Bedanken Bedanken:  0
Seite 1 von 3 123 Letzte
Ergebnis 1 bis 10 von 26
  1. #1
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59




    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    6.108
    Points
    6.782
    Level
    54
    Level completed: 16%, Points required for next Level: 168
    Overall activity: 51,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive

    Die USA und deren Cybersecurity-Maßnahmen

    FBI will Abhör-Schnittstellen in Online-Kommunikationsdiensten


    Das FBI setzt sich aktuellen Medienberichten zufolge massiv dafür ein, Soziale Netzwerke, VoIP-Dienste und Webmail-Provider zur Installation von Backdoors für die Ermittlungsbehörden zu verpflichten. In geheimen Treffen mit den entsprechenden Dienste-Anbietern soll das FBI diese außerdem aufgefordert haben, nicht gegen ein Gesetz vorzugehen, dass diese Backdoors vorschreiben würde.

    Das FBI forderte die Unternehmen auf, sich nicht gegen den umstrittenen Gesetzesentwurf, der viele Anbieter von Online-Kommunikationsdiensten - darunter die Branchen-Giganten Facebook, Google, Microsoft und Yahoo! - verpflichten würde, sogenannte Backdoors in ihre Dienste einzubauen, einzusetzen. Diese "Hintertüren" würden den Ermittlungsbehörden eine Überwachung der über den entsprechenden Dienst getätigten Kommunikation ermöglichen.

    Bei Treffen mit Industrie-Vertretern sowie Vertretern des Weißen Hauses und des US-Senats erklärten führende FBI-Mitarbeiter, die zunehmende Verlagerung von Kommunikation vom Telefonnetz ins Internet stelle die Ermittlungsbehörde vor erhebliche Probleme. Es sei dadurch weitaus schwieriger geworden, die Kommunikation Verdächtiger abzuhören. Ein FBI-Sprecher sagte gegenüber der IT-News-Website "CNET News", es existiere eine wachsende Diskrepanz zwischen "der gesetzlich festgelegten Autorität der Ermittlungsbehörden, elektronische Kommunikation auf Richterbeschluss hin abzufangen, und unserer praktischen Fähigkeit, diese Kommunikation anzuzapfen". Werde diesem Trend erlaubt, sich fortzusetzen, so die Befürchtung des FBI, riskiere die Regierung, "im Dunkeln" zu sitzen. Folge davon sei "ein erhöhtes Risiko für die nationale Sicherheit und die Sicherheit der Bevölkerung".

    FBI-Juristen erstellten daher einen Gesetzesentwurf, der die nach Ansicht der Bundespolizei-Behörde beste Lösung für diese Problematik juristisch festschreiben soll. Dem Entwurf zufolge wären Social-Media-Dienste, VoIP- und Webmail-Provider sowie die Betreiber von Instant-Messaging-Diensten verpflichtet, den Quellcode ihrer Anwendungen so abzuändern, dass diese "abhör-freundlich" würden. Betroffen sollen allerdings nur Dienste sein, die eine bestimmte Nutzerzahl - wie hoch diese genau liegt, ist bislang unbekannt - überschreiten.

    Bei dem FBI-Vorschlag handelt es sich um eine Ergänzung des sogenannten "Communications Assistance for Law Enforcement Act" (CALEA). Dieser ist in den USA seit 1994 in Kraft und verpflichtet Telefon-Unternehmen zum Betreiben von Abhör-Schnittstellen.

    Das FBI setzt sich momentan massiv dafür ein, dass die betroffenen Unternehmen - die derartigen Plänen größtenteils skeptisch gegenüberstehen - den Gesetzesentwurf akzeptieren. Es finden zahlreiche Treffen mit Industrie-Vertretern zu diesem Thema statt, bei denen auch Änderungswünsche der Firmen besprochen werden sollen. Die Mehrzahl der betroffenen Unternehmen will den Stand der Verhandlungen aber nicht öffentlich kommentieren.

    Das Weiße Haus zeigt sich derzeit wenig motiviert, den Entwurf des FBI voranzutreiben. Viele Beobachter vermuten, dass die Regierung eine massive Bürgerrechts- und Datenschutz-Diskussion und in der Folge einen Verlust öffentlichen Ansehens befürchtet. Auch viele Technologie-Unternehmen zeigen sich bislang mehr als skeptisch. So sprach sich etwa der Branchenverband TechAmerica, in dessen Vorstand unter anderem Vertreter von HP, eBay, IBM und Qualcomm sitzen, gegenüber CNET News entschieden gegen eine derartige Gesetzesänderung aus. Als Grund wurden vor allem die erheblichen Kosten, die Unternehmen durch die Bereitstellung einer entsprechenden Infrastruktur entstehen würden, angeführt. Andere Industrievertreter fürchten, durch diese Einmischung der Regierung in den IT-Sektor könnte die Innovation behindert werden. Sicherheitsexperten geben bei derartigen Plänen außerdem zu bedenken, dass vorhandene Backdoors womöglich auch von technisch bewanderten Internet-Kriminellen ausgenutzt werden könnten.

    Die Gegner des FBI-Vorschlags haben also finanzielle, unternehmerische und technische ebenso wie ethische und politische Argumente auf ihrer Seite. Es wird sich zeigen, ob das FBI dagegen mit seinem Verweis auf die nationale Sicherheit - die derzeit in den USA bekanntermaßen politisch einen hohen Stellenwert genießt - bestehen kann. Viele Internetnutzer jedenfalls dürften nicht nur den Vorschlag selbst, sondern auch die geheimen Treffen von Regierung und Unternehmen zu diesem Thema durchaus beunruhigend finden. Zeichnet sich hier nach ACTA, SOPA und CISPA die nächste große Netzpolitik-Diskussion ab?
    Quelle


    Bei dem FBI-Vorschlag handelt es sich um eine Ergänzung des sogenannten "Communications Assistance for Law Enforcement Act" (CALEA).

    Zeichnet sich hier nach ACTA, SOPA und CISPA die nächste große Netzpolitik-Diskussion ab?

  2. #2

    Registriert seit
    May 2012
    Beiträge
    9
    Points
    11
    Level
    1
    Level completed: 21%, Points required for next Level: 39
    Overall activity: 0%
    Achievements:
    7 days registered
    halt ich für ein gerücht XD

  3. #3

    Registriert seit
    Jun 2012
    Beiträge
    19
    Points
    5
    Level
    1
    Level completed: 9%, Points required for next Level: 45
    Overall activity: 0%
    Achievements:
    7 days registered
    Sowas zeigt an, das Regierungen/Organisationen angst vorm Volk haben.

  4. #4

    Registriert seit
    Jul 2012
    Beiträge
    15
    Points
    4
    Level
    1
    Level completed: 7%, Points required for next Level: 46
    Overall activity: 0%
    Achievements:
    7 days registered
    Wenn die sowas brauchen tun sie mir schon fast Leid, oder ist das nur um das zu legalisieren was sie eh schon machen.

  5. #5



    Registriert seit
    Apr 2012
    Beiträge
    353
    Points
    346
    Level
    6
    Level completed: 92%, Points required for next Level: 4
    Overall activity: 1,0%
    Achievements:
    Social31 days registered250 Experience Points
    VPN, Mailanbieter in Russland.


    FUCK THE USA

    Also was soll die aufregung, steigert nur den verkauf von VPNs
    Ihr wollt DarkLight unterstützen? Dann kauft euch über einen dieser Links euren nächsten Account:
    Share-Online.biz - Uploaded.net


  6. #6
    Awards:
    Posting Award
    Avatar von delle59




    Registriert seit
    Apr 2012
    Ort
    NRW
    Beiträge
    6.108
    Points
    6.782
    Level
    54
    Level completed: 16%, Points required for next Level: 168
    Overall activity: 51,0%
    Achievements:
    SocialRecommendation Second Class7 days registered5000 Experience PointsOverdrive

    NSA hat von jedem US-Bürger ein Dossier angelegt

    NSA hat von jedem US-Bürger ein Dossier angelegt

    Der ehemalige Mitarbeiter der National Security Agency (NSA), William Binney sagte auf der neunten Ausgabe der Konferenz HOPE, von jedem US-Bürger gebe es beim Geheimdienst NSA Aufzeichnungen. Er erläuterte bei seiner Keynote, mit welchen Mitteln die Überwachung und Zensur einer ganzen Nation durchgeführt wird. Etwa 20 Billionen Kommunikationsdaten hat die NSA bis heute gesammelt und analysiert.


    statue of surveillance?

    Auf der dreitätigen Veranstaltung Hackers on Planet Earth (HOPE) sprach kürzlich in New York der ehemalige leitende Mitarbeiter der NSA, der einem Journalisten des Magazins Wired mit zahlreichen Informationen versorgte. Binney gehörte dem Geheimdienst 30 Jahre lang an, als technischer Direktor leitete er eine Untergruppe der Organisation. Nachdem ihn die Überwachungsmaßnahmen seines Arbeitgebers stark an die Zukunftsvisionen von George Orwell erinnerten, stieg er im Jahr 2001 aus. Kurz nach der Veröffentlichung des Wired-Artikels wurde seine Wohnung vom FBI durchsucht.

    Auf der HOPE sagte Binney, seit dem Jahr 2001 erhalte die NSA täglich von einem der US-amerikanischen Provider durchschnittlich 320 Millionen Logdateien, dazu kommen die Daten der anderen Anbieter. Schätzungsweise 20 Billionen Kommunikationsdaten über Telefonanrufe, den Versand von SMS, E-Mails und andere Kommunikationsdaten wurden bis heute angehäuft. Von allen Bürgerinnen und Bürgern des eigenen Landes werden Informationen gesammelt. Vor allem interessiert die Mitarbeiter, mit welchen Personengruppen man im Kontakt steht. Ausgewertet wird auch, welche Aktivitäten privat wie beruflich durchgeführt werden. Binney bezeichnet dies als eine sehr gefährliche Entwicklung. Zensur und absolute Überwachung seien in den USA an der Tagesordnung, für dieses Urteil müsse man nicht paranoid sein. "Es geht nicht darum, dass man nichts zu verbergen hat. Es geht um den Bruch zahlreicher Rechte, die (noch immer) existieren." Die NSA weigert sich bis heute bekannt zu geben, wie viele Personen tatsächlich bespitzelt werden. Man begründet dies fortwährend damit, es handele sich dabei um Geheimnisse des Staates. Im Gegensatz dazu gab der Chef der NSA bekannt, man würde das eigene Volk nicht derart intensiv kontrollieren und habe kein Interesse an privaten E-Mails. Ein Redakteur des IT-Portals Techdirt konterte, man könne seine Worte auch so interpretieren, als seien ihnen die Rechte der Bürger völlig gleichgültig.


    NSA bespitzelt jeden

    Die neuesten Veröffentlichungen bekräftigen hingegen die Aussagen des Whistleblowers. Die New York Times fand kürzlich heraus, dass die Auswertung der Daten von Festnetzgeräten, Handys, Smartphones und sozialen Netzwerken stark zugenommen hat. Der Kongress habe nichts unternommen, um den Schutz der digitalen Kommunikation seiner Bürgerinnen und Bürger gesetzlich zu verbessern. Für diese Unachtsamkeit bezahle jeder Einwohner des Landes einen hohen Preis.

    Bekannt wurde kürzlich durch die NYT auch die groß angelegte Spähaktion der für die Arneimittel-Kontrolle zuständige Food and Drug Administration (FDA). Tausende private E-Mails von Angestellten an Kongressmitglieder, Rechtsanwälte, Journalisten und sogar an Präsident Barack Obama wurden mit Hilfe von Spionage-Computersoftware heimlich mitgelesen. Der Vorfall kam zufällig aufgrund einer Unachtsamkeit eines Mitarbeiters ans Tageslicht.

    In der Tat erinnern derartige Vorfälle an die Thesen des Whistleblowers und ehemals ranghohen NSA-Mitarbeiters. Fragt sich, wie weit die Einwohner der USA tatsächlich noch vom Szenario des Buches 1984 entfernt sind.
    Quelle


    Video: Interview mit William Binney auf der HOPE #9.

  7. #7



    Registriert seit
    Jun 2012
    Beiträge
    48
    Points
    315
    Level
    6
    Level completed: 30%, Points required for next Level: 35
    Overall activity: 3,0%
    Achievements:
    7 days registered250 Experience Points



    Beschreibung

    In diesem Strategie-Spiel, alles hängt nur in Ihrer Verteidigungsstrategie! Sie haben zur Verfügung eine Reihe von Pflanzen capables von abfangen die Zombie-Invasoren. Organisieren sie den besten Weg zu Ihrem Haus zu schützen, wenn die Zombies in der Lage sein den Hof überqueren, wird Ihr Gehirn werden gebraten und gegessen! Aber keine Panik! Ihre Strategien der Positionierung und der Logik wird von capables leicht besiegen diese dummen Zombies.



    Uploader’s Kommentare

    Einfach auspacken und spielen



    Mehr Info

    Größe: 53.38MB

    Format: .7z

    Sprache: Englisch



    Anforderungen:

    OS: Windows XP/Vista/7

    CPU: 1.2 GHz

    RAM: 512 MB

    DirectX: 8.0

    Video: 32 MB

    HD: 73 MB



    Download



    UL.TO

  8. #8


    Registriert seit
    Jun 2012
    Beiträge
    20
    Points
    3
    Level
    1
    Level completed: 5%, Points required for next Level: 47
    Overall activity: 0%
    Achievements:
    7 days registered
    <span style='color: #ff0000'><span style='font-size: 18px;'><strong class='bbc'>Automatische Nachricht[/b]


    Dieser Thread wurde in die entsprechende Sektion (PC) verschoben, da er fehlplatziert war.

  9. #9



    Registriert seit
    Jun 2012
    Beiträge
    48
    Points
    315
    Level
    6
    Level completed: 30%, Points required for next Level: 35
    Overall activity: 3,0%
    Achievements:
    7 days registered250 Experience Points
    sry dachte wär an richtiger stelle

  10. #10


    Registriert seit
    Jun 2012
    Beiträge
    20
    Points
    3
    Level
    1
    Level completed: 5%, Points required for next Level: 47
    Overall activity: 0%
    Achievements:
    7 days registered
    nicht schlimm,deshalb habe ich es ja verschoben

Lade weitere Posts
Seite 1 von 3 123 Letzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •