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    Filehoster Oron wird wohl Kundendaten preisgeben

    Filehoster Oron wird wohl Kundendaten preisgeben


    Der Der Filehoster Oron, der von einem Pornoproduzenten wegen Verstößen gegen das Urheberrecht verklagt worden ist, hat sich offenbar bereit erklärt, die Namen, IP- und E-Mail-Adressen sowie Bankdetails seiner Kunden preiszugeben.

    Damit will Oron einer Klage von Corbin Fisher, einem auf ganz besondere Erwachsenenunterhaltung spezialisiertem Unternehmen, bzw. der Muttergesellschaft Liberty Media entkommen. Liberty Media hatte Oron auf 34,8 Millionen US-Dollar verklagt, man wirft dem Filehoster vor, mit seinem Angebot Verstöße gegen das Urheberrecht zu verursachen.

    Wie 'TorrentFreak' berichtet, haben die Anwälte von Liberty Media zunächst erwirkt, dass die finanziellen Mittel des Filehosters eingefroren wurden. Oron hat zwar versucht, die Freigabe mehrerer hunderttausend Dollar zu erwirken, um die Kosten für Rechtsanwälte sowie Hosting bezahlen zu können, gewährt wurden Oron aber lediglich 100.000 Dollar. Daraufhin hatte Liberty Media die Oron-User vor einem baldigen Kollaps des Filehosters gewarnt.

    TorrentFreak schreibt, dass beim Streit zwischen Oron und Liberty Media zunächst verhältnismäßig geringe Geldsummen im Spiel waren, so soll Liberty Media zunächst nur 500.000 Dollar als außergerichtlichen Vergleich verlangt haben, was Oron aber als "nicht verhältnismäßig" abgelehnt hat.


    Oron bot dagegen nur 50.000 Dollar sowie einige Maßnahmen zum Schutz vor weiteren Verstößen an, der Streit eskalierte aber und zwang Oron nun zu weitreichenden Zugeständnissen. Der Filehoster hat nun angeboten, Liberty Media bei der Identifikation sowie strafrechtlichen Verfolgung jener Oron-Nutzer zu helfen, die für die Copyright-Verstöße verantwortlich sind.

    Dazu zählt die Offenlegung der zuvor genannten Kundendaten. Im Gegenzug soll sich Liberty Media verpflichtet haben, Oron zu helfen, weitere Klagen dieser Art zu verhindern, unter anderem indem man die Behauptung fallenlässt, dass Oron laut "Digital Millennium Copyright Act" (DMCA) nicht als "sicherer Hafen" gelte.
    winfuture
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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    Ein Ring von Kreditkartenbetrügern soll weltweit insgesamt 45 Millionen Dollar (34 Millionen Euro) erbeutet haben. Jetzt ging der Polizei zumindest die New Yorker Zelle ins Netz. Die Täter fanden nach Angaben der Ermittler einen Weg, die Abhebelimits von Kreditkarten heraufzusetzen. So konnte sie innerhalb kurzer Zeit große Menge Bargeld abheben.

    Die New Yorker Staatsanwältin Loretta Lynch sprach von einem "massiven Banküberfall im Stile des 21. Jahrhunderts, der sich über das Internet erstreckt und eine weltweite Reichweite hat". "Statt Pistolen und Masken haben sie Laptops und das Internet verwendet", so Lynch.

    Sieben Männer wurden verhaftet, ein achter Verdächtiger fiel nur Tage zuvor in der Dominikanischen Republik einem Mord zum Opfer. Die verhafteten Personen bildeten die New Yorker Zelle einer international aktiven kriminellen Organisation. Die jetzt verhafteten Personen kommen alle aus Yonkers im US-Staat New York. Die erste Festnahme gab es bereits am 27. März, als vorerst letzte wurden zwei Verdächtige am Mittwoch verhaftet.

    Allein die New Yorker Zelle soll innerhalb von wenigen Stunden 2,8 Millionen Dollar an Bargeld erbeutet haben - an einigen hundert Geldautomaten im New Yorker Stadtteil Manhattan. "Die Organisation bahnte sich einen Weg von den Computersystemen internationaler Konzerne auf die Straßen von New York", erklärte Lynch.

    Die Täter hätten ausgefeilte Techniken genutzt, um in die Computersysteme globaler Finanzfirmen einzudringen, erklärte das Justizministerium. Sie erbeuteten die Daten von Prepaid-Kreditkarten, sogenannter Debitkarten, und manipulierten die Limits für das Abheben von Bargeld an Geldautomaten.

    Die Täter schlugen den Angaben zweimal zu. Im Dezember 2012 waren Guthabenkarten der Kreditkartenfirma MasterCard betroffen, die von der National Bank of Ras Al-Khaimah PSC (Rakbank) in den Vereinigten Arabischen Emiraten ausgegeben wurden. Nach der Manipulation der Kartendaten gab es damit 4500 Abhebungen an Geldautomaten in etwa 20 Ländern. Der zweite Angriff erfolgte im Februar mit Guthabenkarten von MasterCard, die von der Bank of Muscat in Oman ausgegeben waren. In diesem Fall kam es zu 36 000 Abhebungen in 24 Ländern.

    An dem Schlag gegen die New Yorker Zelle war der Secret Service beteiligt, der dem Ministerium für Innere Sicherheit untersteht. Neue Technologien und das rapide Wachstum der Internet-Nutzung hätten die bisherigen Grenzen der Finanzkriminalität eingerissen, sagte ein Beamter des Secret Service. Die Zerschlagung der Zelle zeige aber auch, dass die Ermittlungsbehörden sich inzwischen darauf eingestellt hätten.
    Â*
    Quelle: Heise.de

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