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    Terror-Warnung: USA rechnen mit Attacke wie am 11. September

    Terror-Warnung
    USA rechnen mit Attacke wie am 11. September
    Wegen anhaltender Terrorgefahr bleiben weltweit 19 US-Botschaften und Konsulate geschlossen. US-Nachrichtendienste hatten Gespräche von Al-Qaida-Anführern abgefangen. Es gebe Parallelen zu "9/11".

    Aus Furcht vor einem Terroranschlag bleiben 19 US-Botschaften und Konsulate in dieser Woche geschlossen. Das teilte das Außenministerium in Washington am Sonntag mit.

    Es wies aber zugleich darauf hin, dass die Maßnahme nicht auf neue geheimdienstliche Erkenntnisse vom Wochenende zurückzuführen sei. Man lasse vielmehr "eine Menge Vorsicht" walten. Am Sonntag hatten die USA 22 US-Vertretungen in islamischen Ländern von Mauretanien in Nordwestafrika bis ins südasiatische Bangladesch dichtgemacht.

    Auch Deutschland, Großbritannien und Frankreich schlossen ihre Botschaften im Jemen vorübergehend. Die deutsche Vertretung in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa wird nach Angaben eines Außenamtssprechers vom Freitag auch an diesem Montag nicht öffnen.

    US-Nachrichtendienste hatten nach Angaben von Washingtoner Regierungsbeamten geheime Kommunikationen zwischen führenden Mitgliedern des Terrornetzwerkes al-Qaida abgefangen. Darin sei es um Terroranschläge auf amerikanische Einrichtungen gegangen. Mehrere der Beamten beschrieben die Terrorbedrohung nach Medienberichten als "ernst".

    "Große und bedeutende" Attacke
    Nach Angaben des Senders ABC News sollen Terroristen in einem abgehörten Gespräch gesagt haben, dass die geplante Attacke "groß" und "strategisch bedeutend" sein werde. Der Republikaner Saxby Chambliss, der stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des Senats ist, sprach von der schwersten Terrorbedrohung seit Jahren.

    Mit Blick auf die abgefangene Kommunikation zog er nach Angaben der "Washington Post" in einer NBC-Sendung Parallelen zu Erkenntnissen vor den Attacken vom 11. September 2001.

    Damals habe man nicht die nötigen Konsequenzen gezogen, "aber jetzt, glaube ich, dass es sehr wichtig ist, dass wir die richtigen Pläne machen".

    Andere Vertretungen öffnen wieder
    Der Republikaner verteidigte in diesem Zusammenhang im Interview die Spähaktionen des Geheimdienstes NSA, die vom Computerexperten Edward Snowden enthüllt wurden. Ohne sie würde man Gesprächen zwischen Kriminellen nicht zuhören können, sagte Chambliss.

    Nach Angaben des US-Außenministeriums werden mehrere US-Vertretungen, die am Sonntag dichtmachen mussten, am Montag wieder öffnen. Dazu zählen die Einrichtungen im Irak und in Afghanistan.

    Auf der anderen Seite wurden Vertretungen in den ostafrikanischen Länder Ruanda und Burundi sowie die Inselstaaten Madagaskar und Mauritius der Schließungsliste zugefügt.

    [spoiler=Liste der bis 10. August geschlossenen Botschaften:]Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate

    Dhahran, Saudi-Arabien

    Dschidda, Saudi-Arabien

    Doha, Katar

    Amman, Jordanien

    Kairo, Ägypten

    Riad, Saudi-Arabien

    Kuwait-Stadt, Kuwait

    Manama, Bahrain

    Maskat, Oman

    Sanaa, Jemen

    Tripolis, Libyen

    Antananarivo, Madagaskar

    Bujumbura, Burundi

    Dschibuti, Dschibuti

    Khartum, Sudan

    Kigali, Ruanda

    Port Louis, Mauritius[/spoiler]
    [spoiler=Die folgenden Vertretungen waren am Sonntag geschlossen und sind am Montag wieder geöffnet:]Dhaka, Bangladesch

    Algier, Algerien

    Nouakchott, Mauretanien

    Kabul, Afghanistan

    Herat, Afghanistan

    Masar-i-Scharif, Afghanistan

    Bagdad, Irak

    Basra, Irak

    Erbil, Irak[/spoiler]
    Quelle



    Abgehörte Gespräche führten zu Terrorwarnung
    Deutschland schließt Botschaft im Jemen
    Geändert von delle59 (23.11.14 um 10:44 Uhr)
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
    [Regeln] News-Bereich


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