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    [ST] Deutsche Telekom ... Volumenbegrenzung / Missbrauch / Telefonverkehr/ect.

    Vectoring
    Telekom will ultraschnelles Internet für sich
    Die Telekom will ultraschnelles Internet anbieten. Allerdings gibt es massive Gegenwehr. Es entwickelt sich eine „sehr emotionale Debatte“.

    Niek Jan van Damme spricht von einer „sehr emotionalen Debatte“. Dabei dreht es sich eigentlich um etwas höchst Emotionsloses: die grauen Kästen an den Straßenecken. Das Innenleben dieser sogenannten Kabelverzweiger (KVZ) hat es aber in sich. Von der Digitaltechnik, die dort arbeitet, hängt enorm viel ab – letztlich die Zukunft der gesamten Telekommunikationsbranche hierzulande.

    Für die Verbraucher geht es darum, ob sie künftig ultraschnelle Internetzugänge zu günstigen Preisen bekommen. Van Damme, Chef der Telekom-Deutschland, kämpft gegen den Rest der Branche. Die Lobbyisten der Telekom-Konkurrenz werfen den Bonnern „Missbrauch“ vor, und sie sprechen von einer Attacke, die dazu führen könnte, dass die Telekom ihr früheres Monopol wieder errichtet.

    Dahinter steckt der Plan von Van Damme, die Kabelverzweiger mit einer neuen Technik auszustatten. Es ist vereinfacht gesagt ein Entstörungsverfahren, das Vectoring genannt wird. Es bewirkt, dass elektronische Impulse vom Kabelverzweiger über das Kupferkabel erheblich schneller als bisher zu den Hausanschlüssen geschickt werden können.

    Alleinherrscher in den Kabelverzweiger-Kästen
    Der Effekt: Derzeit kann die Telekom mit ihrer VDSL-Technik maximal nur eine Übertragungsgeschwindigkeit von 50 Megabit pro Sekunde ihren Kunden anbieten. Mit dem Vectoring sind im günstigsten Fall 100 Megabit möglich. Für die Telekom ist das enorm wichtig. Mit dem extrem schnellen Internet wollen die Bonner vor allem in Metropolen Kabelnetzbetreiber wie Unitymedia oder Kabel Deutschland attackieren, die die 100 Megabit dort bereits sehr erfolgreich vermarkten und dem T-Konzern viele Tausend Kunden abgejagt haben.

    Laut van Damme bedeutet das Aufrüsten der KVZ mit der Vectoring-Technik allerdings auch, dass nur ein Netzbetreiber die Technik in den grauen Kästen betreiben kann. Bislang schreibt die Bundesnetzagentur aber vor, dass die Telekom ihren Konkurrenten den Zugang zur KVZ-Technik gewähren muss. Unternehmen wie M-Net oder EWE, die Konsortien aus Stadtwerken gehören, haben das genutzt und eigene Glasfaserkabel zu den Kabelverzweigern gelegt und zugleich die Kupferleitung von der Telekom gemietet, um selbst superschnelles Internet auf VDSL-Niveau anzubieten. Bei etwa 7500 der 330.000 KVZ ist das bereits geschehen.

    Die Telekom will nun durchsetzen, dass ihren Konkurrenten der KVZ-Zugang künftig verwehrt wird, um als Alleinherrscher der grauen Kästen ungestört Vectoring betreiben zu können. Entsprechende Anträge an die Bundesnetzagentur liegen bereits in der Schublade.

    Auch bei vielen Bundestagsabgeordneten soll in den vergangenen Wochen massiv Lobbyarbeit für das Projekt gemacht worden sein. Van Damme verspricht, dass bis zu drei Viertel aller bundesdeutschen Haushalte in den nächsten Jahren via Vectoring erschlossen werden könnten – auch ländlichere Regionen. Dort beschweren sich die Bürger fortwährend über mangelnde Versorgung mit Breitbandanschlüssen.

    Verhinderung von Wettbewerb
    Für Gerd Eickers, Präsident des Branchenverbandes VATM, geht es beim Vorstoß der Telekom „wieder einmal um das Verhindern von Wettbewerb“. Auch Hans Konle, Chef des Bundesverbandes Glasfaseranschluss (Buglas), befürchtet, dass der Konkurrenzkampf zum Erliegen kommen könnte. Und er betont, dass einerseits die Milliarden-Investitionen von Unternehmen wie M-Net entwertet würden, andererseits würde ein Prozess der Remonopolisierung einsetzen.

    Der Ausbau der Glasfaser-Netze durch die T-Konkurrenten käme durch Vectoring mit einem Schlag zum Erliegen. Just diese Unternehmen hätten aber in den vergangenen Jahren den Ausbau der Infrastruktur voran getrieben und nicht der Ex-Monopolist.

    In Branchenkreisen heißt es, es sei kein Zufall, dass der Vectoring-Vorstoß gerade jetzt komme, denn eine ganze Reihe von Unternehmen planten derzeit, neue Leitungen zu den Kabelverzweigern zu legen. Das könnte für die Telekom zusätzliche Konkurrenz bedeuten. Die Branchenverbände jedenfalls basteln derzeit an einem Alternativkonzept. Details sind bislang aber nicht bekannt.

    1000 Megabit pro Sekunde:
    Als Faustformel für Breitband gilt: Mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 35 Megabit (Mbit) pro Sekunde kann ein Haushalt derzeit alle verfügbaren Dienste nutzen, also Internet und auch TV in HD-Qualität.

    DSL schafft bis zu 16 Mbit und wird über die Telefonleitung verbreitet, deren letzter Abschnitt aus einem Kupferkabel besteht. Gut ausgebaute Telefonnetze bieten mit VDSL 50 Mbit, Vectoring bringt 100 Mbit.

    Kabelnetzbetreiber können derzeit schon 400 Mbit mit ihren Leitungen erreichen, die eigentlich für den TV-Empfang gelegt wurden. 1000 Mbit und mehr sind möglich, wenn Glasfaserkabel bis zum Haus gelegt werden.

    Quelle
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  2. #2

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    Dann sollte die Telekom ersma ihr Netz ausbauen ...

    Kann nicht sein, das die ganze Stadt VDSL bekommt , aber ich hier 1 Km entfernt vom letzten VDSL Knotenpunkt VDSL bekomme voner Telekom...

    Also Kabel Deutschland und Problem gelöst

  3. #3
    Böse_Meise
    Avatar von Spammer_007



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    die telekom is schon lange im arsch glaube nicht das die nochmal ganz oben hin kommen
    Wenn nach Passwörtern Gefragt Wird Dann 404 Spammer_007 oder darklight.to


  4. #4
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    "Telekom will mit Vectoring nur Glasfaserfirmen behindern"
    Die im Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) zusammengeschlossenen Unternehmen sehen im Vorstoß der Deutschen Telekom für 100 MBit/s per Vectoring über Kupferleitungen einen Trick, um den Glasfaserausbau zu behindern.


    Alcatel-Lucent 7330 ISAM ARAM-D
    (Bild: Alcatel-Lucent)
    Der Breko, zu dem Telefónica, Versatel und viele lokale Festnetzbetreiber gehören, hat sich gegen den Antrag der Deutschen Telekom für den Einsatz von Vectoring bei der Bundesnetzagentur gewandt: "Vordergründig geht es der Telekom um die Einführung von Vectoring. In Wahrheit will die Telekom aber unter dem Deckmantel einer innovativen Technologie den an Dynamik stark zunehmenden Glasfaserausbau der Wettbewerber massiv behindern."

    "Ich bin sehr enttäuscht. Noch im NGA-Forum hat die Telekom sich eindeutig für Kooperation beim Einsatz von Vectoring ausgesprochen. Der Regulierungsantrag spricht jedoch eine ganz andere Sprache: Hier geht es der Telekom eindeutig um Remonopolisierung", sagte Breko-Präsident Ralf Kleint. Da der Konzern faktisch ein jederzeit auszuübendes Zugriffsrecht auf die Kabelverzweiger beanspruche, wäre für weitere Investitionen der Wettbewerber keine ausreichende Sicherheit mehr gegeben.

    Technisch ist beim VDSL2-Vectoring das Entbündeln der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) am Kabelverzweiger nicht mehr möglich. Die Telekom verlangte deshalb zuerst eine Änderung der Regulierungsbestimmungen, die bisher für den Wettbewerb galten. In ihrem Antrag an die Bundesnetzagentur hatte die Telekom einen Bestandsschutz für Schaltkästen angeboten, die Wettbewerber bereits mit eigenen Leitungen erschlossen haben und zugesagt, dass die Wettbewerber "über den Bestandsschutz hinaus auch neue Kabelverzweiger erschließen können. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass die Wettbewerber ebenfalls einen offenen Netzzugang ermöglichen".

    Der Breko beharrt darauf, dass die Anträge darauf ausgerichtet seien, den für den Netzausbau der Wettbewerber so wichtigen entbündelten Zugang zum Kabelverzweiger drastisch einzuschränken.

    Nachtrag vom 20. Dezember 2012, 18:11 Uhr
    Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de: "Die Vorwürfe des Breko sind Unsinn. Unser Antrag zielt vor allem auch auf die bessere Versorgung ländlicher Gebiete ab. Wir gewähren Bestandsschutz für die Investitionen der Wettbewerber und sie können ebenfalls mit Vectoring ausbauen. Im Übrigen haben die Wettbewerberverbände ja betont, dass es aus ihrer Sicht nahezu keine Überschneidungen in den Ausbaugebieten geben sollte. Falls doch, schlagen wir als Lösung vor, dass derjenige ausbauen darf, der für einen großflächigeren Ausbau im Ortsnetz und offene Netzzugänge sorgt. Das greift die Breitbandstrategie der Bundesregierung auf und verhindert eine Art Rosinenpicken, bei dem nur lukrative Ortsteile berücksichtigt würden."
    Quelle

    Auch bestehende VDSL-Kunden sollen 100 MBit/s bekommen
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    Internet-Ausbau der Telekom genehmigt
    Die Telekom darf ihr Breitbandnetz ausbauen. Die Bundesnetzagentur erteilte dem Unternehmen jetzt die Genehmigung - unter Auflagen. Mit dem sogenannten „Vectroring“ wird die Übertragungsgeschwindigkeit deutlich gesteigert.


    Die Telekom darf ihr Breitbandnetz noch schneller machen.
    Quelle: Reuters
    FrankfurtDie Bundesnetzagentur hat einem Zeitungsbericht zufolge den von der Telekom geplanten Breitband-Netzausbau unter Bedingungen genehmigt. Ein Technikmonopol für das Unternehmen bei der neuen Übertragungstechnik „Vectoring“ sei damit allerdings nicht verbunden, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Montagabend vorab. Die Netzagentur wollte sich zu dem Bericht nicht äußern, kündigte aber für Dienstag den „Entwurf einer Regulierungsentscheidung“ zu dem Thema an. Auch die Telekom lehnte eine Stellungnahme ab.

    „Vectoring“ soll die Übertragungsgeschwindigkeit des existierenden VDSL-Netzes der Telekom deutlich steigern - und den Kabelnetzbetreibern wie Kabel Deutschland Einhalt gebieten, die der Telekom mit aggressiven Preisen und schnellen Anschlüssen Internet-Kunden abjagen.

    Die Zeitung berichtete, die von der Telekom gewünschte alleinige Kontrolle über die Teilnehmeranschlussleitungen vom Schaltverteiler bis zum Kunden gestehe ihr die Agentur nur dort zu, wo 75 Prozent der Gebäude an ein Fernseh- oder Glasfaserkabel angeschlossen seien, die Verbraucher also eine Alternative zum Netz der Telekom hätten. Außerdem müsse die Telekom im betreffenden Ortsnetzbereich mehr schnelle Internet-Anschlüsse haben als die Konkurrenz - und anderen Anbietern eine Mitnutzung der schnellen neuen Leitungen ermöglichen. Die Bedingungen gälten in gleicher Weise für Telekom-Konkurrenten, die ihrerseits in "Vectoring" investierten. So sei sichergestellt, dass es keine „Gebietsmonopole“ gebe, sagte Netzagentur-Chef Jochen Homann der Zeitung. „Für den Netzausbau auf dem Land gilt die Maxime: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, sagte er.
    Quelle
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    [ST] Deutsche Telekom...Volumenbegrenzung / Missbrauch / Telefonverkehr/ect.

    Deutsche Telekom führt ab Mai Volumengrenzen bei Festnetz-Anschlüssen ein

    Foto: Oliver Berg/dpa
    Die Deutsche Telekom will die Nutzung von Internetanschlüssen im Festnetz drosseln. Die Begrenzung gilt für Neuverträge, soll allerdings nicht vor 2016 in Kraft treten. Das TV-Angebot Entertain und die Sprachtelefonie sollen von der Einschränkung ausgenommen werden.

    Die Deutsche Telekom macht ernst: Festnetzkunden, die ab dem 2. Mai 2013 einen Neuvertrag bei dem Bonner Telekommunikationskonzern abschließen, müssen eine Volumenbegrenzung beim Internetanschluss in Kauf nehmen. Das teilte die Telekom am Montag in einer Pressemitteilung mit. Technisch umgesetzt werden soll die Einschränkung allerdings nicht vor 2016, so die Telekom weiter. Wer mehr Daten verbraucht als die in den Verträgen vereinbarten Download-Pakete, müsse draufzahlen. Bestehende Verträge sollen nicht betroffen sein.

    Die Telekom begründet die Einführung der Volumenbegrenzung mit wachsendem Datenaufkommen im Internet und den immensen Investitionskosten, die sie in den nächsten Jahren stemmen müsse. „Immer höhere Bandbreiten lassen sich aber nicht mit immer niedrigeren Preisen finanzieren. Den Kunden mit sehr hohem Datenaufkommen werden wir in Zukunft mehr berechnen müssen“, sagte Michael Hagspihl, Geschäftsführer Marketing der Telekom Deutschland, laut Pressemitteilung.

    75 bis 400 Gigabyte Datenvolumen inklusive
    Die Volumenbegrenzung fällt je nach gewähltem DSL-Tarif unterschiedlich aus. Verträge mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 16 Megabit pro Sekunde beinhalten 75 Gigabyte Download-Volumen, bis 50 Megabit sind 200 Gigabyte inklusive, bei 100 Megabit-Anschlüssen gibt es 300 Gigabyte dazu und bei 200-Mbit-Anschlüssen gelten 400 Gigabyte Download-Volumen. Wer sein integriertes Volumen aufbraucht, soll auf eine Download-Geschwindigkeit von 384 Kilobit pro Sekunde runtergeregelt werden. Um die volle Geschwindigkeit des Anschlusses wiederherzustellen, sollen Kunden ein entsprechendes Volumenpaket hinzubuchen können. Dazu gibt es allerdings noch keine näheren Informationen geschweige denn Preise. „Es ist jetzt zu früh, darüber zu spekulieren“, sagte ein Telekom-Sprecher auf Anfrage. Die ab 2. Mai geplanten Tarife seien erst einmal eine reine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Heißt: Die Telekom behält sich das Recht vor, die entsprechende Volumenbegrenzung jederzeit umzusetzen.

    Volumenbegrenzungen sind nicht neu. Mobilfunkkunden kennen das bereits von ihrem Smartphone-Tarif. Wer eine bestimmte Download-Grenze überschreitet, dessen Surf-Geschwindigkeit wird automatisch reduziert. Wer mit gewohnter Geschwindigkeit weiter im Internet unterwegs sein möchte, zahlt beispielsweise bei der Deutschen Telekom rund fünf Euro zusätzlich. Laut dem Telekom-Sprecher gibt es Volumenbegrenzungen auch schon bei den Glasfaser-Tarifen des Unternehmens.

    Ausnahme für TV-Angebot „Entertain“
    Darüber hinaus sei die Zahl der Betroffenen, die die Volumengrenze erreichten, sowieso sehr klein. „Ganz wenige Kunden sind davon überhaupt betroffen“, sagte der Sprecher weiter. Im Schnitt verbrauche ein Kunde der Telekom rund 15 bis 20 Gigabyte pro Monat. Die 75 Gigabyte im kleinsten Volumentarif des Unternehmens reichten neben dem normalen Surfen „für zehn Filme in normaler Auflösung plus drei HD-Filme, plus 60 Stunden Internetradio, plus 400 Fotos und 16 Stunden Online-Gaming“, so die Telekom-Mitteilung.

    Für die Volumenbegrenzung gelten im Übrigen Ausnahmen: Kunden des Telekom-TV-Angebots Entertain wird das Datenaufkommen des Fernsehprogramms nicht auf die Volumenbegrenzung angerechnet. Auch Sprachtelefonie über den Telekom-Anschluss werde nicht angerechnet, hieß es. Reguläre Internetdienste sollen nach dem Willen des Bonner Unternehmens „diskriminierungsfrei“ angeboten werden, „so gut es die zur Verfügung stehenden Ressourcen ermöglichen“.

    Kritiker fürchten nämlich, dass die Telekom Anbieter von Diensten, mit denen sie geschäftliche Beziehungen unterhält, bevorzugen und von der Volumenbegrenzung ausnehmen könnte. Das würde im schlimmsten Fall das Ende der sogenannten Netzneutralität bedeuten. Vorbild könnte auch hier der Mobilfunk sein: Telekom-Kunden werden die vom Musikdienst Spotify entstandenen Daten nicht auf die Volumengrenze angerechnet, wenn sie bereit sind, dafür extra zu bezahlen.
    Quelle

    Telekom schafft die Internet-Flatrate de facto ab
    YouTube-Videos in HD sind passé

    Danach kommt das Schmalband. Wer die Obergrenze erreicht, darf nur noch mit 384 Kilobit pro Sekunde surfen. Hochauflösende YouTube-Videos sind damit passé. Viele Anwendungen sind bei dieser gebremsten Geschwindigkeit schlichtweg nicht mehr möglich.
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    Na zum glück bin ich schon sein mindestens 10 jahre nicht mehr bei den abzock verrein...
    und ähm ich glaube die meisten kunden werden abwandern von der telekom...
    ich hoffe nur das die Kabelanbieter da nicht mitziehen!

  8. #8
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    Zitat Zitat von wasdas','index.php?page=Thread&postID=59618#post59 618
    Na zum glück bin ich schon sein mindestens 10 jahre nicht mehr bei den abzock verrein...
    und ähm ich glaube die meisten kunden werden abwandern von der telekom...
    ich hoffe nur das die Kabelanbieter da nicht mitziehen!
    Jo, ich bin auch seit Jahren von der Telekom weg, danach war ich zuerst bei Vodafone und jetzt bin ich im 2ten Jahr bei UM und die scheinen ja noch ruhig zu bleiben.

    ---> Unitymedia KabelBW: "Wir werden 400 MBit/s ohne Drosselung anbieten"
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    Aufruhr um Abschaffung von DSL-Flatrates
    Führen nach der Telekom auch andere Internetprovider Volumengrenzen für ihre DSL-Verträge ein? Nach Informationen des Politikblogs Netzpolitik.org plant Vodafone Ähnliches - doch das Unternehmen dementiert.
    __________________________________________________ _____________________________
    Erst sorgt die Telekom für Aufruhr, jetzt steht ein weiterer Internetprovider am Pranger: Vodafone. Laut Informationen des Blogs Netzpolitik.org plant das Unternehmen ebenfalls, Volumenhöchstgrenzen für seine DSL-Tarife einzuführen. Vodafone werde "demnächst denselben Schritt" wie die Telekom gehen, hieß es unter Berufung auf eine "verlässliche Quelle".

    Der prominente Netzaktivist Markus Beckedahl schreibt:

    "Wir wetten: Vodafone wird einer der nächsten größeren Anbieter sein, der der Deutschen Telekom bei diesem Schritt folgen wird, Deutschland wieder mit Drossel-Verträgen zurück in die 90er Jahre zu bringen."

    Zumindest einen theoretischen Wettpartner dürfte Beckedahl schon gefunden haben: Vodafone selbst. Das Unternehmen dementiert den Bericht. Ein Unternehmenssprecher sagte zu Süddeutsche.de: "Wir verfolgen keine Pläne, DSL-Volumengrenzen einzuführen." Netzpolitik warf er vor, unsauber zu arbeiten. Sein Unternehmen sei von dem Blog mit den Vorwürfen nicht konfrontiert worden.

    Protest gegen Telekom-Ankündigung
    Die Telekom hatte am Montag angekündigt, DSL-Neuverträge künftig nur noch mit Volumenobergrenzen anzubieten. Dies hatte massiven Widerspruch in sozialen Netzwerken hervorgerufen. Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, es torpediere damit den Grundsatz der Netzneutralität.

    Netzpolitik vermutet, dass es Verhandlungen zwischen mehreren Providern gibt, damit die Telekom mit ihrer umstrittenen Entscheidung nicht alleine dasteht.

    Die Telekom hatte die Einführung der Datenvolumengrenze fürs Festnetz mit dem raschen Wachstum des Datenverkehrs im Internet begründet. Das Datenvolumen nehme "rapide" zu, weswegen der Konzern in Datenleitungen investieren müsse. "Immer höhere Bandbreiten lassen sich nicht mit immer niedrigeren Preisen finanzieren", erklärte der Konzern.

    Kritiker befürchten Zwei-Klassen-Netz
    Allerdings hat die Telekom einige Ausnahmen angekündigt, vor allem für eigene Dienste und Angebote von Partnern. So wird das Datenvolumen aus dem hauseigenen Fernsehdienst Entertain nicht mit eingerechnet, ebenso wie Sprachtelefonie über den Telekom-Anschluss. Die Nutzung anderer Anbieter wie Apples iTunes oder Amazons Streaming-Dienst Lovefilm würde nach aktuellem Stand aber schon an dem Inklusiv-Volumen zehren, wie ein Telekom-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa bestätigte.

    Internet-Dienste könnten den Angaben zufolge aber eine Kooperation mit der Telekom für sogenannte Managed Services eingehen, "die in einer höheren und gesicherten Qualität produziert und vom Kunden gesondert bezahlt werden". Netzpolitik kritisiert, dass so ein Zwei-Klassen-Netz geschaffen werde - und fordert ein Eingreifen der Bundesregierung, um die Netzneutralität zu sichern.

    Auf Zeit-Online wundert sich der grüne Bundestagsabgeordnete Malte Spitz zudem, warum die Telekom damit vorprescht. Der Konzern habe 12,28 Millionen Breitbandkunden - wenn drei Prozent von den Volumengrenzen betroffen wären, entspreche das 368.000 Anschlüssen, rechnet Spitz vor. Lohnt sich das finanziell für den Konzern, wenn diese Kunden dann draufzahlen, um wieder mehr Bandbreite zu bekommen? Spitz schreibt:

    "Bei der Telekom heißt es, dass man bei Einführung der Drosselung Zusatzvolumen für einen einstelligen Eurobetrag nachbuchen kann. Selbst wenn man dafür 9,99 Euro als Höchstpreis annimmt, würde das bei 368.000 Anschlussinhabern, die sich jeden Monat das doppelte Inklusivvolumen kaufen, gerade einmal 44.115.840 Euro bedeuten. Dafür wird die gesamte Struktur im Festnetzinternet umgestellt? Für 44 Millionen Euro werden potenzielle Kunden vertrieben, werden Streitigkeiten über Fehlberechnungen und ein katastrophales Image in Kauf genommen? Diese maximalen Mehreinnahmen würden weniger als 0,1 Prozent des Jahresumsatzes der Telekom ausmachen."
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    SPD will Drosselung per Gesetz verhindern
    Der Gegenwind für die Deutsche Telekom wird immer heftiger: Nach unzähligen wütenden Protesten von eigenen Kunden und anderen Internetnutzern, mischt sich nun auch die Politik in den Streit um die DSL-Drosselung ein.

    Die SPD hat mitgeteilt, dass sie die Verletzung der Netzneutralität durch die Telekom nicht kampflos hinnehmen möchte. Lars Klingbeil , der netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, schreibt: "Die Ankündigung einer möglichen Drosselung von Breitbandzugängen und die Privilegierung von eigenen Angeboten belegt den gesetzgeberischen Handlungsbedarf zur Sicherung der Netzneutralität: Es gibt bereits heute zahlreiche Verletzungen der Netzneutralität und die aktuellen Vorhaben gefährden die Netzneutralität massiv. Jetzt rächt sich, dass die schwarz-gelbe Koalition bei der Sicherung der Netzneutralität allein auf den Markt setzen wollte."


    Telekom Tarif-Optionen 2016: Drohen uns bald Verhältnisse wie in dieser satirischen Infografik?
    (Bild: avatter.de)
    Kosten künftig alle Internet-Dienste wie Mails, Videos, Musik und Downloads extra?

    Klingbeil bezieht sich dabei auf die Ankündigung der Telekom, bestimmten Webtraffic von der Berechnung des Inklusivvolumens auszunehmen. Nach bisheriger Planung soll unter anderem der IPTV-Dienst Entertain nicht auf das Inklusivvolumen des Vertrags angerechnet werden. Konkurrenz-Angebote zu dem Telekom-Dienst, wie beispielsweise Apple iTunes, Maxdome oder Watchever hingegen würden den Nutzer schnell in die Drosselung treiben. Diesen Verstoß des Grundsatzes, dass im Internet alle Daten gleichberechtig behandelt und übertragen werden sollen ("Netzneutralität"), will die SPD per Gesetz verhindern.

    "Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die schwarz-gelbe Koalition und die Bundesregierung auf, ihre netzpolitische Untätigkeit endlich aufzugeben und die Netzneutralität gesetzlich festschreiben. Die Netzneutralität muss angesichts der jetzt diskutierten Vorhaben endlich gesetzlich verankert werden. Sie ist die Grundlage für die Freiheit und Innovationsfähigkeit des Internets. […] Die SPD-Bundestagsfraktion wird jetzt eine erneute parlamentarische Initiative auf den Weg bringen, um Netzneutralität und Diskriminierungsfreiheit dauerhaft zu sichern. Die schwarz-gelbe Koalition wäre gut beraten, diese Vorhaben nicht länger zu blockieren."

    Wie die Zukunft der Internetnutzung aussehen könnte, wenn die Netzneutralität weiterhin so mit Füßen getreten wird, zeigt die obenstehende Grafik von Andre Vatter für eine fiktive neue T-DSL Tarifstruktur im Jahr 2016.
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