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    Das Radio ist out, YouTube ist in

    Das Radio ist out, YouTube ist in

    Bei Jugendlichen ersetzen Videoplattformen mittlerweile das herkömmliche Radio. 93% der Nutzer im Alter von 12 bis 19 Jahren gaben im Rahmen einer Langzeitstudie der Universität Leipzig an, dass sie sich ihre Musik im Internet anhören. Dabei schaut sich kaum jemand die Videos an. Sie dienen nur dem Konsum der Musikstücke. Auch steht vermehrt die eigene Produktion von Musik im Vordergrund.


    YouTube

    Musik ist und bleibt laut Professor Bernd Schorb das zentrale Medium, das den Prozess des Heranwachsens und der Identitätsbildung begleitet. Dabei bedienen sich viele Jugendliche der Musik als Möglichkeit zur Abgrenzung zu ihren Eltern oder anderen Gleichaltrigen. Das eingesetzte Medium hat sich dabei im Laufe der Jahre gewandelt. Konsumierte die Elterngeneration noch viel Musik per Plattenspieler oder Radiogerät , so gehen die heutigen Jugendlichen dafür ins Internet. Doch die Musikvideos spielen in dem Zusammenhang eine eher untergeordnete Rolle. Wenn überhaupt schauen sich die meisten Heranwachsenden die Videos nur an, um die Tanzschritte ihrer Stars zu imitieren oder sich die Bedienung der Instrumente abzuschauen. Doch die Studie "Klangraum Internet " brachte noch mehr Resultate zum Vorschein. Denn die moderne Technik befreit die Kids davon, nur noch reine Konsumenten zu sein. Computer werden zunehmend auch zur Bearbeitung und Produktion von Musik eingesetzt. Während 2007 nur 39% der Befragten am Computer Musik bearbeitet haben, nutzt heute mit 51% mehr als die Hälfte den Rechner zum Remixen bereits vorhandener Stücke oder zur Herstellung eigener Musik. 38% der Befragten bezeichnen sich selbst als aktive Musiker. Auch werden zunehmend eigene Playlisten erstellt und diese mit Freunden geteilt.

    In den ausführlichen Interviews der Universität Leipzig stellte sich auch heraus, dass sich viele Jugendliche nicht der Abmahngefahren von Tauschbörsen und der Datensammelleidenschaft von sozialen Netzwerken und anderen Internet-Plattformen bewusst sind. Professor Schorb empfiehlt, dass man zur Aufklärung ältere Jugendliche engagieren sollte, um die Jüngeren in der Schule zu informieren. Sollten die Lehrer versuchen aufzuklären, würde dies weniger effektiv sein. Einerseits fehlt vielen Lehrern das technische Verständnis. Andererseits wirkt dies schnell so, als wenn die Lehrer ihre Schüler mit dem erhobenen Zeigefinger unterrichten wollen. In dem Fall würde kaum noch jemand zuhören.

    Wer sich die Studie im Detail anschauen möchte, sie kann von hier als PDF heruntergeladen werden.
    Quelle

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    "Sehr gezielte" Cyber-Attacken"MiniDuke" auf Regierungs-PCs



    Eine Sicherheitslücke beim Adobe Reader macht es möglich: Ein Schadprogramm, das aktuelle Programmiertechniken mit denen aus den 1990er Jahren verbindet, spioniert Regierungsrechner in mehreren Ländern aus. Auch Forschungseinrichtungen sollen betroffen sein. Laut Kaspersky-Sicherheitsexperten erfolgen die Angriffe zudem nicht massenhaft sondern sehr gezielt.








    Nach dem Spionageprogramm "Roter Oktober" haben die russischen Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab einen neuen gefährlichen Compu terschädling entdeckt. In 20 Ländern sei auf Rechnern von Regierungsorganisationen und Firmen die Schadsoftware "MiniDuke" installiert worden, sagte Vitaly Kamluk von Kaspersky. Es handle sich dabei nicht um massenhafte Cyber-Attacken, sondern um gezielte Spionageangriffe. "Die Angreifer haben sich die Ziele sehr genau ausgesucht."



    Das Spionageprogramm, das immer noch aktiv und im Umlauf ist, nutzt eine Sicherheitslücke in dem Programm Adobe Reader aus, das zum Lesen von PDF-Dokumenten verwendet wird. Adobe hatte zwar schon Aktualisierungen veröffentlicht, mit denen die Lücke geschlossen werden kann. Allerdings hatten die Opfer die Updates noch nicht installiert. Das Schadprogramm verbinde auf ungewöhnliche Art Programmiertechniken aus den neunziger Jahren mit aktuellen Technologien, sagte der Sicherheitsexperte.




    Nachfolger von "Operation Roter Oktober"



    Zu den Opfern gehörten Kaspersky zufolge Regierungseinrichtungen in Belgien, Irland, Portugal, der Ukraine, Rumänien sowie in der Tschechischen Republik. Außerdem sei eine Krankenversicherung in den USA und eine bekannte Forschungseinrichtung in Ungarn betroffen gewesen. Auch bei der "Operation Roter Oktober" wurden Computer von Regierungsorganisationen ausgespäht.



    Kamluk sagte, Anwender sollten insbesondere häufig genutzte Programme wie den Adobe Reader, Flash oder die Office-Programme von Microsoft umgehend aktualisieren, sobald es von den Herstellern Updates gebe. Häufig ließen die Nutzer zu viel Zeit verstreichen, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen. Außerdem sei der Einsatz eines wirkungsvollen Virenschutzprogramms unverzichtbar.


    n-tv
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
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