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    Supertaifun "Hagupit" bedroht Philippinen

    Mächtigster Taifun seit 30 Jahren!

    «Haiyan» heißt übersetzt Sturmvogel - und ist der mächtigste Taifun seit Jahrzehnten. Jetzt bricht er über die Philippinen ein und vertreibt Hunderttausende aus den Küstenregionen. Das Unwetter, einer der vier stärksten Taifune weltweit, die jemals verzeichnet wurden, fordert Todesopfer und stürzt das Land ins Chaos.


    Mit Windgeschwindigkeiten in Rekordhöhe ist der Super-Taifun «Haiyan» über die Philippinen hereingebrochen. Mindestens drei Menschen starben, nachdem der Sturm am Freitagmorgen an der Ostküste auf Land traf. «Haiyan» gilt als einer der gefährlichsten Wirbelstürme seit Jahrzehnten. Die Philippinen müssen sich auf möglicherweise katastrophale Schäden gefasst machen.

    Warum «Haiyan» so mächtig ist

    Die Spitzenwindgeschwindigkeiten von «Haiyan» liegen nach Angaben des philippinischen Wetterdienstes bei 275 Kilometern in der Stunde, weit über der Schwelle zur gefährlichsten Taifun-Kategorie. Das amerikanische Taifun-Warnzentrum (JTWC) sprach wegen der Windstärke von einem «Super-Taifun».




    Was der Taifun-Name «Haiyan» bedeutet


    Der Name des Supertaifuns «Haiyan» auf den Philippinen heißt übersetzt «Sturmvogel». Er wurde von China vorgeschlagen. Andere Namen auf der Liste stehen für Pflanzen, Orte, mythische Figuren oder Edelsteine.

    Im westlichen Pazifik und Südchinesischen Meer werden die Namen für schwere Unwetter nicht alphabetisch, sondern nach einer festen Liste mit 140 Namen vergeben. Der erste Name auf der aktuellen Liste ist «Damrey», ein Taifun, der im Juli 2012 im Gebiet nördlich des Jangtse in China wütete. «Haiyan» steht auf dem 44. Platz.

    Die Liste führt die japanische Meteorologiebehörde (JMA). Die Namensvorschläge stammen aus den 14 Ländern, die im «Taifun-Ausschuss für den westlichen Nordpazifik und das Südchinesische Meer» vertreten sind. Darunter sind unter anderem Japan, China, Laos, die USA und die Philippinen vertreten.

    Mehrere Tote durch «Haiyan»

    Mehr als 680.000 Menschen mussten ihre Häuser in Küstengebieten oder anderen gefährdeten Regionen verlassen, wie die Behörde für Katastrophenschutz mitteilte. 22 Provinzen seien betroffen - es drohen Überschwemmungen und Erdrutsche.

    Zwei der Opfer seien von Stromschlägen getötet worden, sagte Eduardo Del Rosario, der Leiter der Behörde für Katastrophenschutz. Der dritte Tote, ein zweijähriger Junge, wurde vom Blitz getroffen. Die Behörden befürchten, dass der Sturm auf dem Weg über den asiatischen Inselstaat weitere Menschen tötet.

    Meteorologen zufolge ist «Haiyan» der größte Taifun seit mehr als 30 Jahren. Im Oktober 1979 starben durch Taifun «Tip» in Japan und auf Guam knapp 100 Menschen.
    Katastrophenschutz arbeitet auf den Philippinen auf Hochtouren

    «Haiyan» traf laut Wetterdienst an fünf Orten gleichzeitig auf Land, wie der Wetterdienst erklärte. In der betroffenen Region etwa 650 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila fielen Strom und Telefone aus. Über das Ausmaß von Schäden und mögliche weitere Opfer lagen deshalb zunächst keine umfassenden Angaben vor. Überall versperrten umgefallene Bäume die Straßen, Häuser wurden beschädigt.

    In der Region und in Nachbarprovinzen waren Schulen und Behörden geschlossen geworden. Zwölf Flughäfen stellten den Verkehr ein, ebenso die Fährhäfen. Der Katastrophenschutz richtete zahlreiche Notunterkünfte ein.

    Quelle



    "Der schwerste Sturm, der je auf Land getroffen ist"
    Philippinen wegen Taifun im Ausnahmezustand
    Geändert von salviner01 (27.11.14 um 14:37 Uhr)
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    Mehr als 10.000 Tote - 600.000 Menschen in Vietnam evakuiert

    Taifun "Haiyan" ist abgezogen, jetzt wird das ganze Ausmaß der Katastrophe auf den Philippinen deutlich. Die Opferzahlen sind massiv angestiegen, die Polizei spricht von mindestens 10.000 Toten allein in der Provinz Leyte. Morgen soll der gewaltige Sturm auf Vietnam treffen. 600.000 Menschen wurden evakuiert.




    Während sich Vietnam auf das Eintreffen des Taifuns am Montag vorbereitet und 600.000 Menschen in Sicherheit gebracht hat, zeigt sich das Ausmaß der Katastrophe auf den Philippinen als weitaus größer als bislang befürchtet. Die Polizei spricht von mindestens 10.000 Toten allein in der Provinz Leyte mit ihrer Hauptstadt Tacloban. Die Gegend sei völlig verwüstet, die Lage dramatisch. "Geschäfte werden geplündert und die Menschen versuchen sogar, Geldautomaten zu knacken", berichtete der Gouverneur der Nachbarprovinz, Roger Marcado.

    Haiyan hinterließ im ganzen Land wie befürchtet Chaos und Verwüstung. Mindestens vier Millionen Menschen sind nach Angaben der Behörde für Katastrophenschutz direkt vom Sturm betroffen. Er löste Überschwemmungen und Erdrutsche aus, zerstörte zahlreiche Gebäude und kappte Telefonleitungen. In Tacloban lägen Leichen auf den Straßen, sagte ein Sprecher der Zivilluftfahrtbehörde im Fernsehen. Die Armee sei inzwischen in dem Gebiet und berge die Opfer. Bisher konnten sich die Rettungsteams wegen umgestürzer Strommasten und Bäume kaum einen Weg nach Tacloban bahnen, wo zahlreiche Leichen auf den Straßen lagen. Der Flughafen und Häuser wurden zerstört, Meerwasser bahnte sich seinen Weg durch die 200.000-Einwohner-Stadt.

    Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den Philippinen seine Anteilnahme bekundet. Mit Bestürzung habe er von dem Wirbelsturm erfahren, der so schreckliche Verwüstungen angerichtet und vielen Menschen das Leben gekostet habe, zitierte das Auswärtige Amt ein Telegramm Westerwelles an seinen Kollegen Albert F. del Rosario. "Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Opfern, ihren Angehörigen und Freunden. Den Verletzten wünschen wir eine rasche Genesung", heißt es weiter.

    Papst Franziskus hat zu Gebeten für die zahlreichen Todesopfer der Katastrophe aufgerufen. "Ich bitte euch alle, euch meinen Gebet für die Opfer des Taifuns Haiyan anzuschließen", schrieb das Oberhaupt der katholischen Kirche am Samstag auf seinem englischsprachigen Twitter-Account. In einer Mitteilung des Vatikans hieß es, Franziskus sei "tief betrübt" und drücke der betroffenen Bevölkerung seine Nähe aus, berichtete Radio Vatikan.

    Die EU-Kommission hat bereits Experten entsandt, um die philippinischen Behörden zu unterstützen. Weitere Nothilfe und Unterstützung seien möglich, falls sie angefordert würden, schrieb EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Samstag an den philippinischen Präsidenten Benigno Aquino.



    "Etwas von einer solchen Größenordnung habe ich das letzte Mal nach dem Tsunami im Indischen Ozean gesehen", sagte Sebastian Rhodes Stampa, UN-Chefkoordinator für Katastrophen-Einsätze. "Es handelt sich um ein enormes Ausmaß an Zerstörung." "Es gab in der Region massive Schäden, es steht fast kein Haus mehr", bestätigte ein Sprecher der Behörde für Katastrophenschutz. "Viele Menschen kamen um." Das Gesundheitsministerium hält nach Angaben eines Staatssekretärs schon Ausschau nach einem Standort für Massengräber.

    Zuverlässige Angaben über Schäden und Opfer sind aber noch nicht möglich, weil die Region noch immer keine Strom- und Telefonverbindungen hat und der Zugang durch Erdrutsche und umgestürzte Bäume erschwert wird. Die Behörden mobilisierten Tausende Soldaten und Helfer, um die Menschen im Katastrophengebiet in den Zentralphilippinen zu versorgen. Mancherorts kamen sie nach Medienberichten nur zu Fuß weiter. Die Armee war auch mit Hubschraubern im Einsatz.

    Kurs auf Vietnam

    Der Taifun Haiyan tobt nun wieder über dem offenen Meer und nimmt Kurs auf Vietnam. Er verlor mit seiner riesigen Ausdehnung etwas an Kraft, doch Meteorologen zufolge könnte er auf seinem dem Weg über das Südchinesische Meer wieder an Fahrt aufnehmen.

    Etwa 600.000 Menschen sind in Vietnam in Sicherheit gebracht worden. Rund 175.000 Haushalte seien vorsorglich geräumt worden, hieß es in einer Zwischenbilanz des vietnamesischen Ministeriums für Flut- und Sturmkontrolle. Es ist eine der größten derartigen Aktionen, die es in Vietnam jemals gegeben hat. Der Taifun soll nach den jüngsten Berechnungen am Montag die vietnamesische Küste erreichen, einen Tag später als ursprünglich angenommen. Zudem wird inzwischen damit gerechnet, dass die maximale Geschwindigkeit der Windböen 74 Stundenkilometer beträgt, während in den Philippinen Werte von mehr als 300 Stundenkilometern gemessen wurden.

    Quelle

    Videos sind damit nicht Topaktuell.

    Vietnam bereitet sich auf den Taifun Haiyan vor
    Geändert von salviner01 (27.11.14 um 14:38 Uhr)
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    AW: Supertaifun "Hagupit" bedroht Philippinen

    Ein riesiger Taifun steuert mit Spitzengeschwindigkeiten von 230 Stundenkilometern auf die Philippinen zu. Schwere Sturmschäden werden befürchtet. Präsident Aquino ordnete umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen an.



    "Hagupit", der sich derzeit vom Pazifik aus auf den philippinischen Archipel zubewegt, schätzen Experten inzwischen als "Supertaifun" ein. Der Sturm wird den Inselstaat nach Vorausberechnungen am Samstag (Ortszeit) mit Spitzenwindgeschwindigkeiten bis zu 290 Stundenkilometern erreichen. Gemäß den Vorhersagen des philippinischen Wetterdienstes Pagasa wird "Hagupit" vor allem die Region Visayas an der Ostküste der Philippinen treffen, genau das Gebiet, in dem vor einem Jahr Tausende Menschen bei dem verheerenden Taifun "Haiyan" ums Leben kamen.

    Präsident Benigno Aquino forderte die Behörden zur Eile bei den Vorbereitungen auf. Die Regierung in Manila stellte nach eigenen Angaben umgerechnet rund 80 Millionen Euro für erste Hilfsmaßnahmen bereit. Die Behörden schlossen vorsorglich die Schulen in der Region rund 570 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila, Anwohner legten Vorräte mit Lebensmitteln, Kerzen und Batterien an. Tausende Bewohner der Region flüchteten bereits in Panik in Notunterkünfte.

    Die katholische Bischofskonferenz des Landes appellierte an Schulen, Kirchen und kirchliche Einrichtungen, ihre Türen für Taifun-Flüchtlinge zu öffnen. Die Behörden mahnte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Socrates Villegas, über die Webseite der Bischofskonferenz, die Evakuierungsmaßnahmen zu beschleunigen.



    Nach Angaben der Meteorologen ist "Hagupit" mit einem Durchmesser von 700 Kilometern ungewöhnlich groß. Der Begriff "Hagupit" kommt aus der philippinischen Sprache Tagalog und bedeutet etwa: stark aufpeitschen. Als Supertaifune gelten Wirbelstürme mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 220 Stundenkilometern. Es ist bereits der 18. Wirbelsturm der in diesem Jahr über die Philippinen hinwegfegt.
    dw.de
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