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    Porno-Imperium "Youporn" und die Hintergründe

    Youporn-Chef verhaftet
    Youporn-Chef mit Auslieferung nach Deutschland einverstanden


    Youporn
    Porno-Imperium feuert Dutzende Mitarbeiter
    Die Hamburger Manwin Germany GmbH, die zur Firmengruppe des YouPorn-Chefs Fabian Thylmann zählt, hat angeblich mindestens ein Drittel ihrer Belegschaft entlassen. Und zwar auf die harte Tour.


    Foto: picture alliance / dpa
    Als das Telefon klingelt, ist schon klar, jetzt ist es vorbei. Die nächsten Schritte: hoch zum Chef, Kündigung abholen, Arbeitsplatz räumen. Und tschüss.

    Dutzende Mitarbeiter der Hamburger Manwin Germany GmbH erlebten dieses Szenario am Dienstag. Eine Kündigungswelle rollte durch die Firma, die Teil des weltweiten Porno-Imperiums von YouPorn-Chef Fabian Thylmann ist. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" wurde mindestens ein Drittel der Belegschaft im Laufe des Tages entlassen. Betroffene sprechen von mehr als 25 Kündigungen.

    Die Chaostage in der Hamburger Notkestraße gehen also weiter. Mitte Dezember durchsuchten mehr als 100 Beamte die Büros, in denen mehrere deutsche Amateursex-Portale, unter anderem "My Dirty Hobby", betrieben werden sollen. Die Manwin Germany GmbH ist ins Visier der Staatsanwaltschaft Köln geraten. Der Verdacht: Manwin-Chef Thylmann soll mithilfe der Hamburger Tochterfirma Steuern in Millionenhöhe hinterzogen haben.

    Der Chef saß bereits zwei Wochen in U-Haft
    Im Dezember saß der gebürtige Aachener knapp zwei Wochen in Untersuchungshaft, ehe er gegen eine Kaution im zweistelligen Millionenbereich freikam. Seitdem wartet der 34 Jahre alte Thylmann auf die Anklage. Die "Welt am Sonntag" hatte bereits im September ausführlich über das dubiose Firmengeflecht und fragwürdige Methoden im Porno-Imperium von Manwin berichtet. Es ging damals um verwaiste Firmenräume im Hauptquartier in Luxemburg, seltsame zyprische Tochterfirmen und Verstöße gegen den deutschen Jugendschutz.

    Die Stimmung in der Hamburger Belegschaft, ohnehin schon schlecht, erreicht nun einen neuen Tiefpunkt. Gespenstische Szenen hätten sich am Dienstag abgespielt, berichten Betroffene. Die Mitarbeiter hätten im Großraumbüro ausharren müssen, bis ihr Telefon geklingelt habe. "Das grenzte schon an Psychoterror", sagt einer. "Wir mussten nach der Kündigung unter Aufsicht der Security unseren Schreibtisch räumen. Durften mit niemandem sprechen. Das war es dann."

    Insgesamt habe Manwin Germany zuletzt um die 70 bis 80 Beschäftigte gehabt, sagen ehemalige Mitarbeiter. Laut der Wirtschaftsauskunft Creditreform sind es im Geschäftsjahr 2012 allerdings nur 52 Angestellte gewesen. Warum gerade jetzt die Entlassungen notwendig sind, wurde der Belegschaft nicht im Detail erläutert. In Kündigungen, die dieser Zeitung vorliegen, heißt es, dass die Entlassungen auf "dringende betriebliche Erfordernisse" gestützt seien. Eine niedrige Abfindung wird darin in Aussicht gestellt, sofern die Betroffenen von einer Kündigungsschutzklage absehen.

    Das Firmennetz erstreckt sich von den USA bis Zypern
    Manwin selbst will sich nicht zu den Kündigungen äußern. Die Pressesprecherin lässt verlauten, Manwin sei ein Privatunternehmen und alle internen Angelegenheiten deshalb privat. Auch zu Vermutungen der Gekündigten, dass die Abteilungen Support und Abrechnung ins Ausland verlagert werden sollen, sagt die Sprecherin nichts.

    Diese Aufgabengebiete sind von den Kündigungen stark betroffen, möglicherweise auch, weil sich die Steuerfahndung besonders für sie interessiert. Hamburger Mitarbeiter fürchten seit Wochen, "dass sich der Laden nach dem Besuch der Steuerfahndung auflöst", wie einer von ihnen sagt.

    Optionen für eine Umstrukturierung hätte Manwin-Chef Thylmann einige. Sein weitverzweigtes Unternehmensgeflecht aus mehr als 35 Firmen erstreckt sich von Los Angeles bis nach Nikosia. Während am Hamburger Standort reduziert wird, expandiert die Gruppe etwa in Irland.

    Auf der Facebook -Seite von "Manwin Ireland" finden sich zahlreiche Jobangebote. Den Bewerbern wird zwar nichts über die Ermittlungen gegen den Firmenchef verraten. Auch kein Wort über die pornografischen Inhalte vieler Manwin-Seiten.

    Dafür bekommen sie eine klare Ansage, warum es sich lohnt, für den Konzern zu arbeiten. "Die beste Art, uns zu beschreiben, wäre zu sagen, wir sind nichts Geringeres als großartig."
    Qulle
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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    Wall-Street-Millionen bauten das Youporn-Imperium
    Zwei ehemalige Goldman-Sachs-Banker haben dem deutschen Porno-Tycoon Fabian Thylmann einen 360-Millionen-Dollar-Kredit vermittelt. Die beiden sind bekannt für heikle Deals.


    Jason Beckman (l.) und Jason Colodne (r.) haben den Darlehen-Deal eingefädelt.
    Die beiden arbeiteten von 1998 und 2004 bei Goldman Sachs. Sie gehören seit
    längerem zur New Yorker High Society und pflegen einen extravaganten Lebensstil.
    Foto: D. Dipasupil/FilmMagic/Getty
    Das wohl bestgehütete Geheimnis des deutschen Porno-Unternehmers Fabian Thylmann, 34, hat neun Ziffern und ein Dollarzeichen. Es ist ein Darlehen, das ihm geholfen hat, zum wohl weltgrößten Anbieter von Internetpornografie aufzusteigen.

    Mit dem Millionen-Kredit finanzierte Thylmann in den vergangenen zwei Jahren die rasante Expansion seiner Firmengruppe Manwin. Heute gehören zu seinem Reich populäre Pornoseiten wie "Youporn", "MyDirtyHobby" oder "Reality Kings" – eine Melange aus Gratis- und kostenpflichtigen Internetangeboten, die täglich von vielen Millionen Menschen angeklickt werden.

    Um wie viel Geld es bei dem Kredit ging und wo es genau herkam: Darüber hat Thylmann bislang geschwiegen. "Ich werde Ihnen nicht die Summe nennen", sagte er Anfang vergangenen Jahres in Las Vegas bei einem seiner sehr seltenen öffentlichen Auftritte, "bitte fragen Sie nicht nach."

    Es handele sich um Gelder eines im New Yorker Finanzdistrikt Wall Street ansässigen Hedgefonds, erklärte er nur. Seither spekulierte die Branche in Internetforen und Blogs. Sogar von der osteuropäischen Internetmafia war schon die Rede.

    Die neue Spur führt an die Wall Street
    Die "Welt" hatte im vergangenen September als erstes Medium über fragwürdige Geschäftsmethoden bei Manwin berichtet und dabei schon das Volumen des am 28. April 2011 vereinbarten Darlehens enthüllt: 362 Millionen US-Dollar.

    Als Treuhänder dient eine Firma namens CB Agency Services mit Sitz in Delaware, einem amerikanischen Bundesstaat, der als Steueroase gilt. Handelsregisterunterlagen der CB Agency Services waren so angelegt, dass die Hintermänner nicht zu ermitteln waren. Die Spur zu den Geldgebern endete hier. Bislang.

    Nach neuen Informationen der "Welt" führt die Spur des Geldes tatsächlich an die Wall Street. Die CB Agency Services ist eine Tochterfirma der 2009 gegründeten Colbeck Capital Management. Auch diese ist in Delaware gemeldet, die Chefs aber sitzen in New York, in exklusiver Lage nahe dem Central Park.

    Es sind zwei ehemalige Angestellte der Investmentbank Goldman Sachs, ihre Namen: Jason Colodne und Jason Beckman. Colbeck ist eine Wortschöpfung aus den beiden Nachnamen. Auch CB steht für die Initialen der Banker.

    Das Schmuddel-Image stört die Goldman-Jungs nicht
    Jason Colodne und Jason Beckman haben zwischen 1998 und 2004 bei Goldman Sachs gearbeitet. Sie kümmerten sich damals um "Distressed Assets", Vermögenswerten mit hohem Risiko, aber auch hohen Zinsen. Heikle Deals eben. Wie jener mit Thylmann.

    "Wegen der hohen Reputationsrisiken hätte unser Investmentkomitee ein solches Engagement nicht abgesegnet", sagt ein Manager, der für einen renommierten angelsächsischen Hedgefonds gearbeitet hat.

    Das Schmuddel-Image schreckt offenbar viele Investoren ab. Auch Goldman Sachs distanziert sich heute von den ehemaligen Mitarbeitern und legt wert auf die Feststellung: "Wir hatten und haben keine Geschäftsbeziehung zu Colbeck Capital Management und deren beiden Gründern."

    Ganz nach oben ging es für Colodne und Beckman bei Goldman Sachs nie. Sie schafften es in der Hierarchie nur bis zur dritten von fünf Managementstufen. Trotzdem gehören sie seit Längerem zur New Yorker High Society und pflegen einen extravaganten Lebensstil.

    Internet-Fotos zeigen sie bei Beach-Partys, auf Luxus-Yachten, bei Charity-Empfängen, an der Seite prominenter Footballspieler und in albernen Halloween-Kostümen. Das Duo lässt sich mit echten Prominenten ablichten und mit solchen, die es gerne wären. Beckmans Verlobte ist Fabiola Beracasa, eine Angehörige der Verleger-Dynastie Hearst.

    Die wahren Geldgeber sind andere
    Jason Colodne erlangte in den USA einige Bekanntheit durch sein unfreiwilliges Ausscheiden aus dem Private-Equity-Unternehmen Patriarch Partners. Er hatte 2008 einen Gastauftritt neben seiner damaligen Lebensgefährtin in der Reality-Show "The Real Housewives of New York City". Offenbar Grund genug für seinen damaligen Arbeitgeber, ihn zu feuern. Colodne verklagte Patriarch Partners daraufhin auf 55 Millionen Dollar Schadensersatz. Man einigte sich damals hinter verschlossenen Türen und spricht heute nicht mehr öffentlich darüber.

    Erstmals reagierte nun auch Manwin schriftlich auf einen Fragenkatalog der "Welt". Die Antworten fielen dünn aus. Man könne zu Geldgebern und Geldvermittlern nichts sagen und sei gebunden an "verschiedenen Vertraulichkeitsvereinbarungen".

    Eines scheint jedoch sehr wahrscheinlich zu sein: Die beiden Wall-Street-Banker sind nicht die wirklichen Geldgeber von Fabian Thylmann, sie fungieren nur als Kapitalvermittler für Manwin und kassieren Gebühren für ihre Dienste. Woher aber stammt dann das Geld für den Millionen-Kredit an den deutschen Porno-Unternehmer?

    Hedgefonds mit unrühmlicher deutscher Vergangenheit
    Den beiden Bankern werden heute unter anderem Geschäftsbeziehungen zum Milliardär und Eigentümer des Eishockey-Vereins Pittsburgh Penguins, Ronald Wayne Burkle, nachgesagt. Dessen Geld sei allerdings nicht zu Thylmann geflossen, wie Colbeck Capital auf Anfrage der "Welt" betont: "Herr Burkle hatte nie irgendein Engagement mit Manwin."

    Der amerikanische Nachrichtensender Fox News berichtet, dass Colodne und Beckman das Darlehen an Manwin in Tranchen aufgeteilt und an der Wall Street weitervermittelt hätten. Einer der Investoren sei der New Yorker Hedgefonds Fortress Investment Group.

    Fortress genießt in Deutschland einen eher zweifelhaften Ruf. 2004 übernahmen die Amerikaner den staatlichen Wohnungsbaukonzern Gagfah, dem heute rund 150.000 Wohnungen gehören. Sie brachten ihn an die Börse. Daraufhin mehrten sich Klagen von Mietervereinen, die neuen Eigentümer sparten an Reparaturen zugunsten der Rendite.

    Ob deutscher Wohnungsbau oder ein weltweites Porno-Imperium – Fortress scheint der Imageschaden wenig zu stören, solange die Rendite stimmt. Allerdings ist aus dem Umfeld von Fortress auch zu erfahren, dass der Hedgefonds nur kurzfristig einen kleinen Teil des Kredits übernommen und ihn sofort verkauft habe, als Vorwürfe gegen Thylmann öffentlich wurden.

    Thylmann ist gegen Millionenkaution auf freiem Fuß
    Denn im vergangenen Dezember schlug die deutsche Steuerfahndung zu. Die Beamten durchsuchten Thylmanns Villa bei Brüssel und die Manwin-Büros in Hamburg. Der Manwin-Chef verbrachte mehrere Tage in Untersuchungshaft.

    Erst gegen die Zahlung einer zweistelligen Millionenkaution kam er wieder auf freien Fuß. Seinen Pass behielten die Behörden ein. Gleich zwei deutsche Staatsanwaltschaften ermitteln nun gegen den Unternehmer. Es geht um den Verdacht der Steuerhinterziehung und die Verbreitung von Pornografie an Minderjährige.

    Das Vertrauen von Jason Beckman und Jason Colodne in Manwin und seinen deutschen Chef scheint indes ungebrochen, trotz aller Negativschlagzeilen, trotz drohender Anklage und möglicher Steuerstrafzahlungen in Deutschland.

    "Es gibt keine Besorgnis, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen im ordentlichen Geschäftsgang bedienen kann", teilt die Colbeck Capital auf Anfrage mit. Auch Manwin betont: "Die Firma glaubt nicht, dass die Ermittlungen sich auf das Geschäft oder die Bedienung der Schulden auswirken."

    Schicksal von Manwin ist an den Kredit geknüpft
    Alles andere könnte für Thylmann den Verlust seiner Firma bedeuten. Als Sicherheit für das Darlehen dient offenbar das gesamte Manwin-Unternehmensgeflecht, das sich von Luxemburg über Hamburg und Irland bis nach Kanada und Los Angeles erstreckt. Selbst eine Tochterfirma in Zypern steht mit ihren Bankkonten und sogar ihrer Büroeinrichtung dafür gerade, wie Unterlagen des Handelsregisters zeigen.

    Bislang ist die erste Tranche des Kredits mit 160 Millionen Dollar ausgezahlt. Laut Colbeck Capital ist die zweite Tranche nicht eingefroren worden, wie in der Branche gemunkelt wird.

    Die Gelassenheit der beiden Jasons resultiert vielleicht auch aus Erfahrung mit fragwürdigen Geschäftspartnern. Im Jahr 2008 waren die Banker für Guy de Chimay tätig. Der charismatische Investment-Banker reüssierte als Mitglied des belgischen Adels und lockte Anleger mit der Behauptung, 200 Millionen Dollar für die eigene Familie zu verwalten.

    Drei Jahre später entpuppte sich der vermeintliche Adlige als Betrüger, der sieben Millionen Dollar mit einem Schneeballsystem erschlichen hatte, um seine Scheidung bezahlen zu können. Er wurde von einem New Yorker Gericht zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Für die Jasons ist die Sache heute klar: "Wir gehörten zu denen, die von ihm betrogen wurden."
    Quelle

    YouPorn lebt weiter – auch ohne seinen Chef
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    Youporn-Chef verkauft das Unternehmen
    Nach Ermittlungen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehungen verkauft Gründer Fabian T. den größten Online-Pornokonzern der Welt. Das erklärt er zumindest in einem Brief an die Mitarbeiter. Youporn ist die bekannteste Marke von Manwin.

    Fabian T., der Chef und Gründer des Porno-Konzerns Manwin, verkauft seine Anteile an dem Unternehmen an das Management. Das berichtet das Adult-Branchenmagazin Xbiz unter Berufung auf ein Schreiben von T. an die Manwin-Beschäftigten.

    Gegen Fabian T. wurde wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung ermittelt. Nach Zahlung einer Kaution in zweistelliger Millionenhöhe kam er Ende Dezember 2012 frei und konnte zu seinem Wohnsitz nach Belgien zurückkehren. T. wurde Anfang Dezember 2012 im Brüsseler Vorort Kraainem auf Betreiben der deutschen Staatsanwaltschaft festgenommen. Gleichzeitig durchsuchten Steuerfahndung und Polizei den Wohnsitz von T. und das Hamburger Tochterunternehmen der Manwin-Firmengruppe. Die Steuerfahndung Koblenz ermittelt laut Die Welt bereits seit Ende 2010. Laut Spiegel glauben die Ermittler, Hinweise auf hinterzogene Steuern in Höhe von weit mehr als zehn Millionen Euro gefunden zu haben.

    "Mit Trauer im Herzen gebe ich bekannt, dass ich beschlossen habe, Manwin an das Top-Management-Team von Manwin zu verkaufen. Bitte glauben Sie mir, dass diese Entscheidung eine der schwierigsten in unserem Leben für meine Frau und mich war." Er könne nichts Bedeutendes mehr zur Entwicklung des Unternehmens beitragen.

    Ob das Unternehmen wirklich verkauft wird oder es sich um einen Steuertrick handelt, ist nicht bekannt.

    Laut Angaben von Xbiz ist Manwin der größte Online-Pornokonzern der Welt. Manwin betreibt große Tube-Seiten und andere Pornoangebote wie Youporn, Pornhub, Reality Kings, Brazzers, XTube, Extremetube, My Dirty Hobby, das Pornostudio Digital Playground und das Live-Sex-Angebot Webcams.com. Die verschiedenen Manwin-Gesellschaften haben ihren Sitz in Luxemburg, Deutschland, Kanada, Zypern, den USA und Irland. Laut Financial Times Deutschland hat Manwin seine Zukäufe mit einem Kredit über 362 Millionen US-Dollar einer New Yorker Investmentgesellschaft finanziert.

    Das Unternehmen Similarweb hatte Besucherzahlen zu den meistbesuchten Webseiten in Deutschland zusammengestellt, die nicht in den Statistiken von IVW und Agof auftauchen: pornografische. Die wichtigsten unter ihnen sind Xhamster, Youporn, Xvideos, Xnxx, die Filmstreaming-Plattform Streamcloud.eu, Pornhub, Redtube, Youjizz, die Live-Webcam-Plattform Livejasmin und Gayromeo.

    Danach macht Pornografie in Deutschland 12,5 Prozent aller Webseitenaufrufe aus. Deutschland lag damit weltweit an der Spitze der Statistik.
    Quelle
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    AW: Porno-Imperium "Youporn" und die Hintergründe

    Staatsanwaltschaft klagt Ex-Youporn-Chef an

    Fabian Thylmann hat mit Youporn und Pornhub das weltgrößte Pornoimperium aufgebaut. Inzwischen hat er es verkauft. Jetzt klagt ihn die Staatsanwaltschaft Köln wegen Steuerhinterziehung an.


    Foto: picture alliance / dpa

    Die Staatsanwaltschaft Köln hat den ehemaligen Chef der Sex-Websites Youporn und Pornhub, Fabian Thylmann, wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" soll sich Fabian Thylmann vor dem Landgericht Aachen verantworten.


    Thylmann war bis 2013 Chef des internationalen Pornoseiten-Betreibers Manwin, zu dem unter anderem die Seiten Youporn, Pornhub und My Dirty Hobby gehörten. "Die Wirtschaftsstrafkammer prüft, ob die Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird", bestätigte eine Sprecherin des Landgerichts.

    Ende 2012 war Thylmann in den Verdacht geraten, mit dem deutschen Manwin-Ableger am Standort Hamburg im großen Stil Steuern zu hinterziehen. Steuerfahnder durchsuchten die Büros, die Staatsanwaltschaft Köln ließ den Firmenchef festnehmen. Nur gegen eine Kaution von mehr als zehn Millionen Euro wurde der damals 34-Jährige aus der Untersuchungshaft entlassen.

    Ein knappes Jahr später verkaufte Thylmann Manwin überraschend an Manager in Kanada, die Manwin in Mindgeek umbenannten. Mindgeek gilt bis heute als weltweit größter Anbieter von Internetpornografie.

    Ermittlungen dauern noch an

    Zu den Hintergründen der Anklage wollten sich weder Gericht noch Staatsanwaltschaft äußern. Sie verwiesen auf das Steuergeheimnis. Fabian Thylmann und sein Strafverteidiger reagierten ihrerseits nicht auf Anfragen.

    Die Ermittlungen gegen Thylmann haben mehr als zwei Jahre gedauert und sind auch mit der Anklage nicht abgeschlossen. Wie die "Welt am Sonntag" erfuhr, wird zunächst nur ein Teil der Vorwürfe vor Gericht gebracht. Fabian Thylmann hatte von 2007 bis 2013 Manwin zum weltweit größten Anbieter für digitalen Sex aufgebaut.

    Bis zu 450 Millionen Nutzer im Monat hätten seine Portale besucht, sagte Thylmann auf einer Konferenz im November 2014 in London. Der Umsatz der Gruppe mit rund 1200 Mitarbeitern habe bis zu einer halben Milliarde Euro im Jahr betragen.
    welt.de


    Die dubiosen Geschäfte des gefallenen Porno-Königs
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