Bedanken Bedanken:  0
Ergebnis 1 bis 5 von 5
  1. #1
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59




    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    6.120
    Points
    6.806
    Level
    54
    Level completed: 28%, Points required for next Level: 144
    Overall activity: 48,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive

    Franzosen wählen Hollande zu ihrem Präsidenten

    Franzosen wählen Hollande zu ihrem Präsidenten
    Machtwechsel in Paris: Der Sozialist François Hollande ist Frankreichs neuer Präsident. Er löst den konservativen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy ab und wird der erste linke Präsident seit 17 Jahren.


    François Hollande

    Linksrutsch in Frankreich: Erstmals seit 17 Jahren zieht mit François Hollande wieder ein Sozialist in den Präsidentenpalast ein. Der 57-Jährige gewann am Sonntag klar die Stichwahl um das höchste Staatsamt. Der konservative Amtsinhaber Nicolas Sarkozy musste sich geschlagen geben.

    Laut einer nach Schließung der Wahllokale um 20.00 Uhr vom Sender TF1 veröffentlichten Hochrechnung erreichte Hollande 52 Prozent der Stimmen. Nach einer Hochrechnung von France 2 gewann der Sozialist mit 51,9 Prozent. Sarkozy galt zuletzt als der unpopulärste Staatschef seit Einführung der Direktwahl des Präsidenten 1958.

    Auf dem Bastille-Platz in Paris und vor der Zentrale der sozialistischen Partei PS brachen Zehntausende Anhänger bei Bekanntgabe der Hochrechnungen in riesigen Jubel aus. "On a gagné" jubelten sie: "Wir haben gewonnen." Vor der Zentrale der UMP ging es ruhig zu, aber auch im Saal der Pariser Mutualité hatten sich Getreue des scheidenden Präsidenten versammelt. "Nicolas, Du bleibst der Beste", war auf einem Plakat zu lesen.

    Im Ausland wird mit Spannung erwartet, welche Auswirkungen der Machtwechsel in Paris auf die Europa- und Wirtschaftspolitik des Landes haben wird. Hollande, der in den kommenden fünf Jahren die Geschicke der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft lenken wird, hatte im Wahlkampf für ein sozialeres Europa geworben.

    Hollande will EU-Fiskalpakt neu verhandeln

    SPD-Chef Sigmar Gabriel gratulierte noch am Abend per Twitter: "FELICITATION, Francois Hollande!!! 51,9 % - das ist das Ende von "Merkozy" und der Anfang eines besseren Europa!"

    Der Sozialistenchef hat angekündigt, den mühsam geschnürten EU-Fiskalpakt neu verhandeln zu wollen. In konservativ regierten Staaten wie Deutschland wird dies allerdings strikt abgelehnt. Nach Angaben aus seinem Wahlkampfteam wollte Hollande noch am Sonntagabend mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Kontakt aufnehmen.

    Internationales Konfliktpotenzial bergen auch Hollandes Pläne für einen vorzeitigen Abzug der französischen Truppen aus Afghanistan. Er will sie entgegen Abmachungen mit den Verbündeten bereits Ende 2012 heimholen.

    Im Bereich der Innenpolitik müssen sich Banken und Spitzenverdiener auf harte Zeiten gefasst machen. Der langjährige Vorsitzende der Parti Socialiste (PS) hat die Finanzwelt offen zu seinem "Gegner" erklärt. Auf Topeinkommen sollen künftig bis zu 75 Prozent Steuern fällig werden. Die PS ist die Schwesterpartei der deutschen SPD, die sich vom Wahlsieg Hollandes ein wichtiges Signal für einen Linksrutsch auch in anderen europäischen Ländern erhofft.

    Rechnung für durchwachsene Amtszeit von Sarkozy

    Dem noch bis Mitte Mai amtierenden Sarkozy präsentierten die Wähler am Sonntag die Rechnung für eine durchwachsene Amtszeit. Er musste sich vorwerfen lassen, Frankreich deutlich schlechter durch die Finanz- und Wirtschaftskrise geführt zu haben als Kanzlerin Merkel Deutschland. Sowohl die Arbeitslosigkeit als auch die Staatsschulden sind weiter gestiegen. Hinzu kamen etliche Image schädigende Affären um reiche Freunde, maßlose Regierungsmitglieder oder Vetternwirtschaft.

    Hollande sagte bereits vor der Wahl: "Der Präsident, der ich sein werde, wird dem Kandidaten ähneln, der ich bin: respektvoll, einigend - ein normaler Kandidat für eine normale Präsidentschaft im Dienste der Republik." Eine seiner ersten Amtshandlungen werde eine Reise zu Kanzlerin Merkel nach Berlin sein. Mit dem G8-Treffen (18./19. Mai) und dem Nato-Gipfel (20./.21. Mai) in Chicago stehen schon wenige Tage nach Hollandes Amtseinführung die ersten internationalen Top-Termine auf dem Programm.

    Die Sozialisten schienen sich des Wahlsiegs Hollandes schon am frühen Nachmittag sicher gewesen zu sein. Beobachtern zufolge waren die Vorbereitungen zum großen Fest der Sozialisten auf dem Platz an der früheren Bastille weiter vorangeschritten als die der Konservativen um Sarkozy. An der Bastille, dem Symbol der französischen Revolution, hatte 1981 Frankreichs Linke den Sieg Mitterrands als erster sozialistischer Präsident der 5. Republik gefeiert.
    Quelle

  2. #2
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59




    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    6.120
    Points
    6.806
    Level
    54
    Level completed: 28%, Points required for next Level: 144
    Overall activity: 48,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive
    Herr über 350 Atombomben und 65 Millionen Franzosen

    Erstmals seit 17 Jahren steht in Francois Hollande ein Sozialist an Frankreichs Staatsspitze. Vor der Vereidigung teilte ihm Vorgänger Sarkozy die Zahlenkombinationen für Frankreichs Atombomben mit.


    Kommen und gehen: die Sarkozys verabschieden sich auf der Treppe
    des Elysee-Palasts vom neuen Präsidenten Francois Hollande
    Mit Francois Hollande hat Frankreich erstmals seit 17 Jahren wieder einen sozialistischen Präsidenten. Eineinhalb Wochen nach seinem Wahlerfolg wurde der 57-Jährige am Dienstag offiziell im Pariser Elysée-Palast in sein Amt eingeführt.

    Sein Mandat bestehe darin, ein unter seiner Schuldenlast ächzendes Frankreich wirtschaftlich wieder aufzurichten und in Europa einen neuen Weg aufzuzeigen, erklärte Hollande nach seiner Amtsübernahme.

    "Unsere Differenzen dürfen keine Hürden werden", betonte er mit Blick auf die von ihm geforderte Einheit der Nation.

    "Merci Nicolas"

    Auch bei der Wirtschaft sei es Zeit für den Wandel: "Es wird Zeit, die Produktion vor die Spekulation zu setzen." Beim ökologischen Umbau der Energiewirtschaft sei ebenfalls neue Akzente notwendig.

    Der scheidende konservative Präsident Nicolas Sarkozy hatte seinen Nachfolger vor der Zeremonie im Innenhof des Elysée empfangen. Anschließend teilte Sarkozy Hollande die Nummerncodes für die französischen Atombomben mit. Frankreich soll etwa 350 Atomsprengköpfe besitzen

    Danach verließ Sarkozy den Präsidentensitz und wurde mit "Merci Nicolas"-Rufen seiner Anhänger verabschiedet. Nach Informationen der Zeitung "Le Parisien" will er im Anschluss an einen zweiwöchigen Auslands-Urlaub "im Süden" seinen Beruf als Anwalt wieder aufnehmen.

    Hollande war am 6. Mai zum Nachfolger des Konservativen Sarkozy gewählt worden. Anders als sein Amtsvorgänger hatte Hollande die Zeremonie der Amtseinführung eher nüchtern gestaltet. Er wurde begleitet von seiner Lebensgefährtin, der Journalistin Valérie Trierweiler (47). In elegantes Schwarz gekleidet schritt sie stets diskret hinter ihm.

    Royal war demonstrativ ferngeblieben

    Hollandes frühere Partnerin, die sozialistische Spitzenpolitikerin Ségolène Royal, war der Zeremonie demonstrativ ferngeblieben. "Das habe ich so entschieden", erklärte sie im TV-Nachrichtensender BFM.

    Auch die vier Kinder, die sie gemeinsam mit Hollande hat, hätten trotz Einladung eine Teilnahme abgelehnt – "um nicht vom Hauptgeschehen abzulenken".

    Auch Trierweilers drei Söhne fehlten. Sarkozy hatte sich bei seiner Amtsübernahme 2007 mit seiner gesamten Familie präsentiert.

    Flug am Abend nach Berlin

    Hollande wurde bei der Zeremonie zum Großmeister der Ehrenlegion erklärt und mit 21 Schüssen Salut als neuer Präsident begrüßt. Er wollte nach einer Kranzniederlegung am Arc de Triomphe und einer Rede am Pariser Rathaus am Abend zu einer Unterredung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fliegen. Noch vor der Reise nach Berlin will er seinen neuen Premierminister ernennen.

    Hollande ist in der Geschichte der Fünften Republik seit 1958 erst der zweite Sozialist im Elysée-Palast. Sein sozialistischer Vorgänger Francois Mitterrand regierte von 1981 bis 1995.

    Seither waren mit Jacques Chirac und Nicolas Sarkozy Staatschefs aus dem gaullistischen Lager an der Macht. Unter den Gästen bei Hollandes Amtseinführung war am Dienstag auch Mitterrands Tochter, Mazarine Pingeot.

    Überschattet wurde die Amtsübernahme von einer schlechten Wirtschaftsnachricht: Das Statistikbüro bestätigte, dass Frankreichs Wirtschaft im ersten Quartal ein Nullwachstum hatte. Die Zahl der Beschäftigten dagegen blieb mit einem leichten Zuwachs von 0,1 Prozent erstmals seit langem weitgehend stabil.
    Quelle

  3. #3

    Registriert seit
    Jun 2012
    Beiträge
    10
    Points
    2
    Level
    1
    Level completed: 3%, Points required for next Level: 48
    Overall activity: 0%
    Achievements:
    7 days registered
    Vielleicht interessiert es hier auch den ein oder anderen



    #########



    Richtet sich wohl eher an die Leute, die legal etwas kleines betreiben wollen, wie zb eine Webdienst hosten oder ein kleines Portal und dabei nicht auf die Annehmlichkeiten eines eigenen vKS verzichten wollen. Seedboxen und P2P sind nicht möglich, UDP ist aus, das gleich vorweg - 500gb Traffic im Monat ist die Grenze, das sollte aber quasi niemand erreichen.



    Grund: OVH (und damit der Reseller isgenug) hat sein Netz ausgebaut und bietet ab sofort darum einen kostenlosen Mikro vKS, Location ist frei wählbar:

    http://www.isgenug.de/vks/geovks.xml



    Laufzeit ist 1Monat, kann (bzw muss) aber jeden Monat durch den Manager verlängert werden, sollte ja aber kein Problem darstellen.

    [font=tahoma,geneva,sans-serif]wie läd man ftp downloads herunter?[/font]

  4. #4

    Registriert seit
    Jun 2012
    Beiträge
    10
    Points
    2
    Level
    1
    Level completed: 3%, Points required for next Level: 48
    Overall activity: 0%
    Achievements:
    7 days registered
    Wollte hier nur sagen, das ich mir eben einen bestellt habe und die Daten soeben angekommen sind. Muss mich zwar an BashShell gewöhnen, aber wofür gibts überall Anleitungen - Kollege meinte er hat den auch und er läuft und verrichtet seinen Dienst. Teamspeak sollte u.a. auch kein Problem sein.



    Achja das steht leider sehr schlecht auf der Seite beschrieben, ihr müsst zuerst eine Kundenkennung anlegen ( http://hilfe.ovh.de/KundenkennungOVH ), der will nach der SMS nämlich Kennungsdaten.



    /edit

    hier vielleicht für den ein oder anderen nützlich:

    http://board.classicreleases.to/inde...er-einrichten/

    [font=tahoma,geneva,sans-serif]wie läd man ftp downloads herunter?[/font]

  5. #5
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59




    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    6.120
    Points
    6.806
    Level
    54
    Level completed: 28%, Points required for next Level: 144
    Overall activity: 48,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive
    François Hollande, der französische Patient
    Die Bürger wenden sich ab, die Unternehmen haben das Vertrauen verloren: Frankreichs Präsident François Hollande ist ein Jahr im Amt – und sein Land so tief in der Wirtschaftskrise wie lange nicht.


    Unbeliebt wie nur wenige Präsidenten vor ihm: Frankreichs Staatschef François
    Hollande steht zunehmend alleine da Foto: AP
    Er selber würde gerne noch einen Aufschub bekommen. Eine Amtszeit könne immer erst am Ende beurteilt werden, findet François Hollande. Und doch weiß der sozialistische Politiker, dass Experten im In- und Ausland eine Bilanz seiner bisherigen Amtszeit ziehen werden, wenn sich am 6. Mai der Jahrestag seiner Wahl zum Präsidenten Frankreichs nähert.

    Der 58-Jährige und seine sozialistische Regierung hatten den Wählern viel versprochen. Die wirtschaftliche Lage wollten sie verbessern, von der Schließung bedrohte Werke und Arbeitsplätze retten, die Steuerbelastungen gerechter verteilen und Sparmaßnahmen verhindern. Doch die harte Wirklichkeit, die europäische Schuldenkrise hat Hollande längst eingeholt und ihm die eigenen Grenzen vor Augen geführt.

    Ein Jahr nach seiner Wahl steckt die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone tiefer denn je in der Krise. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass neue Schreckensmeldungen bekannt werden. Die Arbeitslosigkeit steigt und steigt, die Defizitziele wurden verfehlt, das Wachstum schwächelt und das Verbraucher-Vertrauen sinkt.

    Unternehmen laufen Sturm und warnen so wie der bekannte Fondsmanager Edouard Carmignac, dass Frankreich am Abgrund stehe und dringend seinen wirtschaftspolitischen Kurs ändern müsse. Kurz: Die Stimmung könnte trüber nicht sein.

    Reformen verschleppt
    Hollande beteuert, er habe die Probleme erkannt. Sie sind vor allem struktureller Natur und viel zu lange verschleppt worden. Dennoch fällt die Bilanz des sozialistischen Präsidenten ein Jahr nach seiner Wahl enttäuschend aus.

    So hatte er versprochen, den Anstieg der Arbeitslosigkeit zu stoppen und ab Ende dieses Jahres zu senken. Mit 10,2 Prozent hat sie den höchsten Stand seit 1997 erreicht. Rechnet man die Übersee-Départements dazu, liegt sie inzwischen sogar bei 10,6 Prozent. Im März waren 3,2 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet.

    Hollande hat bereits Maßnahmen wie den sogenannten Generationenvertrag auf den Weg gebracht. Dieser sieht finanzielle Anreize für kleine und mittlere Betriebe vor, die einen jugendlichen Arbeitnehmer von einem Senior anlernen lassen. Im Mai soll zudem die umstrittene Arbeitsmarktreform endgültig vom Parlament abgesegnet werden.

    Sie ist zwar weniger drastisch als die in Deutschland durchgeführten Reformen, dürfte aber dennoch helfen, den starren Arbeitsmarkt für Unternehmen flexibler zu gestalten. Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) hatte Frankreich seit Jahren zu einer Reform seines verkrusteten Arbeitsmarktes gemahnt.

    Doch bis die Maßnahmen wirklich greifen, wird noch einige Zeit vergehen. So lange Frankreichs Wirtschaft nicht wächst, dürfte Hollande den Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht stoppen können. Die Vorzeichen stehen schlecht, denn Wirtschaftsminister Pierre Moscovici musste erst kürzlich die viel zu optimistischen Prognosen Hollandes senken.

    Defizitversprechen wackelt
    Er erwartet für 2013 nun ein Wachstum von 0,1 Prozent und für nächstes Jahr 1,2 Prozent. Allerdings halten Experten auch das noch für zu optimistisch. So gehen führende Ökonomen davon aus, dass Frankreich dieses Jahr ein Negativwachstum von 0,1 Prozent verbuchen wird, 2014 dann ein Wachstum von 0,7 Prozent.

    Damit ist ebenfalls fraglich, ob Hollande seine Defizitversprechen einhalten kann. Bereits im vergangenen Jahr hat er das Defizitziel verfehlt. Anstelle der angestrebten Neuverschuldung von 4,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) lag das Defizit 2012 nach Angaben des Statistikamtes Insee bei 4,8 Prozent. Inzwischen hat Hollande das Erreichen des Defizitziels von drei Prozent von diesem auf das nächste Jahr verschoben.

    Experten kritisieren, dass er bei der Defizitbekämpfung bisher zu einseitig auf Steuererhöhungen gesetzt hat. Das belastet nicht nur die Stimmung, sondern drückt auch aufs Wachstum. "Sie haben einen Steuerschock vorgenommen, der gerechtfertigt ist, um die Defizite kurzfristig zu senken, der aber nicht mehrere Jahre lang haltbar ist", meint Ökonom Philippe Aghion, der in Harvard und an der Ecole d'économie von Paris lehrt.

    Er fürchtet, dass die Steuerlast inzwischen so hoch ist, dass die steuerlichen Einnahmen wegen des hohen Steuerdruck sinken. "Diese neuen Steuern haben eine entmutigende Wirkung auf die Aktivität", sagt er. Ähnlich urteilt der Leiter des arbeitgebernahen Forschungsinstituts COE-Rexecode, Michel Didier: "Die Indikatoren für das Vertrauen sind in Frankreich wegen des Steuer-Chaos runtergegangen."

    Vertrauen der Unternehmer ist dahin
    Vor allem das Vertrauen der Unternehmer in Hollande hat durch die beschlossenen Steuererhöhungen gelitten. Zusätzlich hat die von ihm versprochene 75-Prozent-Steuer auf hohe Einkommen das Image Frankreichs bei ausländischen Investoren beschädigt. Obwohl der Verfassungsrat im Dezember ein Veto einlegte, will Hollande krampfhaft an der Reichensteuer festhalten und sie in abgeänderter Form durchsetzen.

    Sie solle ja nur für zwei Jahre gelten, versucht die sozialistische Regierung zu beschwichtigen. Doch das dürfte nicht helfen, das angekratzte Image zu verbessern. Der Wettbewerbsfähigkeit französischer Unternehmen dürfte die Steuer ebenfalls nicht dienlich sein. Dabei ist der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit eines der größten Probleme Frankreichs.

    Die sozialistische Regierung hatte deshalb im November Steuergutschriften im Umfang von 20 Milliarden Euro beschlossen, um Unternehmen zu entlasten. Premierminister Jean-Marc Ayrault musste jedoch vor wenigen Tagen zugeben, dass sie bisher "nicht genügend genutzt" würden.

    Dabei sollte die Maßnahme eigentlich eines der wichtigsten Instrumente zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sein und entscheidend zum Kampf gegen den Niedergang der französischen Industrie beitragen.

    Für Hollande bleibt damit für seine restliche Amtszeit noch eine Menge zu tun. Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage Frankreichs drängt die Zeit – auch wenn sein Mandat erst 2017 endet.
    Quelle

    Hollande auf Kuschelkurs mit der Wirtschaft
    "Hollande wirtschaftet Frankreich herunter"
    Steinmeier prophezeit Eiszeit zwischen Merkel und Hollande
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
    [Regeln] News-Bereich


Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •