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    Fußball-WM 2022 findet nicht im Sommer statt

    Turnier in Katar:
    Fußball-WM 2022 findet nicht im Sommer statt


    Vergabe der WM an Katar (im Jahr 2010): Turnier in den Wintermonaten

    Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke stellt klar: Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar wird nicht im Sommer stattfinden. Geplant ist jetzt eine Austragungszeit zwischen Mitte November und Mitte Januar. Die endgültige Entscheidung muss nun das Exekutivkomitee des Weltverbandes fällen.

    Hamburg - DieÂ*Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in KatarÂ*wird nicht in den Sommermonaten Juni oder Juli ausgetragen. Das teilte der Generalsekretär des Fußball-Weltverbandes Fifa, Jérôme Valcke, mit.

    "Ich denke, wir werden das Turnier zwischen dem 15. November und dem 15. Januar austragen", sagte Valcke dem französischen Rundfunksender Inter Radio. Der Franzose ergänzte, die Zeit zwischen Mitte November und Ende Dezember sei vom Wetter her ideal. Was er offen ließ ist, ob er die Jahre 2021/2022 oder 2022/2023 meinte. Die endgültige Entscheidung darüber, wann genau das Turnier ausgetragen wird, muss aber erst noch das Exekutivkomitee der Fifa fällen.

    Der Verband hatte die WMÂ*im Dezember 2010Â*nach Katar vergeben. Seitdem hatte es immer wieder große DiskussionenÂ*um die Austragung des Turniers im SommerÂ*gegeben, weil dann in Katar mehr als 40 Grad Celsius herrschen können. Die Stadien sollten daher künstlich heruntergekühlt werden, so war der Plan, der nun hinfällig ist. Im November und Dezember liegt die Durchschnittstemperatur bei rund 25 Grad Celsius. "Perfekt zum Fußballspielen", wie Valcke sagte.

    Entscheidung sollte eigentlich erst im Sommer fallen

    Die jetzige Ankündigung des Generalsekretärs kommt äußerst überraschend. Im Anschluss an eineÂ*Tagung des Weltverbands Anfang Oktober vergangenen JahresÂ*hatte Fifa-Präsident Joseph Blatter noch gesagt: "Vermutlich, ich betone vermutlich, finden die Weltmeisterschaften im Juni/Juli statt - das ist keine Muss-Formulierung, sondern eine Kann-Formulierung." Der Schweizer ergänzte damals, mit einer Entscheidung, wann das Turnier 2022 stattfinde, sei nicht vor der Weltmeisterschaft in Brasilien zu rechnen, die in diesem Sommer (12. Juni bis 13. Juli) stattfindet.

    Eine Austragung der WM zu Beginn des Jahres 2022 scheint keine Option, weil sie dann zeitgleichÂ*mit den Olympischen Winterspielenstattfinden würde. Damit wäre ein Konflikt zwischen der Fifa und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vorprogrammiert. Zuletzt hattenÂ*mehrere internationale WintersportverbändeÂ*gegen eine Austragung der WM in den Monaten Januar oder Februar 2022 mobil gemacht.

    Blatter hatte sich für den Fall einer WM-Verschiebung aus Respekt vor "der olympischen Organisation" zuletzt für einen Termin Ende 2022 ausgesprochen, der nicht mit den Winterspielen kollidiert. Daher wird wohl alles auf eine WM im November/Dezember 2022 hinauslaufen.

    Allerdings droht in diesem Fall Zoff zwischen der Fifa auf der einen sowiedem europäischen Fußballverband UefaÂ*und den nationalen Fußballverbänden auf der anderen Seite. Schließlich treten die Vereine mit den Nationalspielern bis Mitte/Ende Dezember sowohl in den europäischen Wettbewerben (Champions League, Europa League) als auch in den nationalen Ligen an. Daher müssten alle Wettbewerbe im Sommer vor der WM früher gestartet werden oder im Sommer nach dem Turnier länger laufen. Mehr Spiele unter der Woche auszutragen ist wegen des eh schon prall gefüllten Terminkalenders der Clubs nahezu ausgeschlossen.

    Quelle: Spiegel.de
    Geändert von salviner01 (14.11.14 um 21:52 Uhr)
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    Erstmals wird ein Datum für die Verschiebung der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar genannt. Was folgt daraus?

    Wenn heute, am 9. Januar, das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar wäre, könnten die Spieler ganz unbelastet auflaufen: 19 Grad sagt der Wetterbericht für heute Mittag, 12 Uhr, in Doha voraus, 16 Grad werden es 18 Uhr sein, garantiert ohne Regen, besser können es sich Aktive und Funktionäre eigentlich gar nicht wünschen. Zwischen dem 15. November und dem 15. Januar soll die überübernächste WM nun stattfinden. Das sagte jetzt Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke und nannte damit nach langer Debatte über den Austragungsort Katar erstmals ein konkretes Datum. Offen blieb, ob Valcke die WM vorziehen oder nach hinten verlegen will.

    Steht der Termin damit fest?

    Nach Valckes Vorstoß wurde der Generalsekretär sofort wieder aus dem eigenen Lager zurückgepfiffen. Vizepräsident Jim Boyce zeigte sich "schockiert" über Valckes Worte, die Entscheidung darüber fälle das Fifa-Exekutivkomitee nicht vor Ende 2014/Anfang 2015. "Stand jetzt bleibt das Turnier im Sommer", betonte Boyce. Die Gründe für Valckes Vorpreschen bleiben vage.

    Hätte eine Verlegung in den Winter rechtliche Konsequenzen?

    Seit der Vergabe 2011 gibt es einen Disput um die Wüsten-WM. Neben Korruptionsgerüchten wurden immer wieder Bedenken geäußert, ob eine WM im Sommer am persischen Golf Mannschaften und Fans zugemutet werden könne. Mit der Entscheidung pro Katar hat sich die Fifa viele Probleme geschaffen. Und das Durcheinander im eigenen Haus zeigt, dass man sich bei deren Lösung weiter schwer tut. Sollte es zu einer Verlegung in den Winter kommen, könnte das für die Fifa durchaus unangenehme rechtliche Konsequenzen haben. Insbesondere die USA, in der finalen Entscheidung unterlegen, könnten wegen der nachträglich veränderten Bewerbungsgrundlage dagegen vorgehen.

    Welche Gründe sprechen für eine Verlegung in den Winter?

    Nur einer: die Temperaturen. Im Sommer herrschen bis zu 50 Grad im Wüstenstaat. Auch die feste Absicht, moderne Kühltechniken einzusetzen, würde nicht reichen. Man kann zwar ein Stadion runterkühlen, nicht aber ein ganzes Land. Deshalb genießt die Verlegung in den Winter in der Welt des internationalen Fußballs klare Präferenz.

    Welche Konsequenzen hätte dieser Schritt?

    Sehr weitreichende. Inzwischen hat sich bei der Fifa die Erkenntnis durchgesetzt, dass es nicht ganz so einfach ist, vor allem den richtigen Zeitpunkt im Winter zu finden. Die Vorschläge reichen von November/Dezember über Januar/Februar bis in den April hinein. Fifa-Präsident Joseph Blatter hatte sich aus Respekt vor "der olympischen Organisation" für einen Termin Ende 2022 ausgesprochen, der nicht mit den Winterspielen kollidiert. Favorisiert wird allgemein ein Zeitraum zwischen November und Dezember.

    Die Fifa will den Termin nach der WM in Brasilien offiziell bestimmen

    Anfang Oktober 2013 hatte die Fifa eine Task Force gegründet, die nach der WM 2014 in Brasilien den geeigneten Termin finden und bei ihrem Entscheidungsprozess die Meinung von Spielern, Vereinen, Ligen, Verbänden, Sponsoren und Medien einbeziehen soll. "Der Beratungsprozess wird nicht überstürzt und bekommt die notwendige Zeit, alle relevanten Elemente in Betracht zu ziehen", teilte die Fifa am Mittwoch mit.

    Was würde eine Turnier-Verlegung in den Winter für den Fußball bedeuten?

    Sollte es tatsächlich zu einer WM im Winter kommen, müsste der Spielplan aller europäischen Ligen komplett umgestellt werden – ein Novum. In der Bundesliga müsste zum Beispiel die Sommerpause wegfallen. Möglicherweise würde dann von Februar bis November durchgespielt. Doch den meisten deutschen Profiklubs und auch dem Verband passt das gar nicht. In einer Umfrage der Deutschen Fußball-Liga (DFL) im Dezember 2013 unter den Profivereinen, Experten der Liga, des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie aus den Bereichen Medien, Sponsoring, Sicherheit und Fans lehnten rund zwei Drittel der Befragten eine Umstellung der Spielzeit auf das Kalenderjahr ab. Nur 24 Prozent würden das begrüßen.

    Grundsätzlich möchte man am bestehenden Spielkalender festhalten", sagte am Mittwoch ein Sprecher der DFL. Wenn überhaupt, würde man sich hierzulande nur auf eine einmalige Ausnahme einlassen und den Rhythmus nicht immer beibehalten. Zuvor hatten sich schon viele Ligen gegen einen WM-Termin im Winter ausgesprochen, die englische Premier League und der australische Fußballverband etwa. Wenn man nicht den Spielbetrieb dem Kalenderjahr anpasst, sondern wie gewohnt spielt, müssten die Ligen mit einer üblichen vierwöchigen WM-Vorbereitungszeit spätestens ab Mitte Oktober pausieren. Ein WM-Turnier selbst dauert rund vier Wochen, so lange wäre dann mindesten auch die Pause, ehe die Saison fortgesetzt werden könnte.

    Was spricht gegen eine Umstellung der Spielzeit auf das Kalenderjahr?

    Theoretisch könnte eine WM von Mitte Januar bis Mitte Februar stattfinden. Die Saison begänne dann im März und würde im November enden. Dem Fußball würde massiver Protest aus anderen Sportarten drohen, welche die bisherige fußballfreie Zeit als ihre große Bühne nutzen. Der Basketball etwa ist nach Ende der Bundesligasaison die einzige in Deutschland noch laufende Spielsportart. Das bringt dem Basketball große Aufmerksamkeit. Auch die Leichtathletik müsste angesichts der starken Präsenz des Fußballs in den Sommermonaten befürchten, ihre Sonderstellung zu verlieren. Und selbst der Fußball bekäme Probleme. Für den Amateurfußball würden die Sommerferien wegfallen. Die Amateure könnten nur noch im Winter mit ihren Familien Urlaub machen.

    Wieso wird Katar die WM nicht entzogen?

    Blatter argumentiert, es müsse möglich sein, dass die ganze Welt Gastgeber sein könne, auch die Südhalbkugel. Mit seinem Lieblingsprojekt, der WM im winterlichen Südafrika, hat er seine Politik der Ausweitung der Fußballzone vorangetrieben. Forderungen, die WM 2022 in ein anderes Land zu verlegen, seien absurd. "Wir haben die Entscheidung, eine Weltmeisterschaft in der arabischen Welt zu spielen, getroffen, und wir werden die WM in Katar ausrichten", sagte Blatter.

    Quelle:tagesspiegel.de
    Geändert von salviner01 (14.11.14 um 21:57 Uhr)

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    AW: Fifa-Bosse kassierten Schmiergelder in Millionenhöhe

    Korruption? Nicht bei der Fifa!

    Ethiker des Weltverbandes sprechen die WM-Ausrichter Katar und Russland frei. Chefermittler Michael Garcia kündigt Berufung an

    Auf der Suche nach Anhaltspunkten dafür, dass sich Russland die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 gekauft hat, hatten die Ermittler der Fifa-Ethikkommission eine gute Idee. Sie baten um Erlaubnis, die Computer des russischen WM-Organisationsteams durchforsten zu können. Da wurde ihnen gesagt, dass die Computer nur geliehen und nach der entscheidenden Abstimmung am 2. Dezember 2010 zurück an den Eigentümer gegeben worden seien. Die Ermittler klopften bei eben jenem Eigentümer an, aber der sagte: Alles zerstört.

    Man muss kein Hellseher sein, um sich vorstellen zu können, dass sich die Vorsitzenden der Ermittlungskammer, der US-amerikanische Ex-Staatsanwalt Michael Garcia und der amtierende Schweizer Staatsanwalt Cornel Borbély, ziemlich veralbert vorkamen. Damit haben sie mit der globalen Fußball-Fangemeinde nun etwas gemeinsam. Der wurde gestern der Bericht der Fifa-Ethikkommission zur möglichen Korruption bei den WM-Vergaben 2018 und 2022 vorgelegt. Etwas vereinfacht ausgedrückt lautet das Ergebnis: Es war nicht alles schön, was Garcia und Co. ans Tageslicht beförderten, aber weitgehend ist alles sauber abgelaufen. Und: Präsident Sepp Blatter hat überhaupt nichts falsch gemacht.

    Der Mann, der den Abschlussbericht geschrieben hat, ist Hans-Joachim Eckert, Richter am Landgericht München. Die Basis seiner Schlussfolgerungen sind ein 400-seitiger Bericht Garcias sowie 200.000 Seiten Dokumente. Nun könnte die Fifa-Spitze um Präsident Sepp Blatter natürlich trotzdem aktiv werden, aber sie will weitermachen wie bisher. Gerade im Blick auf Katar erscheint diese Reaktion abenteuerlich. Eckerts Bericht dokumentiert, dass das katarische WM-Organisationskomitee den Kongress des afrikanischen Kontinentalverbandes CAF in Angola sponserte. 1,8 Millionen US-Dollar wurden zudem für das "exklusive Recht" gezahlt, im Rahmen der Veranstaltung Werbung für eine Weltmeisterschaft im Emirat zu machen. Die Integrität des Bewerbungsprozesses sei dadurch nicht beeinträchtigt gewesen, so Eckert.

    Als "fragwürdig" bezeichneten die Ermittler das Verhalten zweier Berater, die für das katarische WM-Team arbeiteten. Ihr Glück: Als freie Mitarbeiter der Scheichs waren sie nicht an den Ethikkodex der Fifa gebunden, für Eckert ist der Fall damit erledigt – wie die gesamte Causa Katar.

    Verschweigen Richter Eckert und die Fifa-Spitze die Wahrheit? Das behauptet nun ausgerechnet Michael Garcia, der Chefermittler. Er scheiterte jüngst mit seinem Vorschlag, auch den Ermittlungsbericht zu veröffentlichen. In einem Statement bemängelte er gestern "zahlreiche unvollständige und fehlerhafte Darstellungen der Tatsachen und Schlussfolgerungen" in Eckerts Report und kündigte eine Berufung an.
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    AW: Fußball-WM 2022 findet nicht im Sommer statt

    Fifa-Bosse drohen Katar mit Entzug der Fußball-WM

    Zeigt der Weltverband endlich Einsicht? Nach "Welt"-Information beschloss die Fifa, Katar ein Ultimatum zu stellen. Somit könnte die Ausrichtung der Fußball-WM 2022 ernsthaft in Gefahr geraten.

    Katar, Ausrichter der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, gerät mehr denn je unter Druck. Am Donnerstag entschied das Exekutivkomitee der Fifa bei seiner Sitzung in Marrakesch, dem Emirat ein Ultimatum hinsichtlich der Verbesserung der Menschenrechtslage zu stellen. Ansonsten drohe der Entzug der WM. Das erfuhr die "Welt" aus Kreisen des Führungsgremium des Weltverbandes.

    Das deutsche Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees Theo Zwanziger hatte Anfang Dezember vorgeschlagen, bei dem Treffen in der marokkanischen Königsstadt über eine Deadline zu entscheiden.

    Konkret fordert Zwanziger von Katar, bis zum 15. März eine unabhängige Kommission einzurichten, die dauerhaft Arbeits- und Lebensbedingungen der Hunderttausenden Gastarbeiter in dem Wüstenstaat überprüft. Diese Maßnahme hatte die britische Anwaltskanzlei DLA Piper nach einer Untersuchung in Katar im Mai empfohlen, die Führung im Emirat ignoriert den Vorschlag bislang.

    Garcia-Bericht wird veröffentlicht

    Hinter verschlossenen Türen wurde Zwanzigers Vorschlag vom Exekutivkomitee abgesegnet. Hat Katar bis März keine Kommission eingerichtet, soll einer der 209 Nationalverbände den Antrag stellen, dem Staat die WM wieder zu entziehen. Darüber würde auf dem Fifa-Kongress im Mai 2015 entschieden.

    Zudem einigte sich das Komitee am Freitag darauf, den hochbrisanten Garcia-Report zu veröffentlichen. Der frühere US-Bundesanwalt und inzwischen zurückgetretene Chefermittler Michael Garcia hatte in den vergangenen beiden Jahren die Korruptionsvorwürfe rund um die WM-Vergaben 2018 an Russland und 2022 an Katar untersucht. Öffentlich geworden war bislang nur die stark verkürzte und weltweit kritisierte Auswertung des deutschen Richters Hans-Joachim Eckert (München).

    Jetzt soll zumindest in Teilen der 430-Seiten-Bericht Garcias an die Öffentlichkeit gelangen. Welche Abschnitte vor allem des Zeugenschutzes wegen "geschwärzt" werden müssen, soll die Ethikkommission in den kommenden Wochen entscheiden.
    welt.de

    Rücktritt von Chefermittler Garcia: Fifa nähert sich "der Hölle"
    Heuchelei des Jahres: FIFA
    Fifa im Kreuzfeuer - "Nichts mehr im Griff"
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    AW: Fußball-WM 2022 findet nicht im Sommer statt

    Das halte ich persönlich für reines Geplänkel.

    Irgendwie muss sich die FIFA ja auf internationalen Druck mal öffentlich zu der Menschenrechtslage dort äussern. Jetzt halt mal mit einer Drohung!

    Die Menschenrechtsverletzungen in Katar sind lange bekannt und die FIFA hätte die WM niemals dorthin vergeben dürfen...

    "Respektiert die Menschenrechte und dann könnt ihr euch auch bewerben!".
    So hätte es laufen müssen finde ich.

    Aber ein Entzug der WM halte ich für unwahrscheinlich. Wer will sich schon die guten Kontakte zu einem so reichen Land versauen?

    Ausser die ganze Korruptiongeschichte fliegt komplett auf, dann könnte die FIFA eventuell mit WM-Entzug reagieren...

    Aber bestimmt nicht wegen den Arbeitbedingungen der Menschen dort!
    Geändert von Cirurgicus (19.12.14 um 19:15 Uhr)

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    AW: Fußball-WM 2022 findet nicht im Sommer statt

    Zitat Zitat von Cirurgicus Beitrag anzeigen
    "Respektiert die Menschenrechte und dann könnt ihr euch auch bewerben!".
    So hätte es laufen müssen finde ich.
    So hätte das aber auch in Russland 2018 laufen müssen, da wird "Menschenrechte" ja auch nicht besonders groß geschrieben.

    Keine Neuvergabe der WM 2018 und 2022
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    AW: Fußball-WM 2022 findet nicht im Sommer statt

    WM in Katar soll im Winter stattfinden

    Das wird kein Sommermärchen: Die Task Force der Fifa hat sich als Termin für die Fußball-WM 2022 in Katar für den Zeitraum November und Dezember ausgesprochen.

    Die Fußball-WM in Katar soll im November und Dezember 2022 stattfinden. Die Task Force des Weltverbandes hat sich auf ihrer Sitzung in Doha am Dienstag für diesen Termin ausgesprochen, der von der FIFA-Exekutive am 19./20. März noch fixiert werden muss. Das Turnier soll um einige Tage verkürzt werden. Nach einem sechsmonatigen Konsultationsprozess sei der Termin im November/Dezember der „brauchbarste“ gewesen und habe die volle Unterstützung von allen sechs Kontinentalverbänden, teilte die FIFA in einer Stellungnahme mit.

    Es habe nach all den Diskussionen nur diese Lösung gegeben, sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke.
    Seit Monaten hatte es großen Streit um den Termin der WM-Endrunde gegeben. Eine Austragung wie üblich in den Sommermonaten ist aufgrund der hohen Temperaturen von bis zu 40 Grad nicht praktikabel (siehe "So kühlt Katar die WM 2022") . Zuletzt waren auch noch der Januar/Februar 2022 im Gespräch, allerdings würde dieser Termin mit den Olympischen Winterspielen kollidieren. Das Winter-Spektakel soll vom 4. bis 20. Februar 2022 in Almaty oder Peking stattfinden.

    Auch der Alternativ-Vorschlag der europäischen Clubs und Ligen, die WM von Ende April bis Ende Mai auszutragen, erwies sich nicht als Ideallösung. Auch in diesem Zeitraum wäre mit hohen Temperaturen zu rechnen gewesen, außerdem beginnt 2022 der Fastenmonat Ramadan am 2. April.

    Englische Premier League "sehr enttäuscht" über Wintertermin für die Fußball-WM 2022 in Katar

    Mittlerweile hat sich auch Premier-League-Boss Richard Scudamore zu der Empfehlung geäußert. Der Brite gab an, „sehr enttäuscht“ darüber zu sein, dass die Fußball-WM in Katar im November und Dezember 2022 stattfinden soll. Der BBC sagte Scudamore am Dienstag in einer ersten Reaktion: „Das ist enttäuschend. Es ist die falsche Entscheidung. Wir sind von der UEFA im Stich gelassen worden“. Für den Termin im Winter hat sich die Task Force des Weltverbandes FIFA auf der Sitzung in Doha ausgesprochen. Er muss von der FIFA-Exekutive am 19./20. März noch fixiert werden.
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    AW: Fußball-WM 2022 findet nicht im Sommer statt

    Meiner Meinung nach ne richtige Sauerei. Die erste ist ja schonmal, dass es ja klar ersichtlich ist, dass sich die Scheichs die WM gekauft haben. Wieso sollte man eine WM auch sonst in die Wüste legen?!

    Bin ja gespannt, wie das werden wird. An Weihnachten dann das Finale? ^^
    Naja, war auf alle Fälle immer schön bei der Public Viewing Party bei Bier und Bratwürstchen.
    Dann wirds wohl 2022 ne WM mit Glühwein..

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    AW: Fußball-WM 2022 findet nicht im Sommer statt

    Die Olympischen Winterspiele gehen bestimmt auch bald an Katar...

    Wir haben ja hier fast kein Schnee mehr und da machen sich die Indoor-Skihallen der Scheichs doch richtig gut...

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