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  1. #1
    Avatar von Moriarty



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    Bitcoin ist Vermögen, keine Währung



    US-Finanzamt: Bitcoin ist Vermögen, keine Währung


    Die US-amerikanische Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) hat entschieden, wie sie künftig mit Bitcoins umgehen wird: Demnach ist die Krypto-Währung in den Augen des US-Finanzamtes keine Währung, sondern mit Aktien vergleichbares "Vermögen."


    Bitcoin ist eine "Währung", die keine ist: Das ist in etwa das Fazit des mächtigen US-Finanzamtes IRS. Die Behörde gab bekannt, dass man Bitcoins in Bezug auf Steuern nicht als Währung betrachte, sondern als Eigentum. Damit ist es mit Vermögenswerten wie Aktien oder Anleihen vergleichbar, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.


    Mit der IRS-Entscheidung sind Bitcoins also steuerpflichtig, damit erzielte Gewinne und Verluste müssen dem Finanzamt bekannt gegeben werden. Wie die New York Times (NYT) erklärt, bedeutet das auch, dass jemand, der ein Produkt oder eine Dienstleistung mit Bitcoins bezahlt, die Wertänderung zwischen Kauf der Bitcoins und der Transaktion berechnen und angeben muss.


    Für jene, die Bitcoins generieren (die so genannten "Miner"), hat das ebenfalls Auswirkungen: Sie müssen den Tagesbarwert der erzeugten Bitcoins als Teil ihres Einkommens angeben. Für Online-Börsen ergeben sich dadurch ebenfalls Änderungen, sie müssen ihre Kunden künftig unter anderem mit Jahresberichten versorgen.


    Finanzexperten und Bitcoin-Börsen sind froh

    Damit sind Bitcoins nicht das, was man sein will, nämlich eine Währung, Finanzexperten begrüßten die Entscheidung aber dennoch: Laut NYT bekommen Bitcoins damit eine "Legitimation", die man zuvor nicht hatte. Ein solcher rechtlicher Status ist besser als gar keiner, der Wirtschaftsprofessor Ajay Vinze sagte, dass Bitcoins damit einen Schritt in Richtung eines "echten finanziellen Werts" machten. Auch Bitcoin-Börsen begrüßten die Entscheidung, Coinbase schrieb auf Twitter, dass es aufregend für das Unternehmen sei, "endlich Klarheit" seitens des IRS zu haben.


    Â*


    Quelle: winfuture.de
    Gestern standen wir noch vor einem Abgrund - heute sind wir einen Schritt weiter.

  2. Bedankos Struppi, Buster01 bedankte(n) sich für diesen Post
  3. #2
    Avatar von salviner01




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    AW: Bitcoin ist Vermögen, keine Währung

    Mal eine andere Form von Bitcoin.

    Recoins: Was ökologische Währungseinheiten leisten

    Auf der Computermesse Cebit gewann das Potsdamer Start-up Changers.com den Ideenwettbewerb „Code_n“. Die Idee: Die Etablierung eines Bezahlsystems mit eigener Währungseinheit, das umweltbewusstes Verhalten belohnt - im Kampf von David (dem Verbraucher) gegen Goliath (den Klimawandel).
    Den Jungunternehmern schwebt vor, unser aller Verhalten hin zum Besseren zu verändern. Besser, das heißt in diesem Fall, uns dazu zu bringen, über unseren Energiebedarf und –verbrauch nachzudenken und uns dazu zu ermuntern, sparsamer mit unseren natürlichen Ressourcen umzugehen.

    Zu diesem Zweck haben die Gründer die Plattform „Changers.com“ gegründet. Wie funktioniert das Modell beziehungsweise wie wollen die jungen Gründer ihre zugegebenermaßen innovative Idee in die Tat umsetzen? Über leichte, tragbare Solarmodule kann jeder selbst Energie erzeugen und anschließend sein Handy oder Tablet aufladen. Auch Nutzer, die statt mit dem Auto mit dem Rad oder Bus fahren, werden auf der Plattform belohnt.

    Es wird dabei gemessen, wie viel CO2 der Nutzer durch sein umweltfreundliches Verhalten eingespart hat. Diese Daten werden auf die Konten der Nutzer gebucht und in die digitale Währungseinheit, die so genannten Recoins, umgerechnet. Für jedes eingesparte Gramm CO2 erhält der Nutzer ein bestimmtes Kontingent an Recoins, die er dann gegen bestimmte Produkte und Dienstleistungen eintauschen kann. Auf „changers.com“ wird umweltfreundliches Verhalten also mit einem realen Tauschmittel, den „Recoins“ belohnt.

    CO2-Sparen als Wettbewerb

    Die Changers setzen auch darauf, den Wettbewerb unter den Plattformnutzern anzufachen. Denn auf der Plattform sind die CO2-Einsparungen eines jeden Nutzers sichtbar und vergleichbar. Wer spart mehr Energie ein? Wer verhält sich vergleichsweise umweltfreundlich und Ressourcen schonend? Auszeichnungen und Ranglisten sollen die Nutzer nicht nur zum Mitmachen, sondern auch zu ständigem Wettbewerb untereinander und zu Verbesserungen anhalten.

    Die Plattformbetreiber setzen gleichermaßen auf Motivation, Wettbewerb und Belohnung. Der große Vorteil des „Recoin“: Er basiert auf realen Anreizen zu einem umweltkonformen Verhalten. Er erzeugt sauberen Strom quasi als „Abfallprodukt“. Der Recoin ist nachhaltig, bewusstseinsbindend, kurz: er bindet die Menschen in die Bemühungen ein, das Problem „Klimawandel“ offensiv anzugehen.

    Damit das Konzept aufgeht, müssen alle beteiligten Partner gleichermaßen profitieren. Die Unternehmen etwa kaufen Recoins bei der Plattform „Changers“, sie vergeben Credits für CO2-sparende Aktivitäten, sie sind dadurch in der Community sichtbar und können ihre Zielgruppe direkt adressieren. Auch individualisierte Preise lassen sich ausloben oder Promotionen starten. Ganz nebenbei können Unternehmen so auch neue Zielgruppen erreichen und etwas für das Image tun.

    Neue Weiterentwicklungen der Bitcoin-Revolution in Form von grünen Währungseinheiten verfolgen das Ziel, die Bürger für die globale Energiewende in Bewegung zu setzen. Der Kreativität dieser Idee scheinen zwar kaum Grenzen gesetzt. Das Einsparen von CO2-Emissionen kann durchaus Spaß bereiten.

    Aber der Erfolg der grünen Währungseinheit hängt wesentlich davon ab, ob die Gesellschaft insgesamt reif ist für ein neues Denken und Handeln. Das Fernziel der „Changers“, dem Impulsgeber der Recoins, wäre immerhin die Vision einer „smarten“, sprich umweltfreundlichen Innenstadt, mit deutlich weniger Lärmbelastung, Treibhausgasen, Ozonwerten und Feinstaubbelastung.

    Recoins: Was ökologische Währungseinheiten leisten
    Fidor plant Bank für Kryptowährungen
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
    Albert Einstein (1879-1955)

  4. Bedankos delle59, Rungor bedankte(n) sich für diesen Post
  5. #3
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    AW: Bitcoin ist Vermögen, keine Währung

    "Bitcoin ist gescheitert"

    Die größten Probleme einer Kryptowährung? Offensichtlich nicht rein technische. Das schreibt ein langjähriger Bitcoin-Entwickler. Er prophezeit keine rosige Zukunft für das Projekt.

    Der ehemalige Bitcoin-Entwickler Mike Hearn hat das Kryptowährungsprojekt in einem Blogpost als gescheitert bezeichnet. Größtes Problem des Projektes seien aber nicht technische Probleme, sondern Probleme innerhalb der Entwicklercommunity.

    Bitcoin sei immer ein Experiment gewesen, schreibt Hearn. Und wie alle Experimente könne es scheitern. Das sei auch kein Problem, wenn Informationen transparent an Nutzer und Investoren der Kryptowährung weitergegeben würden. Niemand solle mehr Geld in Bitcoin investieren, als er problemlos verlieren könne. Doch im vergangenen Jahr sei der Informationsfluss fast vollständig zum Erliegen gekommen - viele Investoren seien über relevante Entwicklungen von Bitcoin nicht mehr informiert gewesen. "Innerhalb von nur acht Monaten ist Bitcoin von einem transparenten, Community-getriebenen Projekt zu einem Projekt geworden, das von Zensur und Angriffen auf Bitcoiner geprägt ist", schreibt er.

    Unklare Zuständigkeiten in der Entwickler-Community

    Ein Teil des Problems, so Hearn, seien unklare Zuständigkeiten innerhalb des Führungsteams. Nachdem der geheimnisvolle Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto das Projekt verlassen hat, habe er dem erfahrenen Entwickler Gavin Andresen die Leitung übertragen. Weil dieser das Projekt aber nicht allein leiten wollte, holte er weitere Entwickler ins Bitcoin-Kernteam - eine Entscheidung, die er später vermutlich bereute.

    Denn obwohl die Strukturen und die Bedeutung von Bitcoin über die Jahre hinweg größer wurden, habe es keine klaren Zuständigkeiten und keinen klaren Führungsauftrag mehr gegeben, schreibt Hearn. Deswegen sei die Entscheidung über die Anhebung der Blockgröße innerhalb der Bitcoin-Community immer wieder vertagt worden. Doch diese Unfähigkeit zur Entscheidung habe das Netzwerk an den Rand des Zusammenbruchs geführt. Einzelne Transaktionen hätten immer wieder nicht zuverlässig oder nur mit großem Zeitverzug ausgeführt werden können, weil die Blöcke innerhalb der Blockchain schlicht zu klein wurden. Das reale Limit für Transaktionen habe 700 Kbyte pro Sekunde betragen - das würde weniger als 3 Transaktionen pro Sekunde ermöglichen.

    Eine langfristige Skalierung werde so nicht möglich sein.

    Eigentlich sollten entsprechende Nachfragespitzen durch automatisch steigende Gebühren abgefangen werden. Doch auch dieser Mechanismus würde nicht helfen, das Netzwerk zuverlässig genug zu gestalten, schreibt Hearn. Tatsächlich müssen für Bitcoin-Transaktionen mittlerweile teilweise höhere Preise gezahlt werden, als für die Nutzung von Kreditkarten.

    Ein Grund, der die Umstellung behindere, sei der große Einfluss einzelner Miner. 50 Prozent der Blockchain seien unter der Kontrolle nur zweier Miner aus China. Diese würden eine Umstellung auf ein vermeintlich konkurrierendes System behindern, um Investoren nicht zu verunsichern.

    'Großartig, dass Bitcoin keine Demokratie ist'

    Weil einige der Entwickler mit der jahrelangen Verzögerung unzufrieden waren, starteten sie einen Fork, um das Problem zu umgehen. Bei dem Bitcoin XT genannten Modell sollte es möglich sein, die Blockgröße zu erhöhen, wenn mindestens 75 Prozent der Miner für eine Vergrößerung stimmten. Das gefiel offenbar nicht jedem: Der Admin der Seite Bitcoin.org, der unter dem Pseudonym Theymos auftritt, schrieb: "Eine der großartigen Dinge bei Bitcoin ist, dass es sich nicht um eine Demokratie handelt."

    Anstatt konstruktiv mit dem Fork umzugehen, hätte es massive Denial-of-Service-Angriffe gegen neue Nodes gegeben, die Bitcoin XT unterstützten. Diese Angriffe hätten in einigen Regionen sogar lokale ISPs lahmgelegt, schreibt Hearn unter Verweis auf eine Reddit-Diskussion. Die Informationen über Bitcoin XT seien zudem auf der offiziellen Seite und in verschiedenen Foren immer wieder zensiert worden, weil die Verwalter den Fork als illoyal bezeichneten.

    Hearn ist nicht der einzige Kritiker

    Hearn ist nicht der einzige Kritiker. Die Kernentwickler Gavin Andresen und Jeff Garzik schrieben am 29. Dezember vergangenen Jahres einen gemeinsamen Artikel, in dem sie ähnliche Kritikpunkte üben wie Hearn. Wenn die Blockgröße nicht angehoben werde, die Zahl der Transaktionen sich aber verdoppele, müssten die Gebühren natürlicherweise steigen, heißt es in dem Artikel.

    Erst vor wenigen Tagen hatten Entwickler einen weiteren Ausweg aus der Misere versucht. Bitcoin Classic ermöglicht Blöcke von 2 Mbyte und später mehr - bei Bedarf. Hier wird es auf die Akzeptanz ankommen. Auch wenn das Projekt von einigen Entwicklern, Minern und Tauschbörsen akzeptiert wird, scheint eine kritische Masse noch nicht erreicht zu sein.

    Wie geht es weiter mit Bitcoin?

    Nach dem heutigen Tag erscheint die Zukunft von Bitcoin ungewiss. Der Kurs der Kryptowährung sank heute drastisch ab, um mehr als 8 Prozent. Der Kurs kann sich sicherlich schnell wieder erholen - doch die beschädigten Beziehungen innerhalb der Entwicklerszene dürften längere Zeit brauchen, um zu heilen. Eine Kryptowährung zu entwickeln, ist eben keine rein technische Aufgabe.
    golem.de
    Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.
    Thomas Alva Edison (1847 - 1931)
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