolge pro Verein und Saison, manche Klubs sprechen sogar von 150.000 Euro. „Die Geräte gehören der DFL, die sie dann den Vereinen zur Verfügung stellt“, erklärt Garcia. Diese „Mietkosten“ betragen etwa 8000 Euro pro Spiel.

    Insgesamt ist die Zustimmung für die Torlinientechnik groß in der Liga. Besonders eine Personengruppe freut sich über die Einführung: die Schiedsrichter. „Der Job ist schwer genug, den wir machen. Das ist wirklich ein großer Mehrwert für uns“, sagte Felix Brych. Ihm dürfte ein Stein vom Herzen gefallen sein.
    faz.net



    Bin ja echt mal gespannt ob das so funktioniert wie die sich das denken.
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