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    Schiefergas und Fracking: Fluch oder Segen?

    Energieagentur
    Die USA steigen zum Öl-König der Welt auf
    Pennsylvania statt Persischer Golf: Die USA steigen der Internationalen Energieagentur zufolge zum größten Ölförderer der Welt auf. Sie deklassieren Saudi Arabien und Russland. Doch das Nachsehen werden andere haben.


    Umstrittene Energiequelle: Ein Bohrloch für Schiefergas im US-Bundesstaat North Dakota.
    Quelle: Reuters
    Die USA werden bei der Ölproduktion die klassischen Förderländer Saudi Arabien und Russland überholen. Bis zum Jahr 2017 werden sich die USA vom weltgrößten Energieverbraucher zum größten Produzenten wandeln, prognostiziert die Internationale Energieagentur (IEA). Das Land werde seinen Bedarf weitgehend aus den eigenen Quellen decken können, schreibt die Agentur in ihrem heute vorgestellten Ausblick zum Energiemarkt. Schon bis 2015 steigt das Land zudem zum größten Gasproduzenten der Welt auf.

    Die wachsende Fördermenge aus unkonventionellen Quellen katapultiert das Land bis zum Jahr 2030 sogar in die Rolle eines Öl-Exporteurs. „Die USA importieren derzeit rund 20 Prozent ihres gesamten Energiebedarfs. Doch das Land wandelt sich zum Selbstversorger“, heißt es in dem IEA-Bericht. „Das ist eine drastische Umkehr zu der Entwicklung in anderen Staaten, die Energie einführen.“

    Grund für diesen grundlegenden Wandel sind neue Fördermethoden, die bislang unerreichbare Öl- und Gasquellen erschließen. Bei der Fracking genannten Methode werden unter hohem Druck Wasser, Sand und Chemikalien in poröse Schiefergesteinsformationen gepresst, um darin gebundenes Öl oder Gas an die Oberfläche befördern zu können.

    Nach konservativen Schätzungen lässt sich so die US-Ölproduktion von heute 7,8 Millionen Barrel pro Tag bis 2020 auf 11,6 Millionen Barrel steigern - mehr als Kuwait, Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar dann zusammen fördern werden. „Die Grundpfeiler des weltweiten Energie-Systems werden verschoben“, sagt IEA-Chefökonom Fatih Birol.

    Bisher haben die USA ihren Öldurst vor allem in den Golf-Staaten gestillt und zur Sicherung ihrer Versorgung in Bahrain, Katar, Kuwait und anderen arabischen Golf-Anrainerstaaten große Militärbasen eingerichtet. „Krieg für Öl“ wurde Washington vorgeworfen, als George W. Bush die US-Armee zum zweiten Mal in den Irak einmarschieren und den Diktator Saddam Hussein stürzen ließ. Nun spüren die Scheichs den Rückgang der Ölnachfrage aus den USA.

    Der weltweite Verbrauch wird bis zum Jahr 2035 auf 99,7 Millionen Fass Rohöl am Tag steigen. Ein Fass Rohöl (Barrel) entspricht rund 159 Litern. Im vergangenen Jahr bezifferte sich der Öldurst auf 87,4 Millionen Fass, teilte die IEA mit. Die Organisation berät 28 Industrienationen bei Energiefragen, etwa die USA, Japan und Deutschland.

    Die wachsende Förderung von Öl und Gas verschafft den USA eine größere Unabhängigkeit von ausländischen Quellen. Damit ist das Land auch weniger anfällig bei Lieferschwierigkeiten oder Störungen. Kriege und Stürme lassen die Förderung in den betroffenen Regionen stocken. Damit steigen auch die Preise auf dem Weltmarkt. Die EU-Staaten haben etwa ihre Öleinfuhren aus dem Iran ausgesetzt. Das Land war der zweitgrößte Produzent im Ölkartell Opec.
    Quelle

    Was hinter „Fracking“ steckt

    Geändert von delle59 (05.11.14 um 08:47 Uhr)
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    Geheime BND-Studie
    Amerikas Öl verändert die Welt
    Neue Gas- und Ölvorkommen machen die USA unabhängig vom Nahen Osten. Die Politik des Landes in der Golfregion wird das radikal verändern. Zu diesem Schluss kommt eine vertrauliche Studie des Bundesnachrichtendienstes. China wäre der große Verlierer - Deutschland zähle zu den Gewinnern.


    Ölvorkommen ändern US-Strategie. REUTERS
    Berlin - Die vertrauliche Studie des Bundesnachrichtendienstes, über die die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, kommt zu dem Schluss, dass die USA wegen des neuen Gas- und Ölreichtums das Interesse an der Golfregion verlieren werden. Durch die riesigen Schiefergas- und Ölfunde würden die Vereinigten Staaten bis 2020 vom größten Energieimporteur der Welt zu einem Exporteur. Dadurch ändere sich auch das Machtgefüge zwischen der Supermacht und dem aufstrebenden China.

    Hintergrund ist der Einsatz des sogenannten Fracking. Mit dieser neuen Technologie ist es möglich, verstärkt Gas und Öl in den USA zu produzieren, etwa in North Dakota oder Texas. Dabei wird Schieferöl und -gas durch Horizontalbohrungen unter Einsatz von hohem Druck, Chemikalien und Wasser aus dem Schiefergestein gelöst. Die Funde sind nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) so groß, dass die USA Russland und Saudi-Arabien bis 2020 als größte Ölproduzenten einholen könnten.

    Umwälzungen auf den weltweiten Energiemärkten erwarten Experten durch die Funde in den USA schon seit längerem. In der BND-Studie analysieren die Autoren nun auch die gravierenden wirtschaftlichen, finanziellen und geostrategischen Folgen. Laut dem Reuters-Bericht sind vor allem die Folgen für die internationalen Beziehungen und das Machtgefüge zwischen den USA und China dramatisch:

    * Die USA hätten sich bisher politisch und militärisch deshalb so massiv im Nahen und Mittleren Osten engagiert, weil sie von den dortigen Energielieferungen abhängig gewesen seien. Bald könnten die Vereinigten Staaten aber komplett auf Lieferungen aus der Region verzichten, sagt die BND-Studie voraus. Damit werde "die außen- und sicherheitspolitische Handlungsfreiheit" für die Regierung in Washington erheblich zunehmen. Unter anderem verliere die von Iran angedrohte Sperrung der Straße von Hormus deshalb für die Amerikaner an Schrecken, weil die Versorgung des Landes künftig nicht mehr von Lieferungen der arabischen Staaten abhängig sei.

    * Großer Verlierer der Entwicklung könnte dagegen China sein, prognostiziert die Studie. Denn das Land werde mit seinem ungebremsten, wachsenden Rohstoffbedarf künftig die Hälfte des arabischen Öls abnehmen. Damit aber nehme die Abhängigkeit von der Golfregion in einer Zeit zu, in der China noch nicht über genügend militärische Mittel verfüge, die für sie wichtigen Transportwege auch zu schützen. Bisher, so schreiben die Autoren, sicherten vor allem die Milliardeninvestitionen der USA in ihre weltweit agierende Flotte die Sicherheit und Freiheit der Handelswege. Davon profitiere vor allem auch China. Mit dem immer weiter abnehmenden Interesse an der Sicherheit der Rohstofflieferungen etwa aus Saudi-Arabien dürfte aber im Gegenzug in Washington die Bereitschaft sinken, immer neue große Milliardenbeträge in die militärischen Kapazitäten für diese Region zu stecken. "Die Verwundbarkeit chinesischer Energieversorgungsrouten" werde also wachsen und der Handlungsspielraum der USA gegenüber dem potentiellen Rivalen erheblich zunehmen.

    * Weitere Verlierer durch die Entwicklung der Schiefergas-Technologie und die Erschließung neuer Ölvorkommen seien etwa die Opec-Länder und vor allem Russland. Bei den Opec-Ländern sinke die Marktmacht, weil die USA bis 2020 weltweit größter Öl-Förderer werden könnten.

    * Russland wiederum muss als einer der Hauptlieferanten für Europa mit neuer Konkurrenz rechnen, weil etwa Deutschland seinen Bedarf an fossilen Rohstoffen zunehmend aus Ländern decken könnte, die bisher die USA beliefern, wie Nigeria. Die sinkende Nachfrage aus den USA führt bereits jetzt zu einem steigenden Überangebot von Gas und Öl auf den Weltmärkten und zu einem erheblichen Preisverfall. "Deutschland dagegen zählt zu den Gewinnern und dürfte seine Energieversorgungssicherheit deutlich erhöhen können", heißt es gleichzeitig.

    Der BND erwartet auch, dass sich als Folge der Eigenproduktion von Öl und Gas die Wettbewerbsfähigkeit der zuletzt angeschlagenen US-Wirtschaft wieder verbessern wird. Bis zum Jahr 2020 wird in den Vereinigten Staaten mit rund drei Millionen neuen Arbeitsplätzen gerechnet, auch deshalb weil Strom deutlich günstiger werde als etwa in Deutschland. Für energieintensive Unternehmen werden die USA deshalb als Standort attraktiv. Der Gaspreis ist nach Angaben von Experten noch stärker gesunken.

    Erstmals hätten die USA wegen der drastisch sinkenden Importe und der steigenden Exporte von fossilen Rohstoffen sogar eine Chance, ihr riesiges Handels- und Leistungsbilanzdefizit wieder in den Griff zu bekommen. Bis 2020 dürfte sich das Defizit halbieren, was die Rolle des Dollars als weltweite Leitwährung festigen werde, schreiben die Autoren der Studie.
    Quelle
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    Abwanderung energieintensiver Unternehmen?
    Fracking: EU verunsichert vom US-Schiefergas-Boom
    In den USA sinkt der Energiepreis, die Industrie boomt - dank der Förderung von Schiefergas. In der EU bleibt Fracking dagegen umstritten. Europas energieintensive Unternehmen sind zunehmend verunsichert, ob sie wettbewerbsfähig bleiben können. Die EU-Kommission arbeitet nun an einem Rahmen für das Risikomanagement beim Fracking.


    Die umstrittene Fracking-Technologie zur Förderung unkonventioneller fossiler Brennstoffe sorgt für Euphorie
    in der US-Industrie, in Europa für Protest von Bürgerbewegungen und Umweltverbänden. Foto: dpa
    Die USA setzen seit Jahren auf die Förderung unkonventioneller fossiler Brennstoffe wie Schiefergas. Dank sinkender Energiepreise erlebt die US-Industrie einen neuen Aufschwung. Dagegen sind Europas energieintensive Unternehmen zunehmend verunsichert, ob sie künftig wettbewerbsfähig bleiben können. Die in den USA boomende Förderung von Schiefergas durch "Fracking" ist in der EU aufgrund ökologischer Bedenken höchst umstritten.

    Die USA könnten dank ihrer Schiefergasvorkommen bis 2035 weitgehend unabhängig von Öl- und Gas-Importen werden, heißt es in einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA). Demnach könnten die USA im Jahr 2015 mehr Gas als Russland produzieren, 2017 mehr Energieressourcen fördern als Saudi-Arabien.

    Durch den Fracking-Boom sinken in den USA die Gaspreise seit 2010, während sie in Europa auf hohem Niveau geblieben sind. Industrieunternehmen in energieintensiven Branchen wie Petrochemikalien (chemische Produkte aus Erdgas), Kraftstoff, Düngemittel oder Stahl wollen von der billigen Gasproduktion in den USA profitieren, berichtete die Financial Times vor wenigen Wochen. Nach Schätzungen von Dow Chemical plane die Branche in den USA Investitionen von mehr als 90 Milliarden Dollar (68 Milliarden Euro). Dow Chemical selbst kündigte Investitionen von drei Milliarden Dollar in Texas und Louisiana an.

    Beispiel ArcelorMittal
    Der Schiefergas-Boom in den USA verunsichert inzwischen europäische Produzenten, die befürchten, in den energieintensiven Bereichen nicht mehr wettbewerbsfähig zu bleiben. Neil Sampat, Analyst bei Nomura, verweist darauf, dass der Stahlgigant ArcelorMittal keine neuen Investitionen in Europa für Stahlproduktion oder Eisenerzabbau plant: "Das Unternehmen verschiebt seinen geografischen Schwerpunkt schrittweise von Europa nach Nordamerika".

    Gordon Moffat, Direktor des europäischen Verbandes der Stahlproduzenten Eurofer (European Steel Association), sagte: "Es ist ziemlich überraschend, welchen Einfluss Schiefergas hat. Ich denke, wir werden die Re-Industrialisierung der USA erleben. Die Produktionsverlagerung von Europa in die Vereinigten Staaten findet bereits statt: im petrochemischen Sektor ist das bereits sichtbar und nun passiert es auch in der Stahlindustrie".

    "Ein Weckruf für Europa"
    "Schiefergas führt dazu, dass die Energiesicherheit in den USA steigt und die Energiekosten dort sinken", sagte der Chefökonom des European Policy Centre (EPC), Fabian Zuleeg. Das ermuntere amerikanische Produzenten und sei "ein Weckruf für Europa, dass wir auch in der Energiepolitik zusammenarbeiten müssen", so Zuleeg. "Wir müssen eine bezahlbare, sichere Energieversorgung in Europa sicherstellen, mit einem Binnenmarkt für Elektrizität."

    Während sich Analysten bei der Diagnose einig sind, gehen die Meinungen bei den daraus abgeleiteten Empfehlungen bezüglich Fracking in Europa weit auseinander. Industrievertreter Moffat glaubt, dass der Schiefergas-Boom ein perfektes Mittel für den Wiederaufschwung der krisengebeutelten Industrien in den USA sei und diese Rolle auch in Europa übernehmen könnte. Allerdings seien die Voraussetzungen in den USA günstiger als in Europa, so Moffat. "Die Schiefergas-Vorkommen in den USA liegen außerhalb der Bevölkerungszentren. Da ist die Förderung einfacher als in Europa, wo die Schiefergas-Vorkommen in der Nähe von Ballungszentren liegen", so Moffat.

    Skepsis gegenüber Schiefergas in Europa
    Europa ist aufgrund seiner Bevölkerungsdichte und dem gesteigerten Bewusstsein für ökologische Risiken beim Thema Fracking deutlich zurückhaltender als die USA. In Frankreich und Bulgarien wurde ein Verbot der Schiefergasförderung erlassen, andere EU-Länder haben bis auf weiteres ein Moratorium verhängt. EurActiv.de hat eine Übersicht zum aktuellen Stand der Gesetzgebung zur Förderung nicht-konventioneller Gasreserven in Europa erstellt.

    Die Umweltorganisation "Friends of the Earth" hat im September 2012 den viel beachteten Bericht "Shale gas: unconventional and unwanted" veröffentlicht. Die Umweltaktivisten warnen darin unter anderem davor, dass Europa seine Vision für eine nachhaltigere, CO2-arme Energiezukunft riskiere, wenn es die Förderung fossiler Brennstoffe wie Schiefergas nicht dauerhaft verbiete. Zuleeg dagegen beschreibt den ambivalenten europäischen Ansatz, wonach die EU nicht zwingend den amerikanischen Schiefergas-Weg gehen müsse, diese Option aber auch nicht gänzlich aus der Hand geben sollte.

    Fracking in Großbritannien
    Großbritannien hat am 13. Dezember 2012 ein zwischenzeitlich geltendes Fracking-Verbot wieder aufgehoben und will nun europäischer Vorreiter in diesem Sektor werden.

    Auch auf der EU-Ebene zeichnet sich eine Regelung an, die Fracking befürwortet, aber an Umweltauflagen knüpfen wird. So hat das Europäische Parlament am 21. November 2012 ein von der Grünen-Fraktion gefordertes Fracking-Verbot abgelehnt und stattdessen einen stabilen Rechtsrahmen gefordert, der sich mit den ökologischen Bedenken der umstrittenen Fördertechnik auseinandersetzt. Die EU-Kommission hat daraufhin Ende Dezember angekündigt, noch in diesem Jahr einen Rahmen für das Risikomanagement bei der Förderung unkonventioneller fossiler Brennstoffe wie Schiefergas vorzuschlagen. Zu den Chancen und Risiken des Fracking läuft derzeit eine Opens external link in new windowOnline-Konsultation.
    Quelle

    Die Ukraine bereitet eine „Schiefergas-Revolution“ vor
    "In Europa fehlen die Taten"
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    Deutsches Schiefergas
    Bundesregierung will Fracking von Schiefergas erlauben
    Die Bundesregierung möchte Fracking künftig auch in Deutschland erlauben – Die Methode ist umstritten. Der Gewinn für Unternehmen zweifelhaft.


    Die Bundesregierung plant eine Zulassung für die Fracking Technik. wikicommons


    Die hoch umstrittene Fracking-Methode, bei der Schiefergas aus dem Boden gewonnen wird, könnte künftig auch in Deutschland zu einer gängigen Technik werden. Die Bundesregierung plant eine entsprechende Zulassung. Das geht aus einem Papier der Vorsitzenden der Arbeitskreise Umwelt und Wirtschaft der Regierungsfraktionen im Deutschen Bundestag hervor, das welt.de vorliegt.

    Welche Intentionen stecken hinter den Ankündigungen der Bundesregierung? – Die mögliche Zulassung der Fracking-Methode hängt mit der Hoffnung auf den neuen „Gas-Boom“ in den USA und dessen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zusammen. Bereits seit Monaten hatten CDU- und FDP-Politiker darauf hingewiesen, dass er es sei, der die hohen Energiepreise in Deutschland senken und die Unabhängigkeit von Gas aus Russland beenden könne. Auch Konzerne wie Exxon hatten sich dieser Meinung angeschlossen. Sie betonten, dass der heimische Brennstoff die Stromkosten der Industrie und die Energiewende retten könnte. Vor einer möglichen Zulassung der Schiefergasgewinnung durch Fracking, müssen jetzt zunächst deren Auswirkungen auf die Umwelt untersucht werden.

    „Hoffnung Fracking“ – alles nur eine Illusion?
    Doch ob die Fracking-Methode der deutschen Industrie überhaupt einen Gewinn bringt, ist fraglich. Das liegt unter anderem an den vergleichsweise geringen Schiefergas-Vorkommen in Deutschland, die einen Schiefergas-Boom unwahrscheinlich machen: Etwa 1,3 Billionen Kubikmeter technisch förderbares Schiefergas vermutet die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Deutschland. Das entspricht zwar der 13-fachen Menge des deutschen Jahresverbrauchs, ist im Vergleich zu dem Schiefergas-Vorkommen in den USA (15 Billionen) allerdings gering.

    Auch der derzeitige Gaspreis reicht nicht aus, um die hohen Kosten für die Schiefergasförderung zu decken. Der Gaspreis in Europa liegt bei derzeit 10 Dollar pro Million British thermal units (MMBtu). Um die Kosten zu decken, wäre ein Anstieg auf 15 Dollar nötig. Doch die Nachfrage nach Gas nimmt eher ab als zu: Immer mehr Deutsche dämmen ihre Häuser. Es gibt zunehmend strombetriebene Wärmepumpen oder Pelletheizungen und die Winter werden milder.

    Für Unternehmen spielt Fracking kaum eine Rolle
    Hinzu kommt, dass Fracking nur in wenigen Unternehmen eine ernsthafte Rolle spielt. „Viele sind mit der Energiepolitik der Bundesregierung nicht einverstanden", sagt Unternehmensberater Mandewirth im Interview mit dem manager-magazin. „Die Fracking-Debatte verstärkt in diesem Zusammenhang das energiepolitische Grundrauschen. In den strategischen Planungen der Firmen spielt das Thema Fracking in Deutschland aber praktisch keine Rolle.“

    Auch die hohe Bevölkerungsdichte spricht gegen einen Schiefergas-Boom in Deutschland. „Um einen Preiseffekt zu erzielen, müsste man massiv in die Gasförderung einsteigen", erklärt Energiereferent Sebastian Bolay des Deutschen Industrie- und Handelskammerstag (DIHK) im Gespräch mit dem manager-magazin. Viele Anwohner wehren sich gegen den Ausbau der in Deutschland bisher kaum erprobten Fracking-Methode.

    Die Meinung vieler Fachleute steht fest: "Die zu erwartende Gasförderung durch Fracking spielt für den Gaspreis keine Rolle", betonte A.T.-Kearney-Energieexperte Kurt Oswald im Interview mit dem manager-magazin. „Fracking in Deutschland wird die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie nicht beeinflussen.“
    Quelle

    Schwarz-gelbe Initiative will Fracking in Deutschland durchsetzen
    Die Fracking-Illusion
    Wie Schiefergas die Welt verändert: Die neue Macht der USA



    Geändert von delle59 (05.11.14 um 08:47 Uhr)
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    Einigung auf Regeln für Fracking in Deutschland
    Die Bundesminister Altmaier und Rösler haben sich darauf geeinigt, wie die umstrittene Gas-Fördermethode des Frackings in Deutschland durchgeführt werden soll. Der Gesetzentwurf setzt enge Grenzen.


    Foto: pa/dpa-infografik/Globus-Grafik
    Die Bundesregierung will die umstrittene Gas- und Ölförderung aus tiefen Gesteinsschichten nur unter strengen Auflagen in Deutschland zulassen. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) haben sich auf einen entsprechenden Verordnungsentwurf geeinigt.

    In dem Entwurf wird ein Verbot des sogenannten Fracking in Trinkwasserschutzgebieten vorgeschlagen. Dazu soll es eine Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes geben. Zudem soll es bei allen neuen Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung geben.

    Gasbedarf für 13 Jahre gedeckt
    Altmaier hatte zuletzt immer wieder betont, er sehe nur sehr begrenzte Chancen für das Fracking in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich skeptisch. Bei der neuen Fördertechnik wird mit hohem Druck unter Einsatz von Wasser, Sand und Chemikalien das Gestein so aufgebrochen, dass das Gas entweichen kann.

    Zwar hatte das Umweltbundesamt (UBA) in einer Studie 2012 geschätzt, dass sich allein mit den vermuteten Schiefergasvorkommen der deutsche Gasbedarf für 13 Jahre decken ließe. Da aber 14 Prozent der Fläche als Wasserschutzgebiete ausgewiesen sind, dürfte das Potenzial weit geringer sein.

    Beim Fracking werden Wasser, Chemikalien und Sand unter hohem Druck in Schiefergestein gepresst, um dieses aufzubrechen (fracken) und so Gasreserven zu erschließen. In den USA wird dies bereits in großem Stil getan, was zu einem Verfall der Gaspreise und in der Folge auch der Stromtarife geführt hat. Auch Ölquellen sprudeln dank der Technik wieder verstärkt. Allerdings gelten die Umweltauswirkungen als noch wenig erforscht.

    Konzerne wittern lukratives Geschäft
    Eine Arbeitsgruppe der Fraktionen von Union und FDP hatte von der Regierung eine bundesweite gesetzliche Klarstellung für die neue unkonventionelle Gasförderung verlangt. In Deutschland wittert unter anderem der US-Konzern ExxonMobil ein lukratives Geschäft.

    Der Bundesrat hatte gefordert, den Einsatz umweltgefährdender Substanzen beim Fracking solange komplett zu verbieten, bis die Risiken restlos geklärt sind. Laut Altmaier kann wegen der nun geplanten Restriktionen von einem Boom wie in den USA auf absehbare Zeit keine Rede sein.

    Es gibt zwar seit Jahrzehnten eine Gasförderung in Deutschland, es fehlt aber bisher eine klare Regelung zur Ausbeutung von Gasvorkommen in tiefen Schiefergesteinsschichten.
    Quelle

    Ab Minute 1 wird`s sehr interessant

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    Tiefe Fracking-Löcher, gruselige Vorstellungen
    Fracking ist eine Technologie, mit der Erdgas aus großer Tiefe gefördert werden soll. Überall im Land regt sich Widerstand. Auch in Mülheim. Die Leute sind verunsichert und fürchten die Gefahren.


    Der Protest gegen "Fracking" ist groß und die Sorgen der Bewohner wachsen immer weiter.
    Foto: dpa
    Wenn Ute Möhlig über die Wiesen des Mülheimer Aubergs schaut, dann blickt sie auf satte grüne Flächen, ein paar Bäume, keine Industrie-Schornsteine oder Häuser am Horizont. "An manchen Herbstabenden kann man hier die schönsten Sonnenuntergänge sehen, solche Farben gibt es sonst nirgendwo", sagt sie. Neben ihr auf einer Bank sitzt Thorald vom Berg. Er ist Naturschützer, Ute Möhlig engagiert sich schon lange in einem Bürgerverein im Mülheimer Süden.

    Sie beide treibt nun schon seit geraumer Zeit eine Sorge um, die Sorge vor einer neuen Technologie, die viel verändern könnte: Fracking heißt das Verfahren, mit dem aus tiefsten Gesteinsschichten Erdgas gewonnen werden soll – möglicherweise auch hier in Mülheim. Zumindest wenn es nach der Firma Wintershall geht, die sich große Teile von NRW, darunter auch den Mülheimer Süden, gesichert und bei der Bezirksregierung in Arnsberg eine Genehmigung für Probebohrungen beantragt hat.

    Beim sogenannten Fracking wird ein mehrere hundert Meter tiefes Loch ins Erdreich gebohrt, um an Gasvorkommen zu gelangen, die in tiefen Gesteinsschichten gebunden sind. Durch dieses Loch wird dann mit hohem Druck eine Mischung aus Wasser, Sand und Chemikalien gepumpt, die das Gestein aufbrechen und das Gas an die Oberfläche befördern soll.

    Gruselige Vorstellung
    Für Thorald vom Berg und Ute Möhlig ist das eine gruselige Vorstellung: "Da werden hochgiftige Chemikalien tief in die Erde gepumpt und kein Mensch weiß, wo die hingelangen und vor allem wie man sie da wieder rausholen soll", sagt Möhlig. Seit zwei Jahren beschäftigt sie sich nun schon mit dem Verfahren, das in den USA bereits angewandt wird und dort in einigen Regionen eine Art modernen Goldgräberrausch verursacht hat.

    Ute Möhlig kann gleich eine ganze Handvoll Studien aufzählen, englische und amerikanische, die bescheinigen, welches Risiko in den Erdbohrungen steckt. Ohne nachschauen zu müssen referiert sie, dass "von den 260 additiven Chemikalien, die dort zum Einsatz kommen, bei 58 eine toxische, krebserregende oder mutagene Wirkung nachgewiesen werden konnte." Ihre Hauptsorge: "Niemand kann sicherstellen, dass von diesem Zeug nichts in Trinkwasser gerät."

    Naturschützer Thorald vom Berg bewundert das Engagement seiner Mitstreiterin. Schon als Student in Freiburg setzte er sich für die Umwelt ein, demonstrierte damals gegen die aufkommende Atomkraft. Gemeinsam mit vielen jungen Menschen zog er unter anderem gegen Gorleben auf die Straße. 40 Jahre lang hat er den Kampf gegen die Atomkraft gekämpft, lang vergeblich, viel zu lang aus seiner Sicht.

    Neuer Slogan: "No Fracking"
    Wenn man ihn in seinem kleinen, leuchtend blau angestrichenen Häuschen im Mülheimer Stadtteil Saarn besucht, kann man sich gut vorstellen, dass im Vorgarten lange eine gelbe "Atomkraft, nein danke"-Fahne wehte – nun hat vom Berg einen neuen Slogan, mit dem er protestiert: "No Fracking". Und er hat neue Mitstreiter. Nicht Kommilitonen, wie in seinen Studententagen, sondern ältere Menschen, die Angst haben wie er. Statt gelber AKW-Buttons tragen sie nun die Anstecker der Fracking-Gegner: eine rote Hand mit dem Slogan "Stoppt Fracking".

    Als die Mülheimer Naturschutzverbände Ende 2011 ins Kloster Saarn einluden, um über die bis dahin noch unbekannte Technologie mit dem englischen Namen "Fracking" zu informieren, da war der kleine angemietete Saal innerhalb von Minuten überfüllt: "Ich war froh, dass ich früh da war und noch einen der wenigen Sitzplätze ergattert hatte", erinnert sich vom Berg, der damals wie heute staunt, wie groß das Interesse an der unbekannten Technologie in der Bevölkerung sofort war.

    Weil ein Großteil der Besucher gar nicht mehr in den Raum passte, beschloss man spontan, die Veranstaltung in die benachbarte Kirche zu verlegen. "Der eingeladene Vertreter der Firma Wintershall war schlicht von den Socken, bei dieser Resonanz", erinnert sich vom Berg.

    Fragen über Fragen
    Denn mit dem Interesse kamen die Fragen: Welche Stellen kommen für solche Bohrungen in Frage? Welche Chemikalien werden in den Boden gepumpt? Wie kann sichergestellt werden, dass sie dort nicht mit dem Trinkwasser in Berührung kommen? Wie bekommt man die Chemie wieder aus dem Erdreich? Was macht das Fracking mit dem Boden? Kann es zu Erdbeben kommen?

    Auf viele Fragen gibt es immer zwei Antworten, klagen die Fracking-Gegner: "Betriebsgeheimnis" oder "bislang nicht erforscht." Doch während Umweltschützer es auch gern dabei belassen und Fracking in Deutschland einfach gleich beerdigen würden, klagen Geologen über den aus ihrer Sicht verfrühten Widerstand: So lange die neue Technologie unerforscht sei, könne man auch nicht seriös vor ihr warnen. "Wir Wissenschaftler sollen solche Risiken prognostizieren, doch wir können das kaum noch leisten, wenn wir nicht einmal in kleinem Maßstab Untersuchungen anstellen dürfen", beklagen der Kieler Geologie-Professor Andreas Dahmke und zwei Kollegen in einem Debattenbeitrag im "Spiegel".

    Bundespolitik schaltet sich ein
    Während sich Industrie und Bürgerinitiativen vor Ort in vielen Gemeinden in NRW schon unversöhnlich gegenüberstehen, hat nun auch die Bundespolitik reagiert: Umweltminister Peter Altmaier (CDU) legte gemeinsam mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) einen Gesetzentwurf vor, den "Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes".

    Darin heißt es über das Fracking, dass "das Verfahren unter der Voraussetzung eingesetzt werden kann, dass der Schutz des Trinkwassers gewährleistet ist und keine nachteiligen Umweltbeeinträchtigungen eintreten."

    Ein Satz, den man in zwei Richtungen deuten kann, wie sich zeigt: Während Umweltminister Altmaier beteuert, er sehe auf absehbare Zeit nicht, dass irgendwo in Deutschland Fracking zur Anwendung komme, betont sein Kabinettskollege Rösler stets "die Chancen, die diese Technologie der Industrie aber auch den Menschen gleichermaßen" biete: "Überall, wo diese Technologie angewendet wird, sinken die Energiepreise – bestes Beispiel sind die USA."

    Auch in der NRW-Landesregierung scheint noch keine Einigkeit über die neue Energiegewinnung zu herrschen – auch hier prallen Umwelt- auf Wirtschaftsinteressen: Während der Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) zumindest in einem "langfristigen Prozess" und "mit allen Beteiligten" über die wissenschaftliche Erkundung des Vorkommens laut nachdenkt, bezeichnet der grüne Umweltminister Johannes Remmel die Technologie als "russisches Roulette" und lehnt sie komplett ab.

    Keine Bohrtürme im Naturschutzgebiet
    Ute Möhlig steht dem Gesetzentwurf aus Berlin skeptisch gegenüber, auch wenn er die Nutzung des Frackings auf den ersten Blick in Mülheim verhindert. Denn der von ihnen bewachte Auberg ist schon heute Naturschutzgebiet – unmöglich also, dass hier in Zukunft Bohrtürme stehen. "So eine Regelung nützt uns am Ende doch gar nicht", glaubt sie, denn: "Dann stellt man den Bohrturm eben außerhalb des Naturschutzgebietes auf – von außen kann man doch nicht sehen, welche Fläche dann unterirdisch ausgebeutet wird." Auch welche Wege die Chemie sich im Erdreich sucht, macht ihr große Sorge: "Was im Münsterland in den Boden gepumpt wird, kommt vielleicht hier wieder raus."

    Immerhin: Bereits im Dezember 2011 sprachen sich im Mülheimer Stadtrat alle Fraktionen in einer Resolution einmütig gegen Fracking aus – kein städtisches Grundstück soll dafür zur Verfügung stehen. Auch Privatbesitzer wurden dazu aufgefordert, ihre Grundstücke nicht für Fracking-Vorhaben zu verpachten oder zu verkaufen.

    Rückenwind für die Fracking-Gegner also vonseiten der Stadt, aber auch von den Umweltministern in Land und Bund, die dem Fracking eine klare Absage erteilen. Mit Sorge schauen die Umweltschützer jedoch auf Aussagen der Wirtschaftsminister, die dem Verfahren – oder zumindest der Erkundung sehr viel offener gegenüberstehen.
    Quelle

    Fracking kann Seen und Flüsse stark belasten
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    Das Öl geht zur Neige - trotz Fracking
    Nach Meinung vieler Regierungen ist Fracking die Lösung der Energie-Probleme. Einer neuen Studie zufolge zögert die Fördermethode das Ende von Öl und Gas jedoch nur um wenige Jahre hinaus.


    (Foto: AFP)
    Wenn es nach Meinung der Befürworter von Fracking geht, läutet die Methode den Beginn eines neuen Öl-Zeitalters ein: Fracking soll nicht nur für billige Spritpreise sorgen, sondern auch fördernde Staaten von Ländern wie Russland oder Saudi Arabien unabhängig machen.

    Umweltschützer befürchten allerdings, dass Fracking das Grundwasser verseucht, wenn dabei verschiedene Chemikalien ins Erdreich geleitet werden. Eine neue Studie dämpft die Erwartungen nun auch in ökonomischer Hinsicht. Die Methode, mit der Förderanlagen Öl und Gas aus tiefliegenden Gesteinsschichten durch hydraulischen Druck holen, zögere das Ende der fossilen Ressourcen nur unwesentlich hinaus, schreiben die Wissenschaftler der "Energy Watch Group" in ihrem Bericht "Fossil and Nuclear Fuels - the Supply Outlook". (pdf)

    "Wir werden dieses Jahrzehnt noch den Paradigmenwechsel erleben. Statt jedes Jahr ein bißchen mehr, wird es danach jedes Jahr ein bißchen weniger Energierohstoffe geben", sagte Studienleiter Werner Zittel bei der Vorstellung der Studie in Berlin. Die Knappheit werde sich zuerst beim Erdöl bemerkbar machen. Ein Benzinpreis von zwei Euro pro Liter sei deswegen innerhalb der kommenden fünf Jahre denkbar.

    Den Wissenschaftlern zufolge erreichen die Förderungen von Gas und Kohle bereits im Jahr 2020 ihren Höchststand. Die Produktion von Öl habe schon heute das Maximum überschritten. Verglichen mit 2012 soll die Produktion von Öl 2030 um 40 Prozent fallen. Daran werde auch Fracking nichts ändern. Es ist allerdings umstritten, wann das globale Fördermaximum erreicht ist.

    Der Studie zufolge haben neue Methoden nicht dazu geführt, dass mehr Öl gefördert wird, sondern die sinkende Produktion auf einem bestimmten Level gehalten. Seit 2005 bleibe die weltweite Förderung bislang konstant, schreiben die Experten.

    Der Bericht der Energy Watch Group, einem internationalen Netzwerk aus Wissenschaftlern und Parlamentariern mit Fokus auf Nachhaltigkeitsforschung, steht im Kontrast zu einer anderen wichtigen Studie. Im November veröffentlichte die Internationalen Energieagentur (IEA) mit Sitz in Paris ihren Bericht "World Energy Outlook 2013" (Zusammenfassung als PDF). Dort heißt es, Kohle, Öl und Gas würden auch über 2030 hinaus den globalen Energiemix dominieren - weil Nachfrage wie auch Fördermenge weiter zunehmen würde.

    Fracking hat besonders in den Vereinigten Staaten die Hoffnungen auf lang anhaltenden Wohlstand durch fossile Energien genährt. Kauften die Amerikaner im Jahr 2005 noch 60 Prozent ihres Öls auf dem Weltmarkt ein, sind es heute nur noch etwas mehr als 40 Prozent. Die USA, über Jahrzehnte einer der größten Ölimporteure der Welt, sind drauf und dran, einen Großteil des Bedarfs aus eigener Förderung decken zu können. Die IEA schätzt, dass im Jahr 2017 die USA Saudi-Arabien als weltgrößten Ölproduzenten ablösen und von Importen unabhängiger werden. Etwa im Jahr 2030 dürfte das Land Nettoexporteur von Öl werden.

    Das Beispiel der USA weckt auch bei europäischen Regierungen und Wirtschaftsverbänden hohe Erwartungen. In Deutschland herrscht über die umstrittene Förderung durch Fracking Uneinigkeit, Landesregierungen etwa in Bayern stemmen sich dagegen. Die Bundesregierung verspricht sich aber durch unerschlossene Gasgebiete Einnahmen in Milliardenhöhe. Die sollen in Zeiten unsicherer Energieversorgung durch die erneuerbaren Energien eine verlässliche Alternative bieten.

    Der hohe Preis für fossile Rohstoffe und abgeschwächte Umweltauflagen in Ländern wie den USA hätten neue Fördermethoden befeuert, analysieren die Experten der Energy Watch Group. Aber auch in Amerika neige sich der Boom dem Ende: Von 2015 bis 2017 an solle die Förderung deutlich sinken.

    Die geringere Öl-Produktion führe weltweit schon bald zu einer "Energielücke". Diese könne auch durch andere fossile Rohstoffe wie Kohle oder Gas nicht aufgefüllt werden, zumal auch diese Energieträger in Zukunft an ihre Grenzen stoßen werden.
    Quelle
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    Fracking-Gesetz soll vor der Bundestagswahl kommen
    Zuletzt ging es hin und her zwischen Fraktionen, Ministerien und Kanzleramt. Nun soll das Kabinett Mitte Mai das Gesetz zum umstrittenen Gas-Fracking absegnen.


    Weltweit wird die Fördermethode Fracking heiß diskutiert - nicht nur in
    Deutschland regt sich heftiger Wiederstand © Kay Nietfeld/DPA
    Union und FDP wollen noch vor der Bundestagswahl die umstrittene Förderung von Gas aus tiefen Gesteinsschichten gesetzlich regeln. Eine Kabinettsbefassung zum sogenannten Fracking bereits am 8. Mai sei aber nicht möglich, weil es noch Klärungsbedarf gebe, hieß es am Freitag aus Koalitions- und Regierungskreisen. Daher wurde der 15. Mai vereinbart. Das Kabinett soll nur Formulierungshilfen beschließen und das Gesetz über die Fraktionen eingebracht werden, damit der Bundesrat am 5. Juli noch vor der Bundestagswahl über das Vorhaben entscheiden kann.

    Während Teile der FDP und das Wirtschaftsministerium die Chancen der Technologie betonen, gab es von rund 80 Unions-Abgeordneten mit Wahlkreisen in möglichen Frackinggebieten Bedenken. Ein verschärfter Entwurf des Bundesumweltministeriums sieht nun vor, dass Wasserschutzgebiete und Heilquellengebiete tabu sein sollen, ebenso Bohrungen von außerhalb unter Wasserschutzgebiete. Auch Trinkwassergewinnungsgebiete werden stärker ausgeklammert. Für alle Tiefbohrungen und die Verpressung der Bohrflüssigkeit müsse ein Einvernehmen mit der zuständigen Wasserbehörde hergestellt werden - die somit einen breiten Ermessensspielraum bekommt.

    "Das wird zu einer deutlichen Verschärfung der Erdgasförderung in Deutschland führen", betonte der Unions-Abgeordnete Andreas Mattfeldt. Kritiker fürchten, dass eingesetzte Chemikalien das Grundwasser verunreinigen. Bisher wird die neue Fördertechnik mit horizontalen Bohrungen de facto in Deutschland nicht angewandt - es fehlt aber eine grundlegende rechtliche Klarstellung für die Zukunft.

    Fracking-Flüssigkeiten können Grundwasser vergiften
    Den deutschen Mineralbrunnen gehen die Schutzvorschriften nicht weit genug. "Die gegenwärtig diskutierten Entwürfe der Koalition sind für uns nicht akzeptabel", erklärte der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM), Stefan Seip, in Bonn. Natürliches Mineralwasser müsse von ursprünglicher Reinheit sein und bedürfe einer amtlichen Anerkennung. Das Eindringen geringster Mengen toxischer Fracking-Flüssigkeiten werde zum Verlust dieser Anerkennung führen. "Das Fracking kann so zu einer existenzbedrohenden Gefahr für Mineralbrunnen werden", warnt der Verband.

    Bei der neuen Fördertechnik wird mit hohem Druck unter Einsatz von Wasser, Sand und Chemikalien das Gestein aufgebrochen, damit das Gas durch feine Risse großflächig entweichen kann. SPD und Grüne sind für Verbot, bis ein Einsatz ohne giftige Chemikalien möglich ist, die Linke will ein Komplettverbot von Fracking für ganz Deutschland.
    Quelle

    Schleswig-Holstein will Fracking verbieten lassen
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    EU könnte Deutschland zum Fracking zwingen
    Die umstrittene Gasförderung mittels Fracking könnte in Deutschland durch die Hintertür erlaubt werden. Die Bundesrepublik könnte gezwungen sein, Genehmigungen zu erteilen. Das schreibt der Fernsehsender n-tv auf seiner Internetseite. Der Fall würde eintreten, wenn die EU Fracking so regelt, dass es zugelassen ist. Dann könnte sich Deutschland nicht mehr gegen die Bohrungen wehren, hieß es. Der aus Deutschland entsandte EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) ist gegen ein Verbot des Fracking und will Probebohrungen erlauben.


    In den USA wird Fracking bereits kommerziell betrieben (Quelle: picture alliance / dpa)

    Sorgen um das Grundwasser
    Da beim Fracking ein Chemikalien-Wasser-Gemisch in den Boden gepumpt wird, um das sogenannte Schiefergas zu fördern, reagieren Umweltschützer aber auch Bürger ablehnend. Das Grundwasser könnte gefährdet werden.

    Aus den USA sind Bilder bekannt, auf denen Menschen den Wasserstrahl in ihrer Küche anzünden können, weil das Wasser durch Fracking in der Gegend mit Gas in Berührung gekommen ist. Allerdings hat diese Szene aus dem Film "Gasland" auch einige Kritiker auf den Plan gerufen, die das ganze für eine Fälschung halten.

    Mit dem Segen der EU
    "Ich glaube, dass Fracking eine Option für ganz Europa sein kann", sagte Oettinger im ARD-"Morgenmagazin". Wasserschutzgebiete sollen dabei jedoch ausdrücklich ausgenommen werden. Ohne Verbündete könnte Deutschland eine EU-Richtlinie zum Fracking nicht verhindern, schreibt n-tv. Insgesamt könne es Berlin ganz Recht sein, auf diese Weise zu einer industriefreundlichen Regelung zu kommen, ohne sich die Finger schmutzig machen zu müssen.

    Uneinigkeit über Fracking
    Doch so einfach ist die Sache nicht. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) ist eher contra Fracking eingestellt, Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ist Befürworter - und auch in den übrigen EU-Staaten ist die Meinung keinesfalls einhellig. Polen, Großbritannien und die Ukraine würden beim Fracking vorangehen, sagte Oettinger. Zu den Fracking-Skeptikern in Europa gehört neben Deutschland auch Frankreich. Im Nachbarland darf ebenso wie in Tschechien und Bulgarien derzeit nicht gebohrt werden. Rumänien war zuerst ein Gegner, erlaubt jetzt aber doch Probebohrungen.
    Quelle

    Fracking-Test: 2600 Liter Diesel versickern im Boden

    Das ist ja mal wichtig hier: :beer:


    Deutschlands Bierbrauer mischen sich in den Streit über Gasförderung ein. Durch Fracking sei die Sicherheit der Trinkwasserversorgung gefährdet, warnt der Verband - und damit auch das Reinheitsgebot des Gerstensafts.

    Bierbrauer fürchten um Reinheitsgebot
    Geändert von delle59 (05.11.14 um 08:49 Uhr)
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    Rohstoff-Boom: USA errechnen gigantische Schieferöl-Reserven

    Ölförderung in Kalifornien: Umstrittene Technik. REUTERS
    Die US-Regierung treibt die Förderung von Schieferöl voran: Erstmals hat die Energiebehörde nun die weltweiten Vorkommen beziffert, die sich mit dem umstrittenen Fracking-Verfahren fördern lassen. Die größten Reserven liegen demnach in Russland.

    Washington - Bislang hatte die US-Regierung nur die Reserven an Schiefergas und -öl im eigenen Land berechnet. Nun liefert die amerikanische Energiebehörde erstmals eine Schätzung, wie groß die förderbaren Vorkommen weltweit sein könnten. Der Studie zufolge ließen sich die globalen Energiereserven um elf Prozent steigern. Die Voraussetzung: Alle 41 untersuchten Länder müssten das umstrittene Fracking-Verfahren anwenden. Bislang tun dies nur die USA und Kanada im großen Stil.

    Die weltweit förderbaren Reserven an Schieferöl schätzen die US-Experten auf 345 Milliarden Barrel. Die Zahlen für das eigene Land hoben sie gegenüber früheren Schätzungen von 32 Milliarden auf 58 Milliarden Barrel an. Noch größere Vorkommen gebe es in Russland mit 75 Milliarden Barrel. Auf Platz drei liegt China, dahinter folgen Argentinien und Libyen.

    Auch die Schiefergasvorkommen schätzt die US-Regierung größer ein als bislang. Im Falle einer Förderung könnten sie die globalen Gasreserven um 47 Prozent steigern. Die Energiebehörde weist jedoch selbst darauf hin, nur die förderbaren Ressourcen berechnet zu haben - ohne zu berücksichtigen, ob eine Förderung überhaupt profitabel ist. Die Schätzungen seien "in hohem Maße unsicher".

    US-Präsident Barack Obama will die Vereinigten Staaten zum größten Energieproduzenten der Welt und zum Nettoexporteur von Gas zu machen. Dafür genehmigte er vor wenigen Wochen ein milliardenschweres Infrastrukturprojekt. Obamas Ziel: Er will das geopolitische Gewicht der von China attackierten Supermacht weiter steigern.

    In Deutschland ist die Fördertechnik hoch umstritten: Beim Fracking wird Erdgas mit Hochdruck aus verstreuten unterirdischen Quellen herausgepresst. Die Technologie verbraucht unter anderem viel Wasser, es wurden teils giftige Chemikalien im Boden verpresst, zudem befürchten US-Behörden Luft- und Grundwasserverschmutzungen und eine Verschlechterung der Lebensqualität für Anwohner.
    Quelle

    Umstrittene Erdgasförderung: Forscher wollen Fracking in Deutschland
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    US-Studie belegt Trinkwasserbelastung durch Fracking
    Zu viel Methan, zu viel Ethan und zu viel Propan: Eine US-Studie hat neue Hinweise auf eine Belastung von Trinkwasser durch das umstrittene Fracking ergeben.

    Brunnen in der Nähe von Frackinganlagen sind häufig mit Methan, Ethan und Propan belastet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Gruppe von Forschern der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina. Die Wissenschaftler hatten Proben in 141 privaten Brunnen in der Gegend des Marcellus-Beckens im Nordosten des Bundesstaats Pennsylvania genommen, in dem es große Schiefergasvorkommen gibt. Die Studie erschien in der aktuellen Ausgabe des Magazins Proceedings of the National Academy of Sciences.

    Bei Brunnen im Umkreis von einem Kilometer um Frackinganlagen war die Belastung mit Methan demnach sechsmal höher als in anderen Brunnen. Die Ethankonzentration war sogar 23-mal höher. Im Wasser von zehn Brunnen wurde außerdem Propan nachgewiesen.

    Biologische Quellen von Ethan und Propan gibt es in der Region nach Angaben der Forscher nicht. "Die Daten zu Methan, Ethan und Propan sowie neue Erkenntnisse zu Kohlenwasserstoff- und Helium-Isotopen deuten darauf hin, dass die Bohrungen das Wasser einiger Hausbesitzer belastet haben", erklärte Studienautor und Umweltwissenschaftler Robert Jackson. Die Erkenntnisse zu den Auswirkungen von Fracking seien schwer zu widerlegen.

    "Fracking" ist die Abkürzung für den englischen Begriff hydraulic fracturing. Das bedeutet so viel wie hydraulisches Aufbrechen. Bei dem Verfahren werden Wasser, Sand und Chemikalien in unterirdische Gesteinsschichten gepresst und dadurch Druck erzeugt. So sollen Gas oder Öl freigesetzt werden.

    Kritiker bemängeln unter anderem den Einsatz der Chemikalien, in denen sie eine Gefahr für das Trinkwasser sehen. In Deutschland ist ein Gesetzesvorhaben, das Fracking ermöglichen sollte, vorerst gestoppt. Union und FDP konnten sich nicht auf eine gemeinsame Richtung einigen.
    Quelle

    Studie über Pennsylvania: Fracking treibt Gase ins Trinkwasser
    Fracking-Gesetz scheitert am schwarz-gelben Streit, das politisch heikle Projekt wird der nächsten Regierung überlassen.
    Geändert von delle59 (05.11.14 um 08:51 Uhr)
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