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    [ST] Anonymous

    Ich denke mal, hier an dieser Stelle machen wir mal einen Sammelthread für die Hacks und Vorkommnisse rund um das Internet-Kollektiv Anonymous auf, und da alle paar Tage über irgendwelche Sachen der Hacktivisten zu lesen ist, ist das wohl die beste Lösung.

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    Griechenland: Anonymous greift Website des Finanzministeriums an
    Die Website des griechischen Finanzministeriums wurde am vergangenem Montag Ziel von Angriffen, zu denen sich das Internet-Kollektiv Anonymous bekannte. Medienberichten zufolge kam es scheinbar zu DDoS-Attacken und zu einem Defacement der Seite. Die Hintergründe scheinen politischer Natur zu sein.


    Anonymous - We are Legion (Wallpaper eines Unterstützers)
    Die Berichte, was genau bei dem Angriff vor sich ging, sind derzeit wenig eindeutig, wohl auch, weil die Betroffenen selbst noch mit der Untersuchung der Ereignisse beschäftigt sind. Einerseits ist von einer etwa dreistündigen "Blockade" die Rede, was auf einen DDoS-Angriff hindeutet, andererseits wird den Hacktivisten vorgeworfen, sie hätten auch "eigene Texte verbreitet". Letzteres klingt nach einem Defacement, bei dem Angreifer über Schwachstellen in der Webserver-Software eigene Inhalte in eine Website einbinden. Es werde nun geprüft, was sie genau die Angreifer angerichtet hätten, sagte ein Mitarbeiter des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur dpa.

    Mit den Angriffen wollten die Anonymous-Aktivisten - nicht zum ersten Mal - gegen die Sparpolitik der griechischen Regierung protestieren. "Als Folge des Sparprogramms haben die Pensionisten 60 Prozent ihres Einkommens verloren", warfen sie der Regierung vor. Griechenland ist besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffen, was für eine instabile politische Situation im Land sorgt. Dies rief schon des Öfteren Anonymous-Aktivisten auf den Plan.
    Quelle
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    Anonymous-Anhänger sagen sich von WikiLeaks los


    Für WikiLeaks haben Anonymous-Aktivisten einst gekämpft - jetzt sagen sich unbekannte Anhänger des Web-Kollektivs von Julian Assange und seiner Enthüllungsplattform los. Eine Spendenaktion von WikiLeaks markiert das Ende, die Entfremdung begann schon vorher.

    Ein Spendenaufruf auf der WikiLeaks-Website hat endgültig zum Zerwürfnis mit Anhängern des Web-Kollektivs Anonymous geführt. WikiLeaks-Gründer Julian Assange fordert in einem auf den US-Wahlkampf ausgerichteten Video dazu auf, die Plattform mit Geld zu unterstützen. Das Formular dazu prangt vor mehreren von WikiLeaks enthüllten Datenbeständen, ohne Spende, Twitter- oder Facebook-Nachricht gibt es keinen Zugriff, zumindest nicht über die WikiLeaks-Website.

    Anhänger von Anonymous nehmen die umstrittene Spendenkampagne nun zum Anlass, um sich grundsätzlich über die Ausrichtung von WikiLeaks zu beklagen. Ihren Unmut erklären die Unbekannten in einem offenen Brief. In den vergangenen Monaten habe sich der Fokus von WikiLeaks verschoben - weg von der Veröffentlichung geheimer Regierungs- und Unternehmensinformationen, hin zu Julian Assange.

    Sie seien interessiert an transparenten Regierungen, heißt es darin, und an der Enthüllung von der Öffentlichkeit vorenthaltenen Informationen. "Stattdessen hören wir nur von Julian Assange, etwa dass er mit Lady Gaga zu Abend gegessen hat." Man könne WikiLeaks deshalb nicht länger unterstützen. Die Unbekannten haben nach eigenen Angaben vor ihrer Stellungnahme mit etlichen Anhängern des Web-Kollektivs gesprochen: "Die große Mehrheit war von dieser aufdringlichen Aufforderung entsetzt."

    "Operation Avenge Assange"

    Der Bruch ist bemerkenswert, weil Anonymous-Aktivisten für WikiLeaks zum Teil hohe Risiken in Kauf genommen haben. Für die Enthüllungsplattform ist das Kollektiv einst in den Krieg gezogen. Die namenlosen Internetaktivisten starteten im Dezember 2010 Angriffe auf die Websites von Paypal, Mastercard und Visa, nachdem die Zahlungsdienstleister WikiLeaks die Zusammenarbeit aufgekündigt hatten.

    Nach der Veröffentlichung von US-Botschaftsdepeschen und geheimen Berichten aus dem Irak-Krieg handelten die Unternehmen offenbar auf Druck der US-Regierung. In einem Aufruf von Anonymous hieß es damals:

    "Warum sollten wir WikiLeaks unterstützen? WikiLeaks veröffentlicht geheime Informationen. Diese Art von Informationen, die der Regierung sagen: 'Hey! Sie können sich wehren, wenn sie wirklich wollen.' Regierungen versuchen derzeit, Websites zu zensieren, die sie nicht gutheißen. (...) Wir müssen der Welt zeigen, dass wir zum Handeln entschlossen sind."

    Mit einer Software starteten die Anonymous-Aktivisten massenhafte Abfragen, Server der Unternehmen brachen unter den DDoS-Attacken stundenlang zusammen. Medien berichteten aufgeregt über einen "Cyberwar", Anonymous wurde weltweit bekannt. Für das lose Web-Kollektiv war es die zweite große Kampagne nach dem Start von Protesten gegen die Psychosekte Scientology ein Jahr zuvor.

    Anonymous geht ins Gefängnis

    Das FBI holte zum Gegenschlag aus. In den Niederlanden wurde ein 16-Jähriger festgenommen, der einen Chatserver bereitgestellt haben soll. Rund ein halbes Jahr später wurden 14 Anonymous-Aktivisten wegen "Operation Payback" und "Operation Avenge Assange" festgenommen.

    Anonymous hatte sich zwischenzeitlich für eine gezielte Verbreitung und Auswertung von WikiLeaks-Informationen stark gemacht, zum Beispiel bei der "Operation Leakspin". Anonymous und WikiLeaks waren Verbündete in ihrem Kampf gegen Institutionen, für mehr Transparenz und die Verbreitung von Wissen.

    "Das Ende einer Ära"

    WikiLeaks geriet nach den Veröffentlichungen zunehmend unter Druck. Und damit nicht genug: Interne Streitereien und die Flucht von Julian Assange vor Strafverfolgung haben das Projekt WikiLeaks seitdem ausgezehrt. Ein anonymer Briefkasten auf der Website, um Dokumente einzureichen, wurde stillgelegt. Zuletzt sollte er Ende 2011 neu gestartet werden, das ist bis heute nicht passiert. Zuvor hatte WikiLeaks in einem dramatischen Appell wieder einmal mehr um Spenden geworben. Zwischenzeitlich arbeitete Julian Assange an seiner Biografie mit, moderierte für den russischen Auslandssender RT eine Talkshow und schrieb bei einem Buch über Internetfreiheit mit.

    Mit dem prominenten Spendenbanner hat Assange nun etliche Anonymous-Anhänger vor den Kopf gestoßen. "Wir riskieren nicht Gefängnis, damit Zeug gegen Geld enthüllt wird", heißt es in einem Tweet. Der von mehr als einer Viertelmillion Twitter-Nutzern abonnierte Kanal AnonymousIRC meldete: "Das Ende einer Ära. Wir folgen @WikiLeaks nicht mehr und ziehen unsere Unterstützung zurück. Es war eine großartige Idee, ruiniert von Egos. Good Bye."

    Kurze Zeit später veröffentlichten die Unbekannten ihren offenen Brief, um ihr Entsetzen in mehr als 140 Zeichen zu erklären.

    Quelle

  3. #3


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    Unbekannte legen schwedische Websites lahm



    Angreifer haben Webseiten der Regierung und der Zentralbank Schwedens blockiert. Die DDoS-Attacken sollen angeblich eine Antwort darauf sein, dass die Behörden derzeit gegen illegale Tauschbörsen vorgehen.

    Stockholm ( 04.10.2012 ) - Unbekannte Angreifer haben am Mittwoch mehrere Regierungsseiten lahmgelegt - und die Website der schwedischen Zentralbank. Die Attacke habe sich auf die externe Website beschränkt und keine weiteren Funktionen beeinträchtigt, teilte die Notenbank mit.

    Neben der Zentralbank gerieten auch die Internetseiten des Parlaments und der Regierung ins Visier von Angreifern. Die Seite des Parlaments ließ sich nicht mehr aufrufen, sondern zeigte nur noch eine Fehlermeldung an. Der Auftritt der Regierung hingegen hatte nur einen kurzen Ausfall, blieb aber fast immer erreichbar.

    In den meisten Fällen nutzten die Angreifer als Methode sogenannte verteilte Denial-of-Service-Attacken (DDoS), bei denen die Server durch eine Flut von Anfragen lahmgelegt werden. Auch im Fall der Zentralbank-Webseite habe es sich um eine solche DDoS-Attacke gehandelt, sagt ein Sprecher der Bank.

    Einem Bericht der schwedischen Zeitung "Expressen" zufolge hatten Anhänger des Web-Kollektivs Anonymous zuvor mit Attacken gedroht, mit denen sie gegen Razzien bei Internetprovidern protestieren wollten. Denn die schwedischen Behörden gehen derzeit offenbar gegen illegale Internettauschbörsen vor: Am Montag soll es eine Razzia gegeben haben bei PRQ, dem ehemaligen Hoster von WikiLeaks und The Pirate Bay.

    Als größte Filesharing-Plattform der Welt ist The Pirate Bay vor Jahren in Schweden gegründet und betrieben worden. Anonymous hat allerdings auch schon früher offizielle britische und schwedische Webseiten angegriffen, um ihre Unterstützung für den WikiLeaks-Gründer Julian Assange zum Ausdruck zu bringen.

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    "BKA-Virus" jetzt vielleicht von Anonymous?
    Der zuerst als "BKA-Virus" bekannt gewordene Software-Schädling, der bei Infektion die Rechner der Nutzer komplett sperrte, hat ein neues Aushängeschild. So hat es zumindest den Anschein, denn dieses Mal ist es keine vermeintliche Behörde, die vorgibt, die Computer lahm zu legen, sondern angeblich das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous.
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    Es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Virus von Anonymous stammt. Die Gruppierung machte in den letzten Jahren vor allem durch andere Aktionen auf sich aufmerksam, wie zum Beispiel das Hacken verschiedener Firmenserver und das Veröffentlichen sensibler Daten. Aber niemals hat Anonymous auch nur ansatzweise den Eindruck erweckt, daran Geld verdienen zu wollen. Das wäre auch gar nicht möglich, denn erstens widerspräche das dem Credo, das sich das Kollektiv selbst auferlegt hat, und zweitens wäre es auch logistisch kaum zu bewerkstelligen. Wo sollte das Geld denn landen? Man stelle sich vor: Anonymous hat ein Schweizer Bankkonto, lautend auf den Namen Guy Fawkes. Es ist davon auszugehen, dass die Entwickler des Schädlings mit den Hackern nur eins gemeinsam haben, nämlich ihre Anonymität.

    Viel wahrscheinlicher ist, dass sich dieselben Programmierer des Virus einfach ein neues plakatives "Gesicht" geben wollten, da sich die Betrugsidee mit den angeblich vom BKA oder zahlreichen anderen Institutionen gesperrten Rechnern mittlerweile herumgesprochen hatte. Dieses Mal wird behauptet, Anonymous habe den Rechner geknackt und gesperrt. Selbstredend wird nach Zahlung von 100 Britischen Pfund der Computer innerhalb von 1-3 Stunden wieder freigeschaltet, aber vorher damit gedroht, dass, sollte nicht innerhalb von 24 Stunden über Ukash gezahlt werden, alle Daten vernichtet, persönliche Daten veröffentlicht, sowie der Prozessor, RAM und das Mainboard zerstört werden.

    Selten so gelacht, wenn es nicht so traurig wäre. Denn der Rechner ist in den meisten Fällen schwierig wieder zu entsperren. Mittlerweile gibt es zwar entsprechende Programme, das heißt aber noch lange nicht, dass damit auch die Festplatte wieder virenfrei ist. Die Chancen stehen ganz gut, dass man die eigenen Daten retten kann, wenn man einige Empfehlungen befolgt. Zunächst sollte man auf keinen Fall den geforderten Betrag bezahlen, sondern den Rechner einfach einem Fachmann übergeben, der das Betriebssystem wiederherstellt und die Schadsoftware entfernt. In vielen Fällen findet, trotz gegenteiliger Behauptung, nämlich auch gar keine Verschlüsselung der Daten statt. Und last but not least unbedingt Anzeige bei der Polizei stellen.
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    Guy Fawkes Day: Anonymous startet Angriffswelle zum 5. November
    Anlässlich des heutigen fünften November - des "Guy Fawkes Day - machte das Internet-Kollektiv Anonymous bereits durch eine Reihe von Hacker-Angriffen und Leaks auf sich aufmerksam. Unter anderem PayPal, Symantec, der TV-Sender NBC und der Bilder-Hoster ImageShack wurden angegriffen. Weitere Attacken sind aller Wahrscheinlichkeit nach zu erwarten.


    Eine Darstellung der Verantwortlichen des "Gunpowder Plot" aus dem Jahr 1606
    Guy Fawkes ist eine in England bekannte historische Figur. Er kämpfte dafür, in England wieder einen katholischen Monarchen auf den Thron zu bringen. Aus diesem Grunde unternahm er, zusammen mit einer Gruppe katholischer Fanatiker, am 5. November 1605 einen Versuch, das Parlamentsgebäude in die Luft zu sprengen und König James I. zu töten - der sogenannte "Gunpowder Plot". In der Popkultur allerdings erhielt der religiöse Eiferer mittlerweile eine ganz andere Bedeutung. Gerade das als Comic und Film bekannte Werk "V wie Vendetta" des Engländers Alan Moore machte Guy Fawkes zum Symbol eines Freiheitskampfes. Der mysteriöse Rebellenführer "V" trägt in der Serie eine Guy-Fawkes-Maske und zelebriert den 5. November auf ganz eigene Weise. Für die Hacktivisten des Anonymous-Kollektivs wurde diese Darstellung zu einer großen Inspiration. Nicht nur tragen sie häufig dieselben Masken wie "V" - auch den 5. November markieren sie gerne mit Aktionen und Hacker-Angriffen.

    Auch in diesem Jahr war Anonymous - obwohl der Tag, gerade in den USA, noch jung ist - zu seinem selbst gewählten Feiertag bereits wieder äußerst aktiv. Wie der Presse-Account "@Anonymous Press" auf Twitter mitteilte, laufen die bereits durchgeführten oder noch geplanten Aktionen unter dem Stichwort "#OpVendetta" - auch das eine Anspielung auf Alan Moores Werk.

    Auf Twitter berichtet Anonymous unter anderem von erfolgreichen Angriffen auf den Zahlungs-Dienstleister PayPal und das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec. Medienberichten zufolge wurden außerdem unter anderem der US-amerikanische TV-Sender NBC, der Bilder-Hoster ImageShack sowie - aus unbekannten Gründen - eine Fanseite der Sängerin Lady Gaga attackiert. Glaubt man der Rhetorik der Anons, stehen weitere Angriffe bevor.

    Update:

    Auf der Video-Plattform YouTube findet sich ein Video, in dem die Hintergründe der heutigen Proteste zumindest teilweise erklärt werden. Unter dem Titel "5. November - Verteidige deine Freiheit" ruft Anonymous darin zu Demonstrationen gegen Überwachungs-Projekte wie Trapwire und Indect auf.

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    (UPDATE)
    Zahlreiche Anonymous-Hacker-Attacken am Guy Fawkes Day
    Den heutigen Guy Fawkes Day begeht Anonymous mit einer wahren Hack-Orgie, der unter anderem PayPal, NBC und zahlreiche Regierungswebsites zum Opfer gefallen sind.

    UPDATE: PayPal hat gegenüber PCWELT.de erklärt, dass es keine gehackten Kundenkonten bestätigen kann, tatsächlich seien jedoch 28.000 Konten des Open Source Web-Hosting-Angebots “ZPanel” gehackt worden; das Unternehmen stehe aber nicht mit PayPal in Verbindung.



    ©Anonymous
    Der britische Nationalfeiertag Guy Fawkes Day am 5. November steht bei den Hacktivisten von Anonymous in diesem Jahr für den Protest gegen die globale Überwachung. In einer wahren Hack-Orgie wurden heute unter anderem PayPal, NBC und australische Regierungswebsites zum Opfer des Kollektivs.

    Weitere Angriffe wurden gegen Imageshack, das Stahl-Unternehmen Arcelor Mittal, die Greek-City-Website und das Konsulat in Ghana ausgeführt. Anonymous ist es außerdem gelungen, sich Zugang zu den Servern von VMware zu verschaffen. Im Zuge der Attacke erbeuteten die Hacktivisten den ESX Server Kernel Quellcode, der kurz darauf im Internet veröffentlicht wurde.

    Welche Auswirkungen der Angriff auf das Online-Bezahlsystem Paypal hatte, ist bislang noch unklar. Das Unternehmen selbst bestätigte, die näheren Umstände untersuchen zu wollen. Gerüchten zufolge, ist Anonymous in den Besitz von 27.935 Paypal-Zugängen gelangt. Diese wurden heute bereits auf einer PrivatePaste-Seite veröffentlicht, die jedoch kurz darauf wieder offline ging.

    Im Laufe des Tages nahm Anonymous außerdem die Entwickler von Überwachungssystemen Trapwire und INDECT ins Visier. Auch die Medien sowie Stars und Sternchen bleiben von den Hacktivisten nicht verschont. Zu den weiteren Zielen zählen NBC, eine Lady-Gaga-Fansite sowie die Portale von Saturday Night Live, Jimmy Fallon und Jay Leno.

    Es bleibt abzuwarten, ob Anonymous heute auch seine Drohung wahr macht, Facebook vom Netz zu nehmen. Eine entsprechende Ankündigung machte das Kollektiv vor wenigen Tagen als Racheaktion am Social-Games-Entwickler Zynga, der Massen-Entlassungen bestätigt hatte.
    Quelle

    Anonymous plant Enthüllungsplattform Tyler
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    Anonymous attackiert israelische Webseiten
    Die Aktivisten-Gruppierung zeigt sich solidarisch mit den Palästinensern. Am Freitag gab es zahlreiche Angriffe auf israelische Webseiten, darunter auch Regierungswebsites. Zuvor hatte die israelische Armee über Twitter Propaganda betrieben.
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    Der Konflikt zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas eskaliert nun auch zunehmend im Netz. Nachdem die israelische Armee diese Woche Twitter zu Propaganda-Zwecken genutzt hatte, mischte sich in den vergangenen Tagen auch das Kollektiv von Anonymous in den Streit in Nahost ein. Unter dem Titel #opisrael riefen die Aktivisten dazu auf, israelische Webseiten anzugreifen. Damit solidarisierte sich Anonymous mit der palästinensischen Seite.

    Im Zuge der Cyberattacken wurden diverse Webseiten lahmgelegt, auf einzelnen hinterließen die Aktivisten auch pro-palästinensische Botschaften, wie BBC Online berichtet. Auch israelische Regierungsseiten wurden zur Zielscheibe. Anonymous begründet die Angriffe unter anderem damit, dass Israel gedroht habe, Gaza von allen Telekommunikationsmöglichkeiten abzuschneiden. Auf der Anonymous-Seite AnonRelations wurde dazu eine Mitteilung veröffentlicht, worin Israel eindringlich davor gewarnt wird, das Internet zu kappen. "Wir sind Anonymous und niemand dreht das Internet unter unserer Aufsicht ab", so die Aktivisten.

    Weiters fordert Anonymous, dass Israel seine militärischen Angriffe einstellen soll. Ansonsten werde Israel erst den vollen Zorn der Gruppierung zu spüren bekommen.

    Liste mit angegriffenen Seiten
    Einige Stunden nach der Ankündigung der Attacken wurde seitens Anonymous eine Liste mit den angegriffenen Webseiten veröffentlicht, mittlerweile finden sich dort über 650 Webadressen. Erfolgreich war davon aber offenbar doch nur ein Teil. Wie die New York Times berichtet, konnten zunächst nur einzelne Webseiten tatsächlich gekapert oder vom Netz genommen werden. Vor allem bei den Regierungswebseiten hatten die Attacken kaum Auswirkungen, wenngleich Berichte darüber seitens Anonymous auf Twitter verbreitet wurden.

    Die Solidarisierung seitens Anonymous mit den Palästinensern reicht jedoch über die Angriffe hinaus. So wurden etwa auch Tipps zum Download veröffentlicht, wie man ohne Internet über die Runden kommen könne. Darin findet sich auch eine Anleitung, wie die Überwachungsmaßnahmen des israelischen Militärs umschifft werden können.
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    Stellungnahme zur "Operation Israel"
    Das Internet-Kollektiv sorgte kürzlich für verstärkte Angriffe auf israelische Internet-Seiten für Schlagzeilen. Hintergrund der "Operation Israel" ist der derzeit eskalierende Nahost-Konflikt. Nun veröffentlichten einige an der Operation beteiligte Aktivisten eine Stellungnahme, in der sie ihre Motive erklären.

    [/IMG][/URL]
    Anonymous: Operation Israel
    Die beteiligten Anons betonen in ihrer Stellungnahme, dass sie nicht für das ganze Kollektiv, sondern nur für sich selbst sprechen. Sie erklären, sich mit ihren Aktionen vor allem gegen Internet-Sperren durch israelische Autoritäten zu wenden. "Der Spruch 'Wenn eine Regierung das Internet abschaltet, schalten wir diese Regierung ab' dürfte schon länger kein Geheimnis mehr sein. Die israelische Regierung hat gedroht, Kommunikationswege wie Internet, GSM oder Funk im Gaza Streifen abzuschalten und es teilweise auch getan, woraufhin Anonymous israelische Webseiten abgeschaltet hat," betont Anonymous. Die Aktivisten berichten, zum "Abschalten" der Seiten seien sogenannte Defacements - also das Einbinden eigener Inhalte in anfällige Websites - und DDoS-Angriffe, also Überlastung der Server durch massenhafte Anfragen, zum Einsatz gekommen.

    Die Anons betonen, keine radikalen Islamisten oder Terrorgruppen zu unterstützen, sondern sich lediglich für Menschenrechte einzusetzen. Viele Netzaktivisten sehen den Zugang zum Internet mittlerweile als Grundrecht an. Zudem sei das Internet wichtig, um sich über beide Seiten des Konflikts zu informieren, schreibt Anonymous.

    Die beteiligten Anonymous-Aktivisten distanzieren sich ausdrücklich von Defacements, bei denen islamistische oder Israel-feindliche Propaganda auf Websites platziert wurde. Diese Defacements seien ihnen lediglich fälschlicherweise von den Medien zugeschrieben worden, so die Aktivisten. Beleidigungen als "Terroristen", "Judenhasser" oder "Antisemiten", wie sie scheinbar teilweise auf Twitter geäußert wurden, nehme man lediglich mit Belustigung zur Kenntnis und lege den Urhebern nahe, sich genauer über das Kollektiv und seine Motive zu informieren, erklären die Anons.
    Quelle
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    LulzXmas: Anonymous greift Urheberrechtsschützer an
    Anlässlich der Feiertage gehen deutsche Anonymous-Aktivisten verstärkt gegen die Content-Industrie vor. Unter dem Motto "LulzXmas" geht Anonymous unter anderem gegen die GEMA sowie gegen die Website der an die Content-Industrie gerichteten "Initiative Urheberrecht" (urheber.info) vor.


    Urheber.info: Die Website wurde Ziel eines Defacements durch Anonymous
    Nachdem die Website der "Initiative Urheberrecht" vor Kurzem bereits Ziel eines Defacements (im Bild zu sehen) wurde, erfolgte am heutigen Heiligabend eine massenhafte Veröffentlichung personenbezogener Daten der Initiative. Der sogenannte "Doxcake" soll die "Lobbyisten-Partner" der Initiative bloß stellen. Die Daten sind auf dem Dienst AnonPaste einsehbar.

    Daneben gehen Anons derzeit verstärkt gegen die GEMA vor. Diesen Webpräsenz ist derzeit von einem massiven DDoS-Angriff betroffen und daher nicht erreichbar. Nach Angaben eines Anonymous-Aktivisten gegenüber gulli:News ist die Seite bereits seit 13 Stunden offline. Dies bestätigt Anonymous Germany auch auf Twitter.

    Bereits in den letzten Jahren wurde Anonymous zu Weihnachten verstärkt aktiv. Im letzten Jahr wurde im Rahmen von "LulzXmas" unter anderem das Privatermittler-Unternehmen Stratfor angegriffen, was in der Folge zu einer riesigen Veröffentlichung brisanter E-Mails über die Whistleblowing-Plattform WikiLeaks führte.
    Quelle

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    Twitter schaltet Anonymous-Account vorübergehend ab
    Twitter hat gestern das Benutzerkonto von Anonymous vorübergehend deaktiviert. Das brachte dem Mikrobloggingdienst eine Welle von Hass-Tweets ein, was angesichts der Verachtung des Hackerkollektivs für Online-Zensur nicht verwundert.

    Der Account @youranonnews, der mehr als 800.000 Follower zählt, war gestern gegen Mittag nicht mehr erreichbar. Grund für die Sperre war Anonymous zufolge ein veröffentlichtes Foto im Zusammenhang mit seiner Kampagne gegen die umstrittene Westboro Baptist Church. Deren Oberhäupter hatten zuvor angekündigt, am Ort des Amoklaufs an der Sandy Hook Elementary School von Newtown, Connecticut, gegen eine Nachtwache zu demonstrieren und “preiset den Herrn für die Herrlichkeit seiner Arbeit, sein Urteil durchzusetzen” zu singen.

    Anonymous reagierte darauf mit einem Tweet mit dem Wortlaut “Sorry, Shirley ist momentan nicht erreichbar”, der ein Foto mit den beanstandeten persönlichen Daten enthielt. Gemeint war damit Shirley Phelps-Roper, eine Sprecherin der Westboro Baptist Church, deren Anhänger auch regelmäßig Beerdigungen von im Krieg gefallenen US-Soldaten sowie von Prominenten wie Steve Jobs stören. Inzwischen findet sich der fragliche Eintrag nicht mehr in Anonymous’ Twitter-Feed.

    Sobald sein Twitter-Konto wiederhergestellt war, veröffentlichte Anonymous darüber den Brief von Twitter, in dem die Gründe für die vorübergehende Sperre erläutert werden: “Ihr Account wurde aufgrund der Veröffentlichung persönlicher Informationen eines Individuums wie private E-Mail-Adresse, Anschrift, Telefonnummer und Finanzdokumente gesperrt”, heißt es darin. “Es stellt eine Verletzung der Twitter-Richtlinien dar, persönliche und vertrauliche Informationen anderer zu posten.”

    Weitere Einzelheiten in der Angelegenheit teilte Twitter nicht mit. Eine Firmensprecherin erklärte auf Nachfrage lediglich, dass man sich aus Gründen der Privatsphäre und Sicherheit nicht zu einzelnen Accounts äußere.
    Quelle

    Das A-Team der Hacker-Szene: Das Anonymous-Prinzip
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    Anonymous kündigt Aktionen für 2013 an
    Die Proteste gegen Acta und Hackerangriffe auf das Militär in Israel sind Teil eines Jahresrückblicks von Anonymous. Auch im neuen Jahr sollen die Aktionen weitergehen. "Wir sind immer noch da", hieß es.

    Die Hacktivisten-Gruppe Anonymous hat in einem Video neue Aktionen angekündigt und einen Rückblick auf das Jahr 2012 geliefert. Einige der Protestformen wie die Angriffe auf Regierungsserver in Syrien würden weiterlaufen. "Wir sind immer noch da", hieß es.

    Das Video mit dem Titel "Ihr könnt 2013 mit uns rechnen" zeigt Fernsehberichte zu der Anonymous-Aktion wegen der Schließung des Sharehosters Megaupload gegen das US-Justizministerium, das FBI, die Musikkonzerne und den Verband der US-Filmindustrie Motion Picture Association of America (MPAA).


    In weiteren Nachrichtenausschnitten sind die Angriffe auf syrische Regierungswebserver, gegen die israelische Regierung wegen der Angriffe auf Palästinenser in Gaz und auf die Westboro Baptist Church dokumentiert. Die Sekte hatte zu Protesten während des Begräbnisses der Opfer des Amoklaufs an der Sandy Hook Elementary School unter dem Motto "Gott hat den Schützen geschickt" aufgerufen. Die ermordeten 28 Menschen, darunter 20 Kinder, seien dem Gericht des christlichen Gottes zum Opfer gefallen, weil in den USA die Ehe von Homosexuellen möglich sei. Anonymous hatte daraufhin die Hasspredigerwebsite GodHatesFags.com gehackt. Die Sekte hatte früher bereits angekündigt, die abgesagte Koranverbrennung des Hasspredigers Terry Jones fortzusetzen.

    Auch die erfolgreichen Massenproteste gegen Acta sind Teil des Jahresrückblicks. Die genannten Aktionen seien nur einige Beispiele für die Aktivitäten des Hackerkollektivs, das in dem Video dazu aufforderte, Anonymous beizutreten.

    Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Clubs, sagte im Mai 2012, dass Anonymous eine klare ethische Grundlage brauche, mit der Aktivisten des Kollektivs letztendlich klare Entscheidungen treffen könnten, ob Aktionen gut oder schlecht sind.
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