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    Zum Thema Netflix

    Online-Videodienst Netflix startet in Deutschland

    Nun hat Netflix die Katze aus dem Sack gelassen: Der US-amerikanische Video-on-Demand-Pionier hat offiziell bestätigt, bis Ende des Jahres auch in Deutschland zu starten.

    Zum Netflix-Deutschlandstart siehe auch den Kommentar von Nico Jurran:

    Netflix kommt nach Deutschland: Dann zeig mal was, Netflix!

    Nun ist es offiziell: Der US-amerikanische Video-on-Demand-Dienst Netflix startet in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Luxemburg und in der Schweiz. Das gab Netflix nunmehr offiziell bekannt. Geplant sei dies "bis zu Ende des Jahres", konkretere Daten gab es bislang jedoch nicht. Auch bei Angaben zum Preis hält sich der Dienst aktuell noch zurück.

    Online-Videothek Netflix

    Netflix hat in den USA für viele Zuschauer das Fernsehen abgelöst. Filme und Serien lassen sich jederzeit anschauen und das ohne Werbespots. Nun kommt die Online-Videothek auch nach Deutschland. Vergrößern In Deutschland, Österreich, der Schweiz ansässige User, die Interesse an einer Netflix-Mitgliedschaft haben, können sich schon jetzt auf www.netflix.com registrieren. Sie werden per E-Mail benachrichtigt, sobald Netflix auch in ihrem Land verfügbar ist.

    Netflix bietet Filme und Serie nach einem Flatrate-Modell an, gewährt also gegen eine Monatsgebühr vollen Zugriff auf sein Videoangebot. Bekannt wurde Netflix unter anderem dadurch, dass er als erster Online-Videodienst mit der Produktion eigener Serien begann; mit House of Cards konnte Netflix einige Erfolge einheimsen und Preise gewinnen. Netflix liegt zudem mit einigen US-Providern im Clinch über die Netzneutralität, da der Traffic des Videodiensts in einigen Netzen immer wieder ausgebremst zu werden scheint..

    "It's official! We'll launch in Germany ..." – dieser Tweet lässt die Herzen vieler Videofans höher schlagen. Bald wird sich zeigen, ob Netflix die hohen Erwartungen erfüllen kann.

    Bereits Mitte April hatte das Online-Magazin Curved berichtet, "von mehreren mit dem Prozess vertrauten Personen" erfahren zu haben, dass der hiesige Ableger im September startet – einschließlich einer "großangelegten Werbekampagne in deutschen Großstädten" parallel zum Marktstart.

    Netflix begann bereits 2011 mit der Expansion außerhalb Nordamerikas und ist mittlerweile in Europa schon in Großbritannien, Irland sowie Finnland, Dänemark, Schweden und Norwegen mit eigenen Ablegern vertreten. Der Dienst ist nach eigenen Angaben mit über 48 Millionen Mitgliedern in mehr als 40 Ländern, die jeden Monat Filme und Serien mit einer Länge von insgesamt einer Milliarde Stunden anschauen, der führende Video-on-Demand-Anbieter weltweit.

    In den USA und Großbritannien streamt der Dienst zudem bereits Videos in ultrahoher Auflösung mit 3840x2160 Pixeln (auch "4K" genannt) zu seinen Kunden. Als Empfangsgerät kommt dabei unter anderem ein Medienplayer von Sony zum Einsatz, den der japanische Elektronikkonzern jüngst auch für den deutschen Markt ankündigte. Eine offizielle Erklärung seitens Netflix, ob und wann der Dienst auch deutschen Kunden ein Streaming von 4K-Inhalten anbieten wird, steht allerdings bislang noch aus. (nij) (jk)

    Quelle:heise.de
    Geändert von salviner01 (14.11.14 um 22:24 Uhr)
    Gestern standen wir noch vor einem Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.

  2. Bedankos märi bedankte(n) sich für diesen Post
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    Netflix zieht in den Kampf gegen "VPN-Piraten"


    foto: mike blake / reuters
    Netflix geht gegen die von der Content-Industrie so bezeichneten "VPN-Piraten" vor.

    Netflix geht gegen Nutzer von VPNs und Proxies vor, die sich durch die Verschleierung ihrer Herkunft, Zugang zum Streaming-Angebot anderer Länder verschaffen. Erste Anbieter von Anonymisierungsdiensten melden, dass das US-Unternehmen die IP-Adressen ihrer Server gesperrt hat. Hintergrund dieser Maßnahmen sind Forderungen seitens der Filmindustrie, die VPN-Nutzer als "Piraten" bezeichnet.

    Wegen komplizierter Lizenzvereinbarungen ist der Streaming-Anbieter Netflix nicht in allen Ländern verfügbar. Hinzukommt, dass das Angebot an abrufbaren Serien und Flimen in jedem Staat unterschiedlich ausfällt. Ein Teil der zahlenden Kundschaft greift aus diesem Grund auf Virtual Personal Networks oder Proxies zurück, um seinen Standort zu verbergen und so Zugriff auf andere Video-Bibliothek zu erhalten. Diesem Verhalten plant Netflix nun einen Riegel vorzuschieben.

    Seit den letzten Wochen trifft der US-Konzern immer mehr Maßnahmen, um Manipulationen der sogenannten Geo-Location zu erkennen. So zwingt die Android App des Anbieters seine Nutzer seit Kurzem, den DNS Server von Google zu verwenden. Durch eine manipulierte Namensauflösung im Netzwerk war es zuvor noch möglich, beispielsweise unberechtigten Zugang zum Streaming-Angebot der USA zu erhalten.

    Ebenso wurde eine Reihe von IP-Adressen populärer VPN-Anbieter blockiert. TorGuard ist einer der betroffenen Services, dessen Server teilweise von Netflix ausgesperrt wurden. "Vor wenigen Wochen erhielten wir erste Nachrichten von unseren Kunden, dass Netflix die Benutzung von VPN und Proxies blockiert habe. Zuvor wusste ich gar nicht, dass Netflix solche Fehlermeldungen anzeigt", erklärte Ben Van von TorGuard gegenüber Torrentfreak.

    Zum aktuellen Zeitpunkt scheinen die Sperren noch nicht konsequent umgesetzt zu werden. Einige IP-Adressen, die zuvor blockiert wurden, funktionieren zum aktuellen Zeitpunkt wieder. Van vermutet, dass Netflix zurzeit mit den Maßnahmen experimentiert, um sie später auf größerer Reichweite einzusetzen.

    Die Motivation, das Angebot seiner Kundschaft zu beschränken stammt nicht vom US-Konzern selbst. Wie aus geleakten Verträgen zwischen Netflix und der Filmindustrie hervorgeht, ist der Streaming-Dienst verpflichtet, Geo-Location-Manipulationen zu unterbinden. Den konkurrierenden Service Hulu konnte Hollywood bereits dazu bewegen, vermeintliche "VPN-Piraten" auszusperren. Dort bestehen entsprechende Sperren bereits seit April letzten Jahres (gulli berichtete).
    gulli.com
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    AW: Netflix zieht in den Kampf gegen "VPN-Piraten"

    Nach 1200 Prozent Kurszuwachs

    Investor-Legende Icahn steigt bei Netflix aus

    Er weiß offenbar, wann man Aktien wieder verkaufen muss: Nachdem das Papier der Online-Videothek Netflix in den vergangenen Jahren sensationell zugelegt hat, macht Starinvestor Icahn mit seinen Anteilen nun ordentlich Kasse. Aus seiner Sicht ist es höchste Zeit.



    Netflix sei zwar ein tolles Unternehmen, aber kein Schnäppchen mehr, sagt Starinvestor Icahn.


    Er weiß offenbar, wann man Aktien wieder verkaufen muss: Nachdem das Papier der Online-Videothek Netflix in den vergangenen Jahren sensationell zugelegt hat, macht Starinvestor Icahn mit seinen Anteilen nun ordentlich Kasse. Aus seiner Sicht ist es höchste Zeit.

    Der Investor Carl Icahn hat seine Beteiligung an Netflix aufgegeben. Der 79-jährige Milliardärteilte via Twitter mit, er habe die restlichen Anteile an dem Online-Videodienst verkauft. Er habe mehr als zwei Milliarden US-Dollar Gewinn eingestrichen, geht aus einer Mitteilung an die Börse hervor. Das Investment in den Produzenten von unter anderem der Serie "House of Cards" war eines der erfolgreichsten von Icahn. Die Aktie schloss am Mittwoch mit 678,61 Dollar; damit hat sich der Kurs in der Zeit, in der der Investor beteiligt war, um 1200 Prozent erhöht.

    "Netflix ist immer noch ein großartiges Unternehmen", sagte Icahn dem Sender CNBC. Doch es sei kein Schnäppchen mehr wie 2012, als er die Aktien für je rund 58 Dollar gekauft habe. Zudem sorge er sich über die "extreme Überhitzung" der Finanzmärkte, denen ein Rückgang bevorstehe.

    Die Alarmglocken läutet Icahn bereits seit gut einem Jahr. Die US-Notenbank flute den Markt durch ihre Niedrigzinspolitik mit billigem Geld. Dies führe zu einer Überbewertung von Aktien. Der Investor machte hochverzinsliche Anleihen als mögliches Problem aus. Investoren kauften risikoreiche Anleihen, nur weil diese Renditen abwerfen würden, die minimal höher seien als jene, wie sie Unternehmen mit "Investment Grade" - also einer geringen Ausfallwahrscheinlichkeit - zahlten. Dabei ignorierten Investoren die Gefahr, dass diese hochrentierlichen Firmen Pleite gehen könnten, warnte Icahn im Interview mit CNBC.

    Icahn setzt weiter voll auf Apple

    In der Vergangenheit stießen die Warnungen des Starinvestors stets auf offene Ohren. Ende 2013 befürchtete Icahn "einen Einbruch" am Markt, die Kurse gaben noch am selben Tag nach. Auch andere bedeutende Investoren teilen Icahns Meinung, dass Aktien überbewertet sind. Warren Buffett und der Hedgefondsmogul Paul Singer bereiten seit einigen Monaten "schäumende" Kurse Sorgen, und die Fed-Chefin Janet Yellen sagte, die Kurse seien "recht hoch".

    Mit 18 liegt das Verhältnis S&P 500-Kurs zu Gewinn der vergangenen zwölf Monate laut dem Informationsdienst FactSet auf dem höchsten Stand seit 2004. Der Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre liegt demnach bei 16,3.

    In diesem Jahr hat Icahn keine großen Investments getätigt, für die er eigentlich bekannt ist. Eingekauft hat er sich beim Industriekranhersteller Manitowoc Co und beim Medienunternehmen Gannett Co. Nur wenige Beteiligungen können an die Ausbeute bei Netflix heranreichen. Doch Icahn hofft, dass sein derzeit größtes Investment - bei Apple - sich auszahlen wird. Der Investor hält nach eigenen Angaben Apple-Aktien im Wert von rund 6,8 Milliarden Dollar. Damit ist er einer der zehn größten Aktionäre.

    In der Vergangenheit stießen die Warnungen des Starinvestors stets auf offene Ohren. Ende 2013 befürchtete Icahn "einen Einbruch" am Markt, die Kurse gaben noch am selben Tag nach. Auch andere bedeutende Investoren teilen Icahns Meinung, dass Aktien überbewertet sind.Warren Buffett und der Hedgefondsmogul Paul Singer bereiten seit einigen Monaten "schäumende" Kurse Sorgen, und die Fed-Chefin Janet Yellen sagte, die Kurse seien "recht hoch".

    Quelle

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    AW: Netflix in Deutschland

    Schritt für Schritt zur Weltherrschaft

    In 190 Ländern ist Netflix inzwischen verfügbar. Demnächst will das Unternehmen Proxy-Nutzer aussperren. Nicht, weil es gerne Spielverderber ist. Es hat nur große Pläne.

    Das Wort Weltherrschaft würde Reed Hastings, Gründer und CEO des Streaminganbieters Netflix, vermutlich nicht in den Mund nehmen. Reichlich ambitioniert sind die Pläne seines Unternehmens aber durchaus. Vergangene Woche hat Netflix von einem Tag auf den nächsten 130 weitere Länder erschlossen und ist seitdem in knapp 190 Ländern der Welt verfügbar, die größte Ausnahme ist China. Und auch wenn Länder wie Benin oder Angola für die Bilanz unerheblich sein dürften, darf sich Netflix nun ein globales Unterhaltungsangebot nennen.

    Mit dem Titel kommen Pflichten. Nur eine Woche nach der großen Expansion hat Netflix nun angekündigt, künftig stärker gegen die Nutzer von VPN- und Proxydiensten vorzugehen. Über diese Dienste ist es etwa Nutzern in Deutschland möglich, auf das amerikanische Netflix-Angebot zuzugreifen und nicht bloß auf das deutsche. Denn auch wenn der Dienst mittlerweile fast weltweit verfügbar ist, unterscheiden sich die Inhalte aufgrund komplexer Lizensierungen von Land zu Land. In Deutschland etwa durfte Netflix die neueste Staffel seiner selbst produzierten Serie House of Cards zunächst nicht anbieten, weil es die Rechte für die Erstausstrahlung bereits zuvor an Sky verkauft hatte.

    Katz-und-Maus-Spiel

    Eine Umfrage der Marktforscher von GlobalWebIndex hat ergeben, dass in Ländern wie Indien oder Indonesien bis zu 20 Prozent der Internetnutzer VPN-Dienste verwenden, um auf bessere Unterhaltungsangebote zugreifen zu können. Bislang hatte Netflix sie trotz früherer Warnungen weitestgehend gewähren lassen, ebenso wie Nutzer, die das Passwort für einen Account untereinander teilen. Das sei kein wirklich großes Problem, sagte Hastings dazu einst.


    Netflix-CEO Reed Hastings auf der CES in Las Vegas © Robyn Beck/AFP/Getty Images

    Trotzdem möchte Netflix diese Nutzung künftig unterbinden. Man wolle auf "branchenübliche Technologien" setzen, "die auch in anderen Unternehmen in identischer oder ähnlicher Form Anwendung finden", heißt es in einem Blogbeitrag.

    Auf der Technikmesse CES sagte Netflix' Chief Product Officer Neil Hunt allerdings, es sei immer ein Katz-und-Maus-Spiel, weil VPN-Anbieter immer wieder ihre IP wechseln könnten. Man merkt: Ganz überzeugt von dem Vorhaben scheinen selbst die Verantwortlichen nicht zu sein.

    Der tatsächliche Grund für die geplante VPN-Offensive findet sich zwischen den Zeilen: Aufgrund der "üblichen Praxis der nach Regionen unterteilten Content-Lizenzierung" müsse Netflix seine Inhalte "in Einklang mit regionalen Lizenzierungsbeschränkungen bereitstellen und diese auch durchsetzen". Anders gesagt: Die Filmstudios und Verleihe, von denen Netflix immer noch den Großteil seines Angebots einkauft, pochen weiterhin auf regionale Zeitfenster und Netflix muss sich dieser Praxis beugen.

    Druckmittel für globale Rechte

    Jedenfalls noch. Wie Wired berichtet, könnte hinter der Ankündigung auch Kalkül stecken. "Wären all unsere Inhalte weltweit verfügbar, gäbe es für unsere Mitglieder keinen Grund, auf Proxy-Server oder andere Mechanismen zurückzugreifen", schreibt David Fullagar von Netflix und schiebt damit die Schuld indirekt auf die Studios und Verleiher. Gäbe es die komplexen Lizenzen gar nicht erst, gäbe es auch kein Problem mit VPN und Proxys.

    Netflix strebt an, "eines Tages in allen Regionen eine identische Auswahl an Serien und Filmen anbieten zu können". Das betont CEO Reed Hastings immer wieder. Er weiß aber, dass dieser Tag noch einige Jahre in der Zukunft liegt. Eine Expansion in 190 Länder ist eine technische Herausforderung, die Investoren glücklich zu machen eine wirtschaftliche.

    Die größte Herausforderung aber ist es, die über Jahrzehnte hinweg etablierten Verwertungsketten der Film- und TV-Branche aufzubrechen und nicht nur ein geografisches, sondern auch inhaltlich globales Unterhaltungsprogramm aufzubauen, ein weltweites Fernsehprogramm.

    Die Tatsache, dass Netflix mittlerweile fast überall auf der Welt legal verfügbar ist, könnte in den kommenden Verhandlungen mit den Rechteinhabern als Druckmittel dienen. Denn je größer Netflix' Reichweite ist, desto besser ist die Verhandlungsposition, um Serien für alle Märkte gleichzeitig zu lizensieren. Vor allem dann, wenn immer mehr Menschen Serien nicht mehr im Fernsehen, sondern auf dem Computer, Smartphone oder Tablet gucken möchten und der Bedarf an Streaminginhalten steigt.

    Weil das Umdenken bei den traditionellen Produzenten Zeit erfordert, investiert Netflix weiter stark in seine Eigenproduktionen. In diesem Jahr sollen 31 selbst produzierte TV-Serien exklusiv auf Netflix erscheinen, dazu zehn Spielfilme, zwölf Dokumentationen und 30 Kindersendungen – das ist mehr als doppelt so viel wie im vergangenen Jahr, als Serien wie Narcos, Unbreakable Kimmy Schmidt oder die True-Crime-Dokumentation Making a Murderer für viel Lob und Diskussionen im sozialen Netz sorgten. Auch das ist ein Druckmittel: Je unabhängiger Netflix von der Zweit- und Drittverwertung wird, desto schwieriger wird es für die Filmstudios, viel Geld für die Lizensierung zu verlangen.

    In einem Artikel für die New York Times warnte der Journalist Farhad Manjoo in dieser Woche die Medienkonzerne davor, Netflix zu übersehen und vergleicht den Streamingdienst mit Amazon. Als Amazon in den neunziger Jahren mit dem Online-Versandhandel begann, glaubten nur wenige an den langfristigen Erfolg. Heute ist Amazon ein Medienunternehmen, Serverhost, Hardwarehersteller und Zwischenhändler, der ganze Branchen beeinflusst. Was Amazon über die Jahre weltweit in seine fortschrittliche Infrastruktur investierte, steckt Netflix in sein Programm mit dem Ziel, zur "globalen Jukebox" zu werden, schreibt Manjoo. Dass Netflix nicht mehr wie früher Stück für Stück sein Angebot ausweitet, sondern nun quasi über Nacht weltweit verfügbar gemacht hat, sieht er als eine Demonstration der Stärke.

    Ist Apple ein möglicher Netflix-Konkurrent?

    Das haben längst auch andere erkannt, weshalb eine weitere Meldung in den vergangenen Tagen für Spekulationen sorgte. Wie die New York Post am Dienstag unter Berufung auf interne Quellen berichtete, könnte Apple daran interessiert sein, das internationale Medienunternehmen Time Warner zu übernehmen. Das steht zwar zurzeit noch gar nicht offiziell zum Verkauf, wird aber aufgrund schlechter Bilanzen schon länger mit möglichen neuen Besitzern in Verbindung gebracht.

    Apple könnte Insidern zufolge daran interessiert sein, die Inhalte und Infrastruktur von Time Warner dazu zu verwenden, einen eigenen Video-on-Demand-Dienst (VoD) zu starten. Denn zu Time Warner gehören nicht nur Sender wie CNN oder Cartoon Network, sondern unter anderem auch der Kabelsender HBO, der erfolgreiche Serien wie Game of Thrones im Angebot hat und bereits vergangenes Jahr mit Apple für die Set-Top-Box Apple TV kooperierte. Die Filmstudios von Warner Bros. böten sich für Eigenproduktionen an.

    CEO Tim Cook hatte in der Vergangenheit immer wieder durchklingen lassen, eines Tages aktiv in das TV-Geschäft einzusteigen. Ursprünglich sollte die neue Version von Apple TV mit einem deutlich größeren Exklusivangebot kommen, doch die Filmverleiher und Sendeanstalten wollten sich nicht auf die Verhandlungen einlassen, berichtete Bloomberg im August. Mit einer Übernahme von Time Warner – oder jedenfalls von Teilen – könnte Apple die Verhandlungen umgehen und ähnlich wie Netflix und Amazon sowohl zum Vertriebskanal als auch Produzenten werden.

    Netflix ist schwer zu stoppen

    Zurzeit sind das bloß Gerüchte, offizielle Stellen haben sich dazu noch nicht geäußert. Dass Apple aber zumindest in der Lage ist, mithilfe seiner immer noch gut gefüllten Kriegskasse in einen Markt einzusteigen, hat das Unternehmen unlängst mit dem Start von Apple Music bewiesen, mit dem es den Marktführer Spotify unter Druck setzt.

    Für Netflix ist das noch kein Grund, nervös zu werden. Im Videostreaming ist das Unternehmen bislang und trotz der Konkurrenz von Amazon weitestgehend unangefochten. Die Position als Marktführer wurde durch die jüngsten Entwicklungen und angekündigten Pläne noch einmal bestätigt. Und dass plötzlich überhaupt der Name Apple als möglicher Konkurrent fällt, dürfte für Netflix' CEO Reed Hastings die vielleicht beste Bestätigung sein: Wer die Welt erobern will, muss sich mit starken Konkurrenten messen.
    zeit.de
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    AW: Netflix in Deutschland

    Netflix verweigert VPN-Zugriff

    Der Streaming-Anbieter Netflix blockiert nun auch in Deutschland den Abruf von Inhalten des US-Angebots. Dennoch gibt es Wege, das Geo-Blocking zu umgehen.

    Seit dem gestrigen Samstag berichten auch deutsche Anwender von fehlgeschlagenen Zugriffsversuchen auf US-Inhalte von Netflix. Bereits Mitte Januar hatte das Unternehmen angekündigt, für das eigene Streaming-Angebot ein Geo-Blocking einzuführen. Damit will der Dienst verhindern, dass beispielsweise deutsche Kunden auf in den USA angebotene Inhalte zugreifen, für die Netflix keine Rechte zur Ausstrahlung in Deutschland besitzt. So will Netflix offenbar seine Verhandlungsposition gegenüber den Lizenzinhabern stärken, die Ausstrahlungsrechte immer noch für jedes Land einzeln auszuhandeln versuchen.

    Netflix strebt nach eigenen Angaben die globale Bereitstellung von Inhalten an. Doch auch Eigenproduktionen wie etwa "Orange is the new Black" sind von der Blockade betroffen. Das ist ärgerlich für Nutzer, die VPN-Tunnel zum Schutz ihrer Privatsphäre nutzen und lediglich das nationale Angebot nutzen möchten

    Technisch ist das Erkennen von VPN-Anbindungen nicht trivial. Inzwischen haben einige Dienste wie uFlix oder Getflix allerdings bekundet, einen Weg gefunden zu haben, die Geo-Blockade zu umgehen. Auch mit Hola ist es nach wie vor möglich, von Deutschland aus auf das US-Netflix-Angebot zuzugreifen. Wie es scheint, hat sich der Streaming-Dienst nun auf das Katz-und-Maus-Spiel eingelassen.
    heise.de

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    AW: Netflix in Deutschland

    Der Widerstand gegen das strenge Vorgehen gegen VPNs wächst

    Nachdem Netflix lange Zeit einen sehr laschen Umgang mit VPN-Nutzern gepflegt hat, macht man seit kurzem genau das Gegenteil: Wer auf Inhalte per Virtual Private Network zugreift, wird mitunter mit Sperren belegt. Nun aber wächst der Widerstand gegen die "neue" Netflix-Politik, Abonnenten, VPN-Betreiber und auch Datenschützer gegen die Schärfe des Netflix-Vorgehens.

    Seit Anfang des Jahres läuft bei Netflix die Aktion, scharf gegen VPN-Nutzer und den Zugriff auf die Inhalte anderer Länder vorzugehen. Das passiert natürlich aufgrund des Drucks der Rechtebesitzer, ein Sender wie Sky möchte natürlich nicht, dass seine Exklusivrechte an beispielsweise House of Cards aufgeweicht werden.

    Netflix hat diesem Druck bisher standgehalten bzw. abgepuffert, da man zwar immer wieder gedroht hat, gegen VPN-Nutzer vorzugehen, dies aber bisher nicht in die Tat umgesetzt hat - jedenfalls bis Januar dieses Jahres. Denn seither ist Schluss mit lustig, Netflix geht aktiv und auf breiter Basis gegen diese Art der Nutzung vor. Auch Deutschland ist betroffen, hierzulande hat der Streaming-Riese Schritte dagegen in die Wege geleitet.

    Kein Einsehen bei Nutzern

    Auf dem Papier gibt es kaum Zweifel, dass Netflix rechtlich auf der sicheren Seite steht, denn der VPN-Zugang ist über die Nutzungsbedingungen ausgeschlossen. Moralisch ist die Angelegenheit eine andere, wie Wired in einem Artikel erläutert.

    So verweist man u. a. auf eine Online-Petition mit derzeit knapp 38.000 Unterschriften, in der sich Nutzer beschweren, dass das scharfe Vorgehen gegen VPNs den Schutz ihrer Privatsphäre einschränkt. Eine Studie verweist wiederum auf Befürchtungen, dass eine VPN-Blockade wieder einen Anstieg von Piraterie haben könnte.

    Zum Großteil haben die Probleme aber mit dem Inhalte-Angebot zu tun, denn viele wollen nicht einsehen, dass sie einen bestimmten Inhalt nicht sehen können, während dieser anderswo zur Verfügung steht.

    Siehe auch: Keine US-Inhalte mehr - Netflix sperrt VPN-Zugriff aus Deutschland
    winfuture.de
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    AW: Netflix in Deutschland


    Die erste französische Netflix-Produktion ist angelaufen, eine deutsche soll es bald auch geben.
    Für eine EU-Quote wird das nicht reichen. (Bild: Netflix)

    EU plant offenbar Steuern und Programmquote für US-Streamingdienste

    Wenn es nach der EU-Kommission geht, müssen Netflix und Amazon künftig mindesten 20 Prozent europäische Produktionen zeigen und diese auch finanziell unterstützen.

    Die EU-Kommission will Medienberichten zufolge Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime mit einer Abgabe belegen, die europäischen Produktionen zugutekommen soll. Zusätzlich denkt Brüssel offenbar darüber nach, den Anbietern eine Quote für europäische Produktionen vorzuschreiben.

    Beitrag zur Filmförderung

    "Mitgliedstaaten können Anbieter von On-Demand audiovisuellen Medien verpflichten, sich finanziell an der Produktion europäischer Werke zu beteiligen", heißt es laut dem Magazin Politico in einem Entwurf für eine Verordnung für audiovisuelle Mediendienste. Das könne entweder durch eine direkte Beteiligung der Anbieter an Filmförderfonds oder durch Steuern geschehen.

    Darüber hinaus sollen die Anbieter dem Entwurf zufolge sicherstellen, dass mindesten 20 Prozent des Programms aus europäischen Produktionen besteht. Mit der neuen Regulierung sollen Streaminganbieter den gleichen Regeln unterworfen werden, wie sie zum Beispiel schon für Fernsehsender in den EU-Staaten gelten. Brüssel möchte mit seinem Vorstoß die europäische Film- und Fernsehbranche stärken, die einen größeren Teil ihres Umsatzes wieder in hiesige Produktionen investiert als die US-Streamingdienste.

    Französischer Protektionismus

    Dem Entwurf sei "intensives Lobbying" der Franzosen vorausgegangen, heißt es bei Politico. Frankreich gibt den eigenen Fernseh- und Radiosendern Quoten für europäische und französische Produktionen vor. Der Wunsch der Franzosen, dass sich Netflix und Amazon an solche nationalen Regeln halten müssen, habe es nicht in den Entwurf geschafft. Bisher unterliegen die Unternehmen dem Recht des Landes, in dem sie ihren europäischen Hauptsitz haben. Netflix sitzt in den Niederlanden, Amazon in Luxemburg.

    Zwar setzen die US-Größen auch auf lokale Produktionen, doch scheint das in den Augen der Kommission nur ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein. Netflix dreht eine Mystery-Serie in Deutschland und hat zuletzt die in Frankreich produzierte Serie Marseille mit Gérard Depardieu veröffentlicht. Amazon hat mit Matthias Schweighöfer einen populären Star für die erste deutsche Produktion an Bord geholt.

    "Perverser Anreiz"

    Netflix hat die EU-Kommission vor unerwünschten Nebeneffekten einer Quote gewarnt. Eine Quote verzerre den Markt und schaffe einen "perversen Anreiz" für Anbieter, massenhaft billigen Schrott einzukaufen, heißt es laut Financial Times in einer Stellungnahme des Streaminganbieters. Zudem drohe eine Quote den noch jungen Markt zu ersticken. "Die Verpflichtung, eine numerische Quote zu erfüllen, könnte neue Anbieter behindern, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln".
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    AW: Netflix in Deutschland

    Netflix plant Download-Funktion für Serien und Filme

    Netflix-User könnten zukünftig auch offline ihre liebsten Serien und Filme schauen. Der Streaming-Anbieter will die Funktion noch in diesem Jahr freischalten.

    Das wohl am häufigsten nachgefragte Feature, nämlich Netflix-Inhalte temporär auf ein Gerät zu laden und auch offline ansehen zu können, soll endlich umgesetzt werden. Jahrelang hatte Netflix - wohl auch aufgrund von rechtlichen Implikationen - die Offline-Nutzung stets als uninteressant zur Seite geschoben. Laut Brancheninsidern soll es aber noch in diesem Jahr soweit sein. Dass Netflix an einer Download-Lösung arbeite, sei ein offenes Geheimnis, sagte der Analyst Dan Rayburn.

    Amazon als Vorbild

    Auch Dan Taitz, dessen Unternehmen Penthera Download-Lösungen entwickelt, rechnet fix damit, dass die Funktion bis Ende des Jahres angeboten wird. Damit will Netflix mit anderen Anbietern wie Amazon gleichziehen, welche die Funktion für Android- und iOS-Geräte anbieten. Der Schritt soll vor allem Nutzern in Regionen mit schlechter Internetanbindung zugute kommen. Aber auch Netflix-User, die viel herumreisen, würden von der Möglichkeit profitieren.

    Abzuwarten bleibt, welche Serien und Filme von den Studios zum (temporären) Download freigegeben werden und wie das Ganze technisch umgesetzt wird. Spannend ist auch, ob die Download-Funktion zu einem anderen Preismodell führt. Zu erwarten ist, dass auf jeden Fall die beliebten Netflix-Eigenproduktion wie House of Cards als Offline-Option verfügbar sind.
    futurezone.at
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    AW: Netflix in Deutschland

    Netflix und Amazon Prime müssen Filmabgabe zahlen

    Auf Netflix und Amazon Prime kommen weitere Kosten zu: Die EU-Kommission hat ein Gesetz der Bundesregierung gebilligt, laut dem auch Streamingdienste mit Sitz im Ausland zur Zahlung der Filmabgabe verpflichtet sind.

    Kinobetreiber und Fernsehsender müssen laut dem Filmförderungsgesetz bereits die Filmabgabe bezahlen. Demnächst werden wohl auch Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime, die ihren Sitz im Ausland haben, zur Kasse gebeten.

    Die EU-Kommission hat laut Berichten etwa des Mediendienstes Turi ein Gesetz der Bundesregierung gebilligt, das diese Änderung vorsieht. Welchen Kosten konkret auf die Streaminganbieter zukommen, und welche Auswirkungen die höheren Kosten möglicherweise auf die Abopreise haben, ist derzeit nicht absehbar.

    Mit der Filmabgabe wird die Produktion und Absatz von deutschen Filmen gefördert. Indirekt profitieren auch Netflix und Amazon von einer florierenden Filmwirtschaft und einem entsprechend aufgeschlossenen Publikum, weshalb sie auch zur Zahlung der Abgabe herangezogen werden, so die gängige Argumentation.

    Außerdem können die Firmen bei ihren Produktionen auf Spezialisten zurückgreifen, deren Ausbildung direkt oder indirekt von der Filmabgabe profitiert hat.
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    AW: Netflix in Deutschland

    VPN-Services geben Kampf mit Netflix jetzt in Scharen auf

    Der Streaming-Anbieter Netflix führt seit einiger Zeit einen Kleinkrieg mit den Anbietern von VPN-Diensten. Das Katz-und-Maus-Spiel scheint sich nun seinem Ende zu nähern. Die VPN-Dienstleister gehen als Verlierer aus der Auseinandersetzung hervor und werfen schlicht das Handtuch.

    Eines der prominentesten Beispiele hierfür ist der australische Anbieter uFlix. Dieser wurde vor allem in Australien von zahlreichen Anwendern gern genutzt, da der Netflix-Katalog in ihrem Heimatmarkt längst nicht so umfangreich war wie in der US-Variante. Kürzlich stellte sich heraus, dass auch das regelmäßige Wechseln der IP-Adressen nichts mehr bringt und diverse Kunden nicht mehr über das VPN auf Netflix zugreifen konnten.

    Anfangs versprach die Firma noch, das Problem möglichst schnell aus der Welt zu schaffen. Nun kündigte uFlix an, den Streaming-Dienst aus der Liste entblockter Quellen zu streichen. Denn jedesmal, wenn es gelingt, einen Workaround zu implementieren, dauert es nur wenige Stunden, bis auch dieser wieder wertlos ist. Über die letzten Monate hinweg, so erklärte man, habe man viel Zeit und Ressourcen investiert, um Netflix offen zu halten. Dies kann man nun nicht länger durchhalten.

    uFlix ist damit keineswegs alleine. Auch eine ganze Reihe anderer Anbieter hat inzwischen den Netflix-Support eingestellt - meist in aller Stille, berichtete das US-Magazin TechSpot. Einige halten hingegen noch immer die Hoffnung aufrecht, einen länger funktionierenden Weg zu finden, um die Geoblockaden des Anbieters zu umgehen. Doch auch diese Bemühungen erweisen sich bisher stets binnen Stunden als vergebens.

    Netflix hatte vor einigen Monaten intensiver damit begonnen, die Sperrung von VPN-Zugriffen zu blockieren. Dies resultierte schlicht aus der Erwägung, ob es nun mehr bringt, einige Nutzer zusätzlich auf dem größeren US-Angebot zu haben oder wichtige Lizenz-Abkommen abschließen zu können. Denn der Druck kam vor allem von den Rechteinhabern, die es noch immer für eine gute Idee halten, ihre Inhalte in jedem Land einzeln zu vermarkten. Netflix selbst hatte erklärt, dass man am liebsten alle Inhalte stets weltweit verfügbar machen würde - und bei den Eigenproduktionen wird dies - sogar inklusive der Synchronisationen - auch umgesetzt.
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