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    Antivirus-Pionier John McAfee soll Baulöwen ermordet haben

    John McAfee flieht in den Dschungel
    Antivirus-Pionier soll Baulöwen ermordet haben
    Die Polizei jagt den Antivirus-Pionier John McAfee. Der flüchtige Softwarespezialist wird verdächtigt, den kalifornischen Baulöwen Gregory Faull in Belize mit einem Kopfschuss getötet zu haben. McAfee beteuerte in einem Telefoninterview seine Unschuld.

    Wie das Onlineportal „Gizmodo“ unter Berufung auf die Polizei von Belize berichtet, befindet sich John McAfee auf der Flucht. Der Software-Spezialist ist Hauptverdächtiger in dem Mord an Gregory Faull, sagte ein Polizeisprecher.

    Dem Polizeibericht nach wurde der 52 Jahre alte Faull von seiner Haushälterin am Samstagabend gegen 7.20 Uhr (Ortszeit) gefunden. Er habe in seinem Haus in San Pedro Town auf der Insel Ambergris Caye mit dem Gesicht nach unten in einer Blutlache gelegen – mit einer Schusswunde am Kopf. Wie es in dem Bericht weiter heißt, wurden ein Laptop und ein iPhone gestohlen.

    McAfee beteuert seine Unschuld
    Wie das US-Magazin „Wired“ am Dienstag auf seiner Internetseite berichtete, habe sich McAfee inzwischen telefonisch bei einem Mitarbeiter des Magazins gemeldet und seine Unschuld beteuert. Bei der Razzia habe er sich auf seinem Anwesen im Sand vergraben und ruhig verhalten. „Sie werden mich töten, falls sie mich finden“, soll McAfee demzufolge gesagt haben.

    Wie „Wired” weiter berichtet, soll McAfee „nichts“ über den Tod des Bauunternehmers wissen „außer dass ich gehört habe, dass er erschossen wurde“. Weiter heißt es, McAfee glaube, der Angriff hätte eigentlich ihm gelten sollen: „Ich dachte mir, vielleicht sind sie hinter mir her. Sie haben ihn mit mir verwechselt.“

    McAfee will sich nicht stellen – aber bleiben
    „Wired“ zufolge will sich McAfee auf keinen Fall stellen: „Unter keinen Umständen werde ich freiwillig mit der Polizei in diesem Land sprechen. Sie können sagen, ich sei paranoid, aber sie werden mich umbringen, gar keine Frage.“ Seine Feinde vermutet McAfee demzufolge an höchster Stelle: „Sie versuchen seit Monaten, mich zu kriegen. Sie wollen mich zum Schweigen bringen. Der Premierminister kann mich nicht leiden.“ Dennoch wolle er das Land nicht verlassen: „Mir gefällt es hier, es ist der schönste Ort auf der Welt.“

    Seit längerem soll es Auseinandersetzungen zwischen den Männern gegeben haben. So soll der 52-Jährige Faull noch letzten Mittwoch eine Anzeige gegen McAfee erstattet haben. Der Vorwurf: McAfee habe mit Schusswaffen gefeuert. Auch mit Hunden hätten sich die beiden Streithähne schon gegenübergestanden, schreibt „Gizmodo“.

    Verhalten unberechenbar
    Faull soll ein angesehener und gefeierter Bau-Unternehmer aus Kalifornien gewesen sein. McAfees Verhalten wurde nach Aussagen der Polizei in den letzten Wochen unberechenbar. Er habe sich zunehmend von seinen Kollegen entfernt, heißt es. Zudem soll der Softwarespezialist Kontakte ins kriminelle Milieu gehabt und sich mit einigen der berüchtigtsten Gangster in Belize eingelassen haben. Wie das Portal weiter berichtet, hatte McAfee außerdem mit Drogen experimentiert. Auf einer Internetseite wird ihm der Eintrag zugerechnet: „Ich bin ein großer Fan von MDPV. Ich denke, es ist die beste Droge.“ Laut einem früheren Bericht von „Gizmodo“ stürmten Polizisten bereits im Frühjahr das Haus von McAfee, weil sie dort illegale Schusswaffen und Drogen vermuteten.

    John McAfee ist ein amerikanischer Programmierer, nach dem das 1987 gegründete Unternehmen McAfee und die gleichnamige Software benannt ist. Er war einer der ersten Menschen, der eine Anti-Virensoftware entwickelt hat. Im August 2010 machte Intel ein Übernahme-Angebot für McAfees Firma. Im Dezember 2010 schließlich wurde der Deal über 7,68 Milliarden US-Dollar genehmigt und am 28. Februar 2011 abgeschlossen.
    Der 1945 in England geborene Softwareexperte McAfee war unter anderem Programmierer am Nasa-Institut für Weltraumforschung in New York. Der heute 67-Jährige unterrichtete zudem Yoga und schrieb ein Buch über die buddhistische Lehre. Seit 2010 betreibt McAfee die Firma QuorumEx, mit der er pflanzliche Antibiotika vertreibt.
    Quelle
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    John McAfee soll unter Einfluss von Designerdrogen stehen
    Regierungskreise in Belize gehen davon aus, dass John McAfee Designerdrogen konsumiert, was sein aggressives Verhalten erkläre. Doch der IT-Gründer hält sich weiter versteckt und berichtet von vielen ungeklärten Todesfällen im Polizeigewahrsam.
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    John McAfee, der als Zeuge in einem Mordfall gesucht wird und sich nach eigenen Angaben aus Angst, erschossen zu werden, vor der Polizei versteckt, konsumiert laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wahrscheinlich Designerdrogen. Außerdem zeige er sich in der Öffentlichkeit oft mit mehreren Bodyguards und einer Schusswaffe im Gürtel, berichtet die Agentur unter Berufung auf Regierungsvertreter. "Mein Leben ist auch ohne Drogen schon kaputt genug und war es immer", sagte McAfee dem Wired-Magazin.

    In seinem Haus in San Pedro unterhält der Gründer des IT-Sicherheitsunternehmens McAfee ein kleines Waffenarsenal. Ein früherer Beschäftigter von John McAfee beschrieb ihn als "guten Kerl, der aber "sehr impulsiv" sei, so Reuters.

    Der 67-Jährige wohnt in einem abgelegenen Teil im Norden der Insel, knapp zehn Kilometer von der Stadt San Pedro entfernt.

    "Normalerweise brauchen sie in Belize keinen Bodyguard", sagte Jorge Alana, Reporter bei der Zeitung San Pedro Sun, der McAfee mehrfach interviewt hat. "Man erregt nur Aufmerksamkeit, wenn man mit so vielen Leibwächtern herumläuft."

    Nach McAfee wird wegen einer Befragung zu den Umständen des gewaltsamen Todes seines Nachbarn, des US-amerikanischen Auswanderers Gregory Faull, gesucht. Die Leiche des 52-jährigen Faull wurde am 11. November 2012 gefunden. Faull starb an einer Schussverletzung am Kopf. McAfee sagte, er habe sich vor der Polizei versteckt, weil er Angst habe, dass er bei der Festnahme getötet werde.

    Wired erklärte McAfee, dass die Liste der Personen, die im Gewahrsam der Polizei von Belize unter mysteriösen Umständen umkamen, lang sei. Die Todesursachen wären "Ersticken an Erbrochenem, Erhängen, Drogenüberdosis, auf der Flucht erschossen oder von Mitgefangenen zu Tode geprügelt."
    Quelle
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    Gesucht wegen Mordes
    John McAfee ermittelt als betrunkener Deutscher
    Tampon in der Nase, Zähne gefärbt, Küsse mit einer 20jährigen – in seinem Blog berichtet der Gesuchte, wie er sich immer wieder vor der Polizei versteckt.

    John McAfee, Gründer von McAfee, wohnt in Belize in Zentralamerika. Als sein Nachbar ermordet wird und die Polizei vor seiner Tür steht, vergräbt sich John McAfee panisch im Sand und flieht anschließend. McAfee glaubt, die Polizisten seien gekommen, um ihn zu töten. Um seine Sicht der Dinge zu schildern, hat er nun einen Blog aufgesetzt. Mit der Berichterstattung der Presse ist der Verfolgte jedenfalls nicht zufrieden, wie er in der Einleitung seines Blogs klarstellt. Der Presse gehe es nur um Sensationen, schreibt er und kritisiert vor allem zwei Redakteure von Gizmodo und Wired.

    In den folgenden Beiträgen beschreibt der 67jährige John McAfee wie ihm die 20jährige Samantha bei seiner Flucht hilft. So wasche sie nicht nur seine Wäsche und lenke ihn mit witzigen Anekdoten aus ihrer Familie ab, sondern küsse ihn auch so leidenschaftlich in der Öffentlichkeit, dass sich Beobachter beschämt abwenden und so auch McAfees Identität nicht erkennen würden. McAfee veröffentlicht in seinem Blog auch ein Bild von Samantha, auf welchem sie nicht nur gut zu erkennen ist. Außerdem verraten die EXIF-Daten des Bildes einige Details wie die verwendete Kamera und das Aufnahmedatum. Darauf weist ihn ein Leser hin – McAfee antwortet einfach: „Ich war schon tagelang nicht mehr dort“.

    Die ersten beiden Tage auf der Flucht, schreibt McAfee, seien er und Samantha weit von zuhause weg gewesen. Er habe NBC Television gesagt, dass er eine Belohnung von 25.000 US-Dollar auf den Mörder seines Nachbars aussetze und sei später wieder in sein Haus zurückgekehrt. Dort habe er seinen Vollbart und sein Haar hellgrau gefärbt. Seine Gesichtsfarbe habe er verdunkelt und dabei Schuhcreme verwendet. Auch seine Zähne habe er dunkler gefärbt, schreibt John McAfee wie für die Phantombild-Beschreibung der Polizei, die sicherlich mit liest. Außerdem habe er sich einen Tampon tief ins rechte Nasenloch geschoben, damit seine Nase anders aussieht. Dazu habe er sich schäbige Klamotten angezogen. McAfee schreibt weiter, dass er seine Verkleidung am Strand getestet und beinahe einem Reporter der Associated Press in gebrochenem Englisch eine geschnitzte Delphin-Figur verkauft habe. Dann habe er die Polizei beobachtet, wie sie seine vergifteten Hunde ausgegraben und geköpft habe. Er wundere sich darüber, denn für eine Autopsie sei es zu spät. An einem anderen Tag habe er sich als betrunkener deutscher Tourist ausgegeben und herum geschrien: „Leck mich um ausch!“ (sic!).

    In einem weiteren Beitrag auf seinem Blog listet McAfee all seine Freunde und Bekannten auf, die von der Polizei wegen ihm Ärger bekommen hätten. Sein bester Freund Eddie säße im Gefängnis, obwohl sein einziges Verbrechen seine Freundschaft mit McAfee sei. Auch seinen letzten Taxi-Fahrer, seinen Bodyguard und seine Haushälterin schreibt er mit bedauernden Worten auf die Liste.

    Gestern berichtete McAfee in seinem Blog, dass die Polizei ohne Durchsuchungsbefehl bei ihm eingebrochen sei. Das habe ihm Amy erzählt – das Mädchen, das schon bei seiner Festnahme Mitte des Jahres wegen illegalen Waffenbesitzes bei ihm war.

    In seinem derzeit letzten Beitrag beschreibt er was passiert, wenn er festgenommen wird. Für diesen Fall habe er genug für den Blog geschrieben, dass es ein Jahr lang Updates geben werde. Sein Administrator werde sich dann um den Blog kümmern.
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    Ehemaliger IT-Millionär unter Mordverdacht
    McAfee berichtet von spektakulärer Flucht aus Belize
    In der bizarren Geschichte um John McAfee beginnt ein neues Kapitel. Aus Guatemala in seine Heimat ausgewiesen berichtet er nun von seiner spektakulären Flucht. Sicher noch nicht das Ende der obskuren Saga. Das FBI könnte großes Interesse an dem Viren-Jäger haben.


    AFP
    Wie die „New York Post“ in ihrer Onlineausgabe berichtet, hat John McAfee neue Details von seiner spektakulären Flucht preisgegeben. Weil der Waffennarr und seine 20-jährige Freundin Angst vor der Polizei hatten, haben sie „sich für ein paar Wochen versteckt und widrige Lebensbedingungen in Kauf genommen“. Dann habe McAfee seine Flucht wie in einem Spionagefilm geplant. Er hatte einen Doppelgänger. Das war „ein Mann, den ich seit über 30 Jahren kenne und der seinen Namen vor Jahren in ´John McAfee´ geändert hatte“. Dieser Mann sei in Mexiko verhaftet worden, 100 Meilen nördlich von Belize. Ziel des richtige McAfee: Die Belizer Polizei sollte aufhören, ihn zu suchen.

    Flucht im Regen
    Währenddessen soll der Softwarespezialist mit seinen Freunden einen Fluchtplan ausgeheckt haben. Um nichts dem Zufall zu überlassen, schickte er einen Freund mit einem LKW an den Checkpoint. Der LKW war der Köder. „Hätten die Polizei den Wagen gestoppt, hätte ich gewusst, dass es nur so vor Beamten wimmelt. Den nachfolgenden Verkehr hätten sie wahrscheinlich durchgewunken“, zitiert die „New York Post“ McAfee. Zugleich brütete der IT-Spezialist einen Plan B aus. Die Achillesferse der Belizer Polizei sei der Regen. „Kein Polizist wird jemals im Regen ein Auto kontrollieren.“

    An dem Tag seiner Flucht lag die Regenwahrscheinlich angeblich bei 100 Prozent. McAfee passierte drei Checkpoints auf dem Weg nach Punta Xorda, einer kleinen Stadt im Süden von Belize, schreibt die „New York Post“. Von dort aus schlugen er und seine Freunde sich nach Guatemala durch. Dort wurde er verhaftet und am 12. Dezember in die USA gebracht.

    McAfee ist pleite
    Nach der Flucht aus dem zentralamerikanischen Belize ist John McAfee nach eigenen Angaben mittellos. Er habe sein gesamtes Vermögen in dem Kleinstaat zurückgelassen. „Ich habe nichts“, sagte McAfee dem US-Fernsehsender ABC in Miami. Sein ganzer Besitz, darunter Investitionen über 20 Millionen Dollar (15 Millionen Euro) sowie rund 15 Immobilien, sei in Belize zurückgeblieben.

    Alles, was er noch habe, seien ein paar Kleidungsstücke und Schuhe, sagte McAfee. Ein Freund habe ihm mit ein wenig Bargeld ausgeholfen, erläuterte der 67-Jährige und wedelte vor der Fernsehkamera mit einem kleinen Geldbündel. Er habe keine Ahnung, wovon er jetzt leben solle. Ist es Wahrheit, ist es Dichtung? „Das alles wird von Tag zu Tag merkwürdiger“, kommentierte ein CNN-Reporter. „Es ist so bizarr, dass man schon fast aufhört, sich zu wundern.“

    Der Mord an Gregory Faull
    Im Mittelpunkt der Saga steht der Mord an Gregory Faull, McAfees Nachbar auf der paradiesischen Karibik-Insel Ambergris Cayel. Faull, ebenfalls Amerikaner, war vor einem Monat in einer Blutlache tot gefunden worden. Wie sich herausstellte, hatte er sich vorher über Hunde und Wachleute auf dem McAfee-Anwesen beschwert. Als die Polizei McAfee vernehmen wollte, begann eine obskure Odyssee, bei der sich der 67-Jährige sogar im Sand eingebuddelt haben will, um „der Verfolgung“ durch die Behörden zu entgehen. McAfee setzte sich schließlich nach Guatemala ab. Von dort aus wurde er nun in die USA ausgewiesen.

    Fakten und unbestätigte Behauptungen McAfees ergeben in einem bizarren Mix eine Geschichte, die bereits kanadische Filmproduzenten dazu geführt hat, die Rechte für die Verfilmung des Lebens des Antivirus-Erfinders zu erwerben. Über verschiedene Medien hielt McAfee die Öffentlichkeit über seinen Fluchtweg am Laufenden, auch mit zugegebenen Falschmeldungen, angeblich um seine Verfolger zu verwirren.

    Krankheit in Guatemala nur vörgetäuscht
    So räumte McAfee in dem ABC-Interview nach Angaben des Senders auch ein, dass eine plötzliche Erkrankung vor wenigen Tagen in Guatemala nur vorgetäuscht gewesen sei. Er habe damit Zeit kaufen, eine mögliche Ausweisung nach Belize verhindern wollen, sagte er. „Es war eine Täuschung, aber wem hat es geschadet?“ Dann fügte er hinzu: „Ich sehe ziemlich gesund aus, oder?“

    Wie es weiter geht, ist unklar. Experten meinten im US-Fernsehen, dass die Bundespolizei FBI sicher ein Interesse daran hätten, McAfee zu vernehmen, da das Opfer einen US-Pass besessen habe. Darauf deutet auch hin, dass McAfee bei der Ankunft von mehreren US-Sicherheitsbeamten in Empfang genommen und aus dem Flughafengebäude gebracht wurde, um dann in ein Taxi gesetzt zu werden. Oder war es anders? McAfee selbst gab ABC gegenüber an, er sei den Beamten entwischt. Wohin er gehen, wo er bleiben werde, wisse er noch nicht. Schließlich sei er pleite.
    An einem hält er unbeirrt fest – nämlich dass er unschuldig sei, nichts mit dem Tod seines Nachbarn zu tun habe. „Ich glaube nicht, dass jemand denkt, dass ich meinen Nachbarn ermordet habe – außer euch, den Medien“, sagte er denn auch bei seiner Ankunft in Miami zu Journalisten.
    Quelle


    Geändert von delle59 (19.02.16 um 11:01 Uhr)
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    John McAfee spionierte Offizielle in Belize aus
    Die bizarre Geschichte um den aus Belize geflüchteten Software-Pionier John McAfee ist um ein weiteres Kapitel reicher. In einem Blogeintrag behauptet McAfee, er habe Regierungsangehörigen in Belize mit Malware verseuchte Laptops untergeschoben und diese damit ausspioniert.
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    In dem posting schreibt der exzentrische Unternehmensgründer, nach einer Hausdurchsuchung im April 2012 sei er "in die Offensive gegangen". Die Beamten hätten bei der Durchsuchung seinen Hund erschossen, sein Eigentum zerstört und persönliche Gegenstände im Wert von mehreren hunderttausend US-Dollar "gestohlen", die bislang noch nicht wieder aufgetaucht seien, so McAfee. Dafür hätten sie sich auch auf Aufforderung nicht entschuldigt.

    Also habe er 75 billige Laptops gekauft und auf diesen Keylogging-Software installiert, berichtet McAfee. Die Software sei außerdem auch in der Lage gewesen, Textdateien auszulesen, Mikrofon und Kamera ein- und auszuschalten und die gesammelten Daten anschließend an ihn zu schicken. Alles in allem liest sich dies wie die Beschreibung einer vom Staat für Überwachung genutzten Software - oder eines ganz gewöhnlichen Trojaners aus dem Angebot von Internet-Kriminellen. Die Computer habe er anschließend wieder in die Originalverpackung eingepackt und so versiegelt, dass sie neu aussahen. Dann habe er sie als Geschenke an "ausgewählte Personen - Regierungsangestellte, Polizeibeamte, Assistenten von Kabinettsabgeordneten, die Freundinnen einflussreicher Männer, die Freunde einflussreicher Frauen" verteilt.

    Er habe vier vertrauenswürdige Personen eingestellt, die die Aussendungen der Trojaner überwachen mussten, so McAfee weiter. Diese Angestellten hätten insbesondere die Aufgabe gehabt, ihm die Passwörter für die privaten E-Mail-, Foren- und Facebook-Konten sowie anderer interessanter Accounts der Zielpersonen zu verschaffen.

    Anschließend habe er eine Gruppe von gut 30 Personen - mehrheitlich Frauen - rekrutiert, die per Social Engineering das Vertrauen der Zielpersonen gewinnen und deren Telefone und Computer manipulieren und nach interessanten Informationen durchsuchen sollten. Außerdem sollten sie die Assistenten einflussreicher Personen dazu bringen, Gespräche ihrer Vorgesetzten aufzuzeichnen. Eine dieser Personen, McAfee gibt ihren Namen nur als "Marcia" an, sei später zur Doppelagentin geworden und habe "fast dafür gesorgt, dass er getötet wurde", so McAfee.

    Außerdem habe er durch Social-Engineering-Tricks gegenüber angestellten der Telefongesellschaften geschafft, Telefongespräche der Zielpersonen abzuhören, behauptet McAfee. Dabei habe er sogar einen mit Absicht durchsichtigen Versuch gestartet, Informationen zu kaufen, um die Betroffenen über seine Strategie in die Irre zu führen.

    Mc Afee schreibt, während seiner Spionage-Aktivitäten habe er den Premierminister alle paar Wochen per E-Mail kontaktiert und um eine Entschuldigung für das Verhalten der Polizei ersucht. Hätte er eine erhalten, hätte er "zumindest im frühen Stadium" die ganze Operation abgeblasen, behauptet McAfee. Dazu sei es jedoch nie gekommen. Er habe nach Beweisen für Korruption in hohen Ebenenen gesucht, so der Software-Pionier. Er schreibt: "Ich bin nicht sicher, was ich mir davon erhoffte. Die Befriedigung von Rache vielleicht - in gewissem Maße - das bisschen an Befriedigung, das Rache einem verschaffen kann. Als Möglichkeit, meine Sachen zurück zu bekommen? Vielleicht. Einfach für den Spaß, seine Muskeln spielen zu lassen? ich kann es nicht genau beantworten. Vieles in meinem Leben ist für mich ein Mysterium. Belassen wir es bei: Ich habe es getan, weil ich es konnte."

    Was er gefunden habe, sei größtenteils erwartungsgemäß gewesen, berichtet McAffee. "Unzählige sexuelle Affären - peinlich schlüpfrige und intime Chats - multiple, gleichzeitige Liebesbekenntnisse, und Eifersucht und Zorn," beschreibt er. Einiges sei überraschender gewesen. So habe eine Reihe von Frauen nicht geschafft, einen bestimmten Parteivorsitzenden zu verführen. Also habe er "es mit einer alternativen Chromosomen-Konfiguration versucht", was zum Erfolg geführt habe. Dies habe ihn "angesichts der machohaften Natur des Vorsitzenden" überrascht, so McAfee. Auch sei er erstaunt gewesen, dass der Premierminister "den Mord an Arthur Young persönlich anordnete". Er habe angenommen, diese Idee sei aus niedrigeren Hierarchie-Ebenen gekommen. Arthur Young ist ein junger Mann, der laut McAfee von den Behörden Belizes ermordet wurde. Auch habe er Belege für die - allerdings seit langem bekannten - Aktivitäten der ranghoher Personen beim Menschenhandel gefunden.

    Bemerkenswerter sei: "Belize ist eindeutig der zentrale Akteur in einem großen Netzwerk, dessen Ziel es ist, die USA mit Individuen, die Verbindungen zu Terror-Organisationen haben, zu infiltrieren", erklärt McAfee. Er postet Screenshots und Aufzeichnungen von Telefon-Anrufen in seinem Blog, die dies belegen sollen. Das US-Außenministerium wisse, dass Belize durch diese Aktivitäten eine ernstzunehmende Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstelle, so McAfee, "aber das Außenministerium versteht entweder die Bedeutung der Bedrohung nicht oder will aus irgendeinem bizarren Grund nicht, dass jemand die Bedeutung der Bedrohung versteht. Sie wollen noch nicht einmal, dass die Menschen wissen, dass Belize überhaupt Terroristen nach Amerika schickt."
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    John McAfee ruft zum Deinstallieren der McAfee-Software auf
    Mit einem Scherzvideo bei Youtube will John McAfee zurück in die Medien. Er wirft dem Unternehmen McAfee vor, seine wundervolle Software verdorben zu haben, und macht sich dabei über alle Klischees über seine Person lustig.

    Firmengründer John McAfee ruft in einem professionell gemachten Youtube-Video zum Deinstallieren der McAfee-Antiviren-Software auf. "Vor 15 Jahren hatte ich eine wundervolle Software, und ich weiß nicht, was sie damit gemacht haben", sagte McAfee.

    Obwohl er seit 15 Jahren nichts mehr mit dem Unternehmen zu tun habe, bekomme er bis heute eine Unzahl von E-Mails mit Fragen dazu, wie die McAfee-Produkte deinstalliert werden könnten. Er liest aus E-Mails mit unzähligen Schimpfworten vor, in denen beklagt wurde, dass die Software Rechner stark verlangsame, aber nicht wieder entfernt werden könne. Die Software, die zum Intel-Konzern gehört, wird oft auf PCs als Testversion vorinstalliert. Das Produkt läuft dann 30 bis 90 Tage und fordert den Nutzer fast täglich zum Kauf auf.

    In dem Film macht sich McAfee ausgiebig über das Bild lustig, das er selbst und die Medien über ihn gezeichnet haben. Er posiert mit einer Vielzahl schöner Frauen, Waffen und Kokain. Schließlich löst er das Problem der vermeintlich schwer zu deinstallierenden McAfee-Software, indem er mehrfach auf den Computer schießt.

    McAfee wurde am 12. Dezember 2012 nach Miami abgeschoben. Zuvor war er in Guatemala inhaftiert worden. Er sollte wegen des gewaltsamen Todes seines Nachbarn, des US-amerikanischen Auswanderers Gregory Faull, in Belize als Zeuge verhört werden. Er war der Ansicht, dass es die Regierung in Belize auf sein Geld abgesehen habe, weshalb sie ihn umbringen wolle, und war nach Guatemala geflüchtet.

    Bekannte sagten ihm einen Hang zu Wutausbrüchen und exzessivem Drogenkonsum nach. Laut Medienberichten kurbelte sein Bedürfnis nach häufig wechselnden Prostituierten die lokale Taxibranche in Guatemala an.

    Zuletzt fand der Softwaremillionär mit einer bizarren Geschichte kaum noch ein Publikum. Er berichtete, wie er mit Hilfe von verschenkten Notebooks mit Keyloggern und Prostituierten die Regierung von Belize abgehört habe.
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