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    Antigua und Barbuda plant "Staatsflatrate" für US-Medien

    Antigua und Barbuda plant "Staatsflatrate" für US-Medien
    Dem auf Filesharingnachrichten spezialisierten Portal TorrentFreak zufolge plant die Regierung der Karibikinseln Antigua und Barbuda, auf einer staatseigenen Website den Zugang zu US-Medien inklusive Computerprogrammen für 5 Dollar im Monat zu ermöglichen. Damit will man den Schaden wiedergutmachen, den die USA durch die Sperre von antiguanischen Glücksspielangeboten verursachten. Angeblich lebten früher fünf Prozent der insgesamt 85.000 Inselbewohner von dieser Branche, die es nach der US-amerikanischen Sperre "praktisch nicht mehr gibt", wie es Carl Roberts, der Hochkommissar der ehemaligen britischen Kolonie, formuliert.

    Mark Mendel, der Antigua und Barbuda bei der WTO als Rechtsanwalt vertritt, wollte das aus einer anonymen Quelle in der "Nähe" der antiguanischen Regierung kommende Gerücht unter Verweis auf laufende Verhandlungen weder bestätigen noch dementieren. Ihm zufolge hätten die Antilleninseln aber das Recht zum Verkauf von US-Medien, weil die World Trade Organization (WTO) schon 2004 entschieden hatte, dass die Sperre der Glücksspielanbieter gegen Freihandelsabkommen verstößt. Allerdings genehmigte die Organisation 2007 lediglich die "Aussetzung" von US-Immaterialgüterrechten im Wert von 21 Millionen Dollar jährlich.

    Angeblich sollte der Plan bereits im letzten Monat der WTO vorgelegt werden, was die USA verhinderten. Bereits am 10. Januar hatte Caribbean 360 berichtet, dass US-Vertreter bei der WTO vor solch einer Aussetzung von US-Immaterialgüterrechten durch Antigua und Barbuda warnten, weil sie sich mit diesem Schritt durch die Abschreckung ausländischer Investoren letztendlich selbst schaden und eine Einigung mit den USA in weite Ferne rücken würden.

    Derzeit erwirtschaftet der Doppelinselstaat etwa die Hälfte seines Bruttosozialprodukts durch den Tourismus, der sich seit über zehn Jahren in der Krise befindet, was auch negative Auswirkungen auf den Staatshaushalt hatte. Ein weiterer wichtiger Bereich ist der Bankensektor: Antigua und Barbuda gilt sowohl als Steueroase, als auch als Hort halbseidener Finanzgeschäfte. Industriebetriebe, in denen unter anderem elektronische Bauteile gefertigt werden, spielen demgegenüber nur eine geringe Rolle.
    Quelle

    Antigua startet bald ein staatliches Warez-Portal
    Antigua darf für 21 Millionen Dollar US-Copyrights verletzen
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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    Antigua und Barbuda
    USA warnt Inselstaat vor "illegalem" Filmdownload-Angebot
    Die USA haben den Plan des Inselstaates Antigua und Barbuda, ein eigenes Downloadportal für Filme und Fernsehserien aus den USA einzurichten, als "regierungsamtliche Piraterie" bezeichnet. Doch die Welthandelsorganisation gab dem Antillenstaat das Recht dazu.

    Die USA haben den Inselstaat Antigua und Barbuda gewarnt, ein Downloadangebot für Filme, Fernsehserien, Musik und Games zu eröffnen, welches das US-Urheberrecht ignoriert. Zuvor hatte die Welthandelsorganisation (WTO) entschieden, dass der Antillenstaat das Recht habe, die geistigen Urheberrechte der USA in einem bestimmten Rahmen zu umgehen. Damit wollen Antigua und Barbuda den Schaden ausgleichen, den die USA durch die Sperre von antiguanischen Online-Glücksspielangeboten verursachten.

    In ähnlichen Streitfällen gestattete die WTO dem geschädigten Staat, Strafzölle gegen Waren aus dem gegnerischen Land zu verhängen. Da das für den kleinen Inselstaat mit geringem Importvolumen keine Option wäre, schlug die antiguanische Regierung vor, das "geistige Eigentum" von US-Unternehmen umsonst zu nutzen, bis ein Gegenwert von 21 Millionen US-Dollar jährlich erreicht sei. Dem hat die WTO zugestimmt.

    Die USA habe das Vorhaben für ein Downloadangebot durch die antiguanische Regierung als Diebstahl bezeichnet. "Regierungsamtliche Piraterie würde die Chancen auf eine Einigung untergraben", sagte eine Sprecherin des Handelsvertreters der Vereinigten Staaten der BBC. "Das wäre auch ein wesentliches Hindernis für ausländische Investitionen in die antiguanische Wirtschaft, insbesondere in die High-Tech-Industrie." Carl Roberts, Antiguas Hochkommissar in Großbritannien, nannte dies eine wenig hilfreiche Rhetorik.

    Antigua argumentierte: "Die USA haben eine aggressive Stellung gegen im Ausland basierte Wett-Dienste eingenommen. Dennoch erzielen die US-Behörden beträchtliche Einkünfte von Wett-Diensten innerhalb der eigenen Landesgrenzen."

    Mark Mendel, ein Anwalt, der Antigua vertritt, sagte dem US-Radiosender National Public Radio (NPR), das sein Mandant gar nicht wirklich vorhabe, US-Medieninhalte auf eigene Rechnung zu verkaufen. Ziel sei es, eine Einigung mit den USA zu erzielen.

    Laut Information des Onlinemagazins Torrentfreak soll das Online-Angebot Antiguas weltweit verfügbar gemacht werden.
    Quelle
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