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    Chinas geheime Hacker-Einheit „61398“

    Die stillen Krieger von Einheit 61398
    Großkonzerne zittern vor "UglyGorilla" und "SuperHard": Seit Jahren bricht eine chinesische Hackertruppe in Server von US-Unternehmen ein. Eine Sicherheitsfirma hat nun recherchiert, dass die Cyberkämpfer im Auftrag der Armee von Shanghai aus agieren.


    Aus diesen unscheinbaren Hochhäusern im Shanghaier Stadtteil Pudong
    heraus operieren die chinesischen Hacker. (Foto: REUTERS)
    Einheit 61398 residiert laut einem Bericht der New York Times am Stadtrand von Shanghai. Das Hauptquartier der geheimen Armee-Einheit ist in einem unscheinbaren weißen Büroturm untergebracht. Aus diesem zwölfstöckigen Gebäude sollen in den vergangenen Jahren Hunderte Hacker-Angriffe auf US-Konzerne und Regierungscomputer verübt worden sein. Das belegt eine Studie, aus der die Zeitung berichtet.

    Auf 60 Seiten bringt die Sicherheitheitsfirma Mandiant die Einheit 61398 in direkte Verbindung mit den berüchtigten Hackern der "Comment Crew" - besser bekannt als Shanghai-Gruppe. Ihre Angriffe verfolgt Mandiant bis in Nachbarschaft des Büroturms zurück. Daraus folgern die Sicherheitstechniker, dass die chinesische Volksbefreiungsarmee hinter der Offensive steckt. Andere Theorien seien zu abseitig. "Entweder die Angriffe kommen aus der Einheit 61398", sagt Kevin Mandia, Geschäftsführer von Mandiant. "Oder der Staat, der das Internet weltweit am stärksten überwacht, hat keine Ahnung über eine Hackergruppe mit Tausenden Mitarbeitern in direkter Nachbarschaft der Einheit."

    Nach Einbrüchen in Firmen wie Coca-Cola konzentrierte sich die Shanghai-Gruppe zuletzt auf die kritische Infrastruktur in den USA. Sie brach in Computer von Energieversorgern und in Datenbanken der US-Regierung ein, stahl Baupläne, Gerichtsakten und Preislisten. In den vergangenen sechs Jahren wurden Mandiant zufolge etwa 140 US-Firmen aus 20 Schlüsselindustrien attackiert. Die Gruppe hackte vor allem IT-Firmen, Luftfahrt- und Rüstungsfirmen sowie Regierungsbehörden.



    Im Schnitt saugten die Hacker jeweils etwa ein Jahr lang Terabytes an Firmengeheimnissen ab. Gelingt das Kapern, steuerten die Hacker die US-Rechner am liebsten komplett fern. Was auf den Bildschirmen der Hacker passierte, zeigt Mandiant in einem Videomitschnitt.

    Die technische Ausrüstung der Cyberkrieger ist bestens. Laut Mandiant nutzt die chinesische Hackerelite mehr als 1000 Server in 13 Ländern für ihre Angriffe. Neben der Professionalität der Angriffe sei das massive Technikaufgebot deshalb Indiz dafür, dass in dem Büroturm der chinesischen Armee "Hunderte, wenn nicht Tausende" Programmierer, Ingenieure, Recherchespezialisten und Linguisten arbeiten.

    Drei Hacker der Shanghai-Gruppe konnte Mandiant laut NYT namentlich identifizieren. Die Aktivitäten von UglyGorilla, DOTA und SuperHard verfolgten die Sicherheitsexperten bis in die unmittelbare Nachbarschaft des weißen Büroturms. Von dort aus registrierten die Programmierer Internetadressen sowie E-Mail-Adressen für ihre Angriffe und nutzten häufig die gleichen Computer.

    Das chinesische Außenministerium wies die Vorwürfe der Mandiant-Studie als haltlos zurück. "Willkürliche Kritik, die sich auf primitive Daten stützt, ist unverantwortlich, unprofessionell und hilft nicht das Problem zu lösen", sagte ein Sprecher. Cyberangriffe würden häufig aus mehreren Staaten gleichzeitig und anonym ausgeführt, ihr Ursprung sei extrem schwer nachweisbar. China verurteile jegliche Form solcher Aktivitäten, weil es selbst Opfer zahlreicher Angriffe sei. Auch das chinesische Verteidigungsministerium bezeichnete die Studie als "nicht professionell und nicht mit den Fakten übereinstimmend".

    Mandiant hat eine besondere Beziehung zur New York Times, die den Bericht exklusiv vorab erhielt. Das Unternehmen untersuchte vor kurzem den chinesischen Hacker-Angriff auf die Rechner der Zeitung. Eine Verbindung zur Schanghai-Gruppe oder der Einheit 61398 konnten die Sicherheitsexperten aber nicht nachweisen.
    Quelle

    Attacken auf US-Konzerne: Hacking-Verdacht gegen Chinas Armee
    Im Netz der China-Hacker
    USA drohen mit Handelskrieg
    Wo Chinas gefährlichste Hacker arbeiten
    Reaktion auf Mandiant-Studie: China streitet Hacking-Vorwurf ab
    Geändert von delle59 (08.04.15 um 20:53 Uhr)
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    Ich glaub da kein Wort von die USA mit ihren Spielchen manipuliert doch alles und jeden!

    Nur weil IRAN, Syrien, Russland & China nicht nach deren Pfeife tanzen werden immer wieder solche und ähnliche Sachen veröffentlicht um irgendwelche Staaten schlecht zu machen und irgendwelche Sanktionen zu rechtfertigen.

    Die Amis selber haben Gefangenlager in Guantanamo und liefern Waffen für irgendwelche Kriege bzw. Öl in die ganze Welt. Das ist ein Dreck gegen ein par angebliche Hackerangriffe!

    DIe USA nimmt billigend in Kauf das durch Drohnen und "Befreiungskriege" hunderttausende Menschen drauf gehen und sowas hier wird in der Öffentlichkeit hochgepuscht.

    lächerlich... absolut lächerlich!
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    Ich poste das mal hier rein, ob`s die "Einheit 61398" ist oder war, ist nicht so geklärt. Ist auch alles schon ne Weile her, aber es sind deutsche Unternehmen (wohl mit Sitz in den USA) die angegriffen worden sind, und ob es da einen Zusammenhang gibt wird man sehen, ansosonsten kann man ja die Überschrift ändern oder verschieben.
    ================================================== =====================
    Hacker aus China greifen EADS und ThyssenKrupp an
    Der Rüstungskonzern EADS und der Stahlriese ThyssenKrupp wurden durch chinesische Hacker attackiert. Der Angriff war so schwerwiegend, das das Unternehmen die Bundesregierung informiert hat.


    Montage des Eurocopter NH90 von EADS. Bei dem Konsortium
    werden wichtige Rüstungsgüter entwickelt und gebaut.
    Foto: Getty Images


    Deutsche Unternehmen sind einem Bericht zufolge zuletzt verstärkt Opfer von Hackerangriffen aus China geworden. Vor einigen Monaten habe es eine "bemerkenswerte" Attacke auf den europäischen Rüstungs-, Luftfahrt- und Raumfahrtkonzern EADS gegeben, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf Konzernkreise.

    Das Unternehmen bestätigte dem Magazin demnach einen "Standardangriff". Dem Bericht zufolge war der Vorgang aber so schwerwiegend, dass EADS die Bundesregierung darüber informierte. Ziel eines "massiven" Angriffs "besonderer Qualität" war laut "Spiegel" auch ThyssenKrupp. Der Stahlkonzern teilte dem Magazin mit, die Attacke sei auf die USA beschränkt gewesen, die Adressen der Täter seien chinesisch gewesen. Unklar sei allerdings, ob und welche Daten die Angreifer kopiert hätten.

    Der "Spiegel" berichtete weiter, der Verfassungsschutz habe im vergangenen Jahr fast 1100 Hackerangriffe ausländischer Nachrichtendienste registriert. Ziele waren demnach vor allem das Bundeskanzleramt, das Auswärtige Amt sowie das Bundeswirtschaftsministerium.

    Besonders stark seien die Angriffe im Vorfeld des G-20-Gipfels auf Mitglieder der deutschen Delegation gewesen. Der "Focus" schrieb am Sonntag von über 1000 digitalen Angriffen aus China.

    Zuletzt hatten in den USA zahlreiche große Firmen großangelegte Hackerangriffe vermeldet, die offenbar aus der Volksrepublik begangen wurden. Betroffen waren unter anderem Microsoft, Apple, Facebook, Twitter sowie große Zeitungen. Das US-Sicherheitsunternehmen Mandiant machte in einem Bericht eine Sondereinheit der chinesischen Armee für die Angriffe verantwortlich.
    Quelle

    Spur nach China: Serie von Hackerangriffen auf Facebook
    Geändert von delle59 (09.04.15 um 12:25 Uhr)
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    Cyberwar: "China hat die Achillesferse erkannt"
    Cyberangreifer aus China nahmen zuletzt immer wieder Ziele in den USA und europäische Ländern ins Visier, dennoch reagieren die Staaten bisher eher verhalten auf die Gefah. IT-Angriffe würden im Westen noch immer unterschätzt - China sei hingegen offensiv und defensiv im Cyberkrieg am Besten aufgestellt, sagte Sandro Gayken, Experte für IT-Sicherheit an der Freien Universität Berlin.

    „China hat die Achillesferse vieler Rüstungsprojekte gut erkannt, nämlich dass alles auf sehr einfachen und ungesicherten Computern basiert", so der Sicherheitsexperte.

    Neben Regierungen sind auch Unternehmen und Firmen ein beliebtes Ziel von Hackerangriffen. „Der Schaden kann in die Billiarden gehen“, sagte Gayken. Man könne in den meisten Fällen von ökonomischer Kriegsführung sprechen. Nach Einschätzung des Informatikers baut China schon seit den 1980er Jahren als strategischen Ausgleich zur militärischen Übermacht der USA eine Cyberkampftruppe auf. Dieses Kalkül gehe nun auf. „Die Amerikaner tun zwar so, als wären sie die Nummer eins in dem Bereich, aber richtig überzeugt ist davon niemand“, sagte Gayken.

    Wirtschaftliche Gründe
    Welchen Zweck verfolgt China mit geostrategischen Hackerangriffen? Für Gayken ein klarer Fall: „Es scheint, als ob China mit Cyberspionage das Land wirtschaftlich aufbauen möchte.“ Welche anderen Überlegungen eine Rolle spielten, sei nicht so klar. „Die Spionage ist auf jeden Fall sehr umfassend“, so der Berliner Forscher.

    Das scheinbar zögerliche Vorgehen mancher Staaten bei der Modernisierung ihres Militärs zahle sich nun aus, glaubt Gayken: „Jedes Land hat die gleichen Fehler gemacht. China und Russland haben sich strategisch etwas klüger aufgestellt, indem sie einige kritische Sachen nie ins Internet gestellt haben und nur staatseigene IT-Produkte benutzten. Sie konzentrieren sich auf konventionelle Truppenbestände, die auch gar nicht IT-basiert sind und bei einem Hackerangriff immer operabel bleiben. Der Westen ist gar nicht vorbereitet und höchst verwundbar.“

    Anonym
    Im Gegensatz zu konventioneller Sabotage oder militärischen Schlägen bieten Hackerattacken für Staaten einen klaren Vorteil: Der Ursprung eines Cyberangriffs ist oft schwer festzustellen und lässt sich auch bei Rückverfolgung leichter abstreiten. Dadurch ermögliche er neue Dominanz-Strategien: „Wenn man einen wirtschaftlich wichtigen Raum über einen längeren Zeitraum wirtschaftlich schwächt, um diesen dann auch strategisch zu dominieren, kann man diese Anonymität ganz gut brauchen“, sagte Gayken. Die Zukunft der Kriegsführung sieht der Forscher zwar nicht allein im Hackerkrieg, dennoch werde er sicher „eine begleitende Komponente“ darstellen.
    Quelle
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    US-Militärgeheimnisse jahrelang ausspioniert
    In einer mehrjährigen Operation ist es chinesischen Hackern gelungen, einige der größten Geheimnisse des US-Militärs aufzudecken. Das Verteidigungstechnik-Unternehmen QinetiQ North America bot den Angreifern leichtes Spiel. Hauptgründe dafür waren Schlamperei und Überforderung durch den Gegner.



    Wie Bloomberg darlegt, kann man die internen Netzwerke von QinetiQ North America guten Gewissens als durch und durch zerfressen durch Malware und Spionagetools bezeichnen. Das Unternehmen sah sich jahrelang wissentlich vielfältigen Angriffen ausgesetzt, scheiterte an deren Abwehr und versäumte es, maßgebliche Sicherheitsmechanismen umzusetzen. Durch Schlamperei gingen so Millionen geheimer Dokumente verloren, die die Wirksamkeit von Waffensystemen kompromittieren und interne Prozesse des US-Militärs offenlegen.

    Spionagesatelliten, Drohnen, Roboter
    QinetiQ North America stellt unter anderem geheime Spionagesatelliten, Drohnen, Roboter und Software für das US-Militär her. Viele der Produkte werden auch bei den aktuellen Einsätzen im Nahen Osten verwendet. In den Computernetzwerken des Unternehmens waren Spione omnipräsent. Wie sich nun herausstellt, konnten Angreifer manche Daten teilweise sofort nach deren Erstellung einsehen. "Wir haben Spuren von Eindringlingen in vielen ihrer Abteilungen und über die meisten ihrer Produktlinien verteilt gefunden", meint Christopher Day von Terremark - einer von vielen Sicherheitsunternehmen, die von QinetiQ North America engagiert wurden, um bekannte Probleme zu beseitigen.

    Wie mehrere der Sicherheitsunternehmen feststellten, gingen die meisten Angriffe von der so genannten "Comment Crew" aus, die auch als "Volksbefreiungsarmee Einheit 61398" bezeichnet wird. Dabei handelt es sich angeblich um eine Sondereinheit für Cyberspionage des chinesischen Militärs. Aber auch Angriffe aus Russland auf die Rechner von QinetiQ North America festgestellt werden. Wie E-Mail-Protokolle zeigen, herrschte seit 2007 ein richtiggehendes Tauziehen um Geheimdokumente, bei dem das Verteidigungstechnik-Unternehmen stets als Verlierer hervorging.

    Fehlende Lernkurve
    Mehrmals wurde QinetiQ North America von US-Behörden und Geheimdiensten, darunter die NASA, das FBI oder das Naval Criminal Investigative Service, darauf hingewiesen, dass Daten aus Firmencomputern abgesaugt werden. Das bestohlene Unternehmen versuchte das Problem mit der Beaufragung von Drittfirmen in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig wollte man offenbar nicht zu viel Geld für Sicherheitsmaßnahmen ausgeben und verzichtete auf bewährte Mechanismen wie eine Two-Factor-Authentifizierung für externe Netzwerkzugriffe.

    "Alle ihre Codes und Handelsgeheimnisse sind fort", lautet ein Zitat aus einer internen E-Mail-Konversation eines der beauftragten Sicherheitsunternehmen. Eine radikalere Äußerung dazu im Original: "They are f....d." Doch weder bei QinetiQ North America noch öffentlichen Auftraggebern ließ sich daraufhin eine Lernkurve feststellen. Das Unternehmen erhielt weiterhin Aufträge, und das, obwohl die Sicherheitsprobleme bekannt waren.

    Mögliche Kopie aufgetaucht
    Dass in China unterdessen fleißig mitgeschnitten wurde, ließ sich im April 2012 erkennen. Die chinesische Armee enthüllte da einen Bombenentschärfungsroboter, der dem "Dragon Runner", einem QinetiQ North America-Produkt, stark ähnelte. Die Auswirkungen des Datenlecks könnten sich künftig als fatal für die US-Armee erweisen. "Wir könnten stark in Verlegenheit geraten, wenn wir all diese ausgeklügelten Waffensysteme ausprobieren wollen und sie dann einfach nicht funktionieren", sagt Richard Clarke, ehemaliger Cybersicherheitsberater von George W. Bush dazu.
    Quelle
    Geändert von delle59 (09.04.15 um 12:28 Uhr)
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    US-Justiz verklagt chinesische Militärhacker wegen Cyberspionage
    Das US-Justizministerium hat gegen fünf chinesische Militärangehörige Anklage wegen Cyberspionage erhoben. Sie sollen einer Pressemitteilung zufolge in Server mehrerer US-Unternehmen eingedrungen sein und Geschäftsgeheimnisse gestohlen haben. Es ist das erste Mal, dass die USA wegen Hackerangriffen rechtlich gegen staatliche Akteure vorgehen.

    [img=250,right]https://darklight.to/picshare/upload/big/2014/05/20/537b1ed449fa0.jpg [/img] Die fünf Männer gehören der Klage zufolge der Einheit 61398 der dritten Abteilung der chinesischen Volksbefreiungsarmee an. Drei von ihnen sollen die Hackerangriffe ausgeführt und die anderen beiden die Taten durch die Verwaltung der benötigten Infrastruktur wie Domainnamen unterstützt haben.

    Als Opfer werden Westinghouse Electric sowie US-Niederlassungen von United States Steel Corp, Allegheny Technologies, Alcoa und des deutschen Solaranbieters Solarworld genannt. Darüber hinaus nahmen die Angeklagten angeblich auch die Gewerkschaft United Steel, Paper and Forestry, Rubber, Manufacturing, Energy, Allied Industrial and Service Workers International Union ins Visier.

    Die Angriffe fanden im Zeitraum zwischen 2006 und 2014 statt. In Server von Solarworld brachen die Täter, von denen mindestens einer bisher nicht ermittelt werden konnte, im Jahr 2012 ein. Dabei entwendeten sie laut US-Justiz unter anderem Finanzdaten sowie Informationen über die Produktion und laufende Rechtsfälle. “Diese Daten würden es einem chinesischen Wettbewerber erlauben, das Geschäft von Solarworld aus verschiedenen Richtungen anzugreifen”, so das Department of Justice.

    “Der Umfang der gestohlenen Geschäftsgeheimnisse und sensiblen Geschäftsinformationen in diesem Fall ist erheblich und verlangt nach einer deutlichen Antwort”, wird US-Generalstaatsanwalt Eric Holder in der Pressemitteilung zitiert. Der Erfolg im weltweiten Markt solle nur auf den Fähigkeiten eines Unternehmens basieren und nicht auf den Möglichkeiten einer Regierung, zu spionieren und Geheimnisse zu stehlen.

    Die Vorwürfe an sich sind nicht neu. Die US-Regierung hat China schon mehrfach als den schlimmsten Urheber von Cyberangriffen weltweit bezeichnet. China erhebt indes ähnliche Vorwürfe gegen die USA, was die Vermutung nahe legt, dass beide Länder zumindest im Geheimen versuchen, sich gegenseitig anzugreifen und auszuspähen.
    Quelle

    Anklage von Militärhackern: China bestellt US-Botschafter ein
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    AW: Chinas geheime Hacker-Einheit „61398“



    Chinas Hackereinheit zum ersten Mal offiziell bestätigt


    Die Regierung gesteht die Existenz einer Cyber-Spezialeinheit in einer Publikation der Volksbefreiungsarmee. Demnach besteht sie aus drei Teilen – militärisch, zivil und extern. Alle Bereiche sollen bereits US-Firmen und -Behörden angegriffen haben.

    Zum ersten Mal hat China die Existenz von Hackereinheiten in der Volksbefreiungsarmee bestätigt. Das zeige eine neue Publikation des chinesischen Militärs, in der ein Artikel über die Sonderkräfte veröffentlicht wurde, erklärte Joe McReynolds, Chinaspezialist am amerikanischen Center for Intelligence Research and Analysis.

    McReynolds sagte The Daily Beast: “Das ist das erste Mal, dass wir ein explizites Eingeständnis sehen, dass es auf chinesischer Seite geheime Cyber-Einheiten gibt.” Diese stehen beim Militär sowie bei zivilen Regierungsbehörden im Dienst.

    “Das bedeutet, dass die Chinesen ihr Feigenblatt eines halbwegs glaubwürdigen Leugnens abgelegt haben”, erklärt McReynolds. “Noch 2013 veröffentlichten offizielle Publikationen der Volksbefreiungsarmee Aussagen wie ‘Das chinesische Militär hat nie irgendwelcher Hacker oder ihre Aktivitäten unterstützt.’ Diese Behauptung können sie jetzt nicht mehr aufstellen.” Das komme zwar nicht überraschend, “weil jeder glaubte, dass sie lügen”, sei aber doch ein bemerkenswerter Strategiewechsel.

    Die chinesische Cybereinheit soll in drei Bereiche gegliedert sein. Die “spezialisierten militärischen Netzwerk-Streitkräfte”, führen demnach Cyberattacken aus und verteidigen Netze. Aus zivilen Abteilungen besteht die zweite Einheit. Sie erhält aber vom Militär “Netzwerk-Kriegseinsätze”. Den dritten Teil bilden “externe Kräfte”, die für Cyberangriffe mobilisiert werden können. Angeblich haben alle drei bereits Angriffe auf US-Firmen und -Behörden durchgeführt.

    Erste Anklage gegen staatliche Hacker

    Fünf chinesische Militärangehörige mussten sich im Mai 2014 in den USA wegen Cyberspionage verantworten. Das US-Justizministerium hatte ihnen vorgeworfen, dass sie in Server mehrerer US-Unternehmen eingedrungen seien und Geschäftsgeheimnisse gestohlen hätten. Aus der Klage geht hervor, dass die fünf Männer der Einheit 61398 der dritten Abteilung der chinesischen Volksbefreiungsarmee angehören. Die Attacken sollen drei von ihnen ausgeführt haben. Die anderen beiden hätten die Taten durch die Verwaltung der benötigten Infrastruktur wie Domainnamen unterstützt. Es war das erste Mal, dass die USA wegen Hackerangriffen rechtlich gegen staatliche Akteure vorgingen.

    Cyberangriffe aus China gegen US-Firmen würden die Opfer Milliarden Dollar kosten, erklärte FBI-Direktor James Comey im Oktober vergangenen Jahres. Darüber hinaus sollen chinesische Hacker “aggressiv” sein und ihre Attacken seien “weit verbreitet”. Oft handle es sich nicht um besonders raffinierte, aber aus Hartnäckigkeit erfolgreiche Versuche. In den amerikanischen Netzen wirkten die Angreifer oft “wie betrunkene Einbrecher”.

    “Systeme jeder großen US-Firma ausspioniert”

    Dem ehemalige Direktor für Geheimdienste Mike McConnell zufolge wurde bereits jede große US-Firma Opfer von Spionage aus China. “Es gab keinen einzigen Fall, wo wir nicht chinesische Malware vorfanden.” Auf diese Weise hätten Spione zu jeder Zeit Daten nach Belieben abfangen können. Betroffen seien unter anderem “Planungsunterlagen für fortschrittliche Konzepte, Windkraftanlagen, Autos, Flugzeuge, Raumschiffe, Produktionsdesign und Software”, so McConnell weiter. Gegen Ende der Ära von George W. Bush, also spätestens 2009, habe die chinesische Regierung rund 100.000 Hacker beschäftigt, um in Computersysteme einzudringen.

    Solche Angriffe gehen aber keineswegs nur von chinesischer Seite aus. Whistleblower Edward Snowden sagte bereits im Juni 2013 der South China Morning Post, die amerikanische National Security Agency (NSA) habe in den letzten Jahren über 61.000 Hackerangriffe auf China durchgeführt. “Wir hacken Internet-Infrastruktur – beispielsweise große Internet-Router -, die uns Zugang zur Kommunikation von hunderttausenden Computern geben, ohne dass wir jeden einzelnen hacken müssten”, erklärte Snowden im Rahmen eines einstündigen Interviews an geheimer Stelle in Hongkong, wo er sich zu diesem Zeitpunkt noch aufhielt.
    silicon.de

    Ein gigantisches Netz von Chinas Agenten greift die USA täglich an


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    AW: Chinas geheime Hacker-Einheit „61398“

    Tja, und ich habe schon vor Jahren gesagt, dass die Chinesen uns wirtschaftlich gefährlich werden können. Erst holen sie sich unsere Geheimnisse um danach unsere Produkte produzieren zu können, danach übernehmen sie uns. Nur habe ich da noch nicht daran gedacht, dass sie es so extrem machen könnten. Tja, dann zieht euch mal warm an. In 5 Jahren werden die westlichen Nationen ein ernstes Problem haben und das nicht nur, weil sie ihnen die Technologien frei Haus geliefert haben (Outsourcing der Firmen nach China), sondern weil China in sich schon groß genug ist um einen eigenen Markt mit sich selbst zu eröffnen!
    Das schlimme dabei ist noch dazu, dass China fast schon im Alleinbesitz von seltenen Rohstoffen (z.B. Seltene Erden - wie sie in Handy´s und Elektronik gebraucht werden) ist....
    Errare humanum est, sed in errare perseverare diabolicum.
    &
    Nehmt mich nicht zu ernst, lacht lieber mit mir - es sei denn, ich höre mich verärgert an

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