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    Warnung vor aktivem Schädling bei Skype

    Spam & Phishing

    Dorkbot: Warnung vor aktivem Schädling bei Skype


    Nutzer des VoIP-Dienstes Skype sind im eigenen Interesse dazu aufgerufen, Nachrichten aus unbekannten Quellen mit dem Wortlaut "Hallo, sag mal ehrlich sind das deine Fotos?" am besten direkt zu ignorieren.

    Abgesehen von dieser Mitteilung, die das Interesse der Empfänger wecken soll, werden URLs verbreitet, die mit dem Linkverkürzerdienst aus dem Hause Google erzeugt wurden. In der besagten Adresse findet sich zudem der Vorname der Empfänger ein. Insofern dürfte bei vielen Skype-Nutzern eine gewisse Neugierde auf den zugehörigen Inhalt entstehen. Die Nachrichten werden nicht nur in englischer - siehe Screenshot - sondern auch in deutscher Sprache in Umlauf gebracht.


    Auf solche Links sollte man nicht klicken

    Die Sicherheitsexperten von Trend Micro raten ausdrücklich davor ab, diesen Links zu folgen. Unter Umständen läuft man nämlich diesbezüglich Gefahr, sich mit einer Variante der Malware-Familie namens Dorkbot zu infizieren, teilte man gegenüber 'v3.co.uk' mit. Konkret ist der Schädling als NRGbot oder als "Trojan.Win32.Jorik.Nrgbot.dnd" bekannt.

    Wie viele Nutzer sich bereits mit dem Schädling infiziert haben, konnte Trend Micro bisher nicht beziffern. Im offiziellen Skype-Forum häufen sich jedenfalls die Meldungen der betroffenen Anwender sehr stark an. Welche Auswirkungen eine Infektion für die Nutzer hat, konnten die Sicherheitsexperten noch nicht mit vollkommener Gewissheit sagen, weil die Analyse noch andauert.

    Grundsätzlich wird der Schädling in die Kategorie der Ransomware einsortiert. Dies bedeutet typischerweise, dass die Bildschirme der Anwender gesperrt werden und die Opfer zur Zahlung von Geldbeträgen in unterschiedlicher Höhe aufgefordert werden. Den Meldungen weiterer Sicherheitsexperten zufolge soll der Schadcode auch ein Backdoor für die Angreifer öffnen und zudem beispielsweise für Clickbetrug eingesetzt werden können. Sophos schreibt auf dem Nakedsecurity-Blog ebenfalls über dieses Thema. Sollten sich die Empfänger der Nachrichten für einen Klick auf den zugehörigen Link entscheiden, so wird ihnen der Download einer ZIP-Datei angeboten. Darin verbirgt sich der eigentliche Schädling. Wird die zugehörige Datei ausgeführt, so findet sich der Rechner in einem Botnetz ein.

    Betroffenen Skype-Nutzern wird empfohlen, umgehend das Kennwort für ihren Account zu ändern. Wurde dieser erste Schritt erledigt, so ist es ratsam, einen Blick auf den Punkt "Erweiterte Einstellungen" von Skype zu werfen. An dieser Stelle kann man nachvollziehen, welche Programme einen Zugriff auf die Anwendung haben. Möglicherweise unerwünschten Diensten kann man dort den Zugriff entziehen. Zudem werden der Einsatz von Malwarebytes Free und der Griff zu einem Onlinescan von Eset empfohlen.
    Quelle
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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    2,5 Millionen Klicks auf verpackte Schadsoftware

    Skype-Nutzer werden seit Ende September 2012 mit sogenannten Lol-Links angegriffen. Symantec hat nun Zahlen veröffentlicht, wie viele Reaktionen es auf den einfachen Social-Engineering-Angriff gab. Über die Anzahl tatsächlicher Infektionen sagt das aber nichts aus.

    Skype-Nutzer haben bisher insgesamt 2,5 Millionen Mal auf Links geklickt, die zu Schadsoftware führt. Das geht aus einem Bericht von Symantec hervor, der erste Messdaten nennt. Die Zahlen lassen keine Rückschlüsse auf tatsächliche Infektionen zu, zeigen aber, wie einfach Social-Engineering-Angriffe in Kommunikationssoftware sind.

    Dabei haben die Skype-Nutzer noch Glück, denn es handelt sich nur um einen Social-Engineering-Angriff. Eine Sicherheitslücke wird nicht ausgenutzt. Wenn dem so wäre, würden die Zahlen vermutlich sehr viel höher sein.

    Angriff setzt auf Vertrauen

    Der Angriff macht sich dabei zunutze, dass sich Skype-Nutzer untereinander vertrauen. Ein infizierter Nutzer schickt dabei einen sogenannten Lol-Link zu seinen Freunden und Bekannten, ohne das zu wissen. Der Name kommt von der Nachricht: "lol is this your new profile pic" wird das Opfer unschuldig gefragt. Dazu gehört ein Link auf den Linkverkürzer goo.gl. Der Angriff nutzt auch andere Sprachen. In Deutsch heißt es beispielsweise: "moin, kaum zu glauben was für schöne fotos von dir auf deinem profil".


    Der Kreislauf des Skype-Angriffs (Grafik: Symantec)

    Klickt der Angegriffene nun aus Neugierde auf den Link, wird er zu Hotfile umgeleitet und lädt eine Zip-Datei herunter. Spätestens hier sollte ein versierter Anwender Verdacht schöpfen, denn in der Zip-Datei befindet sich ein IRC-Bot. Wird dieser auch noch ausgeführt, beginnt das Unheil ab diesem Moment.

    Würde der Lol-Link-Angriff eine Sicherheitslücke ausnutzen, würde schon das Anklicken des Links gefährlich sein. Das passiert zum Glück nicht. Auch der IRC-Bot ist an sich harmlos. Er kommuniziert mit einem Command-&-Control-Server und bekommt von ihm die eigentlich gefährliche Schadsoftware vermittelt. Diese schaut sich dann beim Opfer die Kontakte an und fängt an, diese mit dem Lol-Link zuzuspammen. Das funktioniert nicht nur mit Skype, sondern auch mit MSN und dem Windows Messenger.

    Googles ULR-Verkürzer erlaubt detaillierten Blick auf Klickraten

    Da die Angreifer den unverdächtig aussehenden goo.gl-Dienst nutzen, konnte sich Symantec anhand der bekannten goo.gl-Links die Klickzahlen anschauen. Insbesondere am vergangenen Wochenende, also um den 7. Oktober 2012 herum, war der Angriff erfolgreich. Zahlen zu tatsächlich infizierten Nutzern hat Symantec nicht. Derzeit wird W32.Phopifas nur mit maximal 49 Infektionen bei Symantec gelistet, was anhand der Klickzahlen aber unrealistisch ist.

    Es ist davon auszugehen, dass der Angriff weiterhin erfolgreich sein wird, da es keine zu schließende Sicherheitslücke gibt. Die Angreifer werden so sicher zahlreiche Rechner unter ihre Kontrolle bekommen, die dann für weitere Angriffe genutzt werden.
    Quelle
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
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