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    Da es mit Rapidshare und nicht mit Megaupload zu tun hat, hab ich mir erlaubt "Ex3dl" Thread mitzubenutzen !


    Speicherdienst Rapidshare
    Im Schatten von Megaupload
    Kim Dotcom startet nach dem umstritten Megaupload einen neuen Internetspeicherdienst. Der Rivale Rapidshare bemüht sich derweil um Seriosität. Gar nicht so leicht, wenn der Ruf schon ruiniert ist.


    (Bild: Brenda Clarke/Flickr)
    Megaupload und Rapidshare standen sich früher ziemlich nahe. Zumindest in den Sätzen ihrer Gegner: Die beiden Onlinespeicherdienste seien Raubkopiermaschinen, zeterte einmal der amerikanische Verband der Musikindustrie (RIAA). Doch wenn der berühmt-berüchtigte Internetunternehmer Kim Dotcom an diesem Wochenende mit größtmöglicher Lautstärke den Nachfolger seines verbotenen Portals Megaupload vorstellt, bemüht sich Rapidshare um größtmögliche Distanz.

    Die Firma, gegründet vom Deutschen Christian Schmid, galt lange als Komplize der Raubkopierer, genau wie Megaupload; als gut geölte Drehscheibe für illegale Kopien von Musik und Filmen, Computerspielen und Software. Doch diese Zeiten sind vorbei: Unter dem Druck der Öffentlichkeit und der Justiz versucht Rapidshare, die notorischen Raubkopierer zu vertreiben. Die Firma will seriös werden.

    Doch das ist gar nicht so einfach. Denn das Unternehmen hat ein schwieriges Geschäftsmodell. Nutzer können auf den Servern Dateien speichern und von überall aus auf diese zugreifen. Und sie können die Inhalte über einen Link anderen zur Verfügung stellen. Der Dienst des Filehosters ist somit virtuelle Festplatte und Verteilstation zugleich.

    Das ist an sich eine nützliche Sache: Nutzer können bequem ihre Dokumente und Fotos sichern, Smartphone und Tabletcomputer auf dem aktuellen Stand halten oder ein langes Urlaubsvideo verschicken. Allerdings ermöglicht die Plattform auch, illegale Kopien zu verbreiten. Eine Zeit lang war Rapidshare ein Eldorado für Nutzer, die es mit dem Bezahlen nicht so genau nehmen.

    Filehosting sei grundsätzlich ein "anerkanntes Geschäftsmodell", für das es "viele legale Nutzungsmöglichkeiten" gebe, befand der Bundesgerichtshof (BGH) im Juli. Aber: Die Plattform erleichtere die Verletzung des Urheberrechts "nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch". Die Betreiber könnten deswegen für Urheberrechtsverletzungen mitverantwortlich gemacht werden.

    Rapidshare-Chefin Alexandra Zwingli betont: Es gebe ein "legitimes Bedürfnis", Dateien übers Internet zu verteilen, auch an eine Vielzahl von Nutzern. "Aber ein solcher Dienst ist auch interessant für unerwünschte Kunden. In diesem Dilemma haben wir gesteckt", erklärt sie im Gespräch mit Handelsblatt Online.

    "Wir sind nicht irgendeine Untergrundfirma"
    Rapidshare beteuert, nicht erst seit der spektakulären Razzia bei Megaupload-Gründer Kim Dotcom verstärkt gegen illegale Kopien vorzugehen. Dafür hat das Unternehmen eine Anti-Abuse-Abteilung eingerichtet, in der 17 Mitarbeiter gegen Rechtsverstöße vorgehen. Sie löschen beanstandete Dateien, sperren notorische Raubkopierer und suchen in den einschlägigen Foren selbst nach illegalen Inhalten. Ob das ausreicht, klären mehrere deutsche Gerichte.

    Außerdem hat der Speicherdienst das unbegrenzte Verteilen von Daten abgeschafft: Wer den Gratiszugang nutzt, kann pro Tag maximal 1 Gigabyte an andere weitergeben - die Verbreitung von Kinofilmen stößt damit an Grenzen. Zahlende Mitglieder dürfen 50 Gigabyte nutzen. Diese Beschränkung macht sich bemerkbar: Die Zugriffe auf die Seite sind seitdem deutlich zurückgegangen. "Wir haben bei unserer Entscheidung den möglichen Kollateralschaden in Kauf nehmen müssen, dass wir auch Kunden verlieren, die wir gern behalten hätten", sagte Zwingli.

    Und nicht zuletzt bemüht sich Rapidshare um ein besseres Image. So forderte das Unternehmen seine Wettbewerber in einem Papier zu "verantwortungsvollen Geschäftspraktiken" auf, gleichsam ein Anti-Piraterie-Manifest. Und in den USA engagierte es PR-Experten, die den schlechten Ruf bei den Politikern aufbessern sollen.

    "Es gibt inzwischen sehr viel weniger Meldungen von Missbrauch", betont Zwingli. Viele einschlägige Foren verzichteten mittlerweile auf Rapidshare. "Unsere Maßnahmen waren erfolgreich." Zahlen, die das belegen, veröffentlicht das Unternehmen aber nicht. Aber: "Bald tauchen wir hoffentlich gar nicht mehr auf dubiosen Websites auf. Dann sollte auch die Botschaft rüberkommen, dass wir nicht irgendeine Untergrundfirma sind."

    Punkten mit dem Datenschutz
    Zwingli möchte, dass Rapidshare in einer Reihe gesehen wird mit seriösen Speicherdiensten wie Dropbox oder Google Drive - und nicht mehr mit Megaupload. Zum Megaupload-Nachfolger Mega will sie sich noch nicht äußern.

    "Deine sichere Cloud", lautet der Slogan auf der Rapidshare-Website. Dazu gehört auch, dass Nutzer nicht nur einzelne Dateien, sondern inzwischen auch ganze Verzeichnisse auf die Server übertragen können, ob vom PC oder Smartphone.

    Allerdings begibt sich das Unternehmen in ein umkämpftes Geschäftsfeld. Der Vorreiter Dropbox hat seit der Gründung vor fünfeinhalb Jahren mehr als 250 Millionen Dollar Finanzierung erhalten und kräftig expandiert. Große IT-Konzerne wie Microsoft und Google investieren ebenfalls, weil sie die virtuellen Speicher als zentralen Bestandteil ihrer vernetzten Produkte sehen.

    Es sei schwierig, sich von der Konkurrenz abzuheben, gibt Zwingli zu - die Dienste seien sich sehr ähnlich. Rapidshare habe aber einen Standortvorteil: "Viele Nutzer wollen ihre Daten keiner amerikanischen Firma anvertrauen." Das Unternehmen hat seinen Firmensitz in der Schweiz, die Server stehen in Deutschland.

    Ob der Image-Wandel gelingt? Der Bundesverband Musikindustrie sieht den Speicherdienst immer noch sehr kritisch. Rapidshare ermögliche weiterhin, illegale Inhalte im Internet zu streuen, erklärte Geschäftsführer Florian Drücke auf Anfrage von Handelsblatt Online. Und an den Downloads verdiene Rapidshare über seine Premiumzugänge mit. Zudem lasse sich der Dienst weiter anonym verwenden - das sei ein "besonderer Anreiz" für die Verbreitung illegaler Inhalte.

    Beim Musikverband RIAA hatte das Unternehmen dagegen bereits Erfolg: Es steht nicht mehr auf der Liste der berüchtigten Speicherdienste. Jetzt muss Rapidshare nur noch die Nutzer und Unternehmen davon überzeugen, dass der Onlinespeicher sein Geld wert ist.
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    ..nochmal missbraucht von mir, Ex3dl verzeiht mir, Rapidshare braucht meiner Meinung nach nicht für jede News einen eigenen Thread

    Rapidshare muss Wörter filtern und externe Linkseiten prüfen
    Der Filehoster Rapidshare muss gegen Urheberrechtsverletzungen Wortfilter installieren und Linksammlungen überprüfen. Rechtsanwalt Thomas Stadler bezweifelt, dass das mit europäischem Recht vereinbar ist.
    ================================================== =======================
    Der Filehoster Rapidshare ist verpflichtet, externe Linksammlungen zu scannen und Wortfilter einzusetzen, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Das geht aus der Urteilsbegründung des Bundesgerichtshofs hervor, die am 4. Februar 2013 veröffentlicht wurde. Der Rechtsanwalt Thomas Stadler berichtet in seinem Blog über das Urteil.

    Mittlerweile sei es "mit denselben Techniken, mit denen Suchmaschinen und interessierte Nutzer die Downloadlinks auffinden, möglich", automatisiert "Linksammlungen zu durchsuchen und die entsprechenden Hyperlinks aufzufinden". Dabei müssten nur Links mit dem Bestandteil rapidshare.com/files erfasst werden, so das Gericht.

    Wortfilter mit manueller Nachkontrolle seien nach Meinung der Richter auch dann einzusetzen, wenn Urheberrechtsverletzungen so nicht vollständig erfasst werden könnten.

    Stadler bezweifelt, dass die vom Bundesgerichtshof konkretisierten Prüfpflichten mit europäischem Recht vereinbar sind. "Denn die Verpflichtung zum Einsatz von Wortfiltern lässt sich durchaus auch als Verpflichtung zur Überwachung gespeicherter Informationen deuten, ebenso wie die Verpflichtung zur Kontrolle externer Linksammlungen dahingehend verstanden werden kann, dass damit nach Umständen geforscht werden muss, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen." Es stelle sich durchaus die Frage, ob diese Entscheidung des BGH mit europäischem Recht vereinbar ist.

    Bei dem Verfahren zwischen dem Schweizer Unternehmen und Atari ging es um Linksammlungen zu Kopien des Computerspiels "Alone in the Dark" bei Rapidshare.
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    Rapidshare mit kostenloser Version von Rapiddrive
    Rapidshare bietet seinen Cloud-Speicherdienst Rapiddrive nun auch in einer Gratisversion an. Zugleich wird die kostenpflichtige Version eingeschränkt
    ================================================== =====
    Rapidshare will seinen Cloud-Speicherdienst Rapiddrive ab dem 20. März 2013 auch in einer kostenlosen Version anbieten. Das gab das Unternehmen am 12. März 2013 bekannt. Mit Rapiddrive lässt sich der Cloud-Speicher von Rapidshare in Windows einbinden.

    Das Unternehmen hatte die Software im Juli 2012 in einer Betaversion für zahlende Kunden zur Verfügung gestellt, seit Ende November 2012 konnte sie in der Version 1.0 heruntergeladen werden. "Eine Version für OS X steht unmittelbar vor dem Release", erklärte das Unternehmen.

    Gleichzeitig hat Rapidshare sich dazu entschlossen, den zur Verfügung gestellten Speicherplatz einzuschränken. Rapidpro-Kunden erhalten 250 GByte zum Speichern ihrer Daten, gegen eine zusätzliche Zahlung ist der Dienst erweiterbar auf 500 GByte. Gratisnutzer können 5 GByte Speicherplatz in Anspruch nehmen. Rapidpro ist zukünftig mit zwei Laufzeiten erhältlich, für 30 Tage oder ein Jahr.

    "Das Tool, mit dem der Rapidshare-Account auf dem eigenen Computer als separates Netzlaufwerk eingebunden werden kann, scheint einen Nerv getroffen zu haben", erklärte das Unternehmen. "Der Webbrowser ist seitdem nicht mehr die erste Anlaufstelle."

    Bei Rapiddrive gibt es einen großen Unterschied zu Diensten wie Dropbox: Rapiddrive synchronisiert keine Daten, so dass die Dateien immer von den Rapidshare-Servern geholt werden müssen. Sie werden nicht automatisch lokal gespiegelt, Rapiddrive lädt Daten nur bei Bedarf herunter. Das Unternehmen will "die Schnelligkeit, Stabilität und Sicherheit von Rapiddrive" aktuell verbessert haben.

    Zusammen mit der Veröffentlichung von Rapiddrive hatte Rapidshare seinen gesamten Auftritt überarbeitet, um vom Image eines Sharehosters wie ehemals Megaupload wegzukommen. Dazu hatte Rapidshare die Einführung einer Begrenzung des ausgehenden Public Traffics seiner Kunden angekündigt.
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    Rapidshare is eh tot wa die Warez scene angeht ...

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    Volumenbegrenzung
    Rapidshare kündigt massenhafte Datenlöschung an
    Wer Rapidshare kostenlos nutzt, muss sich auf 5 GByte beschränken. Wer mehr Daten abgelegt hat, verliert diese ab dem 3. April 2013.


    Rapidshare (Bild: Brenda Clarke/Flickr)
    Nicht zahlende Rapidshare-Nutzer werden aufgefordert, ihre Daten anderweitig zu speichern. Am 3. April 2013 werden Daten der "Free User" gelöscht, die über die neue Volumenbegrenzung von 5 GByte hinausgehen. "Wir können das Datenlimit und den Termin für die Löschung bestätigen", erklärte das Unternehmen Golem.de auf Anfrage. Zuerst hatte das Onlinemagazin TorrentFreak über die drohende Löschung berichtet.

    Vorher hatte das Unternehmen angekündigt: "Free User mit mehr als 5 GByte Daten auf dem Account werden auf die Überschreitung der Speicherplatzlimitierung hingewiesen und bekommen die Möglichkeit, das entsprechende Rapidpro-Angebot zu kaufen, Dateien zu löschen oder die Dateien anderweitig zu speichern. Dafür haben wir die Begrenzung des Self Traffics für Free User bis zum 3. April 2013 ausgeschaltet. Für Free User, die weniger als 5 GByte Speicherplatz belegen, ändert sich nichts."

    In einer E-Mail an die Kunden, die Torrentfreak vorliegt, heißt es: "Wenn Sie Ihre Speicherplatzbegrenzung überschreiten, erhalten Sie eine Warnung per E-Mail, dass Dateien gelöscht werden. Wenn Sie keinen Speicherplatz innerhalb der nächsten 24 Stunden hinzufügen oder einige ihrer Dateien löschen, werden wir Dateien löschen. Das geschieht um Mitternacht 24:00 CET."

    Rapidshare berechnet 9,99 Euro pro Monat oder 99,99 Euro pro Jahr für 250 GByte Speicherplatz. Die Variante mit 500 GByte kostet 19,99 Euro pro Monat oder jährlich 199,99 Euro. Für 2 TByte müssen 120 Euro pro Monat bezahlt werden.
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    Klage: Rapidshare-Nutzer wehrt sich gegen Datenlöschung
    Ein Rapidshare-Nutzer hat sich einen Anwalt genommen. Er will die Zusage auf "unlimitierten Speicherplatz" durchsetzen. Doch der Sharehoster will seine Daten löschen.
    __________________________________________________ ______________________
    Ein deutscher Rapidshare-Kunde wehrt sich gegen die neuen Nutzungsbedingungen für zahlende Kunden. Die Firma habe ihn mit dem Versprechen auf "unlimitierten Speicherplatz" geworben. Unter diesen Bedingungen habe Markus K. einen Vertrag geschlossen, bis zum Mai 2014 verlängert und im Voraus bezahlt. Nun werde die Speicherkapazität ab dem 20. März 2013 für zahlende Bestandskunden und Neukunden auf 250 GByte reduziert.

    Eine Erweiterung ist auf 500 GByte möglich. "Hierfür fallen dann Kosten an, die ungefähr dem Doppelten der Grundgebühr, die ich bezahlt habe, entsprechen, nämlich über 8 Euro pro Monat", erklärte er Golem.de.

    Die Firma Rapidshare schrieb Markus K., dass "alle Daten über 250 GByte unwiderruflich gelöscht" würden.

    Rapidshare ist ein Schweizer Unternehmen. Der Nutzer geht nun davon aus, dass die Vertragsänderung nach Schweizer Recht nicht zulässig ist. Da Rapidshare "eine widerspruchsfähige Änderung" der Vertragsbedingungen durchführe, müsse der Betrieb bis zum Ablauf der Vertragslaufzeit wie vereinbart ohne Einschränkungen bei der Speicherkapazität aufrechterhalten werden, wenn der Kunde widerspricht.

    Der Chefjustiziar von Rapidshare, Andras Bedoe, hat sich laut Markus K. mit ihm in Verbindung gesetzt und gefragt, ob er tatsächlich Anzeige gegen Rapidshare erstattet habe. Bedoe habe gefragt, ob eine Einigung möglich sei, unter der Bedingung, dass Markus K. die Anzeige zurückziehe und den Antrag auf einstweilige Verfügung widerrufe. "Dann wurde mir damit gedroht, dass man den Vertrag auch aus wichtigen Gründen jederzeit kündigen könnte."

    Er sei bereit, seinen Datenbestand von 11 TByte auf circa 5 TByte zu reduzieren, was auch erfolgt sei.

    Nicht zahlende Rapidshare-Nutzer wurden aufgefordert, ihre Daten anderweitig zu speichern. Am 3. April 2013 werden Daten der "Free User" gelöscht, die über die neue Volumenbegrenzung von 5 GByte hinausgehen.
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    Massenentlassung bei RapidShare
    Beim Zuger Internetdienstleister RapidShare haben 45 der insgesamt 60 Mitarbeiter die Kündigung erhalten. Steht der Filehoster vor dem Aus?


    Baar: Hauptsitz des Zuger Filehosters Rapidshare.
    Aderlass beim Filehoster RapidShare. Der Zuger Internetdienstleister entlässt 45 seiner 60 Mitarbeiter. Laut einer gut unterrichteten Quelle kommt die Massentlassung nicht aus heiterem Himmel: Die Geschäfte liefen schlecht, sagt ein Informant im Gespräch mit 20 Minuten. «Die Mitarbeiter selber, egal, wen man fragt, glauben nicht an ein Überleben der Firma.» Die Angestellten fühlten sich «verarscht», sagt der Informant, da RapidShare erst im Dezember 2012 das Versprechen gegeben habe, die Arbeitsplätze seien bis 2013 sicher.

    Die Arbeitsplätze würden nicht sofort geräumt: «Jeder Mitarbeiter hat seine individuellen Kündigungsfristen einzuhalten», sagt der Informant. In höchstem Mass irritierend sei, dass erst vor wenigen Wochen noch neue Mitarbeiter aus dem Ausland angestellt worden seien. Diese Mitarbeiter hätten lediglich eine Kündigungsfrist von sieben Tagen.

    Auf Anfrage von 20 Minuten bestätigt CEO Kurt Sidler die Massentlassung. Steht der Zuger Filehoster vor dem Aus? «Nein», antwortet Sidler, «die Lage ist zwar unbestreitbar so, dass wir Kosten senken und uns leider von etlichen Mitarbeitern trennen müssen. RapidShare wird den Betrieb aber aufrechterhalten und hat konkrete Pläne für die Zukunft.»

    Ende letzten Jahres bereits habe der damalige CEO Alexandra Zwingli ein «striktes Sparprogramm» angekündigt, so der Informant. Die Firma sollte neu ausgerichtet werden. Dafür holte RapidShare den Ex-Chef des Business-Softwareherstellers Sage, Kurt Sidler, in die Geschäftsleitung. Sidler, der in der Vergangenheit den KMU-Bereich des Softwareherstellers SAP leitete, sollte den Business-to-Business-Bereich aufbauen.

    Ehemals weltgrösster Filehoster
    RapidShare hat sich auf die Speicherung und den einfachen Austausch von Dateien über das Internet spezialisiert. Die Finanzierung erfolgt durch kostenpflichtige «Premium»-Zugänge. Das heisst, die Kunden müssen bezahlen, um den Service ohne Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeit oder andere Einschränkungen nutzen zu können.

    Das Geschäftsmodell wurde immer wieder angepasst, um auch auf den wachsenden Druck der Unterhaltungsindustrie zu reagieren. Den US-Multis war RapidShare schon immer ein Dorn im Auge. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Gerichtsverfahren geführt. Insbesondere in Deutschland versuchte die Film- und Musikindustrie gegen die angebliche Verbreitung von illegalen Kopien vorzugehen. Die RapidShare-Verantwortlichen beteuerten stets, entschieden gegen Raubkopierer vorzugehen.

    In den USA betrieb die Firma massives Lobbying, um das eigene Geschäftsmodell zu verteidigen. Allein 2011 wurde laut Medienberichten eine halbe Million Dollar ausgegeben. Zum Vergleich: Im gleichen Jahr gab die Grossbank USB in den USA rund 600'000 Dollar aus für Lobbying.

    2008 war RapidShare gemäss eigenen Angaben der weltweit grösste Filehoster. Wegen verschiedener Massnahmen zur Eindämmung des umstrittenen Filesharings sank die Plattform in der Gunst der privaten Internet-Nutzer. Nach der Stilllegung von MegaUpload im Januar 2012 gab es nochmals einen Aufschwung. Doch nun befinden sich die Nutzungszahlen offenbar massiv im Sinkflug. Laut dem Webseiten-Analysedienst Alexia liegt rapidshare.com derzeit nur noch auf Rang 596 aller weltweit gemessenen Websites. Bei den Besucherzahlen war in den letzten drei Monaten ein Rückgang um fast 50 Prozent zu verzeichnen.

    Umtriebiger Firmengründer
    Firmengründer ist der Deutsche Christian Schmid (32), der 2004 rapidshare.de ins Leben rief. 2006 zog der umtriebige Geschäftsmann in die Schweiz und gründete die RapidShare AG, die von Mitinvestoren getragen wird. 2010 wurde die deutsche Domain rapidshare.de eingestellt, um sich ganz auf rapidshare.com zu konzentrieren.

    Zuletzt geriet Schmid wegen des Kaufs einer Multimillionen-Villa in Vitznau am Vierwaldstättersee in die Schlagzeilen. Die ehemalige Besitzerin, die Gewerkschaft Unia, hatte ihm das stattliche Anwesen nicht abtreten wollen. Ein anderer Käufer kam zum Zug – und verkaufte die Villa wenige Monate später an den RapidShare-Gründer. Platznot kenne der Internetmillionär kaum, berichtete die «Handelszeitung». Schmid habe sich in Küssnacht am Rigi eine Villa im futuristischen Stil bauen lassen.
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    Bissl alt :giggle:

    RapidShare ist praktisch tot, nur noch Rumpfbetrieb

    Rapidshare war einst der Schrecken aller Urheber, der Sharehoster konnte sich auch jahrelang gegen die Angriffe bzw. Vorwürfe der Content-Industrie zur Wehr setzen. Inzwischen ist das Unternehmen aber de facto tot.

    Der 2004 gestartete One-Click-Hoster galt lange Zeit als erste Adresse für Filesharer, man konnte sich aber lange gegen Klagen wehren, anfangs sahen die Gerichte die Verantwortung für etwaige Verstöße beim Nutzer und nicht beim Hoster. Anfang 2012, also in etwa zum Zeitpunkt des behördlichen Vorgehens gegen Megaupload, begann RapidShare, sich als Plattform für Filesharer unattraktiver zu machen.

    Man eliminierte als erstes die Belohnungsprogramme für Uploader, führte dann eine Bandbreitenbeschränkung auf 30 kb/s für Gratis-Nutzer ein, später folgte die Einführung einer Traffic-Grenze von einem Gigabyte. Kurz gesagt: Man wollte sich als "normaler" und seriöser Cloud-Dienstleister positionieren.

    Die Filesharer wandten sich von RapidShare schnell ab, doch die Cloud-Kunden kamen nicht. Seither kämpft das Unternehmen, das seinen Sitz in Zug hat, ums Überleben. Laut einem Bericht des Schweizer Portals PCtipp hat man diesen Kampf aber wohl längst verloren: Von einem ehemaligen Mitarbeiter des Sharehosters hat man erfahren, dass 23 von 24 Mitarbeitern vor die Wahl gestellt worden seien, von sich aus zu kündigen oder gekündigt zu werden - 20 von ihnen haben die erste Option gewählt.

    PCtipp schreibt, dass RapidShare nun praktisch tot sei: Der Betrieb werde von einer einzigen Person aufrechterhalten, dieser ist personifizierte Telefonzentrale sowie Kundenbetreuer und Firmenvertreter in einem. Entwickler soll es bei RapidShare indes keine mehr geben.

    Der Eigentümer des Unternehmens soll zwar auf der Suche nach Investoren sein, das Schweizer Portal verweist auch auf einen Handelsregisterauszug, bei dem die ehemalige Geschäftsführerin Alexandra Zwingli vor kurzem als zeichnungsberechtigte Person gestrichen worden ist.
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    Geändert von delle59 (11.02.15 um 11:49 Uhr)
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