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    Nordirland- Wieder Gewalt in Belfasts Straßen

    Nordirland
    Wieder Gewalt in Belfasts Straßen
    In Belfast droht der Nordirland-Konflikt wieder auszubrechen. Seit Tagen greifen Demonstranten die Polizei an, weil die britische Fahne nicht mehr über dem Rathaus weht.


    © Cathal McNaughton/Reuters
    Im nordirischen Belfast ist es in der vierten Nacht in Folge zu Ausschreitungen gekommen. Pro-britische Demonstranten bewarfen patrouillierende Polizisten am Sonntagabend mit Absperrgittern, Steinen, Feuerwerkskörpern und Flaschen. Auch ein Auto wurde in Brand gesteckt.

    Die Unruhen im zu Großbritannien gehörenden Nordteil der irischen Insel richten sich gegen eine Entscheidung des Stadtrats von Belfast von Anfang Dezember, die britische Flagge nicht mehr jeden Tag über dem Rathaus wehen zu lassen. Dagegen wehren sich pro-britische Einwohner der Stadt.

    Kurz vor Beginn der erneuten Ausschreitungen hatten Politiker und Kirchenvertreter erfolglos versucht, eine Lösung des Konflikts zu finden. Robin Newton von der Democratic Unionist Party (DUP) rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Unruhen. "Wir müssen einen Weg finden, um da raus zu kommen, aber wie wir das machen, weiß ich nicht", sagte Newton.

    Polizei vermutet Paramilitärs unter den Demonstranten
    Bereits in den vergangenen Nächten hatte es in Belfast Ausschreitungen mit zum Teil Hunderten Demonstranten gegeben. Laut Polizei wurden 52 Beamte verletzt, zudem gab es 70 Festnahmen. 47 Menschen müssen sich strafrechtlich verantworten. Bei Ausschreitungen am Samstag war die Polizei mit Wasserwerfern und Plastikgeschossen gegen mehr als hundert Demonstranten vorgegangen. Beamte berichteten zudem, unter Beschuss genommen worden zu sein.

    Die nordirische Polizeigewerkschaft vermutet, dass sich auch Paramilitärs unter die Demonstranten gemischt hätten. Die Proteste würden von der paramilitärischen Gruppe Ulster Volunteer Force (UVF) ausgenutzt, sagte Gewerkschaftschef Terry Spence. "Paramilitärs haben diesen Flaggenprotest zum Anlass genommen, um jetzt ihre Waffen gegen die Polizei zu richten", sagte Spence.

    In drei Jahrzehnten gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen London-treuen Protestanten und den nach einem vereinten Irland strebenden Katholiken wurden rund 3.500 Menschen getötet. Mit dem Friedensabkommen vom Karfreitag des Jahres 1998, das die Machtteilung zwischen Protestanten und Katholiken vorsieht, wurde der Konflikt weitgehend beendet.
    Quelle

    Königstreue schüren Krawalle in Nordirland

    Seit dem 3. Dezember 2012 kommt es in der Stadt immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. An diesem Tag hatte der Stadtrat beschlossen, dass der Union Jack, die Flagge des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland, nicht mehr an 365 Tagen im Jahr über dem Rathaus wehen soll, sondern nur noch zu besonderen Anlässen..... Kehrt die Gewalt zurück?
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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    Hat jetzt nicht mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zu tun die vorher angesprochen sind, sondern hier geht`s um:
    In dem Nordirland-Konflikt bekämpfen sich Protestanten, die Nordirland als Teil des Vereinigten Königreiches belassen wollen, und Katholiken, die zur Republik Irland gehören wollen.
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    Krawalle in NordirlandRandalierer verletzen Polizisten
    [img=600]https://darklight.to/picshare/images/448328612008BD34FAE.jpg[/img]
    Wieder brannten Autos: Nordirland kommt nicht zur Ruhe. (Foto: AP)
    Katholische Republikaner wollen in Nordirland demonstrieren. Das passt pro-britischen Protestanten nicht. Sie stören den Zug. Die Ausschreitungen eskalieren. 56 Polizisten werden verletzt, einige davon müssen in Krankenhäusern behandelt werden.

    Bei schweren Krawallen in der nordirischen Hauptstadt Belfast sind am Wochenende 56 Polizisten verletzt worden. Die Beamten seien mit Steinen, Flaschen und anderen Wurfgeschossen attackiert worden, teilte die Polizei mit.

    Vier der verletzten Polizisten mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Auch zwei Zivilisten sollen verletzt worden sein. Mehrere Autos wurden angezündet und Geschäfte beschädigt.

    Die Ausschreitungen gingen von schätzungsweise 1200 pro-britischen Protestanten aus. Sie störten eine Demonstration katholischer Republikaner. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein und feuerte Gummigeschosse ab, um die Randalierer zu vertreiben.

    Katholische Republikaner demonstrierten
    Die katholischen Demonstranten wollten zum Jahrestag des 9. August 1971 daran erinnern, dass die britische Zentralregierung damals das Recht einführte, in Nordirland Verdächtige ohne Anklage zu inhaftieren. Die Regelung blieb bis 1975 in Kraft.

    In dieser Zeit wurden mithilfe dieses Rechts rund 2000 Menschen festgenommen, vor allem Katholiken. Es war eine der umstrittensten Regelungen während des jahrzehntelangen Konflikts. In dem Nordirland-Konflikt bekämpfen sich Protestanten, die Nordirland als Teil des Vereinigten Königreiches belassen wollen, und Katholiken, die zur Republik Irland gehören wollen.

    "Stumpfsinnige Anarchie"
    Polizeichef Matt Baggott warf den pro-britischen Protestanten "stumpfsinnige Anarchie" vor. "Diese Personen hatten nie die Absicht, friedlich aufzumarschieren. Ihnen mangelt es an Respekt, auch sich selbst gegenüber, und an Würde", sagte er.

    Bereits am Donnerstag wurden bei Ausschreitungen in Belfast acht Polizisten verletzt und eben so viele Demonstranten festgenommen. Im Juli hatte es mehrere Nächte hintereinander Krawalle radikaler Protestanten gegeben. Dabei wurden dutzende Polizisten verletzt.

    Nordirland war drei Jahrzehnte lang Schauplatz blutiger Unruhen und Anschläge. Mehr als 3500 Menschen wurden in dem Konflikt getötet. 1998 wurde ein Friedensvertrag abgeschlossen, der eine Aufteilung der Macht zwischen Protestanten und Katholiken vorsieht, doch kommt es immer noch gelegentlich zu Gewalt zwischen den rivalisierenden Gruppen.
    Quelle
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    Protestanten werfen Molotowcocktails
    Eine nicht genehmigte Marschroute reicht aus und schon kochen die Emotionen im Nordirland-Konflikt wieder hoch: Heftige Unruhen erschüttern Belfast am Wochenende, es fliegen Molotowcocktails und Gummigeschosse. 44 Polizisten werden verletzt.

    Nach knapp einem halben Jahr Ruhe eskaliert die Gewalt im Nordirland-Konflikt wieder. Vor allem protestantische Krawallmacher lieferten sich im Norden der nordirischen Hauptstadt Belfast bereits die dritte Nacht in Folge Straßenschlachten mit der Polizei. Dabei wurden nach Angaben der Polizei insgesamt 44 Beamte verletzt. Rund 50 Menschen wurden festgenommen.

    Auslöser der Krawalle war das Verbot eines der traditionellen Märsche von Mitgliedern des protestantischen Oranier-Ordens durch das Gebiet verfeindeter Katholiken. Mit der traditionellen Parade am 12. Juli erinnert der Orden an den Sieg von Wilhelm von Oranien über den katholischen König Jakob II. in der Schlacht von Boyne 1690. Nachdem die Märsche in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder zu Ausschreitungen zwischen den in Nordirland verfeindeten Anhängern beider Konfessionen geführt hatten, muss nun eine Marsch-Kommission die Routenführung genehmigen.

    Im Belfaster Fall wurde der als Provokation empfundene Marsch durch katholisches Gebiet abgelehnt. Der Oranierorden schiebt nun die Schuld auf die Marsch-Kommission. "Die Organisation der Oranier soll zum Prügelknaben gemacht werden, von denen, bei denen die Verantwortung für diese Krise in Wahrheit liegt - vor der Tür der Marschkommission", heißt es in einem Statement des Ordens.

    Polizei in Belfast soll Verstärkung erhalten
    Anhänger der Oranier warfen mindestens 50 Molotowcocktails auf Polizisten. Die Polizei reagierte mit Wasserwerfern und Gummigeschossen. Ein Polizeisprecher bezeichnete das Verhalten der Demonstranten als "animalisch".

    Die Polizei zieht in den nächsten Tagen Kräfte aus England, Schottland und Wales in Nordirland zusammen, um den Unruhen zu begegnen. "Das werden wir aufrechterhalten, solange es notwendig ist", sagte der Polizeisprecher.

    Die Lage war zuletzt im Januar eskaliert, nachdem der Rat beschlossen hatte, auf dem Belfaster Rathaus die britische Flagge nur noch an Feiertagen wehen zu lassen. Daraufhin hatten sich protestantische Demonstranten wochenlang Kämpfe mit der Polizei geliefert. Die protestantische, pro-britische Arbeiterschaft - einst in Nordirland gegenüber den katholischen Iren klar bevorzugt - fühlt sich seit dem Friedensschluss von 1998 benachteiligt. Nordirland wird seither von einer Doppelspitze aus Protestanten und Katholiken regiert.
    Quelle
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