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    E-Mail-Konten von Yahoo-Nutzern werden ab heute mitgelesen

    Jede E-Mail wird jetzt mitgelesen
    Ab heute werden alle E-Mail-Konten von Yahoo-Nutzern auf ein neues Design umgestellt. Die neuen Geschäftsbedingungen erlauben es dem Konzern, alle ein- und ausgehenden E-Mails mitzulesen.

    [img=400,right]https://darklight.to/picshare/images/978yahoo.jpg[/img] Marissa Mayer lässt bei Yahoo keinen Stein auf dem anderen. Mit millionenschweren Übernahmen und kreativen Pressemitteilungen will die Konzernchefin die betagte Internetplattform wieder hip machen. Nachdem vor wenigen Tagen der Bilderdienst Flickr ein neues Layout verpasst bekommen hat, ist nun auch der E-Mail-Dienst an der Reihe: Seit heute bekommen alle Nutzer eine neue Benutzeroberfläche in ihrem Webmailkonto zu sehen, die vom Stil her an Googles Mail-Dienst erinnert. Bislang konnten Nutzer wählen, ob sie das alte oder das neue Design nutzen wollten.

    Yahoo liest ab sofort mit
    Wer den Dienst weiter nutzen möchte und bislang noch nicht auf das neue Layout gewechselt hat, muss beim ersten Start den neuen Benutzungsbedingungen zustimmen. Die aber haben es in sich: Wer Yahoo sein Okay gibt, erlaubt dem Konzern, alle ein- und ausgehenden E-Mails zu analysieren. So heißt es in den neuen Nutzungsbedingungen: "Durch Nutzung des Services erklären Sie sich damit einverstanden und gestatten es Yahoo! mittels automatischer Systeme alle eingehenden und ausgehenden Kommunikationsinhalte, die von Ihrem Account gesendet und empfangen werden […] einschließlich solcher Inhalte, die in Ihrem Account gespeichert sind, zu scannen und zu analysieren." Die so gewonnenen Daten will der Konzern künftig zum Einblenden von auf den Nutzer abgestimmten Werbebannern und Inhalten nutzen, schreibt Yahoo.

    Auch Nutzer eines kostenpflichtigen Pro-Mail-Kontos müssen den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen. Wer nicht einverstanden ist, erhält anteilig sein Geld zurück, schreibt Yahoo in einer Erklärung.

    Marissa Mayer unzufrieden mit Microsoft
    Bereits im Februar dieses Jahres hat Yahoo angekündigt, dass der Konzern Werbung von Google auf seinen Webseiten ausliefern werde. Dabei soll es sich um kontextbezogene Werbung aus Googles AdSense-Netzwerk handeln, die sich auf Sucheingaben und Aktivitäten der Nutzer bezieht, schreibt das "IT-Portal golem.de". Auch Google blendet in seinem Maildienst auf Inhalte bezogene Werbeanzeigen ein. Nutzer von Smartphones und Tablets sollen künftig ebenfalls entsprechende Werbung zu sehen bekommen.

    Derzeit übernimmt Microsoft die Vermarktung der Suchmaschinenwerbung. Allerdings erklärte Yahoo-Chefin Marissa Mayer bereits vor einigen Monaten, dass sie mit der Entwicklung der Microsoft-Partnerschaft unzufrieden sei.
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    AW: E-Mail-Konten von Yahoo-Nutzern werden ab heute mitgelesen

    Yahoo scannte Kunden-E-Mails für US-Geheimdienste

    Grundlage ist offenbar ein Beschluss des Geheimgerichts FISC. CEO Marissa Meyer soll persönlich entschieden haben, den Beschluss umzusetzen. Demnach durchsuchte das Unternehmen eingehende E-Mails seiner Kunden nach bestimmten Zeichenfolgen.

    Yahoo hat offenbar über einen längeren Zeitraum im Auftrag von US-Geheimdiensten alle E-Mails seiner Kunden nach speziellen Informationen durchsucht. Grundlage dafür war ein geheimer Gerichtsbeschluss, wie die Agentur Reuters berichtet. Ihr liegen Aussagen von drei ehemaligen Yahoo-Mitarbeitern sowie einer vierten nicht näher genannten Person vor.

    Welcher US-Geheimdienst die Daten erhalten hat, ist dem Bericht zufolge nicht bekannt. In Frage kommt neben dem Auslandsgeheimdienst National Security Agency (NSA) auch die US-Bundespolizei Federal Bureau of Investigation (FBI). Zu den abgefragten Informationen machten die Quellen keine Angaben. Yahoo habe auf Anforderung der Geheimdienste aber alle ankommenden Nachrichten nach bestimmten Zeichenfolgen durchsucht. Ob tatsächlich Daten von Yahoo-Nutzern übermittelt wurden oder ob auch andere E-Mail-Dienste betroffen waren, ist ebenfalls unklar.

    Zwei der ehemaligen Mitarbeiter erklärten, CEO Marissa Meyer habe entschieden, dem geheimen Gerichtsbeschluss Folge zu leisten. Die zuständigen leitenden Manager seien jedoch nicht informiert worden, was zu einem Streit geführt habe. Der damalige Chief Information Security Officer Alex Stamos habe im Mai 2015 die geheimdienstlichen Aktivitäten sogar zuerst für einen Hackerangriff gehalten. Der Vorfall habe außerdem seinen Wechsel zu Facebook im Juni 2015 ausgelöst.

    „Yahoo ist ein gesetzestreues Unternehmen, das sich an die Gesetze in den Vereinigten Staaten hält“, zitiert Reuters aus einer Stellungnahme des Internetkonzerns. Stamos habe über einen Facebook-Sprecher erklärt, er stehe nicht für ein Interview zur Verfügung.

    Experten gehen davon aus, dass die fraglichen US-Geheimdienste auch an andere Internetfirmen herangetreten sind, da sie im Vorfeld ja nicht wissen können, welchen E-Mail-Dienst potenzielle Ziele verwenden. Google und Microsoft erklärten gestern jedoch unabhängig voneinander, sie hätten keine derartigen Scans durchgeführt. „Wir haben niemals eine solche Anfrage erhalten. In dem Fall hätte unsere Antwort ‚auf keinen Fall‘ gelautet“, sagte ein Google-Sprecher dem Bericht zufolge. Ein Microsoft-Sprecher ergänzte, sein Unternehmen habe keine E-Mails gescannt. Ob der Softwarekonzern jedoch eine diesbezügliche gerichtliche Anweisung erhalten hat, ließ er offen.

    Die US-Bürgerrechtsorganisation America Civil Liberties Union stuft den Gerichtsbeschluss als „unerhört und verfassungswidrig“ ein. „Die Regierung hat Yahoo anscheinend gezwungen, genau die Art von allgemeiner und anhaltsloser Suche durchzuführen, für deren Verbot der vierte Verfassungszusatz geschaffen wurde“, erklärte ACLU-Anwalt Patrick Toomey.

    Hinter dem Gerichtsbeschluss steckt das Geheimgericht Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) sowie das Überwachungsgesetz Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA). Erst Details dazu fanden sich in 2013 veröffentlichten Unterlagen des Whistleblowers Edward Snowden.

    Einen Gerichtsbeschluss des FISC dürfen betroffene Firmen nicht offenlegen – auch nicht gegenüber den Nutzern, deren Daten an US-Geheimdienste übermittelt werden. Die meisten über das Gericht gestellten Anfragen nach Nutzerdaten werden erfüllt. Nach aktuellem Stand wurden seit Gründung des Gerichts im Jahr 1978 nur 12 Anfragen abgelehnt.
    zdnet.de
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