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  1. #1
    Avatar von Buchwurm




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    WM-Test gegen KamerunLöw und die "finalen Erkenntnisse"


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    Auch ohne Kapitän Lahm und Torwart Neuer ist der WM-Probelauf gegen Kamerun für Bundestrainer Löw von erheblicher Bedeutung. Für drei Spieler wird danach der Brasilien-Traum enden.


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    Torwart Manuel Neuer und Kapitän Philipp Lahm fehlen im Test gegen Kamerun


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    Mit WM-Rückenwind in den Kurzurlaub: Nach der Heimkehr aus Südtirol kommt die von Joachim Löw euphorisch besungene "sehr gute Stimmung" im Nationalteam gegen Kamerun auf den Prüfstand. Nur ein Sieg und ein schwungvoller Fußball-Abend werden die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft in ganz Deutschland befeuern. "Wir hoffen, dass wir das Trainingslager positiv zu Ende bringen", beschrieb Torwart Roman Weidenfeller den Auftrag am Sonntag (20.30 Uhr / Live in der ARDÂ* in Mönchengladbach gegen den afrikanischen WM-Teilnehmer.


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    Sein Dortmunder Kollege Marco Reus, der am Samstag seinen 25. Geburtstag feierte, will sich sein schönstes Geschenk in Brasilien machen. "Ich bin kein Talent mehr. Es wird Zeit, dass ich etwas Großes in den Händen halte", sagte einer der größten deutschen Hoffnungsträger vor der Rückkehr an seine frühere Gladbacher Wirkungsstätte.


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    <span style="font-size:10px;">Nach dem Test gegen Kamerun muss Bundestrainer Joachim Löw seinen Kader auf 23 Spieler reduzieren


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    Seine Wunschelf für Brasilien kann Löw im Borussia-Park noch nicht präsentieren. Die noch angeschlagenen Leistungsträger Philipp Lahm und Manuel Neuer flogen am Samstag nicht mit ihren 24 Kollegen aus Bozen nach Düsseldorf, sondern fuhren zur weiteren Behandlung und individuellem Training aus St. Leonhard heim nach München. Der ausgefallene WM-Test für seinen Kapitän (Sprunggelenk) und seine Nummer 1 (Schulter) bewertet Löw jedoch nicht als problematisch. "Lahm und Neuer werden schnell wieder ihren Rhythmus finden. Das übergeordnete Lahm-Neuer-Ziel lautet unverändert: 16. Juni, Salvador, WM-Auftakt gegen Portugal mit Weltfußballer Cristiano Ronaldo.


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    Löw erhofft sich gegen Ghana-Double Kamerun aber auch ohne Lahm und Neuer sowie den nach Knieproblemen womöglich noch einmal geschonten Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger "finale Erkenntnisse". Denn bevor der Bundestrainer seine Spieler am Montag noch einmal nach Hause entlässt, stehen für ihn noch "harte Entscheidungen an", wie er erklärte: Löw muss drei Mann aussortieren. Den Traum von der WM-Teilnahme kann er nur 23 Spielern erfüllen, die er am Montag bis spätestens Mitternacht dem Weltverband Fifa melden muss.


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    "Wir sind alle gespannt", sagte stellvertretend für alle Wackelkandidaten der Dortmunder Erik Durm. Neben zahlreichen Frischlingen wie ihm, Kevin Volland, Shkodran Mustafi oder Matthias Ginter können sich auch namhaftere Akteure wie der Schalker Julian Draxler ihres WM-Tickets nicht sicher sein. "Die Entscheidung wird dem Bundestrainer bestimmt nicht leicht fallen", mutmaßte Durm. Der 22-Jährige muss zunächst einmal hoffen, gegen Kamerun sein Länderspiel-Debüt geben zu dürfen. So könnte er sich vor einem Millionen-Publikum aktiv als Alternative zu seinem in der Vorbereitung lange angeschlagenen BVB-Kollegen Marcel Schmelzer auf der linken Außenverteidigerposition anbieten.


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    "Wie alle anderen habe auch ich in den zehn Trainingstagen alles gegeben", bemerkte Durm. Die Streichkandidaten werden für Löw aber nicht im Mittelpunkt des vorletzten WM-Probelaufs stehen. Der 54-Jährige benötigt wichtigere Erkenntnisse: Wie weit ist Torjäger Miroslav Klose? Wer könnte rechts oder links verteidigen, falls Löw Kapitän Lahm tatsächlich im Mittelfeld benötigen sollte? Ist Spielmacher Mesut Özil bereit, um bei der WM Regie zu führen? Vor allem aber: Welche Besetzung zeichnet sich für die beiden Schlüsselpositionen im defensiven Mittelfeld ab?


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    "Es geht ums Einspielen und eine gute Leistung"


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    Toni Kroos und Sami Khedira könnte die Antwort lauten - zumindest gegen Kamerun. "Sami braucht noch Spiele, das ist klar", sagte Löw über den Champions-League-Sieger von Real Madrid, den er trotz dessen Defiziten sechs Monate nach einem Kreuzbandriss als "Leader" fest für die WM-Startelf einplant. Und Kroos hat der Bundestrainer bescheinigt, das er in der WM-Saison Länderspiele "geprägt" habe: "Ich erwarte, dass er in Brasilien eine ganz andere Rolle spielt als 2012."


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    Bei der EM vor zwei Jahren saß Kroos meist auf der Bank, während Schweinsteiger und Khedira die Doppel-Sechs bildeten. Löw dürfte also in Mönchengladbach zunächst das Personal sehen wollen, mit dem er aktuell auch für Brasilien planen kann. Wechsel soll es nach der Pause geben. "Das Ergebnis steht im Vordergrund", betonte Weidenfeller, der sein zweites Länderspiel bestreiten darf, "aber es geht auch ums Einspielen und eine gute Leistung."


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    "Für alle Spieler gibt es einen individuellen Plan"


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    Mit einem guten WM-Gefühl will Löw die Spieler dann bis zum neuen Treffpunkt am Donnerstag in Mainz nach Hause entlassen. "Für alle Spieler gibt es einen individuellen Plan, was bis dahin zu tun ist", betonte Löw jedoch. Auch Lahm und Neuer sollen dann am kommenden Freitag bei der WM-Generalprobe gegen Armenien ein Comeback feiern. Gut 24 Stunden später hebt dann am Samstag (22.00 Uhr) der DFB-Charterflieger von Frankfurt/Main nach Brasilien ab. Die WM-Vorfreude beim Team ist bereits geweckt. "Es kitzelt in den Fingern", verriet Turnier-Debütant Weidenfeller.


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    <span style="font-size:10px;">Quelle:faz.net

  2. #2
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    Der endgültige deutsche WM-Kader




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    Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München), Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund), Ron-Robert Zieler (Hannover 96)


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    Abwehr: Jérôme Boateng, Philipp Lahm (beide FC Bayern München), Erik Durm, Kevin Großkreutz, Mats Hummels (alle Borussia Dortmund), Matthias Ginter (SC Freiburg), Benedikt Höwedes (Schalke 04), Per Mertesacker (FC Arsenal).


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    Mittelfeld: Julian Draxler (Schalke 04), Mario Götze, Toni Kroos, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger (alle FC Bayern München), Sami Khedira (Real Madrid), Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach), Mesut Özil, Lukas Podolski (beide FC Arsenal), Marco Reus (Borussia Dortmund), André Schürrle (FC Chelsea).


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    Angriff: Miroslav Klose (Lazio Rom).


  3. #3
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    Â*Der WM-Spielplan 2014


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  4. #4
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    Findet ihr hier bei wm-2014.net Ãœbersicht, Gruppen, Ergebnisse, Vorschauen...


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  5. #5
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    Deutschland muss das Finale im Mittelfeld gewinnen


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    Bislang bestritt die deutsche Nationalmannschaft 20 Länderspiele gegen Argentinien. Bei 28:28 Toren fällt die Bilanz mit neun Niederlagen, fünf Unentschieden und nur sechs Siegen allerdings negativ aus. Im WM-Finale trafen beide Nationen bereits zweimal aufeinander: 1986 in Mexiko gewannen die Argentinier 3:2, vier Jahre später revanchierten sich die Deutschen in Italien mit 1:0.


    Die Gesamtstatistik spricht zwar gegen Deutschland. Aber wie sieht es aktuell bei den jeweiligen Mannschaftsteilen aus?


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    Tor


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    DEUTSCHLAND


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    Manuel Neuer: Die WM ist auch ein Turnier der Torhüter – das liegt in erster Linie an ihm. Ãœberzeugte in allen Spielen, manifestierte seinen Ruf als bester Torwart der Welt mit unfassbarer Präsenz auf dem Platz. Es gab lange keinen Keeper mehr, der Stürmer so verzweifeln ließ. Neuer ist der neue Held nach der Ära Kahn.


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    ARGENTINIEN


    Sergio Romero: Galt vor der WM als Schwachstelle, weil nur Ersatz beim AS Monaco. Grandiose Paraden im Gruppenspiel gegen den Iran, im Achtelfinale gegen die Schweiz, zwei gehaltene Elfmeter gegen die Niederlande. "Chiquito", der kleine Junge, wurde übrigens an der Grenze zu Brasilien geboren.


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    VERGLEICH


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    Manuel Neuer ist der beste Torwart der Turniers, gegen Algerien rettete er mehrfach außerhalb des Strafraums, gegen Frankreich und Brasilien glänzte der amtierende Welttorhüter mit starken Paraden auf der Linie. Sergio Romero sitzt beim französischen Vizemeister AS Monaco nur auf der Bank, hielt allerdings im Elfmeterschießen gegen Holland stark. Trotzdem klarer Vorteil für Deutschland.


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    Abwehr


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    DEUTSCHLAND


    Philipp Lahm: Es war eine kluge Entscheidung von Löw, ihn aus dem Mittelfeld zurück in die Viererkette zu beordern. Lahm war zuvor schon wertvoll für das deutsche Spiel, seitdem ist er aber noch wertvoller. Mit Bayern hat er alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Der Titel mit der Nationalmannschaft wäre die Krönung.


    Jerome Boateng: Ein Augenschmaus, wie leicht und locker er die Stürmer stellt. Neigt zu hochriskanten Aktionen, aktuell aber stocksolide. Erst auf rechter Seite in Viererkette, jetzt innen. Im Laufduell macht er viele Gegenspieler platt. So schnell wie in sozialen Netzwerken. Das erste Kabinen-Selfie kommt meist von ihm.


    Mats Hummels: Musste sich die Sympathien von Löw erst erkämpfen. Wirkt heute viel selbstreflektierter als noch vor ein, zwei Jahren und verkörpert den modernen Verteidiger par excellence: top im Zweikampf, gutes Stellungsspiel und die Gabe, ein Spiel ideal von hinten zu eröffnen. Erstaunlich, mit welcher Ruhe er agiert.


    Benedikt Höwedes: War zu Turnierbeginn äußerst umstritten. Hat Kritiker fast mundtot gemacht. Sagt: "Bin kein Roberto Carlos, aber mache die linke Seite dicht." Stimmt. Und das war dem Bundestrainer wichtiger als emsige Flankenläufe. Höwedes lebt deutsche Tugenden. Und die waren schon immer titelbringend.


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    ARGENTINIEN


    Pablo Zabaleta: Bei der WM nicht immer in Bestform. Debütierte als Profi beim Papstklub San Lorenzo. Integraler Teil der "Generation Messi", die 2005 die U20-WM und 2008 Olympisches Gold gewann. Nach Finaleinzug Argentiniens der Auffälligste: mit Blut-Pflaster am Mund und blau-weißem Wischmopp auf dem Kopf.


    Martin Demichelis: Wurde überraschend in den WM-Kader berufen und löste danach sein Versprechen ein: schnitt sich die langen Haare ab. Das gefällt nicht nur seiner Modelfreundin Evangelina ("Sexier so"), sondern auch Nationaltrainer Sabella. Verstärkt seit dem Viertelfinale sein Team, kam für den unsicheren Fede Fernández.


    Ezequiel Garay: Nach starker Saison für Benfica bei vielen Spitzenklubs im Gespräch, wechselt zu Zenit St. Petersburg. Tadellos bisher, einer der besten Innenverteidiger der WM. Gehört mit Messi, Di MarÃ*a, Mascherano, Lavezzi und Maxi RodrÃ*guez zur "Rosario-Gang", den Profis aus Argentiniens drittgrößter Stadt.


    Marcus Rojo: "Der grätscht sogar noch gegen Steine", lobt Coach Sabella. Vor dem Turnier umstritten, nun einer der Besten. Sabella machte ihn bei Estudiantes La Plata vom Innen- zum Außenverteidiger. Rojo zeigte seine Einsatzfreude dort auch beim Feiern, soll einem Nachbarn eine Flasche auf dem Kopf zerdeppert haben.


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    VERGLEICH


    Beide Trainer bauten im Verlauf des Turniers ihre Viererkette um: Sabella ersetzte Fernández durch Demichelis, Löw verschob Lahm vom defensiven Mittelfeld auf die rechte Abwehrseite. Von dort wechselte Boateng ins Zentrum und verdrängte Per Mertesacker auf die Bank. Statistisch nehmen sich beide Teams nicht viel: Argentinien kassierte zwar in der Vorrunde gegen relativ schwache Gegner drei Tore, dafür stand aber in den drei Spielen der K.o.-Runde trotz zweimaliger Verlängerung die Null. Deutschland hingegen kassierte in der Vorrunde nur zwei Treffer, dafür in der K.o.-Runde auch zwei – als die Partien jeweils schon entschieden waren. Deshalb: unentschieden.


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    Mittelfeld


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    DEUTSCHLAND


    Bastian Schweinsteiger: Kein leidvolles Turnier für ihn wie bei der EM 2012. Präsenter denn je und auf dem Platz, als "Aggressiv Leader". Genau so, wie Löw ihn sich wünscht. Ist zwar auf Spuren von Michael Ballack, mit mehr Auge als Tempo. Aber genau so einen Strategen braucht ein Team. Der Weg zum Titel führt nur über Schweinsteiger.


    Sami Khedira: Die Kritik zu Turnierbeginn stank ihm gewaltig. Mittlerweile keine Fragen mehr nach seiner Fitness. Im Halbfinale der überragende Antreiber. Nach Kreuzbandriss inzwischen sogar so gut drauf, dass er auf dem Transfermarkt gehandelt wird: Angeblich streiten Chelsea und Arsenal um den Real-Star.


    Toni Kroos: Genie im deutschen Mittelfeld. Er könnte seine brillante WM doppelt krönen: mit dem Titel – und einem Vertrag bei Real Madrid, der ihm zwölf Millionen Euro pro Jahr garantieren soll. Im Halbfinale für zwölf der 39 Ballabgaben oder Alleingänge in den Strafraum Brasiliens verantwortlich. Ist der WM-Ãœberflieger.


    Thomas Müller: Um seinen Durchblick auf dem Platz beneiden ihn viele Profis. Findet mit Leichtigkeit Freiräume und Lücken, steht immer richtig, ist exzellent im Abschluss. In Brasilien hat er es schon fünf Mal "müllern" lassen. Trifft er auch im Finale, gibt es erneut den Goldenen Schuh für den besten WM-Torschützen.


    Mesut Özil: Bis auf den Treffer gegen Algerien noch ohne große Impulse. Dennoch vertraut ihm der Bundestrainer. Weil Özil laut Löw ein Spieler für die besonderen, die entscheidenden Momente sei. Vielleicht hat Özil sich den einen Geniestreich fürs Finale aufgehoben. Ähnliches ist ihm bei seinen Klubs schon oft gelungen.


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    ARGENTINIEN


    Lucas Biglia: Gegen Holland das Symbol der argentinischen Kampfkraft, spielte weiter mit Schmerzen und verbundenem Arm. Der Vereinskollege von Miroslav Klose bei Lazio Rom kam zum Belgien-Spiel für Gago in die Elf, stabilisierte Defensive und befeuerte Spieleröffnung. Versinnbildlicht uneitlen Teamfußball.


    Javier Mascherano: "El jefecito", der kleine Chef, ist längst viel mehr: Anführer, wichtigster Spieler neben Messi. Grandiose Leistung gegen Holland, das Beste, was man als Abräumer spielen kann. Versteht von Taktik mehr als mancher Trainer. Vertrag beim FC Barcelona gerade bis 2018 verlängert. Soll dort Kapitän werden.


    Lionel Messi: 28 Jahre nach Maradona will sein Nachfolger auf den Olymp. Hat sich von dem Makel befreit, in Nationalelf nicht zu funktionieren. Von acht Toren schoss er vier und bereitete zwei vor. Seit zwei Spielen aber ohne Torbeteiligung. Will Argentinien den Pokal holen, muss Messi genial wie einst Maradona kicken.


    Enzo Pérez: Zum besten Spieler der Saison in Portugal gewählt, dennoch erst auf letzten Drücker in den Kader gerutscht. Kam gegen die Niederlande für den verletzen Di MarÃ*a und gab der argentinischen Problemzone Mittelfeld gleich mehr Zusammenhalt. Stark in der Balleroberung, rückt stets offensiv in die Räume vor.


    Ezequiel Lavezzi: Wer seinen Trainer im Spiels mittels einer Wasserflasche bespritzt, kennt keine Angst. Stürzt sich todesmutig in Dribblings, ackert wie kein Zweiter, darf deshalb bei seinem Coach alles. Bei Frauen sowieso: die Facebook-Gruppe, die ihn ohne Trikot sehen will, steht bei knapp 400.000 Mitgliedern.


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    VERGLEICH


    Argentinien fehlt wahrscheinlich Real-Profi Angel di Maria, der im Halbfinale wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel pausieren musste. Vielleicht kann er im Laufe des Spiels eingewechselt werden. Deutschland hat seine Stammformation gefunden, auf der Bank lauern mit Mario Götze ein spielstarker Wusler, mit Andre Schürrle ein torgefährlicher Joker und mit Lukas Podolski ein schussstarker Routinier. Wegen des Ausfalls von di Maria und angesichts der beiden schwachen Auftritte von Messi: Vorteil Deutschland.


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    Angriff


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    DEUTSCHLAND


    Miroslav Klose: "Wenn wir Weltmeister werden, kommt das Feierbiest in mir raus", sagt Klose, eigentlich erklärter Alkohol-Abstinenzler. Bewies in Brasilien wieder große Klasse. Die physische Präsenz des 36-Jährigen ist ähnlich grandios wie der Respekt der Gegenspieler. Ãœbrigens: Er traf gegen Argentinien in den letzten beiden WM-Spielen dreimal.


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    ARGENTINIEN


    Gonzalo HiguaÃ*n: Erlöste sich gegen Belgien nach elf Monaten ohne Länderspieltor. Spielstarker Mittelstürmer, muss und soll Räume für Messi aufreißen. Beklagt sich nicht darüber, sagt: "Es geht um Kampfgeist. Und unsere Auswahl hat beeindruckend große Eier." Empfiehlt sich damit für die nächste Facebook-Gruppe.


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    VERGLEICH


    Löw sah Klose zunächst nur als WM-Joker, bis dieser sich im Laufe des Turniers seinen Stammplatz in der Sturmmitte zurückeroberte und weiter WM-Geschichte schreibt. Higuain fiel bisher nur durch das Siegtor gegen Belgien auf. Weil er noch Luft nach oben hat: unentschieden.


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    Fazit


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    Eigentlich spricht nur die Statistik für einen argentinischen Sieg. Der Albiceleste fehlte bei dieser WM bisher ein Gegner, der sie richtig forderte, weshalb sie etwas schwierig einzuschätzen ist. Richtig überzeugt hat sie bisher bei keinem Auftritt. Deutschland hingegen steigerte sich seit dem Achtelfinale deutlich, feierte im Halbfinale eine Sternstunde des Fußballs und ist deshalb klarer Favorit. Auch, weil die Mannschaft auf der Bank weitere gefährlich Weltklassespieler sitzen hat. Argentinien muss wohl auf einen Geniestreich Messis hoffen.


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    <span style="font-size:12px;">Quelle:welt.de

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