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    Scientology auf Mitgliederfang

    Das poste ich mal als Warnung für die jüngeren, das Scientology nicht so ganz koscher ist sollte man schließlich wissen.
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    So ködert Scientology gezielt Jugendliche im Internet


    In Nordrhein-Westfalen steht Scientology seit dem Jahr 1997 im Blickfeld der Verfassungsschützer. Foto: ddp

    Die Organisation Scientology ist verstärkt auf Facebook und YouTube unterwegs, um dort vor allem Jugendliche zu erreichen. Das hat der Verfassungsschutz in NRW festgestellt und warnt vor Nebenorganisationen wie „Jugend für Menschenrechte“ oder „Sag nein zu Drogen, sag ja zum Leben“. Die Scientology-Zentrale in Düsseldorf weist die Vorwürfe entschieden zurück.

    Die umstrittene Organisation Scientology agiert zunehmend verdeckt und in Internet-Portalen wie YouTube oder Facebook, um mit „falschen Botschaften vor allem Jugendliche zu ködern“ – davor warnt Burkhard Freier, Chef des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes. „Mit perfiden Videos unter Tarnnamen schafft es die Sekte, schnell und hürdenlos Zugang in den häuslichen Bereich zu bekommen, oft ohne dass die Eltern etwas davon wissen“, sagte Freier dieser Zeitung. Für ein Ende der Beobachtung von Scientology gebe es keinerlei Anlass.

    Auftritt bei Jugendfestivals

    „Scientology ist gefährlich“, sagte Freier. In früheren Jahren habe sich die Organisation bei Kampagnen auf Info-Stände in Fußgängerzonen oder Flugblätter beschränkt und somit schwerer gehabt, „die Menschen zu erreichen“. Seiner Behörde bereite Sorge, dass über soziale Netzwerke mit Nebenorganisationen wie „Jugend für Menschenrechte“ oder „Sag nein zu Drogen, sag ja zum Leben“ junge Leute gebunden werden sollen. So „getarnt“, trete Scientology teils auch bei Jugendfestivals auf. „Es handelt sich um eine totalitäre Organisation, die gezielt wesentliche Grund- und Menschenrechte missachtet“, so Freier weiter.

    Individualrechte wie freie Entfaltung der Persönlichkeit und Gleichbehandlung würden bewusst außer Kraft gesetzt. Scientology strebe außerdem eine Gesellschaft ohne freie Wahlen an. „Die Scientologen machen ihre Mitglieder psychisch abhängig und treiben viele durch Geldforderungen für immer neue dubiose Kurse in den finanziellen Ruin“, sagte Freier. Dabei würden eigene, wirtschaftliche Interessen verschleiert“.

    In Nordrhein-Westfalen steht Scientology seit dem Jahr 1997 im Blickfeld der Verfassungsschützer. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat in einem Urteil vor fünf Jahren die Beobachtung als rechtmäßig erkannt. Die Organisation zählt bundesweit 3500 bis 4500 Mitglieder, in Nordrhein-Westfalen sind es ungefähr 500 bis 600. Scientology, das im Jahr 1954 in den USA von L. Ron Hubbard gegründet wurde, ist in Deutschland nicht anerkannt als Religionsgemeinschaft.

    Claudia Uhl, Sprecherin der Scientology-Zentrale in Düsseldorf, weist die Vorwürfe entschieden zurück. Aus ihrer Sicht ist die Beobachtung durch den Verfassungsschutz völlig überflüssig. „Die finden nichts gegen uns“, sagte sie auf Anfrage dieser Zeitung. Es werde dadurch nur Steuergeld verschwendet. Auch sei die Behauptung „nicht wahr“, dass ausstiegswillige Mitglieder von der Organisation unter Druck gesetzt würden.

    Drohung mit Polizei hilft

    Für „angemessen und hilfreich“ hält man es dagegen beim Sekten-Info Nordrhein-Westfalen, dass der Verfassungsschutz die Scientologen im Visier hat. „Das ist ein Schutz“, sagt Sabine Riede, Leiterin der landesweiten Beratungsstelle, „Aussteiger müssen weniger Angst haben.“ Vor Beginn der Beobachtung durch die Behörde seien sie deutlich mehr bedroht und belästigt worden. Auch sie persönlich, sagt Riede, habe „Hetze“ zu spüren bekommen. Heute reiche bei unerwünschten Hausbesuchen ein Hinweis, dass man die Polizei rufe, meist schon für Ruhe.

    Das Sekten-Info registrierte im vergangenen Jahr rund 120 Anfragen und 50 Beratungsfälle in Sachen Scientology, oft bei Aussteigern oder Angehörigen.
    Quelle

    Buch enthüllt Schlüsselrolle von Tom Cruise bei Scientology

    Ein gerade in Amerika erschienenes Buch enthüllt die Schattenseiten von Tom Cruise. Autor Lawrence Wright hat darin die Schlüsselrolle des Schauspielers in der Psycho-Sekte Scientology freigelegt. Der US-Autor schildert die engen Verbindungen zwischen Cruise und Scientology-Boss David Miscavige.
    Gefahr Scientology: Gut getarnt im Netz
    Geändert von delle59 (22.07.16 um 11:03 Uhr) Grund: Repariert
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    AW: Scientology auf Mitgliederfang

    Verfassungsschutz warnt vor Scientology-naher Suchthilfe

    Ein Drogenberatungs-Verein ist in den Blick der Hamburger Verfassungsschützer gerückt. Dieser habe mit Suchthilfe "wenig bis gar nichts zu tun". Stattdessen verberge sich dahinter Scientology.

    Hamburgs Verfassungsschutz hat vor einem Besuch des für Sonnabend im Stadtteil Bergedorf angemeldeten Info-Stands des Vereins "Sag Nein zu Drogen – Sag Ja zum Leben" gewarnt. Der Tenor lasse auf den ersten Blick auf ein sinnvolles Engagement schließen, teilte der Verfassungsschutz am Donnerstag auf seiner Homepage mit. "Doch hinter dem Veranstalter steckt die verfassungsfeindliche Scientology-Organisation (SO): 'Sag Nein zu Drogen' ist eine der zahlreichen Scientology-Tarnorganisationen." Scientology versuche so mit Bürgern ins Gespräch zu kommen "und letztendlich neue Anhänger zu gewinnen".

    Hintergrund des Verschweigens der wahren Identität seien vermutlich taktische Gründe. "Da weithin bekannt ist, dass die Scientology-Organisation vom Verfassungsschutz beobachtet wird, würde sich bei einem offenen Auftritt unter dem Label "SO" voraussichtlich kein einziger Passant für den Info-Stand interessieren."

    Anti-Drogen-Broschüren werden seit Jahren verteilt


    Seit Jahren verteile Scientology zudem Anti-Drogen-Broschüren, unter anderem in Hamburger Geschäften. Dazu zähle beispielsweise ein dunkelgrünfarbener Flyer mit dem Titel "Fakten über Drogen". Auch hier werde die SO nicht offen genannt, in den Heften gibt es keinen direkten Hinweis auf die verfassungsfeindliche Organisation. In einer Internet-Selbstdarstellung feiere sich die SO mit ihrer angeblich "lebensrettenden Aufklärungskampagne".

    Der Verfassungsschutz: "Mit professioneller Aufklärung und Suchthilfe haben diese SO-Publikationen wenig bis gar nichts zu tun, denn die Aktivitäten des Vereins umfassen vor allem die Verteilung der Info-Heftchen und Berichten über die angebliche Anzahl der in Umlauf gebrachten Publikationen. Quantität schlägt Qualität." Zudem fänden sich im Internet anonyme Rückmeldungen über den vermeintlichen Erfolg der SO-Drogen-"Aufklärung".

    Aber nicht nur Scientologen würden das Ziel verfolgen, über ein gesellschaftlich positiv besetztes Engagement einen Zugang zu verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zu erhalten. Auch Rechtsextremisten hätten das Thema "Anti-Drogen" bereits für ihre Zwecke instrumentalisiert. So starteten die rechtsextremistischen "Jungen Nationaldemokraten Sachsen" in mehreren Städten Anti-Drogen-Kampagnen.
    welt.de

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  3. Bedankos eddy-dien8, märi bedankte(n) sich für diesen Post

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