Xbox Music: Streaming-Dienst startet schon morgen
Microsoft hat in der Nacht auf heute bekannt gegeben, dass der Streaming-Dienst Xbox Music am 16. Oktober, also morgen, startet. Nutzer können dabei auf einen Katalog von rund 30 Millionen Songs zugreifen.

Die Xbox 360 macht den Anfang, später kann man Microsofts Streaming-Angebot dann auch auf Windows 8 bzw. Windows RT sowie Windows Phone 8 nutzen. Auf den Ende des Monats offiziell erscheinenden neuen Betriebssystemen wird der Musikdienst vorinstalliert und kostenlosen sein. Das hat das Redmonder Unternehmen im Rahmen einer 'Pressemitteilung' bekannt gegeben.

Xbox Music wird in drei unterschiedlichen Varianten angeboten werden: kostenlos sowie werbefinanziert, als Abo ("Xbox Music Pass") für zehn Dollar im Monat und als Modell, bei dem pro Song (DRM-freie MP3s mit 256kbps) bezahlt wird. Bei der Gratis-Variante, die allerdings nur für Windows 8 gilt, werden die Songs übrigens mit 192kbps (WMA) übertragen. Wer bereits jetzt den Quasi-Vorgängerdienst Zune nutzt, kann sofort loslegen, alle anderen können Xbox Music im Rahmen eines kostenloses 30-Tage-Testabonnements ausprobieren.

Siehe auch: Windows 8: Xbox Music bald - mit Gratis-Streaming

Wie das US-Technik-Blog The Verge berichtet, ist die Optik der Anwendung auf allen Systemen (Windows 8, Xbox 360 und Windows Phone 8) gleich: Sie greift die aktuelle Kacheloptik auf und bietet Möglichkeiten, eigene Musik-Listen, redaktionelle Empfehlungen und beliebte Songs (unterschiedlich je nach Region) anzuhören.

Laut The Verge ist das Interface gelungen und "sehr logisch" aufgebaut, da es die Klicks vom Öffnen bis zum Abspielen minimiert. Xbox Music spielt aber nicht nur Audio, der Dienst wird auch einige Videos mitbringen, zum Start sollen es knapp 70.000 sein. Im nächsten Jahr sollen außerdem einige neue Funktionen nachgereicht werden, etwa erweiterte soziale Funktionen und Cloud-Speicher-Möglichkeiten. Clients für iOS und Android sollen dann ebenfalls kommen.

Das werbefinanzierte und kostenlose Xbox Music wird laut Microsoft zum Start in 15 Märkten verfügbar sein, als Abo-Modell wird es den Dienst in 22 Regionen geben. Welche genau das sind, geht aus der Pressemitteilung allerdings nicht hervor, Deutschland dürfte aber dabei sein.
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