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    Die weltgrößten Containerschiff-Reedereien wollen zusammenarbeiten

    Branchenflaute zwingt weltgrößte Reedereien in Allianz

    Netzwerk. "Star Alliance" gibt es in der Luftfahrt schon seit Jahren - die Schifffahrtbranche kopiert das Prinzip der Kooperation jetzt.

    Kopenhagen. Was die Luftfahrtbranche seit Jahren macht, will die Containerschifffahrt kopieren. Die weltweit drei größten Reedereien schließen sich zu einem Netzwerk zusammen. Lufthansa, United Airlines und US Airways sind schon seit Jahren in der „Star Alliance" vereint.
    Für den Kunden bedeutet das: Es ist einfacher, Kombinationen von Flügen beider Anbieter zu buchen. Man fliegt etwa mit Austrian Airlines von Wien nach New York - und mit einer United-Maschine zurück.

    Ähnlich wird auch das Container-Netzwerk funktionieren, das auf den Namen P3 getauft wird. Die gebuchte Transportkapazität wird auf die drei beteiligten Unternehmen CMA CGM, MSC und Maersk aufgeteilt.

    Marktanteil bis zu 42 Prozent

    Die drei Konzerne wollen 255 Schiffe für P3 zur Verfügung stellen - das ist etwa ein Sechstel der Gesamtflotte der drei Reedereien. Das Transportvolumen von 2,6 Millionen Standardcontainern teilt sich auf 29 Linien auf.

    Laut Maersk-Marketingmanager Vincent Clerc soll der Marktanteil der drei Gesellschaften zwischen Asien und Europa 42 Prozent, auf Transatlantikrouten rund 40 Prozent und auf Pazifikrouten 24 Prozent betragen.

    Frachtindizes schwach

    Hintergrund für das Netzwerk ist die seit Jahren andauernde Branchenflaute: Seit fünf Jahren sind die Kapazitäten viel höher als die Nachfrage. Heuer soll das Angebot um 7,5 Prozent wachsen, der Transportbedarf jedoch nur um 4,5 Prozent.

    Frachtindizes bewegen sich aktuell zwar aufwärts, doch das Niveau ist so niedrig, dass die Preise im Keller sind. Der Baltic Dry Index misst vor allem den Schüttgutverkehr. Er hatte sich nach der Krise zunächst bis Ende 2009 auf knapp 4700 Punkte gekämpft, mittlerweile liegt er deutlich unter 1000 Punkten. Der New Contex, der das Chartern von Containern abbildet, hat sich ähnlich schlecht entwickelt. Immerhin ist er heuer rund sieben Prozent im Plus.

    Das Bündeln der Kräfte dürfte also vor allem dazu dienen, sich untereinander den Markt besser aufzuteilen - und die ohnehin deutlich kleinere Konkurrenz in die Schranken zu weisen. Die Nummer Vier der Branche, Evergreen, ist mit unter 200 Schiffen deutlich kleiner als die Allianz alleine. (stl)

    Quelle



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    Geändert von salviner01 (27.11.14 um 13:41 Uhr)
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
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