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Die nächste Generation der Bandlaufwerke könnte enorm an Kapazität gewinnen. Sony hat eine Datendichte von 148 GBit/Quadratzoll erreicht. Das gelang durch besonders kleine Magnete Partikel, die zudem stabil gehalten werden können.


Sony hat es geschafft, magnetische Partikel für Bänder mit einer Größe von 7,7 Nanometern für die Speicherung auf Magnetbändern brauchbar zu machen. Der Ankündigung zufolge wären Magnetbänder mit einer Kapazität von 185 TByte möglich. Diese Bänder werden mit einer sogenannten Vacuum-Thin-Film-Technik gefertigt und sind als Datenmedium inklusive der Datenschicht höchstens 5 Mikrometer dünn.


Die erreichte Datendichte ist weit entfernt von den aktuellen LTO-6-Bändern, die nur 2,5 TByte fassen (mit Kompression 6,25 TByte). Die siebte Generation von LTO strebt 16 TByte-Bänder an. Diese Angabe schließt aber eine Kompression mit ein. Auch IBMs 3592 System Storage schafft gerade einmal 4 TByte pro Band.


Sonys neue Bandtechnik im Detail (Grafik: Sony).


Noch weiter entfernt ist Sonys Bandtechnik von den Kapazitäten optischer Datenträger. Sony selbst arbeitet an der neuen Archival Disc, die im Sommer 2015 mit 300 GByte pro Scheibe starten soll. Später soll die Kapazität auf 1 TByte erhöht werden.


Sony will in der kommenden Woche in Dresden auf der Intermag Europe 2014 seine Ergebnisse mit IBM vorstellen. IBM half bei der Vermessung der erreichten Datendichte. Wann die Technik, die Sony eine Band-Technik der nächsten Generation nennt, tatsächlich zum Einsatz kommt, ist noch unbekannt. Sony will mit der Technik professionelle Kunden ansprechen Einsatzszenarien sehen etwa die Wiederherstellung von Daten nach Naturkatastrophen sowie die sichere Verwaltung von Daten vor.



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