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    Adblock Plus .. alles um den Werbeblocker

    Browser-Erweiterung in der Kritik
    Die Abkassierer von Adblock Plus
    Der Werbeblocker "Adblock Plus" ist eines der populärsten Browser-Addons der Welt. Ein renommierter Techblogger erhebt nun schwere Vorwürfe und bezeichnet die Software als "mafiöses Werbenetzwerk".


    Sie blinken in leuchtenden Farben, klappen sich auf, lassen sich nicht wegklicken oder verfolgen gar den Mauszeiger: Online-Werbebanner sind für viele User ein nerviges Übel. Abhilfe schaffen sogenannte Adblocker, bequem im Browser installierbare Werbefilter. Einer der populärsten ist Adblock Plus: Das Tool gibt es für Firefox und Chrome. Allein für den Mozilla-Browser wurde es mehr als 200 Millionen Mal heruntergeladen. Täglich nutzen es 15 Millionen User, ein Fünftel davon stammt aus Deutschland. Ähnlich populär ist die Erweiterung bei Googles Chrome-Browser.

    Hinter der Mini-Software steckt die Eyeo GmbH, ein Unternehmen mit Sitz in der Kölner Altstadt. Doch die Firma steht in der Kritik: Der Techblogger Sascha Pallenberg, der im Netz fast ebenso populär wie der Adblocker und Gründer diverser Seiten wie "Netbooknews" und "Mobilenext" ist, wirft den Machern vor, seine Nutzer übers Ohr zu hauen. Denn das Unternehmen, das nerviger Werbung eigentlich den Kampf angesagt hat, habe Verbindungen zu "strategischen Partnern aus der Werbeindustrie", schreibt Pallenberg in einem ausführlichen Artikel auf "mobilegeeks.de". Das Fazit des Bloggers: Adblock Plus sei ein "mafiöses Werbenetzwerk".

    "Perfide konzipiertes Hintertürchen"
    Mit der Aktualisierung auf Version 2.0 im Dezember 2011 hatten die Adblock-Plus-Macher eine sogenannte Whitelist für nicht störende Werbung ("Accepable Adds") eingeführt. Im Erklärtext der Erweiterung heißt es dazu: "Mit Adblock Plus 2.0 wurde die Möglichkeit eingeführt, einige nicht aufdringliche Werbung zu erlauben. Der Sinn dabei ist, Webseiten, die solche Werbung einsetzen, zu unterstützen." Die Option ist standardmäßig aktiviert, kann aber in den Einstellungen ausgeschaltet werden. Nur, wer tut das schon.

    Doch wer entscheidet, welche Werbung auf der Liste landet? "Wer ist dieser weiße Ritter, der uns allen 'ein Web ohne nervige Werbung' (der offizielle Adblock-Plus-Slogan) verschaffen will?", fragt Pallenberg. Laut der Eyeo GmbH entscheiden die User in einem öffentlich zugänglichen Forum, welche Banner als nervig eingestuft werden und welche nicht. Pallenberg widerspricht dieser Aussage und erhebt schwere Vorwürfe: Website-Betreiber könnten Werbebanner schalten, die von vornherein zu den "Acceptable Ads" gehören würden, schreibt der Blogger. Die Unternehmen benötigen für ihre Werbung demnach keine Zustimmung der User. Kauften die Nutzer nach einem Klick auf die Banner ein Produkt, erhalte ein Unternehmen, das zu den Geldgebern von Adblock Plus gehört, eine 30-prozentige Provision der Einnahmen, behauptet Pallenberg. Beweise liefert er allerdings keine.

    Umsatz mit dubiosen Internetangeboten
    Till Faida, Mitgründer und Geschäftsführer von Adblock Plus, wehrt sich gegen die Vorwürfe - wenn auch halbherzig: "Ein Großteil der Informationen zu der Zusammenarbeit mit unseren Partnern ist korrekt recherchiert, einiges nicht", erklärt er in einer Pressemitteilung. "Im Gegensatz zu Sascha Pallenberg, sehen wir in der Vernetzung keinen Gewissenskonflikt, sondern profitieren von den Erfahrungen und Kontakten unserer Mitarbeiter und Unterstützer." So sei es möglich, neue Werbeformen und Technologien zu testen, erläutert der Geschäftsführer.

    Auf viele Kritikpunkte des Bloggers geht der Adblock-Plus-Macher allerdings gar nicht erst ein. In seinem Beitrag wirft Pallenberg den beiden Geschäftsführern Till Faida und Wladimir Palant sowie zwei weiteren Mitarbeitern vor, mit teils dubiosen Internetangeboten wie Gewinnspielseiten und dem mittlerweile insolvente Coupon-Portals "wergehthin.de" Geld verdient zu haben.
    Quelle
    Geändert von delle59 (10.12.14 um 15:42 Uhr)
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  2. Bedankos Pádraic, leutnantbraun, märi bedankte(n) sich für diesen Post
  3. #2
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    Deutschlands heimliche Werbemacht


    Internetnutzer wie hier auf der Konferenz Reublica surfen mal mit, mal ohne Adblocker
    (Foto: picture alliance / dpa)
    Millionen nutzen Adblock Plus. Hinter der beliebten Browsererweiterung steht eine kleine Firma, die damit Profit macht - und die sich wie nebenbei anschickt, andere Geschäftsmodelle im Internet im Sinne der eigenen Interessen umzukrempeln.

    Till Faida hat einen Plan, als sich sein Studium an einer Business-Universität im niederländischen Groningen dem Ende nähert. Im September 2010 schreibt er seine Bachelorarbeit zur Frage: Wie viel Geld geht Internetseiten verloren, wenn Nutzer beim Surfen Adblocker einsetzen, um Anzeigen auszublenden?

    Adblocker sind digitale Scheren. Die Erweiterungsprogramme für Browser schneiden Werbung aus Internetseiten aus. Sie tun dies nach Regeln, die Adblocker-Programmierer aus dem Code der Internetseiten ableiten und die sie in einer ständig aktualisierten Datenbank festhalten. Nutzer, die einen Adblocker installieren, bekommen so im Extremfall nur noch Internetseiten ohne Reklamebotschaften zu sehen - und die Betreiber der Internetseiten keine Einnahmen mehr. Anzeigen sind bis dato das wichtigste Geschäftsmodell, um Geld im Internet zu verdienen (auch für Nachrichtenseiten wie Süddeutsche.de, siehe dazu die Anmerkung unten).

    Geld verdienen will Faida auch. Doch auf andere Weise. Er wird in den kommenden Jahren ein Adblocker-Hersteller, der größte der Welt - und er schickt sich an, das Geschäftsmodell des Internets umzukrempeln, es nach seinen Ideen zu formen.

    In seiner Bachelorarbeit hat er rund 400 Millionen angeklickte Seiten aus 85 Ländern untersucht und ist zu dem Schluss gekommen: "Hochwertige kostenlose Inhalte lassen sich so (unter Einsatz von Adblockern, d.Red.) nur schwer refinanzieren." Faida sieht eine Marktlücke. Nach seinem Studium gründet er ein Unternehmen, zusammen mit Wladimir Palant. Die Firma in Köln nennen sie Eyeo GmbH und ihr Produkt Adblock Plus. Dieser Adblocker ist heute der weltweit meistgenutzte. Etwa ein Dutzend Leute arbeiten bei Eyeo an ihm. Drei Millionen Menschen haben ihn allein in Deutschland im Firefox-Browser installiert.

    Ende 2010, als Faida seine Bachelorarbeit schrieb, surften seinen Angaben zufolge knapp 13 Prozent aller deutschen Nutzer mit Adblocker. Mittlerweile wird geschätzt, dass es gut doppelt so viele sind und jeder vierte Internetnutzer keine Werbung mehr sieht. Mit jeder Installation wächst die Bedrohung für die Geschäftsmodelle im Netz - und die Marktlücke für die Eyeo GmbH.

    Denn Adblock Plus lässt den Nutzern standardmäßig doch ein bisschen Werbung zukommen. Aber nur Anzeigen, die die Eyeo GmbH für gut befunden hat. "Acceptable Ads" heißt diese Option, "akzeptable Anzeigen". Nutzer können sie zwar ausschalten, aber wie es mit Optionen so ist: Nur wenige nutzen sie. Und so entspinnt sich in diesen Tagen eine für Faida und seine Eyeo GmbH recht unangenehme Debatte darüber, wieso sie eigentlich entscheiden dürfen, was akzeptabel ist - und wie genau sie dabei vorgehen, vor allem: inwieweit sie dabei selbst Geld verdienen.

    Ein Blogger aus Taipeh hat die Diskussion angestoßen. Sascha Pallenberg, der sonst auf MobileGeeks.de aus Taiwan über IT-Schnickschnack berichtet, hat in der vergangenen Woche einen langen Text über Adblock Plus geschrieben, mit Wut im Bauch. Geschäftsfreunde der Eyeo-Chefs würden bei Adblock Plus als "acceptable" durchgelassen. Die Firma verlange Geld, dann könne man mit seinen Anzeigen durchkommen - sie sei damit eigentlich ein Werbenetzwerk. Die Eyeo GmbH nutze ihre Millionen Nutzer und ihre Macht als führender Adblocker-Hersteller aus, um zum Beispiel Bloggern wie ihm zu schaden und ihm ihre Konditionen aufzudrücken. Es fällt das Wort "mafiös", das Foto zum Artikel zeigt einen Paten. Pallenbergs Fazit: "Finger weg von Adblock Plus. Die haben hier wirklich ein einmaliges Werbenetzwerk mit Erpressungspotential geschaffen."

    Die Resonanz auf den Text ist groß, er verbreitet sich rasch, sogar das ARD-Nachtmagazin berichtet. Plötzlich wird in der öffentlichen Wahrnehmung aus dem Underdog, der Nutzern angeblich bloß das Surfen verschönert, ein Bösewicht, und die Frage steht im Raum: Ist das erfolgreiche Start-up aus dem Rheinland in Wahrheit eine geldgetriebene Klüngelveranstaltung?

    Um sich einer Antwort auf die Frage zu nähern, muss man einige Jahre zurückgehen und auch über Faidas Geschäftspartner Wladimir Palant reden. 2006 ist Adblock Plus noch ein Hobby von ihm. Er entwickelt die Browsererweiterung in seiner Freizeit. Viele Menschen helfen ihm freiwillig: Man schickt sich Programmiercode-Schnipsel, um die Datenbank zu den Blockierregeln aktuell zu halten. Als Palant 2011 beschließt, sich Vollzeit um Adblock Plus zu kümmern, gründet er mit Faida die Eyeo GmbH. Die Aktion der Freiwilligen wird zur Geschäftsidee. Das Unternehmen läuft, nach eigenen Angaben macht es heute Profit. Eyeo hat zum Beispiel einen der größten deutschen Internetanbieter Deutschlands als Kunden gewonnen: die 1&1 Internet AG, die zur milliardenschweren United Internet AG gehört. Bei 1&1 kann man seinen Blog laufen lassen oder bei Web.de oder Gmx.net einen kostenlosen E-Mail-Account eröffnen, der sich ausschließlich über Werbung finanziert. Und hier kommt nun die Geschäftsidee von Palant und Faida ins Spiel.

    Der Deal, den die Adblocker-Hersteller anbieten, funktioniert so: Ihr zahlt uns Geld - dafür dürft ihr ein bisschen Werbung an die Millionen Adblock-Plus-Nutzer ausspielen. Dieser Fakt ist bestätigt. Nur wie viel Geld fließt und wie genau abgerechnet wird, behalten die beiden Firmen für sich. 1&1 spricht auf Anfrage von "technischen Aufwandsentschädigungen".

    Die "akzeptable Anzeige" sieht im Gegenzug so aus: Wenn ein Adblock-Plus-Nutzer auf Web.de etwa "Goldpreis" in die Google-Suche eingibt, sieht er viele Anzeigen von Goldhändlern - so viele, dass auf einem 13-Zoll-Bildschirm nur ein echter Treffer ganz unten am Bildschirmrand zu sehen ist. Auch auf Gmx.net gibt es solche Anzeigen bei Suchanfragen. Zur Erinnerung: Eigentlich sehen die Millionen Adblock-Plus-Nutzer keine Werbung. Nur ganz wenige und ganz bestimmte Anzeigen werden durchgelassen, heißt es, und zwar Anzeigen, "die nicht nerven".

    Wie passt das zusammen? Wie genau fällt die Entscheidung, was nervt?

    Was okay sei und was nicht, entscheidet nach offizieller Beteuerung von Eyeo in jedem Einzelfall demokratisch die Nutzerbasis von Adblock Plus. Die Community dürfe darüber diskutieren, die Gemeinschaft der Nutzer entscheide.

    Die Realität sieht anders aus. Die Foren, in denen darüber diskutiert werden soll, sind verwaist. Fast niemand nimmt teil. Wodurch vorgeschlagene "acceptable ads" fast automatisch durchkommen und Eyeo faktisch freies Spiel hat - zumal die Diskussionsregeln ohnehin fixiert sind, festgelegt in den Adblock-Plus-Richtlinien. Die Werbung soll demnach statisch sein, also keine Bewegung zeigen. Zudem sollten sie lieber allein aus Text bestehen, und "aufmerksamkeitserhaschende" Fotos sind gleich ganz verboten. Wieso Werbung, die tendenziell wie normaler Textinhalt aussieht und damit verwechselbarer mit dem redaktionellen Inhalt ist, bessere Werbung sein soll als eindeutig erkennbare Anzeigen, wird also erst gar nicht debattiert.

    In einem Satz hat die Eyeo GmbH damit einen Adblocker auf dem Markt, der Geld mit Werbung verdient - und darauf angelegt ist, durch weitere Deals künftig mehr Geld zu verdienen.

    Adblock Plus schickte Delegationen zu "Spiegel Online" und "Zeit Online"
    Anfang des Jahres sind bei Eyeo zwei weitere Gesellschafter eingestiegen, Tim Schumacher und Ulrich Priesner. Die beiden haben in den 2000er Jahren die Sedo Holding AG gegründet, die wie 1&1 zur United Internet AG gehört. Sedo verdient Geld damit, Adressen von Webseiten zu reservieren und später weiterzuverkaufen. Im Internet sind solche Dienstleister ungefähr so beliebt wie ein Gast im Hotel, der morgens viele Liegen am Pool mit seinen Handtüchern reserviert und dann höchstbietend versteigert. Verirrt sich ein Nutzer auf die Platzhalterwebseiten, bekommt er irgendwelche Werbung angezeigt - wiederum Werbung, die Adblock Plus nicht blockiert.

    Es sind diese Verbindungen, die den Technikblogger Pallenberg in Rage gebracht haben. Dazu kommt, dass die Eyeo-Chefs im Internet unter falschem Namen für Adblock Plus heimlich Werbung gemacht haben - angeblich neutrale Blogs preisen die Browsererweiterung in höchsten Tönen, die Texte wurden in Wahrheit jedoch auf Firmenrechnern getippt. Nachdem MobileGeeks.de dies öffentlich gemacht hat, hat Eyeo Fehler eingestanden und die Tarnwerbung abgeschaltet, auch wenn das Eingeständnis nicht so ganz reumütig klingt: "Das machen doch alle im Internet", sagt Eyeo-Miteigentümer Schumacher SZ.de.

    [spoiler=weiterlesen]Den Vorwurf der Vetternwirtschaft weist Eyeo allerdings scharf zurück. Im Firmenblog heißt der entsprechende Eintrag: "Warum Sascha Pallenberg bewusst lügt". Der Artikel sei "falsch und ehrabschneidend", sagt Schumacher SZ.de. Für alle Werbefirmen würden die gleichen Kriterien gelten, jeder könne sich bewerben, dann würden die Adblock-Plus-Nutzer entscheiden. Auch Eyeo wünsche sich mehr Aktivität im Forum, sagt Schumacher zu der minimalen Debatte dort.

    Dass erst mal Eyeo nahestehende Firmen Deals abgeschlossen haben, begründet er damit, dass man eben auf Leute zugegangen sei, die man kenne, als die Richtlinien für akzeptable Anzeigen neu waren. So seien jene Firmen als erste auf die "weiße Liste" gekommen, die für Werbung freigeschaltet sind.

    Ob das reicht, die Verstrickungsvorwürfe auszuräumen, steht dahin. Vorwürfe gibt es zum Beispiel auch wegen eines Deals mit der Firma Yieldkit, in die Schumacher ebenfalls investiert hat. Yieldkit verdient mit sogenannten Affiliate-Links Geld. Bei dieser Werbeform werden einzelne Worte im Text automatisch in Werbelinks umgewandelt: Im Satz "Griechenland braucht Investitionen" verlinkt dann plötzlich das Wort "Investitionen" auf eine Seite für Geldanleger. Affiliate-Links sind besonders bei Rezensionen beliebt, wenn der hochgelobte Kopfhörer, der neue Laptop oder das tolle Buch nur einen Klick entfernt gekauft werden können. Diese Logik setzt Anreize, möglichst positiv über möglichst viele Produkte zu schreiben - was die Frage aufwirft, wie akzeptabel solche Werbeformen für Nutzer sind. Yieldkit ist dennoch auf der "weißen Liste" von Adblock Plus.

    Im Forum hatte dies Firmenchef Faida persönlich vorgeschlagen. Er schrieb damals selbstkritisch: "Dieser Fall könnte kontrovers werden", denn "es gibt keinen Unterschied zwischen Inhalt und Werbung". Ein einzelner Nutzer namens "MonztA" reagierte und äußerte, Yieldkit sei nicht akzeptabel. Das war im April 2012. Ein Jahr später eröffnete Eyeo die Diskussion erneut. Ein Nutzer namens "jimdavi" meldete sich mit seiner ersten und letzten Wortmeldung im Forum, der Inhalt sinngemäß: Finde ich toll, machen wir das doch! Kurz darauf meldete sich Faida und beendete die Diskussion mit einem Wort: "Added" - "Hinzugefügt". Damit war Yieldkit freigeschaltet, die Textlink-Werbung nicht mehr geblockt, und die Firma warb aktiv bei Bloggern: Wer sich von Yieldkit gegen Provision vermarkten lasse, habe kein Problem mit Adblock-Plus-Nutzern mehr.

    Technikblogger Pallenberg prangerte die Verbindung zwischen Yieldkit und Eyeo an. Auch in einem neuen Blogpost zu Adblock Plus beschäftigt er sich mit Yieldkit.

    Eyeo verweist Kritiker indes stets auf das Forum, das allen offen stehe - es ist es der zentrale Punkt der eigenen Legitimation. Dass der nicht optimal ist, gesteht indes auch Mitbesitzer Schumacher ein: "Der Prozess ist nicht klar genug. Wir müssen transparenter werden."

    Adblock Plus ist ständig auf der Suche nach neuer Legitimation durch neue Deals. Das Unternehmen versucht inzwischen auch planmäßig, mit Nachrichtenseiten ins Geschäft zu kommen. Mindestens bei Spiegel Online und Zeit Online wurden in den vergangenen Wochen Delegationen vorstellig, die ein Angebot unterbreiteten, das von den Portalen weithin als fragwürdig aufgefasst wurde. Beide Nachrichtenseiten haben - wie Süddeutsche.de, siehe Anmerkung am Textende - ein reduziertes Anzeigenangebot im Vergleich zu anderen Seiten. Aber Adblock Plus macht für sie deshalb keine Ausnahme und unterhöhlt damit die Finanzierung der journalistischen Angebote. Zusammen mit anderen Nachrichtenseiten - auch Süddeutsche.de - warben Spiegel Online und Zeit Online deshalb vor kurzem bei jenen ihrer Nutzer, die einen Adblocker aktiviert haben, darum, diesen für die Nachrichtenseiten zu deaktivieren. Die Adblocker-Quote sank daraufhin bei allen beteiligten Seiten leicht, im Kontrast zu Meldungen von Adblock Plus über einen Download-Boom für das Plugin infolge der Aktion.

    Nach der Aktion schickte Adblock Plus die Delegationen los und unterbreitete zumindest den beiden Nachrichtenseiten einen Kompromiss. Die Anzeigen sollten unterdrückt bleiben, aber für Adblock-Plus-Nutzer stattdessen eine Art Spendenaufforderung dargestellt werden, so schildern es Beteiligte. Nach Kriterien wie der durchschnittlichen Leser-Verweildauer würden dann die Einnahmen auf die beteiligten Nachrichtenseiten verteilt. Eine Beteiligung von Adblock Plus an den Einnahmen wurde nicht diskutiert, zumindest bisher.

    Die Reaktionen fielen skeptisch aus. Zeit Online sieht das Angebot kritisch; Spiegel Online teilt mit, man glaube nicht, dass Adblock Plus damit international oder auch nur national erfolgreich sein werde.

    Generell stört Betreiber von Nachrichtenseiten die zugrundeliegende Mentalität, dass Adblock Plus existierende Geschäftsmodelle aushöhlt und jährlich Millionenumsätze kostet - dann aber Ausweichangebote wie die "akzeptablen Anzeigen" oder das Spendenverteilungsmodell gemacht werden, die dem Geschäftsmodell des Unternehmens hinter Adblock Plus direkt oder auch nur indirekt nutzen. Und sei es nur, indem sie das Adblocking auf journalistischen Seiten legitimiert erscheinen lassen. Das ganze Vorgehen gilt in der Branche als Missbrauch von geliehener Marktmacht: Nutzer würden mit dem Versprechen von Sicherheit, ungestörtem Surfen und einer schützenden Community im Forum zum Marktführer gelockt, der in Wahrheit mit seiner Technikmannschaft im Rücken seine Geschäftsinteressen durchzusetzen versuche.

    Eyeo will über etwaige Gespräche mit Nachrichtenseiten nicht öffentlich reden. Schumacher beteuert aber, von Nachrichtenseiten und Blogs kein Geld nehmen zu wollen. Das mache man nur bei "großen Konzernen". Das soll klingen wie: Die sind die Bösen, die wollen nur Geld verdienen - wir sind die Guten, wir wollen die Welt verbessern.

    Mittlerweile wissen die Internetnutzer: So einfach ist es bei Adblock Plus nicht. Der Plan von Faida und Co. ist ein anderer.[/spoiler]
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    Geändert von delle59 (10.12.14 um 15:44 Uhr)
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  4. Bedankos märi bedankte(n) sich für diesen Post
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  6. Bedankos märi bedankte(n) sich für diesen Post
  7. #4
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    Gibt es eigentlich ne gute Alternative zu ABP?
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    - Hermann Hesse

  8. #5



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    Hab von dieser Adblock-Geschichte jetzt schon öfter gelesen. Aber mal ehrlich, wessen werbung soll da gezeigt werden?
    Mein Adblocker blockt konsequent alles weg, hab das eignetlich NIE da werbung angezeigt wird trotz eingeschaltetem Blocker und wenn mal doch kann ichs zum Filter hinzufügen.

    Zudem kann man ja bei den Einstellungen verschiedene Filterquellen wählen, sind die jetzt alle betroffen ? Oder hab ich grad den richtigen erwischt, der alles wegblockt und einer dieser Filter ist das schwarze Schaf ?
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  9. #6
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    Zitat Zitat von StewieG.','index.php?page=Thread&postID=79630#post 79630
    Hab von dieser Adblock-Geschichte jetzt schon öfter gelesen. Aber mal ehrlich, wessen werbung soll da gezeigt werden?

    es geht um Adblocker Plus
    Wenn nach Passwörtern Gefragt Wird Dann 404 Spammer_007 oder darklight.to


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  11. #7



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    Zitat Zitat von BioLord2013','index.php?page=Thread&postID=79698#p ost79698
    Zitat Zitat von StewieG.','index.php?page=Thread&postID=79630#post 79630
    Hab von dieser Adblock-Geschichte jetzt schon öfter gelesen. Aber mal ehrlich, wessen werbung soll da gezeigt werden?

    es geht um Adblocker Plus
    Adblock/AdBlock Plus... is ja gehobst wie gesprungen ^^

    meine Rede war ja von AdBlockPlus. Ich hab zwar inzwischen ein par Sachen gefunden, die gemeint sind, z.b. Google Ads auf zu verkaufenden Domains von Sedo Holding AG ... aber auf solche Seiten komm ich fast nie.

    Find daher das Theater darum mehr als Unnötig ^^
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  12. Bedankos märi bedankte(n) sich für diesen Post
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    Ich denk mal das passt sehr gut hierzu, muss jetzt nicht unbedingt in den Google ST.

    Google zahlt angeblich 25 Mio. US-Dollar an Adblock Plus
    Rund 25 Millionen US-Dollar soll Google den deutschen Entwicklern von Adblock Plus zahlen, damit diese die Anzeigen des Suchmaschinenanbieters durchlassen, berichtet der Blogger Sascha Pallenberg unter Berufung "außergewöhnlich gut unterrichte Kreise".

    [img=left]https://darklight.to/picshare/upload/big/2014/01/31/52eba80baf277.jpg [/img] Seit Ende 2012 stehe auch Google auf der Whitelist von Adblock Plus und zahle dafür 25 Millionen US-Dollar an das 17-köpfige Unternehmen aus Köln, berichtet der Blogger Sascha Pallenberg unter Berufung "außergewoehnlich gut unterrichte Kreise". Die Macher des Werbeblockers Adblock Plus stehen seit einiger Zeit in der Kritik, weil sie versuchen, ihre Marktmacht mit den sogenannten "Acceptable Ads" zu Geld zu machen.

    Die Eyeo GmbH, die hinter Adblock Plus steht, lässt Firmen für die Aufnahme in die Whitelist bezahlen, damit Adblock Plus ihre Werbung durchlässt. Das gilt zumindest für große Unternehmen. Neben Google zahlen Pallenberg zufolge auch Amazon, eBay und Yahoo an Eyeo. 90 Prozent der Websites zahlen nach Angaben der Adblock-Plus-Macher nichts.

    Pallenberg hatte schon im vergangenen Jahr wiederholt kritisch über die Adblock-Plus-Macher berichtet und unter anderem aufgedeckt, dass das Unternehmen von Sedo-Gründer Tim Schumacher finanziert wird.

    Eyeo stellt sich selbst als Anwalt der Nutzer dar, deren Interesse das Unternehmen mit seinem kostenlosen Adblocker vertrete. Wenn die von Pallenberg erhobenen Zahlen zutreffen, verdienen die Adblock-Plus-Macher dabei recht gut.

    Legales Geschäftsmodell?
    Das Geschäftsmodell von Eyeo, kostenlos einen Adblocker anzubieten und sich dann von Websites bezahlen zu lassen, die ihre Anzeigen dennoch anzeigen wollen, stößt vielen auf. Eyeo verweist diesbezüglich seit einiger Zeit auf einen Artikel von Thomas Hoeren, Professor für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht an der Universität Münster, der in seiner Analyse zu dem Schluss kommt: "Angebot und Vertrieb der Werbeblocker-Software 'Adblock Plus' sind aus wettbewerbsrechtlicher Sicht nicht zu beanstanden". Offiziell bietet Eyeo nämlich nur die Software an und pflegt die Whitelist für die Acceptable Ads.

    Pallenberg aber vermutet, dass Eyeo auch an der Pflege der Blacklist "Easylist" beteiligt ist. Während die Whitelist von Eyeo derzeit rund 4.000 Zeilen hat, ist die Blacklist fast 40.000 Zeilen lang. Laut Pallenberg landen wöchentlich mehrere Dutzend neuer Einträge auf der Easylist, die allerdings nur an Wochentagen aktualisiert werde - ein ungewöhnliches Muster für eine Arbeit, die angeblich nur von Freiwilligen erledigt wird. Belege dafür, dass Eyeo in die Erstellung der Easylist involviert ist, legt Pallenberg allerdings nicht vor.

    Zudem kann Eyeo mittels Updates die Acceptable Ads bei seinen Nutzern auch wieder aktivieren, wenn diese sie zuvor deaktiviert haben. So geschehen im vergangenen Jahr in den entsprechenden Erweiterungen für Chrome und Opera über mehrere Versionen hinweg. Einen Bug nennt es Adblock-Plus-Entwickler Wladimir Palant. Der Fehler lasse sich nicht automatisch korrigieren, entschuldigt sich Palant. Das stimmt aber nur indirekt, denn Eyeo hätte sich sehr wohl dafür entscheiden können, mit einem Update die Einstellung bei allen seinen Nutzern so zu ändern, dass keiner die Acceptable Ads angezeigt bekommt. Das Unternehmen habe sich aber entschieden, die Acceptable Ads standardmäßig bei allen Nutzern aktiviert zu lassen, beklagt Pallenberg.

    Das Problem mit der akzeptablen Werbung
    Die Initiative Acceptable Ads stellt Eyeo als einen Versuch dar, das Web zu verbessern und für bessere Werbung zu sorgen. Auch Golem.de steht auf der Whitelist von Eyeo, allerdings sind nur sehr wenige ausgewählte Anzeigen auf der Seite freigeschaltet. Denn die Bedingungen, die Eyeo an "akzeptable Werbung" stellt, schränken die Möglichkeiten sehr weit ein. Ein Angebot wie Golem.de lässt sich mit "Acceptable Ads" daher nicht ansatzweise finanzieren.

    Eyeo bewirbt seinen Adblocker zudem immer wieder als Schutzmaßnahme, mit der sich unter anderem Tracking verhindern lässt. Das Thema Tracking spielt bei den Acceptable Ads allerdings keine Rolle. So heißt es in den Kriterien von Eyeo bisher lediglich: "Diese Kriterien sind noch nicht final, wir arbeiten an ihrer Verbesserung. Insbesondere wollen wir voraussetzen, dass die Privatsphäre der Nutzer respektiert wird (z. B. verpflichtende Unterstützung von Do Not Track). Allerdings sind wir im Moment noch nicht in der Lage, diese Voraussetzung einzufordern."

    In einem ähnlichen Dilemma befinden sich viele Websitebetreiber: Sie sind nicht in der Lage, von ihren Werbekunden die Einhaltung der von Eyeo einseitig aufgestellten Regeln einzufordern.

    Eyeo gab zu den Vorwürfen von Sascha Pallenberg nur eine kurze Stellungnahme ab. Darin heißt es: "Wie wir auf unserer Webseite ausführlich erklären, zahlen einige Teilnehmer unserer Acceptabl-Ads-Initiative eine Gebühr. Über die genaue Höhe dieser Gebühr machen wir keine Angaben. Wir haben seit der Einführung unseres Programms über dessen Inhalte und die finanzielle Unterstützung durch größere Webseiten transparent informiert. Alle Ergänzungen zum Acceptable-Ads-Programm kündigen wir in unserem öffentlichen Nutzerforum an."
    Quelle
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    Ich kann euch das Addon "Adblock Edge" empfehlen, das funktioniert hargenau so wie ABP, ist aber ohne "Whit-Liste"

    Hier gibt es das für'n Firefox:
    Adblock Edge

    Deinstalliert aber vorher euren ABP, bei mir konnt ich ansonsten nicht die ABE-Config seite öffnen (weil wohl von ABP geblockt ;) )
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  16. #10
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    BSI sieht keine Gefahr durch Adblock Plus
    Die Anti-Adblocker-Kampagne von 1&1 stößt beim BSI auf wenig Verständnis. Inzwischen gibt es eine Adblock Warning Removal List, zudem blockieren Virenscanner die Warnseiten von 1&1.

    Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) liegen keinerlei Erkenntnisse für ein schadhaftes Verhalten oder gar "Gefahren" vor, die von der Browsererweiterung Adblock Plus ausgehen. Das teilte die Bonner Behörde am Freitag auf Anfrage von Golem.de mit. Das BSI empfiehlt auf seiner Website sogar ausdrücklich den Einsatz von Adblock Plus, um Buttons von sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu blockieren. "Verwenden Sie im Firefox z. B. Adblock Plus (mit den Filterparametern http://www.facebook.com/external/* und http://www.facebook.com /plugins/*) oder für Chrome das entsprechende Pendant Adblock Plus for Chrome", schreibt das BSI dort.

    Seit Mittwoch warnen die E-Mail-Provider GMX und Web.de auf ihren Webseiten vor Gefahren durch "seitenmanipulierende Addons". Diese stellten ein erhebliches Sicherheitsrisiko für die Nutzer dar. Das Unternehmen 1&1 wollte auf Anfrage aber selbst nicht einräumen, dass dies für Adblock Plus zutreffe, obgleich die Erweiterung in einer Liste mit Malware-Programmen aufgeführt wird. Das BSI empfiehlt, für den sicheren Betrieb von Webbrowsern nur solche Addons/Plugins zu installieren, "die aus vertrauenswürdiger Quelle stammen und keine bekannten unerwünschten oder gar schädlichen Funktionen beinhalten". Grundsätzlich sollten zudem nur solche verwendet werden, die auch tatsächlich benötigt würden. 1&1-Sprecher Jörg Fries-Lammers hatte am Donnerstag auf Anfrage von Golem.de gesagt: "Wenn man sich einen Adblocker von einer sicheren Quelle herunterlädt, ist es total unproblematisch."

    Adblock wehrt sich gegen Warnungen
    Von Adblock-Plus-Hersteller Eyeo gibt es weiterhin keine offizielle Stellungnahme zu der 1&1-Kampagne. Inzwischen wird den Nutzern aber eine Adblock Warning Removal List angeboten, die unter anderem die Seiten von Gmx.net und Web.de aufführt. Zudem wird beim Aufrufen der Seiten der Hinweis eingeblendet: "Die Seite hat in der Vergangenheit Adblock-Plus-Nutzern gezielt Nachrichten angezeigt. Soll Adblock Plus Nachrichten dieser Art verstecken?"

    Probleme bekommt 1&1 mit seiner Seite www.browsersicherheit.info inzwischen durch Virenscanner. Der Scanner von G Data blockiert derzeit den Zugriff auf die Seite mit dem Hinweis: "Es handelt sich hierbei um eine bekannte Phishing-Seite."
    Quelle
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
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