[font=georgia, serif]Internet auf dem Fernseher[/font]

[font=georgia, serif]Sony bringt Google TV nach Deutschland[/font]







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Sony-Settop-Box: Mit Google TV das Internet auf den Fernseher bringen



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Später Start für Googles Wohnzimmerprojekt: Mitte September will Sony seine Settop-Box mit Google-TV-Betriebssystem in Deutschland in den Handel bringen. In den USA gibt es solche Geräte schon seit 2010. Der deutschen Version fehlen allerdings einige Grundfunktionen des Originals.[/font]



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Sony und Google wollen das Internet auf den Fernseher bringen. In Hamburg kündigten die Konzerne an, ab Mitte September werde Sonys Settop-Box NSZ-GS7 in Deutschland ausgeliefert. Das Gerät mit der wenig eingängigen Bezeichnung wird sein Deutschland-Debüt kommende Woche auf der Internationalen Funkausstellung (Ifa) in Berlin feiern. In den USA hatte Sony die ersten Google-Fernseher bereits vor zwei Jahren vorgestellt.



Google TV basiert auf Googles Handybetriebssystem
Android. Hinter der Entwicklung standen neben Google ursprünglich auch Intel, Sony und Logitech. Logitech zog sich Ende 2011 aus dem Projekt zurück, nachdem die Absatzzahlen für Logitechs Google-TV-Box Revue sogar pessimistische Erwartungen unterschritten hatten. Sony zog seine Ende 2010 vorgestellten Google-Fernseher ebenfalls wieder zurück, blieb dem Projekt aber treu und stellte auf der CES 2012 die Settop-Box NGZ-GS7 vor, die Fernseher beliebiger Hersteller um Google-TV-Funktionen erweitert.



Das von Sony als Internet-Player bezeichnete Gerät wird wie ein Blu-ray-Player oder andere Settop-Boxen per HDMI an den Fernseher angeschlossen. Um ein besseres Zusammenspiel zwischen dem laufenden TV-Programm und den Angeboten der Box zu ermöglichen, lässt sie sich, ebenfalls per HDMI, zwischen einen externen TV-Empfänger und den Fernseher einschleifen. In dieser Konfiguration lässt sich beispielsweise das TV-Bild über der Anzeige der Google-TV-Box einblenden - oder umgekehrt.
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[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Chrome mit Flash[/font]



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Die Kernfunktion der US-Version von Sonys TV-Box fehlt dem deutschen Gerät allerdings: Man kann weder gezielt nach laufenden Fernsehsendungen suchen, noch über Programmdaten aus dem Internet seinen Videorecorder zur Aufnahme einer Sendung scharf schalten. Lediglich Programme lassen sich von der Box aus umschalten, da sie über einen integrierten Infrarotsender verfügt.[/font]



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Ansonsten ist die Google-TV-Box genau das, was Sonys Bezeichnung verspricht: ein Internet-Player. Der vorinstallierte Chrome-Browser soll Netzinhalte in einer TV-tauglichen Form auf den großen Bildschirm bringen. Damit man dabei nicht auf Gewohntes verzichten muss, kann er auch Flash-Mediainhalte wiedergeben.[/font]



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Multifunktions-Fernbedienung[/font]



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Die Steuerung von Box und Browser erfolgt über eine spezielle Fernbedienung, die auf der Vorderseite neben einigen Tasten und einem Steuerkreuz ein Touchpad enthält. Die Rückseite wird von einer kompletten QWERTZ-Tastatur eingenommen, mit der beispielsweise die Eingabe von Web-Adresse und Passwörtern leicht von der Hand gehen soll.[/font]



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Über Lagesensoren stellt die Fernbedienung fest, welche Seite gerade verwendet wird und schaltet die Tasten auf der jeweils anderen Seite ab. Dieselben Sensoren sollen nutzbar sein, um die Tastatur als Spielsteuerung verwenden zu können. Ein Lichtsensor schaltet in schummrigen Umgebungen eine Tastaturbeleuchtung ein. Zudem verspricht Sony, die Fernbedienung könne auch weitere Geräte steuern und damit zusätzliche Fernbedienungen im Wohnzimmer überflüssig machen.[/font]



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Leihfilme vorerst nur von Sony[/font]



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Neben dem Browser sind eine YouTube-App und Googles Play Store vorinstalliert. Über letzteren hat man Zugriff auf etwa 150 für Fernseher optimierte Android-Apps, darunter Twitter und Facebook. Googles gerade in Deutschland eingeführter Filmverleih wird auf der Box zunächst nicht verfügbar sein. Diese Funktion soll mit einem Update nachgeliefert werden. Sony als Hersteller liefert aber seine Online-Video- und Musikangebote Music Unlimited und Video Unlimited mit.[/font]



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Deutsche Google-TV-Apps waren bei der Vorstellung der Box in Hamburg noch nicht verfügbar und werden vermutlich erst auf der Ifa bekanntgegeben. Doch auch im bestehenden US-Angebot lassen sich schon einige nützliche Programme ausmachen. So wie etwa Airtight, das der Box Apples Airplay-Technik beibringen und so eine Brücke zu iPhone und iPad bauen soll. Überdies dürfte es möglich sein, auch andere Android-Apps zu installieren, sofern diese bei alternativen Anbietern verfügbar sind.[/font]



[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Kein billiger Spaß



Wie sich Sonys NSZ-GS7 und Google TV gegenüber vergleichbaren Produkten schlägt, wird ein Test zeigen können. Dass Sonys Box teurer ist als die Konkurrenz, ist jetzt schon klar. Während das aktuelle Apple TV 119 Euro und dieBoxee-Box etwa 150 Euro kostet, gibt Sony einen Listenpreis von 199 Euro an. Die Einführung der kugelförmigen Settop-Box Nexus Q hat Google gerade erst auf unbestimmte Zeit verschoben.



Ob das Konzept Google TV eine Zukunft hat, hängt auch davon ab, inwieweit sich Gerüchte über Apples TV-Pläne bewahrheiten. Das letzte Hardware-Update der Settop-Box Apple TV ist lange her, eine Revision überfällig.
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[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Ob diese aber tatsächlich in Form eines Apple-Fernsehers kommt, wie manche glauben, bleibt fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass Apple eine neue Version auf Basis des iPhone-Betriebssystems iOS 6 vorstellt, die mehr Internetfunktionen bietet als das bisherigen Modell, sich um Apps erweitern lässt und möglicherweise auch an die TV-Netze angeschlossen werden kann. Entsprechende Gespräche soll es zumindest in den USA schon gegeben haben. Als Termin für die Bekanntgabe von Apples TV-Plänen - und die Vorstellung eines neuen iPhones - wird von Bloggern und Beobachtern die zweite Septemberwoche angenommen. Apple hat diese Gerüchte, wie immer, nicht bestätigt.[/font]





[font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif]Quelle:[/font][font=verdana, arial, helvetica, geneva, sans-serif] Spiegel.de[/font]