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    Internet muss offen und international sein

    Netzkulturtag: die Internetgemeinde feiert ihre Geburtsstunde

    Am 6. August wird jedes Jahr aufs Neue die Geburtsstunde des Internet gefeiert. Tim Berners-Lee machte sein World Wide Web-Projekt am 6. August 1991 mit einem Beitrag zur Newsgroup alt.hypertext öffentlich und somit weltweit verfügbar. Nächsten Montag soll ebenfalls der Netzkulturtag und damit alle Teilnehmer und Mitarbeiter des Webs gefeiert werden.



    Netzkulturtag

    Als das Internet Anfang der 1990er Jahre primär den Hochschulen und somit ihren Professoren, Studenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern offen stand, dachte noch keiner daran, was sich später daraus entwickeln könnte. Das Hypertext-System von Tim Berners-Lee sollte anfangs lediglich dem internationalen Informationsaustausch der Wissenschaftler dienen und helfen, Forschungsergebnisse über alle Ländergrenzen hinweg visuell darzustellen.

    Mit dem Jahrestag der Geburt des www wird kommenden Montag auch erstmals der Netzkulturtag abgehalten, bei dem sich alle Nerds, Techniker, Designer, Elektroniker und Geeks selbst zelebrieren können. Alle Menschen, die jeden Tag etwas für den technischen Fortschritt im Internet tun, sollen an diesem Tag geehrt werden. Rund um die Uhr speisen Unternehmen, aber auch private Blogger, Podcaster und Künstler ihre Inhalte ins Netz. Ohne die Arbeit von Programmierern, Systemadministratoren, Sicherheits-Experten, Webdesignern und Elektrotechnikern wären diese Inhalte aber nicht verfügbar. Tatsächlich ist mittlerweile für viele Bürgerinnen und Bürger kein Alltag mehr ohne einem ständigen Internetzugang denkbar. Wer sich gerne an die Geschichte des Webs und die verantwortlichen Personen erinnern möchte, sei hiermit dazu aufgerufen. Ortsgebundene Veranstaltungen werden nicht stattfinden, der "Feiertag" findet virtuell im Netz statt.

    Der Netzkulturtag wurde ursprünglich von den Blogs mbITme.de in Zusammenarbeit mit dem IT-Security Forum mbITsec erdacht und realisiert. Weitere Infos sind auf netzkulturtag.de, dem Twitter-Account und der Veranstaltungsseite bei Facebook und Google Plus verfügbar.
    Quelle

    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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    Internet-Geschichte
    20 Jahre World Wide Web – ein Weg in 10 Etappen
    Vor genau 20 Jahren schaltete Tim Berners-Lee am Kernforschungszentrum CERN in Genf das World Wide Web für die Weltöffentlichkeit frei. In diesen 20 Jahren erlebte das Web einen Siegeszug ohne Beispiel – und ein Ende ist nicht abzusehen.


    Tim Berners-Lee, der Schöpfer des World Wide Web.
    (Bild: Wikimedia Commons/SilvioTanaka)
    Der gebürtige Londoner Tim Berners-Lee hatte eigentlich im Sinn, ein System zu schaffen, mit dem sich Forscher und Wissenschaftler weltweit austauschen können. Schon 1980, als er als technischer Dienstleister am Kernforschungszentrum CERN tätig war, schlug er eine Lösung vor, die auf dem Hypertext-Prinzip basierte – verschiedene Texte sollten untereinander durch Hyperlinks verbunden sein.

    In großen Lexika gab es ja schon lange Verweise zwischen einzelnen Lexikonartikeln. der Vorteil eines Hyperlinks war jedoch, dass man augenblicklich zum referenzierten Artikel springen konnte, ohne manuell blättern zu müssen. Damals entwickelte er bereits ein Hypertext-System namens Enquire.

    Als Berners-Lee 1984 ans CERN zurückkehrte, verfolgte er seine Idee weiter. Der geniale Wurf des Briten war es, die Hypertext-Idee mit der bereits existierenden Technik des Internet zu koppeln – denn das Transmission Control Protocol (TCP) und das Domänen-Namenssystem des Internet existierten bereits.

    Was noch fehlte, war ein einfacher Standard, wie man Inhalte für dieses angedachte Informationsnetzwerk aufbereiten konnte. Berners-Lee orientierte sich an der Auszeichnungssprache Standard Generalized Markup Language, die in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelt worden war, und spezifizierte in Anlehnung daran HTML, die Hypertext Markup Language.

    Die in HTML definierten Markierungen – sogenannte Tags – bestimmen die Formatierung von Textinhalten und erlauben auch das Einbetten von Multimedia-Inhalten wie Bildern und Sounddateien. Ein spezielles Programm – der sogenannte Browser – übernimmt die Wiedergabe der in HTML formatierten Informationen. Diesen ersten Browser programmierte Berners-Lee auf einer NeXT-Maschine, die zugleich als erster Webserver dienen sollte.

    Dieser erste Webserver – und die darauf erstellte erste Website – gingen am Heiligabend 1990 online, allerdings zunächst praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

    Berners-Lee entschuldigte sich später dafür, dass die beiden Schrägstriche am Beginn jeder Webadresse (http://) eigentlich unnötig seien. „Damals schien es eine gute Idee zu sein“, witzelte er 2009 in einem Artikel für die Londoner Times.

    Heute arbeitet er zusammen mit der britischen Regierung an einem Projekt, das alle nicht-personenbezogenen Daten, über die die britische Regierung verfügt, offen legen soll. Zudem engagiert er sich für die Netz-Neutralität. Im vergangenen Jahr war er einer der Stargäste bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in London.
    Quelle

    Inhalt des Artikels:
    Der Webserver
    Der Netscape-Browser
    AOL-Disketten und -CDs
    Die Webcam und die Kaffeemaschine
    Java
    Musiktausch mit Napster
    Google
    boo.com und das Ende des Dotcom-Booms
    Soziale Medien – Twitter läuft Nachrichtensendern den Rang ab

    Daten, Menschen, Informationen – Seit 20 Jahren im World Wide Web


    So sah das World Wide Web anno 1993 aus
    (Bild: CERN)
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    URL: Various: Deep Rendezvous Vol 2 at Juno Download
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    Artist: VA
    Title: Deep Rendezvous Vol 2
    Release: 04.12.2013
    Label: Wasabi Germany
    Cat. Nr.: WASABICOMP 116
    Source: WEB
    Genre: Deep House
    Format: MP3
    Quality: 320 kbps / 44.100 Hz / Joint-Stereo
    Tracks: 25
    Length: 175:42 min.
    Size: ~402 MB
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    Tracklist
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    01. Chopstick & Johnjon - Lyla (feat. Sven VT) Â*07:20
    02. Pete Dafeet - Mistakes Â*07:19
    03. Bjorn Wilke - Twentyfive Â*06:36
    04. Inkfish - Wait in Vain (Zusammenklang Remix) Â*08:19
    05. Andrei Swipe - 10 Days Only (feat. Jen - George Perry Remix) Â*07:23
    06. Ittai Barkai - Telescope Â*06:33
    07. accatone - Bootleg Mondo Â*06:46
    08. Ntsako - The Journey Â*08:23
    09. Robosonic - The Sweetness Â*06:55
    10. Jaxson & David Keno - Fargo Â*06:55
    11. Adam Jace - Shiraz (Ilias Katelanos Remix) Â*07:07
    12. Ezequiel Sanchez - Optimus Head On Neighbours House Â*06:30
    13. Sampei - Bodydub Â*06:41
    14. Maja Pearlson - Habidad Â*05:34
    15. B.Cliff - Dishonerable (Topspin & Dmit Kitz Remix) Â*07:24
    16. Alexman - Nikitim Base Â*07:55
    17. YanSolo & Jay Patterson - Believe (Mackmat Night Fly Mix) Â*07:16
    18. Swing City - Laze Â*06:57
    19. Angelo Draetta - Traffic Lights Â*06:27
    20. Jussi-Pekka - Where Â*10:28
    21. Peter JD - Drugs of My Brain (Joel Alter Remix) Â*06:31
    22. Luca Lozano - Soul123 Â*06:56
    23. Advanced Suite - AftirF Â*04:53
    24. Vlada D'shake & Mladen Manden - Terra Incognita Â*06:20
    25. Dimitry Liss - Captain Love Â*05:54



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    Uploaded | Turbobit | Share-Online | Cloudzer | Freakshare
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    broken link or archive - pm on me

    Â*
    Â*
    enjoy!


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    Internet muss offen und international sein
    Der "Vater des World Wide Web", Tim Berners-Lee, hat sich im Gespräch mit Wired für ein offenes und internationales Internet ausgesprochen und reagiert damit auf eine Initiative Brasiliens, nach der alle inländischen Daten das Land nicht mehr verlassen dürfen. Die Haltung des 58-Jährigen in Sachen Urheberrecht lassen jedoch Zweifel an der Unvoreingenommenheit der Web-Ikone aufkommen.

    [img=370,left]https://darklight.to/picshare/upload/big/2014/02/11/52f9f29b267ca.jpg [/img] Geht es nach Tim Berners-Lee müsste das Internet notwendigerweise "offen" und "dezentralisiert" bleiben. Im Gespräch mit dem englischsprachigen Magazin Wired bezog der Erfinder des World Wide Web Stellung gegenüber den Versuchen einiger Staaten, "Insellösungen" für das Internet zu finden. Die Haltung Berners-Lees ist eine klare Reaktion auf eine derzeit in Brasilien heiß debattierte Initiative, die Unternehmen wie Google, Facebook und Apple dazu zwingen würde, eigene Daten-Zentren in Brasilien zu errichten, um sicherzustellen, dass keine Nutzerinformationen das Land verlassen. Der südamerikanische Staat hatte sich im Zuge des Überwachungsskandals mehrfach lautstark über die Methoden der NSA empört. Grundsätzlich tendiert Brasilien in den vergangenen Jahren dazu, massiv gegen die USA zu wettern, sobald sich ein entsprechender Anlass bietet, wie beispielsweise im Fall der veröffentlichten Dossiers und Memos von US-Diplomaten durch die Enthüllungsplattform WikiLeaks.

    "Geek-Kultur" muss Verantwortung übernehmen
    "Ich will ein Web, das offen ist, international funktioniert […] und staatsunabhängig arbeitet", so Berners-Lee gegenüber Wired. "Was ich nicht will, ist ein Web, in dem die brasilianische Regierung alle Daten sozialer Netzwerke nur auf Servern auf brasilianischem Boden speichert. Das würde es so schwierig machen, eines [ein neues soziales Netzwerk; Anm.d.Red.] aufzusetzen." Zwar würde die Regierung Brasiliens nur gute Absichten verfolgen, begehe aber einen folgenschweren Fehler, da ein solches Gesetz ideal zur Zensur geeignet sei. In seinem Interview mit Wired machte Berners-Lee klar, dass er die "Geek-Kultur" als besonders wichtig erachte und Mittel und Wege gefunden werden müssten, um diese Kultur zu stärken und den "Geeks" ein Gefühl für Verantwortung zu vermitteln, um als "Gemeinschaft im weiteren Sinne darüber nachdenken können, was wir tun müssen".

    Der Begründer des World Wide Web und Erfinder von HTML hat in seiner Funktion als Direktor des World Wide Web Consortiums (W3C) jedoch in letzter Zeit einiges an Kritik einstecken müssen und entsprechend an Glaubwürdigkeit verloren, stehen seine Aussagen über ein offenes Netz doch klar im Widerspruch zu der geplanten Einbindung von DRM-Maßnahmen in HTML5.
    Quelle
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