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    Territorial-Streit um Inseln im Südchinesischen Meer

    Insel-Streit mit Japan

    China schickt Patrouillenboote los

    Neue Spannungen zwischen Japan und China im Streit um eine unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer: Japan will die Inseln Privatbesitzern abkaufen, China spricht von einem illegalen Schritt und schickt Patrouillenboote.


    Eine der von China und Japan beanspruchten Inseln (AFP)

    m Streit zwischen China und Japan um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer hat China am Dienstag zwei Patrouillenboote zu dem Archipel entsandt. Ziel sei es, die „Souveränität des Landes sicherzustellen“, berichtete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Die beiden Marineschiffe hätten die Gewässer der Inseln bereits erreicht, die in China Diaoyu und in Japan Senkaku heißen. Die Maßnahme Chinas erfolgte einen Tag nach der Ankündigung Japans, die Inselgruppe zu kaufen.

    Der von Japan geplante Kauf einer unbewohnten Inselgruppe im Ostchinesischen Meer hatte den Streit mit China zuvor weiter angeheizt. Das Kabinett in Tokio beschloss am Montag, drei der in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannten Inseln dem japanischen Privatbesitzer für 2 Milliarden Yen (20 Millionen Euro) abzukaufen. Erklärtes Ziel war es, den wieder aufgeflammten Streit mit China beizulegen.

    China: Kauf „illegal und ungültig“
    China verurteilte den Kauf jedoch als „illegal und ungültig“. Japans Botschafter wurde am Montag ins Außenministerium in Peking einbestellt, um den chinesischen Protest entgegenzunehmen. China lehne den „einseitigen Schritt“ der japanischen Regierung entschieden ab, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Hong Lei. Chinas Regierungschef Wen Jiabao sagte laut amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua, China werde „absolut keine Konzessionen“ machen, wenn es um seine Souveränität und territoriale Integrität gehe.

    Peking unterstellt der Regierung von Ministerpräsident Yoshihiko Noda nationalistische Ziele. Noda will mit dem Kauf allerdings verhindern, dass die Stadtregierung von Tokio unter ihrem nationalistischen Gouverneur Shintaro Ishihara die Inseln erwirbt. Dieser wollte auf den Inseln mit dem Ziel eines künftigen Militärstützpunktes Befestigungsanlagen bauen.

    Inseln sollen unberührt bleiben
    Noda ist gegen eine Bebauung oder Vermessung der Inseln und hatte unlängst einen Landgang von Beamten Tokios untersagt, um China nicht weiter zu provozieren. Der Premier hatte zudem nach einem Gespräch mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao am Rande des Apec-Gipfels in Wladiwostok kürzlich erklärt, er wolle den Streit von „umfassenden Standpunkten“ aus betrachten.
    Letztlich stehen für Japan wirtschaftliche Interessen in China auf dem Spiel. Dort war es zu teils gewaltsamen Protesten gegen die Landung japanischer Aktivisten auf einer der Inseln gekommen. Davor waren chinesische Aktivisten dort gelandet und hatten ihrerseits Flaggen gehisst. Japan, China und auch Taiwan erheben Anspruch auf die Inseln. Von strategischer Bedeutung sind sie wegen größerer Fischbestände und vermuteter Ölvorkommen.
    Quelle

    Zum Thema: BodenschätzeInselstreit zwischen Japan und China eskaliert
    Streit um strategisch wichtige Inselgruppen

    Peking demonstriert Stärke

    Die japanische Regierung habe "die Gefühle von 1,3 Milliarden Chinesen verletzt", ließ das Außenministerium in Peking ausrichten. Grund: Tokio hat beschlossen, drei von fünf Inseln e*ines unbewohnten Archipels im Ostchinesischen Meer zu kaufen, das ohnehin zum japanischen Staatsgebiet gehört. Die drei Inseln waren bis dato in Privatbesitz. Ministerpräsident Yoshihiko Noda macht jetzt 2,05 Milliarden Yen (20,5 Mio. €) aus dem Staatshaushalt locker, um sie zu kaufen.

    Sein chinesischer Amtskollege Wen Jiabao ist erzürnt. China werde niemals einen Fußbreit Boden aufgeben, sagte er und entsandte zwei Patrouillenschiffe zur Inselgruppe, die von China Diaoyu und von Japan Senkaku genannt wird. Das Archipel ist von strategischer Bedeutung, aber auch von wirtschaftlicher. Neben großen Fischvorkommen vermutet man in der Umgebung Öl und Gas.

    Neben Japan, das seinen Anspruch auf das Jahr 1885 zurückführt, und China, das bereits im 14. Jahrhundert rechtmäßig dort gewesen sein will, erhebt auch Taiwan Gebietsansprüche.

    Der Japaner Noda hatte zuvor noch beschwichtigt. Er kaufe die Inseln nur, um "die Region friedlich und stabil" zu halten. Noda steht unter dem Druck des nationalistischen Tokioter Gouverneurs Shintaro Ishihara. Der Stadt Tokio gehört bereits eine der fünf Inseln, Ishihara wollte weitere kaufen und dort einen Militärstützpunkt errichten....Quelle
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    Angriff auf japanische Konzerne

    China sichert Japan Schutz zu

    Demonstranten randalieren und setzen Unternehmen in Brand: Der Streit zwischen Tokio und Peking um eine rohstoffreiche Inselgruppe weitet sich aus. Die japanischen Konzerne Canon und Panasonic haben angekündigt, die Fertigung in China kurzfristig einzustellen. Peking kündigte an, japanischen Besitz zu schützen.

    Der japanisch-chinesische Streit um die unbewohnte, aber rohstoffreiche Senkaku-Inselgruppe (chinesisch: Diaoyutai) belastet auch die Wirtschaftsbeziehungen der beiden Länder. Wegen der Demonstrationen gegen japanische Konzerne in China haben der japanische Kamerahersteller Canon und das Elektronikunternehmen Panasonic angekündigt, die Fertigung bis Dienstag auszusetzen.


    Streit um Inselgruppe Anti-Japan-Proteste in Peking
    (Video: dapd, Foto: REUTERS)


    Am Wochenende hatten sich die Proteste zugespitzt: Japanische Medien berichten, Demonstranten hätten ein Dutzend Fabriken japanischer Konzerne im Osten Chinas angegriffen, darunter auch Werke von Panasonic. Außerdem seien Autohäuser von Toyota in Flammen aufgegangen. In Peking sollen Demonstranten am Sonntag erneut die japanische Botschaft belagert und japanische Flaggen verbrannt haben. Viele forderten eine Kriegserklärung.

    Japan hatte angekündigt, die Inseln im Ostchinesischen Meer von den privaten japanischen Besitzern zu kaufen. Tokio kontrolliert die Inselgruppe seit 40 Jahren wieder. Die USA hatten sie nach dem Zweiten Weltkrieg besetzt und bis 1972 verwaltet.

    China setzt Japan unter Druck

    Obwohl die chinesische Regierung den Streit um die Inselgruppe als Affront begreift, rief sie ihre Bürger, zumindest vordergründig, zu Ordnung auf. Offenbar setzte die Polizei Wasserwerfer und Tränengas ein. Außerdem sollte die soziale Ruhe anscheinend mit Internetzensur wiederhergestellt werden: So sei der Suchbegriff "antijapanische Proteste" auf der chinesischen Kurznachrichten-Website Sina Weibo am Sonntag gesperrt worden, viele Fotos von Protesten des Vortags waren nicht mehr vorhanden. Das Amt für öffentliche Sicherheit in Shenzhen rief die Bürger im Internet auf, "ihren Patriotismus auf rationale, zivilisierte und gesetzestreue Weise zu zeigen".

    Japan forderte China auf, die Sicherheit seiner Staatsbürger sowie Unternehmen zu gewährleisten. "Unglücklicherweise hat diese Angelegenheit Einfluss auf die Sicherheit unserer Bürger und verursacht Schäden am Eigentum japanischer Firmen", sagte Ministerpräsident Yoshihiko Noda. Daraufhin sicherte die Regierung in Peking zu, japanische Bürger und deren Besitz zu schützen. Den betroffenen Unternehmen seien Entschädigungszahlungen versprochen worden. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums sagte, nun sei es an Japan, seinen Kurs zu korrigieren.

    Die chinesische Regierung versucht allerdings, Japan wirtschaftlich unter Druck zu setzen: So habe die nationale Tourismusverwaltung die Reiseagenturen vergangene Woche angewiesen, Touren nach Japan während Ferien zum Nationalfeiertag Anfang Oktober abzusagen, hieß es.

    Der Verteidigungsminister der USA, Leon Panetta, zeigte sich besorgt, dass der Inselstreit in der Region zu Provokationen führen und am Ende in Gewalt enden könne. Er befürchtet, dass womöglich auch andere Staaten wie die USA in den Konflikt hineingezogen würden.
    Quelle


    Staatszeitung in China droht mit Sanktionen gegen Japan
    Raketenabwehr: USA bauen neue Radaranlage in Japan
    Geändert von delle59 (28.10.14 um 14:09 Uhr)
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    Konflikt mit Japan um umstrittene Inseln eskaliert
    China schickt Kriegsschiffe zu zweitem japanischen Archipel

    Sieben chinesische Kriegsschiffe haben sich japanischen Inseln genähert.
    (Reuters)

    Seit Monaten streiten Japan und China um eine unbewohnte Inselgruppe – dort werden große Erdöl- und Erdgas-Vorkommen vermutet. Nun geht der Inselstreit in eine neue Runde: Sieben chinesische Kriegsschiffe haben sich einem zweiten Archipel genähert.

    Inmitten des Streits um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer haben sich chinesische Kriegsschiffe mehreren japanischen Inseln genähert. „Ein japanisches Flugzeug hat sieben chinesische Marineschiffe in den Gewässern 49 Kilometer südsüdöstlich der Insel Yonaguni um 7 Uhr (Ortszeit) entdeckt“, sagte ein Sprecher des japanischen Verteidigungsministeriums am Montag. Dies ist nicht eine Insel des umstrittenen Archipels.

    Bei den Schiffen handelte es sich den Angaben aus Tokio zufolge um einen Zerstörer, einen Raketenzerstörer, zwei Fregatten, zwei Hilfsschiffe für U-Boote sowie ein Versorgungsschiff. Die Schiffe fuhren demnach vom Pazifik in Richtung des Ostchinesischen Meeres. Japan und China streiten seit Monaten offen um eine dort gelegene unbewohnte Inselgruppe.

    Der Archipel – in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannt – liegt etwa 200 Kilometer vor der Küste Taiwans und rund 400 Kilometer von der japanischen Insel Okinawa entfernt. Vier der fünf Inseln waren bislang in japanischem Privatbesitz, eine gehört der Stadt Tokio. Die japanische Regierung kaufte kürzlich drei der Inseln – was den seit langem schwelenden Konflikt verschärfte. Der Archipel liegt strategisch günstig, und es werden größere Erdöl- und Erdgas-Vorkommen auf dem Meeresgrund vermutet.
    Quelle
    Geändert von delle59 (28.10.14 um 14:09 Uhr)
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    Südostasiatische Staaten planen Sondertreffen wegen Territorialkonflikt mit China
    Nachdem im Territorialstreit zwischen China und Japan um die Senkaku-Inseln zunächst Ruhe eingekehrt ist, gibt es neue Territorialkonflikte im südchinesischen Meer. Beteiligt sind außer China noch vier südostasiatische Länder. Nach Berichten von news.sina.com habe der philippinische Außenminister Albert del Rosario am 21. November angekündigt, dass Vertreter der Philippinen, Vietnam, Malaysia und Brunei planen, am 12. Dezember in Manila zusammenzutreffen und über das Problem zu beraten. Eine Teilnahme von China ist offensichtlich nicht vorgesehen.

    China beansprucht Inseln im südchinesischen Meer, auf die die genannten südostasiatischen Staaten ebenfalls Ansprüche erheben. Grund für die sich überschneidenden Interesse sollen reiche Rohstofflagerstätten und ergiebige Fischfanggründe sein. Nach Berichten der Abendzeitung aus München wäre es China lieber gewesen, mit jedem der Länder einzeln zu verhandeln. Auf dem Gipfeltreffen der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) ab dem 20. November sei das Thema jedoch nicht angesprochen worden. Ein Grund könne sein, dass das Gastgeberland Kambodscha ein enger Verbündeter Chinas sei und das Thema abgelehnt habe, um „den Konflikt nicht zu internationalisieren". Einem Bericht auf news.sina.com zufolge sei diese Entscheidung jedoch in einer Abstimmung gefallen, in der 8 von 10 Ländern gegen eine Thematisierung des Konfliktes gestimmt haben.

    Nach Berichten von news.163.com soll die Verschärfung des Konfliktes mit einer neuen Auflage der chinesischen Pässe zusammenhängen. Darin sei eine Karte von China gezeigt, in der die fraglichen Inseln deutlich als zu China gehörig dargestellt seien. Die betroffenen südostasiatischen Länder befürchten, die Ansprüche von China formal anzuerkennen, wenn sie für diese Pässe ein Visum ausgeben und sie abstempeln. Da diese Karte vergleichsweise klein ist, sind die Senkaku-Inseln darauf nicht zu sehen und Tokio hat auf einen Prostet verzichtet.

    Dass die Philippinen, Vietnam, Malaysia und Brunei ein Treffen ohne die Beteiligung von China planen, ist bisher von der chinesischen Regierung nicht offiziell kommentiert worden. (yh)
    Quelle

    China & Japan: Geheime Treffen am Berg Fuji
    Japan schickt neuen Botschafter nach China
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    Wieder Kampfjets über Senkaku
    Im Streit um die rohstoffreichen Inseln zwischen Japan und China tasten sich die beiden Länder weiter ab: Wieder schickt China ein Flugzeug, wieder wird es von der japanischen Luftwaffe abgedrängt. Auch über die Medien wird der Streit weitergeführt.

    Der Streit zwischen Japan und China um unbewohnte Inseln im Ostchinesischen Meer spitzt sich weiter zu. Die japanische Regierung des rechtskonservativen Premiers Shinzo Abe setzte erneut Kampfflugzeuge ein, um ein chinesisches Flugzeug von den Senkaku-Inseln fernzuzuhalten. Bereits am Vortag hatte Japan mehrere chinesische Militärmaschinen in der Region gesichtet. Abe bekräftigte den Anspruch auf die Inseln. Japans Souveränität sei "nicht verhandelbar". Er werde das Territorium "resolut schützen". Die chinesische Zeitung "Global Times" warnte vor einem militärischen Konflikt.

    Beide Länder beanspruchen die Inseln für sich. In dem Meeresgebiet gibt es Rohstoffvorkommen. Auch Taiwan stellt Gebietsansprüche. Im September hatte der Kauf von drei Inseln durch die japanische Regierung zu anti-japanischen Protesten und Ausschreitungen in China geführt.

    Abe übte auf einer Pressekonferenz in Tokio Kritik an Peking, nicht entschieden gegen die Proteste vorgegangen zu sein. Angriffe auf japanische Unternehmen und Staatsbürger schadeten nicht nur den bilateralen Beziehungen, sondern auch Chinas Wirtschaft und Gesellschaft. In einer ersten Reaktion wies das Außenministerium in Peking die Anschuldigungen zurück und gab Japan die alleinige Schuld an der Verschlechterung der bilateralen Beziehungen.

    Vor dem Hintergrund des Streits will sich Abe für eine stärkere Sicherheits- und Wirtschaftskooperation mit anderen asiatischen Nachbarstaaten einsetzen. Zu diesem Zweck besucht er kommende Woche auf seiner ersten Auslandsreise nach seinem Amtsantritt Vietnam, Thailand und Indonesien. Im Anschluss reist sein Außenminister Fumio Kishida auf die Philippinen, nach Singapur, Brunei und Australien. Das mächtige China liegt auch mit einigen dieser Länder im Streit über Inseln im Süd- und Ostchinesischen Meer. Angesichts des Konflikts will Abe Medienberichten zufolge auch die Rüstungsausgaben erhöhen.
    Quelle
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    Inselstreit spitzt sich zu
    Chinesen nehmen japanisches Militärschiff ins Visier
    Der Streit um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer verschärft sich: Ein chinesisches Kriegsschiff soll sein Radar auf ein Militärschiff der Japaner gerichtet haben. Tokio ist empört.

    Der Inselstreit zwischen China und Japan spitzt sich weiter zu: Nahe einer umstrittenen Inselgruppe im Ostchinesischen Meer soll ein chinesisches Kriegsschiff ein japanisches Militärschiff ins Visier genommen haben. Tokio beschwerte sich daraufhin am Dienstag bei der Regierung in Peking.

    Japans Verteidigungsminister Itsunori Onodera sagte, China habe am 31. Januar sein Feuerleitradar auf ein japanisches Schiff gerichtet. Darüber hinaus gehe die japanische Regierung davon aus, dass China am 19. Januar ein Radar auch auf einen japanischen Militärhubschrauber gerichtet habe. Die Vorfälle seien "extrem ungewöhnlich", sagte er. "Sie hätten zu einer gefährlichen Situation führen können."

    Rohstoffe im Meeresboden vermutet
    Japan protestierte auch gegen das Eindringen zweier chinesischer Beobachtungsschiffe in Seegebiet, das Tokio für sich beansprucht. Mehr als 14 Stunden hätten sich die Schiffe am Montag dort aufgehalten. "Es ist sehr bedauerlich und absolut inakzeptabel, dass die Schiffe über so eine lange Dauer in japanischen Gewässern bleiben", sagte Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga.

    Sowohl Japan als auch China erheben Anspruch auf die umstrittene Inselgruppe, die in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannt wird. Die Gegend gilt als fischreich, außerdem werden im Meeresboden Rohstoffe vermutet. Im vergangenen Jahr hatte Japans Kauf einiger Inseln von privaten Eigentümern großen Unmut in China ausgelöst. Auch Taiwan beansprucht die Inseln für sich.
    Quelle
    Geändert von delle59 (28.10.14 um 14:10 Uhr)
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    Japan bildet Allianz zur Hemmung Chinas
    Die japanische Regierung hat sich entschieden, den Philippinen mehrere neue Patrouillenschiffe zu schenken, berichten japanische Medien. Die Schiffe, von denen jedes über elf Millionen US-Dollar kostet, werden Chinas Tätigkeit im Südchinesischen Meer kontrollieren müssen.


    Foto: EPA
    Die Beobachter weisen auf die Eilfertigkeit hin, mit der die japanische Regierung beschloss, die Kosten, die mit diesem Geschenk verbunden sind, in den Haushalt 2013 aufzunehmen. Dies zeugt davon, dass Tokio sehr besorgt ist über die Situation, die um den Territorialstreit mit China entstand.

    Angesichts des Streits um die in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannten Inseln trifft Japan Maßnahmen, die seine eigenen Positionen um die Inseln stärken sollen. Dort wird eine spezielle unbefristete Küstenwache-Einheit geschaffen für die Verteidigung der Inseln im Ostchinesischen Meer, die Peking als seine gesetzwidrig okkupierten Hoheitsgebiete betrachtet. Bereits im Laufenden Geschäftsjahr plant Tokio, für den neuen Trupp sechs neue Patrouillenschiffe mit je 1.000 Tonnen Wasserverdrängung zu bestellen. In nächsten Monaten sollen auch zwei ältere Wachschiffe modernisiert werden.

    Gleichzeitig ist Japan auf der Suche nach Verbündeten. Schritte zur Stärkung der Kooperation mit dem traditionellen Partner – den USA – gehen mit der Förderung der Beziehungen mit den Nachbarn einher, und zwar besonders mit denen, die ebenfalls über die steigende Seegeltung Chinas besorgt sind.

    Bei seinem Besuch in Manila im Januar unterstrich der japanische Außenminister Fumio Kishida mehrmals gemeinsame Interessen beider Länderin Bezug auf die Gewährleistung der Sicherheit im asiatisch-pazifischen Raum.Dabei wurde die Sicherheit auf See zu einem der Zentralthemen bei den Verhandlungen der beiden Außenminister. Die Philippinen, die neben anderen Ländern in den Streit mit China über die Rechte auf die Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer einbezogen sind, sind für Tokio ein natürlicher Verbündeter, betont Valeri Kistanow, ein Japan-Experte am Fernost-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften:

    Japan will eine Art Koalition für die Hemmung Chinas im Ostasien gründen. Dabei wird die Tatsache ausgenutzt, dass nicht nur Japan mit China Territorialstreit hat, sondern auch die Philippinen, Vietnam und Malaysia. Japan ist der Meinung, dass es diesen Ländern helfen muss, der invasiven Strategie Chinas auf See zu widerstehen.“

    Wie der Experte betonte, ist Japan auch dabei, die Kooperation mit Vietnam auszubauen, die auch auf antichinesischen Hintergedanken basiert. Japanische Medien meldeten darüber, dass die Küstenwache des Landes vorhabe, vietnamesisches und philippinisches Personal auszubilden, das die Hoheitsgebiete auf See patrouilliert.

    So wird die Region des Ostchinesischen und des Südchinesischen Meere zur Arena eines erbitterten Widerstandes, was besonders gefährlich ist, wo doch keine der Seiten, die in die Territorialstreite involviert sind, bisher einen auch annähernd annehmbaren Plan vorgeschlagen hat, der alle an den Verhandlungstisch bringen und eine Konfliktlösung vorschlagen würde. Bisher läuft alles nach einem Szenario, das an den Kalten Krieg erinnert, als der jeweilige Block seine Position zu verstärken suchte und auf die Verbündeten-Suche erpicht war.
    Quelle

    Ein fruchtbares Geben und Nehmen
    Jeder gegen jeden im Chinesischen Meer

    Geändert von delle59 (28.10.14 um 14:10 Uhr)
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    Vier chinesische Schiffe nahe umstrittenen Inseln

    © Foto: Vesti.ru
    Vier chinesische Schiffe - ein Fischer- und drei Wachschiffe - sind am Montag in die Gewässer nahe den Senkaku-Diaoyu-Inseln im Südchinesischen Meer eingelaufen. Diese Inseln sind Gegenstand des territorialen Streits zwischen Peking und Tokio.

    Eines der Wachschiffe meldete japanischen Patrouillenkuttern per Rundfunk, dass die Inseln ursprünglich ein chinesisches Territorium seien. Die japanischen Patrouillenkutter warnten ihrerseits vor Unzulässigkeit einer Invasion in japanische Territorialgewässer.
    Quelle
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    China will Frieden, aber seine "Geduld kennt auch Grenzen"
    Die Pressekonferenz der 1. Tagung des 12. Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) fand am Samstag um 16:30 Uhr in der Großen Halle des Volkes statt. Pressesprecher Lü Xinhua informierte die in- und ausländischen Medien über die diesjährige Tagung und beantwortete die Fragen der Journalisten.

    Auf eine Frage bezüglich des Konflikts um die Diaoyu-Inseln sagte Lü Xinhua, dass der Inselstreit von Japan ständig weiter angeheizt werde und der "Kauf" der Diaoyu-Inseln durch die japanische Regierung eine vorsätzliche Provokation gegenüber China gewesen sei. Die Diaoyu-Inseln gehörten seit eh und je zu China und Japan hätte kein Recht, chinesische Hoheitsgebiete in irgendeiner Form zu kaufen oder verkaufen, so Lü.

    Einen Rückblick auf die Geschichte nehmend sagte Lü, dass Japan vor 70 Jahren in ganz Asien eine fürchterliche Katastrophe verursacht habe. Bis heute versuche die japanische Regierung, der Verantwortung für den von ihr geführten Aggressionskrieg auszuweichen. Falls Japan bei der Frage der Diaoyu-Inseln weiterhin die falsche Haltung einnehmen und chinesische Flugzeuge bei ihren legalen Beobachtungsflügen rund um die Diaoyu-Inseln stören werde – eine Situation, bei der es leicht zu einem Schusswechsel kommen könne – dann werde Japan auch für alle etwaigen Folgen seiner Handlungen verantwortlich sein.

    China bevorzuge die Lösung von Problemen im Dialog und sei bereit, mit allen Ländern, einschließlich Japan, freundschaftliche Beziehungen zu pflegen. Aber die chinesische Geduld kenne auch Grenzen, und China werde in Bezug auf seine territoriale Integrität keine Kompromisse machen, so Lü.

    Lü forderte abschließend vor allem die japanischen Spitzenpolitiker dazu auf, keine verantwortungslosen Reden zu halten und sich stattdessen um die Verbesserung der bilateralen Beziehungen zu bemühen.
    Quelle

    China droht mit Währungskrieg wegen Inflationspolitik


    Geändert von delle59 (28.10.14 um 14:11 Uhr)
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    Japan wirft China erneut Eindringen in umstrittene Gewässer vor
    Drei Schiffe der chinesischen Regierung sind nach Angaben der japanischen Küstenwache am Dienstag nahe der zwischen den beiden Ländern umstrittenen Inselgruppe Senkaku gesichtet worden.


    Streitobjekt zwischen China und Japan: Die Insel Diaoyu.
    Foto: Coast Guard Administration dpa
    Die Überwachungsschiffe seien in der Zwölf-Seemeilen-Zone um die Inseln unterwegs.

    Japan wirft China erneut Eindringen in umstrittene Gewässer vor
    China schickte in den vergangenen Monaten immer wieder Schiffe in das Gebiet um die Inseln, die Peking unter dem Namen Diaoyu für sich beansprucht. Erst vor einer Woche hatte Japan gemeldet, dass chinesische Schiffe dort unterwegs seien.

    Drei Schiffe nach Angaben aus Tokio nahe Inselgruppe gesichtet
    Ausgelöst wurden die Spannungen im vergangenen September durch den Kauf mehrerer Inseln durch die japanische Regierung. Der Streit entwickelte sich zu einer diplomatischen Krise. Der unbewohnte felsige Archipel befindet sich etwa 200 Kilometer vor der Küste Taiwans und rund 400 Kilometer von der japanischen Insel Okinawa entfernt. Er liegt strategisch günstig in fischreichen Gewässern, in der Umgebung werden größere Öl- und Gas-Vorkommen im Meeresboden vermutet. Auch Taiwan erhebt Anspruch auf die Inseln.
    Quelle

    Keine Zugeständnisse an Peking: Japan tritt Senkaku-Inseln nicht ab

    Ich denke da ist mal ein bischen Ruhe eingekehrt weil Kim ja seine Faxen am machen ist, ausgestanden ist die Sache bestimmt noch nicht.
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    Japan bestellt chinesischen Botschafter ein
    Streit um Inselgruppe: China rückt mit Schiffen vor
    Der Konflikt schwelt seit Jahren. Sowohl China als auch Japan beanspruchen eine kleine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer. Weil China dort erneut Schiffe stationiert hat, bestellte Japan nun den Botschafter ein – und schickt einen 248 Meter langen Helikopterträger in die Region


    Chinesische Regierungsschiffe wurden am Mittwoch im Gewässer um die umstrittenen
    Senkaku/Diaoyu-Inseln stationiert. Aus Protest lud Japan den chinesischen Botschafter vor. Foto AFP
    Dem Diplomaten Han Zhiqiang sei der Protest Tokios gegen die Präsenz mehrerer chinesischer Schiffe in den umstrittenen Gewässern übermittelt worden, teilte ein Sprecher des japanischen Außenministeriums mit. Die chinesische Seite habe jedoch den Protest nicht akzeptiert. Bei den Schiffen soll es sich Medienberichten zufolge um Beobachtungsschiffe handeln.

    Nach Darstellung Tokios waren vier chinesische Regierungsschiffe am Mittwoch in die Gewässer im Ostchinesischen Meer eingedrungen und am Donnerstag immer noch dort präsent. Dies wäre der längste Aufenthalt chinesischer Schiffe in der Gegend seit Zuspitzung des Streits im vergangenen September.

    China will Stärke demonstrieren
    Damals hatte Japan mehrere der Senkaku-Inseln verstaatlicht. Jedoch erhebt auch China Anspruch auf die Inseln, die auf Chinesisch Diaoyu heißen. Taiwan sieht sich ebenfalls als rechtmäßiger Besitzer des Archipels, der etwa 200 Kilometer vor der Küste Taiwans und rund 400 Kilometer von der japanischen Insel Okinawa entfernt liegt. Die Inseln liegen in fischreichen Gewässern, in der Umgebung werden größere Erdöl- und Erdgas-Vorkommen im Meeresboden vermutet.

    China schickt immer wieder Schiffe in das Seegebiet, um Stärke im Streit um die Inseln zu zeigen, was jedes Mal zu Spannungen mit Tokio führt. Zusätzlich verschärft wurde der Konflikt zwischen beiden Ländern zuletzt durch die Präsentation des größten japanischen Kriegsschiffes seit dem Zweiten Weltkrieg. Der 248 Meter lange Helikopterträger „Izumo“ wurde am Dienstag vorgestellt und soll auch im Inselstreit eingesetzt werden. Peking reagierte mit scharfer Kritik auf die Präsentation.
    Quelle


    Geändert von delle59 (28.10.14 um 14:12 Uhr)
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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