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  1. #1



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    [font=georgia, serif]Ökostrom-Umlage



    Stromanbieter rechnet mit historischem Preisanstieg
    [/font]





    [font=Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Tahoma, 'Nimbus Sans L', sans-serif]Im Jahr 2013 rollt auf die deutschen Stromkunden Berechnungen zufolge eine Kostenlawine zu. Die Energieversorger begründen das mit der Ökostrom-Umlage: Sie soll um 50 Prozent steigen.[/font]



    [font=Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Tahoma, 'Nimbus Sans L', sans-serif][/font]



    Windkraftanlagen des Parks Alpha Ventus in der Nordsee vor Borkum (o.l.), Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) (o.r.), ein Erdwärmekraftwerk im mecklenburgischen Neustadt-Glewe (u.l.), eine Biogasanlage im brandenburgischen Schwedt (u.r.): Energieversorger verweisen bei der Strompreisentwicklung auf die Ökostrom-Umlage



    Der größte Energieversorger in Ostdeutschland, enviaM, stimmt seine Kunden auf höhere Strompreise ein. In ganz Deutschland sei ab Januar 2013 mit einem "historischen" Anstieg zu rechnen, kündigte Vertriebsvorstand Andreas Auerbach an. Dafür verantwortlich machte er unter anderem die Erhöhung der Ökostrom-Umlage, die von allen Verbrauchern zu zahlen ist.



    Laut Vorstandschef Carl-Ernst Giesting wird auch die Konkurrenz nicht an einem Anstieg vorbeikommen. "Die Kostenbelastungen sind so hoch, dass sich ansonsten kein Vertrieb mehr rechnet", sagte Giesting.



    Anstieg im zweistelligen Bereich



    Er widersprach zugleich Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), der unter Berufung auf Experten von einer Strompreiserhöhung um lediglich fünf Prozent gesprochen hatte. Der Anstieg werde im zweistelligen Bereich liegen – also mindestens zehn Prozent betragen.



    EnviaM hatte seinen 1,2 Millionen Stromkunden bis Jahresende stabile Preise garantiert. Die bislang letzte Erhöhung nahm das Unternehmen im Mai 2011 vor. Im Grundversorgungsgebiet, das den Großteil Ostdeutschlands umfasst, beziehen zwei Drittel der Kunden den Strom von enviaM.



    Ökostrom-Umlage um 50 Prozent höher



    Die Ökostrom-Umlage, mit der die Verbraucher an den Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energie beteiligt werden, steigt 2013 um 50 Prozent auf 5,4 Cent je Kilowattstunde, wie mehrere Medien berichteten.



    Die Preissteigerung könnte Studien zufolge aber abgefedert werden. Die sogenannte EEG-Umlage beträgt in diesem Jahr rund 3,6 Cent je Kilowattstunde. Steigt sie im nächsten Jahr auf 5,4 Cent, bedeutet das für einen Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden Strom Mehrkosten in Höhe von rund 60 Euro, zuzüglich Mehrwertsteuer.



    Am Montag geben die Betreiber der Ãœbertragungsnetze offiziell die neue Höhe der EEG-Umlage bekannt. Der endgültige Betrag könne jedoch erst zum Wochenende berechnet werden und sich deshalb noch geringfügig ändern.



    Verbraucherportale rechnen mit sieben Prozent



    Die Verbraucherportale Verivox und toptarif.de rechnen damit, dass sich Strom für Privatkunden nach der erwarteten Steigerung der Umlage um mindestens sieben Prozent verteuert. Darüber hinaus werden voraussichtlich aber auch noch weitere Preisbestandteile des Stroms angehoben – wie zum Beispiel die Netzentgelte, mit denen der Betrieb, die Wartung und der Ausbau der Stromnetze finanziert werden.



    Um die EEG-Umlage zu senken, schlägt die Umweltschutzorganisation Greenpeace in einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft vor, die Begünstigungen von Unternehmen bei der EEG-Umlage zu reformieren und somit die Industrie stärker an den Kosten der Energiewende zu beteiligen.



    Zugleich fordert sie, Strom aus erneuerbaren Energien steuerlich zu begünstigen. Ãœber diese beiden Faktoren ließe sich die EEG-Umlage von derzeit 3,59 Cent auf 2,2 Cent pro Kilowattstunde reduzieren, erklärte Greenpeace.



    Ökonomen plädieren für Hartz-IV-Anpassung



    Um vor allem einkommensschwache Haushalte von der Preissteigerung zu entlasten, plädiert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer weiteren Studie für eine Anpassung der Hartz-IV-Grundsicherung, des Wohngeldes und des Bafög-Satzes.



    Zugleich regt das DIW einen Freibetrag bei der Stromsteuer für die ersten 1000 verbrauchten Kilowattstunden Strom pro Haushalt und Jahr an. Darüber hinaus fordert das Institut einen Ausbau von Beratungsprogrammen und Prämien für die Anschaffung von energiesparenden Haushaltsgeräten für einkommensschwache Haushalte.



    Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hatte am Dienstag angekündigt, allen Haushalten bis 2020 eine kostenlose Energieberatung ermöglichen zu wollen. Zudem stellte er Hilfsprogramme für einkommensschwache Haushalte in Aussicht. Deren Ausgestaltung ist aber noch unklar.



    Der energiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rolf Hempelmann,forderte in der "Welt" einen "Energieeffizienzfonds", aus dem die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen gefördert werden soll. Ähnlich äußerte sich Grünen-Fraktionsvize Bärbel Höhn.



    Quelle: Welt.de
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  2. #2



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    [font=georgia, serif]Kosten der Energiewende[/font]

    [font=georgia, serif]Firmen tricksen bei Ökostrom-Abgabe[/font]








    Bundesumweltminister Peter Altmaier drückt bei der EEG-Befreiung auch mal ein Auge zu



    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Umweltminister Altmaier will die Ökostrom-Förderung radikal reformieren, doch für die Bürger wird es teuer. Denn die Industrie wälzt die Kosten der Energiewende auf die Verbraucher ab: Die Firmen nutzen zahlreiche Schlupflöcher - und machen dicke Gewinne.[/font]



    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Hamburg - Jetzt ist es offiziell: Strom wird teurer, die Öko-Umlage steigt im kommenden Jahr von 3,6 Cent pro Kilowattstunde auf 5,3 Cent. Die Bundesregierung begründet dies mit der Energiewende, doch das ist nur ein Teil der Wahrheit: Ein mindestens ebenso wichtiger Grund sind die weitreichenden Ausnahmen für energieintensive Industrieunternehmen. Allein im vergangenen Jahr beliefen sie sich auf insgesamt 8,6 Milliarden Euro.



    Mit anderen Worten: Die Kosten der Energiewende sollen vor allem die Verbraucher zahlen, während Firmen in großem Stil von den höheren Stromkosten freigestellt werden. 2011 hatten noch 813 Unternehmen einen Antrag auf Befreiung von der Öko-Umlage gestellt, in diesem Jahr ist die Zahl
    auf mehr als 2000 hochgeschnellt.



    Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist der Aufpreis auf jede Kilowattstunde, den Stromverbraucher für den Ausbau der erneuerbaren Energie zahlen. Mit jedem Unternehmen, das befreit wird, steigt der Kostenanteil, den die Verbraucher zu schultern haben. Dabei haben die Ausnahmen für jene Unternehmen, die besonders viel Strom benötigen, durchaus einen Sinn: Energieintensive Betriebe sind von der Umlage befreit, weil sie,
    so argumentiert auch Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), im internationalen Wettbewerb stehen. In anderen Ländern ist der Strom für die Industrie deutlich günstiger, die Konzerne warnen vor dem Abbau von Arbeitsplätzen, sollten sie benachteiligt werden.
    [/font]



    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Wiesenhof und Mineralbrunnen gehören zu den Begünstigten[/font]



    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Diesem Argument folgt sogar Greenpeace, allerdings zieht es den Umweltschützern zufolge nur bei Industriebetrieben wie Zementherstellern, Aluminiumhütten oder Stahlproduzenten. Tatsächlich aber liest sich die Liste der im vergangenen Jahr begünstigten Unternehmen wie ein buntes Sammelsurium: Da finden sich Milchbetriebe, Schlachthöfe, Tierfutterhersteller, Kartoffelverarbeiter, Mineralwasserabfüller und Brötchenbäcker. Diese Unternehmen dürften aber deutlich weniger stark im internationalen Wettbewerb stehen als die Schwerindustrie.[/font]



    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Auch Firmen, die quasi Teil der Energiewende sind, gehören zu den Begünstigten. Hersteller von Brennmaterial für die als umweltfreundlich geltenden Holzpelletheizungen zum Beispiel oder eine Tochterfirma des Solarstromtechnik-Herstellers Solarworld.[/font]



    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Stromverbrauch bewusst erhöht[/font]



    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Bisher sah die Regelung vor, dass ein Unternehmen dann als energieintensiv gilt, wenn es pro Jahr mehr als zehn Gigawattstunden Strom verbraucht oder die Stromkosten bei mindestens 14 Prozent seiner Wertschöpfung liegen. Die kuriose Folge: Betriebe, die unter der Grenze lagen, trieben ihren Stromverbrauch bewusst in die Höhe, beispielsweise indem sie in den Zeiten von Werksferien ihre Maschinen weiterlaufen ließen - ohne zu produzieren.

    Das jedenfalls sagt Bernd Drechsel über Konkurrenten. Der Textilunternehmer aus Oberfranken fühlt sich veräppelt.
    [/font]




    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Er wollte seinen Betrieb sparsamer machen und kaufte teure, energieeffiziente Maschinen - nur um dann festzustellen, dass er unter die Befreiungsgrenze fiel und plötzlich erheblich mehr zahlen musste. Jetzt übersteigt die EEG-Umlage sogar seinen Jahresgewinn. Drechsel zieht deshalb mit Unterstützung seines Branchenverbandes vor das Bundesverfassungsgericht - im November ist der erste Gerichtstermin.[/font]



    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]"Gesteigerte Kreativität" bei der Suche nach Hintertüren[/font]



    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Das Umweltministerium hat das Problem erkannt und in der jüngsten Novelle des EEG die Verbrauchsgrenze auf eine Gigawattstunde pro Jahr gesenkt. Die Befreiung gilt zudem von 2013 an nur noch für die Strommenge, die diese Grenze überschreitet - nicht wie vorher für den gesamten Verbrauch. Damit wird der bewusste Mehrverbrauch zwar eingeschränkt, dafür allerdings der Kreis der Berechtigten deutlich ausgeweitet. Außerdem schlüpfen immer mehr Unternehmen durch eine andere Lücke des Gesetzes: das sogenannte Eigenstrom-Privileg. Das sollte jene Betriebe begünstigen, die ihren Strom selbst erzeugen. Weil das Gesetz aber unscharf formuliert war, haben findige Unternehmen Wege gefunden, um in den Genuss der Befreiung zu kommen.



    In einem
    Rechtsgutachten aus dem Umweltministerium heißt es, die nicht berechtigten Betriebe entwickelten "gesteigerte Kreativität" bei dem Versuch, das Privileg für sich zu nutzen. So kamen sie auf die Idee, Kraftwerke oder Teile davon zu pachten oder Strom als Dienstleistung von Dritten zu beziehen und das Ganze als Eigenverbrauch zu definieren.
    [/font]



    [font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Das Gutachten kommt zu dem Schluss, dass alle untersuchten Tricks unzulässig sind. Dass das grundsätzlich etwas ändert, ist allerdings nicht zu erwarten. Denn ob beim Eigenverbrauch die Voraussetzung für die Befreiung von der Ökostrom-Umlage vorliegt, prüfen nicht die Beamten vom Umweltministerium, sondern die privaten Netzbetreiber. Und denen kann es im Grunde egal sein, ob ein Unternehmen die Ökostrom-Umlage zahlt oder nicht.[/font]





    Quelle: Spiegel.de
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  3. #3



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    [font=georgia, serif]Erneuerbare Energien[/font]

    Ökostromumlage steigt um 47 Prozent auf 5,277 Cent





    [font=Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Tahoma, 'Nimbus Sans L', sans-serif]Die vier Betreiber der deutschen Stromübertragungsnetze haben die EEG-Umlage für das kommende Jahr auf 5,277 Cent pro Kilowattstunde Strom festgelegt. Der Strom wird dadurch deutlich teurer.[/font]





    [font=Arial, 'Helvetica Neue', Helvetica, Tahoma, 'Nimbus Sans L', sans-serif][/font]



    Der Zählerstand eines Wechselstromzählers in einem Haushalt

    Die Verbraucher müssen im kommenden Jahr mit satten Strompreiserhöhungen rechnen. Die auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien steigt um 47 Prozent auf 5,277 Cent je Kilowattstunde, wie die vier für die Verwaltung der Förderzahlungen zuständigen Ãœbertragungsnetzbetreiber bestätigten. Für 2012 hatte die Umlage noch 3,59 Cent betragen.



    Dies würde für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden bedeuten, dass allein diese Zusatzkosten beim Strompreis von 125 auf knapp 185 Euro steigen – ohne Mehrwertsteuer. Ein Grund ist der Boom bei der Solarenergie. Zusammen mit höheren Netzentgelten und weiteren durch die Energiewende bedingten Kosten drohen Strompreiserhöhungen um bis zu zehn Prozent, schätzen Versorger.



    Die vier Betreiber von Höchstspannungsleitungen in Deutschland berechnen den erzeugten Ökostrom und sind daher auch für die Zahlung der Vergütungen an Betreiber von Solaranlagen, Windrädern und Biogasanlagen verantwortlich. Diese erhalten auf 20 Jahre garantierte Vergütungen für jede Kilowattstunde Strom. Die Fördersätze werden regelmäßig gesenkt, in einigen Jahren soll die Förderung auslaufen.



    Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will die Entlastungen für einige Unternehmen beim Strompreis auf den Prüfstand stellen. Bei einigen Firmen stelle sich die Frage, "müssen die entlastet werden?", sagte Altmaier am Montag im ZDF-"Morgenmagazin".



    "Deshalb werde ich mir das genau anschauen und das genau überprüfen", kündigte der Minister an. Grundsätzlich hält er Entlastungen bei der EEG-Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien sowie bei Netzentgelten aber für sinnvoll. "Das war richtig, weil es um Arbeitsplätze in Deutschland geht."



    Quelle: Welt.de
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  4. #4

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    Ohhh Mann es wird immer und immer teurer...am besten man rüstet sein Haus auf Solar um^^

  5. #5
    Avatar von Redcat


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    So damit ist es also raus,

    Frau Merkel ist ein genauso verlogenes und wortbrüchiges Politmiststück wie der Rest der schwarz/gelben,

    Industrie , Banken,Ärzte;Pharmaindustrie und Großkapital hörigen, Politikertruppe.

    Hat Sie uns nicht hoch und heilig im Bundestag versprochen das die Umlage für diesen Schwachsinn der sich erneuerbares Energiengesetz nennt

    nicht über die 3,6 Cent steig.

    Hoffentlich verklagt einer diese Frau mal wegen bewußter Täuschung und Schädigung des Deutschen Volkes.

    Und wenn Ich diesen sogennanten Umweltminister sehe und höre, mit seinen Vorschlägen zur Energieberatung für die Leute die demnächst Ihren Strom rationaliesieren müßen weil es nicht mehr bezahlbar ist am Abend ein Buch zu lesen,

    könnte Ich kotzen.

    Hoffentlich macht das Deutsche Volk nicht den Fehler und wartet bis zur nächsten Wahl und wählt diese Brut wieder ins Amt.

    Leute wir sollten auf die Straße gehen angesichts der Schieflage dieser Gesellschaft.
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  6. #6

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    Gibts n guten Trick: Starkmagnet an den Zähler. somit zählt er weitaus langsamer ;D
    FamouZ is Back!

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  7. #7
    Avatar von Redcat


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    «Spiegel»: Milliardengeschenk für Industrie bei Energiewende



    Berlin. Die Bundesregierung wird nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» im kommenden Jahr Industriebetriebe in großem Umfang von den gestiegenen Stromkosten befreien.

    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle habe Mitte Dezember rund 1550 Unternehmen mitgeteilt, dass sie von der sogenannten EEG-Umlage weitgehend ausgenommen seien, schreibt der «Spiegel» in seiner aktuellen Ausgabe.

    Der wirtschaftliche Vorteil für die Betriebe werde nach Berechnungen der Grünen bis zu vier Milliarden Euro betragen. Entsprechend höher falle die Stromrechnung für Privatkunden und kleinere Unternehmen aus. Nach Angaben des Öko-Instituts sei das vorgebliche Kriterium für die Befreiung - Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit - in der Mehrzahl der Fälle nicht gegeben.

    Von der EEG-Umlage umfassend befreit sind laut «Spiegel» auch Kohlegruben der Energiekonzerne RAG und Vattenfall, Schlachthöfe von Wiesenhof und anderen Geflügelmästern sowie Tierfutterfabriken. Profiteure seien zudem regionale Wurst- und Käsehersteller, Schokoladenfabriken, Solar- und Bioenergiefirmen, die Stadtwerke München, der Erdölmulti Exxon und die Bremer Tageszeitungen AG.

    Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte im Oktober angekündigt, die Ausnahmen für Unternehmen bei der EEG-Umlage auf den Prüfstand zu stellen. Es hätten inzwischen mehr Unternehmen eine Befreiung von der Ökostrom-Umlage beantragt als nur die, die im internationalen Wettbewerb stehen, hatte Merkel seinerzeit erklärt. Im Oktober lagen 2000 entsprechende Anträge von Unternehmen vor. (dpa)
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  8. #8

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    Wenn ich das lese komme ich einen Wutanfall.



    MfG Wolke

  9. #9
    Avatar von Redcat


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    Ja Wolke wenn Dir dabei schon schlecht wird.

    Dann ließ das mal mit Genuß.







    Die Verzögerungen beim Bau der Stromleitungen zu den Offshore-Windparks kosten fast drei Milliarden Euro. Die Grünen beklagen ein "Desaster".



    Die Verzögerungen beim Bau der Stromleitungen zu den Windparks auf hoher See kommen die deutschen Verbraucher vermutlich deutlich teurer zu stehen als von der Bundesregierung prognostiziert. Laut einer Studie im Auftrag der Grünen im Bundestag sind bis zu 2,7 Milliarden Euro Entschädigung für die Betreiber von Offshore-Windparks bis 2015 zu erwarten. Im Gesetz, das vorige Woche auch vom Bundesrat verabschiedet wurde, ist dagegen von einer Milliarde Euro die Rede.



    Verbraucher zahlen die Zeche



    In dem Gutachten des Instituts ERA sind zwei Szenarien berechnet worden. Im ersten geht Autor Björn Pieprzyk davon aus, dass sich bis 2015 der Anschluss von elf Offshore-Windparks verzögern wird, im Durchschnitt um 15 Monate.

    Die entgangenen Einnahmen werden den Betreibern großenteils ersetzt, damit der Ausbau der Offshore-Windkraft sich nicht noch länger verzögert. Der Stromnetzbetreiber Tennet, der für einen Großteil der Anschlüsse verantwortlich ist, kommt mit dem Bau der Stromleitungen nicht hinterher. Die Kosten von 2,7 Milliarden Euro müssen laut Gesetz die Verbraucher tragen. Auf ihren Strompreis können bis zu 0,25 Cent pro Kilowattstunde aufgeschlagen werden.



    Nach 2015 weitere Belastungen



    In einem zweiten Szenario der Studie wird angenommen, dass nur acht Windparks Entschädigungen erhalten, weil es beim Bau der Anlagen auch zu Verzögerungen kommt. Dann läge die Entschädigungssumme aber mit 2,2 Milliarden Euro immer noch doppelt so hoch wie vorhergesagt. Nach 2015 könnten noch weitere Belastungen auf die Verbraucher zukommen.

    Der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer, der das Gutachten in Auftrag gab, sagte, "Schwarz-Gelb hat den Stromkunden keinen reinen Wein eingeschenkt". Statt die Kosten auf die Verbraucher abzuwälzen, müsse der Bund die finanzielle Verantwortung übernehmen, "denn er verantwortet auch das Desaster."
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