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    [ST] Kampf gegen Kinderpornografie im Internet

    EU streicht Gelder für Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet

    Laut Eco ist für die EU-Kommission die Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder im Internet kein wichtiges Ziel mehr. Die Finanzierung ist völlig ungewiss und neue Bestimmungen könnten die Arbeit unmöglich machen.

    Nach Angaben des Eco stellt die EU wahrscheinlich die Förderung der europäischen Internetbeschwerdestellen ein, die gegen Abbildungen von Kindesmissbrauch im Internet vorgehen. Die Förderung der EU endet im Juni 2014. Eine Anschlussförderung sei ungewiss, erklärte der Internet-Provider-Verband am 17. Juli 2013. In den neuesten Programmen von Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, werden die Beschwerdestellen nicht mehr ausdrücklich genannt. Für die EU-Kommission sei "die Bekämpfung von Kinderpornografie kein wichtiges Ziel mehr", schlussfolgerte der Eco.

    "Als Betreiber einer der drei deutschen Beschwerdestellen fordert Eco deshalb, die Förderung in ihrer bisherigen Höhe ausdrücklich festzuschreiben. Sonst ist unsere künftige Arbeit gefährdet", sagte Eco-Vorstand Oliver Süme. Mit einer Förderung von 12 Millionen Euro jährlich arbeiten die Safer Internet Center mit 30 Internet-Beschwerdestellen in Europa.

    Doch selbst, wenn die EU doch die notwendigen Gelder bereitstellt, müssten die Beschwerdestellen möglicherweise ihre Arbeit beenden, so Eco. Grund seien neue Regeln, die Kroes für das europäische Beschwerdestellennetzwerk Inhope aufstellen möchte. Künftig sollen sie die Informationen an eine privat betriebene, europäische Zentrale weitergeben, die dann Strafverfolger und Provider kontaktiert.

    Damit würden rechtswidrig Links zu Kindesmissbrauch zwischen zwei privaten Stellen ausgetauscht, so Süme. Dies verlängere die Bearbeitungszeit und sei illegal. "Wenn Kinderpornografie auf deutschen Servern gefunden wird, kontaktieren wir Polizei und Provider direkt - so bekommen wir das Material meist in 24 Stunden aus dem Netz. Jetzt sollen wir Vorfälle aus Deutschland an eine Zentrale irgendwo in Europa melden, die die gleichen Informationen wieder nach Deutschland zurückgibt. Das nützt niemandem, sondern verlängert nur den ganzen Vorgang", sagte Süme.

    Der Eco hatte sich gegen Internetsperren und für ein schnelles Löschen der Gewaltabbildungen eingesetzt.

    Quelle

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    Kinderpornografie: Google baut Datenbank verbotener Bilder

    Mit einer Datenbank will Google gegen Missbrauchsbilder von Kindern im Internet vorgehen: Mathematische Fingerabdrücke von problematischen Fotos sollen dort gesammelt werden. Doch solche Systeme gibt es längst - und es gibt durchaus Kritik daran.


    Google: Eigener Ansatz gegen Kinderpornographie

    Google verschärft seine Aktivitäten gegen Kinderpornografie im Internet. Innerhalb eines Jahres, so ein Eintrag im Firmenblog, will der Internetkonzern eine Datenbank einrichten, in der bekannte kinderpornografische Bilder gespeichert werden sollen. Taucht eines der gespeicherten Bilder im Netz auf, können Internet-Dienste oder Software-Hersteller dank der Datenbank diese Bilder erkennen und ihre weitere Verbreitung unterbinden.

    Für die Pflege der Datenbank sollen Google-Algorithmen und Kinderschutz-Organisationen wie die Internet Watch Foundation (IWF) zuständig sein. Zugleich soll ein Hilfsfonds über zwei Millionen Dollar unabhängigen Software-Entwicklern bei der Entwicklung neuer Software helfen.

    Google arbeitet seit 2008 an technischen Möglichkeiten, um problematische Bilder automatisch zu erkennen und zu indizieren, etwa Dubletten von bekannten Bildern. Dazu erstellt Google sogenannte Hash-Werte, mathematische, eindeutige Abstraktionen von Bildern. Diese Hash-Werte und der jeweilige Algorithmus, um aus Bildern diese Hash-Werte zu erstellen, können öffentlich zugänglich gemacht werden.

    Andere Software-Hersteller, aber auch staatliche Einrichtungen, die Forschung und Nichtregierungsorganisationen, können so die Google-Datenbank zur Kinderpornografie für eigene Lösch- und Blockierzwecke benutzen, ohne selbst mit dem strafbaren Material in Berührung zu kommen.

    Microsoft macht es vor

    Google ist nicht der erste Konzern im algorithmischen Kampf gegen Kinderpornografie im Netz. Mit PhotoDNA bietet Microsoft bereits seit 2009 ein ähnliches Programm an: finanziell noch stärker gestützt, derzeit noch größer aufgezogen. So setzt etwa Facebook auf PhotoDNA, um Bilder von sexueller Gewalt an Kindern identifizieren zu können. Warum Google nun einem etablierten System ein weiteres entgegen, oder zumindest zur Seite stellen will, geht aus dem Blog-Eintrag nicht hervor. Eine die Antwort auf eine Nachfrage an Google steht noch aus.

    Ein Grund für Googles Initiative könnte jedenfalls der derzeit große Druck auf Internet-Dienstleister in Großbritannien und anderen Staaten sein, wo das Thema Kinderpornografie im Internet gerade wieder hochkocht. Ein anderer könnte sein, dass man anderen Firmen nicht die Hoheit darüber geben möchte zu entscheiden, welche eigenen Daten man öffentlich macht und welche nicht. Letztlich ist so eine Bilder-Datenbank auch immer ein Zensurinstrument: Die Hash-Werte sind nur schwer nachvollziehbare Anweisungen, "etwas" zu sperren.

    Da solche Datenbanken "im Ganzen" benutzt werden, könnte etwa eine zu lasche oder zu strenge Haltung Microsofts bei der Klassifizierung der Bilder dazu führen, dass Google Bilder löscht, die es aus eigenem Antrieb gar nicht löschen würde. So eine Datenbank könnte darüber hinaus auch nach und nach mit Hash-Werten anderer Bilder gefüllt werden - etwa politischer Botschaften. Es geht wohl letztlich um Kontrolle - und darüber, ein Zeichen zu setzen.

    fko

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    Geändert von salviner01 (05.12.14 um 23:24 Uhr)

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    Kriminalität im Darknet
    Polizei schaltet größte Kinderporno-Server ab
    Der irischen Polizei ist ein bedeutender Schlag gegen Kinderpornografie im Internet gelungen. Am Wochenende nahm sie einen 28-Jährigen fest, der die Infrastruktur für alle großen Kinderporno-Seiten im Netz bereitgestellt haben soll. Das könnte nun auch Folgen für die Nutzer solcher Seiten haben.

    Die irische Polizei hat in Zusammenarbeit mit dem FBI offenbar einen bedeutenden Erfolg im Kampf gegen Kinderpornografie im Internet erlangt. In Irland wurde am Samstag ein Mann festgenommen, der laut Medienberichten im Verdacht steht, Server für die größten Kinderpornografie-Webseiten im Internet bereitgestellt zu haben. Bei dem 28-jährigen Festgenommenen soll es sich um Eric Eoin Marques handeln, einen berüchtigten Kriminellen. Offiziell bestätigen wollen die Behörden das aber nicht.

    Marques ist Chef des Internetunternehmens Host Ultra Limited, welches das Hosting-Unternehmen Freedom Hosting betreibt. Marques sitzt nun laut der Tageszeitung The Independent in Irland in Untersuchungshaft. Die USA haben dem Bericht zufolge die Auslieferung des 28-Jährigen beantragt, der laut FBI der "größte Lieferant von Kinderpornografie auf dem Planeten" ist.

    Als Folge der Festnahme sind offenbar auch sämtliche Webseiten, die auf Servern des Unternehmens lagerten, zumindest vorübergehend aus dem Netz verschwunden. Beobachter berichten, dass am Samstag gegen 12.40 Uhr gleichzeitig alle großen Kinderpornografie-Seiten aus dem Darknet nicht erreichbar waren. Zudem sollen ein bekanntes Hackerforum, ein E-Mail-Dienst sowie eine von Marques betriebene Darknet-Bank und das HiddenWiki, eine Art Inhaltsverzeichnis für das Darknet, offline gegangen sein. Zudem sollen unbekannte Angreifer eine Sicherheitslücke in einer Firefox-Version ausgenutzt haben, um an die IP-Adressen von Besuchern der Kinderporno-Webseiten zu gelangen. Experten vermuten, dass dahinter eine Polizeibehörde steckt.

    Geheimes Internet Darknet

    Beim sogenannten Darknet handelt es sich um einen Teil des Internets, der nur unter Einsatz spezieller Verschlüsselungs-Werkzeuge zugänglich ist. Weil sich Nutzer in diesem Bereich weitgehend anonym bewegen können, wird das Darknet auch von Dissidenten und Internetaktivsten zum Austausch benutzt. Medial bekannt ist das Dark Web aber vor allem als Tummelplatz von Kriminellen, die dort Drogen und Waffen verkaufen sollen.
    Auf der größten Kinderpornografie-Seite im Darknet, die nun ebenfalls abgeschaltet wurde, sollen bereits vor zwei Jahren mehr als 100 Gigabyte an illegalen Fotos und Videos gelagert haben. Damals war die Seite von dem Hackerkollektiv Anonymous angegriffen worden, was der Seite mittelfristig aber statt Schaden einen Popularitätsschub verpasste. Zuletzt sollen 14.969 Nutzer auf der Seite registriert gewesen sein. Sie sollen Zugriff auf eine Million Fotos gehabt haben, berichtet die amerikanische Nachrichtenseite The Daily Dot.

    Marques wird vorgeworfen, die illegale Nutzung seiner Serverdienste bewusst gefördert zu haben. Zwar soll es offiziell verboten gewesen sein, illegale Dateien hochzuladen. Allerdings sei dieses Verbot mit dem Hinweis versehen gewesen, dass wenn der Nutzer es trotzdem tue, Freedom Hosting keine Haftung übernehme. Das könnte Marques nun zum Verhängnis werden.
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    Der irischen Polizei ist ein bedeutender Schlag gegen Kinderpornografie im Internet gelungen. Am Wochenende nahm sie einen 28-Jährigen fest, der die Infrastruktur für alle großen Kinderporno-Seiten im Netz bereitgestellt haben soll. Das könnte nun auch Folgen für die Nutzer solcher Seiten haben.
    Bravo! Meines Erachtens das Beste, was die Behörde im Netz tut! :clapping:

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    Polizei zerschlägt Kinderpornografie-Ring
    Johannesburg - Die südafrikanische Polizei hat einen internationalen Kinderpornografie-Ring zerschlagen. Bisher wurden über 670 DVDs und 40 Festplatten beschlagnahmt.

    Die südafrikanische Polizei hat einen internationalen Kinderpornografie-Ring zerschlagen. Dieser soll unter anderem Verbindungen nach Europa, Kanada und in die USA gehabt haben. In mehreren Regionen Südafrikas seien in den vergangenen Tagen sechs Verdächtige festgenommen worden, darunter ein Schuldirektor, ein Arzt, ein Anwalt und mehrere Lehrer, berichtete die Zeitung The Times am Mittwoch unter Berufung auf Polizeiangaben.

    Zudem liefen Ermittlungen gegen gut zwei Dutzend weitere Südafrikaner, die zu dem Ring gehören sollen. Es werde schon bald weitere Festnahmen geben, sagte ein Polizeisprecher.

    Bei den inhaftierten Männern sei pornografisches Material beschlagnahmt worden, das teilweise fünfjährige Kinder zeige, die zu sexuellen Handlungen gezwungen würden. Es ist derzeit noch nicht klar, in welchem Land die Aufnahmen produziert und ob auch südafrikanische Kinder missbraucht wurden. Insgesamt wurden bisher 15 Häuser durchsucht sowie mehr als 670 DVDs, 8 Laptops und knapp 40 externe Festplatten sichergestellt.
    Quelle

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    Angeblicher Freedom Hosting-Betreiber fürchtet Auslieferung
    Das FBI hat nach der Verhaftung einen Auslieferungsantrag bei der irischen Regierung gestellt, um den angeblichen Betreiber des "Hidden Service" Webhosting-Dienstleisters Freedom Hosting in den USA vor Gericht stellen zu können. Es wirft dem 28-Jährigen unter anderem vor, der "größte Unterstützer von Kinderpornografie weltweit" zu sein.

    [img=370,right]https://darklight.to/picshare/images/298Eric_Eoin_Marques.jpg[/img] Eric Eoin Marques wurde bereits im August verhaftet und hat nun ein Gesuch durch seinen Anwalt einreichen lassen, in dem er um eine Verhandlung vor einem irischen Gericht bittet. Sollte Marques in die USA ausgeliefert werden, drohen ihm dort bis zu 100 Jahre Haftstrafe.

    Freedom Hosting war einer der bedeutendsten Webhosting-Dienstleister im "Deep Web". Auf den Servern des "Hidden Service" liefen populäre .onion-Webseiten, deren Inhalte von harmlos bis hochgradig kriminell reichten. Die vielfach vorhandene Kinderpornografie wurde dem angeblichen Dienstleister aber offenbar zum Verhängnis. Der 28-Jährige wurde in einer gemeinsamen Aktion der irischen Polizei und dem US-amerikanischen FBI im August in Irland festgenommen und angeklagt. Wenige Tage nach der Verhaftung waren die Freedom Hosting-Server zeitweise offline, lieferten aber kurze Zeit später eine Mitteilung aus, dass Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Diese Meldung beinhaltete allerdings einen Schadcode in JavaScript, der die IP-, MAC-Adresse und den Zeitpunkt des Besuchs an einen Server im US-Bundesstaat Virginia übermittelte. Mitte September musste das FBI vor Gericht einräumen, hinter der Verbreitung der Malware zu stecken.

    FBI: Es besteht akute Fluchtgefahr
    Mehrere Versuche von Marques auf Kaution frei zu kommen, wurden - mit der Begründung es bestehe Fluchtgefahr - durch das Gericht in der irischen Hauptstadt Dublin abgelehnt. Der nicht vorbestrafte Marques habe Pläne nach Russland zu fliehen und sei im Besitz gefälschter US-Dokumente, bezeugte ein FBI-Mitarbeiter während einer Anhörung vor Gericht. Darüber hinaus habe der Beschuldigte rund 1,5 Millionen US-Dollar auf verschiedene Bankkonten weltweit transferiert.

    Die Anwälte von Marques haben nun einen Antrag beim Chef der Strafverfolgung in Irland eingereicht, der sich auf einen Abschnitt im irischen Auslieferungsgesetz, der sich um eine Nicht-Auslieferung bei in Irland begangenen Straftagen dreht, beruft, berichtet der Irish Examiner. Marques hat sowohl die irische, als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

    Sollte der Beschuldigte an die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden, drohen dem angeblichen Betreiber von Freedom Hosting bis zu 100 Jahre Haftstrafe. In den USA wird Marques wegen Bewerbung und Verbreitung von Kinderpornografie und wegen Verschwörung zur Bewerbung und Verbreitung von Kinderpornografie gesucht.
    Quelle
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    Pädophilen-Falle im Internet
    Sex mit zehnjähriger Sweetie: Werden die Pädophilen bestraft?

    Rund 1000 Männer wollten mit Sweetie Sex. Die Internet-Falle mit der Zehnjährigen hatte zugeschnappt. Welche Konsequenzen haben die mutmaßlichen Pädophile zu erwarten?



    Es ist zehn Jahre alt, süß, unschuldig und ein Weltstar: Das Phantom-Mädchen Sweetie
    lockte viele Pädophile an. Aber ob sie je vor einen Richter kommen, ist fraglich.
    Foto: Terres des Hommes/epa (dpa)

    Die zehn Jahre alte Sweetie ist eine Heldin und die Kinderhilfsorganisation Terre des Hommes hat mit ihrer Aktion weltweit für Aufsehen gesorgt. Das kleine Mädchen mit den großen traurigen Augen lockte 1000 mutmaßliche Pädophile in die Falle. Sie hatten Geld für Sex vor der Webcam geboten. Was die mutmaßlichen Pädophilen nicht wussten: Sweetie war ein Computer-Modell.

    Sweetie auf berüchtigten Chat-Sites von Pädophilen angeboten
    Die Aktion der Kinderhilfsorganisation Terre des Hommes erregte nicht nur Aufsehen, sondern zeigte auch die Grenzen des Kampfes gegen die weltweite Kinderpornografie auf. «Wir wollten zeigen, was im Internet geschieht», sagt Hans Guijt von der Organisation in Den Haag. Und das ist erschreckend. Die Kinderschützer boten Sweetie auf berüchtigten Chat-Sites von Pädophilen an. In nur zwei Monaten wollten 20 000 Männer aus 71 Ländern Kontakt mit dem Phantom-Mädchen.

    Die Männer kamen in Scharen und boten für Sweetie Geld
    Sobald deutlich wurde, dass es zehn Jahre alt war und von den Philippinen kam, seien die Männer in Scharen gekommen und hätten Geld geboten, sagt Guijt. «Wir wollten wissen: was sind das für Männer, was wollen sie?» Terre des Hommes identifizierte 1000 von ihnen, darunter 44 aus Deutschland und 20 aus den Niederlanden. Die Bilder und Gespräche wurden aufgezeichnet und Interpol übergeben. Doch Juristen zweifeln, dass das ausreicht. Das wird je nach Rechtslage in den verschiedenen Ländern anders sein.

    In den Niederlanden etwa ist virtueller Kinderporno seit 2010 strafbar. Doch die Beweise von Terre des Hommes wurden nicht rechtmäßig gesammelt. Das erschwert einen Prozess. Allerdings darf die Polizei die Angaben für weitere Ermittlungen nutzen, erklärte die Staatsanwaltschaft.

    Die entscheidende Frage aber ist, ob überhaupt solche Lockmittel eingesetzt werden dürfen. Schließlich bringt die Polizei jemanden dazu, eine Straftat zu begehen, die er sonst vielleicht nicht begangen hätte.

    Pädophile können im Darknet die Identität verbergen
    Ein Phantom-Kid kann ein erfolgreiches Mittel sein, wenn die Rechtslage es erlaubt. «Ich wurde geschaffen, um die aufzuspüren, die so etwas tun», sagt Sweetie in ihrem leicht singenden Englisch in dem Informationsfilm von Terre des Hommes.

    Doch an die meisten Täter kommt man nicht heran, meint die europäische Polizeibehörde Europol in Den Haag. Die völlige Anonymität des Internets macht es fast unmöglich. «Es ist ein Verbrechen ohne Risiko», sagte Troels Oerting, Chef der Abteilung Cyberverbrechen bei Europol. Pädophile können über das sogenannte Darknet von Internetdiensten und Netzwerken ihre Identität verbergen.

    Sweetie kann auch die Täter auf der anderen Seite des Bildschirms nicht stoppen. Immer mehr Mädchen würden von Kriminellen gezwungen, sich vor der webcam zu prostituieren. Europol kennt die Machenschaften. Kriminelle Banden lieferten auf Bestellung der Kunden, geht aus einer Studie der Behörde hervor. Sie verlangten bestimmte Kinder und bestellten auch die jeweiligen sexuellen Handlungen. Den Missbrauch schauten die Pädophilen dann live auf ihrem Computer an - in völliger Anonymität.

    Virtuelle sexuelle Kontakte und die Strafbarkeit
    Im Juni noch wurde ein Niederländer vom Vorwurf der virtuellen sexuellen Nötigung freigesprochen. Er hatte in einem Chatroom Kontakt mit einem jungen Mädchen aufgenommen. Das dachte er. In Wirklichkeit war es ein Polizist.

    Virtuelle sexuelle Kontakte sind nur dann strafbar, wenn das Opfer auch wirklich minderjährig ist, erklärte ein Sprecher der niederländischen Staatsanwaltschaft. «Wahrscheinlich gilt das auch für ein virtuelles Kind.»

    Bisher ist der Einsatz von minderjährigen Lock-Personen auch nicht erlaubt. Doch das soll sich schnell ändern. Das Justizministerium will in den nächsten Wochen eine Gesetzesänderung durchs Parlament bringen, nach der die Polizei auch sogenannte Lock-Teenager einsetzen könnte. Das ist eine Reaktion auf einen erst kürzlich bekannt gewordenen spektakulären Fall. Ein 48 Jahre alter Mann hatte möglicherweise hunderte junge Mädchen online sexuell genötigt oder zumindest belästigt.

    Mit Lockmitteln Tätern auf die Schliche kommen

    Lockmittel sind in den Niederlanden nicht unbekannt. Erfolgreich setzt die Polizei etwa das sogenannte «Lok-Fiets» ein, ein spezial präpariertes Fahrrad, um Raddiebe zu erwischen. Eine als Oma verkleidete Polizistin lockte bereits einen Mann in die Falle, der alte Frauen überfallen hatte. dpa/AZ

    Quelle


    Gute Aktion. :yes:
    Geändert von salviner01 (05.12.14 um 23:25 Uhr)
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    Ritter des Abendlandes
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    es ist zum kotzen immer dieses auf frischer Tat,damit auch ein grund vorliegt.Er sucht was und is ein kind fertig .Tatbestand erfüllt . verurteilen und abgang :middlefinger:

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  17. #9
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    Kinderporno-Ring in Kanada gesprengt
    Ein Kanadier soll Sexvideos und -fotos mit Kindern weltweit übers Internet verkauft haben. Der Porno-Ring wurde jetzt gesprengt, über 300 Kinder wurden gerettet. Auch deutsche Kinder waren Opfer.

    Die Polizei im kanadischen Toronto hat nach eigenen Angaben einen internationalen Kinderporno-Ring gesprengt und Hunderte Kinder gerettet. Der Haupttäter hatte laut Polizei in Toronto auch Kontakte nach Deutschland, ebenso waren deutsche Kinder unter den Opfern. Die Kriminellen hätten vor allem in Osteuropa Fotos und Filme gemacht und dann in Kanada, den USA, Australien und vielen anderen Ländern verkauft. "Im Ergebnis der internationalen Ermittlungen wurden 341 Menschen festgenommen und 386 Kinder gerettet", hieß es von der Polizei in Toronto.

    Kopf der Organisation war den Ermittlungen zufolge ein 42 Jahre alter Mann aus Toronto, der schon im Mai 2011 festgenommen worden war. Der habe sich vor allem in Osteuropa Sexvideos und -fotos mit Kindern, ausschließlich Jungen, beschafft. Dafür habe er eine ganze Reihe Partner, die solche Filme und Fotos machten, bezahlt. Über seine Webseite verkaufte er sie dann in der ganzen Welt, hieß es von den Ermittlern.

    Die Ermittlungen hätten im Oktober 2010 begonnen und Polizeieinheiten vor allem aus den USA, aber auch aus Australien, Mexiko, Spanien, Südafrika, Hongkong, Irland, Norwegen, Griechenland, Gibraltar und vor allem den USA beteiligt. Fahndern in mehr als 50 Ländern seien die Ermittlungsergebnisse der Operation "Spade" (Spaten) zur Verfügung gestellt worden.

    Polizisten unter den Kunden
    Bei dem 42-Jährigen fanden die Polizisten den Angaben zufolge 45 Terabyte Daten mit Hunderttausenden Fotos und Filmen. Letztlich hätten Hunderte Kunden des Kanadiers identifiziert werden können. Von den 341 Verdächtigen seien allein in Kanada 108 festgenommen worden.

    In den USA habe es 76 und in anderen Ländern noch einmal mehr als 150 Festnahmen gegeben. Nach Angaben des "Toronto Star" gehörten zu den Kunden Lehrer, Trainer, Pfandfinderführer, Pastoren und selbst Polizisten.
    Quelle

    Gerichtsurteil: Polizist verliert Pension wegen Kinderpornos
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    Google und Microsoft blocken Suchbegriffe und verdächtige Bilder

    Google und Bing wollen härter gegen Kinderpornographie vorgehen.
    (Quelle: Bernhard Classen/imago)
    Google und Microsoft wollen ihre Anstrengungen im Kampf gegen Kinderpornografie weiter ausbauen. Dazu führen sie neue Filterfunktionen in ihren Suchmaschinen ein und markieren jedes verdächtige Bild im Internet mit einem digitalen Fingerabdruck.

    Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt erklärte in einem Beitrag in der Zeitung Daily Mail, dass die Suchergebnisse angepasst würden, damit Links zu kinderpornografischem Material nicht mehr angezeigt werden. Google habe die angezeigten Suchergebnisse für mehr als 100.000 Anfragen bereinigt.

    Die Anpassung der Suchergebnisse soll in 150 Sprachen umgesetzt werden, kündigte Schmidt an. "Damit werden die Maßnahmen tatsächlich weltweit Wirkung zeigen." Microsoft erklärte, auch seine Suchmaschine Bing werde bei einer Suche nach Kinderpornografie-Begriffen gesäuberte Ergebnislisten zeigen. Google und Microsoft wickeln weltweit schätzungsweise 95 Prozent aller Suchanfragen ab.

    Digitaler Fingerabdruck für Fotos
    Außerdem bemühen sich Google und Microsoft, die Verbreitung von kinderpornografischen Fotos zu stoppen. Jedes als illegal eingestufte Bild bekomme einen digitalen Fingerabdruck, damit es immer wieder herausgefiltert werden könne, schrieb Schmidt. Die Technologie dafür komme von Microsoft. Entwickler von YouTube arbeiteten an einer ähnlichen Software auch für Videos.

    Bei Google hätten sich in den vergangenen drei Monaten 200 Mitarbeiter mit dem Problem befasst, schrieb Schmidt. Das Online-Netzwerk Facebook setzt bereits ein ähnliches Verfahren ein, um die Verbreitung kinderpornografischer Fotos zu verhindern.

    Konzerne reagieren auf britischen Vorstoß
    Google und Microsoft reagieren mit ihrer Initiative auf einen Vorstoß des britischen Premierministers David Cameron. Der Regierungschef hatte im vergangenen Sommer die Internetkonzerne zum Handeln aufgerufen.

    In einer Stellungnahme begrüßte Cameron die Maßnahmen als "einen wirklichen Schritt nach vorne". Die Ankündigungen müssten umgesetzt werden. Andernfalls müssten gesetzlichen Maßnahmen den Schutz sicherstellen.

    Dateien werden jedoch woanders getauscht
    Der Austausch von illegalen kinderpornografischen Bildern und Videos findet nach Experteneinschätzungen aber nur zu einem kleineren Teil in dem Bereich des Web statt, das durch Google, Microsoft und andere Anbieter in einem Suchindex erfasst wird.

    "Die nutzen nicht Google, um nach diesen Bildern zu suchen" sagte Jim Gamble, von der Schutz-Organisation CEOP (Child Exploitation and Online Protection Centre) dem britischen Rundfunksender BBC. "Die gehen in die dunklen Ecken des Internets auf Peer-to-Peer-Websites." Dort werden Dateien direkt zwischen Nutzern ausgetauscht.
    Quelle

    Geht doch. :yes:
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