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    Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA

    Polizei in Ferguson meldet "heftigen Beschuss"

    Demonstranten sollen in der US-Stadt Ferguson (Missouri) nach Polizeiangaben die Beamten beschossen haben. Angeblich warfen sie auch Molotowcocktails. Dutzende Menschen wurden festgenommen.

    Die Proteste gegen Polizisten werden in der US-Kleinstadt Ferguson immer gewalttätiger. Die Polizei sei in der Nacht unter "heftigen Beschuss" geraten, teilte der zuständige Offizier am Dienstag mit. Insgesamt seien 31 Menschen festgenommen worden. Die Polizei setzte in der Nacht Tränengas ein und feuerte Blendgranaten ab, um die Demonstranten auseinanderzutreiben. Auch Panzerfahrzeuge waren im Einsatz.

    Augenzeugen berichteten ebenfalls von Schüssen. Angeblich sollen Demonstranten auch wieder Molotowcocktails eingesetzt haben. Verletzte gab es nach ersten Angaben in der Nacht zum Dienstag nicht.

    Die Behörden hatten eine ausgewiesene Zone für die nächtlichen Proteste eingerichtet. Es war zunächst unklar, was mit denjenigen passieren würde, die sich weigern, in dieser Zone zu bleiben. Die anwesenden Journalisten wurden aufgefordert, die Straßen zu verlassen; mehrere von ihnen wurden festgenommen, unter ihnen der "Welt"-Korrespondent. Nach einer neuerlichen Eskalation in der Nacht zum Montag hatte Gouverneur Jay Nixon die Nationalgarde nach Ferguson beordert.

    Zuvor hatte er eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, die er aber am Montag wieder aufhob. Seit ein weißer Polizist am 9. August den dunkelhäutigen Teenager Michael Brown in der Kleinstadt erschossen hatte, kommt der überwiegend von Afroamerikanern bewohnte Vorort von St. Louis nicht zur Ruhe. Fast jeden Abend gehen wütende Anwohner auf die Straße.

    Mindestens sechs Schüsse auf Brown abgefeuert

    Am Montag hatte ein von Browns Familie engagierter Pathologe festgestellt, der Teenager habe am rechten Arm eine Schusswunde erlitten, die darauf hindeute, dass er seine Hände erhoben gehabt habe oder aber mit dem Rücken zum Schützen gestanden habe. Allerdings könne man erst sicher sein, wenn es mehr Informationen gebe.

    Bei einer unabhängigen Obduktion war heraus gekommen, dass mindestens sechs Mal auf Brown geschossen worden war, davon zwei Mal in seinen Kopf, wie die Anwälte der Familie sagten. Zeugen hatten ausgesagt, Brown habe seine Hände erhoben gehabt, als er erschossen wurde.

    US-Präsident Barack Obama kündigte an, angesichts der explosiven Lage seinen Justizminister Eric Holder in die Kleinstadt zu schicken. Dort werde dieser sich in dieser Woche mit FBI-Agenten treffen, die unabhängig im Fall Brown ermittelten. Die Bevölkerung von Ferguson rief er erneut zur Ruhe auf.

    Obama sagte, er werde die Aktionen der Nationalgarde in den kommenden Tagen daraufhin prüfen, ob sie der Sache helfen oder eher schaden würden. Zudem habe er Nixon klargemacht, dass die Operation einen begrenzten Umfang haben müsse.

    Präsident thematisiert ethnische Spannungen

    Im Übrigen gebe es einen großen Unterschied zwischen Militär und Polizei. "Wir wollen nicht, dass diese Grenzen verschwimmen. Das würde unseren Traditionen zuwiderlaufen", erklärte Obama. Es wäre nützlich, zu überprüfen, wie örtliche Strafverfolgungsbehörden Zuschüsse genutzt hätten, um schwerere Waffenausrüstung zu bekommen, sagte er.

    Anlass sind kritische Stimmen infolge jüngster Videoaufnahmen, die Polizisten mit schweren Waffen und Militärgerät zeigen, die auf den Straßen Fergusons gegen Demonstranten vorgingen: Der Präsident sprach erstmals seit Bekanntwerden des Falls Michael Brown auch die ethnischen Spannungen an. Es sei klar, dass die Unterschiede im Umgang mit Schwarzen und Weißen thematisiert werden und Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssten.

    Polizei in Ferguson meldet "heftigen Beschuss"
    Auch "Bild"-Reporter in Ferguson festgenommen
    Geändert von salviner01 (22.10.14 um 19:24 Uhr)
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
    Albert Einstein (1879-1955)

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    Polizei erschießt Afro-Amerikaner in der Nähe von Ferguson
    Unweit der von Protesten erschütterten US-Stadt Ferguson haben Polizisten am Dienstag einen Afro-Amerikaner erschossen. Der 23-Jährige habe die Beamten mit einem Messer bedroht, sagte der Polizeichef Sam Dotson bei einer Pressekonferenz.

    St. Louis. Der Verdächtige habe sich unberechenbar verhalten und die Polizisten aufgefordert, ihn zu erschießen. Obwohl sie ihn mehrfach ermahnt hätten, das Messer abzulegen, sei er trotzdem weiter auf sie zugekommen, sagte Dotson. Als der Mann nur noch gut ein Meter von den Beamten entfernt gewesen sei, hätten sie auf ihn geschossen.

    Die genauen Umstände des Vorfalls würden noch untersucht. Der Verdächtige soll zuvor Lebensmittel aus einem Geschäft gestohlen haben.

    Der Tatort liegt gut drei Kilometer von Ferguson entfernt, berichtete der TV-Sender CNN. In der Kleinstadt gibt es seit mehr als eine Woche teils gewalttätige Demonstrationen, nachdem ein weißer Polizist den 18-jährigen Michael Brown erschossen hatte, obwohl dieser unbewaffnet war. Auch an dem Tatort in St. Louis sammelte sich nach Angeben des TV-Senders NBC bereits eine Gruppe von Demonstranten.
    Quelle
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    AW: Ethnische Spannungen in den USA

    Schwere Ausschreitungen nach Jury-Entscheidung

    Juristen hatten die Entscheidung der Grand Jury erwartet, Bürgerrechtler befürchtet. Die Geschworenen haben sich gegen einen Anklage des weißen Polizisten entschieden, der Anfang August den Jugendlichen Michael Brown erschoss. Abermals kommt es in Ferguson zu Ausschreitungen. Präsident Obama ruft zur Besonnenheit und Ruhe auf.



    Nach dem Verzicht auf eine Anklage wegen der tödlichen Polizeischüsse auf einen schwarzen Teenager sind die Proteste in der amerikanischen Stadt Ferguson abermals in Gewalt umgeschlagen. Demonstranten lieferten sich in der Nacht zum Dienstag Auseinandersetzungen mit der Polizei, die mit dem Einsatz von Tränengas reagierte. Präsident Barack Obama rief in einer kurzfristig anberaumten Fernsehansprache dazu auf, bei den Protesten gegen die Entscheidung, den weißen Polizisten Darren Wilson nicht strafrechtlich zu belangen, friedlich zu bleiben.

    Zuvor hatte eine sogenannte Grand Jury nach rund drei Monate langen Beratungen entschieden, dass die Beweislage für eine Anklage gegen Wilson nicht ausreicht. Der 28 Jahre alte Polizist hatte am 9. August den unbewaffneten Jugendlichen Michael Brown auf offener Straße erschossen und Notwehr während eines Handgemenges geltend gemacht. Zeugen wollen allerdings damals beobachtet haben, dass Brown vor den tödlichen Schüssen die Hände erhoben hatte. Brown wurde von mindestens sechs Kugeln getroffen. Anschließend lag der leblose Körper stundenlang auf der Straße.

    Staatsanwalt Robert McCulloch verkündete die Entscheidung der Grand Jury auf einer Pressekonferenz am Montagabend (Ortszeit). Für eine Anklageerhebung hätten neun der zwölf Geschworenen dies fordern müssen.


    An dem Fall entzündete sich eine landesweite Debatte über Rassismus und Polizeigewalt.© Reuters

    McCulloch sagte, die Aufgabe der Geschworenen sei es, „Fakten von Fiktion“ zu trennen. Nur sie hätten „jeden Zeugen“ befragt und „jedes Beweisstück“ in Augenschein genommen. „Nach einer umfassenden, unparteilichen und kritischen Untersuchung aller Beweise“ sehe die Grand Jury keine ausreichende Grundlage, Wilson strafrechtlich für den Tod Browns zu belangen.

    Proteste und Molotow-Cocktails

    Vor der Bekanntgabe der Entscheidung hatte auch Missouris Gouverneur Jay Nixon die Bevölkerung in Ferguson zur Ruhe aufgerufen. Hunderte Demonstranten kamen vor der Polizeiwache von Ferguson zusammen, in der Wilson stationiert war. „Hey, hey, ho, ho! Diese Mörder müssen gehen“, skandierte die Menge. Über dem Vorort der Großstadt St. Louis im Bundesstaat Missouri kreisten Polizeihubschrauber. Kurz darauf eskalierten die Proteste, Schaufenster und Autoscheiben wurden eingeworfen.

    Nach Angaben örtlicher Fernsehsender ging ein Polizeiauto in Flammen auf. Die Polizei des Bezirks St. Louis teilte über den Onlinedienst Twitter mit, dass Demonstranten einen Molotow-Cocktail geworfen hätten. Außerdem gebe es Berichte über Plünderungen und Schüsse. Sie bestätigte den Einsatz von Tränengas und Pfefferspray.

    Familie Brown enttäuscht

    „Wir sind zutiefst enttäuscht, dass dem Mörder unseres Kindes keine Konsequenzen für sein Handeln drohen“, hieß es in einer Stellungnahme von Browns Eltern. Zugleich riefen die Angehörigen zu friedlichen Protesten auf: „Gewalt mit Gewalt zu beantworten ist nicht die angemessene Reaktion.“
    Sie baten die Demonstranten, ihre „Frustration“ über die Entscheidung in Handlungen für einen „positiven Wandel“ umzumünzen.

    Obama beklagt „tiefes Misstrauen“

    Obama sagte, er schließe sich dem Wunsch von Browns Familie nach friedlichen Demonstrationen an. „Ich appelliere auch an die Polizeibeamten in Ferguson und der Region, bei friedlichen Protesten Vorsicht und Zurückhaltung walten zu lassen“, sagte er. Der Präsident rief dazu auf, die Entscheidung der Grand Jury zu akzeptieren. „Wir sind eine Nation, die auf Rechtsstaatlichkeit aufbaut“, sagte er. Allerdings zeigten die Vorgänge in Ferguson, dass „in zu vielen Teilen dieses Landes ein tiefes Misstrauen zwischen der Polizei und farbigen Menschen“ herrsche.

    An den tödlichen Schüssen auf Brown hatte sich in den Vereinigten Staaten eine landesweite Debatte über Rassismus und Polizeigewalt entzündet. Die mehrheitlich afroamerikanische Bevölkerung von Ferguson fühlt sich von der überwiegend weißen Polizeitruppe diskriminiert. Das Justizministerium in Washington lässt derzeit mögliche Bürgerrechtsverletzungen durch die Polizei in dem Vorort von St. Louis systematisch überprüfen. Auch gegen Wilson ermitteln die Bundesbehörden wegen möglicher Bürgerrechtsvergehen,

    Grand Jurys entscheiden über Anklagen - hinter verschlossenen Türe

    Eine Grand Jury hat am Montag entschieden, dass ein weißer Polizist nach tödlichen Schüssen auf einen unbewaffneten schwarzen Teenager in Ferguson nicht angeklagt werden soll. Grand Jurys sind Geschworenenjurys, die nicht für Gerichtsverfahren versammelt werden, sondern vor Prozessen. Die Aufgabe von Grand Jurys ist es einzig und allein, vorliegende Beweise in möglichen Verbrechensfällen zu prüfen und zu entscheiden, ob Anklage erhoben werden soll. Grand Jurys werden daher auch Anklagekammern genannt. Zumeist werden sie eingeschaltet, wenn es sich um größere und kontroverse Fälle handelt - das heißt, wenn die Staatsanwaltschaft nicht allein über eine mögliche Anklageerhebung entscheiden will.

    In der Regel werden die Gremien nicht für einen speziellen Fall, sondern für einen längeren Zeitraum bestimmt, etwa für ein halbes Jahr. Sie werden dann einberufen, wenn über eine Anklage entschieden werden soll.

    Grand Jurys gibt es in den Vereinigten Staaten auf Bundesebene und in vielen, aber nicht allen Bundesstaaten. Anders als in Prozessen kann das Gremium mehr als 12 Mitglieder haben. Die Schwelle für eine Anklage ist zumeist relativ niedrig: Es reicht aus, wenn die Jury einen begründeten Verdacht sieht. Im Fall des erschossenen schwarzen Teenagers Michael Brown war die Prozedur nach Angaben von Rechtsexperten aber ungewöhnlich: Den Geschworenen sei weitaus mehr Beweismaterial präsentiert worden als sonst üblich.

    Das Verfahren erfolgt stets hinter verschlossenen Türen, und in der Regel sind weder der Beschuldigte noch dessen Rechtsvertreter anwesend. Auch muss die Entscheidung nicht einstimmig fallen. Das Gremium, das in Ferguson beriet, hatte 12 Mitglieder. Für eine Entscheidung reichte eine Mehrheit von neun Juroren aus. (dpa)
    faz.net
    Geändert von delle59 (25.11.14 um 13:37 Uhr)
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    AW: Ethnische Spannungen in den USA

    Proteste von Ferguson greifen auf US-Großstädte über

    Ferguson (Reuters) - Nach der umstrittenen Jury-Entscheidung zu den Todesschüssen eines weißen Polizisten auf einen schwarzen Jugendlichen weiten sich die Demonstrationen in den USA aus.

    Auf Ausschreitungen in Ferguson folgten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in mehreren Metropolen wie New York und Los Angeles. In Ferguson selbst blieb es in der Nacht zum Mittwoch unter Aufsicht von mehr als 2000 Nationalgardisten etwas ruhiger. US-Präsident Barack Obama verurteilte die Gewalt in der Kleinstadt und rief zum Dialog auf. Der Polizist, der den 18-Jährigen Michael Brown im August erschossen hatte, sagte, er habe ein reines Gewissen.

    Aus der Kleinstadt im Mittleren Westen breitete sich eine Protestwelle bis in die Großstädte der Ost- und Westküste aus: In New York ging die Polizei mit Pfefferspray gegen Demonstranten vor, die Tunnel und Brücken besetzen wollten und auf den zentralen Times Square marschierten. In Oakland bei San Francisco blockierten Demonstranten Verkehrswege. Proteste wurden auch aus Washington und Boston sowie Atlanta gemeldet.

    Auslöser war die Entscheidung von Geschworenen, den Polizisten nicht anzuklagen. In Ferguson skandierten Demonstranten vor einer Polizeiwache "Keine Gerechtigkeit, kein Friede". Trotz einer erhöhten Präsenz der Nationalgarde ging im Zentrum ein Polizeiauto in Brand auf. Die Beamten trieben Demonstranten mit Tränengas auseinander. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben 44 Personen fest. In anderen Teilen der Stadt waren die Proteste dagegen weniger von Gewalt begleitet als in der Nacht zuvor.

    Obama sagte, Gebäude und Autos in Brand zu setzen und Menschenleben zu gefährden, sei keine konstruktive Antwort. "Dafür gibt es keine Entschuldigung." Solche Taten müssten bestraft werden. Er betonte aber auch, dass "die Frustration, die wir gesehen haben", nicht nur auf ein spezielles Ereignis zurückgehe. Viele Menschen in den USA hätten das Gefühl, dass die Gesetze nicht immer einheitlich und fair angewandt würden.

    Der Bürgermeister von Ferguson, James Knowles, sagte, es sei noch keine Entscheidung zur beruflichen Zukunft des Polizisten gefällt worden. Der 28-jährige Darren Wilson ist seit August beurlaubt, wird aber weiterhin bezahlt. Er hat ausgesagt, sich von Brown bedroht gefühlt und daher aus Notwehr gehandelt zu haben. Dem Fernsehsender ABC sagte Wilson, er habe ein reines Gewissen, weil er seine Arbeit richtig gemacht habe. Er hätte den Tod des Teenagers nicht verhindern können. Wilsons Anwalt sagte später auf CNN, die Karriere seines Klienten als Polizeioffizier sei beendet.
    reuters.com




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    AW: Ethnische Spannungen in den USA

    US-Polizist entgeht Anklage nach tödlichem Einsatz

    Ein weißer Polizist muss sich erneut nicht wegen des Todes eines unbewaffneten Schwarzen vor Gericht verantworten. Tausende protestieren in New York und Washington.


    Ein Demonstrant in New York protestiert gegen die Jury-Entscheidung. | © Eric Thayer/Reuters

    Aus Wut über eine erneut ausgebliebene Anklage im Fall eines mutmaßlich durch Polizeigewalt getöteten Schwarzen sind in New York Hunderte auf die Straßen gegangen. In Anlehnung an das möglicherweise erwürgte Opfer hielten einige von ihnen Schilder in die Höhe, auf denen stand: "Ich kriege keine Luft". Am Bahnhof Grand Central Station und an der Straße Columbus Circle legten sich Demonstranten aus Protest auf die Straße, um den Verkehr zu blockieren.

    Auch in der Hauptstadt Washington und in weiteren US-Städten gab es Demonstrationen. Der schwarze Bürgerrechtler Al Sharpton sprach von einer landesweiten Krise und kündigte für den 13. Dezember einen nationalen Protestmarsch in der Hauptstadt Washington an. Die Proteste blieben Medienberichten zufolge weitgehend friedlich. Einige Menschen seien aber festgenommen worden, schreibt die New York Times.

    Zuvor hatten 23 Mitglieder einer Geschworenenjury entschieden, dass ein weißer Polizist, der den unbewaffneten Eric Garner tödlich gewürgt haben soll, sich nicht vor Gericht verantworten muss. Die Beweise für eine Anklage würden nicht ausreichen, argumentierte die Jury.

    Der US-amerikanische Justizminister Eric Holder kündigte nach der Entscheidung nationale Ermittlungen an. Der Tod Garners sei tragisch und er könne die Wut vieler Menschen angesichts der Entscheidung Jury verstehen, sagte Holder. Die Bürger sollten aber trotz ihrer Enttäuschung ruhig bleiben. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio äußerte sich ähnlich. US-Präsident Barack Obama sagte: "Es ist Zeit, größere Fortschritte zu machen, als bisher. Ich bin nicht an Worten interessiert, ich bin an Taten interessiert."

    Unerlaubter Schwitzkasten

    Garner war im Juli gestorben, nachdem er vom Polizisten Daniel Pantaleo in den Schwitzkasten genommen wurde. Der 43-Jährige war im New Yorker Stadtteil Staten Island unter dem Verdacht gestoppt worden, er würde illegale Zigaretten verkaufen. Auf dem Video eines Passanten ist zu sehen, wie Garner sich dagegen wehrt, dass ihm Handschellen angelegt werden. Mehrere Beamte ringen ihn daraufhin nieder.

    Einer der Polizisten nimmt ihn dabei in den Würgegriff, was Sicherheitskräften verboten ist. Zu erkennen ist in dem Video, wie der übergewichtige, an Asthma leidende Garner mehrfach deutlich macht, dass er keine Luft bekommt. Dann verliert er das Bewusstsein. Im Krankenhaus wurde der sechsfache Vater dann für tot erklärt. Der Polizist bedauerte den Vorfall. Es sei nicht seine Absicht gewesen, jemandem wehzutun, hieß es in einer Mitteilung nach Angaben der Zeitung USA Today.

    Die anderen am Einsatz beteiligten Polizisten müssen sich für den Tod Garners nicht verantworten, wie die Washington Post berichtete. Ihnen wurde vorab Immunität zugesichert, wenn sie zu dem Tathergang aussagen würden.

    Vor gut einer Woche entschied eine Grand Jury auch im Fall von Michael Brown, keine Anklage gegen den weißen Polizisten zu erheben, der im August in der Kleinstadt Ferguson den schwarzen Jugendlichen erschossen hatte. In der Folge kam es zu teils gewalttätigen Protesten in vielen Städten der USA gegen Rassismus und gegen Polizeigewalt.

    Um das Verhalten der Polizisten besser zu überwachen, hatte US-Präsident Barack Obama vorgeschlagen, Mini-Kameras an Hemd oder Kragen der Beamten zu befestigen. Dies würde zugleich die Sicherheit der Polizisten erhöhen. Im Rahmen eines Pilotprojekts hat New York etwa 60 Polizisten mit Körperkameras ausgerüstet. Die Testphase soll drei Monate dauern und "das Vertrauen zwischen der Polizei und den Gemeinschaften" stärken, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten.
    zeit.de

    US-Justizministerium untersucht tödliche Polizeigewalt
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    AW: Ethnische Spannungen in den USA

    Erneut Schwarzer von weißem US-Polizisten erschossen

    In Phoenix im US-Bundesstaat Arizona hat ein weißer Polizist einen 34-jährigen Schwarzen erschossen. Der Beamte dachte, dieser habe eine Waffe in seiner Tasche. Später stellte sich heraus, dass es sich lediglich um eine Pillenpackung gehandelt hatte.

    Erneut ist in den USA ein unbewaffneter Schwarzer von einem weißen Polizisten erschossen worden. Wie die Polizei im Staat Arizona am Donnerstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall in Phoenix. Demnach war der Beamte wegen vermuteter Drogendelikte vor einem Geschäft im Einsatz, als es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und dem 34-jährigen Schwarzen kam. Dieser hatte statt der vermuteten Waffe jedoch lediglich eine Pillenpackung in der Tasche.

    Polizei: Mann widersetzte sich

    Nach Angaben der Polizei widersetzte sich der Mann seiner Festnahme und langte in seine Tasche, woraufhin der Beamte nach ihm griff und meinte, in der Tasche eine Waffe zu erfühlen. Als der Verdächtige auf Aufforderungen, die Hand in der Tasche zu lassen, nicht reagiert habe, habe der Beamte zweimal auf ihn geschossen. Der 34-Jährige starb noch am Ort des Geschehens. In seiner Tasche fand sich eine Packung mit Medikamenten, die auch als Aufputschmittel benutzt werden.

    "Sinnlose Tragödie"

    Eine Anwältin der Familie des Getöteten sprach von einer "sinnlosen Tragödie". Die Anspannung in den USA ist derzeit besonders hoch, nachdem in zwei verschiedenen tödlichen Fällen von Polizeigewalt gegen Schwarze eine Grand Jury entschieden hatte, dass sich die weißen Polizisten nicht dafür verantworten müssen.

    UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief die US-Behörden am Donnerstag auf, Polizisten bei Verfehlungen angemessen zur Verantwortung zu ziehen. US-Präsident Barack Obama hatte kürzlich erklärt, die Vorfälle seien ein " amerikanisches Problem" - kein Problem der afroamerikanischen Bevölkerung.
    focus.de
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    Massenproteste gegen Polizeigewalt und Rassismus in USA




    Washington/New York (Reuters) - Zehntausende Menschen haben Wochenende in Washington, New York, Boston und anderen amerikanischen Städten friedlich gegen Polizeigewalt und Rassismus demonstriert.

    Allein in der Hauptstadt Washington versammelten sich am Samstag nach Angaben der Organisatoren bis zu 50.000 Menschen. Es seien mit die größten Kundgebungen der jüngsten Protestwelle, hieß es. Die Polizei machte keine Angaben zur Teilnehmerzahl. Anlass der Proteste sind mehrere Fälle, in denen Polizisten unbewaffnete Schwarze getötet haben und anschließend nicht angeklagt wurden. Seit Wochen kommt es deshalb immer wieder zu Demonstrationen, teilweise begleitet von Ausschreitungen.

    An dem Marsch in Washington beteiligten sich auch Angehörige von Michael Brown. Der 18-Jährige war im August von einem weißen Polizisten in der Kleinstadt Ferguson in Missouri erschossen worden. Eine Geschworenen-Jury hatte entschieden, kein Verfahren zu eröffnen. "Was für ein Meer von Menschen", sagte Browns Mutter Lesley McSpadden. "Wenn sie das nicht sehen und etwas ändern, dann weiß ich nicht, was wir als nächstes tun werden." Bürgerrechtler fordern ein Gesetz, nach dem Bundesbehörden die Ermittlungen in Fällen übernehmen können, in denen Polizeigewalt im Spiel ist.

    "Wir werden weiter das Licht auf Mike Brown ... auf all die Opfer richten, sagte der Bürgerrechtler Al Sharpton, dessen National Action Network die Kundgebung in Washington organisierte. "Nur wenn man das Licht anlässt, kann man die Kakerlaken verscheuchen."

    Auch die Mutter des zwölfjährigen Tamir Rice kam nach Washington. Ihr Sohn war im November von einem Polizisten in Cleveland in Ohio erschossen worden. Hinterbliebene von Eric Garner reihten sich ebenfalls in den Demonstrationszug ein. Garner war im Würgegriff eines Polizisten in New York ums Leben gekommen. Auch hier entschied sich eine Jury gegen die Erhebung einer Anklage.

    "Alle Menschen sind gleich", hieß es auf Schildern, die die Menschen hoch hielten, und: "Hände hoch, nicht schießen." Die Demonstranten sind davon überzeugt, dass der Tod von Brown, Rice und Garner keine Einzelfälle sind. Sie sehen Belege für einen nach ihrer Auffassung weit verbreiteten Hass auf Schwarze innerhalb der Polizei. Sie verlangen mehr Schutz für Afroamerikaner und andere Minderheiten vor ungerechtfertigter Polizeigewalt. Viele Demonstranten waren mit ihren Kindern gekommen.

    In Boston nahm die Polizei nach eigenen Angaben 23 Personen fest, die eine Schnellstraße blockieren wollten. Als die Demonstranten an einem Gefängnis vorbeikamen, jubelten ihnen die Häftlinge zu und schlugen an die Zellenfenster.

    In New York versammelten sich schätzungsweise bis zu 30.000 meist jüngere Menschen zu einem Protestzug durch Manhattan. Sie zogen vom Washington Square Park die 5. Avenue hinauf und hoben vor einer Polizeiwache symbolisch die Hände, als würden sie sich ergeben. In Anspielung auf die New Yorker Polizeibehörde skandierten sie: "Wie buchstabiert man Rassismus? NYPD!" "Die amerikanische Kultur ist eingebettet in der Sklaverei", sagte ein 33-jähriger Demonstrant aus Manhattan. "Die Gerichte, die Politik und die Kultur müssen sich verändern."

    In Oakland im Bundesstaat Kalifornien nahm die Polizei bei den Protesten 45 Menschen fest. Die Vorwürfe lauteten Vandalismus und Widerstand gegen die Staatsgewalt.
    reuters.com


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    AW: Ethnische Spannungen in den USA

    Zwei Polizisten in New York im Wagen erschossen

    Im Stadtteil Brooklyn sind zwei Polizisten ohne Vorwarnung erschossen worden. Der Schütze hatte seine Tat im Internet kurz zuvor angekündigt und als Rache für den Tod zweier Schwarzer dargestellt.


    Im Stadtteil Brooklyn wurden zwei Polizisten in ihrem Streifenwagen erschossen. Der Mörder tötete sich anschließend selbst

    Ein Mann hat in New York zwei Polizisten ermordet und sich dann selbst getötet. Die Beamten seien in ihrem Streifenwagen erschossen worden, sagte New Yorks Polizeichef Bill Bratton am Samstag. Terrorismus schloss Bratton als Motiv aus. Die Tat steht aber möglicherweise im Zusammenhang mit mehreren Todesfällen von schwarzen Opfern durch Polizeigewalt: Medienberichten zufolge soll der Angreifer im Internet Rache für die Opfer angekündigt haben.

    "Ohne Warnung, ohne Provokation" seien die beiden Beamten aus dem "Hinterhalt überfallen" und "einfach ermordet" worden, sagte Bratton bei einer Pressekonferenz. Ermittlungen seien im Gange. Die Bluttat ereignete sich am Nachmittag im Viertel Bedford-Stuyvesant im Stadtteil Brooklyn. US-Präsident Barack Obama verurteilte die Tat "bedingungslos".


    Bei dem Angreifer handele es sich um einen 28-jährigen dunkelhäutigen Mann namens Ismaaiyl Brinsley, sagte Bratton. Brinsley sei an den Streifenwagen herangetreten und habe mehrmals durch das Beifahrerfenster auf die Polizisten auf den Vordersitzen gefeuert. Die Beamten hätten keine Chance auf Gegenwehr gehabt und den Schützen wahrscheinlich nicht einmal kommen sehen.

    Angreifer tötete sich anschließend selbst


    Brinsley sei dann zu Fuß in eine U-Bahn-Station geflüchtet. Dort habe er sich selbst mit einem Kopfschuss getötet. Neben der Leiche sei eine halbautomatische Waffe gefunden worden, sagte Bratton. Nach Informationen der Zeitung "New York Times" gehört der mutmaßliche Täter einer kriminellen Bande in Baltimore an. Vor der Tat in Brooklyn habe er seine Freundin angeschossen.

    Weiteren Medienberichten zufolge kündigte er wenige Stunden vor der Tat auf der Online-Plattform Instagram an, dass er Polizisten töten wolle. "Sie haben 1 von uns genommen... Lasst uns 2 von ihnen nehmen", hieß es demnach neben einem Foto von einer silbernen Faustfeuerwaffe mit Bezug auf die Todesfälle der beiden Schwarzen Eric Garner und Michael Brown, die durch Polizeigewalt starben.

    Mehrere Todesfälle von schwarzen Opfern durch Polizeigewalt hatten in den USA zuletzt für Empörung gesorgt und Mitte Dezember zu landesweiten Massenprotesten geführt. In mehreren Fällen von tödlicher Polizeigewalt wurde die Strafverfolgung der Täter von sogenannten Grand Jurys gestoppt, die überwiegend aus weißen Laienrichtern gebildet waren.

    Bei Protestmärschen Tausender Menschen in New York, Washington, Boston und mehreren kalifornischen Städten wurde daher insbesondere eine grundlegende Reform des Justizsystems gefordert.

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    Polizeiaktionen lösen Demonstrationen aus

    Auslöser der Proteste war unter anderem die Tötung des 18-jährigen Michael Brown in der Kleinstadt Ferguson im August und die des sechsfachen Familienvaters Eric Garner im Juli in New York. Beide waren unbewaffnet – ebenso wie der im November in Cleveland getötete zwölfjährige Tamir Rice, dem eine Spielzeugwaffe zum Verhängnis wurde, und der 2012 von einem Nachbarschaftswachmann in Florida erschossene 17-jährige Trayvon Martin.

    US-Präsident Barack Obama hat die Ermordung der Polizisten scharf verurteilt. "Zwei mutige Männer werden heute Abend nicht zu ihren Lieben nach Hause zurückkehren und dafür gibt es keine Rechtfertigung", sagte Obama laut einer Mitteilung des Weißen Hauses. "Die Beamten, die unseren Gemeinden dienen und sie beschützen, riskieren für uns jeden Tag ihre Sicherheit". Dafür verdienten sie Respekt und Dankbarkeit. "Ich bitte die Menschen darum, Gewalt und Wörter zu verdammen, die verletzen".

    Auch in New York selbst lösten die tödlichen Schüsse Bestürzung aus. Im Kurznachrichtendienst Twitter schrieb ein Kollege der getöteten Beamten vom 66. New Yorker Kommissariat in Brooklyn: "Unsere Gebete sind bei unseren Kameraden, die in Ausübung ihres Dienstes umgebracht wurden." New Yorks Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman twitterte, seine Gedanken seien bei den Familien der bei einer "schrecklichen Gewalttat" getöteten Beamten.

    Der schwarze Bürgerrechtler Al Sharpton nannte es in einer Erklärung "verwerflich", die Namen Eric Garners oder Michael Browns als Rechtfertigung für Gewalt oder im Zusammenhang mit Polizistenmorden zu benutzen. Auf Twitter schrieb Sharpton: Das Prinzip "Auge um Auge lässt die Welt blind zurück".

    Die Familie von Michael Brown hat den doppelten Polizistenmord in New York als sinnlos verurteilt. "Wir lehnen jede Art von Gewalt gegen Gesetzeshüter ab", teilten die Anwälte der Familie mit. "Es kann nicht toleriert werden. Wir müssen zusammenarbeiten, damit in unseren Gemeinden Frieden herrscht."


    Quelle

    Das war vorherzusehen und wird wohl nicht das einzige mal bleiben.
    Geändert von salviner01 (21.12.14 um 10:30 Uhr)
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
    Albert Einstein (1879-1955)

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    AW: Ethnische Spannungen in den USA

    Teenager von Polizei erschossen

    Bei einem Polizeieinsatz hat ein Beamter während einer Routinekontrolle an einer Tankstelle im US-Staat Missouri einen verdächtigen Mann erschossen. Die tödlichen Schüsse fielen um 23:15 Uhr Ortszeit. Der Mann habe zuvor eine Waffe auf den Polizisten gerichtet, teilte die Polizei des St. Louis County mit. Maria Chapelle Nadal, Senatorin im Staat Missouri bestätigte gegenüber dem Fernsehsender CNN, dass der junge Mann eine Waffe gezogen habe.

    US-Medien berichteten, es habe sich um einen schwarzen Teenager gehandelt. Das bestätigte die Polizei nicht. Die Online-Seite der Zeitung "St. Louis Dispatch" berichtete, bei dem getöteten Afroamerikaner handele es sich um Antonio Martin. Toni Martin, die Mutter des Erschossenen, sagte, ihr Sohn sei von der Polizei erschossen worden. Er habe seine Freundin besuchen wollen. Er sei in einen Konflikt mit der Polizei geraten und wollte weglaufen, als die Polizei auf ihn schoss, erzählte Toni Martin dem örtlichen Sender KMOV.



    Zweiter Mann ergriff die Flucht

    Polizeisprecher Brian Schellman berichtete von zwei Jugendlichen an der Tankstelle. Der Beamte habe um sein Leben gefürchtet, mehrere Schüsse abgefeuert und den jungen Mann getötet. Dessen Begleiter habe die Flucht ergriffen.
    Der angebliche Begleiter des Erschossenen meldete sich auf Twitter. Der 18-jährige Jesus Christo schrieb im Kurznachrichtendienst, der Polizist habe Martin durchsuchen wollen. Dieser habe sich geweigert. Der Polizist habe daraufhin das Feuer eröffnet.

    Proteste am Tatort

    Der aktuelle Vorfall ereignete sich in Berkeley, einem Vorort von St. Louis und nur drei Kilometer von Ferguson entfernt, wo ein weißer Polizist im August den 18-jährigen Schwarzen Michael Brown erschossen hatte. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden, so die Behörden.

    Am Tatort kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten, berichtete der Sender NBC. Es hätten sich 200 Menschen versammelt. Demonstranten schrieben in sozialen Medien, die Polizei setze Tränengas und Pfefferspray ein. Mülltonnen brannten, Augenzeugen berichten von einem kleineren Brand.

    Proteste gegen Polizeigewalt

    Der Vorort von St. Louis liegt nur wenige Kilometer von Ferguson entfernt. Dort war es im August zu lang anhaltenden Unruhen gekommen, nachdem der unbewaffnete Teenager Michael Brown von der Polizei erschossen worden war. Die Demonstrationen gegen massive Polizeigewalt hatten im ganzen Land zugenommen, nachdem es im Fall Michael Brown keine Anklage gab und auch der Polizist, der den schwarzen Eric Garner in New York zu Tode gewürgt hatte, nicht angeklagt wurde.
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    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
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    AW: Ethnische Spannungen in den USA

    Mordanklage: US-Polizist schießt achtmal auf unbewaffneten Afroamerikaner

    In den USA sorgt erneut ein Fall von tödlicher Polizeigewalt für Aufsehen. Das Opfer ist schwarz, der Täter weiß. Ein Video könnte zu einem wichtigen Beweismittel werden.



    Der 33-jährige US-Polizist hatte das Opfer am vergangenen Samstag in North Charleston im US-Bundesstaat South Carolina wegen eines defekten Bremslichtes angehalten. Der Beamte behauptet, er habe um sein Leben gefürchtet, nachdem der Afroamerikaner ihm bei einem Gerangel seine Elektroschockwaffe entrissen habe.

    Ein Video, das unter anderem der US-Tageszeitung "New York Times" zugänglich gemacht wurde, zeigt indessen, wie der mutmaßliche Täter dem 50-jährigen Mann mehrfach in den Rücken schoss, als dieser zu fliehen versuchte. Szenen des Videos könnten laut Berichten auch darauf hindeuten, dass der Beamte anschließend seine Elektroschockwaffe neben den Toten legte.

    Das Video habe zu der Entscheidung geführt, den Polizisten wegen Mordes anzuklagen, erklärte der Bürgermeister von Charleston, Keith Summey. Bei einer Pressekonferenz erklärte Summey, der Polizist habe eine "schlechte Entscheidung" getroffen.

    Kein Einzelfall

    Zuletzt hatten mehrere Fälle tödlicher Gewalt weißer Polizisten gegen Afroamerikaner in den USA für Empörung gesorgt. Anfang März hatte ein Polizeibeamter in einem Vorort von Atlanta einen offenbar geistig verwirrten, nackten Mann getötet. In Ferguson im US-Bundesstaat Missouri war es zu tagelangen Unruhen gekommen, nachdem ein weißer Polizeibeamter den unbewaffneten afroamerikanischen Teenager Michael Brown erschossen hatte. Ein Bericht des US-Justizministeriums hatte darauf die routinemäßige Schickanierung von Schwarzen durch Polizei und Justiz in Ferguson angeprangert.

    Nach den tödlichen Schüssen in North Charleston haben Aktivisten bereits Proteste in South Carolina angekündigt.
    dw.de





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