LKA Dresden: Post für ehemalige Premiumkunden des Filehosters Duckload!
Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Dresden gegen die Premiumkunden des Filhosters Duckload § 106 UrhG
Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden

Nach den Ermittlungen der Gerneraltaatsanwaltschaft Dresden gegen die Betreiber von kino.to geht das Landeskriminalamt Sachsen nun auch gegegn die Premiumkunden des Filehosters Duckload wegen des Verdachts einer Straftat u.a. gem. § 106 UrhG vor.

Premiumkunden Duckload

Betroffen sind angemeldete Nutzer, sog. Premiumkunden von Duckload. Bei den Ermittlungen und Durchsuchungen sind auch Listen der angemeldeten Nutzer gefunden worden, sowie Informationen zu heruntergeladenen Dateien. Derzeit werden nach Auskunft der Ermittlungsbehörde nur Kunden angeschrieben, die über 3000 links heruntergeladen haben. Eine genaue Auswertung hat es bis jetzt aber noch nicht gegeben, diese sei aber möglich, für die Ermittlungsbehörden aber mit einen größeren Aufwand verbunden.

Landeskriminalamt Sachen bietet unbezifferte Geldbuße

Das Landeskriminalamt Sachsen verschickt derzeit Schreiben an die Premiumkunden von Duckload mit dem Angebot, dass das Verfahren gegen eine Geldbuße eingestellt werden kann. Die Höhe der Geldbuße ist hier nicht angegeben, die Betroffenen sollen sich also im Vorfeld zu Tatenbekennen, ohne zu wissen wie hoch eine eventuelle Geldbuße ausfallen wird und ohne eine Garantie, dass es nicht zu einer Anklage kommt.

Aus anwaltlicher Sicht empfehlen wir Ihnen hierauf nicht einzugehen!

Wenn Sie hier vorschnell Taten einräumen, haben Sie im weiteren Verfahren kaum noch Möglichkeiten sich effektiv zu verteidigen.

Zudem dürften die meisten Taten bereits verjährt sein. Die Verjährung tritt drei Jahre nach dem jeweiligen Download ein. Die Rechtslage ist hier auch noch nicht gerichtlich geklärt, inwieweit das Ansehen eines Streams überhaupt unter das Urheberrecht fällt. Das LKA und die GernalStA Dresden gehen davon aus, das Premiumkunden Filme heruntergeladen und nicht per Stream gesehen haben. Dafür müßten diese aber auch den Nachweis führen.

Wir schlagen folgende Vorgehensweise vor:

# Übersenden Sie uns das Schreiben des Landeskriminalamtes und einer Vollmacht
# Wir prüfen Ihren Fall und übersenden Ihnen ein Angebot über die zu erwartenden Anwaltskosten
# Sie entscheiden, ob Sie uns beauftragen wollen.
# Wir beantragen bei einer Beauftragung durch Sie die Akteneinsicht.
# Nachdem wir die vollständige Akte übersendet bekommen haben: Ermittlung des genauen Vorwurfs, und den jeweiligen Zeitpunkten.
# Fertigung einer Einlassung nach Auswertung der Ermittlungsakte und Erörterung mit Ihnen (telefonsich oder persönlich) mit:
# Beantragung der Verfahrenseinstellung

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Quelle: RA Dierk Straeter
Quelle: Scenepirat.to
Quelle: BoerseBZ