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    Facebook führt auch in Europa kostenpflichtige Nachrichten ein
    Nachdem in den USA das Bezahlsystem für Nachrichten Ende 2012 getestet wurde, führt Facebook nun die Gebühr in 36 weiteren Nationen, darunter auch in Großbritannien und Deutschland, ein. Der Preis pro Nachricht rangiert von 78 Cent bis zu 13 Euro. Die Höhe hängt vom Bekanntheitsgrad des Empfängers ab. Wer nicht bezahlt, dessen Nachricht verschwindet im „Sonstiges“-Ordner des Empfängers.


    Facebook: Manche Nachrichten sind jetzt kostenpflichtig.
    Wer aus Deutschland Jason Zada, dem Regisseur des interaktiven Facebook-Videos "Take This Lollipop", eine Nachricht schreiben will, muss mitunter 78 Cent bezahlen, will er verhindern, dass seine Nachricht im „Sonstiges“-Ordner verschimmelt. Auch wenn Facebook auf der eigenen Startseite behauptet, das eigene Angebot sei und bleibe kostenlos, so wurde schon im Dezember des Vorjahres in den USA testweise ein Zweiklassensystem für Nachrichten eingeführt (gulli:News berichtete). Wer bezahlt, dessen Nachricht landet sichtbar im Postfach des Empfängers. Wer das nicht will, muss damit rechnen, dass seine Mitteilung untergeht, weil sie von Facebook automatisch in einem selten besuchten Ordner einsortiert wird. Die neue Regelung gilt aber nur, sofern man mit der Person noch nicht befreundet ist. Nachrichten an Freunde bleiben in jedem Fall kostenlos. Bislang hatte das Unternehmen seine Umsätze lediglich durch die Verwertung der Nutzerdaten, hervorgehobene Postings und durch reguläre Werbeanzeigen generiert.

    100 US-Dollar pro Nachricht an Mark Zuckerberg
    Der Guardian berichtet, für eine Nachricht an den Buchautor Salman Rushdie würden für britische User umgerechnet 13 Euro fällig. Man befinde sich derzeit in einer Testphase, gab Facebook auf Anfrage unserer Kollegen bekannt. Nur ein sehr geringer Anteil von Usern sei derzeit von diesem Gebührenmodell betroffen. Es gebe noch keinen Termin für eine flächendeckende Einführung. Das weitere Vorgehen hänge vom Feedback der Nutzer ab. Nach welchen Gesichtspunkten die Teilnehmer der Testphase ausgesucht werden, ist nicht bekannt. Darüber gab der Sprecher des Unternehmens keine Auskunft. Auch ist unklar, nach welchen Kriterien sich der Preis pro Nachricht richtet. Dahinter verbirgt sich wahrscheinlich ein spezieller Algorithmus, der aufgrund verschiedener Faktoren die Popularität des Empfängers berechnet.

    Als offizielle Begründung für das Vorgehen gab man an, dies solle das Spam-Aufkommen innerhalb des sozialen Netzwerks verringern. Zumindest im Postfach von Mark Zuckerberg werden nur noch sehr wenige Nachrichten landen. Eine Mitteilung soll für manche Anwender umgerechnet 77 Euro kosten. Kurios: Während hier in Deutschland beim Testlauf eine Nachricht an Jason Zada noch immer mit 78 Cent berechnet wird (siehe Screenshot), nimmt Facebook die Nachricht an seinen Geschäftsführer kostenlos entgegen.

    Kritik aus der Netzgemeinde
    Der Wiener Datenschützer Manfred Krejcik argumentiert, die User würden doch sowieso seit Jahren mit ihren Daten bezahlen. Man könne das nicht einfach abnicken, nur weil Facebook ein gewinnorientiertes Unternehmen sei. Eine derart gravierende Änderung der Nutzungsbedingungen hätte zudem einer Ankündigung bedurft. Krejcik betont, er wolle sich mit seiner Kritik nicht grundsätzlich gegen jedes neue Feature sperren. Aber wenn Nachrichten nur noch gegen Bezahlung zugestellt würden, hätte dies nur noch wenig mit Netzneutralität gemeinsam. Bei Facebook ist es nach Ansicht des Wiener Datenschutzaktivisten seit längerer Zeit Praxis, dass man zuerst etwas ausprobiert, ohne zu informieren oder nachzufragen. Bei heftigem Widerstand rudere man etwas zurück, allerdings nie in den Urzustand. Noch kritischer müsse man dies betrachten, weil Zuckerbergs Unternehmen mittlerweile ein Quasi-Monopol inne habe. Facebook könnte laut Krejcik ein "echt cooles Tool" sein, wenn der Preis der Nutzer nicht so hoch wäre. Zu bemängeln sei oftmals die mangelnde Transparenz des Anbieters, die sich auch an diesem Beispiel verdeutlicht.
    Quelle
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    Überprüfung von Hartz-IV-Empfängern
    Jobcenter dürfen nicht auf Facebook spionieren
    Um Leistungsmissbrauch zu verhinden, wollten anscheinend mehrere Jobcenter Hartz-IV-Beziehern im Internet nachspionieren. Ein solches Vorgehen hält der oberste Datenschützer für rechtswidrig – und richtet eine scharfe Warnung an die Behörden.

    Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, hat Jobcenter und Behörden davor gewarnt, Hartz IV- oder Sozialleistungsbezieher in sozialen Netzwerken auszuschnüffeln. Behörden-Mitarbeiter dürften Facebook & Co. nicht zur „gezielten Recherche“ nutzen, sagte Schaar der „Bild“-Zeitung vom Freitag.

    Anlass war die Anfrage verschiedener Jobcenter, die Facebook zur Überprüfung der Angaben von Hartz-Beziehern nutzen wollten, um z.B. Leistungsmissbrauch zu verhindern.

    Nur „in absoluten Ausnahmefällen“ z. B. bei einem ganz konkreten Betrugsverdacht dürften Jobcenter Daten der Betroffenen in sozialen Netzwerken erheben, sagte Schaar der Zeitung. „Jobcenter-Mitarbeiter dürfen sich aber keinesfalls zur gezielten Recherche in soziale Netzwerke einloggen oder sich gar unter falscher Flagge mit den Betroffenen ‚befreunden’, um so an deren Daten zu gelangen.“

    Bereits einfache Google-Suchen sind tabu
    Bereits die Suche nach einem Hartz-Bezieher in Suchmaschinen wie Google hält der Datenschutzbeauftragte für rechtswidrig. Erst müssten die Behörden versuchen, die erforderlichen Angaben direkt bei den Betroffenen zu erheben. Nur wenn diese sich weigern, könnte auch das Internet zu Rate gezogen werden. Aber: „In jedem Fall ist der Betroffene von einer Datenerhebung zu informieren.“ Schaar weiter: „Betroffene, die eine missbräuchliche Erhebung ihrer Daten in sozialen Netzwerken vermuten, können sich jederzeit an mich wenden.“

    Eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit (BA) sagte der „Bild“-Zeitung, dass Mitarbeiter auf den Computern der Jobcentern Facebook nicht nützen dürften. Der Zugang zu sozialen Netzwerken sei gesperrt. Allerdings ist die BA nur an 306 Jobcentern direkt beteiligt. Weitere 104 werden von Kommunen mit ihren Computern in Eigenregie betrieben.
    Quelle


    Datenschützer schlägt Alarm: Facebook-Jagd auf Hartz-IV-Betrüger
    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren
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    Start für Facebooks Datenzentrum in Schweden
    Facebook nimmt im nordschwedischen Lulea sein erstes Datenzentrum in Europa in Betrieb. Die erste von drei geplanten Server-Hallen ist fertig. Für Europäer ist dies nicht unbedingt ein Vorteil, dass ihre Daten künftig in Europa gelagert werden.


    Lulea ist der Standort von Facebooks neuem Rechenzentrum in Europa. Es gibt viel kalte Luft, da es knapp unter dem Polarkreis angesiedelt ist, billigen Öko-Strom und viel Platz in der Gegend. Trotz der Kälte sollen sich die Kühlungskosten pro Jahr auf 50.000 Euro belaufen - benötigt sollen 120 Megawatt werden, womit man 16.000 Häuser versorgen könnte. Eine der drei großen Server-Hallen, die zusammen auf rund 28.000 Quadratmetern stehen, ist nun in Betrieb genommen worden.

    Mit der Inbetriebnahme eines Server-Zentrums in Europa würden Daten der Nutzer nicht mehr nur in den USA, sondern in Europa gespeichert werden. Neben dem US-Geheimdienst NSA liest dann auch noch der schwedische Geheimdienst verlässlich mit, was Nutzer über Facebook kommunizieren.

    Durch ein schwedisches Überwachungsgesetz namens FRA ist es möglich, dass Geheimdienste auf die Daten der europäischen Facebook-Nutzer zugreifen können. Das Gesetz wurde durch das schwedische Parlament im Juni 2008 verabschiedet.

    Das FRA-Gesetz befugt die Försvarets radioanstalt (FRA), die dem schwedischen Verteidigungsministerium unterstellt ist und eine unabhängige Sondereinheit des Geheimdienstes ist, alle zivile Internet-, Telefon-, und Faxkommunikationen mit dem Ausland zu überwachen - und zwar ohne richterlichen Beschluss. Die FRA (übersetzt: Radioanstalt der Verteidigung) ist zudem dazu befugt, persönliche Daten an ausländische Staatsmächte weiterzugeben. Wie das Gesetz genau funktioniert, lesen sie hier.
    Quelle

    Facebook: Datenverkehr wird künftig abgehört
    Geändert von delle59 (05.11.14 um 23:25 Uhr)
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    Abeitsloser knackt Facebook
    Hacker stellt Sicherheitsteam von Zuckerberg bloß
    Ein Programmierer hat eine Sicherheitslücke auf Facebook entdeckt und gemeldet. Doch weil sich das Team seiner Ansicht nach nicht genügend darum kümmerte, umging er die Privatspähre-Einstellungen von Facebook-Chef Zuckerberg und postete öffentlich auf seiner Pinnwand.


    khalil-sh.blogspot.co.at- Diesen Beweis-Screenshot zeigt Khalil S. auf seiner Website
    Khalil S. ist ein arbeitsloser Programmierer aus Palästina. Als er eine Sicherheitslücke auf der Facebook-Seite findet, schreibt er das Sicherheitsteam des Online Netzwerks an. Doch diese kümmern sich, wie Khalil in einem Blogeintrag berichtet, nicht genügend um den von ihm bemängelten Bug.

    Und der hat es in sich. Denn er ermöglicht es Nutzern auf die Profilseite anderer Facebookmitglieder zu schreiben, obwohl diese nicht miteinander befreundet sind oder ihre Privatsphäre-Einstellungen so gewählt haben, dass das Posten nicht möglich ist. Besonders Phishing-Betrüger könnten diesen Fehler für sich nutzen.

    Nachdem Khalil seiner Ansicht nach nur unzureichende Antworten erhält, warnt er das Team. Er könne den Bug demonstrieren und an „Marks“ Wall posten. Gesagt, getan: „Lieber Mark Zuckerberg, zunächst bitte ich Sie um Entschuldigung, dass ich Ihre Privatsphäre-Einstellungen umgangen und an ihre Pinnwand geschrieben habe. Aber ich hatte keine andere Wahl, nachdem ich all die Berichte ans Facebook-Team schickte. Mein Name ist Khalil, aus Palästina.“

    Facebook sperrt Khalils Account
    Als Reaktion sperrte Facebook Khalils Account, angeblich eine Sicherheitsmaßnahme. Ein Facebook-Mitarbeiter erklärt in einem Eintrag im Forum von Hackernews , man hätte ernster auf die Zuschriften von Khalil reagieren sollen. Was zuweilen schwer sei, bei hunderten Hinweisen pro Tag, schreibt der Mitarbeiter. Zudem habe Khalil zum Teil nur unzureichende Informationen geliefert. Die Sicherheitslücke wurde laut dem Mitarbeiter am vergangenen Donnerstag geschlossen.
    User, die Fehler auf Facebook entdecken und melden, bekommen von dem Netzwerk eine Prämie ausbezahlt. Je größer der Bug, umso größer auch die Entlohnung für den Nutzer. Doch Khalil wird leer ausgehen – er hat laut dem Mitarbeiter gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstoßen, als er den Bug auf der Wall von anderen Nutzern testete.
    Quelle
    Geändert von delle59 (05.11.14 um 23:25 Uhr)
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    Verstecken unmöglich: Facebook macht alle Nutzerprofile auffindbar

    Facebook-Nutzer können in Zukunft nicht mehr verhindern, dass ihre Profile durch die Suche nach ihrem Namen auffindbar sind. Das Social Network entfernt eine Funktion, die eine solche pauschale Einstellung für die Suche innerhalb von Facebook bislang erlaubte.

    Schon im letzten Dezember hatte das Unternehmen diese Einstellungsoption allen genommen, die sie bis dahin nicht wahrgenommen hatten. Jetzt trifft es auch all diejenigen, die das Feature bewusst aktiviert hatten – laut Facebook nur “ein kleiner Prozentsatz” seiner 1,15 Milliarden monatlich aktiven Nutzer. Die Betroffenen sollen in den kommenden Wochen auf die anstehende Änderung aufmerksam gemacht werden.

    Die Feature sei völlig veraltet gewesen, begründet Facebooks Chief Privacy Officer Michael Richter seine vollständige Entfernung in einem Blogeintrag Es stamme noch aus einer Zeit, als Facebook ein einfaches Verzeichnis mit Profilen war. Ohnehin hätte es nicht verhindern können, dass andere auf Umwegen zur eigenen Timeline finden konnten – indem sie etwa auf den Namen in einem News-Feed-Eintrag klickten, oder über die Timeline eines gemeinsamen Freundes.

    Die Einstellung habe zudem Facebooks Suchfunktion machmal “kaputt” erscheinen lassen. Offenbar stand die Funktion insbesondere der im Januar vorgestellten Graph Search im Weg, die Mitgliedern des Social Network helfen soll, Personen, Fotos, Orte und Interessen zu finden, die anderen Facebook-Nutzern wichtig sind. Erst kürzlich wurde Facebooks Graph Search auf Einträge und Status-Updates ausgeweitet, wodurch längst vergessene Einträge leicht ans Tageslicht kommen können. Für deutsche Nutzer ist sie allerdings noch immer nur zugänglich, wenn sie die US-amerikanische Sprachversion verwenden.

    Die heute mögliche Suche mit Graph Search macht es laut Facebook-Manager Richter noch wichtiger, über die Privatsphäre zu bestimmen durch die Entscheidung, was mit anderen geteilt wird oder nicht: “Am besten kontrollierst du, was die Menschen über dich finden können, indem du die Zielgruppe für die einzelnen Dinge wählst, die du teilst.”
    Quelle
    Geändert von delle59 (05.11.14 um 23:26 Uhr)
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  8. #6
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    oh ne wenn ich meinen "Real Name"google war nie dat scheiss Fatzebock dabei,nur"Stayfriends" und dat wars.ick will nicht gefunden werden.Facebook is ja eh die neue Stasi

  9. #7

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    Wie ist das eigtenlich wenn man sein facebook account löscht?Ich habe meins gelöscht und nach 3 Wochen war es immer noch da!.

  10. #8



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    Facebook schafft den Daumen ab



    Das "Gefällt mir"-Schild am Eingang des Facebook Hauptquartiers im Jahr 2012: Das Symbol wurde nun degradiert

    Milliardenmal wird der Facebook-Daumen täglich angesehen und gehört zu den Markenzeichen des sozialen Netzwerks. Doch Facebook fasst die "Gefällt mir"- und "Teilen"-Funktion nun unter einer einheitlichen Gestaltung zusammen.

    Das Daumen-hoch-Symbol verkörpert das soziale Netzwerk Facebook wie kein anderes Logo. Seit seiner Einführung im Jahr 2010 hat sich der "Like"-Button zu einem optischen Signal und einem der bekanntesten Internetphänomene entwickelt. Doch damit ist bald Schluss, der Daumen kommt weg, teilten die Facebook-Verantwortlichen am Mittwoch mit. Ab sofort werde ein neues, einheitliches Design für den "Gefällt mir" und den "Teilen"-Knopf verwendet.

    Die neue Gestaltung verzichtet auf den Finger und ersetzt ihn nur durch das Facebook-F. Wie es bei den Netzwerk-Neuerungen oft die Regel ist, haben die Nutzer keine Wahl. Die neuen Buttons sollten "in den kommenden Wochen für alle eingeführt werden". Das Gleiche gilt auch für andere Webseiten, auf denen die Facebook-Buttons eingebunden sind. Auch auf ihnen wird er verschwinden.

    Um das altbekannte Motiv zu ersetzen, das laut Facebook-Angaben täglich auf mehr als 7,5 Millionen Webseiten über 22 Milliarden Mal angesehen werde, habe es lang gedauert, so die Entwickler. Den altvertrauten, nach oben gerichteten Daumen bekommen Internetnutzer nur noch in einer Art Sprechblase zu Gesicht, mit der die Anzahl der bisherigen "Gefällt mir"-Klicks angezeigt wird. Nach wie vor wird es jedoch keine "Dislike"-Symbole geben, mit denen Facebook-Nutzer "Gefällt mir nicht" ausdrücken könnten.

    Die Reaktionen auf die Degradierung des Daumens sind verhalten.Mehrere FachdiensteÂ*überlassen die Frage nach Sinn oder Unsinn der Neuerung ihrenÂ*Lesern. Nur "The Next Web" weist auf die Bedeutung der kleinen Knöpfe hin, um Facebook-Nutzer zur Interaktion zu bewegen. Immerhin: "Das berühmte Zeichen wurde nicht völlig abgeschafft; aber es wird klar, dass das WortÂ*"Like" nun tief genug in der Internetkultur verwurzelt ist, um für sich selbst zu stehen".
    Quelle: Spiegel.de
    Geändert von salviner01 (21.12.14 um 12:18 Uhr)
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  11. #9
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    Facebook schafft den "Like"-Daumen ab
    Facebook bricht mit seinem bekanntesten Logo. Der Konzern überarbeitet den "Like"-Button und entfernt daraus den berühmten nach oben gestreckten Daumen. Den Grund nennt Facebooks Button-Designer.


    Foto: picture alliance / Ole Spata
    Facebook verordnet sich selbst eine Fingeramputation und bricht so mit seinem wohl bekanntesten Symbol: Der "Like"-Button mit seinem optimistisch nach oben gestreckten Daumen wird durch einen kleineren, tiefblauen Button mit Facebooks kleinem f und dem Schriftzug "Like" ersetzt. Hinzu kommt der Share-Button im gleichen Design.

    Was wie eine relativ unbedeutende Änderung wirkt, betrifft weltweit immerhin rund 7,5 Millionen Webseiten, auf denen die Buttons insgesamt 22 Milliarden Mal pro Tag angezeigt werden. Auch für Facebook ist der Daumen Teil der Unternehmenskultur: Er wird überall im Unternehmen zitiert, auf T-Shirts vervielfältigt, zierte bislang sogar die Auffahrt zur Facebook-Zentrale in Menlo Park, Kalifornien.

    Der Button selbst ist Facebooks Fenster ins Web: Sobald er auf dem Rechner eines bei Facebook eingeloggten Nutzers geladen wird, weiß Facebook, dass der Nutzer auf der entsprechenden Seite gesurft hat. Deswegen fordern Datenschützer Webseitenbesitzer seit 2011 dazu auf, die Buttons mit Vorsicht zu nutzen.

    Der Button sollte auffälliger werden
    In einem Interview auf der Seite co.design.com erläutert Button-Designer Hugo van Heuven, warum Facebook dennoch den Daumen auf dem Button abschafft, und erstmals seit der Einführung der ubiquitären Mini-Schalter im Web im Jahr 2010 ein Rundumerneuerung wagt.

    "Der bisherige hellblaue Button fiel zu sehr in den Hintergrund" , erklärt er im Interview. "Wir wollten ihn auffälliger machen." In Experimenten fanden die Designer heraus, dass mehr Nutzer auf den Button klicken, wenn er im auffälligen Dunkelblau gestaltet ist – dazu jedoch passte der Daumen nicht mehr.

    Den Daumen gibt es noch in einer Groß-Version des Buttons
    Nun taucht er nur noch in einer Iteration des Buttons auf: Webdesigner können eine erweiterte Fassung des Buttons in ihre Seiten einpflegen, in denen ein Kästchen mit Daumen die Zahl erhaltener "Likes" anzeigt.

    Die Änderung könnte das "Like" in einigen arabischen Ländern populärer machen. Dort hat ein nach oben gestreckter Daumen die selbe Bedeutung wie hierzulande ein ausgestreckter Mittelfinger.
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  12. #10
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    Facebook entdeckt den Nano-Steuersatz

    Irland hat Geld bitter nötig, doch von den Milliardenumsätzen, die Facebooks irische Tochter macht, bleibt in der Staatskasse praktisch nichts hängen. Neue Zahlen zeigen, wie viel Mark Zuckerberg mit Steuertricks spart.

    Michael Noonan war zufrieden, als er am Montag die Steuereinnahmen präsentierte. Die seien "sehr stark", sagte der irische Finanzminister. Der Anstieg im November zeige schwarz auf weiß, dass das Land aus der Krise komme. Seine Regierung sagt, sie werde 2013 und 2014 weniger neue Schulden machen als bisher vorausgesagt. Am 15. Dezember will Irland als erster Staat den Euro-Rettungsschirm verlassen.

    Die Steuereinnahmen könnten allerdings viel höher sein, wenn multinationale Unternehmen nicht dank der irischen Gesetze tricksen könnten. Zum Beispiel Facebook: Das Unternehmen zahlte mit Hilfe seiner Steuerkonstruktion nur einen Mini-Steuersatz in dem Land, in dem immerhin das internationale Hauptquartier des sozialen Netzwerks von Mark Zuckerberg liegt.

    Facebooks Umsatz, der über Irland abgerechnet wurde, lag 2012 bei fast 1,8 Milliarden Euro - 70 Prozent höher als im Jahr zuvor. Es handelt sich dabei um alle Einnahmen außerhalb der USA, vor allem Einnahmen aus Online-Werbung. Auf den Betrag habe das Unternehmen nur 1,9 Millionen Euro Steuern in Irland gezahlt, berichtet die Financial Times. Die Zeitung bezieht sich auf Zahlen aus dem Jahresbericht von Facebook. Der Steuersatz, den das Unternehmen gezahlt habe, sei noch geringer als im Jahr davor gewesen.
    Wie aus Gewinn ein Verlust wird

    Den Satz hat Facebook wohl mit einer Konstruktion so weit senken können, die als Double Irish bekannt ist. Sie gehört zu jenen Strategien der Steuervermeidung, die OECD und G20 seit kurzem offensiver bekämpfen wollen. Allein der EU sollen wegen Steuertricks Einnahmen von bis zu einer Billion Euro fehlen. Auch andere Unternehmen wie Apple oder Starbucks nutzen irische und karibische Niederlassungen, um ihre Steuern ebenso in den Nano-Bereich zu senken wie Facebook. Irland bestreitet aber, die großen Konzerne mit individuell ausgehandelten Steuerdeals ins Land gelockt zu haben.

    Der Steuersatz für Unternehmen in Irland ist mit 12,5 Prozent ohnehin schon niedrig. Aber hinter der irischen Facebook-Tochter, die weniger als 400 Menschen in Dublin beschäftigt, stehen auch mehrere konzerneigene Ableger mit Sitz auf den karibischen Cayman Islands. Dort zahlen Unternehmen keine direkten Steuern.

    Der Double Irish beruht auf einer Besonderheit des irischen Rechts: Ein Unternehmen kann in Irland eingetragen sein, auch wenn es außerhalb des Landes - etwa auf den Cayman Islands - steuerpflichtig ist. Das geht, solange es nur ausreichend Mitarbeiter oder "Operationen" in Irland selbst hat - worauf Google und Facebook genau achten. In Irland sind zwei Unternehmensteile registriert. Firma 1 (in diesem Fall Facebook Ireland) zahlt dabei Firma 2 (Facebook Holding) "Lizenzgebühren" für die Nutzung deren geistigen Eigentums - was bedeutet, dass sie den Großteil der Gewinne aus Facebooks internationalen Geschäften weiterleitet. Die Holding ist in Irland allerdings nicht steuerpflichtig, sondern auf den Caymans. So floss der FT zufolge praktisch der gesamte Rohertrag von 1,75 Milliarden Euro aus Irland ab, bei Facebook Ireland verblieb ein Verlust von 626.000 Euro. Der Guardian schreibt von 770 Millionen Euro, die Facebook unversteuert auf die Caymans abgeführt habe. Der Rest sei in die USA gegangen.

    Einziger Nachteil für die Konzerne: Sie können die Gewinne nur schwer in ihr Heimatland USA transferieren - denn sonst würden sie dort steuerpflichtig. Das Geld ist in der Karibik geparkt.

    Facebook verwies darauf, dass sich die Firma an alle Gesetze halte. In Dublin sei man lediglich wegen der gut ausgebildeten, englischsprachigen Arbeitskräfte.

    Minister Noonan nützt der Erfolg von Zuckerberg also nicht viel. Er hat zwar "staatenlosen" Unternehmen den Steuerkampf angesagt, nachdem der US-Senat Irland wegen Apples Steuertricks ungewöhnlich scharf angegriffen hatte. Senator John McCain nannte das Land offen ein "Steuerparadies". Doch auf Facebook, Apple & Co. wären Noonans geplante Änderungen wohl gar nicht anwendbar. Ihre Tochterfirmen sind ja nicht staatenlos - sondern ganz legal in sonnigen Karibikstaaten registriert.
    :inlove: :inlove: :heart: :heart:

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